Hauptsaison für Campings

17 Antworten · 4'198 Aufrufe · gestartet 27. Dez. 2012 von yogi
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Themenstarter9 Beiträge · seit 201227. Dez. 2012 · #1
Hallo allerseits

wir wollen im nächsten September/Oktober für einige Wochen nach Namibia und mit einem Wohnmobil umher reisen. Für die Planung ware es schön zu wissen, wann da so Hauptsaison ist und Camps vorher reserviert werden sollen/müssen. Wie sieht es mit dem Freistehen aus? Ist das möglich/verboten?

Gruss
yogi
Solange ich Womo reise, habe ich keine Zeit um alt zu werden! http://www.ej-auf-tour.ch/
7'296 Beiträge · seit 200627. Dez. 2012 · #2
Hallo Yogi,

zu dem freien Übernachten wirst Du nicht viele bejahende Antworten bekommen. Wir haben es öfter gemacht, waren aber mit einem unauffälligen alten und äußerlich "vergammelten" Landrover unterwegs. Der fällt nicht ganz so auf wie ein Wohnmobil.
Die Namib-Wüste besteht zum großten Teil aus Nationalpark. Dort ist es verboten und kostet Strafe, wenn man erwischt wird. Viele Gebiete des Landes sind eingezäuntes Farmland, aber man kann hin und wieder ein schönes Fleckchen finden.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
649 Beiträge · seit 200728. Dez. 2012 · #3
Hallo,

in den tourististschen Horspots müsst Ihr IMMER vorbuchen. Die Camingplätze in Etosha kosten einen grössenordnung weniger als die Unterkünfte in den Camps und sind deswegen immer über Monate ausgebucht. Wer hier auf gut Glück hinfährt und einen Stellplatz bekommt, der sollte unbedingt Lotto spielen! Sossusvlei ist nicht ganz so schlimm - aber vorbuchen ist auch hier sicherer.

Ansonsten: Überall dort, wo Ihr keine andere Alternative habt, solltet Ihr zumindestens ein paar Tgae vorher anrufen.

Wildes Campen ... Ihr seit im südlichen Afrika, dass eine deutlich höher Kriminalitätsrate hat las wir gewöhnt sind. Nur um die paar Euronen für den Camoingplatz zu sparen, lohnt es sich nicht, sich als gut sichtbares Ziel an den Strassenrand zu stellen. Wenn Ihr Euch in die Pampa verdrückt, dann betretet Ihr mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit Farmland - also privat Gelände. Ohne um Erlaubnis zu fragen, ist auch das keine gute Idee.
33,1k Beiträge · seit 200628. Dez. 2012 · #4
Hallo yogi,
Für die Planung ware es schön zu wissen, wann da so Hauptsaison ist und Camps vorher reserviert werden sollen/müssen.
Siehe http://www.namibia-wiki.com/wiki/Reservieren_-_ja,_nein%3F
Wie sieht es mit dem Freistehen aus? Ist das möglich/verboten?
Theoretisch Überall, außer in staatlichen Schutzgebieten erlaubt. Praktisch musst Du jedoch in allen anderen Gebieten den Farmer bzw. den Chief der Communal Area um Erlaubnis fragen. Somit wird es etwas schwierig...

Übrigens: Wohnmobile (wenn Du wirklich ein richtiges meinst?) sind für viele Gebiete/Strecken in Namibia eher ungeeignet.

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'250 Beiträge · seit 200928. Dez. 2012 · #5
Hallo yogi,

es wurde schon fast alles gesagt, aber ich nehme nochmal den Hinweis von Christian auf, dass nämlich ein "normales" Wohnmobil für Namibia eher ungeeignet ist.

Wie recht er hat! Nach einer Fahrt über Schotterpiste steht nichts mehr an seinem Platz und es rappelt fürchterlich - ich kann nur davon abraten!! Wollt ihr Euch das für mehrere Wochen antun??

Viele Grüße vom Elch
Ein Freund ist ein Mensch, vor dem ich laut denken kann. R.W. Emerson Namibia 2013 - http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/278435-unterkunftsbeschreibungen-unserer-letzten-reise.html?start=12 Namibia 2015 - http://www.namibia-forum.ch/forum/8-camping/286282-unsere-campsites-im-maerz-2015.html
Themenstarter9 Beiträge · seit 201228. Dez. 2012 · #6
Vielen Dank für die Antworten, es hilft uns einiges weiter.

Was das Wohnmobil anbelangt, es ist die einzige Möglichkeit für uns. Dass es nicht das ideale Fahrzeug ist, ist uns voll bewusst. Auch werden wir dadurch auf einige Sehenswürdigkeiten verzichten müssen, ist schade, aber das nehmen wir in Kauf. Leider sind wir nicht mehr 60ig 🙁.
Was das Klappern und anderes angeht, wir sind in Südamerika mit unserem ganz normalen Wohnmobil über 3000 Km auf teilweise ganz schlimmen Holperstrecken und Pisten gefahren. Also ein ganz bisschen Erfahrung haben wir schon.

Gruss
yogi
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33,1k Beiträge · seit 200628. Dez. 2012 · #7
Hallo yogi,
Was das Wohnmobil anbelangt, es ist die einzige Möglichkeit für uns.
die Möglichkeit "PKW" und feste Unterkünfte steht fü Euch auch außer Frage?

Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
96 Beiträge · seit 201228. Dez. 2012 · #8
Hallo Yogi,
auch wenn ich die Kommentare von Christian immer sehr geschätzt habe, kann ich heute seinen nicht so stehen lassen. Wir sind in Namibia jetzt sechs Mal mit einen dicken Camper unterwegs gewesen und haben es immer genossen. Enorm, welche Wege und Routen er geschafft hat! Klar, es rappelt, einmal musste ich auch(auf einem Weg zum KTP) die Mikrowelle festhalten, aber wir liebten unser "Heim". Wir schliefen zu fünft darin. Erst seit letztem Jahr haben wir ein kleines Zelt dabei, weil unsere Kinder inzwischen erwachsen sind. Wenn ich die Bilder von dem riesen Auto sehe, wundere ich mich auch - aber es war einfach super! Auch die sehr seltenen Urlauber mit dem gleichen Camper von Maui waren begeistert und wollten nicht tauschen. Vor allem in der kalten Zeit waren wir froh, drinnen kochen und essen zu können. Ach, ich könnte mich ranhalten mit schwärmen.
Gruß Almut
zuletzt bearbeitet 28. Dez. 2012
761 Beiträge · seit 201028. Dez. 2012 · #9
Hallo, yogi,

als wir vor Jahren mit Familie ( 2 erwachsene Kinder dabei ) erstmalig neben SA, Zimbabwe auch Namibia bereisten, waren wir auch mit einem großen Mobil unterwegs, klappte gut. Auch Schotterpisten kann man damit durchaus befahren. Nicht be-rasen.^^
Das letzte Stück im Sossusvlei konnten wir nicht fahren, heute gibt es an der Stelle ja Shuttle-4x4, also auch kein Problem.

Etosha und Sossusvlei würde ich vorbuchen.

Lass Dich nicht verunsichern. 😉

Viel Vergnügen bei der Reiseplanung.:)




Gruß Doro
~ Africa is a feeling ~
2'664 Beiträge · seit 201228. Dez. 2012 · #10
Ich kann die Meinung Mancher nicht ganz nach vollziehen. Es sind viele Südafrikaner mit Wohnmobilen und Wohnwagen unterwegs, aber auch Deutsche und Belgier sind mir begegnet.

Wir waren früher auch mit Wohnwagen unterwegs, und sind von Tsumeb nach Kapstadt, Garden Route, und von P.E. zurück über Upinton gefahren. Da war beileibe noch nicht alles geteert und hunderte km Schotterstraßen.

Wo ein PKW hin kommt, kommt man mit dem Wohnmobil generell auch hin, besser als mit einem Wohnwagengespann. Nur schmale tiefe Riviere können zum Problem werden.

Wohnmobil-Camper oder Wohnwagenbesitzer wissen, wie man alles richtig verstaut. Sie wissen, daß alles auf Schotterstraßen kräftig verstaubt. Um alles fest und sicher zu packen und ab zu decken, gibt es Handtücher und alte Decken.

Um NAM zu erkunden, und vor allem wenn man Zeit hat, kann man dieses auch wunderbar im Wohnmobil tun, vorausgesetzt man ist sich im Klaren darüber, daß man viele (abgelegene) Ziele damit nicht erreichen kann. Man benötigt nicht für alles einen 4x4, das ist zum Teil übertrieben. Die meisten der hier beschriebenen Strecken erreicht der erfahrene Fahrer auch mit einem 2x4 Fahrzeug.
zuletzt bearbeitet 28. Dez. 2012
1'927 Beiträge · seit 200828. Dez. 2012 · #11
giraffenmog schrieb:Hallo,

in den tourististschen Hotspots müsst Ihr IMMER vorbuchen. Die Campingplätze in Etosha kosten eine grössenordnung weniger als die Unterkünfte in den Camps und sind deswegen immer über Monate ausgebucht..
.... na ja, von Mitte Januar bis Ende April - nur für diese Zeit kann ich schreiben - muß man nirgends vorbuchen, auch Etosha nicht 😉

Gruß
Peter
348 Beiträge · seit 200828. Dez. 2012 · #12
Swakop1952 schrieb:....

Um NAM zu erkunden, und vor allem wenn man Zeit hat, kann man dieses auch wunderbar im Wohnmobil tun, vorausgesetzt man ist sich im Klaren darüber, daß man viele (abgelegene) Ziele damit nicht erreichen kann. Man benötigt nicht für alles einen 4x4, das ist zum Teil übertrieben. Die meisten der hier beschriebenen Strecken erreicht der erfahrene Fahrer auch mit einem 2x4 Fahrzeug.
Richtig

Wir waren dieses Jahr mit einem VW-Bus T3 unterwegs - rein Heckantrieb - und fuhren noch an Stellen, an denen Touristen nicht einmal mit ihrem 4X4 fuhren.
Da würde ich allerdings mit einem großen Wohnmobil auch nicht mehr fahren, aber dann läuft man halt mal 20m mehr.
Waren bis jetzt immer nur mit 4X2 - teilweise noch mit Anhänger unterwegs
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98 Beiträge · seit 201230. Dez. 2012 · #13
Auch im November musste man im Etosha Campingplätze nicht vorbuchen. Sogar in Okaukuejo waren noch viele Plätze frei. Auch im Sesriem Camp haben wir nicht vorgebucht und locker was bekommen.
649 Beiträge · seit 200702. Jan. 2013 · #14
Dann hast Du Glück gehabt - ich kenne das anders... Aber vielleicht ist die Tourischwemme in Etoscha seit 2009 kleiner geworden.

Letzendlich muß jeder selber entscheiden, ob er das Risiko von 100€ pro Übernachtung eingehen möchte. Der Stellplatz kostet - wenn ich mich richtig erinnere - so um die 20€. Und wenn keiner frei ist, und man trotzdem bleiben möchte, dann löhnt man ab 120€ pro Nacht...
2'664 Beiträge · seit 201202. Jan. 2013 · #15
Oder fährt zum Tor raus, da gibt es mehr als genug Möglichkeiten!
98 Beiträge · seit 201202. Jan. 2013 · #16
Wir hatten Etosha vorgebucht, aber dann noch ne Nacht drangehängt. War überhaupt kein Thema. Wie gesagt, es waren noch viele freie Stellplätze.

Die Camps außerhalb waren dann auch unsere Alternative.
50 Beiträge · seit 200802. Jan. 2013 · #17
Freie Plätze im November, auch im Etosha kann ich bestätigen. Das war allerdings 2009.
Ausserdem gibt es auch Wohnmobile mit 4x4 zu mieten. Kostet etwas mehr, aber Sandpassagen sind dann auch kein Problem mehr!
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50 Beiträge · seit 200802. Jan. 2013 · #18
Mir fällt noch etwas zu den 4x4 Wohnmobilen ein: Damals habe ich in Deutschland angemietet, incl. Flug. In Windhoek waren die Preise für die Autos wesentlich höher! Es lohnt sich offensichtlich, in Deutschland zu buchen. Unser Partner war damals die Camperboerse. ( s.im Internet unter " Wohnmobile"
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