Air Namibia und die Reisebranche...

22 Antworten · 14,0k Aufrufe · gestartet 22. Jan. 2013 von HeikoSchmidt
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Themenstarter94 Beiträge · seit 200722. Jan. 2013 · #1
gerade bei HitRadio Namibia auf Facebook:

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Die Reisebranche Namibias hat eine Vermarktungstour für mehr als 100 Reise-Agenten aus Deutschland kurzfristig abgesagt. Angeblich hat Air Namibia nicht genuegend Flüge für die Agenten bereitstellen können.
"
https://www.facebook.com/hitradionam?ref=stream
oder auch direkt:
http://www.hitradio.com.na/22-1-2013-nachrichten-am-abend/

Da frage ich nur noch: Wohin geht die Reise ?
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zuletzt bearbeitet 22. Jan. 2013
Gast22. Jan. 2013 · #2
Hallo,

man merkt ja u.a. bei einigen hier im Forum aktiven Reiseveranstaltern, wie groß der Vertrauensverlust ist. Noch 2 Anmerkungen:

Der Tourismus in Namibia setzt große Hoffnungen in die Ausrichtung des "Adventure Travel World Summit". Die Veranstaltung findet im Oktober statt. Es ist fraglich, ob Air Namibia dann schon die neuen A330 in Betrieb hat. Die A340 gehen Mitte des Jahres weg. Air Namibia hat eine große Tradition, abenteuerliche Ersatzlösungen zu bauen (z.B. Wet-Lease von Oasis Air, die dann währenddessen pleite ging). Verursachen die auch wieder so ein Chaos, wenn sie viele Tourismusentscheider transportieren sollen, dann wäre das wohl eine beispiellose Negativwerbung für das Land.

In einem Interview mit der Republiken wurde die Geschäftsführerin von Air Namibia gefragt, ob die Flugreduzierung auf der FRA-Strecke denn Auswirkungen auf den Tourismus in Namibia haben wird. Die Antwort war sinngemäß "Das wird natürlich Auswirkungen haben, aber Air Namibia muss sich um seine eigenen Belange kümmern." Das ist insofern eine bemerkenswerte Aussage, als dass die einzige Begründung für die hohen Subventionen von Air Namibia immer die angeblich so tourismusfördernde Rolle von Air Namibia ist. Wenn das die Geschäftsführerin nicht kümmert, entfällt eigentlich die offizielle Basis für die irrwitzigen Subventionen.

Beste Grüße

Guido
33,1k Beiträge · seit 200623. Jan. 2013 · #3
Hi Guido,

zu Deinem 1. Punkt. Soweit ich weiß kommen zur ATWS zu 80-90% Nordamerikaner, d.h. die sind ohnehin nicht auf Langstreckenflüge mit Air Namibia angweisen (außer sie möchten noch länger unterwegs sein und mal die alte Welt in Frankfurt sehen).
Das wird natürlich Auswirkungen haben, aber Air Namibia muss sich um seine eigenen Belange kümmern."
Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Wenn wir uns selber einmal fragen... haben wir schonmal auf ein bestimmtes Reiseziel verzichtet, nur weil eine Direktverbindung vielleicht nicht verfügbar war? Ich nicht! Und deshalb denke ich, dass viele Touristen, v.a. Deutsche auf Alternative via SA, ANG etc. umsteigen. Aber es kann sicher auch anders laufen...

Viele Grüße aus dem heißen, sehr heißen Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
387 Beiträge · seit 200923. Jan. 2013 · #4
HeikoSchmidt schrieb:gerade bei HitRadio Namibia auf Facebook:

"
Die Reisebranche Namibias hat eine Vermarktungstour für mehr als 100 Reise-Agenten aus Deutschland kurzfristig abgesagt. Angeblich hat Air Namibia nicht genuegend Flüge für die Agenten bereitstellen können.
"
https://www.facebook.com/hitradionam?ref=stream
oder auch direkt:
http://www.hitradio.com.na/22-1-2013-nachrichten-am-abend/

Da frage ich nur noch: Wohin geht die Reise ?
Vielleicht nach Simbabwe..... aber auf jeden Fall mit deutschen Spendengeldern 😈
Es ist zum Ko........
Es wird viel gefragt um es dann doch selbst wieder mal besser zu wissen...
Gast23. Jan. 2013 · #5
Hallo,
travelNAMIBIA schrieb:Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Wenn wir uns selber einmal fragen... haben wir schonmal auf ein bestimmtes Reiseziel verzichtet, nur weil eine Direktverbindung vielleicht nicht verfügbar war? Ich nicht!
Ganz konkret: Ich starte durch das südliche Afrika am liebsten von Windhoek aus. Wir haben dort einen Autovermieter, dem wir vertrauen und der die für uns optimale AHA-Canopy zu bezahlbaren Preisen hat. Und Akklimatisieren und Einkaufen im eher beschaulichen Windhoek ist viel angenehmer als im Moloch Johannesburg.

Wenn alles klappt, wollen wir Anfang Mai durch Botswana und Simbabwe fahren. Am liebsten wäre ich aus o.g. Gründen wieder von Windhoek aus gestartet. Aufgrund des Chaos bei Air Namibia und der Nicht-Verfügbarkeit von bezahlbaren Flügen werden wir nun von Johannesburg aus starten. Wenn wir ohnehin über Johannesburg fliegen müssen, können wir uns schließlich zusätzliche 5 Stunden bei der An- und Abreise sowie die Mehrkosten für den Weiterflug nach Windhoek sparen.

Ca. 2.100 EUR für 3 Flugtickets bekommt nicht Air Namibia, sondern eine andere Airline. Ca. 1.500 EUR für den Mietwagen bekommt nicht ein namibischer Anbieter, sondern einer in Südafrika. Und ca. 500 EUR für Einkäufe, Sprit und Übernachtungen am Anfang und Ende der Reise gehen auch nicht nach Namibia. In der Summe gehen über 4.000 EUR Umsatz von mir in diesem Jahr an der namibischen Wirtschaft vorbei. Einziger Grund dafür ist Air Namibia.

Ich bin nicht so vermessen, mich zum Regelfall zu erklären, aber ich glaube auch nicht, dass ich der Einzige mit dieser Konstellation bin. Insgesamt denke ich, dass sich im südlichen Afrika langfristig noch ein weiteres Drehkreuz neben Johannesburg etablieren wird. Namibia arbeitet sowohl in Sachen Airline als auch in Sachen Landerechte hart daran, sich dafür zu disqualifizieren. Heute starten viele, die eigentlich nach Botswana, Simbabwe oder Sambia wollen, in Namibia. Die lassen u.a. bei Autovermietern viel Geld in Namibia, obwohl Namibia überhaupt nicht das eigentliche Reiseziel ist. Das kann und wird sich langfristig ändern, sollte z.B. in Botswana oder Simbabwe ein weiteres Drehkreuz entstehen, das von vielen internationalen Airlines angeflogen wird. Der Tourismussektor in Namibia wird dann deutlich schrumpfen.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
281 Beiträge · seit 200623. Jan. 2013 · #6
Auswirkungen einer eventuell nicht vorhandener nonstop - Verbindung

1. Viele Flugängstliche werden eine Belastung durch zusätzliche Starts und Landungen meiden - also eher nicht kommen.
2. Für Ältere, Behinderte, Eltern vor allem mit kleineren Kindern ist der Weg über JHB deutlich mühseliger und nerviger - also werden sie teilweise eher nicht kommen.
3. Es geht am Anreise- und Abreisetag im Vergleich zur Ankunft am Morgen/Abflug am Abend wertvolle Urlaubszeit verloren . Dadurch verändern sich zeitiche Abläufe - also wird ein Teil jener, die ihren Urlaub lieber in der Destination als auf Flughäfen verbringen wollen, eher nicht kommen.
4. So mancher Reiseveranstalter mit größere Gruppen ab/nach Deutschland wird es sich überlegen, solche Reisen anzubieten. Denn alle Schäflein bei der Stange zu halten und durch JHB 2 x zu schleussen, ist nicht ganz ohne - also wird ein Teil von Gruppenreisenden eher nicht kommen.

Bleibt deshalb zu hoffen, dass die Air Namibia in neuer Konstellation, neuer organisatorischer Aufstellung, stark verbesserter langfristiger verlässlicher Planung den "Spirit of Namibia" wieder in die Herzen der Fluggäste an Bord einer nonstop - Verbindung bringtbringt.

An der Nachfrage nach Namibia generell wird es nicht fehlen, dazu sind das Namibia Tourism Board in Frankfurt als eines der besten Tourismusämter der Welt sowie engagierte spezialisierte Reiseveranstalter emsig tätig.
Michael (Iwanowski) www.afrika.de www.iwanowski.de
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
630 Beiträge · seit 200823. Jan. 2013 · #7
Wenn wir uns selber einmal fragen... haben wir schonmal auf ein bestimmtes Reiseziel verzichtet, nur weil eine Direktverbindung vielleicht nicht verfügbar war?
also ich schon. Gerade wenn man mit Kindern unterwegs ist, ist die Reisedauer wichtig, und jedes Umsteigen bringt weitere Unwägbarkeiten.

Viele Grüße

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
466 Beiträge · seit 201023. Jan. 2013 · #8
wir können nur hoffen...dass an höherer Stelle im Land als Reaktion auf das AirNamibia-Desaster bald auch andere Airlines erlaubt wird nach Windhoek zu fliegen...

Gruß
Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
3'700 Beiträge · seit 200923. Jan. 2013 · #9
Guido schrieb:
Am liebsten wäre ich aus o.g. Gründen wieder von Windhoek aus gestartet. Aufgrund des Chaos bei Air Namibia und der Nicht-Verfügbarkeit von bezahlbaren Flügen werden wir nun von Johannesburg aus starten. Wenn wir ohnehin über Johannesburg fliegen müssen, können wir uns schließlich zusätzliche 5 Stunden bei der An- und Abreise sowie die Mehrkosten für den Weiterflug nach Windhoek sparen.

Ca. 2.100 EUR für 3 Flugtickets bekommt nicht Air Namibia, sondern eine andere Airline. Ca. 1.500 EUR für den Mietwagen bekommt nicht ein namibischer Anbieter, sondern einer in Südafrika. Und ca. 500 EUR für Einkäufe, Sprit und Übernachtungen am Anfang und Ende der Reise gehen auch nicht nach Namibia. In der Summe gehen über 4.000 EUR Umsatz von mir in diesem Jahr an der namibischen Wirtschaft vorbei. Einziger Grund dafür ist Air Namibia.
Genau das waren auch unsere Beweggründe!!! Vielleicht laufen wir uns in Bots/Zim über den Weg! Für alle sicherlich am besten wäre, wenn eine große, solvente Airline eine Direktverbindung nach Windhoek von D aufnehmen würde.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
33,1k Beiträge · seit 200623. Jan. 2013 · #10
Hi Guido,

in der Konstellation hast Du absolut recht. Ich habe nur an reine Namibia-Urlauber gedacht.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian

P.S. Wobei es natürlich einen Grund gibt, warum man Namibia als Startpunkt für eine solche Tour nimmt. Das sind ja nicht nur die Flugverbindungen, sondern eben auch die Verfügbarkeit von Mietwagen etc. Und das bieten außer Johannesburg eben weder Lusaka, Gaborone, Harere usw., die durch Flüge hingegen besser versorgt sind.


Hi Michael,

na ja, es gibt doch zig Reiseziele ohne Direktflug aus dem Hauptmarkt, die dennoch sich vor Touristen kaum retten können (z.B. alle Amis die Botswana unsicher machen, fliegen mit mindestens 2 Zwischenlandungen). Ich würde das Fehlen einer Direktverbindung nach Europa als nicht so wild ansehen. Nur muss dann natürlich der Aufenthalt bei einer Zwischenlandung in Johannesburg so kurz wie möglich gehalten werden. Und das erreicht man eben nicht durch Reduzierungen von 3 auf 2 tägliche Flüge. Würde AN alle 2 Stunden WDH-JNB-WDH fliegen, dann wäre auch ein Aufenthalt "erträglicher".

Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
3'700 Beiträge · seit 200923. Jan. 2013 · #11
Hallo,

das sieht für mich wirklich aus wie ein leiser Abgesang der Air Namibia aus (würde mich aber freuen, wenn es nicht so wäre). Und deshalb bin ich der Meinung, lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende mit der Konsequenz endlich für alle Beteiligten endlich Klarheit zu erlangen!

Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Gast23. Jan. 2013 · #12
Hallo Christian,
travelNAMIBIA schrieb:P.S. Wobei es natürlich einen Grund gibt, warum man Namibia als Startpunkt für eine solche Tour nimmt. Das sind ja nicht nur die Flugverbindungen, sondern eben auch die Verfügbarkeit von Mietwagen etc. Und das bieten außer Johannesburg eben weder Lusaka, Gaborone, Harere usw., die durch Flüge hingegen besser versorgt sind.
Das ist als Ist-Beschreibung völlig zutreffend. Es gab aufgrund der politischen Turbulenzen jahrelang keine Flüge von Europa oder Asien nach Harare. Touristen konnten das nur schwerlich als Ausgangsbasis für Reisen im südlichen Afrika nutzen und für Autovermieter gab es da wohl keine Nachfrage.

Nun fliegen KLM und Emirates nach Harare. Für Emirates läuft die Strecke so gut, dass die Frequenz nach kurzer Zeit von 4 auf 7 Flüge pro Woche erhöht wurde. British Airways und Lufthansa wird auch ein Interesse an Harare-flügen nachgesagt. Der Tourismus in Simbabwe erholt sich gerade stark. Sollte sich die politische Situation weiter stabilisieren, dann werden da vermutlich auch wieder Autovermieter aufmachen, bzw. KEA, Bushlore und Co. Niederlassungen eröffnen. Und dann dürfte es spürbare Abflüsse in Namibia geben.

Ich hatte jedenfalls für dieses Jahr schon mal ernsthaft geprüft, gleich mit Emirates nach Harare zu fliegen. Das würde schließlich ca. 4 Tage An- und Abreise von Johannesburg sparen. Aber noch ist das mit geeigneten Autovermietern ab Harare schwierig.

In Sachen Air Namibia fände ich ein Ende mit Schrecken auch besser als Schrecken ohne Ende. Ich würde aber wie schon gesagt ziemlich viel darauf wetten, dass der Staat am Ende Air Namibia wieder mit weiteren 3stelligen Millionenbeträgen am Leben hält. Und danach macht man halt den 38. Turnaround-Plan und tauscht vielleicht mal wieder die Geschäftsführung.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
33,1k Beiträge · seit 200623. Jan. 2013 · #13
Hi Guido,
Ich würde aber wie schon gesagt ziemlich viel darauf wetten, dass der Staat am Ende Air Namibia wieder mit weiteren 3stelligen Millionenbeträgen am Leben hält.
da würde ich alles drauf verwetten. Nachdem die Regierung 1,03 Milliarden gerade in die Hand genommen hat, wird diese jetzt nicht Knall auf Fall eine Kehrtwende machen.

Privatisierung könnte helfen, zumal Air Namibia ja nicht wie z.B. die Deutsche Bahn eine Mindestversorgung der Bevölkerung sicherstellen muss. Es würden dann einfach unrentable Strecken gestrichen werden. Und dann sehen wir was übrig bleibt...(die Verbindung nach FRA wird es nicht sein).

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
3'700 Beiträge · seit 200923. Jan. 2013 · #14
Hallo,
Ich würde aber wie schon gesagt ziemlich viel darauf wetten, dass der Staat am Ende Air Namibia wieder mit weiteren 3stelligen Millionenbeträgen am Leben hält.
Und wer diesen Nervenkitzel bzw. Abenteuerfaktor braucht, kann ja dann gerne weiter bei Air Namibia buchen. Man kann das ja auch als Herausforderung betrachten. Ist auf jeden Fall spannend und sorgt für Geprächsstoff!

Gruß
Marina
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281 Beiträge · seit 200623. Jan. 2013 · #15
@
Christian

"Ich würde das Fehlen einer Direktverbindung nach Europa als nicht so wild ansehen. Nur muss dann natürlich der Aufenthalt bei einer Zwischenlandung in Johannesburg so kurz wie möglich gehalten werden."
Je kürzer der Umstieg in JHB, umso höher die Gefahr, dass das Gepäck nicht mitkommt. Zu bedenken ist, dass ein zu kurz geplanter Aufenthalt in JHB bei einer Verspätung des Europa - Flugs Auswirkungen hat. In Anbetracht der jetzigen Situation kann es leicht sein, dass eine Verschiebung auf einen spätere Flug wegen Überbuchung nicht möglich ist
"Und das erreicht man eben nicht durch Reduzierungen von 3 auf 2 tägliche Flüge. Würde AN alle 2 Stunden WDH-JNB-WDH fliegen, dann wäre auch ein Aufenthalt "erträglicher".
Ja, die AN stellt gerade Flüge ein, um Geld zu sparen und geringe Auslastung auf einzelnen Maschinen und zu bestimmten Tageszeiten´zu vermeiden.

Ich bleibe dabei: Eine fehlende nostop - Verbindung würde durchaus merkliche Folgen für den Tourismus in Namibia haben,

Der Vergleich mit Botswana hinkt meiner Meinung nach, da Amerikaner nicht in der Menge und ganzjährig auftreten wie Kunden aus Europa, u. a. die Deutschen. Die Amerikaner sind extrem auf diese bestimmte Destination durch Naturfilme in den USA fixiert und reisen meist extrem hochpreisig.


Aber hoffen wir alle mal, dass AN den turnaround gut hinbekommt.
Michael (Iwanowski) www.afrika.de www.iwanowski.de
zuletzt bearbeitet 23. Jan. 2013
78 Beiträge · seit 200826. Jan. 2013 · #16
Hallo,

grundsätzlich finde ich persönlich es gar nicht so schlecht, wenn durch Air Namibia's Probleme die Touristenzahlen deutlich zurückgehen würden.
Das würde sicherlich den Konkurenzdruck im Tourismusgewerbe auf ein gesundes Maß erhöhen, die Übernachtungspreise auf ein faires, kostenorientiertes Niveau senken, die sog. "Manager" der Lodges dazu nötigen den Service selbst und persönlich zu überwachen und zu fördern, die Strassen und Campingplätze von "Overlandern" befreien usw. usw.

Alles in allem, den Einheimischen das Reisen im eigenen Land wieder erschwinglich machen.
Und natürlich Air Namibia wie vielen anderen hier im Land auch zeigen, daß es ohne zufriedene Kunden (was für eine Überraschung in Namibia!) nur suboptimal läuft...

Gruß, Jens
Autofahren wird da interessant, wo es zu Fuß nicht mehr weiter geht...
5'538 Beiträge · seit 200827. Jan. 2013 · #17
Hallo Zusammen,

Das würde sicherlich den Konkurenzdruck im Tourismusgewerbe auf ein gesundes Maß erhöhen, die Übernachtungspreise auf ein faires, kostenorientiertes Niveau senken, die sog. "Manager" der Lodges dazu nötigen den Service selbst und persönlich zu überwachen und zu fördern

Auf diese Einsicht namibischer Lodgebetreiber und anderer Dienstleister warte ich schon sehr lange, aber bisher vergeblich, obwohl jetzt schon der Konkurrenzdruck groß sein sollte - außer in den ein/zwei Monaten Saison. Denn eigentlich müssten bei der Auslastung von durchschnittlich 30 % schon jetzt viele Betriebe schließen. Aber was wird gemacht? Die Preise werden weiter erhöht, bis niemand mehr kommt (es gibt positive Ausnahmen). Deshalb bin ich da sehr skeptisch.

Liebe Grüße
Gerd
3'175 Beiträge · seit 200627. Jan. 2013 · #18
Hallo an Alle!

Bin am Mittwoch mit Air Namibia von Windhoek nach Frankfurt geflogen. Alles war einwandfrei! Freundlicher Service, alles hat funktioniert. Der Flieger war nicht mal halb voll

Gruss aus Unterfranken

Joerg
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
2'346 Beiträge · seit 200627. Jan. 2013 · #19
Hallo Jörg,

vielen Dank für die Information. Auf solche Nachrichten warte ich - und viele Andere hier sicher auch. Was nützt das ganze Unken-Rufen, wenn die Praxis (hoffentlich) anders aussieht? Es wäre schön, wenn möglichst viele Air-Namibia-Hartnäckige in den nächsten Wochen hier von ihren Erfahrungen berichten würden.

Viele Grüße
Armin
22 Beiträge · seit 201327. Jan. 2013 · #20
Ich flog im Dez. vorigen Jahres von Frankfurt nach Windhoek.Und eine Woche spaeter wieder retour.Mit Air Namibia und alles einwandfrei.
Aus privaten Gruenden ueberlegte ich ueber JHB zu fliegen, war aber zu zeitaufwaendig.
Gruesse,Juergen