Also, wir sind jetzt wieder zurück, es hat alles wunderbar geklappt und ich kann der Allgemeinheit, falls es wen interessiert, das Folgene mitteilen:
Im Gocheganas Park haben wir jede Menge Giraffen gesehem, einige White Rhinos, Moutain Zebras und diverse Antilopen.
Den Gamedrive kann ich folglich empfehlen. Es gab währenddessen auch einen netten Sundowner und wenn man früh genug da ist, kann man noch in Ruhe auf den Liegen hinter dem Pool relaxen und die wirklich nette Aussicht über die Ebene genießen.
Gebucht hatten wir über Vulkan Ruine Tours
http://www.vulkanr.com/. Sie sind registriert und waren, zumindest bei uns, sehr zuverlässig.
Wir hatten dann in Deutschland über unseren Reiseveranstalter auch noch eine Katutura-Tour gebucht, die dann vor Ort von Gourmet Tours durchgeführt wurde. Bei Gourmet Tours handelt es sich um eine One-Man-Show in Form eines Österreichers, was bedeutet, dass wir gar keine Katutura-Tour hatten, sondern eine sehr weiß gefärbte Stadtführung, was natürlich sehr enttäuschend ist, wenn man eine Katutura-Tour, die ausschließlich in Katutura sein sollte, gebucht hat.
Der Herr war sehr nett und freundlich und erzählte uns die gesamte Geschichte Namibias, die wir natürlich schon längst aus dem Reiseführer kannten. Dabei ging sehr viel Zeit verloren. In der Christuskirche mussten wir uns dann z.B. ebenfalls eine halbe Stunde lang aufhalten. Für Katutura blieben dann am Ende leider nur noch 15 Minuten Durchfahrt im Eiltempo und wir durften auch leider trotz mehrmaligen Bitten nicht aussteigen.
Wer den "weißen" Blickpunkt auf Windhoek sucht, dem kann ich Gourmet Tours uneingeschränkt empfehlen, denn der Herr verfügt hier über sehr umfangreiche Einblicke, da er seit 50 Jahren dort lebt.
Wer wissen will, wie der Rest und die Mehrheit der Bevölkerung lebt, erfährt das bei Gourmet Tours leider nicht.
Achja, am letzten Tag hatten wir noch ein Tageszimmer in Ondekaremba.
Die Farm ist sehr hübsch und sehr gepflegt und es war alles sehr sauber. Den wunderbaren persönlichen Service dort, von dem mann immer mal wieder hört, können wir allerdings nicht wirklich bestätigen. Man war zwar professionell freundlich, aber persönlich war das Ganze nun wirklich nicht.
Auf Nachfrage nach der Geschichte der Farm und deren Inhaber wurde uns ein Schnellhefter in die Hand gedrückt.
Die Fahrt dorthin war übrigens ein gehöriges Gehoppel. Auf dem Datenlogger, den ich später ausgelesen hatte, stand was von 15 Kilometern. Abholung und Zurückbringen vom und an den Flughafen hatten wir, da wir kein Auto hatten, über die Farm gebucht - 500 NS für 2 Personen.