Was heißt camping in Südafrika?

16 Antworten · 6'663 Aufrufe · gestartet 01. Jan. 2013 von k0Nr@d
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Themenstarter44 Beiträge · seit 201201. Jan. 2013 · #1
Hallo,

Camping kenne ich bis jetzt nur aus Europa, und Afrika kenn ich ohnehin überhaupt nicht. Jetzt möchte ich gerne mal die Frage stellen, was es eigentlich heißt/bedeutet in Südafrika zu campen?
Gibt es da Campingplätze wie in Europa? So mit Rezeption, Stellplätze, Sanitäre, Müll, Restaurant, Shop, ...?

Wenn ich in Europa campe, dann plane ich gar nicht sondern bleibe bei dem Platz der mir gefällt mal für ein paar Tage bevor ich mir ein neues Nest suche? Wie schaut die organisatorische Seite in SA aus?

lg
Konrad
3'491 Beiträge · seit 200601. Jan. 2013 · #2
Hallo Konrad,
herzlich willkommen im neuen Jahr.
Wir sind keine Camper und hab en dahwer herzlich wenig eigene Erfahrungen mit Camping im südlichen Afrika. Aber wir hören natürlich so Manches von Anderen. Danach hat Camping im südlichen Afrika einen sehr hohen Stellenwert, da man damit der Natur ( und das suchen ja die meisten Gäste) noch näher kommen kann als in den festen Unterkünften. Es gibt allerdings auch Lodges auf "Zeltbasis", also Unterkunft in großen, zumeist sehr komfortabel eingerichteten Standzelten. Das geht dann aber wohl nicht mehr als Camping durch. Sehr beliebt und weit verbreitet sind Dachzelte, also auf dem Autodach montierte Zelte, so dass das langwierige Auf- und Abbauen entfällt. Campingplätze gibt es in großer Zahl; sie sind iaR sehr gut ausgestattet - angeblich meist besser als wir es hier in Europa gewohnt sind.Sehr viele Lodges und Gästefarmen bieten neben ihren festen Unterkünften auch solche Campsites an. Die Versorgung der Gäste erfolgt dann - falls gewünscht - durch die Lodge bzw. die Farm. Campsites werden auch von den staatlichen Camps z.b. in Etosha unterhalten. Dort aber sollte man auf jeden Fall vorbuchen, weil Etosha nun mal DAS Highlight in Namibia und dementsprechend gut besucht ist.Das Campen mit Wohnwagen oder mit Campingmobilen dagegen spielt im südlichen Afrika keine so große Rolle.So - und alles weitere werden Dir die Campingfreaks sicher gern beantworten.
Gruß Joli
348 Beiträge · seit 200801. Jan. 2013 · #3
Hallo Konrad,

Du hast halt im südlcihen Afrika bessere Wetterbedingungen wie in Europa.
Und ja Camping ist schon etwas Anderes im südlichen Afrika wie in Europa.

In Europa wird oft im Wohnmobil/Wohnwagen gecampt - im südliche Afrika sleltener - aber auch.

In Europa wird oft in kleinen zelten gecampt - im südlichen Afrika meistens in geräumigen oder dann in Dachzelten (Dachzelte zu 80% aber nur auswärtige Urlauber, wie Europäer)

Zeltplätze sind im südlcihen Afrika großzügiger und sehr oft mit eigener Feuerstelle, und je nach Ort und Qualität, mit eigenem Stromanschluss, Wasseanschluss, teilweise sogar mit eigenem Waschhaus ausgestattet.
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7'296 Beiträge · seit 200601. Jan. 2013 · #4
joli schrieb:Sehr beliebt und weit verbreitet sind Dachzelte, also auf dem Autodach montierte Zelte, so dass das langwierige Auf- und Abbauen entfällt.
... wenn man nicht gerade diese Stoffhauszelte aus den 70er Jahren verwendet, dann ist das Auf- und Abbauen eines Zeltes nicht langwierig. Bei meinem dauert das keine fünf Minuten. Wenn die Stoppuhr läuft und ich mich beeile, dauerts sicherlich nicht einmal zwei Minuten. Das kann man bequem in einen Tagesablauf integrieren. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
705 Beiträge · seit 201001. Jan. 2013 · #5
HALLO "Camper" Konrad
und ein herzliches Willkommen im Forum.

TJA - was soll ich als Camper dazu noch sagen, der Joli hat alles schon sehr gut beschrieben.
Beim Vorbuchen ist es relevant, zu welcher Reisezeit und ob ihr bestimmte Camps z.B. in Nationalparks belegen wollt.
In der Nebensaison könnt ihr einfach drauflos fahren, evt. vorher anrufen oder den nächsten Platz nehmen.
Alle (fast) alle Plätze haben Sanitäranlagen und Strom (manchmal auch nur mit Solar und Batterie für die Sanitäranlagen) sind großzügig ausgebaut und meistens eingezäunt.
Wildes Campen ist nur sehr, sehr eingeschränkt möglich und sollte aus Sicherheitsgründen unterlassen werden. Ach ja Sicherheit in SA - nach unseren Erfahrungen besser als in manchen Gegenden Deutschlands - aber nur, wenn man sich entsprechend verhält.
Einkaufsmöglichkeiten gibt es in allen größeren Orten, manchmal allerdings nur die Grundnahrungsmittel. Bargeld kann man am ATM wie bei uns abheben und diese Automaten stehen sogar an Tankstellen und im Supermarkt. Empfehle hierfür eine VISA Karte mit weltweiter kostenloser Bargeldabhebung - gibt es bei einigen Banken kostenlos und wurde hier schon öfters diskutiert.

Ja und welches Fahrzeug ihr wählt kommt ganz auf die Gegend an, in der ihr fahren wollt. Zelte gibt es wie in D. - Bodenzelte, Dachzelte, Fahrzeuge mit Top-Roof und mit auskappbaren Seitenteilen. Wohnmobile und Caravan sind eher selten, die Südafrikaner bevorzugen Campinganhänger und die Touristen Dachzelte.

Noch Fragen 😉

Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
7'296 Beiträge · seit 200601. Jan. 2013 · #6
k0Nr@d schrieb:Gibt es da Campingplätze wie in Europa? So mit Rezeption, Stellplätze, Sanitäre, Müll, Restaurant, Shop, ...?
... die Campingplätze können sehr unterschiedlich sein. Oft haben sie alles, was Du von Deutschland auch kennst. Einen Shop gibts aber nicht unbedingt. Duschen können auch mal unbeheizt sein. Das ist nicht weiter schlimm, weil das Wasser in einen schwarzen Behälter auf das Dach gepumpt wird und dort von der Sonne erhitzt wird. Das kann nach kälteren Nächten aber dann blöd sein, falls man morgens duschen will.
Ich habe auch schon in Naturschutzgebieten Campingplätze gesehen, auf denen außer einem Plumpsklo gar nichts vorhanden war. Die haben dann auch nichts gekostet. Seinen Müll musste man dort auch wieder mitnehmen, aber was man voll mitnimmt, kann man leer auch wieder mit zurücknehmen.
Und bitte werft keine Abfälle in Plumpsklos. Deshalb stinken manche nämlich so. Wenn dort nur das landet, was da hingehört, dann stinken die erstaunlicherweise fast gar nicht.

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter44 Beiträge · seit 201201. Jan. 2013 · #7
Vor lauter Afrikafieber hatte ich es vorhin vergessen - ein gutes neues Jahr an alle hier im Forum!

Eure Beiträge klingen alle sehr gut und praxisnah. Zusammengefasst: Campen kann sogar noch besser ausfallen als in Europa. Mehr Natur und trotzdem passendes Service.

Also müsste ich mir jetzt nur noch eine Route Suchen und hier im Forum passende Plätze dazu finden.

Ist Oktober in SA Hochsaison? Ferien haben die Einheimischen dann ja nicht und die europäischen und nordamerikanischen Ferien sind auch nicht mehr wirklich.

Was würdet ihr den für den ersten Tripp in Südafrika so enpfehlen an Route (ca. 19 Tage) und Fahrzeug? Was wir dabei gerne erleben würden wären Wale und die big 5 Five.

lg
Konrad
831 Beiträge · seit 200901. Jan. 2013 · #8
Hallo, Konrad,
auch Dir natürlich ein gutes Neues Jahr!
Wir sind von Haus aus überhaupt keine Camper und sind erst durch unseren unbedingten Wunsch, in Botswana nicht zu teuer reisen zu wollen, zum Campen gekommen. Letztes Jahr (Oktober/ Nov.) waren wir zum vierten Mal in Bots unterwegs und haben dieses Mal noch acht Tage Camping im Krügerpark/SA angehängt. Das werden wir nie mehr wiederholen, da auf bis auf einem Platz Hulligulli von Südafrikanern veranstaltet wurde. Das liegt mit daran, dass die Infrastruktur dort sehr gut ist und viele ihre Air Condition, Satellitenschüssel, Großfamilie mitbringen. Wir mögen es lieber ruhiger und dafür dann auch einfacher und werden sicher alle Plätze mit Stromanschluß in Zukunft meiden. Du mußt natürlich selbst entscheiden, was Du/ Ihr mögt.
Viel Spaß bei der Entscheidungssuche wünscht
Marga
PS. In SA ist im Oktober keine Hochsaison, im Krügerpark sollten die kleinen Plätze (ausserhalb der Camps) aber sicher vorgebucht werden.
705 Beiträge · seit 201001. Jan. 2013 · #9
buma schrieb:Hallo, Konrad,
auch Dir natürlich ein gutes Neues Jahr!
Wir sind von Haus aus überhaupt keine Camper und sind erst durch unseren unbedingten Wunsch, in Botswana nicht zu teuer reisen zu wollen, zum Campen gekommen. Letztes Jahr (Oktober/ Nov.) waren wir zum vierten Mal in Bots unterwegs und haben dieses Mal noch acht Tage Camping im Krügerpark/SA angehängt. Das werden wir nie mehr wiederholen, da auf bis auf einem Platz Hulligulli von Südafrikanern veranstaltet wurde. Das liegt mit daran, dass die Infrastruktur dort sehr gut ist und viele ihre Air Condition, Satellitenschüssel, Großfamilie mitbringen. Wir mögen es lieber ruhiger und dafür dann auch einfacher und werden sicher alle Plätze mit Stromanschluß in Zukunft meiden. Du mußt natürlich selbst entscheiden, was Du/ Ihr mögt.
Viel Spaß bei der Entscheidungssuche wünscht
Marga
PS. In SA ist im Oktober keine Hochsaison, im Krügerpark sollten die kleinen Plätze (ausserhalb der Camps) aber sicher vorgebucht werden.
Tja so ist das leider,
aber nur in den SA-Ferien und an den Wochenenden (Feiertagen) danach sind die alle wieder verschwunden und man genießt die herrliche Ruhe.
An solchen Tagen sollte man schon rechtzeitig Erscheinen und sich einen schönen Platz sichern 😄 sonst hat man das Pech und sitzt mitten in einer "Großfamilie" 🤩 😈 🤩 😈

Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
649 Beiträge · seit 200702. Jan. 2013 · #10
Die Südafrikaner sind mit Feiertagen deutlich verwöhnter als wir - und die verlängerten wochenenden werden häufig zu einem Campingtripp genutzt. Ob sowas im Oktober auch passieren kann, kann ich Dir loeider nicht sagen. Gefühlt ist jedes 3. Wochenende in SA ein längeres...

Wenn Ihr auch Lodges zu besuchen, dann solltet Ihr Euere Tour so planen, dass Ihr an den wochenende in den Lodges seit. Es stimmt leider - im Krügerpark werden zunehmend grössere Feten gefeiert, weil die Camping-Gebühren im Park günstiger als die Plätze ausserhalb des Parks sind....

Ansonsten: Es gibt im Buchhandel (CNA) broschierte Hefte mit Verzeichnissen der Campingplätze. Wenn Ihr Euch so eins kauft, dann habt Ihr einen guten Überblick darüber, wo auch Euerer Tour Plätze sind - und was Ihr dort erwarten könnt.

Trotzdem: Auch wenn es einen Campingplatz gibt, dann solltet Ihr ihn Euch ansehen. Z.B. Hazyview: Dort ist die Kriminalität in den letzten jahren stark angestiegen, die Polizeit ist zutiefst korrupt - und von den ursprünglich 5 Campingplätzen sind nur noch 2 überig geblieben. warum? Ich vermute, weil die Sicherheit dort nicht mehr gewährleistet werden kann. Einer der noch existierenden ist gut gesichert und zu empfehlen - der andere, mitten im Ort gelegen, versucht noch nicht einmal, den Gästen ein Minimum an Sicherheit zu bieten. Wenn Ihr auf einen Campingplatz fahrt, der zu Fuß aus dem Ort leicht zu erreichen ist, wenn Ihr wisst, das in der Nähe eher ärmere Wohngegenden sind - und dieser Platz nicht mit einem ordentlichen Zaun gesichert ist, dann fahrt weiter. Wenn ein Platz ungewöhnlich leer ist - obwohl andere Plätze von Südafrikanern gut besucht sind - dann fahrt weiter.

Das solle Euch jetzt keine Angst machen - wir haben in vielleicht 2% aller Fälle die angefahrenen Campingplätze wieder verlassen. Ich will damit nur sagen, dass, nur weil ein Campingplatz irgendwo eingerichtet wurde, es nicht automatisch sicher dort ist.

Von wildem Camping würde ich vollständig abraten. Gerade wenn Ihr Südafrika noch nicht kennt, könnt Ihr nur schlecht einschätzen, wie hoch das Risiko in welchem Gebiet ist.

LG elli
3'080 Beiträge · seit 200902. Jan. 2013 · #11
Hallo Konrad,

ich komme gerade zurück von einer Camping-Tour durch Südafrika und kann mal meine eigenen Erfahrungen schildern.

Sicher kommt es vor das campende Großfamilien lauter sind als Einzelcamper, ich habe es auch schon erlebt das da Fernseher laufen und sogar Kanarienvögel mit Käfig zur Ausstattung gehören, die Nachtruhe wird aber aus meiner Erfahrung immer eingehalten. Südafrikanische Camper gehen früh schlafen und schlafen komischerweise lange. Wir sind meistens abends die letzten und morgens die ersten gewesen.

Was uns immer wieder positiv auffällt ist die Kontaktfreudigkeit und das Interesse an anderen Kulturen. Wir haben bisher immer nette Kontakte geknüpft, neue Freunde gefunden und sind mehr als einmal eingeladen worden.

Da meine Campingerfahrungen aus Deutschland mehr als 25 Jahre alt sind kann ich da keine Vergleiche anstellen. Die Infrastruktur ist meistens gut wenn nicht sogar sehr gut, ok, mal abgesehen von der Dusche die einen blauen und einen nicht beschrifteten Wasserhahn hat, rate mal wo sofort kochend heisses Wasser kam.... Aber das ist halt Afrika...

lg sasowewi
705 Beiträge · seit 201002. Jan. 2013 · #12
k0Nr@d schrieb:
Also müsste ich mir jetzt nur noch eine Route Suchen und hier im Forum passende Plätze dazu finden.

Ist Oktober in SA Hochsaison? Ferien haben die Einheimischen dann ja nicht und die europäischen und nordamerikanischen Ferien sind auch nicht mehr wirklich.

Was würdet ihr den für den ersten Tripp in Südafrika so enpfehlen an Route (ca. 19 Tage) und Fahrzeug? Was wir dabei gerne erleben würden wären Wale und die big 5 Five.
Hallo Konrad,
JA der hier mehrfach erwähnte KNP ist natürlich für die "Großen 5" ideal, aber da bist du weit ab von den Walen und für deine geplanten 19 Tage empfehle ich die Standardtour ab Kapstadt.

http://www.gardenroute.de/html/orte.html
http://www.hermanus.co.za/
http://www.addoelephantpark.de/
zurück über die R62 durch die Weinberge
und mindestens 3,4 Tage in Kapstadt

Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
7'296 Beiträge · seit 200602. Jan. 2013 · #13
SASOWEWI schrieb:Die Infrastruktur ist meistens gut wenn nicht sogar sehr gut, ok, mal abgesehen von der Dusche die einen blauen und einen nicht beschrifteten Wasserhahn hat, rate mal wo sofort kochend heisses Wasser kam.... Aber das ist halt Afrika...
... das ist auch meine Erfahrung in Afrika und nicht auf einzelne Länder begrenzt. Gibt es mal warmes und kaltes Wasser, dann kommt zu geschätzt 70% der Fälle das warme Wasser über den blauen Hahn und das kalte über den roten.
Auch ein ganz toller Trick sind die Duschen, bei denen das Wasser über einen Stromanschluss im Duschkopf erhitzt wird, die stromführenden Drähte oft nich isoliert. Wenn man da achtlos die Arme nach oben streckt, bekommt man schön eine gewackelt.
Und weitere tolle Erfindung sind heiße Duschen mit nur einem Hahn. Je mehr Wasser rauskommt, desto heißer wirds. Man hat also die Wahl zwischen einem ärmlichen Rinnsal in passender Temperatur oder genügend Wasser in "kochend" heiß. Die beiden letztgenannten Varianten sind aber eher selten.

Noch 'ne andere Sache, die ich vergessen habe. Ihr werdet in Afrika öfter mal solchen Overlander-Trucks begegnen. Das sind umgebaute LKWs mit Personenaufbau, in denen mehr oder weniger große Reisegruppen meist jugendlichen Alters auf "Abenteuerreise" gehen. Wenn diese Trucks auf 'nem Campingplatz aufschlagen, ist die Gefahr nicht gering, dass es abends etwas lauter wird und u.U. auch ziemlich lange (muss nicht sein, passiert aber recht häufig). Also nicht unbedingt genau den Stellplatz daneben auswählen und morgens zusehen, dass man möglichst vor der Truppe die Duschen und Toiletten aufsucht.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
13 Beiträge · seit 200903. Jan. 2013 · #14
Guten Morgen,
wir waren im Oktober 2012 2 Wochen auf Camping- Rundreise ab/an Kapstadt, schon zum 5.Mal.
Deshalb haben wir nur das Auto vorgebucht, die Campingplätze nicht.In De Hoop NR hätten wir es aber besser getan, dort war (am Wochenenende) keine Campsite mehr frei. Kein Wunder, denn Oktober ist Wal- Hochsaison und De Hoop einer der schönsten Plätze zum Wale beobachten.
Die Campingausrüstung nehmen wir immer mit, es ist allerdings eine Herausforderung, die Gepäcklimits einzuhalten.Campen in ZA ist problemlos, wir sind jedoch bisher nur bis Port Elizabeth im Osten und nach Norden bis KTP gekommen, zum Ostteil des Landes kann ich nichts sagen. Die Plätze in den Nationlaparks hatten wir bei früheren Reisen vorgebucht, über das Internet. Im Oktober war totale Nebensaison, auch im März war das so, da waren wir meist fast alleine auf den Campingplätzen. Kommunale Plätze meiden wir, dort stimmt das Preis/Leitungsverhältnis meist nicht. Lentiesbai in Langebaan ist aber ein recht schöner Platz und die Sanitäranlagen wurden verbessert. Wer schon öfter in USA campend unterwegs war, wird zu schätzen wissen, daß in ZA eigentlich jeder Platz Duschen hat.
Eigentlich gehen wir immer Zelten, mit Bodenzelt. Außer auf der Kap- Halbinsel. Dort nehmen wir immer ein festes Quartier. Ein Mal haben wir eine Nacht im Zelt verbracht, in Simonstown. Wegen des starken Windes konnten wir kaum ein Auge zumachen. Am nächsten Tag sind wir in ein Roundhouse umgezogen. Es war auf allen Reisen sehr, sehr windig auf der Kap- HI , spätestens am Abend kommt der Wind und wir waren froh um ein festes Quartier.
Unsere Lieblings- Campingplätze sind: Stellenbosch (Mountaion Breeze oder so ähnlich),
De Hoop, Bontebok Nat. Park Restcamp, Lentisklip in Langebaan, De Bos in Montagu.
So schön und einmalig wie in Namibia sind die Campingplätze in ZA nicht.
Eher praktisch und für ein zahlreicheres Publikum.Auch nicht so einsam und abgelegen. Aber Zelten in ZA kann ich sehr empfehlen. Die Menschen sind sehr freundlich und kontaktfreudig.Und man kann jeden Abend grillen. Ok, ich weiß, daß das Braai heißt, aber wie ist das Verb dazu ? Braaien ?
Viele Grüße und allen ein gutes Neues Jahr 2013
Sabine
649 Beiträge · seit 200703. Jan. 2013 · #15
srs schrieb:Guten Morgen,
schon öfter in USA campend unterwegs war, wird zu schätzen wissen, daß in ZA eigentlich jeder Platz Duschen hat.
Oh ja! Wir waren nach 10 Jahren südlichen Afrika im Südwesten der USA unterwegs - und ich war entsetzt über den im Vergleich zum südliche Afrika miesen Standard, den man auf den Campingplätzen in USA vorfindet.
Themenstarter44 Beiträge · seit 201204. Jan. 2013 · #16
Einen großen Dank an Alle für diese tollen und hilfreichen Antworten.

lg
Konrad
3 Beiträge · seit 201307. Okt. 2013 · #17
Ich kann Dir Südafrika nur empfehlen. Ich habe einen Campingtrip über 12 Wochen gemacht und mir das ganze Land angeschaut. der beste Trip meines lebens...