FLFluffiThemenstarter6 Beiträge · seit 201301. März 2013 · #1Liebe Forum-Mitglieder,
wir (Mutter und Tochter, Anfang 60 bzw. Anfang 30) sind absolute Namibia-Neulinge und auch neu in diesem Forum. In den letzten Wochen habe ich hier schon viel gelesen und auch das restliche Internet "durchkämmt", bin aber leider nicht bei all meinen Fragen fündig geworden.
Da aus gesundheitlichen Gründen für uns (meine Mutter leidet an Rheuma und kann deshalb ohne starke Schmerzmittel nicht lange sitzen) eine Busrundreise nicht in Frage kommt, wagen wir uns nun an das Thema Selbstfahrerreise ran.
Der erste Entwurf einer Route steht im Moment nur ganz grob, da wir vorher erst noch die ein oder anderen Dinge klären wollen/müssen, bevor wir Zeit in die Routenplanung stecken. Bisher sieht die grobe Route so aus und soll maximal 12 Tage dauern:
Windhoek - Swakopmund - irgendwo eine Übernachtung auf dem Weg zum - Etosha NP - irgendwo eine Übernachtung auf dem Weg nach -Windhoek
Nun zu meinen Fragen:
Ich habe hier im Forum und auch sonst im Internet (Auswärtiges Amt, diverse Info-Seiten über Namibia) gelesen, dass in Namibia relativ viel Kleinkriminalität herrscht im Sinne von Taschendiebstahl, Auto leerräumen etc. Da ich den afrikanischen Kontinent überhaupt nicht kenne, kann ich nicht einschätzen wie "gefährlich" das letztendlich wirklich ist (ich will hier keine neue Diskussion lostreten, die anderen Beiträge über dieses Thema habe ich hier schon gelesen).
Trotzdem meine Frage: Können wir (zwei weiße Frauen) unbedenklich an jeder Tankstelle nicht nur anhalten und Tanken sondern anschließend auch eine Pause zum "Beine vertreten machen" oder ist das nicht ratsam? Aufgrund der Erkrankung meiner Mutter müssen wir, je nach Tagesform, alle 1-2 Stunden eine Pause einlegen, damit sie sich etwas "die Beine vertreten kann". Natürlich unter der Voraussetzung Euren ganzen Tipps zu folgen wie z.B. Auto im Auge behalten, Auto immer abschließen, Fenster zu, nix sichtbar im Wagen liegen haben.
Falls das nicht ratsam ist, wo könnten wir sonst Pausen einlegen?
Gibt es in Namibia Tankstellen nur in Ortschaften oder auch zwischendurch? Ich habe mir eben online mal die Karte von Tracks4Africa angeschaut, aber da finde ich irgendwie ziemlich wenig eingezeichnete Tankstellen. Sind das wirklich alle???
Weiß jemand, was diese grünen "Picknick-Tisch"-Symbole auf der Karte bedeuten?
Vielen Dank schonmal für Eure Antworten!
Viele Grüße,
Fluffi
yyy777yyy137 Beiträge · seit 200701. März 2013 · #2Hallo Fluffi,
also 1.: diese kleine grünen Picknick-Tische. hierbei handelt es sich tatsächlich um Rastplätze auf den Überlandstrassen, sind aber keinesfalls mit Europa zu vergleichen, Du bekommst genau das, was auf dem Symbol ist 😄 , die meisten sind zumindest mit einem Tisch und 2 Bänken und einem Mülleimer ausgestattet, mehr aber nicht. Der Aufenthalt dort ist sicher, abgesehen vielleicht von einigen in der unmittelbaren Umgebung der grösseren Städte.
Tankstellen: ja es gibt nur wenige und sie sind nicht nur in den Ortschaften, manchmal ist die Tankstelle die eingezeichnete Ortschaft 😉 Der Aufenthalt dort ist im Allgemeinen sicher, dort ist lokale Bevölkerung, die sind grundsätzlich nicht kriminell und wollen keinen Aufstand haben, man kann auch ganz leicht mit den Leuten ins Gespräch kommen, solange man im Bereich seines Fahrzeuges ist wird so und so niemand einbrechen (Ihr seid weiss und fällt damit auf, euer Fahrzeug fällt als Touristenfahrzeug auf, d.h. wenn ihr in der Nähe steht kann man davon ausgehen, dass ihr auf euer Fahrzeug achtet.) Zusperren (alle Türen) aber trotzdem, Gelegenheit macht Diebe... Khorixas z.B. ist eine Ausnahme, dort gibt es wahnsinnig lästige Souvenirverkäufer.
"wo kann man sonst stehenbleiben und sich die Füsse vertreten" überall wo dir der Blick aus dem Auto sagt, diese Landschaft möchte ich jetzt mal in Ruhe betrachten (Im Etosha darf man allerdings nicht aussteigen, da müsst ihr dann eine gute Route von Rastlager zu Rastlager planen)
"in Namibia herrscht relativ viel Kleinkriminalität" relativ ist hier das richtig Wort, im Vergleich zu Liechtenstein relativ viel, ja, im Vergleich zu Barcelona eher weniger...
lg
Ronny
LAlambadaman49 Beiträge · seit 201201. März 2013 · #3Hallöchen, schön dass Sie sich, trotz gesundheitlicher Beschwerden, auf den Weg nach Namibia machen wollen.
Also, mal ganz im Spass: Halten Sie nie an einer Tankstelle! Man könnte ihr Auto mit Sprit befüllen!- Oder die Tankstelle klauen!
Quatsch! Mir ging es ähnlich vor einem Jahr wie Ihnen! Hunderte von Infos. Manche, wie ich heute weiß, sehr seriös, andere- naja... . Nur den Unterschied erkennt man eben erst, wenn " man" selber vor Ort ist. Zudem, Namibia ist ein freies und weites Land und was in Windhoek im Moment richtig ist, muss in Tsumeb oder Swakop noch längst nicht so sei. Z.B. das Wetter.
Zurück zu Ihrer Frage:
Kleinkriminalität gibt es - überall auf der Welt. Auto stets abschließen und Fotoausrüstung nicht sichtbar im Auto belassen ( auch nicht in Taschen!). Natürlich auch keine Brieftasche oder was dem ähnlich sehen könnte einfach rumliegen lassen. Auf der Strasse nicht mit dem Schild " Ich bin ein Tourist" rumlaufen.
Allerdings kann mal etwas passieren, muss aber nicht! Ich nehme täglich schwarzafrikanische Tramper im Wagen mit. Manchmal ist das sehr interessant und lustig, manchmal sehr formal, aber bisher nie gefährlich! Trotzdem würde ich das nie verallgemeinern und sagen- " absolut ungefährlich" ! So verschieden kann das sein.
Tankstellen gibt es haufenweise in den Ortschaften. Auto parken, abschließen und bummeln gehen. Wenn es nicht gerade nach 22h00 ist, ist das wohl nicht das große Problem. Unterwegs auf freier Wildbahn dann schon eher. ich persönlich rate zu großer Vorsicht an den berühmt berüchtigten Raststellen entlang dem Namib H.- Way. Besonders, wenn die so schön einsam und verlassen sind und von viel Gebüsch umgeben sind. Da kann- muss aber nicht- eine brisante Situation daraus entstehen. Einfach mal neben der Strasse anhalten und sich die Beine vertreten.
Außer dass ein freundlicher Mensch sich erkundigt, ob er helfen kann, passiert hoffentlich nicht viel mehr!
Bitte probieren sie es aus. Das Gefühl von Sicherheit muss erlebt werden und kann auch durch die beste Beschreibung nicht gegeben werden. Verstand ein- und Urlaubsgrößzügigkeit ausschalten, dann kommt " man" ganz gut durch Namibia- wie in Deutschland auch.
Viel Freude in Namibia wünscht
Lambadaman
Travelboy705 Beiträge · seit 201001. März 2013 · #4Hallo Fluffi,
herzlich willkommen im Forum.
Ihr könnt 🙂 zwei weiße Frauen alleine reisen und das ohne Probleme.
Vergiss die Kleinkriminalität, die gibt es überall, auch in Hamburg, Düsseldorf und Berlin und da bestimmt mehr als in Namibia.
Wenn ihr die "allgemeinen" Sicherheitsregeln befolgt sollte euch nichts passieren. Wir haben und da jedenfalls noch nie unsicher gefühlt und getroffen haben wir da sehr viele alleine reisende Menschen, von jungen Mädchen bis alten Damen, die alleine mit einem PKW oder VW-Bus durch die Landschaft fahren.
Tankstellen gibt es eigentlich nur in besiedelte Gebiete, aber es gibt viele einsame - übersichtliche Stellen, wo man sich mal die Beine vertreten kann und dann wenn in der Ferne ein Auto auftaucht Rechtzeitig zum Auto zurück gehen könnt.
Ja Picknick Plätze gibt es auch und da gilt das Gleiche, nur an übersichtlichen Plätzen anhalten und wenn da schon mysteriöse Gestalten halten, weiterfahren.
Stell mal unter den Gesichtspunkten (alle 1-2 Std. eine Pause) eine Route zusammen und dann können wir hier entsprechende Tipps geben.
Und sucht euch ein bequemes Auto mit hoher Sitzposition aus.
Lest mal den Reisebericht von afrika-paula
http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/276524-namibia-geht-auch-allein.htmlViel Spaß bei der Planung - ihr werdet Namibia lieben 😉
SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
Anita40874 Beiträge · seit 200801. März 2013 · #5Hallo Fluffi
Also 2 Frauen unterwegs - kein Problem
Das machen wir seit Jahren.
Gelegenheit macht Diebe wie überall.
Okay wir stoppen nicht unbedingt bei den Rastplätzen die nah an einer Ortschaft liegen.
Das hat man aber bald im Gefühl. Vielleicht nicht so ganz gutgläubig sein, wenn Leute auf euch zu kommen.
Aber auch nicht gleich in Panik geraten. Nicht stoppen wenn ihr an der Straße "Hilfe suchende" seht. Lieber weiterfahren und Hilfe per Telefon rufen oder bei nächster Gelegenheit Bescheid geben.
Bei vielen Tankstellen gibt es coffee und cooldrinks.
Und beim ein oder andere wimpy kann man auch mal einen Burger essen
Immer tanken wenn ihr an einer Tanke vorbei kommt - auch wenn nur 10 Liter reingeht,
Man weiß nie ob überall Sprit vorhanden ist.
Was für ein Auto mietet ihr? Seid ihr ausschließlich auf lodgen zur Nacht?
Fahrt ihr die klassische Touritour also alles auf Teerpad?
Anita
ab 23.April 2019 für immer nach Namibia
unser Blog:
www.outinafrica.com.na FLFluffiThemenstarter6 Beiträge · seit 201301. März 2013 · #6Hallo zusammen!
Wow....schon so viele Antworten, vielen Dank Euch allen! 🙂 Eure Antworten haben mir sehr geholfen!
So hatte ich mir die Situation an den Tankstellen eigentlich auch vorgestellt. Beim Auswärtigen Amt auf der Seite kann man ja schon den Eindruck bekommen, dass hinter jeder zweiten Ecke einer mit ner Machete steht. Aber das widerspricht sich irgendwie mit den vielen Leuten, die per Mietwagen (heile) durch Namibia fahren... 🤪
So habe ich die Picknick-Tische auch gedeutet. 😉
Echt, darf man in Namibia einfach so auf der Straße stehen bleiben?? Klar, auf den kleinen kratzt das wahrscheinlich keinen, aber wie ist das auf den großen, geteerten Straßen?
So wie ich uns kenne, werden wir wohl eher an den Tankstellen eine Pause einlegen. Das man immer tankt, wenn man an eine Tankstelle kommt, kenne ich aus anderen Urlauben. 😉
Den Reisebericht von afrika-paula habe ich teilweise schon gelesen...sehr schön!
Was für ein Auto wir nehmen, weiß ich noch überhaupt nicht. Dafür müssen wir wohl erstmal eine Route haben um zusehen, auf welchen Straßen wir unterwegs sind. Wahrscheinlich wird es aber eher die klassische Touri-Tour und somit Teer-Pads. Im Etosha wollen wir auch nicht auf eigene Faust umherfahren.
Ja, wir wollen ausschließlich in Hotels bzw. auf Lodges übernachten.
Einen schönen Abend noch!
Viele Grüße,
Fluffi
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200902. März 2013 · #7Hallo Fluffi,
erstmal herzlich willkommen hier bei den "Afrika-Verrückten". Das Thema Kriminalität ist umstritten, ich habe in den letzten 20 Jahren im südlichen Afrika keinerlei negative Erfahrungen gemacht. Die Chance das dir in Frankfurt auf dem Hauptbahnhof jemand die Tasche klaut ist meiner Meinung nach größer als in Namibia, ich lasse mein Auto nicht unbeaufsichtigt, generell bin ich abseits der Städte viel entspannter was diese Dinge angeht, das wird euch sicher dann auch so gehen.
Etosha würde ich in jedem Fall auf eigene Faust machen, das macht doch den Reiz aus die Löwen selbst zu finden und sie nicht serviert zu bekommen, das ist mit einer Karte oder einem Navi überhaupt kein Problem.
Wenn ihr nur in Hotels und Lodges übernachtet würde ich trotzdem ein Auto wählen das eine höhere Sitzposition bietet, gerade für die Tiersichtungen ist das einfach praktischer.
Viel Spaß bei der weiteren Planung wünscht
sasowewi
helga655 Beiträge · seit 200602. März 2013 · #8Liebe Fluffi,
herzlich willkommen im Forum. Nach eigenen Erfahrungen als alleinreisende Frau (zweimal zu zweit, zweimal zu viert im Vergleich zu 10x mit Mann) fand ich es unproblematisch. Allerdings hatte ich öfter das Gefühl, dass eher versucht wird, Dich übers Ohr zu hauen, z.B. beim Reifenflicken.
Es gibt nur wenige Dinge, die für uns ungewohnt sind: An der Tanke musst Du aufpassen und freundlich, aber bestimmt (manchmal dreimal) darauf bestehen, dass der Zähler per Knopfdruck auf 0 zurückgesetzt wird, bevor das Benzin reinläuft. Es ist leider usus geworden, den Zähler auf 30-50 NamDollar zu stellen. Das ist für uns ja nicht viel Geld, aber seit einigen Jahren fast Standard geworden, sich hier ein Zubrot zu verschaffen.
Ich würde alles in den nicht einsehbaren Kofferraum legen, oder ins Canopy, im Grunde wie zu Hause, da lass ich den Laptop ja auch nicht auf dem Beifahrersitz liegen. Beim automatischen Verriegeln nachfassen, ob die Tür auch zu ist.
Natürlich kannst Du den Wagen auch allein stehen lassen, in Okahandja am Holzmarkt z.B. gegenüber an der Tanke.
Die meisten Regeln sind wie hier, mit gesundem Menschenverstand und dem Bewusstsein, dass wir zwangläufig als Touris ein Ziel von Begehrlichkeiten sein könnten (nicht müssen!!!) könnt Ihr Euren Urlaub genießen wie anderswo auch.
Falls noch Fragen, beantworte ich sie gerne.
Lb Gruß von Helga
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201202. März 2013 · #9Hallo,
das meiste ist gesagt, jedoch sind manche Aussagen relativ naiv und zeugen von großem Leichtsinn bis hin zu mangelnden Sicherheitsbewußtsein (bis wieder mal etwas passiert, dann ist das Geschrei groß!).
Als zwei alleinreisende Frauen haltet Euch an folgende (ungeschriebenen) Regeln:
- Fahrt Eure Etappen von Ortschaft zu Ortschaft. In den gut entwickelten Ortschaften seid Ihr generell absolut sicher.
- Meidet Tankstellen, die "überflutet" sind von Einheimischen. Meistens gibt es in den entwickelten Ortschaften mehr als eine Tankstelle entlang der Durchgangsstraße. Ansonsten könnt Ihr Tankstellen unbedenklich ansteuern. Es gibt keine Selbstbedienung.
Nur: So gut ausgestattete Tankstellen mit Cafeteria wie in Eurer Heimat, davon gibt es nicht viele in NAM:
- MEIDET die angesprochenen Rastplätze entlang der Landstraßen. Haltet dort nicht an oder macht auch dort keine Rastpausen wenn nicht unbedingt notwendig. Auch wenn sie einsam und verlassen aussehen, können Menschen zwischen den Büschen lauern. Haltet eher entlang der Straße wenn Ihr Euch die Füße vertreten wollt. Das ist sicherer.
- Entwickelte Ortschaften haben oft Cafés oder Bäckereien, so auch manche Souvenirläden, wo Ihr Kaffee oder Erfrischungen zu Euch nehmen könnt. Im Gegensatz zu den meisten Tankstellen gibt es hier wenigstens auch saubere Toiletten (wichtig, besonders für Frauen).
- Laßt Euch nicht auf der Straße durch Souvenirverkäufer und Bettler mit rührseligen Geschichten ansprechen. Garnicht erst darauf reagieren. Tut so als ob ihr sie nicht versteht. Die wollen nur eines: Euer Geld.
- Laßt niemals Gepäck offen im Fahrzeug liegen. Schon eine Jacke oder ein Handtuch kann zu einer eingeschlagenen Scheibe führen wenn Ihr das Auto allein laßt. Versucht immer so zu parken, daß Ihr das Fahrzeug im Auge behalten könnt.
- Laßt Euch niemals von vermeintlich rührseligen Helfern an Geldautomaten helfen. Sagt Ihnen ganz brutal sie sollen abhauen, oder zieht Eure Karte und verlaßt den Ort. Das sind alles Betrüger, gegen die Ihr keine Chance habt. Falls dort ein Securitymann steht, sagt ihm er soll diese Leute entfernen.
- Hantiert niemals größere Geldbündel in der Öffentlichkeit. Haltet immer entsprechende Geldbeträge gesondert zum Bezahlen.
- Haltet nicht an der Strecke für Hilfesuchende an. Hinter Euch kommt bestimmt ein Fahrzeug mit Leuten, die mit der Situation besser umgehen können.
- Nehmt keine Anhalter mit.
Wenn Ihr dieses beachtet, steht einem wunderschönen Urlaub nichts im Wege.
H.
Ein kleiner Nachsatz zu den Hinweisen des Auswärtigen Amtes:
Bezogen auf die Gesamtzahl der Vorfälle von beklauten oder beraubten Besuchern sind diese Aussagen m.E. durchaus legitim. Besonders in Windhoek melden sich viele der Geschädigten, manchmal mehrere an einem Tag, die mit neuen Reisedokumenten ausgestattet werden müssen. Wer das bagatellisieren möchte, sollte sich mal über die tägliche und wöchentliche Zahl der Hilfesuchenden mit jemandem des deutschen Konsulates in Windhoek unterhalten.
In der afrikaansen Sprache gibt es das treffende Sprichwort: "Liewer bang Jan, as dooie Jan" (lieber feige als tot). Und so sollte man sich verhalten.
FLFluffiThemenstarter6 Beiträge · seit 201303. März 2013 · #10Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten und Tipps, wir werden diese auf jeden Fall beherzigen!
An den Rastplätzen "mitten in der Pampa" 😉 werden wir bestimmt nicht anhalten. Das versuche ich aber auch in anderen Ländern zu vermeiden, wenn ich im Urlaub alleine oder nur mit einer Freundin unterwegs bin.
Wir werden jetzt noch einige andere Themen klären und dann hoffentlich an die Routenplanung gehen. Wenn ich Fragen habe, werde ich mich mit Sicherheit hier melden. 😉
Schönen Sonntag!
Viele Grüße,
Fluffi
Armin2'346 Beiträge · seit 200603. März 2013 · #11Hallo "Fluffi",
wir stehen kurz vor unserer neunten Reise nach Namibia. Wir haben uns über die Jahre angewöhnt, unterwegs zur Rast rückwärts in die kurzen Zufahrten zu den Farmtoren zu fahren. Da ist man ein paar Meter von der Straße weg, hat alles im Blick, was sich auf der Straße bewegt und hat hinter sich ein wenig "Zivilisation". Manchmal kommt auch ein Farmfahrzeug vorbei und man kann noch ein nettes Schwätzchen halten. Würden wir immer wieder so machen.
Viel Spaß
Armin
piscator1'483 Beiträge · seit 200903. März 2013 · #12Hallo Fluffi,
herzlich willkommen im Forum. Ich habe eben deine Fragen angelesen ( Muss gleich abschalten) und kann deshalb nur einen Hinweis geben, zu einer Frage, die du nicht gestellt hast, aber bei der Planung berücksichtigt werden sollte. Ich kenne auch einen Rheumatiker und der muss 8muss!) spätestens alle zwei Stunden in die Senkrechte. Das kann dann zum Problem werden, wenn man nicht aussteigen darf, wie zum Beispiel im Etosha. Dort bist du länger unterwegs, darfst an den Wasserlöchern oder bei tiersichtungen nicht aussteigen.
Gruß Piscator
FLFluffiThemenstarter6 Beiträge · seit 201304. März 2013 · #13Hallo!
@Armin: Das ist eine gute Idee!
@piscator: Diesem Problem sind wir uns bewusst. Meine Mutter wird nicht darum herum kommen bei den Fahrten im Etosha sowie bei den Flügen Schmerzmittel zu nehmen. Aber das sind dann immerhin nur ein paar Tage und nicht der ganze Urlaub. 😉
Viele Grüße,
Fluffi
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200904. März 2013 · #14Hallo,
Drechselschorsch meint den Etosha Lookout auf Höhe Nuamses (S18 55.859 E16 29.270).
Dort haben wir drei Mädels 2010 meinen Göttergatten ausgesetzt:

Kein Parkranger hat uns daran gehindert! 🤩
In der Nähe von Olifantsbad gibt es auch ein umzäuntes Klo. Dort darf man natürlich auch aussteigen.
Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de