Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200609. Apr. 2013 · #2
Hallo Thias,
ihr Glücklichen! Drei Monate durch das südliche Afrika zu fahren, ist ein Traum. Spontan habe ich folgende Anmerkungen zu eurer Route:
Bei diesem Zeitkontingent würde ich länger als drei Nächte im Krüger bleiben (es sei denn, ihr interessiert euch gar nicht so sehr für Tiere).
Zwischen Lüderitz und Sossousvlei würde ich auf jeden Fall ein paar Tage in den Tirasbergen verbringen. Dort ist es landschaftlich super schön, jede der Gästefarmen ist einen Besuch wert.
Von Sesriem aus (Sossousvlei) würde ich direkt nach Walvis Bay/ Swakopmund fahren, ohne Abstecher nach Windhoek. Ich hoffe, ich werde jetzt nicht gehauen, aber ich finde, in Windhoek muss man nicht unbedingt gewesen sein.
Wenn ihr vom Etosha nach Vicfalls fahrt, plant unbedingt ein paar Nächte im Caprivi ein, z. B. Nambwa-Camp im Bwabwata-Park.
Habt ihr zwischen Vicfalls und Kalahari absichtlich den Chobe Nationalpark und den Moremi im Okavango-Delta ausgelassen? Diese beiden Parks würde ich auf jeden Fall besuchen.
_Thias_Themenstarter26 Beiträge · seit 201310. Apr. 2013 · #3
Hallo Eulenmuckel,
doch wir haben großes Interesse für Tiere und Landschaft. Nur bekommen wir Besuch für drei Wochen und in dieser Zeit wollten wir eben Kruger Nationalpark und Inhambane und dort noch etwas "Badeurlaub" mit unserem Besuch verbingen und dann eben zurück entweder auf Jo´Burg oder Durban und dann weiterfahren.
Chobe Nationalpark und den Moremi im Okavango-Delta haben nicht absichtlich ausgelassen 🙂 Da wir ja eben mehr oder weniger zur "Regenzeit" unterwegs sind ist halt die Frage wie wir durch das Okavango kommen!
Wie müssen wir die Strecken zeitlich einrechnen? Kann ich mit ca. 250 - 300 Km am Tag planen wenn wir Strecke machen wollen?
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200910. Apr. 2013 · #4
Hallo _Thias_,
eine solche Reise tagesgenau vorzuplanen ist meiner Meinung nach nicht notwendig. Bleibt einfach da wo es euch gefällt.
Den Teil Vic Falls würde ich in jedem Fall als Tagesausflug von Kasane machen, die Kosten für den Grenzübertritt sind immens und lohnen eigentlich den Aufwand nicht.
Zu den Unterkünften unterwegs kann ich eigentlich nur raten hier ausgiebig in den Reiseberichten zu stöbern, da sind fast alle Unterkünfte beschrieben.
Auf dem Weg von Kapstadt nach Namibia würde ich den West Coast Nationalpark, die Cedarberge und eventuell den Tankwa Karoo NP mit einbauen, Zeit genug habt ihr ja.
Viel Spaß bei der weiteren Planung wünscht
sasowewi
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200610. Apr. 2013 · #5
ich glaube ich würde es lieber bei den wenigen Tagen im Krüger belassen und dann einige der schönen Reservate um Durban herum besuchen.
Wenn ihr den Okavango auslassen wollt, könntet ihr euch ja noch überlegen über Simbabwe zurückzufahren. Mit dem eigenen Auto campend ist der Süden recht einfach zu bereisen.
Bereist auf jeden Fall das Eastern Cape, es ist in meinen Augen genauso schön wie die Garden Route
In Mosambik könntet ihr euch noch überlegen bis nach Vilanculos hinaufzufahren. Es ist ein schönes, verträumtes Örtchen mit langen, einsamen Stränden und tollen vorgelagerten Inseln. Tofu Bay ist in Sachen Tauchen und Wellen unschlagbar.
Den Besuch könnt ihr ja auch bei Bedarf in einen Überlandbus setzen um euch die Fahr zurück nach Joburg zu sparen 🙂
aus meiner Sicht sind 90 Tage für diese Route gut bemessen. Wir sind in 2009 auch ca. 90 Tage unterwegs gewesen und eine etwas grössere Runde (über Sambia, Malawi, Mosambik) gefahren. Das waren insgesamt ca. 14.000 km. Dabei blieb uns unterwegs immer mal wieder Zeit einige Tage dort zu bleiben wo es uns gefallen hat. Natürlich gab es auch reine Fahrtage.
Wie Sasowewi schon schrieb, empfehle auch ich nicht zu konkrete Pläne zu machen, sondern einfach ein paar Orte die interessant klingen zu notieren und diese Liste mit auf die Reise zu nehmen. Wie ich hier ja schon mehrfach schrieb, wende ich die "Google Maps Technik" an, d.h. ich lese Reiseberichte und markiere mir interessante Orte/Unterkünfte in einer eigenen Karte auf Google Maps. Dann fahren wir mit dieser Karte los. Interessant auf unserer drei Monats Tour war, dass wir unterwegs noch viele Tipps bekommen haben, so dass wir nur ein Teil der Markierungen auf unserer Karte angesteuert haben.
EDIT: Natürlich nehme ich auch gute Reiseführer der zu bereisenden Länder mit, um vor Ort weitere Details nachlesen zu können 😉
Viel Spaß
Gruß Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15)
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_Thias_Themenstarter26 Beiträge · seit 201311. Apr. 2013 · #7
Danke für eure Antworten,
Ich werde mich am WE wieder in die Planung stürzen und vielleicht kommt noch die ein oder andere Änderung in der Route dank eurer Antworten zustande 🙂
Wichtig ist für mich nur zu wissen, dass wir diese Route in den 90 Tagen ohne Bedenken fahren können und den einen Tag hier oder dort mehr zu verbringen und nicht in Zeitnot gerate.
Für Campingplätze habe ich mir vorgenommen, dass wir nur bestimmte Camps buchen bzw. dort wo wir wirklich hin wollen z.B. Kruger Nationalpark oder bestimmte andere Gegenden. Die anderen Unterkünfte (Camps) wollen wir dann vor Ort suchen.
Ist es sinnvoller einen Hilux Double Cap Benziner oder Diesel zu mieten oder doch einen Land Rover?
_Thias_Themenstarter26 Beiträge · seit 201314. Mai 2013 · #8
Hallo, nochmals vielen Dank für die Tipps.
Unsere Route ist nun so geplant.........
Johannesburg N4 Richtung Kruger EN1 Richtung Inhambane wieder über EN1 durch Swasiland zurück nach Johannesburg
N3 ab Johannesburg Richtung Durban
N2 von Durban bis Kapstadt, Garden Route, Abstecher ans Meer
N7 bis Grenze Namibia
--> lohnenswert: B1 auf Keetmanshoop und dann über B4 Lüderitz? --> oder: C13 auf Lüderitz
ab Lüderitz: C13, C27 nach Sossusvlei
ab Sossusvlei Richtung Windhoek danach Walvis Bay und Swakopmund
ab Swakopmund C34 an der Küste entlang bis Skeleton Coast Nationalpark
weiter Richtung Twyfelfontain
C43 bis Ongongo Falls
C35 / C40 / C38 Ethosha Pan
B1 bis Tsumeb danach weiter auf B8 dann C44 bis Living Village
zurück auf B8 durch bis Kasane
Danach A3 bis Nata über Makgadikgadipark nach Maun
ab Maun über Central Kalahari weiter zum Kgalagadi Transfontier Park --> evtl Tipps zu bester Route, Straßen, Campingplätze? --> wo reinfahren? wo rausfahren?
danach weiter über Upington zurück nach Johannesburg
Hat jemand Tipps zu besonderen Sehenswürdigkeiten? Wir wälzen natürlich Reiseführer mit den gängigen Vorschlägen, aber vielleicht hat jemand den ein oder anderen "Geheimtipp"? Auch, was Campingplätze angeht auf unserer groben Tour? Gern auch ein paar Campingplätze mit Badepools im Fluss 🤩
--> lohnenswert: B1 auf Keetmanshoop und dann über B4 Lüderitz? --> oder: C13 auf Lüderitz
Gar nichts von Beidem! Würde in/um Aus übernachten und einen tagesausflug nach Lüderitz und Kolmanskuppe machen. Eine Übernachtung in Lüderitz ist nicht unbedingt notwendig.
ab Swakopmund C34 an der Küste entlang bis Skeleton Coast Nationalpark
Lohnt sich nicht, denn Du kannst im Nationalpark nur die Hauptdurchgangsstraße befahren. Ich würde "klassisch" über Uis und am Brandberg vorbei fahren.
Viele Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Chrigu7'267 Beiträge · seit 200614. Mai 2013 · #10
Hallo Thias,
wir waren von November 2012 bis Ende April im südlichen Afrika unterwegs. Ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken machst wo Du hin kannst und was Du besuchen möchtest. Versuche aber nicht unbedingt einen Zeitplan oder Streckenplan zu machen. Der besteht die Reise eh nicht. Wenn Du lange unterwegs bist, ist das wichtigste, dass Du etwas flexibel bist. Dann kannst Du unterwegs neue Infos aufnehmen und die Reise immer wieder anpassen.
Wichtig sind einige Papierkarten welche die Übersicht über das Reisegebiet erlauben, den einen oder anderen Reiseführer und für uns auch immer ein Computer oder Tablet mit Internet Anbindung. Per Internet machen wir auch mal die eine oder andere Buchung (2-3 Tage im voraus) und informieren uns über das Wetter.
Drei Tage Krüger wären mir übrigens deutlich zu kurz. Wir waren drei Wochen und das war schon etwas knapp ... 🤩
Lohnenswert ist auch noch ein Aufenthalt im Marakele NP um Nashörner auf der Campsite zu sehen
Sehr zu empfehlen auch der Mapungubwe NP ganz im Norden von Südafrika.
Vergiss in Südafrika nicht eine Wildcard zu buchen. Ab ca. 6-7 Tagen in Parks lohnt sich das.
Herzliche Grüsse Chrigu
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Kapseerose131 Beiträge · seit 201314. Mai 2013 · #11
Hallo Thias,
ich würde von der Garden Route über Oudtshoorn, die Little Karoo (Route 62), Calitzdorp (kurzer Stop bei den Weingütern Boplaas und De Krans (dort gibt es sehr leckere Weine und Portweine)), Worcester, Paarl nach Kapstadt fahren. Ist viel schöner als die N2!
Ansonsten kann mich nur anschlißene, was die Cedarberge und den West Coast National Park angeht... und falls man Hummer mag... zwischen November und April gibt es den West Coast Lobster frisch am Strand gegrillt (sehr lecker!).