ANAnneMoneThemenstarter7 Beiträge · seit 201207. Jan. 2013 · #1Ein herzliches Hallo an Touristen und im südlichen Afrika lebende Menschen!
Ich plane erstmals das südliche Afrika zu bereisen (Selbstfarer mit Off-Roader)und stöbere gerne hier im Forum. Im Moment frage ich mich ...
1. ... worin liegt die konkrete Faszination des südlichen Afrikas? Ich lese und höre sehr viel von dieser speziellen Sehnsucht, die Reisen in diese Länder auslöst und "süchtig" machen soll? Was ist das Besondere (im Verhältnis zur "normalen" Urlaubssehnsucht)?
2. ... anhand welcher Kriterien kann ich entscheiden, ob ich meine erste Afrika-Reise nach Westafrika (Namibia) oder Ostafrika (Tansania, Kenia) machen soll? Gibt es beim Bereisen dieser Länder (West/Ost) Unterschiede?
Freue mich sehr über interessante anregende Antworten.
Vielen Dank im Voraus!
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200907. Jan. 2013 · #2Hallo AnneMone,
da stellst du aber Fragen....
Spontan fällt mir dazu ein das sich die Landschaften unterscheiden und das du im Gegensatz zu Westafrika (einfach Auto mieten und losfahren) in Ostafrika eher mit Fahrer unterwegs sein würdest bzw. die Anmietung eines Fahrzeugs um selbst zu fahren schwieriger ist.
lg sasowewi (der beide Ecken schon bereist hat)
ANAnneMoneThemenstarter7 Beiträge · seit 201208. Jan. 2013 · #3Na ja, .. vielleicht klingt alles ein bißchen zu philosophisch? Sollte ich mich lieber auf hier lieber auf praktische Fragen begrenzen? An was liegt es denn, dass man in Tansania/Kenia eher NICHT selber reisen kann? Sollte man - wenn mehrere Autos unterwegs sind - sich gemeinsam einen Guide organisieren?
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200908. Jan. 2013 · #4Aus den Schilderungen die ich kenne ist es nicht möglich selbst zu fahren, ein Driverguide pro Auto ist vorgeschrieben, warum kann ich dir leider nicht sagen.
lg sasowewi
Hippie607 Beiträge · seit 201008. Jan. 2013 · #5woher kommt denn die Annahme, dass man in Ost-Afrika nicht selber fahren kann?
Reiseberichte sind doch genügend vorhanden die das widerlegen.
Meines Wissens gibt es diese Vorschrift nur in Tansania im Ngorongoro und im Selous(nur für Camper) und die läßt unter Umständen umgehen.
Ein großer Unterschied zwischen Ost und West betrifft das Budget. Tansania kommt wesentlich teurer als Namibia.
Viele Grüße
Wolfgang
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200608. Jan. 2013 · #6Hallo AnneMone,
ersteinmal ist Namibia mehr "Südafrika" als Westafrika. Unter Westafrika versteht man klassischer Weise sowas wie Senegal, Guinea, Ghana, Sierra Leone usw.
So wie ich Dich verstehe suchst Du nach Gründen für oder gegen das südliche bzw. östliche Afrika:
Kenia/Tansania: Mehr Tiere (Anzahl), dafür meist nur auf Nationalparks begrent; viele bevorzugen das "zaunlose"; Infrastruktur (Straßen usw) schlechter; Lodges in "Hotspots" meist sehr viel teurer als im südlichen Afrika (Botswana einmal ausgenommen); insgesamt mehr Afrika-Feeling und und und...
Namibia: "alles eingezäunt", viel Natur und wenig Kultur, sehr viel weniger Touristen, sehr viel einfacher auf Selbstfahrertouren zu entdecken; Tierwelt auch außerhalb der Nationalparks; deutsche Geschichte und Sprache; klassisches Afrika-Einsteigerland (wegen Sprache, guter Infrastruktur usw) und und und...
Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
giraffenmog649 Beiträge · seit 200708. Jan. 2013 · #7Kommt darauf an, was Du erleben willst. Wenn Du als Kind vor "die Serengeti darf nicht sterben" gesessen hast - und da schon immer hin wolltest, dann kommst Du um Ost-Afrika nicht herum...
Ost-Afrika ist im Gegensatz zu Namibia muslimisch beeinflusst. Diesen Unterschied merkt man sehr deutlich darin, wie die Menschen auf einen weissen "Oversea" reagieren.
Ost-Afrika ist wesentlich dichter besiedelt. Wenn Ihr die grosse einsamkeit der Wüste sucht, seit Ihr hier falsch- dann ist das Ziel Namibia.
Der Tierreichtum der Serengeti und des Kraters werdet Ihr dagegen in Eotsha so nicht erleben - womit das allerdings nicht bedeutet, dass Ihr hier keine Tiere sehen werdet... nur halt ein klein bisschen weniger.
Ost-Afrika ist schon seit sehr langer Zeit auf dem Atlas des Tourismus verzeichnet. Die Preise sind hier bei Unterkünften tendenziell und bei den Nationalpark immens höher - wobei aus meiner Sicht der Standard von Lodges der Mittelklasse (also unter 1000 Euronen pro Person pro Nacht) in Namiba/Südafrika auch im internationalen vegleich sehr hoch ist - und im Vergleich zu den teilweise schon älterenAnlagen des östlichen Afikas auf jeden Fall.
Was ich auf keinen Fall machen würde: Die beiden Teile Afrikas miteinander zu kombinieren. Auch wenn Ihr, wie Du geschrieben hast 8 wochen Zeit habt, solltet Ihr Euch auf eine Gegend konzentrieren und dort mit Ruhe die Landschaft, die Menschen und die Tiere genießen. Wenn Ihr versucht, alles auf einmal zu machen, dann wird es Euch wie den Amis gehen, die Europa in 2 Wochen besuchen. Ihr habt viel gesehen, seit noch viel mehr gefahren - aber erfahren habt Ihr in diesen Hektischen wochen eher weniger...
BUBulantMichale3 Beiträge · seit 201301. Apr. 2013 · #8Meines Wissens gibt es diese Vorschrift nur in Tansania im Ngorongoro und im Selous(nur für Camper) und die läßt unter Umständen umgehen.
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