Vorstellung und Hilferuf

14 Antworten · 3'033 Aufrufe · gestartet 19. März 2013 von Raoul Duke
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Themenstarter44 Beiträge · seit 201319. März 2013 · #1
Hallo Forumsgemeinde,

nachdem ich bereits einige Male hier im Forum auf der Suche nach diversen Infos war und einige Reiseberichte über Uganda gelesen habe, bleiben doch noch jede Menge Fragen offen.

Doch natürlich will ich mich erst mal kurz vorstellen, bevor ich euch mit meinen Fragen löchere....

Ich möchte dieses Jahr zusammen mit meiner besseren Hälfte im Dezember Uganda bereisen. Wir sind beide um die 30 (ich 29, sie 31) und wir waren noch nie im östlichen Afrika unterwegs bzw. bis auf Ägypten und Seychellen noch gar nicht in Afrika. Wir wohnen aktuell in der nähe von Frankfurt am Main und die letzten Jahre haben wir unsere Urlaube eher in Tauch- als in Safaridestinationen verbracht (Philippinen, Bali, Palau, Thailand, Malediven, Seychellen).
Falls weitere Informationen gewünscht sind, einfach nachfragen 😉

So, nun zu meinem "Hilferuf":

Wie oben bereits geschrieben, wollen wir im Dezember Uganda bereisen. Wie ich bereits gelesen habe, sind die meisten hier begeisterte Selbstfahrer, aber da es für uns das erste mal ist, wollten wir die Reise doch lieber mit Fahrer/Guide durchführen. Planen lassen wir die Reise von AT-Reisen, hat evtl. jemand Erfahrungen mit AT?
Folgende Route bzw. Lodges sind geplant:

1. Tag: Kampala - Cassia Lodge
2. Tag: Ziwa Nashorn Schutzgebiet - Ziwa Guest House
3. Tag: Budongo Schutzgebiet dann Weiterfahrt zum Murchison Falls NP - Nile Safari Lodge
4. Tag: Murchison Falls NP - Nile Safari Lodge
5. Tag: Murchison Falls NP - Nile Safari Lodge
6. Tag: Fahrt nach Fort Portal - Chimpanzee Guest House
7. Tag: Queen Elisabeth NP - Kyambura Game Safari Lodge
8. Tag: Queen Elisabeth NP - Kyambura Game Safari Lodge
9. Tag: Ishasha-Sektor - Savannah Resort Hotel
10. Tag: Fahrt zum Lake Mutanda - Nkuringo Safair Lodge
11. Tag: Gorilla-Tracking - Nkuringo Safari Lodge
12. Tag: Fahrt zum Lake Bunyonyi - Birds Nest
13. Tag: Lake Bunyonyi - Birds Nest
14. Tag: Lake Mburo NP - Mihingo Lodge
15. Rückfahrt nach Entebbe - The Boma

Was haltet ihr von der Tour und der Zusammenstellung der Lodges?
Nachdem ich den Reisebericht "Moskitotrekking in Uganda" gelesen habe bin ich bissl besorgt, ob es wirklich die richtige Entscheidung ist nicht selbst zu fahren, andererseits sind wir wie gesagt das erste mal in Ostafrika unterwegs, was meint ihr?

Ich hoffe ich hab's mit meinen Fragen nicht gleich übertrieben und der ein oder andere macht sich die Mühe auf unsere Fragen zu antworten, wäre wirklich toll..... 😎

Vielen Dank im Voraus......
200 Beiträge · seit 201119. März 2013 · #2
Hallo Duke,

zum Selbstfahren oder Driver / Driver Guide: wenn Du - wie ich - noch nie selbst in Afrika gefahren bist, dann ist eben ein Land wie Uganda als erste Afrikadestination am besten mit einem Fahrer zu bereisen.
Ich persönlich habe mit Fahrern in diversen Ländern noch nie schlechte Erfahrungen gemacht, davon auch zweimal in Uganda - alle waren äußerst hilfsbereit, nett und wussten viel über Land und Leute zu erzählen - eine absolute Bereicherung auf den Reisen. Es kommt aber m.E. darauf an, ob Ihr nur einen angeheuerten Fahrer habt, oder einen Guide mit Fahrer oder Fahrer-Guide, der Ahnung hat und auch nicht angepisst ist, wenn Du mal Anhalten und Fotos machen willst. Meisten spiegelt sich das auch im Preis der Reise dar, ganz klar. Solche in Kampala angeheuerten Fahrer hatte ich letztes Jahr im Kidepo gesehen, die Touristen haben mir leid getan, lustlos, mit dem falschen Auto da - scheiß Urlaub.
Deinen Veranstalter kenne ich nicht. Klar, hier im Forum tummeln sich meistens begeisterte Selbstfahrer (Hut ab vor dem Mut) für mich wäre es nichts. Trotzdem sollte man ein negatives Beispiel wie bei Anja nicht für alle Reisen mit Driver und Guide heranziehen.
Die Route ist nicht schlecht, allerdings kommt glaube ich zeitlich Not auf, wenn Du die Schimpansen am Tag 3 sehen willst. Die Schimpansentrekkings starten sehr früh am Morgen. Auch würde ich nicht die Safari Lodge am Lake Mutanda nehmen, sondern die von Roberts Camp in Nkuringo und dort das Trekking machen. Danach kannst Du mit einer Walking Safari zum Lake Mutanda laufen und Dich mit dem Einbaumboot über den See schippern lassen, Übernachtung in Kisoro.
Nimm lieber noch einen Tag mehr im Bwindi als zwei Tage am Bunyonyi.
Wenn Fragen sind, jederzeit gerne ... Grüße Axel
Reisebericht Uganda http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/209556-reisbericht-uganda-und-taeglich-gruesst-ein-gewitter.html
Themenstarter44 Beiträge · seit 201320. März 2013 · #3
Hallo Alex,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Zum Thema Fahrer: Wir werden lt. Reiseveranstalter mit einem Fahrer-Guide unterwegs sein.

Auch ich war skeptisch, ob das mit dem Schimpansentrekking am dritten Tag klappt, habe den Reiseveranstalter darauf angesprochen und der sagte mir, dass wir eben sehr sehr zeitig im Ziwa Rhino Sanctuary aufbrechen müssen. Wann ist das Trekking bei euch denn ca. gestartet?

War auch am Überlegen, das Nkuringo Gorilla Camp, statt der Safari Lodge zu nehmen, aber die Lage am Lake Mutanda sieht einfach klasse aus und das Camp liegt doch direkt am Regenwald oder?
Am Lake Bunyonyi werden wir effektiv nur einen vollen Tag haben, da wir am Vortag auf der Fahrt noch den ein oder anderen Dorfbesuch mit einplanen und somit sicher erst gegen Nachmittag dort eintreffen werden.
6'369 Beiträge · seit 201120. März 2013 · #4
Hoi Raoul ... oder Duke ... oder wie denn???

Herzlich willkommen hier! 🙂

Gleich zuerst mal unsere Startzeit zum Chimp-Trecking: 07:30Uhr Briefing, ca. 08:00 Start!
Mehr findest Du in den Reiseberichten hier im Forum, zum Beispiel hier: Klick mich, ich bin der Link!
Was das Selbstfahren angeht gehör auch ich zur Fraktion die lieber mit Driver-Guide unterwegs ist!
Wir waren schon selbstfahrend in Kenya und in Uganda unterwegs, in Kenya auch Fly-in-Safari sowie mit Driver-Guide, in Tansania bisher immer zu Fuss mit Massai-Guide und/oder mit Driver-Guide und das ist für mich die beste Art auf Safari zu gehen, am liebsten im Iglu-Zelt!
Lass Dich nicht ängstigen, klar gibts Typen wie Anja einen erlebt hat, ich hatte wohl seinen in Kenya lebenden Zwillingsbruder im Amboseli... 🤢
Aber die meisten Driver-Guides wollen ihren Job gut machen, vo allem wenn ihnen Respekt entgegengebracht wird!
Innerhalb des Auftrages, den er erhalten hat seid Ihr diejenigen, die bestimmen!
Das heisst, er hat im Rahmen der offerierten Tour, im Rahmen dessen, was er dem Auto und auch sich zutraut und im Rahmen dessen, was er betreffend Sicherheit für akzeptabel hält könnt Ihr bestimmen was Ihr tut!
Er ist aber derjenige, der für die Sicherheit und Unversehrtheit von Auto und Passagieren zuständig ist, also wird er vieleicht auch mal 'nein' sagen, das gilt's zu akzeptieren!
Und er wird Euch vieles zeigen können was Ihr selbst kaum gesehen hättet!
Es ist aber auch wichtig dass Ihr ihm sagt, was Ihr wollt!
Ein weiterer Vorteil ist wenn Ihr ein Safaridach (anhebbares Dach) habt könnt Ihr in den Parks hinten stehen und beinahe 360° Rundumblick geniessen.
Mach Dir keine Sorgen, so Pech wie Anja es hatte hat man selten! 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2'779 Beiträge · seit 200720. März 2013 · #5
Hallo und willkommen im Forum!
Die chimp treks in Budongo finden morgens und nachmittags statt, am Besten nachfragen wann ihr gebucht seid, damit Klarheit herrscht.

Viele Grüsse
Leona
Gruss Leona
541 Beiträge · seit 200720. März 2013 · #6
Hallo Raoul Duke,

ich wollte niemanden verschrecken mit meinem Bericht 🙁 Ich denke, Du kannst gut einen Fahrer nehmen, vor allem wenn Du das erste Mal im östlichen Afrika unterwegs bist. Die meisten fangen ja mit dem südlichen Afrika an und sind deshalb erfahrener.

Leona hat recht: erkundige Dich wann ihr gebucht habt. Falls es der Morning Walk ist, schafft Ihr es nicht.

Von der Nkuringo Safari Lodge würd ich abraten. Zu teuer für die gebotenen Leistungen. Eure Reise kommt mir vom Zeitplan sehr "sportlich" vor... Ähnlich wie unsere....Darf ich fragen, welcher Reiseveranstalter Euch bezüglich dieser Reise beraten hat?
Dann könnte ich Dir auch sagen, wie hoch die Chancen auf einen "Willi" stehen...

Grüßle
Anja
Intelligent people discuss ideas. Fools discuss how people should behave. (Paulo Coelho)
3'700 Beiträge · seit 200920. März 2013 · #7
Hallo,

herzlich willkommen im Forum.

Wann ist denn das Rhino Trekking in Ziwa geplant? Ab ca. 10 Uhr vormittags ist es den Rhinos zu heiß und sie liegen vielfach nur im Gras. Schöne Fotos gibt das nicht. Und am nächsten Morgen müsst Ihr ja gaaanz früh Richtung Budongo zum Schimpansen-Trekking fahren, welches um 07:30 Uhr mit der Einweisung beginnt.

Mir ist die Tour für zwei Wochen auch zu sportlich. Im Endeffekt verbringt Ihr nur zwei Tage im Murchison Falls NP, 1,5 Tage im QENP und einen halben Tag in der Ishasha Gegend. Das wäre mir zu wenig für gute, erfolgreiche Tierbeobachtungen. Die Übernachtung in Fort Portal könnte man ev. sparen und gleich im QENP übernachten. Dann hat man nicht so viele Übernachtungen und es gibt nur einen strammen Fahrtag (hängt aber auch vom Wetter im Dezember ab). Die Kyambura Game Safari Lodge liegt nicht im QENP, sondern in der Nähe des Dorfes Kichwamba. Die nächtlichen Tierbesuche im Camp bzw. die tierische Geräuschkulisse bei Nacht im Queen Elizabeth Bush Camp, direkt am Kazinga Channel war ein Highlight unserer Tour. Zudem ist sie eine ganze Ecke preiswerter wie die Kyambura Game Safari Lodge und Du bist bereits mitten im Geschehen.

Für Eure geplanten Destinationen/Aktivitäten würde ich drei Wochen planen, oder nach dem Motto verfahren: weniger ist mehr! Zudem könnte es im Dezember bereits recht nass sein und die Straßenverhältnisse zwischen Murchison Falls - Fort Portal, Kibale Forest und im Bwindi können sehr viel Fahrzeit erfordern.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
439 Beiträge · seit 200920. März 2013 · #8
Die Tour mit Fahrer kann absolut super sein aber auch voll in die Hose gehen. Wenn du Glück hast, bekommst du einen engagierten Guide, der deinem Urlaub die Krone aufsetzt.
Wenn du Pech hast, gerätst du an einen Idioten, wie den, der uns letztes Jahr durch Indien gefahren hat. Ein Klugscheißer vor dem Herrn, der uns ständig seine Lieblingshotels aufschwatzen wollte, an unserer Route herumnörgelte, unzuverlässig war - wir hätten um ein Haar einen Inlandsflug verpasst - und und und. Der brauchte jeden Tag eine deutliche Ansage, damit das wenigstens halbwegs funktionierte. Das war alles andere als ein Vergnügen.
Wir hatten aber auch schon einen Fahrer-Guide-Koch-Mädchen-für-Alles, der sowas von Spitze war, dass ich ihn sofort wieder engagieren würde. Der hat uns über Land gefahren, am Zielort das Lager aufgebaut und gekocht. Währenddessen sind wir mit dem Wagen auf Gamedrive gegangen. Als wir zurück kamen, brannte das Lagerfeuer, der Tisch war gedeckt und das Essen servierfertig. Das war ein All-in-One-Typ mit Butlereigenschaften vom Feinsten.
So jemanden bei einer Camp-Tour dabei zu haben macht ganz viel Sinn, weil dir jemand die vielen kleinen Arbeiten abnimmt. Du hast damit viel mehr Zeit für die angenehmen Dinge. Bei einer Lodge-Tour ist das eher überflüssig. Und selbst zu fahren ist nirgends in Afrika so, dass das ein halbwegs intelligenter Mensch mit durchschnittlichen Autofahrerqualitäten nicht bewältigen könnte.
272 Beiträge · seit 200820. März 2013 · #9
Die Unterkünfte im Ziwa sind sehr einfach. Die anderen Unterkünfte aus Deiner Liste kenne ich nicht. Dies also nur für Dich als Hinweis.
Wir haben die Rhino Tour am späten Nachmittag gemacht. Es war letztes Jahr August und die Temperaturen waren schon ziemlich warm, aber es ging ganz gut.

Bei den Chimpansen geht es ab 7.30 Uhr los und dann noch mal am Nachmittag, aber da kenne ich die Uhrzeit nicht genau. Von Ziwa bis Budongo ist aber auch noch mal eine Fahrstrecke....also wirklich sehr früh los, wenn Ihr die Tour macht. Frag beim Veranstalter nach, wann Ihr die Wanderung macht.

Wir fanden Uganda wirklich klasse -> kann ich also empfehlen, aber Euer Programm ist für 2 Wochen wirklich sehr stramm.
2'779 Beiträge · seit 200720. März 2013 · #10
hallo Raoul Duke

Schauen wir uns mal die facts an, noch nie in Afrika gewesen, Destination Uganda, Regenmonat Dezember, ein straffes Programm -welches ich durchaus so machbar finde- , keine klare Abneigung gegen das chauffiert werden, sondern von Vorneherein das Bauch-Gefühl besser mit driver-guide zu fahren.

Die Route ist gut, klar man könnte überall länger bleiben, aber wahrscheinlich war das Zeitfenster gegeben (?). Ausser eventuell ein paar Verbesserungsvorschlägen zu den Lodges würde ich es mir nicht wagen euch den Kopf mit meiner Idee vom (Selbsfahrer) Reisen in Afrika zu füllen.

VG leona
auf Wunsch geb ich gerne meinen Senf zu den Lodges und Alternativen
Gruss Leona
Themenstarter44 Beiträge · seit 201320. März 2013 · #11
Vielen Dank für die zahlreichen Antworten und hilfreichen Hinweise.
Leider haben wir für unseren Urlaub nur genau diese Zeitspanne (insgesamt 17 Tage mit An- und Abreise) und wollen natürlich möglichst viel von dem Land mitnehmen, deshalb auch der straffe Zeitplan.
Für das Schimpansentrekking im Budongo Schutzgebiet sind wir tatsächlich früh gebucht, da es ja danach weiter geht zum Murchison Falls NP.
Was den Dezember als Reisemonat angeht, so dachten wir das gerade Uganda zu der Zeit sehr gut zu bereisen ist, so zumindest die Einschätzung des "Reise Know How Uganda/Ruanda"-Reiseführers, den ich mir im Vorfeld komplett zu Gemüte geführt hab'.

@Bamburi: Unser Reiseveranstalter ist "AT-Reisen". Gibt es eine Alternative zu Nkuringo Safari Lodge, bzw. dem Nkuringo Camp?

@Butterblume: Das Rhino-Trekking ist für Nachmittags geplant.

@La Leona: Sehr gern' würden wir Deine Meinung zu den Lodges bzw. Alternativen lesen
45 Beiträge · seit 201220. März 2013 · #12
Hallo Duke,
http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/276870-kurzbericht-uganda-dez-2012.html

kannst ja mal unseren Reiseverlauf incl. bilder aus Dez 2012 ansehen.

Wenn Ihr keine Afrika Fahrerfahrung habt, dann nehmt lieber eine tour mit Fahrer. Entweder Gesellschaft oder über z.B Douglas Alpha-Rent Auto mit Fahrer mieten.

Die Entfernungen und durchschnittlich 30 km /h sind nicht zu unterschätzen. Es kostet wirklich Zeit. Wir waren aber auch nur 15 Nächte in Uganda. Die Tierwelt ist außer - Gorillas und Chimps - in den anderen afrikanischen Ländern vielfältiger. Dies solltet ihr wissen, damit ihr nicht so enttäuscht seit. Ich bleibe dabei, Uganda ist ein Reiseland für Fortgeschrittene und relativ teuer im Verhältnis zu anderen afrikanischen Ländern. Wir sind auch wegen der teuren Eintrittspreise "schneller" gereist. Es war insgesamt anstrengend und hat nur bedingt mit Urlaub und Erholung zu tun, gerade durch den vielen Staub, Regen und schlechten Straßen. mit oder ohne Fahrer. Strand und Tauchen im Anschluss auf Sansibar hat im Anschluss gut getan.
Uganda ist ohne Zweifel sehenswert und die Menschen liebenswert.

Viel Spaß.
Viele Grüße Tanja
2'779 Beiträge · seit 200720. März 2013 · #13
Um es vorneweg zu nehmen: ihr habt ein gewisses yo-yo an einfachen und sehr gepflegten Unterkünften im Programm, mit der richtigen Einstellung aber kein Problem.
1. Tag: Kampala - Cassia Lodge, - Lage sehr schön, toller Blick auf den Viktoria See, Zimmer gross und ordentlich eingerichtet, mit Schiebeglastüren auf die Veranda, am Wochenende sehr laute Musik von Nachtlokalen in der Umgebung.
2. Tag: Ziwa Nashorn Schutzgebiet - Ziwa Guest House - kenn ich selber nicht
3. Tag: Budongo Schutzgebiet dann Weiterfahrt zum Murchison Falls NP - Nile Safari Lodge - sehr schön gelegen ausserhalb des Parks direkt am Fluss. Ich kenne die benachbarte Murchison River Lodge und fand es sehr schön etwas abgeschieden vom Rummel zu sein, tolle Sicht, viel Hippolärm in der Nacht und Hippos im Garten zu erwarten. Anfahrt in den Park mit Fähre über den Fluss bevor es auf game drive geht ist meines Erachtens nicht ein Nachteil, sondern gibt auch immer eine Abwechslung.
4. Tag: Murchison Falls NP - Nile Safari Lodge
5. Tag: Murchison Falls NP - Nile Safari Lodge
6. Tag: Fahrt nach Fort Portal - Chimpanzee Guest House - ihr werdet wahrscheinlich gar nicht bis in die Stadt Fort Portal reinfahren sondern direkt Kurs nehmen Richtung Kibale Forest Nationalpark (den ihr nicht besuchen werdet weil das Chimp Tracking in Budongo vorgesehen ist), und euer Guest House liegt in den sogenannten Crater Lakes mit hügeliger Umgebung mit Blick auf den Kratersee. Es ist eine gute Wahl in dieser Region ein stopover zu machen. Es wird aber ein langer Fahrtag. Der Komfort hier ist bescheiden, aber es ist ein wirklich lieblicher Ort so richtig altmodisch englisch kolonial. Wers gepflegt möchte sollte die Ndali Lodge wählen, super empfehlenswert.
7. Tag: Queen Elisabeth NP - Kyambura Game Safari Lodge - kenne ich selber nicht, scheint aber eine tolle Lage zu geniessen. Würde im QENP auch die QE Bush Lodge weiterhin empfehlen, doch nur bis die neuen Nationalpark Headquarters fertig sind, denn dieses riesige Staff Camp ist dann direkter Nachbar und in Hörweite. Ugander lieben es die ganze Nacht durch laute Musik laufen zu lassen und nicht nur an Wochenenden!
8. Tag: Queen Elisabeth NP - Kyambura Game Safari Lodge
9. Tag: Ishasha-Sektor - Savannah Resort Hotel - zweckmässig, etwas gross, kein Safari Feeling dafür Kontakt zu ugandischen Geschäftsreisenden und Mitgliedern von NGO's etc. Essen ist gut genug, mir hats gefallen, ebenfalls eine Abwechslung. Sehr grosses sauberes Schwimmbad.
10. Tag: Fahrt zum Lake Mutanda - Nkuringo Safari Lodge - kene die lodge selber nicht, es ist jedoch ein ziemlich grosser Umweg mit dem Auto, denn man muss den ganzen Bwindi umfahren. Buhoma als Tagesetappe ist angenehmer, voralllem wenn man zuvor am morgen nochmals in den Ishasha Sektor will wegen den Baumlöwen.
11. Tag: Gorilla-Tracking - Nkuringo Safari Lodge
12. Tag: Fahrt zum Lake Bunyonyi - Birds Nest - das Hotel ist sehr schön renoviert worden, Essen ist gut, service schleppend langsam, macht nur Sinn hier 2 Tage zu bleiben wenn man Wassersport machen will im See. Sonst lieber einen Tag mehr in der sehr gediegenen Mihingo Lodge planen.
13. Tag: Lake Bunyonyi - Birds Nest
14. Tag: Lake Mburo NP - Mihingo Lodge - oder etwas günstiger und sehr empfehlenswert die Rwakobo Rock Lodge, ebenfalls im/gleich vorm Mburo NP.
15. Rückfahrt nach Entebbe - The Boma - finde ich ein gutes Guest House, aber unbedingt ein Zimmer verlangen welches nicht aufs Restaurant / Pool hinausgeht, denn viele late oder early morning arrivals steigen hier ab und machen um 3 oder 4 Uhr morgens einen Höllenlärm.

viele Grüsse
leona
Gruss Leona
200 Beiträge · seit 201121. März 2013 · #14
Wenn Ihr keine Afrika Fahrerfahrung habt, dann nehmt lieber eine tour mit Fahrer. Entweder Gesellschaft oder über z.B Douglas Alpha-Rent Auto mit Fahrer mieten.

Die Entfernungen und durchschnittlich 30 km /h sind nicht zu unterschätzen. Es kostet wirklich Zeit. Wir waren aber auch nur 15 Nächte in Uganda. Die Tierwelt ist außer - Gorillas und Chimps - in den anderen afrikanischen Ländern vielfältiger. Dies solltet ihr wissen, damit ihr nicht so enttäuscht seit. Ich bleibe dabei, Uganda ist ein Reiseland für Fortgeschrittene und relativ teuer im Verhältnis zu anderen afrikanischen Ländern. Wir sind auch wegen der teuren Eintrittspreise "schneller" gereist. Es war insgesamt anstrengend und hat nur bedingt mit Urlaub und Erholung zu tun, gerade durch den vielen Staub, Regen und schlechten Straßen. mit oder ohne Fahrer. Strand und Tauchen im Anschluss auf Sansibar hat im Anschluss gut getan.
Uganda ist ohne Zweifel sehenswert und die Menschen liebenswert.

Hallo,

also ob ich einen Fahrer über Douglas buchen würde, weiß ich nicht, man bucht dann eben nur einen Fahrer und nicht einen Guide. Ob dann der Komfort so ist, wie man sich das vorstellt, wag ich zu bezweifeln.

Die Tierwelt ist natürlich nicht mit den großen Tierherden von Tanzania od. Kenya zu vergleichen. Dennoch kann ich sagen, dass man, wenn man sich Zeit lässt, garantiert nicht enttäuscht nach Hause kommt. Löwen, große Elefantenherden, Giraffen im Murchison, Zebras im Lake Mburo ... jeder Park - und gerade das macht es so interessant - hat wieder ein neues Highlight zu bieten. Von der gigantischen Vogelwelt mal ganz zu schweigen, auch die kleinen Dinge können begeistern. Wer allerdings Geparden und Leoparden sehen will, sollte lieber nach Kenya od. Tanzania fliegen.

Uganda ist ein relativ kleines Land und man gerät leicht in Versuchung, in zwei Wochen so ziemlich alles abhaken zu wollen. Ich sage, wenn man das Land wirklich sehen will muss man locker dreimal nach Uganda fliegen und zwar minimum à drei Wochen. Wenn ich an Dukes Stelle wäre, würde ich mich bei 17 Tagen auf einige wenige Stellen konzentrieren, dafür aber entspannt reisen, mit Land & Leuten in Kontakt kommen und bereichert aber nicht gestresst nach Hause kommen.

Uganda ist m.E. nichts für Fortgeschrittene, das hängt immer von der Abenteuerlust von jedem einzelnen ab. Man muss ja nicht erst mit Südafrika anfangen um sich irgendwann Uganda mal vorzunehmen.

Grüße
Reisebericht Uganda http://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/209556-reisbericht-uganda-und-taeglich-gruesst-ein-gewitter.html
297 Beiträge · seit 200721. März 2013 · #15
Hallo,
willkommen im Forum! 🙂
mal eine Frage zum Tauchen! Wo hat's Dir am besten gefallen?
Kennst Du auch das Rote Meer? Und wie sind die Malediven???

Ich war bisher Great Barrier, Thailand (überall), Sulawesi, Belize, Honduras, Kenya (mehr fällt mir grad nicht ein). Ich möchte ev nach Ägypten, daher die Frage...

In Uganda war ich bisher nur als Selbstfahrer unterwegs, bzw dieses Jahr in den Rwenzoris zum Trekking. Ein Fahrer hat ganz klar Vor- und Nachteile. Manche Reisende können es sich nicht vorstellen; andererseits nimmt er auch viel 'Arbeit' ab (Fahren, Weg suchen, Reparaturen, Hilfe bei Pannen). Für mich gehört es jedoch zum Reisen dazu. Reifern selber wechseln, nach dem Weg fragen und so...

Zu den Unterkünften kann ich leider nix sagen, wir haben gezeltet.

LG Heike
zuletzt bearbeitet 22. März 2013