Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201216. Apr. 2013 · #61
Liebe Kathy, solltet ihr mal in der Nähe sein, kann ich euch Tembe wirklich wärmstens empfehlen. Jetzt freu ich mich darauf, mich in eurem Reisebericht auf den neuesten Stand zu lesen 😁
Liebe Sabine, ich finde Spinnen auch sehr unsympathisch. Aber DIESE, die ihr Netz so niedlich repariert, die tut mir fast schon leid. Und weil sie so weit weg war und auch keine Gefahr bestand, kann man das gut aushalten 😉 Der Horror sind Spinnen im Schlafzimmer, die plötzlich weg sind... Ich würde z.b. auch niemals ein Bett im Urlaub umstellen, weil ich immer Angst habe, dass mich dahinter die Spinnen erwarten. Aber so lange die immer an der gleichen (weit entfernten) Stelle sitzen, kann ich sie noch so gerade eben ertragen 😕
Liebe Grüße
Nadja ohne Marco, der beim Spinnenthema nicht mitreden darf 😛
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201217. Apr. 2013 · #64
Hallo Lotusblume,
Danke! Geht mir genauso 😄
Nun kommt schon der elfte Tag! Das geht so schnell! Für mich fühlt sich die erste Hälfte des Urlaubs immer ganz lang an und die zweite Hälfte vergeht ganz schnell... Aber nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Und ich kann mich ja hier mit euren Berichten über Wasser halten.
Gleich geht es weiter mit gaaaaaaaanz vielen Bildern. Ich hoffe, es sind nicht zu viele, aber ich kann mich nicht entscheiden. Wem´s zu viele sind, der scrollt einfach weiter 😉
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201217. Apr. 2013 · #65
Dienstag, 2.4.2013
Heute fahren wir früher als die anderen Jeeps los. Gestern hatte Patrick noch nach unserem Einverständnis dafür gefragt, da er uns Löwen zeigen möchte. Wir vermuten, dass immer mit den Neuankömmlingen früher losgefahren wird, um die Chance auf Löwensichtungen bei mindestens einem Drive zu erhöhen. Wir haben natürlich nichts dagegen und stehen um 5 auf. Schnell dick anziehen und eine Katzenwäsche… Vielleicht leitet das ja das Motto des heutigen Tages ein? Ich möchte doch so gern noch Katzen ganz nah sehen… 😗 Wieder 15 Minuten zu früh stehen wir am Jeep. Und ratet mal! Das Pärchen von gestern sitzt natürlich schon (oder immer noch?) auf den vorderen Sitzen. Naja, wir hoffen, dass sie heute abreisen… Los geht’s. Wir sehen zuerst diese schmusenden Giraffen:
Dann suchen wir erfolglos die Löwen. Leopardenspuren auf den Sandpisten lassen uns hoffen, doch noch Katzen zu finden. Aber hier haben wir kein Glück. Wir halten für eine Kaffeepause an einer übersichtlichen Stelle. Das Funkgerät rauscht, Patrick schmeißt den Kaffee wieder ins Auto und ruft „Let´s go! No coffee!“ Dann geht es ähnlich wild wie gestern durch den Busch und Patrick verrät uns nichts… Dann heißt es „Pssssst!“ und wir können eine Löwin mit ihren Jungen beobachten. Einige Minuten können wir ihnen zusehen. Nach und nach verziehen sich die Löwen aber in den Busch. Doch lange genug hatten wir sie für uns.
Danach fahren wir ein Stück zurück in die Nähe einer großen Büffelherde. Mit gebührendem Abstand holen wir unsere Kaffeepause nach.
Auf dem restlichen Drive sehen wir noch die üblichen Verdächtigen.
Zurück im Camp gibt es ein tolles Frühstück und die Sonne scheint. Wir genießen den ganzen Mittag am Pool. Um zwei Uhr gibt es schon wieder Essen, eine leckere Lasagne und rote Bete. Und schon geht es wieder zum Drive! Wir sind gespannt auf die Sitzblocker…Doch sie sind tatsächlich abgereist. Wir sprechen unsere Mitfahrer an und fragen, was sie vom Routieren halten würden. Sie sind sehr erleichtert und wollten uns schon das Gleiche fragen. Da Marco und ich zweimal hinten saßen, sollen wir nun nach vorn und die beiden sind dann morgen früh dran. In unserem Jeep sitzt ab jetzt eine Familie mit 2 Kindern. Auch sie sind mit dem Tauschen einverstanden und einer von ihnen darf sogar neben dem Fahrer sitzen. Perfekt! Hoffentlich sehen wir nun auch etwas 😉
Das wird unser vielseitigster Drive! Wir sehen 4 von den Big 5! Ein Rhino, Büffel, Elefanten und 2 männliche Löwen. Die Löwen sehen wir leider schon in der Dunkelheit, es reicht nur für ein Beweisbild, obwohl sie so nah am Auto liegen… Aber man kann ja nicht alles haben. Dafür haben wir die Kameras mal neben uns gelegt und den Moment ohne „Ablenkung“ genossen.
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201217. Apr. 2013 · #66
.......
Auf dem Rückweg sehen wir in der Ferne Blitze. Von Zeit zu Zeit hört man den Donner grollen. Heute Nacht im Zelt wird es sicher gruselig… (Das wird auch eintreten, aber nicht wegen des Wetters) Als wir im Camp ankommen, hat das Tembe-Team für uns als Honeymoon-Überraschung in einem abgetrennten Bereich abseits des Restaurants ein Candlelightdinner vorbereitet. Es gibt Erbsensuppe, Kudu + Impala + Chicken mit Gemüse und Tiramisu. Danach schauen wir in den Sternenhimmel über dem Lagerfeuer und hören in der Ferne den Donner nahen…
Plötzlich sammeln sich einige Gäste in der Nähe. Wir schnappen Wortfetzen auf „Isilo is here… Tent 14…“. Isilo, einer der großen Tusker des Tembe Elephant Parks, hat herausgefunden, dass Elfenbein keinen Strom leitet und drückt den Stromzaun herunter, um ins Camp zu kommen. Das geschieht regelmäßig und ist laut Guide nicht gefährlich. In den Nächten, in denen Isilo hier ist, kann man sich von einem Guide zum Zelt begleiten lassen. Nun geht der Manager mit und erklärt den versammelten Gästen (wir haben uns natürlich mittlerweile dazugesellt) das richtige Verhalten: Immer mit Isilo sprechen, damit er weiß, wo wir sind, nicht streicheln (Hallo?! Scheint ja der Rede wert zu sein… Wer hat das denn mal versucht?!) und langsam laufen. Wir marschieren nun alle in Richtung Tent 14… Es ist natürlich stockdunkel. Wir hören das laute Knacken von Ästen und Rascheln in den Büschen. Der Manager erzählt Isilo „Hallo Isilo. Ich bin hiiiiiier. Bitte geh doch zu Zelt 12 fressen. In Zelt 14 möchte jemand schlafen. Ich bin hiiiier. Isilo. Bitte mach Plaaaatz…“ Mir wird es zu gruselig. Spätestens bei der Anmerkung „Wenn er kommt, rennt auf keinen Fall weg!“ zweifle ich an meiner Fähigkeit, den Instinkt WEGRENNEN unterdrücken zu können. Langsam laufe ich Richtung Lagerfeuer. Marco geht mit den Anderen aber noch weiter. Später erzählte Marco mir, dass es schon sein Plan war wegzurennen. Denn: Er ist zwar nicht schneller als der Elefant, aber auf jeden Fall schneller als die Anderen.... 😗 😈
Nach einigen Minuten kommt Marco gesund und munter wieder zurück zu mir. Isilo ist zum nächsten Zelt gegangen und die Show ist vorbei. Ganz schön spannend… 😐 Nach Gesprächen mit den anderen Gästen am Lagerfeuer gehen wir ins Zelt. Zelt 3 ist sehr weit weg von Zelt 14. Als wir im Zelt ankommen, fängt es an zu regnen. Wir machen uns bettfertig und lauschen den Geräuschen ums Zelt herum. Wir lassen alle Planen an den „Fenstern“ auf, um die Luft zu riechen und die Geräusche zu hören. Plötzlich hören und sehen wir ein Tappsen auf dem Zeltdach. Wir vermuten zuerst die Selbstmordhühner und Marco beschwert sich schon mit „Och nee, nicht DIE Viecher die ganze Nacht…“ Doch während ich die Füßchen auf dem Dach beobachte, kommt es mir so vor, als hätte dieses Tier vier Füße und nicht zwei… Es nähert sich einem Fenster von oben und uns schaut kopfüber ein Buschbaby an. Es hat keine Angst, als wir uns bewegen und uns nähern. Es ist so niedlich. Wir versuchen ein Foto zu machen, doch leider knipst unsere Kamera nur die Fliegengitter und nicht das dahinter kletternde Buschbaby. Wir versuchen noch, es draußen zu fotografieren. Doch draußen hat es scheinbar Angst vor uns und versteckt sich. Wir schlafen und werden nur noch einmal von lautem Knacken der Äste und Rascheln der Büsche wach… Gute Nacht Isilo, geh bitte zu Zelt 12…
Ich freue mich sehr, dass der Tembe Park Euch mindestens genauso gut gefallen hat wie uns. Wir haben den nächtlichen Besuch von Isilo ja leider(?) nicht mitbekommen, aber die Frau im Zelt neben dem Geschehen war am nächsten Morgen noch ganz schön angespannt. Auch bei uns hat ein Buschbaby durch das Oberlicht geluschert und danach geräuschvoll größere Insekten verspeist, man konnte es durch die Canvas Wand so schön beobachten, weil wir vergessen hatten die Außenbeleuchtung abzuschalten.......
Dank Deines lebhaften Berichts fühl ich mich gerade so, als ob ich wieder dort wäre.
Ich bleibe gern noch ein wenig bei Euch im Tembe 🙂
LG Lisolu
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201219. Apr. 2013 · #68
Hallo Lisolu,
Für uns war Tembe das Highlight der Reise. 🤩 Wir vermuten übrigens, dass die Buschbabys nicht mehr angefüttert werden. Da man sie aber mit Glück am Zelt sieht, haben wir nicht danach gefragt. Es gab bei den Mahlzeiten aber keine Ananas zum Füttern. Vielleicht sind sie mittlerweile zu aufdringlich geworden.
Es geht leider erst morgen weiter nach St Lucia. Ich hoffe, dass das den fleißigen Lesern, die nun bald schon auf dem Weg nach Südafrika sind, nicht zu spät ist... Aber heute schaffen wir es nicht mehr 😊
Hallo Nadja+Marco, da hattet Ihr ja tolle Erlebnisse im Tembe! Auch uns hat es dort sehr gut gefallen, obwohl wir einen solchen Besuch nicht bekommen haben. Die Menschen dort sind so freundlich und aufgeschlossen, die Atmosphäre ist einfach toll. Eine gute Weiterreise und ich warte schon auf die nächsten Berichte. Gruß
Es gibt kein sicheres Mittel festzustellen, ob man einen Menschen mag oder nicht, als mit ihm auf Reisen zu gehen. / Mark Twain
als Erstes: herzlichen Glückwünsch zu Euerer Hochzeit und alles Gute für Euch.
als Zweites: einen schönen RB habt Ihr da geschrieben. Auch wir waren an verschiedenen Orten, die Ihr besucht habt, und hatten ähnliche Erlebnisse. Besonders der Ithala hat es uns angetan, und ich meine, dass Ihr den gleichen Bungi hattet wie wir (ich meine es war Nr. 3), bin mir aber nicht 100 % sicher.
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201220. Apr. 2013 · #71
Hallo bayern schorsch, Ja wir hatten Nr 3 🙂 Ithala gefällt uns auch sehr guuuuut! Dann hattet ihr ja auch diesen riiiiiiesen Schlüsselanhänger 😉 Liebe Grüße Nadja & Marco
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201220. Apr. 2013 · #72
Mittwoch, 3.4.2013
Um halb sechs geht es wieder auf die Frühpirsch. Das Gewitter von letzter Nacht hat sich glücklicherweise schon verzogen. Wir haben keine Regenjacken mitgenommen und müssen nun nicht darunter leiden 😗
Trotzdem ist es kühler als gestern und wir ziehen lieber eine Schicht mehr an. Wir sehen heute fast kein Tier, lediglich die Fußspuren eines Leoparden, der kilometerlang auf der Sandpiste sein Revier abgelaufen ist, wie Patrick vermutet.
Diese Giraffe mit ihrem Baby entdecken wir. Ansonsten ist nichts los heute morgen.
Patrick erzählt uns daher viel über Pflanzen und Spuren. Zertrampelte Haufen von Rhinos zeigen, wo diese ihre Revier abstecken, alle 2 km finden wir diese riesigen Ka**haufen. Durch das Stampfen der Rhinos in ihrem Kot verteilen sie ihn großflächig und "tragen" ihn so noch lange an ihren Füßen mit, wodurch sie ihre Duftmarke hinterlassen. Vorher waren das nur einfache Haufen für uns, jetzt sieht man jede Kleinigkeit mit anderen Augen. So ein Drive ist auch mal spannend, aber wir sind trotzdem froh, dass wir gestern so tolle Sichtungen hatten. Die Sonne versteckt sich noch hinter den Wolken und so fahren wir etwas durchgefroren um 9 Uhr wieder zurück zum Camp. EIn tolles Frühstück wartet auf uns. Wir lassen uns Zeit, bevor wir unsere Koffer packen und uns langsam von Tembe verabschieden müssen. 🙁 Es war so schön hier !!!
Ein Guide läd unsere Koffer in den Jeep, die Damen von der Rezeption und dem Restaurant singen ein afrikanisches Lied zum Abschied. 😊 Wir kommen gerne wieder... Die Fahrt zum Parkplatz kommt mir ewig vor und ich bin traurig, dass wir gehen müssen. Ein Warzenschwein verabschiedet uns und schon müssen wir weiter.
Auf dem Weg nach St. Lucia halten wir an einem Cheetah-Projekt. Wir möchten gern hautnahe Katzenfotos machen. Doch es ist leider geschlossen und so setzen wir unsere Fahrt fort.
Am St. Lucia Wetlands Guesthouse checken wir ein, nachdem wir zweimal um den Block gefahren sind, weil wir die Hausnummer verpasst haben... 😗 Wir unterhalten uns mit Derrick und bekommen unser Zimmer. Es ist sehr hübsch und geräumig. Wir freuen uns besonders, dass wir für die letzten 3 Nächte ein so großes gemütliches Bett und ein Zimmer ohne Viehzeugs haben.
Da wir Hunger haben, beschließen wir dem Ocean Basket einen Besuch abzustatten. Wir finden den Laden einfach toll, sowas sollte es auch bei uns zuhause geben 😉 Ich esse ja keinen Fisch, der wie Fisch aussieht, schmeckt oder riecht. Also nehme ich das Fisch-Anfänger Menü: Fish & Chips. (Panierter Fisch zählt ja nicht 😉 ) Marco hat eine gemischte Platte Pick of the ocean.
Anschließend laufen wir noch rüber zum Spar, um ein paar Kleinigkeiten für die nächsten Tage einzukaufen. Wir decken uns mit Schokobrötchen und Schokolade ein... Ich muss zugeben, eventuell war unser Einkauf etwas beeinflusst vom herzhaften Essen vorher...
Immer mal wieder regnet es und wir passen die trockenen Momente ab, um uns den Ocean View Point und die verschiedenen Strände anzuschauen. Einmal müssen wir doch zum "Hallo sagen" unsere Füße in den Indischen Ozean tauchen.
Zurück im Guesthouse sitzen wir noch lange auf der Terrasse und hören dem Regen zu. Derrick rät uns unseren geplanten Bootsausflug morgen am Nachmittag zu machen, da das Wetter besser werden soll. Er wird uns morgen früh ein Plätzchen reservieren. Früh gehen wir schlafen.
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201221. Apr. 2013 · #73
Donnerstag, 4.4.2013
Wir sind wie immer früh wach und ich ziehe die Vorhänge auf, um das Wetter zu beobachten. Die Sonne lässt sich ab und zu sehen. Wir lassen uns viel Zeit beim Frühstück und fahren dann ins Crocodile Center. Hier sind verschiedene Arten von Krokodilen zu beobachten. Ich finde die Becken teils etwas klein, aber es ist ganz nett gemacht. Am Wochenende kann man sogar bei der Fütterung dabei sein.
Anschließend fahren wir zum Strand und genießen den Ausblick. Der Wind ist noch frisch, aber das Wetter wird immer besser.
Da wir langsam wieder Hunger bekommen, fahren wir zum Ski Boat Club und essen Pizza. Der Ausblick auf die Wetlands ist sehr schön und das Essen schmeckt auch gut. Vollgegessen fahren wir zurück ins Guesthouse und machen ein Mittagsschläfchen. Wir hoffen, dass das Wetter noch besser wird, wenn wir wieder aufstehen.
Um 14 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Bootsanleger. Wir fahren nach Derricks Empfehlung auf einem zweistöckigen Boot, da wir von oben einen tollen Blick haben. Wir sehen viele Hippos und Vögel.
Als wir auf dem Rückweg sind, wird das Wetter wieder schlechter und kurz bevor wir anlegen fängt es an zu regnen... 😣 wir müssen zu Fuß zurück zum Guesthouse und werden ziemlich nass.
Am Guesthouse angekommen sehen wir eine kleine Fledermaus, die pitschnass geworden ist und sich auf der Terrasse trocknen möchte. Wir zeigen sie Derrick und er nimmt sie auf die Hand und bringt sie etwas weiter vom Eingang weg, damit sie nicht hereinfliegt.
Wir gehen wieder sehr früh ins Bett und wünschen uns für morgen besseres Wetter, damit wir unseren geplanten Strandtag am Cape Vidal noch machen können 🤨 Das wär doch ein schöner Abschluss.
So langsam wird uns auch richtig klar, dass es bald schon wieder nach Hause geht... Das ging ja wieder schnell... Und wir merken auch jetzt schon, dass wir "infiziert" sind vom Afrika-Virus! Aber dazu beim Fazit mehr 😉
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201222. Apr. 2013 · #74
Freitag, 5.4.2013
Wir werden vom Sonnenschein geweckt und freuen uns sehr, dass unser geplanter Ausflug stattfinden kann. Nach einem üppigen Frühstück mit Rührei, Bacon, Müsli, Obst, ... fahren wir los. Wir tanken noch den Wagen voll und sind früh am Gate zum Cape Vidal.
Wir nehmen fast jeden Loop auf dem Weg zur Spitze und sehen einige Tiere und eine Straßensperre:
Wow! Wir sind begeistert von den Sichtungen und hätten so viele Tiere hier gar nicht erwartet. Wir erschrecken uns richtig, als dieses Rhino neben der Straße liegt. Kaum zu glauben, es liegt hier einfach rum, wir vermuten aber, dass die schwere Verletzung dafür verantwortlich ist, dass es sich nicht bewegt.
Am Cape Vidal suchen wir uns abseits ein nettes Plätzchen und legen uns in die Sonne. Wir haben uns von Derrick Schnorchel geliehen, die heute aber nicht zum Einsatz kommen. Der Wind ist zum Schnorcheln zu stark, die Wellen würden die Sache ziemlich schwierig machen. Schade, da wir im Urlaub sehr gerne Schnorcheln und wir auch diesmal die Hoffnung hatten, die Unterwasserwelt erkunden zu können. Dann beim nächsten Mal 😉
Auch die Schildkröten sind mit am Strand und stehen für ein Abschlussshooting gerne zur Verfügung.
Hier erkennt ihr, mit welchem Service uns die Schildkröten bei der Hochzeit zur Seite standen... 😄
Gegen 16 Uhr machen wir uns auf den Rückweg. Wir wollen uns nicht verbrennen 😊 (zu spät) und außerdem nochmal nach dem Rhino von heute morgen sehen. Es ist nicht mehr da. Dafür sehen wir diese schönen Verwandten:
Kurz bevor das Gate schließt passieren wir es. Wir fahren zunächst ins Guesthouse, um uns frisch zu machen. Ansschließend laufen wir in den Ortskern und gehen richtig lecker beim Portugiesen essen. Von der Terrasse kann man die VIP´s von St Lucia beobachten. Ein aufgetunter Golf 1 dreht seine Runden und fährt die Straße alle paar Minuten entlang, Skateboardfahrer fahren oben ohne von links nach rechts...
Satt und zufrieden laufen wir langsam zurück. Marco meint noch "Sch****! Wenn ein Hippo kommt, haben wir nichts dabei!" Ich wundere mich und frage ihn, WAS wir denn dabei haben sollten? Marco sagt trocken "Ne Kamera." 🤪
Wir sehen aber zum Glück kein Hippo auf unserem Heimweg. Nun geht´s ins Bett. Morgen wollen wir in aller Ruhe packen und vormittags aufbrechen nach Durban. Aber bevor ich schlafe muss ich noch meinen Sonnenbrand behandeln... 🙄 Das kann ja ein toller Flug werden, wenn mir alles sooooo wehtut.... 😗
na, das Zimmer vom St. Lucia Wetlands Guesthouse kenne ich doch 🙂 Wir fanden es dort auch sehr gemütlich und das Frühstück auf der Terrasse war toll, außerdem sind es nette Besitzer. Zu Ocean Basket braucht man ja nicht so viel zu sagen, das ist ja schon legendär 🤪 Wir fanden den iSimangaliso auch sehr schön und hatten wegen Tieren nicht so viele Erwartungen und meist wird es dann ja übertroffen. Schade, dass euer Bericht schon bald fertig ist, ich bin immer begeisterte Leserin bei den beiden Schildkröten!
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201223. Apr. 2013 · #77
Hallo Kathy,
als ich vor ein paar Tagen nochmal deinen Bericht angeschaut habe, hab ich auch "euer" bzw. "unser" Zimmer wiedererkannt. Da macht das Bericht lesen gleich mehr Spaß.
Hallo Mari, schön, dass du dabei warst.
Ihr dürft nun gerne noch den letzten Tag mit uns reisen. Gleich geht es weiter.
Nadja+MarcoThemenstarter336 Beiträge · seit 201223. Apr. 2013 · #78
Samstag, 6.4.2013
Wir wachen bei strahlendem Sonnenschein auf, machen uns langsam fertig, packen die Koffer und gehen zum Frühstück. Gut, dass wir gestern noch so tolles Wetter hatten, sonst wären wir heute ziemlich enttäuscht, bei dem Wetter im Auto zu sitzen.
Da unser Auto ziemlich verdreckt ist, hatten wir gestern Derrick gefragt, ob es möglich wäre, dass sein Carwasher unser Auto mal durchsaugt... So möchten wir es dann doch nicht bei Europcar abgeben. Der Carwasher Klement macht einen guten Job und unser Auto ist blitzblank. Da wir bis heute noch 2 alte Handys in den Koffern mit rumschleppen, (wir haben uns bis heute nicht getraut, sie zu verschenken, weil sich keine gute Gelegenheit bot) hat Klement heute Glück. Neben einem üppigen Trinkgeld (wir haben halt noch Rand übrig... 😉 ) wechseln die 2 Handys den Besitzer. Klement strahlt über das ganze Gesicht und wir hoffen noch heute, dass er danach nicht gekündigt hat 😄 Wir unterhalten uns noch etwas mit ihm und Klement zeigt uns ein kleines Chamäleon im Garten.
Dann machen wir uns auf den Weg zum King-Shaka-Airport. Wir kommen gut durch und fahren eine Abfahrt weiter zu einem Lokal am Strand. Derrick hat uns die Bush Tavern hier für ein Mittagessen vor dem Flug empfohlen. Wir sitzen im Schatten, da der Sonnenbrand seinem Namen alle Ehre macht 🙄 , essen Burger und Pommes und genießen die Aussicht auf das Meer.
So laaaangsam müssen wir uns dann doch von Afrika trennen und machen uns auf zum Flughafen. Hier ist beim Check-In recht viel los, ein Schalter ist nur für eine Sportmannschaft reserviert. Wir kommen aber auch irgendwann dran und kriegen die Zeit gut rum. Eine neuseeländische Rugby-Mannschaft, die Crusaders, sitzt mit uns im Flieger. Sie werden persönlich vom Piloten begrüßt. 🤨 muss man wissen, wer das ist?
Schnell sind wir in Johannesburg und kurze Zeit später sitzen wir im Flieger nach München. Hier haben wir wirklich blöde Sitzplätze: In der Mitte von der Mitte... Und ich fühle mich schon nach 2 Minuten eingequetscht... Der Flieger ist randvoll. Daher haben wir so blöde Sitzplätze erwischt. Doch eine 4-köpfige Familie sucht tauschwillige 4er-Reihen. Alle lehnen ab, bis die Familie endlich unsere Reihe fragt 😄 Jaaaaa, 2x Fenster+Gang... Die zwei Männer in unserer Reihe sind auch mit dem Tausch einverstanden und wir ziehen um. Was für ein Unterschied... 😄 Jetzt kann ich´s mir bequem machen und bin zufrieden. Wir schauen einen Film, essen, schlafen, essen und sind schon da... Nach einem weiteren kurzen Flug nach Düsseldorf sind wir auch schon wieder zu Hause - viele Eindrücke und Erinnerungen reicher. Für uns steht fest: Wir kommen wieder!
Unser gaaaanz kurzes Fazit zu den einzelnen Stationen:
Chestnut Country Lodge: alles toll! Zimmer, Garten, Pool, Lage, Bett, Essen... 🤪 Immer wieder!
Olifants: Tolle Lage, aber keine Erholung. Für uns nicht nochmal. Beim nächsten Mal würden wir eher außerhalb des Krügers wohnen und eine kurze Fahrt in Kauf nehmen. Die Aussicht könnten wir auch bei einem Tagesbesuch genießen, dafür muss man dort nicht schlafen. Es wirkt abgewohnt. Preis-Leistung eventuell im Rahmen. ABER: Olifants steht in keinem Vergleich zu den übrigen Unterkünften der Reise. Ich weiß, hier steht nicht das Wohnen im Vordergrund. Aber für mich gehört ein gewisses Wohlfühlen dazu. Ist halt Geschmackssache.
Lower Sabie: genauso wie Olifants. Für uns nicht unbedingt soooo erholsam. Das Zimmer war neu, das Bett besser, aber wir haben uns hier einfach nicht "überwältigt" gefühlt, wie bei den übrigen Lodges. Steht auch außerhalb des Vergleichs. Ist wahrscheinlich für ein Krüger-Camp noch ok.
Foresters Arms Hotel, Swaziland: ein Traum 😎 alles top! Jederzeit gerne wieder.
Ithala: Gerne wieder. Einfach, aber sauber und ordentlich. Großzügige Unterkunft, gemütliches Bett, schöne Anlage.
Tembe: Oh jaaaa, das war schöööön. Bush-Feeling pur, tolles Wohnzelt, gutes Essen, tolle Guides... Gerne wieder!
St. Lucia: super zum Relaxen, Örtchen ansehen, Strand + Tiere... Uns hat es hier sehr gut gefallen und auch das Wetlands Guesthouse können wir wärmstens empfehlen.
Wir haben also noch einige Wünsche offen... Die holen wir dann halt beim nächsten Mal nach. Es war eine wunderschöne Reise und eine ganz besondere Hochzeitsreise. Wir konnten uns erholen, wundern, staunen, freuen. Es hat alles ohne Pannen funktioniert, die Fledermaus unter meiner Decke werde ich nicht mehr vergessen, ich halte die Spinnen hier zuhause nun für lächerlich und unsere Katzen zuhause sind eindeutig fotogener 😉
Danke an alle DANKE-BUTTON-DRÜCKER! Schön, dass ihr mitgereist seid. Nun geben wir mal den Wagen wieder ab für den nächsten Mieter, schließlich möchten wir doch hier bald den nächsten Reisebericht lesen 🙂
Danke für eure Tipps, die unsere Reise bereichert haben!
diesmal drück ich nicht nur den Danke-Button, diesmal sag ich auch DANKE !
Es war mir eine Freude Euch begleiten zu dürfen. Und sogar auf Eurer Hochzeitsreise 😉 An dieser Stelle auch von mir: Herzlichen Glückwunsch und alles gute für Euch Beiden 😘
Liebe Grüße Claudia
P.S. die beiden Schildis sind ja wirklich zu knuffig.Und erst IHRE Wimpern 😘 , da kann ja kein 4beiner mithalten