LOlobboThemenstarter8 Beiträge · seit 201320. Mai 2013 · #1Hallo, wir, 48 und 51 sind Namibia Ersttäter (waren aber schon in Südafrika).
Da wir nicht so häufig die Unterkünfte wechseln wollen, der Schwerpunkt auf den Tieren liegen sollte und ich leider gehbehindert bin, haben wir uns Folgendes überlegt. Die tollen Informationen hier im Forum – da kommt schon vorher Freude auf – haben uns schon viel geholfen. Dennoch würden wir gerne eure Meinung zu unserer Planung lesen.
Insgesamt 22 Tage – 14.12.2013 bis 4.1.2014.
Derzeitige Routenplanung – mit den Fragezeichen, wo wir besondere Fragen haben:
Ankunft Samstag 14.12.
2 Nächte im Okahambara Elefant Lodge
Oder doch Windhoek? - aber wenn ich die Berichte richtig gelesen habe, ist dort am Nachmittag und am Sonntag alles zu oder?
Dann über den Gamsbergpass nach Swakopsmund (Wüste müssen wir aufgrund Behinderung auslasen) oder ist es doch zu weit von der Elefant Lodge? Und ist die Asphaltstrasse doch schön?
Dort 4 Nächte im Dessert Sky Backpakers - oder sind 4 Nächte zu lang? (wir dachten einmal zu den Delphinen, einmal zu den Robben und einmal in die Wüste und schon sind 3 Tage rum)
Dann 2 Nächte Omaruru (dort zur Immenhoffarm oder ? )
Alternative: nach Khorixa und Vingerklip Lodge (ist das viel weiter?; ach ja, Laufen geht wegen der Behinderung nicht).
Dann sind wir im Etosha: 3 Nächte Okaukuejo, 3 Nächte Halali und 3 Nächte Namamuti
Vom 31.12. bis 2.1. müssten wir uns zwischen Weavers Rock, Wabi Game Lodge und Hamakari Farm entscheiden, was meint ihr?
Und dann zum Schluss nochmals 2 Nächte in Windhoek oder je nach Anfang in der Okahambara Elfefant Lodge (Düsterbrock hat uns irgendwie nicht so gefallen, und entweder am Anfang oder am Ende doch noch was mit Tieren (ihr merkt ja, hier liegt unser Schwerpunkt, auch weil man diese vom Auto aus sehen kann).
Zu Windhoek, hier haben wir ins Auge gefasst, Immanuel, Olivers Grove (aber Erdgeschoss) oder Pension Moni. Hier auch noch die Frage, kann man in der Stadt parken? Oder ist es besser mit Taxi (bekommt die nur zentral?) – ggf. überlegen wir, ob wir das Auto später mieten bzw. früher zurückgeben.
Ach ja, wir haben kein 4x4, ist wegen der Notwendigkeit eine Automatik zu teuer.
Bin schon ganz gespannt auf eure Antworten.
Daniela
Logi16,9k Beiträge · seit 201221. Mai 2013 · #2Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤩
Mac73271 Beiträge · seit 201021. Mai 2013 · #3Hallo Daniela,
ich kann Dir nicht zu allen Dingen etwas sagen, aber das wasich weiß und raten kann will ich wohl tun:
Ich rate Euch zur Okahambara Elefant Lodge, diese kenne ich zwar noch nicht aber ich könnte mir vorstellen, dass es einfacher ist und Ihr könnt ganz leicht mit dem Auto in die Stadt fahren und dort parken.
Die Strecke nach Swakop ist bestimmt nicht die schönste aber zu schaffen.
In Swakop solltet Ihr beim Delfin gucken Euch vielleicht im Internet die Boote einschauen. Ich glaube beim Einstieg könnte es etwas knifflig werden, aber es ist bestimmt zu schaffen. Rest funktioniert.
Zum Etosha: Okaukuejo und Namutoni sind glaube ich am besten "begehbar". Okaukuejo hat zwar zwischen Restaurant und Wasserloch die größten Entfehrungen aber alles ist fest geteert/ gepflastert. Beim Namutoni geht Ihr über Holzstege, keine Stufen (ausser ein paar zum Ausguck auf Wasserloch vom Fort aus). Es gibt aber ein weiter Ausguck wieder über Holzstege erreichbar. Das Halali hat keine befestigten Wege, ist staubig und ich glaube zum Wasserloch ist es auch ein Stückchen (Kommt immer darauf an wo Ihr "wohnt". Aber ich gehe jetzt mal vom Restaurant/ Waserloch aus.
Du kannst Dir unter der Internetseite des NWR die Camp sehr gut anschauen (auch mit Schwenkfunktion).
Beim Abschluß würde ich noch nochmal etwas tiefer suchen und vielleicht etwas anderes machen (vielleicht Waterberg?) oder doch die Wüste mit einbauen?
In Windhoek hatten wir die Pension Bourgin Villa. Da war das Meiste ebenerdig. Nur kleine Stufen oder eher Stolperfallen als Stufen (Eingang zum Frühstück) 🙂 . Wir sind mit dem Taxi in die Stadt gefahren zum essen und sightseeing.
Soweit mein Tipps. Gruß,
Marcus
Logi16,9k Beiträge · seit 201221. Mai 2013 · #4Heute schon die Suchfunktion genutzt? 🤩
Hanne6'152 Beiträge · seit 200621. Mai 2013 · #5hallo Daniela,
bei den Unterkünften würde ich berücksichtigen, dass man mit dem Auto direkt
hinfahren kann - oder aber feste Wege sind.
Die von Dir geplante Tour ist nicht so richtig rund, hier fahrt ein wenig Zick-Zack.
Was mir gerade aufgefallen ist -- der Reisezeitraum ist nicht so günstig,
viele Unterkünfte haben in dieser Zeit zu - Swakopmund ist ziemlich voll.
Mein Vorschlag wäre :
Okambara ist sicher ein schöner Einstieg, kenne die Unterkünfte nicht -
fragt an ob es für Euch geeigente Chalets gibt.
Ich würde dann allerdings die C 28 über Bosua Pass nach Swakopmund fahren,
da unbedingt eine andere Unterkunft aussuchen -- sicher kennen einige
Forums-Mitglieder geeigente für Euch. In Trummis Liste steht, verkehrslärm-
auch ist ein Campingplatz mit 40 Plätzen dabei - denke das braucht man nicht-
oder. In Omaruru --- sicher ist Immenhof schön, fragt aber nach den Zimmern,
es ist ein Haupthaus mit Zimmern, ob die alle ebenerdig liegen, keine Ahnung.
20 km nördlich von Omarur gibt es die Roidina Ranch- die Chalets sind alle
grosszügig , man kann direkt mit dem Auto vors Chalet fahren, die Wege
sind dort alle gepflastert, alles ist ebenerdig auch das Haupthaus zum Essen,
ebenso der Braiiplatz.
Vingerklip weiss ich nicht mehr ob man zu den Chalets mit dem Auto fahren
kann - alternativ wäre die Gästefarm Omburo Ost , www.omburo-ost.com
Nun würde ich über Kamanjab fahren zum Dolomit Camp in der Etosha-
da bekommt ihr einen Golfcar um zur Unterkunft zu kommen, die chalets
liegen alle auf einem Hügel, sodass Ihr eine wunderbare Sicht auf das
Wasserloch habt. Bleibt 2-3 Tage, dann Okaukuejo auch 2-3 Tage -
Halali - das Wasserloch ist zu beschwerlich zu erreichen. Ich würde von
Okaukuejo - ausserhalb des Parks fahren, entweder Onguma Bush Camp
oder Mushara Bushcamp - bei beiden kann man direkt vor die Unterkunft
fahren. Danach würde ich Euch empfehlen, bei Otavi zur Gabus Game
Ranch zu fahren --- die haben ein Zimmer, sehr gross, grosse Terrasse
mit Blick auf ein Wasserloch wo immer viel los ist -- alles ist gepflastert-
man kann alles Haupthaus, Pool usw. gut erreichen, das Essen ist sehr
gut , ebenso eine herzliche Gastfreundschaft.
Auf dem Weg nach Windhuk -- wäre vielleicht um nochmals Tiere zu sehen
die Okapuka einen Stop wert -- oder die Immanuel Wilderness .
Vielleicht kannst Du einige Tipps von mir einflechten. Wenn Du noch Fragen
hast, einfach melden.
Einen schönen Tag wünscht Dir
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
deemha412 Beiträge · seit 201121. Mai 2013 · #6Hallo Daniela
Okambara (nicht Okahambara) kann ich nur empfehlen. Ich war letztes Jahr mit meinem über 80-jährigen Vater, der leider auch nicht mehr so gut zu Fuss ist, dort. Tiere gibt es dort zuhauf und die Gamedrives waren auch für mich als "Absolut-nicht-Gamedrive-Fan" interessant und spannend (keine Hetzjagden wie andernorts). Auch zum relaxen bietet die gemütliche, familiäre Lodge gute Möglichkeiten. Die Leute sind sehr nett und hilfsbereit und nehmen darauf Rücksicht, wenn jemand nicht ganz so schnell ist wie die andern. Ich würde dort mehr als 2 Nächte einplanen. Ohne ein paar Schritte zu Fuss geht es dort aber nicht.
Dafür erschliesst es sich mir nicht ganz, was ihr 9 Nächte in Etosha wollt? Ist zwar sehr schön dort (ausser den Camps) mit den vielen Tieren, aber 9 Nächte wäre mir dann schon etwas sehr viel. Nach ein paar Tagen hat man die Wasserlöcher alle gesehen.
Es ist schwierig Tipps abzugeben, ohne deine körperlichen Einschränkungen und eure autofahrerischen Fähigkeiten genauer zu kennen. Ich habe mir für die Tour mit meinem Vater vor allem Farmen ausgesucht, die interessante 4WD-Tracks haben, so dass wir auch ohne Fussmärsche etwas in die "Pampa" raus gekommen sind. Grosse Tiere sind da zwar dünn gesät, dafür sieht man mehr kleinere wie z.B. Vögel und Echsen, und auch landschaftlich gibt das mehr her als Etosha, und man kann zwischendurch auch mal aussteigen.
Zwischen Swakopmund und Omaruru bieten sich Spitzkoppe, Moonlandscape und Welwitschia-Drive an, was man sehr gut mit dem Auto erkunden kann und in der Gegend um Omaruru lohnt sich ein Abstecher ins Erongo-Gebirge, zum Beispiel auf die Farm Eileen (Frederick weiss sehr, sehr, sehr viel zu erzählen 🙂 ).
Ich hoffe, dir noch den einen oder andern Denkanstoss gegeben zu haben. Mein vater war im Vorfeld sehr, sehr skeptisch, ob das für ihn überhaupt machbar wäre. Im Nachhinein hat ihm jeder einzelne Tag gefallen und er schwärmt noch heute davon.
Gruss Dieter
LOlobboThemenstarter8 Beiträge · seit 201325. Mai 2013 · #7Erst mal vielen Dank für eure Antworten und guten Tips
4WD - wollen wir aus finanziellen Gründen nicht, ist einfach zu teuer in der Automatic Ausführung.. Ansonsten fahren wir ganz gerne Auto.
Das Windhoek gut mit Taxi geht, ist auch recht beruhigend. Kann man die anhalten oder gibt es dort feste Halteplätze?
Was wir in Etosha so lange wollen - hauptsächlich die Tiere ansehen, und auch wenn die Wasserlöcher gleich bleiben, so ändern die sich wahrscheinlich ja doch.... und dort können wir auch selber fahren, d.h. dort stehen bleiben wo wir wollen. Aber wir sind offen für Tips, was da noch als Alternativen gibt.
Hanne erwähnte Otavi, ist das nicht ein wenig zu "nass" und "mückig" zu dieser Zeit?
Das mit Swakopsmund haben wir auch schon festgestellt und uns daher entschieden nicht über Sylvester und Weihnachten zu fahren.
Bin schon gespannt auf weitere Anmerkungen.
Liebe Grüße
Daniela
LOlobboThemenstarter8 Beiträge · seit 201325. Mai 2013 · #8Fast vergessen, was meint ihr zu Wasserberg und - Weavers Rock, Wabi Game Lodge und Hamakari Farm?
Viele Grüße
Daniela
loeffel1'412 Beiträge · seit 201325. Mai 2013 · #9Hallo Daniela,
Wir kommen gerade von einer 19-tägigen Selbstfahrer-Tour aus Namibia zurück.
Meine Frau ist ebenfalls gehbehindert, und wir waren zu zweit mit dem Rollstuhl unterwegs.
Als Auto hatten wir einen 2WD Hyundai IX35, der war für uns groß genug. Der Rollstuhl und ein Rucksack landeten im Kofferraum, der Koffer und ein weiterer Rucksack auf dem Rücksitz.
Generell haben wir sehr gute Erfahrungen auch mit organisierten Touren gemacht, sehr hilfreich ist eine vorherige Kontaktaufnahme mit dem jeweiligen Veranstalter per Mail schon von Zuhause aus. Am besten die Art der Gehbehinderung schildern und an welchem Angebot Ihr Interesse habt. Meist gibt es problemlos Möglichkeiten, auch mit Gehbehinderung solche Aktivitäten in vollen Zügen zu genießen.
So ergab sich für uns beispielsweise die Möglichkeit, in Swakopmund die „little 5 desert tour“ als individuelle Tour zu erleben, also nur wir zwei und ein „privater“ Guide – ein unvergessliches und intensives Erlebnis. Die „little 5“ wurden zum Auto gebracht, damit auch meine Frau alles in Ruhe bestaunen und erleben konnte.
Ähnliches ergab sich auch in Sossusvlei, wo uns in der Sossusvlei Lodge eine individuelle Tour mit „eigenem“ Guide angeboten wurde. Mit Allradfahrzeug bis ins Vlei, Picknick-Frühstück inklusive.
Auch Gamedrives oder Sundownerfahrten der Lodges haben wir immer mitgemacht. Meine Frau durfte dabei immer den Beifahrersitz nutzen und musste nicht die hinteren hohen Sitze entern.
Was ich damit sagen möchte – es geht sehr viel mehr, als es zunächst scheint.
Von Halali würde ich abraten. Es gibt zwar barrierefreie Unterkünfte dort (Parken direkt davor), aber das Wasserloch ist – wie bereits erwähnt - wirklich schwer zu erreichen, mit Rollstuhl beispielsweise gar nicht.
Im Umkreis von Omaruru waren wir in der Ai Aiba Lodge, auch hier gibt es barrierefreie Unterkünfte, ebenfalls mit Parkmöglichkeit direkt davor.
In Windhoek waren wir in der Pension Onganga untergebracht. Auch dort gibt es barrierefreie Zimmer. Die Pension liegt am Stadtrand in Richtung Flughafen im Stadtteil Avis. Von dort sind es nur wenige Kilometer bis ins Stadtzentrum. Windhoek selbst ist teilweise recht hügelig und somit für Gehbehinderte mit und ohne Hilfsmittel u.U. etwas beschwerlich, aber mit vereinten Kräften auf jeden Fall machbar.
Auf dem Rückweg vom Etosha Richtung Windhoek waren wir noch 2 Nächte in der Frans Indongo Lodge, in der Nähe von Otjiwarongo, Eine tolle Lodge, barrierefrei, natürlich auch mit barrierefreien Unterkünften. Von dort gibt es auch die Möglichkeit eines Besuches der Geparden des Cheetah Conservation Funds. Die dort angebotenen Aktivitäten sind ebenfalls für Gehbehinderte geeignet.
So, ich hoffe, damit konnte ich Dir einige Anregungen zur weiteren Planung und Umsetzung geben.
Viel Spaß in Namibia!
Stefan
LG Stefan
Die Reise unseres Lebens:
Antarktis 2018/19
Unsere Reiseberichte FRFritzi114 Beiträge · seit 200726. Mai 2013 · #10Guten Abend, Daniela,
wir waren schon 3 mal auf Hamakari. Es ist wunderschön, nicht nur die Zimmer, auch die Betreuung, das Essen, der gamedrive. Ich würde sagen alles.
Ich kann Euch diese Unterkunft nur empfehlen.
Ein schönes Wochenende, LG Fritzi
Hanne6'152 Beiträge · seit 200626. Mai 2013 · #11hallo Daniela,
wieso sollte es in Otavi nass und mückig sein --- 😎
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
LOlobboThemenstarter8 Beiträge · seit 201327. Mai 2013 · #12Hanne, weil ich mich im Ort geirrt hatte - hatte es viel mehr in Richtung Caprivi abgespeichert als es ist ....
LOlobboThemenstarter8 Beiträge · seit 201327. Mai 2013 · #13Also Hali, werden wir zumindest zugunsten der anderen schönen Orte kürzen.....
Lieben Dank für die bisherigen tollen Tips.