Flitterwochen in Tansania & Sansibar

15 Antworten · 6'939 Aufrufe · gestartet 31. Dez. 2012 von slurry
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Themenstarter25 Beiträge · seit 200931. Dez. 2012 · #1
Hallo liebes Forum,

wir sind gerade dabei unsere Flitterwochen zu planen. Nach einem ausgedehnten Selbstfahrerurlaub (6,5 Wochen) in Zimbabwe und Namibia soll es diesesmal Tansania sein. Losgehen soll es am 25.08.2013 bis zum 15.09.2013. Geplant ist eine Selbstfahrerrundreise ca. 10 Tage sowie Tauchen auf Sansibar. Wir haben uns mit diveresen Forenberichten die folgende Route überlegt:

Tag 1 Ankunft am Kilimandscharo + Wagenübernahme
Tag 2 Einkaufen + Fahrt nach Tarangire
Tag 3 Ganzer Tag Tarangire
Tag 4 Fahrt nach Lake Manyara NP --> Nachmittags im NP
Tag 5 Lake Manyara NP --> Nachmittags Fahrt nach Ngorongoro NP (ohne Krater)
Tag 6 Ngorongoro NP (ohne Krater) --> Nachmittags Weiterfahrt Richtung Serengeti NP
Tag 7 Ganzer Tag Serengeti NP
Tag 8 Ganzer Tag Serengeti NP
Tag 9 Fahrt zum Lake Natron
Tag 10 Fahrt zum Ngorongoro Krater --> Nachmittags Krater
Tag 11 Morgens Ngorongoro-Krater, dann Rückfahrt nach Arusha --> Rückgabe Wagen
Tag 12 Flug nach Sansibar/Pemba
Tag 13 Tauchtag Sansibar/Pemba
Tag 14 Tauchtag Sansibar/Pemba
Tag 15 Sighseeing Sansibar/Pemba
Tag 16 Tauchtag Sansibar/Pemba
Tag 17 Tauchtag Sansibar/Pemba
Tag 18 Tauchtag Sansibar/Pemba
Tag 19 Tauchtag Sansibar/Pemba
Tag 20 Rückreise nach Daressalam + Rückflug nach Deutschland

Festgelegt sind wir noch nicht. Die Tauchtage auf Sansibar (Wahlweise auch Pemba) wollen wir natürlich auch ein bisschen zum Entspannen nutzen. Sollten Taucher unter Euch sein, nehmen wir hier gerne Vorschläge entgegen!!!

Wir sind uns durchaus bewusst, dass die großen Tierherden zu dieser Jahreszeit in Kenia weilen. Schlüssig sind wir uns deshalb noch nicht ganz, ob Tansania im Bezug auf die Tiere zu dieser Zeit das richtige Ziel ist.

Wir hätten gerne Eure Ratschläge bezüglich der zeitlichen Aufteilung, der Wahl der Parks (auch Route in der Serengeti) usw. Auch nehmen wir natürlich gerne Tips engegen, die die Auswahl der Campsites betreffen.

Bezüglich der Campsites haben wir sehr widersprüchliche Aussagen gehört, einmal heisst es, man braucht nichts vorher zu resevieren, im Reiseführer steht dann unbedingt reservieren. Wie ist Eure Meinung hierzu?

Liebe Grüße,
Lisa
1'450 Beiträge · seit 200631. Dez. 2012 · #2
Hallo Lisa,

wir haben eine fast gleiche Tour heuer im November gemacht. Wenn Du mal meinen Reisebericht lesen willst:
http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/266133-reisebericht-selbstfahrertour-durch-tansania.html

Wir haben nur die special campsites vorreserviert. Auf den publik campsites waren wir fast immer allein.
Unser Autovermieter, Tansanian Pioneers, hat uns sehr bei der Organisation geholfen, z.b. bei der Buchung der special campsites, etc. Aber das kannst Du ja selber nachlesen.

Wir hatten das ganze als Rundtour gemacht, damit wir nicht zweimal die Gebühr im Ngorongoro zahlen mussten.

Viel Spass beim Planen
Beate
2'772 Beiträge · seit 200631. Dez. 2012 · #3
Hallo Lisa,

ich glaube die besten Tauchreviere auf Zanzibar sind im Norden bei Mnemba Island. Da sind Tauchgäste unter sich, da man nicht ohne weiteres die Insel ansteuern darf.

Schau mal hier:
http://www.diving-zanzibar.com/ade/tauchen/reviere.html

Im März kann ich Dir evtl. genaueres berichten.

LG Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind. Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist. Fotobuch Caprivi/Botswana 2024: https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955 Fotobuch Kruger National Park 2025: https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
6'369 Beiträge · seit 201131. Dez. 2012 · #4
Hoi Lisa

Ich glaub Ihr werdet nicht ganz glücklich mit dieser Route...
Die Tage 1-4 sind so ja ganz gut, aber bei Tag 5 beginnt sich meine Stirn zu runzeln!
Was wollt Ihr im Ngorongoro-Gebiet wenn nicht in den Krater?
Nur oben rumfahren?
Für eine Wanderung ist's zu kurz...
Wollt eine der teuren Lodges mit Blick in den Krater erleben, den Krater aber (noch) auslassen?
Da Ihr ja sonst campen wollt würd ich Euch eher eine Campside in Karatu empfehlen, ist um einiges schöner als die auf dem Ngorongoro, hat aber natürlich keine Kratersicht, was die da oben auch nur bei schönem Wetter hat.
Ich würde eher am Mittag vom Lake Manyara losfahren und direkt in die Serengeti, ohne Zwischenstopp...
Am Tag 6 kommt Ihr in der Serengeti an, am Tag 9 wollt Ihr zum Lake Natron fahren...erscheint mir sehr stressig. Ihr habt also 3,5 Tage um vom Ngorongoro oben durch die Serengeti zum Kleins Gate und an den Lake Natron zu fahren...wollt Ihr die Tiere nur im Vorbeifahren anschauen? Für sehr viel mehr wirds kaum reichen!
Ist jetzt vieleicht etwas überspitzt ausgedrückt, aber nicht sehr überspitzt!
Dann kommt Ihr also abends am Lake Natron an und fährt am nächsten Morgen schon wieder über Mto Wa Mbu und auf den Krater, wo Ihr abends ankommt, geschüttelt und gerührt.:S
Vieleicht wärs besser wenn Ihr Euch zum Einkaufen weniger Zeit lässt, an diesem Tag schon zum Tarangire fährt um dann am nächsten Tag einen Morgengamedrive im Tarangire und einen Nachmittagsgamedrive im Lake Manyara macht, dann am nächsten Tag vom Lake Manyara zum Lake Natron fährt, dann in die Serengeti und am Schluss den Ngorongoro nehmt, ihr würdet Euch in der kurzen Zeit etwa einen halben Tag Verbindungsetappe sparen!
Der Rest passt dann wieder...
Tiere hats auf der Route auch genug wenn die grossen Herden in Kenya sind, keine Angst!;)
Hier siehst Du die Route die wir im Januar innert 26 Tagen machen (wobei ich leider nicht auf die Berge mitkann, wir aber von Karatu bis zum Lake Natron in drei Tagen wandern), da siehst Du auch ungefähr die Entfernungen:
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 31. Dez. 2012
Themenstarter25 Beiträge · seit 200903. Jan. 2013 · #5
Hallo zusammen und ein frohes Neues Jahr,

vielen Dank für die Antworten. Wir sind gerade dabei, die Vorschläge in die Planung einzubauen. Haben uns auch überlegt, einen Tauchtag auf Sansibar zu streichen und dafür länger in der Serengeti zu bleiben. Die geänderte Route posten wir dann später.
Wir wollten uns nun einen Überblick über die anfallenden Kosten schaffen. Ist es richtig, dass man die Park Entry Fee für jeden Tag, den man im Park verbringt, zahlt (d.h. 5 Tage = 5 x 60$ x 2 Personen + Autogebühren + Campgebühren)? Fallen beim Lake Natron bis auf die "Straßengebühren der Massai" weitere Eintrittskosten an? Spielen die auf den Parkseiten angegebenen Film&Foto-Gebühren für Privatpersonen eine Rolle?
Den Wagen werden wir vermutlich bei Fortes Car Hire mieten (Land Rover SWB, 2 Sitzer mit Dachzelt). Hat jemand Erfahrung mit diesem Vermieter?

So, das war's erstmal. Wie immer sind wir für Tipps dankbar 🙂

Lg, Lisa
1'450 Beiträge · seit 200603. Jan. 2013 · #6
Halli Lisa,

die Parkgebühren findest Du hier, auf der 2. Seite:
http://www.tanzaniaparks.com/parkfees/Tariffs_New_Dec11.pdf

Serengeti kostet z.B. jeden Tag pro Person 50 US-Dollar. Dazu kommt dann pro Person 30 US-Dollar für den Campingplatz. Wenn Du einen special Campsite gebucht hast, kostet das 60 Dollar.
Fürs Auto haben wir nochmal 10 Dollar bezahlt. Autos mit nicht tansanischem Kennzeichen zahlen deutlich mehr.

Wir hatten unser Auto bei Tanzanian Pioneers gebucht:
http://www.safari-in-tanzania.com/index.php/de/

Das war eine Empfehlung hier aus dem Forum. Und ich kann diese Firma nur weiterempfehlen. Nicht nur, dass es das günstigste Angebot war, auch die Betreuung bzw. die Unterstützung war einfach nur Spitze. Daniel (der Inhaber) buchte für uns die Special Campsites, er gab Tipps, auf jede e-mail bekamen wir innerhalb von 2-3 Stunden ein Antwort.

Gruss Beate
Themenstarter25 Beiträge · seit 200903. Jan. 2013 · #8
Hallo Beate,

Daniel haben wir auch sofort angeschrieben, aber er hat leider keinen Wagen für unsere Reisezeit. Und unsere Hochzeit wollen wir dann doch nicht verlegen 😉

Bei der Nationalpark Seite von Tansania haben wir auch die neuen Preise für 2013 gefunden (10$ mehr Parkeintritt pro Person).

Ich hänge mal unsere derzeitige Zeit- und Kostenplanung als Pdf ran. Kommentare sind weiterhin gerne willkommen. Bei der bisherigen Preisübersicht mussten wir schon schlucken... Falls wir irgendwo grob daneben liegen oder große Posten übersehen haben, sagt es uns bitte.

Lg, Lisa

📎 FlitterwochenZeitplan3.pdf


📎 FlitterwochenKostenbersicht.pdf
1'450 Beiträge · seit 200603. Jan. 2013 · #9
Hallo Lisa,

auf Eurer Kostenaufstellung vermisse ich die Gebühren für das Camping, pro nacht und Person 30 Dollar. Und die Wegelagerer-Gebühr auf der STrecke zum Lake Natron: 3 x 10 Dollar pro Person.

Im übrigen macht Ihr genau dieselbe Tour wie wir.

Beate
1'068 Beiträge · seit 201303. Jan. 2013 · #10
Hi Lisa,
wir haben eine ähnliche Kombi gemacht, ist allerdings schon drei Jahre her.
Zum Tauchen auf Sansibar waren wir im Norden im Tanzanite Beach Resort. Dort ist wegen Ebbe und Flut halt kein toller Badestrand, aber einen weissen Streifen Sand gab es allemal. Und zum Tauchen fanden wir es sehr schön. Das Resort besteht aus freistehenden Bungalows und einem zentralen offenen Restaurantbereich. Am Strand gibt es Schattenplätze und Hängemattten zum Relaxen.
Nebenan ist eine Tauchbasis, die jetzt von Österreichern geleitet wird, Poseidon Diving (s. auch unter taucher.net). Zum aktuellen Tauchbetrieb kann ich daher nichts sagen. Die Tauchplätze waren schon nett. Wir sind verwöhnt und haben schon einige Hundert TG. Aber es war toll und wir haben sogar für uns Neues unter Wasser entdeckt. Im November waren die Ausfahrten allerdings manchmal etwas ruppig und die Sicht nicht so klasse.
Unbedingt eine Gewürztour machen und zu den Colobusäffchen (kann man mit einem Besuch in Stone Town verbinden).
Viel Spass bei der Planung und natürlich der Reise!

Mabe
5'479 Beiträge · seit 200914. Jan. 2013 · #11
Bin heute morgen gerade von unserer mehr als 3-wöchigen Selbstfahrertour durch Tanzania zurückgekehrt. Waren dabei auch in den von Dir genannten Regionen.

Die Eintritte gelten nicht pro Tag, sondern pro 24h. Die puplic Campsites brauchen nie vorreserviert werden. Die Fahrt von Mto wa Mbu hat uns 70US$ gekostet. Zweimal je 10US$ p.P. an den Districtgrenzen und 15US$ p.P. für das Lake Natron Nature Reserve.

Ich würde noch eine kleine Änderung bei Eurer Planung vornehmen. Ich würde den Tarangire NP nicht auf 2 Termine aufspalten. Bleibt zu Anfang 2 Nächte in diesem Park - es ist ganz angenehm, nicht jeden Tag den Standort zu Wechseln. Sohabt Ihr dann auch den Höhepunkt der Safari zu Schluß. Wenn Ihr die vorherige Nacht auf der Simba Campsite auf dem Kraterrand verbracht habt, reicht die Zeit am nächsten Tag lässig, um den Krater zu besuchen und anschließend noch nach Karatu zur Übernachtung zu fahren.

Achtet darauf, dass die einzelnen 24h-Bereiche gut aufeinander abgestimmt sind. D.h. fahrt möglichst spät bei Kleins Gate in die Serengeti rein (ist kein Problem, da man in einer Stunde vom Gate die Lobo Campsite erreicht. So könnt Ihr dann an Eurem letzten Serengeti-Tag ebenfalls sehr spät in die NCCA wechseln und habt dort dann am nächsten Tag ausreichend Zeit für den Krater.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
5'479 Beiträge · seit 200917. Jan. 2013 · #12
Lediglich NCCA muss mittels Prepaid-Karte bezahlt werden. Alle Nationalparks können bar an den Gates gezahlt werden, manche alternativ auch mit Visa.
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zuletzt bearbeitet 29. Jan. 2013
Themenstarter25 Beiträge · seit 200928. Jan. 2013 · #13
Hallo Zusammen,

erstmal ganz lieben Dank für die vielen Antworten. Sorry, dass ich mich nicht eher melde, aber es steht halt neben der Urlaubsplanung auch noch die Kleinigkeit einer Hochzeitsplanung an.

Die guten Nachrichten zuerst. Das Auto ist gebucht. Da der Rover bei Tanzanian Pioneers leider schon weg war haben wir jetzt bei fortes car hire gebucht. Hier gibt es einen Land Rover SWB mit Dachzelt.

Ebenfalls gebucht ist die Bleibe auf Sansibar. Entschieden haben wir uns für die LangiLangi Bungalows in Nungwi.

Offen sind noch die folgenden Punkten, bei denen wir um Eure Tipps bitten:

- Da wir auf Sansibar tauchen wollen, werden wir wohl unser Equipment mitnehmen. Das ist ja auf dem Langstreckenflug gar kein Problem, weil Sportgepäck angemeldet werden kann. Das geht auf dem Flug von Kilimanjaro nach Sansibar leider nicht. Der Flug würde für 2 Personen 550 US$ kosten. Dazu kommen dann happige 200 US$ für das Tauchgepäck als Luftfracht. Diesen Kostenpunkt würden wir natürlich gerne etwas schmälern.

Variante A: Wir fahren mit dem Kilimanjaro Express nach Daressalam und nehmen dann die Fähre. Das Problem ist, dass die Busse nur bei Tag fahren dürfen und wir dann so spät ankommen, dass keine Fähre mehr geht. Damit verlieren wir dann einen Tag...

Variante B: Wir schlucken die bittere Pille und zahlen

Variante C: Vielleicht habt ihr eine Idee?

- Die Übernachtungen am Lake Manyara NP und Tarangire NP haben wir außerhalb des Parks geplant, um die Kosten etwas zu drücken. Oder ist es sehr empfehlenswert im Park zu übernachten? Wenn ja, gibt es für diese beiden Parks nen Tip für die Campsite?

- Für die Übernachtung am Ngorongoro Krater wurde die Simba Campsite empfohlen oder gibt es hier noch andere / schönere Varianten?

- Wie sieht es mit den Campsites in der Serengeti aus? Da wir ja Ende August da sind, wird die Migration vermutlich schon in Kenya sein. Gibt es denn zu dieser Zeit Gebiete im Park, wo man sich eher aufhalten sollte? Lohnen sich in diesen Gegenden die Special Campsites? Wie sieht es generell auf den Campsites mit Duschen aus?

- Ich selbst bin Hobbyfotograf mit einer digitalen Spiegelreflexkamera und meine dann-Frau filmt. Da ist natürlich Strom immer ein Thema. Klar, dass wir ausreichend Akkus dabei haben. Für das Auto haben wir einen Konverter von 12 V auf 230 V, um Akkus während der Fahrt zu laden. Aber wie sieht es denn in den Parks für Camper generell mit Strom aus? Gibt es da Möglichkeiten?

So, ich hoffe das war es dann ertsmal. Freue mich schon auf Eure Antworten.

Lg Lisa
5'479 Beiträge · seit 200929. Jan. 2013 · #14
Simba Campsite ist Top.

Beim Lake Manyara NP haben wir auf der Panorama Campsite übernachtet. Die Aussicht ist super, ansonsten geht's so. Ich würde mir auch mal die Campsites in Mto Wa Mbu anschauen.

Bezüglich Serengeti würde ich mich auf die Seronera Area konzentrieren. Liegt sehr zentral und dort befindet sich auch das sehr schöne Visitors Center der Serengeti. Tiere gibt es das ganze Jahr über reichlich in der Gegend. Es befinden sich dort mehrere public Campsites, die alle nah beieinander liegen. Ich würde die alle mal abklappern und schauen, welche Euch am besten gefällt. Eine Special Campsite lohnt sich meiner Ansicht nach nicht.

Strom für Camper gibt es in den Parks nicht.
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6'369 Beiträge · seit 201109. Feb. 2013 · #15
Hoi Lisa

Bin soeben aus der Serengeti zurückgekommen.
Ich kann mich Topobär anschliessen, aber im August könntet Ihr im Norden der Serengeti noch Glück haben mit der Migration...
Strom gibts nur im Auto, also Konverter und Mehrfachsteckerleiste nicht vergessen, der Konverter in 'unserem' Fahrzeug war schon mit den 95W meines Laptop-Netzteils überfordert.
Auch hab ich das Gefühl dass es sich bei den eingebauten Konvertern (falls im Auto vorhanden) bestenfalls um 'Quasi-Sinus-Konverter' handelt, die Ladegeräte wurden extrem heiss, was auch schon mal eines zerstören kann.
Hab jetzt nicht mehr alles durchgelesen...wie viele Tage seid Ihr in der Serengeti?
Zum Ngorongoro kann ich nur sagen dass die Simba-Campside teilweise extrem bevölkert ist...schön ist anders!!!
Auch ein Grund weshalb wir diesmal auf den Ngorongoro verzichtet haben.
Als Campside in Mto Wa Mbu kann ich Dir die 'Njake Jambo Lodge and Campside' empfehlen, wir waren sehr zufrieden damit. Von dort bist Du in 5 Minuten am Gate des Lake Manyara National Parks. Einfach, aber sauber, wobei nicht alle Duschen warmes Wasser bieten...und unsere Ansprüche nicht sonderlich hoch sind...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'450 Beiträge · seit 200620. Feb. 2013 · #16
Hallo Lisa,

wir waren auch auf dem Panorama Campsite. Der liegt wirklich gut. Und ein Abendessen oder Frühstück auf der Terrasse mit Blick in die Ebene, das hat schon was.

Am Tarangiri NP haben wir kurz vor der Parkgrenze auf dem Zion CG übernachtet. Nichts besonderes, aber für afrikanische Verhältnisse ganz gut.

In der Serengeti hat es uns eigentlich am Lobo CG am besten gefallen. Von dort hat man eine gute Sicht in die Ebene und die Büffel waren Dauergäste.

Klar, eigentlich lohnt sich eine special campsite nicht. Aber wenn man die totale Einsamkeit mal spüren will, ist das eine schöne Lösung. Wir hatten zwei dieser special campsites gebucht und jeder für sich war eine besondere Erfahrung.

Gruss Beate