Zustand D2612 zur C35

16 Antworten · 4'853 Aufrufe · gestartet 10. Feb. 2013 von ronald65
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Themenstarter48 Beiträge · seit 201210. Feb. 2013 · #1
Wie ist eigentlich die Straße D2612 von Twyfelfontein zur C35? Ich konnte a bisher keine eindeutige Aussagen finden. Ist auf jeden Fall 4WD erforderlich? Wenn 4WD trotzdem schwierige Strecke? Gibt es große Unterschiede in Abhängigkeit von der Jahresezeit?
1'086 Beiträge · seit 200911. Feb. 2013 · #2
Hallo Ronald,

die Strecke läßt sich normalerweise problemlos mit einem Wagen der Golfklasse befahren.
Während der Regenzeit kann es aber auch für 4WD schwierig werden.

Gruß Klaus
841 Beiträge · seit 200811. Feb. 2013 · #3
Hallo Ronald,

Klaus hat es ja schon erwähnt, die 2612 ist ""normalerweise"" mit einem PKW befahrbar. Zur Regenzeit kann das auch mal anderst ausssehen.

Im März 2011 trafen wir auf dieses laufende Revier
nafo001.jpg

nafo002.jpg


Mach dir mal keine Sorgen. Zu 98 % des jahres ist die Straße problemlos befahrbar.

Grüße aus Swakopmund
Namib Tom
Abenteuer in Namibia individuelle Reisen durch Namibia
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2013
Themenstarter48 Beiträge · seit 201211. Feb. 2013 · #4
Wow. Und da seid ihr durchgefahren? Nur gut, dass ich auch im März unterwegs bin. 🤩

Gibt es eigentlich eine Faustregel, wie tief das Wasser sein kann, damit man mit einem Gefährt wie einem Toyota Hilux noch sicher durchkommt? Und mit welcher Geschwindigkeit seid ihr durchgefahren?

Bisher war ich immer in Südafrika mit einem Kleinwagen unterwegs. Bin da auch öfters durch kleine Bäche gefahren. Aber natürlich waren die nicht annähernd so breit. Ich bin da immer ziemlich durchgebraust. Erstens spritzt es dann mehr 😈 und zweitens bin ich immer davon ausgegangen, dass ich vielleicht noch durchrutsche, wenn die Räder nicht mehr greifen sollten. Zumindest hat mich das mal im Kalahari Gemsbok Park auf einem Streckenabschnitt mit tiefem Sand gerettet.
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2013
709 Beiträge · seit 201111. Feb. 2013 · #5
ronald65 schrieb:...Gibt es eigentlich eine Faustregel, wie tief das Wasser sein kann, damit man mit einem Gefährt wie einem Toyota Hilux noch sicher durchkommt? Und mit welcher Geschwindigkeit seid ihr durchgefahren?...
Die max. Wattiefe steht in der Bedienungsanleitung. Diese ist abhängig von Luftansaugung, Lima, ATL, Entlüftungsöffnungen der Achsen und Getriebe usw. usf...

Realistisch für Laien ist eine Wassertiefe max bis Achsmitte.
600...700mm (also etwa Radhöhe) sollten nur erfahrene Offroader fahren. Man kann da viel am KFZ kaputt machen. Und bei Strömung wirds noch komplizierter.

Wichtig ist, daß der Beifahrer vorher in Spurenbreite die Durchfahrt kpl. abläuft und den Fahrer einweist.

Ansonsten würde ich 1.Gang Allrad und Untersetzung einschalten sowie Diffi sperren.

Ins Gewässer und durch ohne viel Schwung und ohne Bugwelle fahren.

Angaben ohne Gewähr!

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2013
2'610 Beiträge · seit 200711. Feb. 2013 · #6
Hi ronald65,

lies dir die Versicherungsbedingungen durch, da darfst du sicher nur bis ca 30 cm durchfahren. Bei einem Hilux sollten aber auch 60 cm kein Problem darstellen.

Vor vielen Jahren sind wir einmal unbedarft durch ein ca 10m langes Wasserloch mit unserem Hilux gefahren, die Fenster hatten wir auf beiden Seiten ´runtergekurbelt. Das Loch war so tief, da schlug uns das Wasser über die Motorhaube und durch die Fenster. Seitdem meiden wir Wasserlöcher bzw. gehen auch wirklich jede Pfütze ab. 2011 in Nxai Pan musste ich als Beifahrerin vorgehen und meinem Mann zeigen, wo wir noch durchkommen- schwups machte es 1x, ich verlor den Halt und lag bis zum Hals in der Stinkebrühe. Also immer vorsichtig und genau prüfen, bei einem Motorschaden durch Wasser kommst du für den Schaden auf.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
709 Beiträge · seit 201111. Feb. 2013 · #8
deemha schrieb:Durchwaten ist fast immer gut, aber eben nur fast. 😉
-> http://www.tiermotive.de/tieralbum/4images/details.php?image_id=6293...
Irgend einen Tod muß man sterben...😈
Kroko, ertrunken im KFZ beim Durchfahren des doch zu tiefen Flußes, verdurstet/verhungert neben dem Fluß in dem das KFZ stecken blieb, neben dem Fluß vom Löwen gefressen usw. usf...😃 🙁 🤨

Rocky
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zuletzt bearbeitet 11. Feb. 2013
Themenstarter48 Beiträge · seit 201211. Feb. 2013 · #9
Na ja, auf der Strecke rechne ich jetzt nicht unbedingt mit Krokodilen. 😗 (...Und Australien habe ich auch schon überlebt.) Und wenn doch welche wären, sieht man die im seichten Wasser schon bzw. in Australien hat man die vor allem auch am Geruch (um nicht zu sagen Gestank) wahrgenommen.

Bei 60cm Wassertiefe durchzufahren halte ich schon für ziemlich "mutig". Das würde ich allenfalls riskieren, wenn die Breite des Flusses nur sehr gering wäre, aber niemals bei einer Breite wie auf den Fotos dargestellt. Und allzu schnell dürfte das Wasser auch nicht fließen.

Und vorher die Scheiben hochkurbeln ist eh klar. Aber die Versicherungsbedingungen sind ein wichtiger Hinweis. Allerdings frage ich mich, wie man im Nachhinein in der Realität feststellen will, wie hoch der Wasserstand war.
2'610 Beiträge · seit 200711. Feb. 2013 · #10
Nochmals Hallo,

bis 30cm passiert garantiert nix, ist der Motor hin, waren es garantiert mehr als 30 cm - so einfach geht das.

Noch ein Tipp: wenn es nur ganz kurz tiefer sein sollte, dann kannst du eine Plane vor den Kühler spannen. Soll helfen, wir haben es noch nicht ausprobiert.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
1'086 Beiträge · seit 200912. Feb. 2013 · #11
Jambotessy schrieb:...Noch ein Tipp: wenn es nur ganz kurz tiefer sein sollte, dann kannst du eine Plane vor den Kühler spannen....
Das ist ja eine ganz neue Idee. Verhindert eine Plane vor dem Kühler das Ansaugen von Wasser?

Gruß Klaus
412 Beiträge · seit 201112. Feb. 2013 · #12
Naja, so neu ist die Idee nun auch wieder nicht.

Bei YouTube ansehen ↗

Ob sie allerdings was nützt, weiss ich auch nicht. Der Kühler ist vermutlich schon etwas geschützt (Treibgut), das Ansaugen von Wasser dürfte sie aber kaum verhindern, sollte es mal etwas tiefer werden.

Gruss Dieter
zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2013
Themenstarter48 Beiträge · seit 201212. Feb. 2013 · #13
Man beachte die "Lache" bei 2:04 des Videos!:P

Das war ein schon deutlich höherer Wasserstand als 60cm. Beeindruckend!

Warum haben aber am Ende der Überquerung die Motoren gequalmt? Waren die einfach (vom vorhergehenden Fahren schon) heiß und ist das Wasser deswegen verdunstet oder was ist der Grund?
709 Beiträge · seit 201112. Feb. 2013 · #14
ronald65 schrieb:Man beachte die "Lache" bei 2:04 des Videos!:P
Das war ein schon deutlich höherer Wasserstand als 60cm. Beeindruckend!
Warum haben aber am Ende der Überquerung die Motoren gequalmt? Waren die einfach (vom vorhergehenden Fahren schon) heiß und ist das Wasser deswegen verdunstet oder was ist der Grund?
Hi,

Offroad-Laien ist dies nachzumachen nicht empfohlen.

Ab dem Zylinderkopf hat die Abgasanlage eine Oberflächentemperatur von deutlich über 100°C bis hin zu möglichen 600°C. Daher der Wasserdampf.

Die Plane vor der Fahrzeugfront soll eine Bugwelle im Motorraum vermindern.

Gruß

Rocky
-------------------------- ...der schon öfter 4x4 in Afrika war... http://www.4x4club-leipzig.de/ http://www.baja-deutschland.de/
Themenstarter48 Beiträge · seit 201212. Feb. 2013 · #15
Rocky1964 schrieb:
Hi,

Offroad-Laien ist dies nachzumachen nicht empfohlen.

Ab dem Zylinderkopf hat die Abgasanlage eine Oberflächentemperatur von deutlich über 100°C bis hin zu möglichen 600°C. Daher der Wasserdampf.

Die Plane vor der Fahrzeugfront soll eine Bugwelle im Motorraum vermindern.

Gruß

Rocky
Das ist schon klar. Die Frage ist, ob die Abgasanlage ab dem Zylinderkopf bei der Durchfahrt bereits so aufgeheizt war oder ob sie erst durch die Durchfahrt auf diese Temperatur kam. Ich vermute einmal, dass das erste der Fall ist.

Ich denke auch, dass kann man weder Offroad-Laien noch Offroad-Profis empfehlen, wenn sie allein mit einem Fahrzeug am AdW sind.
709 Beiträge · seit 201112. Feb. 2013 · #16
ronald65 schrieb:...Die Frage ist, ob die Abgasanlage ab dem Zylinderkopf bei der Durchfahrt bereits so aufgeheizt war oder ob sie erst durch die Durchfahrt auf diese Temperatur kam. Ich vermute einmal, dass das erste der Fall ist...
Nichts Genaues weiß Niemand...Ändert aber auch Nichts.
ronald65 schrieb:...Ich denke auch, dass kann man weder Offroad-Laien noch Offroad-Profis empfehlen, wenn sie allein mit einem Fahrzeug am AdW sind.
Naja, die Profis sollten zumindest die Chancen, notwendigen Maßnahmen und Folgen abschätzen können.


Rocky
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zuletzt bearbeitet 12. Feb. 2013