FEfelix01Themenstarter12 Beiträge · seit 201310. März 2013 · #1
Liebe Forum-Mitgleider,
angefügt findet ihr unsere Routenplanung für April 2013. Die Übernachtungsmöglichkeiten habe ich den Online-Karten von "Tracks for Africa" entnommen, ebenso die GPS-Koordinaten. Insgesamt möchten wir von einer strikten Routenplanung absehen, die jeden einzelnen Tag fest einteilt. Daher ist die Planung eher in größere Regionen eingeteilt, die wir abfahren möchten und je nach Empfinden schneller verlassen oder sogar passieren. Fahrzeug wird der Standard Hilux 4WD mit Dachzelt sein,
Natürlich bin ich für jede Rückmeldung dankbar und verbleibe mit
habe mir Deinen Route angesehen. Wenn ich richtig gesehen habe ist in der Etosha nur 1 Ü bei Halali geplant --- oder hab ich was übersehen ? Ich fände das schade, die Etosha nur als Durchreise zu nehmen. Wie lange bist Du insgesamt unterwegs. Schöne Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
FEfelix01Themenstarter12 Beiträge · seit 201310. März 2013 · #3
Hallo Hanne,
ich bin mittlerweile viel unterwegs gewesen und scheue mich sehr vor Orten mit vielen Touristen. Ich weiß, dies ist eine endlose Diskussion, denn gerade in den hier diskutierten Reiseländern sind stark frequentierte Orte eben diejenigen Flecken, an denen es spektaukläre Sehenswürdigkeiten gibt. Etosha hingegen habe ich aus der Literatur als gut organisierten Nationalpark mit optimalen Straßen und beleuchteten Wasserlöchern in sicherer Nähe zum nächsten Restaurant vor Augen. Daher bin ich mir noch nicht unbedingt sicher, ob wir diesen Abstecher machen sollten oder direkt in Richtung Kaokoveld weiterfahren. Vor Etosha ist ja auch der Khaudom National Park geplant, evtl. reicht es dann vorerst mit "National Parks".
Welches Transportmittel hat du während deiner Reisen in Namibia gewählt? Warst Du auch im Khaudom National Park?
nun auf Deiner geplanten Reise wird es schon mal vorkommen, dass Du auf Menschen triffst. wir waren gerade 4 Woche unterwegs ----Autos sind uns erst wieder von Kalkrand nach Windhuk begegnet. Um auf die Etosha zu kommen, Du kannst Glück haben und es sind wirklich nicht viele Autos unterwegs - an den berühmten Wasserlöchern wie Okaukuejo --- können schon mal Busgruppen kommen - die bleiben aber meistens nicht sehr lange die haben ja ein bestimmtes Programm. Im Restaurant klar sind Leute. Ich finde ein besuch in der Etosha lohnt sich auf alle Fälle . War noch nicht im Khaudom - da man mit 2 Autos fahren soll. Wir sind immer mit einem Toyota Hilux 4x4 unterwegs, auch in einsamen Gegenden wie Kaokofeld - Kunene
Schöne Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Hanne hat es schon sehr gut erklärt. Ich kenne wenige Nationalparks in denen man so wenig andere Touristen sieht (außer um das Schwimmbad in Okaukuejo herum, was ich nun gar nicht verstehen kann). Zudem ist Etosha nie mit Khaudum oder Waterberg vergleichbar. Am Waterberg wirst Du mit Glück mal die Rückseite eines Kudus sehen (und das auch nur oben auf dem Plateau, also auf geführter Tour), in Khaudum ist die Wilddichte und die Wahrscheinlichkeit Großtiere zu sehen auch viel viel geringer als in Etosha.
Zudem würde ich mich grob an dem orientieren, was sich seit Jahr(zehnten) als Reiseart hier bewert hat: immer und überall mindestens 2 Nächte (außer Etosha und Swakopmund mind. 3) und nie mehr als 350 Fahrtkilometer am Tag.
Skeleton Coast kannst Du schonmal ganz streichen, da Du außer die Durchfahrt C39/C34 nirgends anders Dich bewegen darf. Ist restricted area bzw. Konzessionsgebiet. Hier ist nur Fly-In möglich für ab US$ 2000 pro Person/Tag. Wenn es Dich interessiert: www.skeletoncoastsafaris.com
Sonnige Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
FEfelix01Themenstarter12 Beiträge · seit 201311. März 2013 · #6
Liebe Hanne, lieber Christian,
vielen Dank für eure ausführlichen Anworten! Aus Euren Rückmeldungen entnehme ich folgendes Verhältnis bzgl. der Wilddichte: Etosha > Caprivi > Kaudhom > großer Abstand > Waterberg 🙂 Auch Danke für den Hinweis, den Zeitplan nicht zu eng zu gestalten und ein Minumum von zwei Nächten pro Ort zu wählen,
Ich habe mich vor Etosha gescheut, als ich von der Infrastruktur und dem Übernachtungsangebot gelesen n habe (zweistöckige Luxuschalets, Restaurans, beleuchtete Wasserlöcher, Swimming Pool etc.). Zwar lockt eine komfortable / sichere Wildbeobachtung, jedoch lege ich während dem Reisen ebenso viel Wert auf den Kontakt mit fremden Kulturen und Menschen in deren realer sozialer Umgebung. Daher habe ich das Kaokoveld und das Ovambo-Land mit in die Reiseplanung aufgenommen, unabhängig von der dortigen Tierpopulation. Anderes gilt für den Khaudom, hier interessieren mich neben der Tierwelt vor allem Landschaft und Wildnis. Vielleicht entscheide ich mich vor Ort jedoch nochmals um - falls ich tatsächlich nur Rückseite eines Kudus sehen konnte 🙂
Auch danke für den Hinweis zum Skeleton Park. Ich habe dazu das Terrace Bay Resort kontaktiert - Rerservierungen sollten, wenn möglich, schon jetzt vorgenommen werden (siehe Mail unten). Ich denke, dass ich hier auf einen 1-Tages-Transit Permit zurückgreifen werde, um diesen Interessanten Abschnitt trotzdem zu erleben (nördliche Einfahrt: -20.310622,13.647594; südliche Ausfahrt: -21.172507,13.669814).
Ich kann mich den anderen Nutzer anschliessen. 1 Tag Etosha ist halt wirklich wenig. Es sind zwar gute Strassen aber man darf soll nur 60 km/h fahren. Weiterhin sind manche "Wege" mit riesigen Löchern zum schnellfahren ungeeignet. Dazu stand ich auch schon mal ne Weile an um knapp 200 Zebras an mir vorbeizulassen.
Klar ist abends vor den beleuchteten Wasserlöcher Betrieb, aber die meisten Leute werden wieder schnell in ihre Zelt gehen und dann ist wieder Ruhe angesagt.
Zum Waterberg: Ich hatte das Glück dass ich letztes Jahr am Waterberg einen Guide getroffen habe, den ich vor 4 Jahren im Etosha kennen gelernt habe und somit hat er uns auch wirklich gut betreut, Ich konnte dann knapp 10 Büffeln sehen, 1 Eland-antilope und 1 Säbel-antilope (ganz selten) und etwas weiter entfernt auch noch 1 Nashorn.
Eine ruhige Gegend fand ich zum Beispiel die Epupa Falls an der Grenze zu Angola, da war echt damals nicht viel los, wenn du solche Sachen bevorzugst. Aber Tiere sieht man da eher weniger, allerdings einen tollen Wasserfall, wenn er Wassen führt. (Nicht mit den Vic-Falls o.ä. zu vergleichen)