Campingfeuer

10 Antworten · 2'991 Aufrufe · gestartet 21. Feb. 2013 von kifona
Antworten
Themenstarter7 Beiträge · seit 201321. Feb. 2013 · #1
Hallo zusammen

Gerne würde ich nochmals eure Hilfe beanspruchen...Im August gehts für uns das erste Mal nach Namibia, wir campen grösstenteils.
Es ist nicht das erste Mal, das wir Campingferien machen, aber das erste Mal, wo es nicht Hochsommer ist.

Meine Fragen:
Ist es gut möglich, am Abend noch ums Feuer zu sitzen und zu grillieren/den Abend ausklingen zu lassen oder wird es selbst da im August zu frisch?
Wie ist es mit den Tieren? Mein Freund hat etwas Angst, dass wir diese dadurch anziehen (Mücken/Insekten sind klar, aber was ist mit grösseren?😕 😛 )

Dann noch etwas ganz anderes:
Seid ihr jeweils mit Rucksack oder Koffer gereist resp. was ist angenehmer auf einer Selbstfahrertour? Koffer ist sicher praktischer, um Zeugs herauszunehmen, aber wir kommen uns fast etwas komisch vor mit unserem Rollkoffer aufzutauchen..=)

Danke schon einmal für eure Antworten =)
33,1k Beiträge · seit 200621. Feb. 2013 · #2
Hallo kifona,

also unser namibischer Winter ist ja grob das, was man in Mitteleuropa als Hochsommer bezeichnet. Je nach Region (im Süden + Küste kälter, im Norden wärmer) sind ab Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang Temepraturen von 5°C (ja, morgens, aber da sitzt ihr ja meistens nicht gemütlich am Feuer, kann es auch in die Minusgrade gehen) bis +20°C möglich. Mit einem Feuer und einer Decke solltet ihr also keine Probleme haben. Also ich persönlich, wie fast alle Namibier, mache meinen Braai (=grillen) auch im Winter - und das ohne Camping und ganz freiwillig bei mir zu Hause.

Du wirst im August (außer natürlich Caprivi) KEINE Mücke o.ä. sehen.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2013
415 Beiträge · seit 201021. Feb. 2013 · #3
Hallo kifona,

Abendtemperaturen
Das wird schon etwas davon abhängen, in welcher Region Ihr unterwegs seid.
Ich hatte in der Region Solitair im Juli schon mal Eis am Zelt gehabt.
Insekten hatte ich - zumindest im mittleren und südlichen Namibia - wegen des Feuers noch nie erlebt. Auch andere Tiere habe ich deswegen wohl nie angelockt (schade 😉 )

Problematischer ist da eher, dass die Füße heiß werden können, während der Rücken friert. Andererseits war ich am Abend imm sehr schnell im Zeilt, irgendwie falle ich auf Reisen immer schnell in der Rhythmus von Tag und Nacht - herrlich!)

Gepäck
Hartschalen sind nicht so gut geeignet, weil sich das nicht so gut verstauen lässt. Ich hatte oft einen Seesack als Reisegepäck.
Je nach Fahrzeug und möglichem Stauraum ließ sich so alles gut verstauen und der Sack verschwand am Ende in irgendeiner Niesche.

Viel Spaß bei der weiteren Planung!
Jens-Uwe
Meine letzten Reisen
5'479 Beiträge · seit 200921. Feb. 2013 · #4
Seht zu, dass Ihr Stühle aus Canvas bekommt, dann könnt Ihr wenn es zu kalt wird jeweils eine Schaufel voll Glut unter den Stuhl schüttel. Das wärmt ganz vorzüglich. Funktioniert nicht bei Stühlen aus Kunststoff, da diese schmelzen könnten.

Ich würde weder Rucksack noch Koffer nehmen, sondern einen duffle bag.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
705 Beiträge · seit 201021. Feb. 2013 · #5
Hallo kifona,
kann den Vorpostern nur zustimmen, obwohl das mit dem Feuer unter dem Stuhl würde ich mir noch einmal überlege 🤩

Wir reisen immer nur mit zwei Reisetaschen wie diese
http://www.amazon.de/AspenSport-AB06F08-Rollenreisetasche-65-Liter/dp/B000RT8Z6U/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1361459744&sr=8-2

dann entweder aus der Tasche leben oder wenn ihr Staumöglichkeiten habt, auspacken und die Taschen - die sind dann nur noch ca. 5cm dick, kommen hinter den Beifahrersitz.

Und am Airport habt ihr zwei Trollys die ihr in der Menschenschlange bequem hinter euch her ziehen könnt und den Flugstress überstehen diese weichen Taschen auch sehr gut - Lebenserwartung mehrere Jahre.


SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
5'479 Beiträge · seit 200921. Feb. 2013 · #6
Travelboy schrieb:
obwohl das mit dem Feuer unter dem Stuhl würde ich mir noch einmal überlege 🤩
Nicht Feuer! Ich schrieb von Glut. Habe mir dass auch nicht selbst ausgedacht, sondern den Tip von einem sehr erfahrenen Tourguide bekommen, der damit in der kalten Jahreszeit seine Gäste warm und somit bei Laune hält.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
3'175 Beiträge · seit 200621. Feb. 2013 · #7
genau Topobaer, das machen wir immer so mit der Glut.

Ich mach mir die Glut auch in den Sand und decke sie mit sand ab und lege dann meinen Schlafsack drauf.

Schliesslich regnets im Winter ja nicht,und Muecken im AUgust im Caprivi, gibts eigentlich auch nur in den Hospitaelern;) 😉 😉
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
Themenstarter7 Beiträge · seit 201321. Feb. 2013 · #8
Vielen Dank für eure Antworten!

Dass es im Winter keine Mücken gibt, haben wir irgendwie gar nicht bedacht 🤨 😄
Das mit der Glut ist ein guter Tipp, ich denke dann an euch, wenn ich das ausprobiere 😎
709 Beiträge · seit 201121. Feb. 2013 · #9
Hi,

die Temperaturen können im August bei Sonnenuntergang auch mal schnell auf 0°C gehen. Bei richtiger Ausrüstung ist das am Feuer kein Problem.

Holz kann man auf den meisten Camps kaufen. Lediglich in Okaukuejo gabs mal kein Holz zu kaufen.

Einmal hatten wir in NAM im August 2012 abends auch ein paar Mücken und es war nicht im Caprivi.

Ideal sind große Reisetaschen, wer will mit Rollen. Reisetaschen lassen sich besser verstauen.

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
348 Beiträge · seit 200821. Feb. 2013 · #10
Wir packen unsere Kleidung, was wir auf tour mitnehmen entweder in kleine Sporttasche oder in so plastiktaschen, die es zum beispiel bei PET zu kaufen gibt.
Am besten in verschiedenen farben, so hat dann jeder seine eigene Tasche - an der Farbe erkennbar.

Hatten im August auch schon mal Gnitzen im Damaraland
Und letztes Jahr waren wir in etosha abends am feuer oder am wasserloch - in anderen Teilen Namibias gab es zur selben zeit Schnee
0
1'450 Beiträge · seit 200621. Feb. 2013 · #11
Halli Kifuna,

nochmal zum Kofferproblem. Bei Reisen mit Dachzelt oder auch in einem sehr kleinen Camper, wo man praktisch keinen Platz hat, seine Kleidung auszupacken, nehmen wir immer einen "Rucksack-Koffer". Das ist ein Ding, das aussieht wie ein Rucksack, sich auch auf dem Rücken tragen lässt, aber gepackt wird wie ein Koffer, also flach liegt und sich über die gesamte Seite öffnen lässt. Dieser liegt dann jeweils auf den Rücksitzen: auf der Fahrerseite der Rucksackkoffer mit den Sachen meines Mannes, auf der Beifahrerseite meiner. Dort ist dann alles so eingeräumt, dass man nur den "Deckel" aufmachen muss und auf der einen Seite liegen die T-Shirts, auf der anderen Seite die Unterwäsche. In der Mitte die Tasche mit den Bade-Utensilien.
So hat man leichten und schnellen Zugriff auf seine Sachen. Schuhe, Pullover, Jacken etc., das fliegt dann so im Auto rum, denn da muss man ja auch mal im Laufe des Tages ran.

Gruss Beate