Zanzibar- da, wo der Pfeffer wächst

Reisebericht 38 Antworten · 11,3k Aufrufe · gestartet 20. März 2013 von Pascalinah
Themenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #1
Dieses mal sollte nicht das südliche Afrika unser Ziel sein; wir haben uns für einen 14-Tage-Trip auf Zanzibar - und zwar nur Zanzibar, ohne eine vorherige Safari auf dem Festland - entschieden.

Wer meinem Bericht folgen möchte ist herzlich eingeladen mitzulesen:


__________________


Der 11-stdg. Flug, verbunden mit wenig Schlaf im Flieger fordert seinen Tribut: ich bin völlig von der Rolle...

Stone Town erschlägt mich, die brutale Hitze, die vielen Menschen, das Gewusel, der Krach... Ich bin und bleibe (gerne) ein Landei!

Die engen Gassen zwischen den maroden Häusern der Steinstadt speichern die schwüle Hitze wie ein Schwamm. Der feuchte, mit grauen Algen bewachsene Putz verströmt einen sauer-modrigen Geruch. Die Gedanken kreisen in mir. Wenn ich unser Hotel - das Zanzibar Coffee House Hotel, mitten in der Altstadt gelegen - verlasse um die Stadt zu erkunden, werde ich dann wieder hierher zurück finden? Stone Town ist so ganz anders, als die vielen Städte, die wir bisher besucht haben. Am Nachmittag, kaum, dass wir uns ein wenig frisch gemacht und etwas ausgeruht haben, kommt Nicolas und macht mit uns eine Stadtführung. Erstens hätten wir ohne ihn wohl kaum alles gefunden, zweitens präsentiert er uns seine Stadt mit exzellentem Wissen.


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Die schweren Haustüren, das Markenzeichen Zanzibarischer Häuser, sind über und über mit Schnitzereien, Ornamenten und teilweise mit Koransprüchen verziert. Die vielen Messingnägel an den schweren Türen sind Überbleibsel der Inder, die in ihrer Heimat ihre Haustüren so vor Elefantenangriffen geschützt haben. Aber mal ehrlich: auf Zanzibar ist mir nicht ein einziger Elefant begegnet.... wieso sie das dann hier gemacht haben?


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Kaum hat uns Nicolas um einige Ecken geführt, haben wir die Orientierung verloren. Zu sehr sind wir damit beschäftigt die quäkenden Mopeds, Fahrradfahrer, Männern mit breiten Karren und hupenden Autos auszuweichen. Schwupp, schwupp, und schon ist man im Wirrwarr der Straßenschluchten verschollen (leicht übertrieben, aber so ähnlich ist es schon). Na ja, es ist unser erster Tag in Stone Town, die Müdigkeit, die Hitze... es kann nur besser werden. Nach Nicolas` Führung erkennen wir jedoch das eine oder andere Gebäude wieder, denn letztendlich ist Stone Town so groß ja nun auch wieder nicht.

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Der Darajani Market am Rande Stone Towns hat jeden Tag geöffnet. Die Frucht-, Gewürz- und Gemüsestände sind soweit für europäische Standards ok, aber beim Betreten der Geflügelhalle bekommen wir schon ein flaues Gefühl in der Magengegend... Mund geschlossen halten, Augen schweifen lassen und dann auch schnell wieder raus... einmal tief Luft holen... puuuh... und weiter geht’ s. Auch die Markthalle mit seinem Fleischangebot läßt uns stark überlegen, ob wir nicht doch Vegetarier werden wollen. Die Fischhalle läßt sich noch ertragen. Mit diesen hygienischen Verhältnissen muss man erst einmal klar kommen... (und bei uns wird so ein Wirbel um das Pferdefleisch gemacht...)





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Heute kommt uns die Altstadt Zanzibars schon nicht mehr so erdrückend und fremd vor. Auffallend ist die Freundlichkeit der Menschen. Kinder rufen uns ein fröhliches Jambo hinterher. Haben wir fragen werden sie gerne und höflich beantwortet. Zwar wird versucht uns in Läden zu locken, doch man muss verstehen, das die Leute hier so ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen. Und meistens wird ein „Nein“ auch akzeptiert. Zumindest von den lokalen Ladenbesitzern. Bei den Straßenverkäufern und „Papassis“ (die uns überteuerte Touren anbieten wollen) ist das schon anders, die sind aufdringlicher.

Auf eigene Faust erkunden wir die Stadt und merken, dass Stone Town eigentlich gar nicht so groß ist. Irgendwo stößt man immer wieder auf bekannt vorkommende Gebäude. Wir durchqueren das Arabische Fort mit seinen Ständen, schauen uns Tippu Tips Haus an, schlendern durch das alte Stadttor in Richtung Hafen. Direkt neben dem Forodhani Market thront das House of Wonders, dessen Rückseite vor 2 Jahren nach einem Tropenregen teilweise eingestürzt ist und nun mühevoll mit einfachen Mitteln wieder aufgebaut wird. Nur wenige Schritte weiter befindet sich das Palast Museum und die Old Dispensary, die alte Apotheke. Im „Merkury`s“ machen wir eine Pause und schauen den Fischern beim Ausbessern ihrer Boote zu. Wir genießen die kühle Brise, die vom Meer herüber kommt und natürlich unser „Kilimanjaro“- Bier. Hmmm, das zischt! Zurück in der Stadt ist es wieder drückend heiß und stickig, Temperaturen um die 34 Grad und dazu die Feuchtigkeit läßt uns warm im T-Shirt werden. Wir wollen an einem ATM Geld ziehen, reihen uns brav in die Schlange der Wartenden ein. Auch hier betreten Männlein und Weiblein die Schalterstube getrennt. Wir gehen jedoch zusammen rein und merken schnell, dass dieser ATM unsere Visa-Card nicht akzeptiert... Pech gehabt... Um eine Erfahrung reicher suchen wir nach einem anderen ATM: 400.000 TSH wollen wir haben... große Augen.. nichts passiert... da steht zwar, dass man bis zu 400.000 TSH ziehen kann, doch uns genehmigt er nur 2x 200.000 TSH...


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Frisch mit Tausenden von Shilling eingedeckt machen wir uns noch einmal auf den Weg zum Darajani Market – diesmal ohne die Hallen. So wie im übrigen Stone Town muss man auch hier aufpassen, dass man im Gewirr der Stände die Orientierung nicht verliert. Wir decken uns mit einigen Gewürzen, Bonbons vom Affenbrotbaum und Früchten ein und machen uns auf den Rückweg zum Zanzibar Coffee House Hotel. Hey, wir sind stolz auf uns, haben ohne uns zu verlaufen das Hotel wieder gefunden! Laut der Karte ist der Weg nicht schwierig, in den Straßenschluchten sieht das schon ein wenig anders aus. Aber nur so lernt man die Altstadt richtig kennen.


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Da heute der Tag unserer Silberhochzeit ist, gehen wir im Emerson Space Hotel am Abend gepflegt essen. Oben auf der Dachterrasse haben ca. 20 Gäste Platz. Hinter einer Abtrennung bereitet der Koch und sein Beikoch ein hervorragendes 5-Gänge-Menue zu. 3 Kellner sind für die Bewirtung der Gäste zuständig. Das Seafood-Menue ist einsame Spitze, ein Gang deliziöser als der andere. Noch nirgendwo haben wir so gut gegessen und noch nirgendwo haben wir erlebt, dass der Koch nach dem Essen Standing Ovations bekommen hat.
Satt und glücklich treten wir bei Vollmond den Heimweg zum Hotel an. (Kitschig, nicht wahr? Aber schööön...)


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Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2015
6'152 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #2
hallo Pascalinah,

danke für den RB - da will ich doch gleich mal bei den ersten sein die alles
miterlebt - schon der Anfang ist interessant - nachträglichen Glückwunsch und
weitere 25 glückliche Jahre... 🙂
Schöne Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
3'700 Beiträge · seit 200920. März 2013 · #3
Hallo Barbara,

welcome back und vielen Dank, dass Du Dir die Mühe machst uns mit auf Reisen zu nehmen! 🤩

Ich quetsche mich jetzt mal zwischen Euch beide.
(und bei uns wird so ein Wirbel um das Pferdefleisch gemacht...
Immerhin ist das Geflügel in der Markthalle sicherlich zu 100% Biogeflügel, während das europäische Pferdefleisch mit für den Fleischverzehr nicht erlaubten Medikamenten vollgepumpt ist... 😗
Das Seafood-Menue ist einsame Spitze, ein Gang deliziöser als der andere. Noch nirgendwo haben wir so gut gegessen und noch nirgendwo haben wir erlebt, dass der Koch nach dem Essen Standing Ovations bekommen hat.
Satt und glücklich treten wir bei Vollmond den Heimweg zum Hotel an. (Kitschig, nicht wahr? Aber schööön...)
Das habt Ihr doch so bestellt, oder etwa nicht? Du weißt doch, gute Mädchen kommen in den Himmel, böse ...

Mit herzlichen Grüßen und Dank für die schönen Fotos
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #4
Butterblume schrieb:Immerhin ist das Geflügel in der Markthalle sicherlich zu 100% Biogeflügel,
na ja, das mag schon sein, aber glücklich sind die Hühner dort bestimmt nicht...
Butterblume schrieb:Das habt Ihr doch so bestellt, oder etwa nicht? Du weißt doch, gute Mädchen kommen in den Himmel, böse ...
böse nach Zanzibar 😉
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
3'700 Beiträge · seit 200920. März 2013 · #5
böse nach Zanzibar
Nein, dorthin wo der Pfeffer wächst - im besten Fall. Aber für Dich war der Abend doch der Himmel! Deshalb: gutes Mädchen! 😛

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #6
Heute, an unserem 3. Tag in Stone Town, stürzen wir uns noch einmal ins Getümmel. Schließlich haben wir noch nicht alles gesehen, was wir sehen wollten. Der Weg vom Zanzibar Coffee House Hotel zum Skavenmarkt an der Anglikanischen Kirche ist nicht weit, geradezu ein Katzensprung. Apropos Katzen: wenn man die Katzen von Stone Town sieht, überfällt jeden Katzenliebhaber das heulende Elend. Die Tiere werden nicht gefüttert, schlagen sich alleine durch. Die Menschen hier haben ja selber kaum Geld, geschweige denn können sie noch die zahlreichen Katzen durchfüttern. Aber ich scheife ab... Anglikanische Kirche...ja,... also aus dem Hotel raus, dann links... sind ja nur etwa 150m Luftlinie.. eine Häuserecke, noch ne Ecke uups, von der Kirche ist nichts mehr zu sehen. Wir springen rasch zur Seite, ein Mopedfahrer kommt aus einer nur etwa 1,5m schmalen Gasse, und fährt Bärbel (meiner Schwägerin) prompt über den Fuß. Wutsch, wech isser! (Nicht der Fuß – der Fahrer!) Zum Glück ist nicht viel passiert, nur ein blauer Fleck bleibt hinterher übrig.


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An der Kirche angekommen buchen wir für 3 US$ p.P. einen Führer (ohne geht es nicht). Genau hier befand sich zu Sultanszeiten der Umschlagplatz für Sklaven. Es ist schaurig zu sehen und zu hören, was Menschen anderen Menschen anzutun in der Lage sind. Und nur des Profits willen! In engen, dunklen, stickigen Gewölben wurden bis zu 70 Sklaven – geschlechtlich getrennt – gepfercht und mussten hier wochenlang ausharren. Die Enge der Gewölbe erdrückt uns schon in den wenigen Minuten in denen wir hier unten sind. Möge es so etwas niemals wieder geben!


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Im Garten befindet sich ein Mahnmal, was an die Zeit des Sklavenhandels unter Tippu Tips, des berühmtesten Sklavenhändlers Zanzibars und anderen Sultanen erinnern soll.

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Am Nachmittag fahren wir mit einem kleinen Motorboot rüber nach Prison Island. Einst galt die Insel als Gefängnisinsel für aufmüpfige Sklaven, die sich gegen die arabischen und englischen Unterdrücker zur Wehr setzten. Später galt die Insel als Quarantänestation für Pockenkranke.

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Bevor wir die Insel ansteuern schnorcheln wir erst einmal eine knappe Stunde vor der Insel. Leider ist das Wasser recht trübe und die Korallen weisen mächtige Schäden auf. Noch bis vor nicht allzu langer Zeit wurden die Korallenstöcke hier abgebrochen und als Baumaterial für Häuser verwendet. Heute soll das nicht mehr gemacht werden. Dennoch, das Gewässer – in vielen Reiseführern als herrliches Schnorchelrevier angepriesen, kann man sich getrost schenken.

Über den Steg erreichen wir die Insel, schauen uns ein wenig zwischen den Mauern um und gehen dann zu den Schildkröten. Aldabra-Schildkröten sind hier unter Schutz gestellt und leben in einem großen Areal. Die Älteste ist 186 Jahre alt – ein riesiger Brocken. Diese Landschildkröten musste man unter Schutz stellen, da sie früher gefangen wurden und in den Kochtopf gewandert sind.


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Am frühen Abend statten wir den Forodhani Market einen Besuch ab. Alles sieht sehr lecker aus, dennoch wissen wir von Nicolas, dass gerade beim Fisch nicht immer alles wirklich frisch ist und man gegebenenfalls lieber die Finger davon lassen soll. Ich probiere einen frisch gepressten Zuckerrohrsaft und knabbere an einer kleinen Zanzibar-Pizza, die mehr einem Crepes gleicht.



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Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 11. Juli 2015
4'451 Beiträge · seit 200820. März 2013 · #7
Hi Barbara,
klasse das Du ein Reisebericht schreibst. 🙂 Ich komme dann wieder nicht dazu auch einen zu schreiben.
Ist jamal voll interessant,aus diesem Land was aus erste Hand zu erfahren, nur weiter so. 😘

Sonnige Grüße aus einem sonnigen Bayern ganz ohne Schnee!!!
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
3'080 Beiträge · seit 200920. März 2013 · #8
Hallo pascalinah,

schön das ihr wieder da seid, ich hab mich dann auch mal dazugesellt, dann ist die Zeit bis zum Abflug nicht mehr so lang 😗

lg sasowewi
2'397 Beiträge · seit 201120. März 2013 · #9
Hallo Pascalinah,

auch von mir alles Gute zur silbernen 🙂 !
Vielen Dank, dass Du uns mit nach Sansibar nimmst! Es ist jetzt über 20 Jahre her, dass ich dort war, aber trotzdem habe ich einiges wiedererkannt 😎 ! Ich habe Hemmungen, mich wieder dorthin zu begeben, denn ich fürchte, es wird sich so viel verändert haben (nicht in Stonetown, aber am Meer), dass ich wahrscheinlich das heulende Elend kriegen würde 😵 !
Aber mal sehen, was Du so schreibst 🤩 !

LG aus Hamburg,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
195 Beiträge · seit 200920. März 2013 · #10
Super, pascalinah,

ein ganzer RB nur von Sansibar. Das freut mich sehr. War 2000 3 Wochen und 2005 10 Tage dort - allerdings im klimatechnisch günstigeren Juli/August. Bin gespannt, was sich so verändert hat. Ein Geheimtipp wie noch 2000 ist es ja leider schon lange nicht mehr. Aber deine schönen Fotos wecken viele Erinnerungen.

LG Ina
699 Beiträge · seit 201020. März 2013 · #11
Hallo Pascalinah,
ich bin gerne dabei. Das ist ja mal was ganz besonderes: Zanzibar.

Vielen Dank für Euren Reisebericht, den ich gespannt verfolgen werden.
Grüße Giselbert
Themenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #12
Hallo Kartsen,

wir waren zwar zum ersten mal auf Zanzibar, aber gerade im Norden gibt es viele Hotelburgen, vor allem von ital. Betreibern, all incl. und das merkt man auch. Wir haben oft nur den Kopf geschüttelt. Die vergessen, dass sie sich in einem muslimischen gastland befinden!

Viel Spaß beim weiteren Lesen und lass Dir Zanzibar nicht vergraulen. Ich schreibe auch das, was nicht so schön ist, nicht nur alles rosarot.

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
Themenstarter2'772 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #13
weiter gehts... schnallt Euch an....


Heute verlassen wir Stone Town erst einmal um an die Ostküste der Insel – genauer gesagt nach Jambiani – zu fahren.
Von zu Hause aus habe ich bei Daud Salum von http://www.zanzibarrentacar.com einen Escudo 5-Türer für 11 Tage gebucht. Kostenpunkt: 30 Euro/Tag
Für 10.00 Uhr habe ich das Auto zu Abholen bestellt. Ob das wohl klappt? Innerlich habe ich mich auf etwa 12.00 Uhr eingestellt. Doch weit gefehlt! Als wir um 09:45 Uhr runter in die Lobby des Hotels kommen, trippelt Daud schon aufgeregt hin und her. Superschnell sind die Formalitäten erledigt, Int. FS … ok, dann brauchen wir keine zanzibarische Fahrerlaubnis (hier genannt Permit). Verabschiedung vom Hotelpersonal...see you in 2 weeks for a Coffee... und dann müssen wir zusehen, das wir mit unseren ratternden Reisetaschen hinter Daud her eilen um unser Auto zu erreichen. In der Marketstreet, wo sich das Coffee House Hotel befindet, schafft es absolut kein Auto rein. Nahe des Darajani Markets hat Daud das Auto geparkt. „Na, ist ne rote, alte Möhre...“ schießt es mir durch den Kopf. Aber für den Preis... es wird schon halten (Also nach Botswana wäre ich damit nicht gefahren...)

Die Fahrt durch die Stadt ist schon eine Herausforderung. Verkehrsregeln scheint es keine zu geben, alle fahren wo und wie sie wollen, Hauptsache die Hupe geht. Wieder müssen Mopeds, Fahrradfahrern, Eseln und Ochsenkarren ausgewichen werden. Dalla Dallas – ein lastwagenähnliches Gefährt mit Holzverkleidung an den Seiten und Dach, stets hoffnungslos überladen heizen auch noch dazwischen rum; stoppen unerwartet, weil aus irgendeiner Ecke noch jemand aufspringen will.


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Die Stadt zieht sich, ärmliche Hütten rechts und links der geteerten Straße, die stets eine gefährlich hohe Kante aufweisen. Allmählich wird die Bebauung lockerer und bald sind nur noch vereinzelte Hütten im Wald versteckt zu entdecken. Puh, das wäre geschafft, einmal durchatmen, entspannen...


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Uuups, ne Kelle, anhalten, Polizeikontrolle... Jambo,... how are you... woher kommst du, wo willst du hin... Papiere...! Int. Führerschein, schön und gut, du brauchst aber ein Permit... Norbert diskutiert... nein brauche ich nicht... „Auf Zanzibar brauchst du ein Permit. Das kostet....“ „Nein, das stimmt so nicht! Lt. Zanzibarischer Fremdenverkehrsbehörde (gibt’s die überhaupt?) reicht der Int. FS.... bla, bla, bla...“ Man gut, dass mein Göttergatte so ruhig bleibt und dem Polizisten nicht gleich seinen Korruptionsversuch unter die Nase hält. Nachdem der Polizist merkt, dass bei uns nichts zu holen ist, läßt er uns ziehen. Bye, bye, … have a nice Day... Hakuna Matata. Wir geraten noch in zwei weitere Kontrollen, wo aber von einem Zanzibar Permit keine Rede ist.

Die Landschaft wird karger, die schönen hohen Bäume werden/wurden alle abgeholzt um Holzkohle zu machen und zu verkaufen. Die Landschaft sieht traurig aus. Lediglich einige dicke Baobabs wurden verschont und stehen nun wie Wächter in der Landschaft. Nach etwa 1 Stunde Fahrzeit erreichen wir Jambiani an der Ostküste. Als Quartier haben wir uns das Blue Oyster Hotel ausgesucht. Hier wollen wir 4 Nächte bleiben.


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Wir sind angenehm überrascht. Die Zimmer sind sauber, die Betten nett mit aus Badetüchern gefalteten Schwänen dekoriert. Und das Meer.... ein Farbarrangement aus Türkis-, Blau- und Grüntönen. Dazu der schneeweiße Sand. Hier läßt es sich gut relaxen.


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Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 20. März 2013
195 Beiträge · seit 200920. März 2013 · #14
Hallo pascalinah,

habe eben laut lachen müssen bei der Geschichte mit dem Permit. Wir hatten damals ein Moped ausgeliehen und fuhren quer über die Insel. Der Polizist wollte das Permit sehen, das wir angeblich in Stone Town hätten besorgen müssen, da unser Führerschein so nicht ausreiche und drohte uns das Moped wegzunehmen, wenn wir nicht den utopischen Preis zahlen, der ihm vorschwebte. Wir hockten in seinem Dienstkabuff, stellten uns stur und irgendwann fragte er: "Wie viel wollt ihr denn zahlen?" "5 Dollar - absolutes Maximum." - "Na gut." Das wars. Der Schein verschwand irgendwo. Wir bestanden auf einer Quittung. Er schrieb uns ein kleines Zettelchen mit einer Notiz, das wir dann triumphierend bei drei weiteren Kontrollen vorzeigten.
Okay, mögt ihr sagen. weil Leute zahlen so wie ihr, wird die Masche auch heute noch durchgezogen. Aber erst waren wir nicht wirklich sicher wie die Gesetzeslage ist und später haben wir es unter: Thats Africa abgetan. Unter korrupten Polizisten hatten scheinbar viele Autofahrer dort zu leiden, denn als wir Touren gemacht haben, wurde der Minibus auch mehrfach angehalten und der Fahrer zu Zahlungen genötigt.

LG Ina
1'312 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #15
Hallo Barbara,

Schön, dass ihr uns mit auf eure Reise nehmt!
So kann ich mir das viel besser vorstellen.
An den tollen Stränden mit Sonne satt wäre ich jetzt auch gerne. Aber so kann man sich wenigstens das trübe Wetter wegträumen!!!!!

LG
Claudia
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
8'054 Beiträge · seit 200820. März 2013 · #16
Hallo Barbara,

Mensch Du kommst gerade richtig! Sonne, Meer......das können wir momentan schon gebrauchen! 🙂

Ich komme auch mit auf die Reise. 😎

Bei mir ist es auch schon eine Weile her dass ich dort war. Die Altstadt scheint sich aber zum Glück nicht viel verändert zu haben.
Im Norden, in Nungwi, gab es zu dieser Zeit nur den Strand und eine Hütte.

Die Italiener waren aber damals auch schon auf der Insel zu sehen und zu hören..... 🙄

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
1'667 Beiträge · seit 200921. März 2013 · #17
Hallo, Barbara

erst einmal Glückwunsch zur 25jährigen..........

Da lese ich doch gerne mit,
werden doch schöne Erinnerungen an 2011 wach gerufen.

Lieben Gruß

Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
Themenstarter2'772 Beiträge · seit 200621. März 2013 · #18
... und ein weiterer Tag...


Den nächsten Tag verbringen wir erst einmal mit relaxen, baden, sonnenbaden im Schatten... denn in der prallen Sonne hält man es nicht aus. Da man ja nicht nur den ganzen Tag rumlungern kann gehen wir bei Ebbe aufs Meer hinaus und schauen den Frauen beim Seegras pflanzen und ernten zu. Das ist eine harte Arbeit. Die prall mit dem nassen Seegras gefüllten Säcke sind schwer und zu Hause müssen die Frauen das Gras noch zum Trocknen ausbreiten. Für 5 kg getrocknetes Seegras bekommen sie gerade mal umgerechnet 0,70 €. Währenddessen sitzen die Herren der Schöpfung faul im Schatten und halten Maulaffenpfeil. Doch langsam erwachen auch hier die Frauen aus ihrer Unterwürfigkeit. Eine ältere Frau kam mit einem schweren Sack und tief gebücktem Rücken zurück an den Strand und fand ihren Göttergatten schwatzend im Kreise anderer Männer vor. Himmel, hat die ihn zur Sau gemacht! 😄 Wird auch Zeit, das sie endlich wach werden. Der Pascha war wohl so verdattert, dass er den Sack aufnahm und ihn ohne hoch zu blicken ins Dorf trug... Ein Grinsen kann man sich da ja nur schwerlich verkneifen 😗


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Am späten Nachmittag, wenn die Flut wieder eingesetzt hat, kommen die Fischer mit ihren kleinen Dhaus zurück. Oft sind die Boote undicht und einer muss schippen wie wild, damit sie nicht sinken. Unter großem Palaver wird der Fang verteilt. Nach welchen Regeln das geht bleibt uns leider verborgen, denn durch das System steigen wir nicht durch.


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Am Abend wollen wir die schmale Landzunge hoch zum „The Rocks“ Restaurant nahe des Dörfchens Michamvi fahren. In Paje geraten wir wieder in eine Polizeikontrolle. „Oh, hallo again“... „How are you“... Smalltalk, wohin wir wollen... usw. Unsere Papiere hat er ja gestern schon gesehen, also „Hakuna Matata... have a nice day...“ „… see you later... “ Die Teerstraße ist erstaunlich gut ausgebaut, kein einziges Schlagloch. Ein winziges Hinweisschild am Straßenrand deutet den Weg zum „The Rocks“. Hier ist aber Allrad angesagt. Wir schleichen durchs Dörfchen, kein weiteres Hinweisschild weit und breit, dafür etliche Abzweigungen. Gut, irgendwo im Meer muss das Restaurant sein, also rechts von uns... Im Dorf sieht man unsere etwas ratlosen Blicke und wir werden in die richtige Richtung gewunken. Hier wären wir wohl nie lang gefahren, denn das sieht eher aus als würden wir auf dem Hof landen. Dann eine Schranke; ein Massai öffnet sie uns und wir sehen die kleine Felseninsel etwa 50m weit im Meer.


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Ein weiterer Massai winkt das kleine Boot heran... Fährmann hol über … Noch ist die Flut nicht ganz da und das Wasser ist ruhig.


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Von dem kleinen gemütlichen Restaurant mit der einladenden Terrasse sind wir angenehm überrascht. Auch das Essen ist nicht schlecht. Wir genießen den Abend auf dem kleinen Eiland und lassen uns dann wieder zurück aufs Festland schippern.


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Die Wellen sind schon höher und das kleine Boot hat Schwierigkeiten an der Treppe „anzudocken“. Ohne dicke blaue Flecken geht das nicht ab, aber besser als ein unfreiwilliges Bad nehmen zu müssen. Die Rückfahrt findet schon im Dunkeln statt. Das ist nicht so gut, denn alles mögliche befindet sich unvermittelt auf der Straße... durchgeknallte Hühner, dann tauchen plötzlich Rinder mitten auf der Fahrbahn auf und Radfahrer ohne Licht und auf der falschen Seite sowieso. Wir sind froh das „Blue Oyster“ unbeschadet zu erreichen.

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Nach einem weiteren Relax-, Lese- und Abhängetag setzen wir uns wieder in unsere rote Möhre und starten zu einem Ausflug zu den Colobusaffen. Muss ich noch erwähnen, dass wir wieder in eine Polizeikontrolle kommen? Nein, muss ich nicht... „Hallo again...“ Kaum haben wir den Jozani Forest erreicht öffnen sich de Himmelsschleusen und die „Kleine Regenzeit“ zeigt was sie kann. Na, das muss ja ausgerechnet jetzt nicht sein, aber was soll`s, wir sind nun mal hier und der Regen ist wenigstens warm. Wir mieten uns einen Führer und stapfen den schmalen Pfad durch den Urwald. Der Jozani Forest ist das einzige Stückchen Urwald was Zanzibar erhalten bleib. Alles andere wurde gnadenlos abgeholzt. Meistens ist nur noch Buschwerk übrig geblieben.


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Die Äffchen mögen den Regen auch nicht und retten sich schnell ins schützende Blattwerk. Hui, da springt wieder einer... Kamera hoch, Objektiv scharf gestellt... der Affe landet, das Blattwerk läßt seine gesammelten Regentrofen auf uns und unsere Kameras niederprasseln... na toll! Die pitschnassen Äffchen sehen irgendwie erbärmlich aus. Glücklich jedenfalls nicht. Einige der roten Colobusaffen haben Junge am Bauch hängen. Sie springen unstet hin und her. Ein Stück weiter können wir noch die selteneren Blauäffchen beobachten. Hier im Wald soll es auch Schwarze und Grüne Mambas, sowie Pythons geben. Leider bleiben diese Schleichtiere unseren Blicken verborgen.


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Zum Ende der Tour schlagen wir uns noch auf einem Catwalk durch den Mangrovenwald. Wir lassen einige Schösslinge senkrecht in den Sumpfboden fallen und hoffen, dass daraus mal eine stattliche Mangrove wird.


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Nicht weit vom Jozani Forest entfernt befindet sich ein Schmetterlingspark. Das Projekt wurde von einem Schotten erarbeitet um zu helfen, den Urwald zu erhalten. Den Einheimischen wurde angeboten, anstatt Bäume zu fällen und zu Holzkohle zu verarbeiten, Schmetterlingspuppen zu sammeln und dem Projekt zu übergeben. Dafür bekommen sie mehr Geld, als sie mit dem Verkauf von Holzkohle erwirtschaften würden. Das Prinzip geht auf, die Leute sammeln fleißig Puppen und erhalten somit ihren Urwald.


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Hier haben wir auch das Glück die kleinen Elefantenrüsselmäuse beobachten zu können. Sie sind sehr scheu und schnell und verstecken sich gerne bevor man sie ablichten kann.


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Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 21. März 2013
Themenstarter2'772 Beiträge · seit 200621. März 2013 · #19
Wir machen uns auf den Rückweg nach Jambiani. Ein kurzer Stopp in Kizimkazi, wo die Delfin-Touren starten sollen... oh, oh, hier fühlen wir uns nicht gerade wohl, alles ist schmuddelig und die Boote sehen auch nicht gerade vertrauenserweckend aus. Die Leute sind ziemlich aufdringlich und man will uns schnell zu einer Entscheidung drängen. Das gefällt uns so gar nicht, so machen wir uns schnell aus dem Staub. Na ja, weit kommen wir nicht... unsere Möhre macht so komische Geräusche... die Temperaturanzeige steht auf unter ½... scheint also alles o.k. Zu sein mit der Temperatur. Weit gefehlt … die Möhre wird welk und ist der Meinung uns an einer Kreuzung in der prallen Sonne verlassen zu müssen. Wir öffnen die Motorhaube... es zischt und brodelt wie in einem Vulkan... Hmm, damit können wir wohl nicht mehr weiter fahren. Es dauert kein 2 Minuten und eine Polizeistreife kommt vorbei. Einer der 3 Insassen kennt sich wohl mit Autos aus und versucht die Möhre noch mit frischem Wasser zum Leben zu erwecken – zwecklos! Kurzerhand wird ein Kälberstrick aus dem Polizeifahrzeug hervorgezaubert, die Möhre wird angebunden und wir werden von Norberts freundlichen Kollegen zurück zum 11 km entfernten Jamibiani gezogen. Na, wenn das keine positive Erfahrung mit der zanzibarischen Polizei ist! Ein kurzer Anruf bei Zanzibar Rent A Car und uns wird versichert, dass wir morgen früh um 09:00 Uhr ein neues Fahrzeug bekommen.


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Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
zuletzt bearbeitet 22. März 2013
2'397 Beiträge · seit 201121. März 2013 · #20
Hallo Pascalinah (Barbara?),

Du schriebst:
Die vergessen, dass sie sich in einem muslimischen gastland befinden!
Als ich '92 da war, hatten wir den Eindruck, dass die Kultur zwar muslimisch geprägt war, aber sehr entspannt und freundlich.* Es war z.B. kein Problem, ein Bierchen zu bekommen. Da ich damals allerdings mit einem Freund da war (Véro wollte angeblich an einer ihrer Examensarbeiten schreiben 😗 ), habe ich keine Ahnung, was für Erfahrungen frau so macht. Könntest Du darauf kurz eingehen?

Noch einmal Danke für Deinen schönen Bericht und die Fotos, die mir dabei helfen, mich aus diesem grauen Winter (es schneit schon wieder 😈 ) wegzuträumen!

LG aus Hamburg,

Karsten

*edit: Ich hoffe, das kommt jetzt nicht muslimfeindlich rüber. Aber wir wissen wohl alle, dass es unter den muslimischen Regionen sonne und sonne gibt 😗 !
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 21. März 2013