cruiserlandThemenstarter237 Beiträge · seit 201015. Dez. 2012 · #1
Hallo an alle nachdem wir seit einer Woche wieder in Bayern sind ein paar Eindrücke unseres Urlaubs. Am 16.Nov. sollte unser Abflug sein, und dann lese ich am Donnerstag den 15.Nov. im Nam Forum Pilotenstreik bei Air Nam. Schöne Schei..... . Anruf bei Air Nam, wir wissen von nix. Am Freitag nochmals Anfrage, gleiche Antwort, also in den Zug nach Frankfurt, und siehe da, alles klappt reibungslos und so sind wir nach 3 Windhuk Lager und etwas Schlaf pünktlich wie die Maurer am Samstag Morgen in Nam. Christina vom Elisenheim holt uns wie immer am Flughafen ab, und im Elisenheim steht schon der Toyo frischgewaschen und voller Tatendrang. Nach einräumen vom Auto und bestem Kudusteak am Abend gehts am Sonntag gemühtlich Richtung Norden. Wir wollen in Richtung Caprivi, aber als Zwischenstopp haben wir die Farm Omega RestCamp ausgesucht. Die Farm liegt etwas nordöstlich vom Waterberg. Hier im Forum waren ein paar nette Berichte drin, und so kurven wir unterhalb vom Waterberg vorbei, und erreichen so gegen 16 Uhr die Farm. Ein älterer Herr, wie sich später rausstellt ist es Berti der Seniorchef, öffnet uns höchstpersöhnlich das Tor zum Campground und heißt uns willkommen. Es gibt ca. 4 Stellplätze aber wir sind die einzigen Gäste, und Berti reinigt noch schnell die Dusche von Insekten , da, wie er mir versichert die Damen unter dem Holzrost in der Dusche keine Tiere mögen. Die Duschhäuschen sind sehr geschmackvoll eingerichtet und picobello sauber. Dann erzählt uns Betri das er jetzt noch weg muß zum Wasserstellen kontrolieren und wir fragen ihn ob wir mitkommen können. Berti freut sich wie ein Schneekönig über unsere Begleitung und so stapfen wir eine 1/4 Stunde später mit ihm durch den Busch zu einer Wasserstelle für die Rinder. Auf dem Weg dahin erfahren wir viel über die Sorgen und Nöte der Rinderzüchter , aber auch über die Natur, die Tiere, die Büsche und Sträucher und was die Buschmänner daraus alles machen usw usw usw. Berti ist ein wandelndes Natur-Lexikon und es macht Freude ihm zuzuhören, auch wenn die Verständigung nicht ganz einfach ist da Berti Africans und nur leidlich Englisch spricht. Nach 1,5 Stunden sind wir wieder zurück. Mittlerweile ist auch Tinnes sein Sohn da, und Bertis Frau die uns ebenfalls herzlich begrüßen. Kurz nach unserem Abendessen kommt Tinnes noch mal zu uns und sagt mir ich solle ihm schnell folgen und die Kamera nicht vergessen. Na jetzt wirds spannend. Mit der Kammera folgen wir Tinnes zu einer Scheune. Vor dem Tor liegen zwei kleine Schlangen im Todeskampf. Die größere hat die Kleinere gebissen und versucht sie zu fressen, was nicht einfach ist. Fast eine halbe Stunde lang wehrt sich die Kleine Schlange aber irgendwann wirkt das Gift und und dann würgt die Große sie hinunter was gerade mal 2 Minuten dauert.
Nach diesem spannnenden Erlebniss gehts ab ins Bett den wir haben mit Tinnes ausgemacht das er uns am Morgen mitnimmt zu seiner Kontrolltour zu seinen Rindern. Fortstzung folgt. Gruß Cruiserland
Leider gelingt es mir nicht die Bilder hochzuladen , bin noch dran.
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Ovambo)
cruiserlandThemenstarter237 Beiträge · seit 201015. Dez. 2012 · #2
📎 C:\fakepath\Namibia 2011 039.jpg
Und er mag mich nicht, hier sollte ein Bild sein
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Ovambo)
Fleur de Cap1'409 Beiträge · seit 201015. Dez. 2012 · #3
Hallo Cruiserland,
hast Du die Bilder verkleinert? Das war bei mir nämlich das Problem...
cruiserlandThemenstarter237 Beiträge · seit 201015. Dez. 2012 · #4
Hallo Fleur, habe ich noch nicht aber ich werds mal versuchen. Danke Nächtliche Grüße
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Ovambo)
cruiserlandThemenstarter237 Beiträge · seit 201015. Dez. 2012 · #5
Ah jetzt gehts. Und schon gehts weiter.
Tinnes ist um Uhr bei uns und sagt uns noch, Kamera was zu Trinken und Hut nicht vergessen. Dann quetschen wir uns in einen 40 jahre alten Landcruiser mit 1 Million Kilometer auf dem Buckel ( der Tacho geht nicht so weit) und schon gehts los.
Wir fahren auf seine Camps ( so heißen die Eingezäunten Bereiche für die Rinder) und schauen zu wenn Tinnes und Benjamin mit und an den Rindern arbeiten. Augentropfen verabreichen bei einem Afrikanischen Buschrind ist alles andere wie einfach. Die Viecher haben Kraft aber Benjamin ist stärker, packt das Rind und dreht ihnen den Kopf so das Tinnes die Tropfen verabreichen kann.
Tinnes und Bejamin beim Rinderzählen
Dann müssen die Kälber versorgt werden ,bei den ganz Jungen wird konntroliert ob sie bei der Mutter trinken, wenn nicht Mutter einfangen und Kalb so lange an die Zitzen halten bis es trinkt. hört sich einfach an, ist aber harte Arbeit und Geduld für 800 Rinder und 70 Kälber.
Nach 4 Stunden fahren wir zurück zur Farm und besuchen dann Bertis ganzen Stolz seinen Pool. Herrlich nach dem Staub.
am Abend lädt uns Tinnes für 19,30 Uhr noch zum Grillen ein, nach Farmer Art. Man sollte vorher etwas essen, denn gegrillt wurde so gegen 10 Uhr Abends. Bis dahin jede Menge Geschichten von der Farm, und ein paar Biere. Es wurde ein schöner langer Abend. Die abschied am nächsten Morgen viel uns schon fast schwer, falls wir mal wieder in die Gegend kommen, Omega oder wie man es richtig ausspricht Omecha ( heißt am Ende) wird wieder angefahren.
Der Farm Ziergarten
Fortsetzung folgt . Gute Nacht
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Ovambo)