Als stiller Mitleser bin ich hier im Forum schon länger unterwegs. Seit unserem Entschluss, als Ersttäter und Selbstfahrer Namibia zu erkunden, tummle ich mich hier, und mithilfe vieler Beiträge von Euch nahm die Tour mehr und mehr Gestalt an.
Jetzt, ein paar Wochen nach unserer Rückkehr, wird es höchste Zeit mal DANKE zu sagen, und das am besten in Form eines Reiseberichts.
Also ein grosses „Hallo“ in die Runde und hier ist er nun:
Der Titel bedarf im Vorfeld vielleicht einer kleinen Erklärung. Vier Räder sind ja noch nachvollziehbar – die gehörten dem Hyundai IX 35, der uns als treuer Begleiter 3700 km durch die namibische Landschaft getragen hat. Die restlichen vier Räder - ja die gehören dem Rollstuhl der Loeffeline, den sie seit ein paar Jahren mehr und mehr nutzen muss.
So, jetzt geht’s aber endlich los, und zwar als allererstes mit unserer Route:
Tag 1 Ankunft Windhoek, Pension Onganga
Tag 2 Mariental, Kalahari Anib Lodge
Tag 3+4 Fish River Canyon, Canyon Roadhouse
Tag 5 Lüderitz, Nest Hotel
Tag 6 Helmeringhausen, Hotel Helmeringhausen
Tag 7+8 Sesriem, Sossusvlei Lodge
Tag 9+10 Swakopmund, Namib Guesthouse
Tag 11+12 Erongo Mountains, Ai-Aiba Lodge
Tag 13+14 Etosha Nationalpark, Halali
Tag 15+16 Otjiwarongo, Frans Indongo Lodge
Tag 17 Heimflug
Tag 1 – 19. April
Eine unspektakuläre Anreise – keine Ausfälle, Verspätungen oder sonstige unliebsame Überraschungen. Im Gegenteil, alles klappt wie am Schnürchen, und so landet unser Air Namibia Airbus schon kurz nach 5 Uhr morgens.
Wie üblich bei Flugreisen werden wir gebeten zu warten, bis alle anderen Fluggäste ausgestiegen sind, damit wir dann per Hebebühne das Flugzeug verlassen können.
Dann die Info: Das Hebebühnenfahrzeug ist defekt, ein Ersatz wird organisiert, es dauert etwas. Kein Problem, wir warten in der ersten Klasse, während das Reinigungsgeschwader den Economybereich entert. Eine Viertelstunde später verlässt die Crew die Maschine und überlässt uns der Obhut einer netten Dame vom Flughafen-Begleitservice. Von der Ersatz-Hebebühne keine Spur. Egal, die erste Klasse ist bequem, wir sind sowieso müde und haben heute ja nichts weiter vor. Weitere 15min später die Info, der Ersatz steht leider nicht zur Verfügung, ob wir vielleicht doch über die Treppe …? Aber klar doch, mit vereinten Kräften betreten wir zum ersten Mal afrikanischen Boden. Hier wartet der Rollstuhl, und in Begleitung der netten Dame geht’s ruckzuck übers Rollfeld zu den Einreiseschaltern. Viel scheint sich hier in der Zwischenzeit nicht getan zu haben, die Schlange ist riesig. Unsere Begleitung lotst uns an der Schlange vorbei zum Diplomatenschalter, wo sich eine Einreisebeamtin langweilt.
Ein kurzer prüfender Blick, ein Lächeln, und schon haben wir unsere Einreisestempel mit einer Aufenthaltsgenehmigung von 2 Monaten. Klasse. Am Gepäckband ist noch nicht viel los, aber unsere Sachen kreisen schon. Und zack, schon stehen wir in der großen Halle, wo wir uns erst mal mit Bargeld eindecken und dann am Avis-Schalter die Formalitäten für die Übernahme des vorgebuchten Mietwagens erledigen.
Draußen dann die Überraschung – ein funkelnagelneuer Hyundai IX 35 wartet auf uns. Strahlendweiß mit schwarzglänzenden Reifen und nur 280km auf dem Tacho. Wir kriegen alles gezeigt und erklärt, dann kann es losgehen. Gepäck einladen und „Susi Sorglos“ (unser Navi) aktiviert, dann sind wir auch schon auf dem Weg Richtung Windhoek.
Für unsere Pension ist es noch etwas früh, Susi lotst uns zum Superspar Maerua, wo wir erst mal einkaufen. Den Weg zur Pension Onganga im Stadtteil Avis überlassen wir ebenfalls Susi, deren Anweisungen wir blind und müde folgen. Stutzig macht mich dann ein Hinweis, dass wir uns auf der B1 in Richtung Süden nach Rehoboth befinden. Das erscheint mir dann doch unlogisch, die Pension liegt doch in Avis, also eher wieder Richung Osten und Flughafen. Hmm. Susi lässt sich jedoch nicht beirren und beharrt auf „50km bis zum Ziel“ Irgendwann wird es mir zu bunt, ich schalte das Navi ab und Susi Sorglos ist ihren Namen los. Die Orientierung über die Wegweiser Richtung Innenstadt und Flughafen führt uns nach kurzer Zeit zur Pension.
„Sie sind aber spät – die anderen sind alle schon da“ lautet die Begrüßung an der Rezeption. „Ja, wir waren noch einkaufen.“ „Ach so“.
Am frühen Nachmittag fühlen wir uns fit für Windhoek. Wir drehen die obligatorische Touristenrunde und besichtigen Independence-Avenue, Post-Mall, Christuskirche und Tintenpalast nebst Park. Dann haben wir schon genug und beschließen früh schlafen zu gehen. Schließlich soll es morgen ja „richtig“ losgehen mit unserer Tour.
Jetzt, ein paar Wochen nach unserer Rückkehr, wird es höchste Zeit mal DANKE zu sagen, und das am besten in Form eines Reiseberichts.
Also ein grosses „Hallo“ in die Runde und hier ist er nun:
Der Titel bedarf im Vorfeld vielleicht einer kleinen Erklärung. Vier Räder sind ja noch nachvollziehbar – die gehörten dem Hyundai IX 35, der uns als treuer Begleiter 3700 km durch die namibische Landschaft getragen hat. Die restlichen vier Räder - ja die gehören dem Rollstuhl der Loeffeline, den sie seit ein paar Jahren mehr und mehr nutzen muss.
So, jetzt geht’s aber endlich los, und zwar als allererstes mit unserer Route:

Tag 2 Mariental, Kalahari Anib Lodge
Tag 3+4 Fish River Canyon, Canyon Roadhouse
Tag 5 Lüderitz, Nest Hotel
Tag 6 Helmeringhausen, Hotel Helmeringhausen
Tag 7+8 Sesriem, Sossusvlei Lodge
Tag 9+10 Swakopmund, Namib Guesthouse
Tag 11+12 Erongo Mountains, Ai-Aiba Lodge
Tag 13+14 Etosha Nationalpark, Halali
Tag 15+16 Otjiwarongo, Frans Indongo Lodge
Tag 17 Heimflug
Tag 1 – 19. April
Eine unspektakuläre Anreise – keine Ausfälle, Verspätungen oder sonstige unliebsame Überraschungen. Im Gegenteil, alles klappt wie am Schnürchen, und so landet unser Air Namibia Airbus schon kurz nach 5 Uhr morgens.
Wie üblich bei Flugreisen werden wir gebeten zu warten, bis alle anderen Fluggäste ausgestiegen sind, damit wir dann per Hebebühne das Flugzeug verlassen können.
Dann die Info: Das Hebebühnenfahrzeug ist defekt, ein Ersatz wird organisiert, es dauert etwas. Kein Problem, wir warten in der ersten Klasse, während das Reinigungsgeschwader den Economybereich entert. Eine Viertelstunde später verlässt die Crew die Maschine und überlässt uns der Obhut einer netten Dame vom Flughafen-Begleitservice. Von der Ersatz-Hebebühne keine Spur. Egal, die erste Klasse ist bequem, wir sind sowieso müde und haben heute ja nichts weiter vor. Weitere 15min später die Info, der Ersatz steht leider nicht zur Verfügung, ob wir vielleicht doch über die Treppe …? Aber klar doch, mit vereinten Kräften betreten wir zum ersten Mal afrikanischen Boden. Hier wartet der Rollstuhl, und in Begleitung der netten Dame geht’s ruckzuck übers Rollfeld zu den Einreiseschaltern. Viel scheint sich hier in der Zwischenzeit nicht getan zu haben, die Schlange ist riesig. Unsere Begleitung lotst uns an der Schlange vorbei zum Diplomatenschalter, wo sich eine Einreisebeamtin langweilt.
Ein kurzer prüfender Blick, ein Lächeln, und schon haben wir unsere Einreisestempel mit einer Aufenthaltsgenehmigung von 2 Monaten. Klasse. Am Gepäckband ist noch nicht viel los, aber unsere Sachen kreisen schon. Und zack, schon stehen wir in der großen Halle, wo wir uns erst mal mit Bargeld eindecken und dann am Avis-Schalter die Formalitäten für die Übernahme des vorgebuchten Mietwagens erledigen.
Draußen dann die Überraschung – ein funkelnagelneuer Hyundai IX 35 wartet auf uns. Strahlendweiß mit schwarzglänzenden Reifen und nur 280km auf dem Tacho. Wir kriegen alles gezeigt und erklärt, dann kann es losgehen. Gepäck einladen und „Susi Sorglos“ (unser Navi) aktiviert, dann sind wir auch schon auf dem Weg Richtung Windhoek.
Für unsere Pension ist es noch etwas früh, Susi lotst uns zum Superspar Maerua, wo wir erst mal einkaufen. Den Weg zur Pension Onganga im Stadtteil Avis überlassen wir ebenfalls Susi, deren Anweisungen wir blind und müde folgen. Stutzig macht mich dann ein Hinweis, dass wir uns auf der B1 in Richtung Süden nach Rehoboth befinden. Das erscheint mir dann doch unlogisch, die Pension liegt doch in Avis, also eher wieder Richung Osten und Flughafen. Hmm. Susi lässt sich jedoch nicht beirren und beharrt auf „50km bis zum Ziel“ Irgendwann wird es mir zu bunt, ich schalte das Navi ab und Susi Sorglos ist ihren Namen los. Die Orientierung über die Wegweiser Richtung Innenstadt und Flughafen führt uns nach kurzer Zeit zur Pension.
„Sie sind aber spät – die anderen sind alle schon da“ lautet die Begrüßung an der Rezeption. „Ja, wir waren noch einkaufen.“ „Ach so“.
Am frühen Nachmittag fühlen wir uns fit für Windhoek. Wir drehen die obligatorische Touristenrunde und besichtigen Independence-Avenue, Post-Mall, Christuskirche und Tintenpalast nebst Park. Dann haben wir schon genug und beschließen früh schlafen zu gehen. Schließlich soll es morgen ja „richtig“ losgehen mit unserer Tour.
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens: Antarktis 2018/19
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