Hallo Holger, was für eine Freude. 🤩 Das ihr nun schon in Botswana seid. 🤩 ich hoffe das euere Reise ab nun dann doch in vollen Züge von euch genossen werden kann. Schön das euch Savanna so schnell geholfen hat und das mit der Polizei, einfach abhaken, 😉 ich hoffe das ihr noch was findet was euch gestohlen wurde.Zumindest euere Pässe.
Geniest euere Reise und vielen Dank, das Du Dir die Mühe gemacht hast uns zu informieren. Ganz herzliche Grüße Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200820. März 2013 · #22
Hallo Holger,
Bin froh dass Alles doch noch bestens ausgegangen ist! 😎
Auf dieses Forum ist einfach Verlass! 🙂
Ich wünsche euch eine gute Pad und viele Tiersichtungen.
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #23
ich glaube mein tja, kam falsch rüber. Es sollte kein Vorwurf sein, ich habe selbst vor Ort schon viel erlebt und kann so die Situation nachvollziehen (auf beiden Seiten). Warum sollte ein weißer Tourist an der Sache interessierter sein ? aber das wird nun zu off topic. Weiterhin gute Fahrt!
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201220. März 2013 · #24
Topobär schrieb:Ich stelle mir gerade die Frage, wie weit ein Afrikaans sprechender Namibier in einer deutschen Polizeistation käme. 😕 😎
Der käme ziemlich weit, denn wer dort Afrikaanssprachiger ist, der kann auch Englisch. Und die meisten Afrikaans sprechenden Namibier können auch etwas bis gut Deutsch. Und die meisten deutschen Polizisten können auch etwas Englisch. No problem! 😁
Nur können die meisten deutschen Besucher kein Namlish 🤩 verstehen. Das ist kein Amtsenglisch (lol), sondern Namibiaenglischkauderwelsch aus dem Norden (so wird eine Independence Avenue mal schnell eine Indäppädänz Avenue). Wobei ein Großteil der uniformierten Polizisten Analphabeten sind, die weder lesen, noch schreiben können, geschweige denn Englisch sprechen können. Das merkt man sehr schnell, wenn man sich in der Charge Office in Windhoek eine Unterschriftenbeglaubigung holen möchte, und bis man jemanden findet, der oder die es kann. Meistens sind das dann nur Polizistinnen. Bei der Kripo sieht es besser aus, für eine Case No. muß man jedoch in die Hauptwache (Charge Office).
Im übrigen ist der Fall von Holgi nur einer von mehreren pro Tag. Wenn das Forum bei jedem dieser so aktiv wäre, dann käme keiner mehr zu nichts. Obwohl es sehr erfreulich ist, wie man ihm weiter geholfen hat.
Hallo, noch ein Tipp/Hinweis: Zusätzlich zum Mitnehmen von (mehreren) Papierkopien von Pass u.a. wichtigen Dokumenten diese auch als scan/PDF „elektronisch“ hinterlegen. Im Notfall sind diese dann jederzeit abrufbar. Wünsche gute Reise, Werner
helen1'490 Beiträge · seit 200620. März 2013 · #26
wernerbauer schrieb:Hallo, noch ein Tipp/Hinweis: Zusätzlich zum Mitnehmen von (mehreren) Papierkopien von Pass u.a. wichtigen Dokumenten diese auch als scan/PDF „elektronisch“ hinterlegen. Im Notfall sind diese dann jederzeit abrufbar. Wünsche gute Reise, Werner
Das machen wir schon seit einigen Jahren. Zum Glück ist uns noch nie etwas passiert.
Bei Bekannten wurde auch am ersten Tag der Rucksack mit vielen wichtigen Dingen (u.a. Pässe, Brillen etc.) aus dem Auto gestohlen. Direkt vor einer Metzgerei in Windhoek. Am letzten Tag haben sie über die Botschaft ihre Pässe und ein paar andere Dinge (weiß nicht mehr was) wieder bekommen. Die Dinge wurden weggeworfen und im Gebüsch gefunden. Vielleicht habt ihr ja auch Glück.
@cecile kannst du deine Übersetzungen der wichtigen Sätze/Ausdrücke online stellen?
holgiThemenstarter52 Beiträge · seit 200806. Apr. 2013 · #27
Hallo, wir sind wieder in Deutschland.
Um diesen Thread abzuschließen, möchte ich mich nochmals für die tatkräftige Unterstützung hier im Forum und (auch wenn diese es nicht lesen können, für die tatkräftige namibianische Hilfe) bedanken.
Bei der Polizeistation in Windhuk gab es so gut wie keine Unterstützung. Der Polizist (er hatte jedenfalls einen Pommes auf der Schulter) konnte oder wollte kein englisch verstehen. Selbst der Mann von der deutschen Botschaft konnte ihn nicht dazu bringen, eine Anzeige aufzunehmen. Lediglich einen kurzen Satz, das man seinen Reisepass verloren hat, schrieb er auf, machte einen riesigen Stempel darunter und unterschrieb diesen dann nach gefühlt 2 Stunden. Ein zusätzlich herbeigerufener Officer in Zivil hörte sich unsere Geschichte nochmals an und verschwand wieder wortlos. Nach einer weiteren Stunde des Wartens gingen wir einfach wieder aus der Station heraus, ohne das sich noch was tat.
Erst durch unsere Bekannten in Gobabis nahm dort ein weißer Polizist unsere Anzeige auf und bestätigte uns die gestohlenen Sachen. (Versicherung haben wir allerdings nicht)
In der Botschaft ging alles recht fix. Vielleicht auch, weil eine Mitarbeiterin dort wieder eine Bekannte unserer Bekannten war. Aber ich glaube, auch ohne diese wäre es dort recht schnell gegangen.
Also um 9:00 Uhr rein, Passbilder und eine Kopie des Reisepasses (hatten wir von unserer Autovermietung Savanna bekommen) abgegeben, dann noch auf ein Fax unserer Heimatgemeinde gewartet, das die Botschaft einen neuen Pass ausstellen darf und um 11:00 Uhr mit neuem Pass wieder raus.
Jetzt noch schnell zur Behörde "home and affairs" und einen neuen Einreisestempel holen. Schnell?? Nach gut einer Stunde und zahlreichen Anfragen fanden wir den richtigen Ansprechparter..... in einem abgetakelten Hotel in einer Seitengasse im 2.Stock, den wir erreichten, indem wir zig Pappkisten an die Seite schoben, um den Weg freizuschaufeln. Es sah hier aus, als ob eine Herde Paviane duch das Hotel gezogen sind, und alles, was sie fanden, in die Gänge geschmissen haben.
Der Officer hatte wieder nicht so richtig Lust, irgend eine Handbewegung zu machen, aber mittlererweise kannten wir das ja schon. Unser Glück war wohl nur, das er um 13:00 Uhr Feierabend machen wollte und so tat sich bis kurz davor gar nichts und in den letzten Minuten sehr viel. Um 13:00 Uhr gingen wir jedenfalls mit neuem Einreisestempel wieder über die Pappkartons raus.
Nun war unsere Fahrt nach Botswana am nächsten Tag gesichert. Allerdings nicht nach Simbabwe (VicFalls), denn die erkennen laut auswärtigem Amt keinen vorläufigen Reisepass an.
Doch auch dieses Problem löste sich auffallend einfach. Im Senyati Camp buchten wir eine Fahrt zu den Vicfalls und am nächsten Tag erschien eine topgestylte junge hübsche schwarze Frau, namens Sandra. Sandra hat eine eigene Firma, die Touristenfahrten zu den VicFalls durchführt (sm_tours@gmail.com) Sandra sagte, sie könne nichts versprechen, wird aber schon klappen.
An der Grenze hatte Sandra alle Grenzbeamten gleich hypnotisiert und innerhalb 10 Minuten waren wir "alle" rüber. Bei der Rückfahrt ging es noch schneller. Hier war Sandra zwar nicht dabei, aber ich muss sagen, die Grenzbeamten von Simbabwe haben uns mit Ihrer Freundlichkeit und Schnelligkeit sehr überrascht.
Ganz ander die Herren von der namibischen Grenze. Mundfaul, unhöflich, langsam. Oder lag es vielleicht daran, das wir einen Tag nach dem independence-day da waren und der Kopf vielleicht noch nicht ganz klar war.
Alles in allem hat unserer Urlaub also doch noch so geklappt, wie wir ihn uns vorgenommen hatten, und damit möchte ich diesen Thread schließen.
TOtokoloshe66 Beiträge · seit 201012. Apr. 2013 · #28
Ich hoffe, es fuehlt sich hier niemand beleidigt, wenn ich auch meine Erfahrungen mit der namibischen Polizei in den 3 letzten Jahren beschreibe (um besorgten TOuristen etwas Angst zu nehmen). Bei der Aufklaerung von Diebstaehlen wuerde ich mir auch keine grossen Hoffnungen machen, bei der Erstellung von Protokollen (was fuer die Versicherungen wichtig ist, denn die benoetigen immer eine Case-Number) hatte ich bisher aber noch keine Probleme. Klar, das Englisch der Beamten ist nicht wirklich gut, mich hat aber bisher immer jeder irgendwie verstanden. Auch die erstellten Berichte entsprechen nicht wirklich dem Oxford-Schulenglisch, sind aber trotzdem zu gebrauchen. Bei komplett unverstaendlichen Saetzen habe ich die Beamten halt darauf hingewiesen und die haben das dann geaendert bevor ich unterschrieben habe. Die Mehrzahl der Beamten sind keine Analphabeten wie schon zuvor genannt, auch wenn die schriftlichen Faehigkeiten etwas beschraenkt sind und zumeist auch nicht weniger freundlich als der deutsche "Durchschnittspolizist" Kleiner Tipp: Wer sich beim reisen mit beglaubigter Kopie sicherer fuehlt, dies macht jede Polizeistation (zumindest auserhalb Windhoeks). In der Regel ist dies bei kleineren Stationen auch nach hoechstens 10 Minuetiger Wartezeit erledigt. Tut mir leid wenn Holger da eher schlechte Erfahrungen gemacht hat. Gruesse, Tokoloshe
Anita40874 Beiträge · seit 200812. Apr. 2013 · #29
Ich bin leider auch nicht gut auf die Nam Police zu sprechen Uns wurde vor 2 Jahren das Auto geklaut. Wir wissen von wem und wo er wohnt. Haben alles über einen Anwalt aufschreiben lassen und dies notariell Beglaubigen lassen. Die Polizei in wdh Hat nach ewigem hin und her endlich Eine Anzeige wegen Diebstahl aufgenommen Bis heute ist noch nichts passiert, trotz Nachfragen über den Anwalt Na ja - wir warten eben weiter und hoffen Das mal irgendwann etwas passiert. Viele Grüße Anita