Reisebericht

hoffentlich ist die Katzenklappe zu !

von Clax · begonnen 29. Nov. 2012 · 20 Teile

Teil 129. Nov. 2012
Hallo zusammen,
nachdem ich/wir ja schon mehrfach von Euren Tipps und Berichten profitieren konnten, finde ich, es ist schon so was von überfällig, was an Euch zurück zu geben. Da die letzten Eindrücke noch ganz frisch sind, werde ich direkt mal in die Tasten hauen, kann aber nicht vorhersagen, wie schnell es gehen wird.
Bevor ich in den eigentlichen RB einsteige, hier ein kleines Vorwort, sog. Prolog…

Da wir ja bereits 2010 die klassische Namibia-Runde mit Hilux 4x4 u. Dachzelt gemacht haben, haben wir bereits ein Jahr später im Juni eine Tour in Richtung Botswana in Angriff genommen. Diesmal mit nem Hilux-Safari 4x4 auch wieder im Dachzelt. Damals ging’s über Nyae Nyae und das Dobe Gate nach Maun, dann Nxai Pan, Moremi, Savuti, Chobe und zu den Vic.Falls. Zurück über den Caprivi, nochmal in die Etosha und zurück. Hatten wir gedacht, mit diesen beiden Touren unsere Neugier auf das südliche Afrika erst mal gestillt zu haben… weit gefehlt. 🙄

So kam es, dass wir zwar Ende des letzten Jahres bereits eine 3wöchige Reise in die USA auf dem Plan hatten, es sich aber nicht vermeiden ließ, durch stetigen Input hier im Forum, weiterhin Salz in die Wunde zu bekommen. Und so kam im Frühjahr das Unvermeidliche: bei einer Prüfung der Flugpreise bei Air Namibia "Schaahaatz, hab nur mal gerade so geguckt, was die so nehmen für nen Flug" stellte ich fest, dass wir für ca. 650,-Euro dabei wären… Zack, die Return-Taste gedrückt "Schaaahaatz, Du hast doch noch 2 Wochen Urlaub übrig" 🤩 (und das war keine Frage)

Und der Rest ist Geschichte: Auto gebucht, ein paar der SAN Park Campsites ebenfalls und der Rest wurde so peu à peu gemacht. Ganz entspannt, es war ja noch Zeit

So entstand letztendlich die Route wie folgt:

Windhoek (nur Anreise, o. Übernachtung)
Bagatelle
Mata Mata
Nossob (2N)
Rooiputs (2N)
Augrabies Falls (1N)
Vioolsdrift (1N)
Richtersveld (2N)
Klein Aus Vista (1N)
Tsauchab (1N)
Tsondap (1N)
Rooiklip (1N)
und zurück

Klar, dass im KTP die Tiere im Vordergrund standen, der Rest der Reise war eher entspannt und entschleunigt (wenn man von ein paar Fahrstrecken absieht)

Und so fing dann unsere Reise, nach einer unendlich langen Wartezeit, die ja dann doch immer schnell um ist, am 9. November 2012 an…

… und damit Ihr wisst, mit wem Ihr’s zu tun bekommt…


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Teil 229. Nov. 2012
es geht los... ich hoffe es ist nicht zu viel und langweilt Eucht. Bitte bitte sagt Bescheid, dann kürz ich etwas ein 😊

Ich schließe die Augen und atme die Luft ein und sofort kommen mir die Tränen hoch. Diesmal ist es kein Wunschdenken, nein diesmal ist es real – wir sind zurück in Afrika. O.K. ein bisschen Kerosin mischt sich auch in die Luft, aber das blende ich jetzt mal aus. 18 lange Monate habe ich auf diesen Moment gewartet, jetzt ist er endlich da. Ich sollte aber ein paar Stunden früher anfangen, dort wo die eigentliche Reise begonnen hat. Habt Ihr schon mal 5 Minuten vor Abfahrt einen Zahnarzt gebraucht, nein, ich auch nicht. Aber O.K. was machst Du, wenn Du 5 Minuten vor Abfahrt in einer Hand die Trekkingschuhe und in der anderen Hand die Krone hast? Na suuuper. Das passt ja jetzt gerade so gar nicht. Plan B muss her und da bin ich ja eher praktisch veranlagt... „wir haben doch noch Sekundenkleber im Kühlschrank“ Axel bekommt die mittlere Krise 😈 Aber, was soll’s. Schnell wir das kleine Krönlein wieder an Ort und Stelle gebracht und weiter geht’s. Über Düsseldorf mit dem ICE nach Frankfurt. Dort kommen wir gegen 17.00h an und checken zügig ein. Ohne Probleme, aber ohne Fensterplatz hebt nur 2 Stunden später die Air Namibia ab. Ein Essen, ein bisschen Musik und etwas Schlaf später, landen wir gegen 6.30h in Windhoek. Die Immigration geht so schnell, da sind wir von unserer USA Reise in diesem Juni erheblich schlimmeres gewöhnt. Nur knapp eine Stunde später sitzen wir bereits im Shuttle zum Vermieter (ASCO – die 3.). Die Übernahme des Wagens könnte auch zügig gehen, wir haben aber ein klitzekleines Problem, nicht mit dem relativ neuen Wagen (21.000km), aber mit der dazu gehörenden Erstbereifung, die ist nämlich schon ziemlich runter. Aber, man kann ja über alles reden. Wir wollen neue, dicke Schluppen haben. Nicht ganz kampflos, wird unserem Wunsch nachgegeben (wir waren aber auch bereit für die neuen Reifen und den Service etwas zu zahlen) und so können wir den neu bereiften Hilux Raider 3.0D Automatic eine Stunde später in Empfang nehmen. Die Zwischenzeit haben wir (wieder mit Shuttle-Service) genutzt um unsere Einkäufe zu tätigen. So brauchen wir jetzt nur den ganzen Kram einräumen, uns dies und das noch mal zeigen zu lassen und dann sind wir gegen 12.00h bereit, auf den Pad zu gehen, bzw. erst mal Asphalt. Da wir bis Bagatelle wollen, nehmen wir heute doch mal die B1 und fahren los. In Rehoboth ziehen wir noch ein bisschen Bargeld und versuchen, die noch fehlenden Lebensmittel nachzuladen. Leider mit mäßigem Erfolg, aber wir sind ja im Urlaub, da stresst uns so was nicht. Wir fahren die nächsten 100 km bis Kalkrand und biegen dann auf die C21 ab. Endlich Gavel Pad...

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und 80 Kilometer später stehen wir gegen 15.30h vor dem Tor der Bagatelle Game Ranch. Wir checken unsere Campsite ein und sind froh, vorgebucht zu haben, ist es doch tatsächlich richtig voll. Alle Plätze belegt und fast alle anderen Unterkünfte sind auch ausgebucht. Wir fahren zur Site No. 3 und gönnen uns erst mal ein Savanna (davon aber bitte nur eins, bei knapp 37°C)

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Dann räumen wir noch mal den Wageninhalt um, so dass die nächsten 14 Tage alles seinen Platz findet. Nach der anschließenden Kaffeepause organisieren wir noch mal unser „Oracle“ (so nenn ich unser GPS) und warten bis kurz vor 18.00h. Bei immer noch kuscheligen 30°C laufen wir ein wenig durch die Dünen bis dass die Sonne am Horizont verschwindet. Viele Tiere sind nicht unterwegs (wer geht bei so einer Hitze auch vor die Tür) nur die üblichen Verdächtigen(Oryx u. Springbock. So sind wir wenig später zurück. Schnell wird Feuer gemacht und das Dachzelt ausgepackt. Das anschließende Dinner fällt etwas kleiner aus, haben wir bei der Wärme noch nicht den richtigen Appetit. Aber der Wein, der schmeckt schon ganz gut. Nach dem Essen widmen wir uns noch mal der Fotoausrüstung und verbringen ein wenig Zeit mit Sternenfotografie

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(muss aber noch besser werden). Gegen 22.00h wird der Anreiseschmutz noch abgeduscht und eine gute halbe Stunde später begeben wir uns bei noch lauen 23°C ins Dachzelt. Mal sehen, wie kuschelig die Nacht wird...

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Morgen geht's dann schon in den KTP 🤩
bis dahin
Claudia
(muss mich erst mal eingrooven, Bilder einfügen, etc.)
Teil 302. Dez. 2012
Hallo Ihr Lieben,
zunächst einmal wünsche ich allen einen schönen 1. Advent

jetzt geht's weiter...

11. November 2012
von Bagatelle nach Mata Mata
ca. 330km in 4 Stunden (plus GameDrive)

Obwohl wir bereits vor dem Sonnenaufgang wach werden (ohne Wecker, denn der ist falsch gestellt), drehen wir uns noch mal rum und schlafen bis fast 7.00h. Wir frühstücken bei bereits 24°C gemütlich, bevor wir unsere Sachen zusammenpacken und auschecken. Es ist genau 9.00h, als wir von Bagatelle los fahren. Wir fahren über die C20 über Stampriet und die C15 über Gochas Richtung Mata Mata. Zwei Stunden später legen wir ca. 25km hinter Gochas einen Stop bei der Farm Tranendal ein.

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Der Reisebericht von Phillip (Flip) aus dem Namibia Forum hat mich so angefixt(Danke dafür), dass wir unbedingt Fleisch dort kaufen wollen und uns bei der Gelegenheit das Red Dunes Camp anschauen wollen (für’s nächste Mal) 🤪 Für den nur relativ kurzen Stopp aber, wollen wir nicht unbedingt die Luft aus den Reifen lassen. Wir rumpeln die ca. 3km bis zur Düne, nehmen Anlauf und stellen fest, dass es tatsächlich nicht geht 🙄 Egal, wir stellen den Wagen am Fuße der Düne ab und laufen das kurze Stück bis oben. Es ist wirklich herrlich hier, da sind wir uns einig, das kommt auf die “Liste“.

neee, das Versprechen hab ich schon lange 😄 es ist mehr das Versprechen wieder zu kommen 😗
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Tö mit Aussicht 🤪
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Gegen 12.30h haben wir unsere Besichtigungstour beendet und fahren weiter zum KTP. Dort kommen wir bereits 2 Stunden später an. Zuerst das Procedere am Grenzübergang (Ausreise Namibia. Papiere, etc.) und dann der Check-In in der Mata-Mata Rezeption. Geht eigentlich ganz schnell, wenn man die Temperaturen wieder beachtet, da mag sich keiner so richtig schnell bewegen (wir messen zwischendurch 42°C). Wir werden zwar gefragt, ob wir Holz dabei haben, aber ich glaube, die Antwort wäre dem Grenzer bei den Temperaturen fast egal gewesen. Wir suchen uns eine Campsite, was nicht so einfach ist, denn die schönen, schattigen Plätze sind alle belegt, aber es ziehen so langsam Wolken auf und so entscheiden wir uns für ein halbwegs schattiges Plätzchen.

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Aber nur für die nächsten 11/2 Stunden, die verbringen wir mit Schwimmen im Pool und nem Nachmittagskaffee, dann geht’s noch mal los. Auschecken (damit niemand verloren geht) und rein in den Park - Game Drive. Wir sehen super viele Springböcke und bei Craig Lockhart dann die ersten zwei Löwen ! Sie liegen faul und fett gefressen rum (der Rest der Giraffe liegt nicht weit, könnte aber auch schon älter sein)


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*fast 1 Jahr alt, hab ich jetzt im SanPark Forum gelesen *.

Wir sehen Schakale, Strauße, Oryx, Eland, eine ganze Menge Geier und nen Tawny Eagle.

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Leider fehlt der Gepard, den wir so gerne gesehen hätten. Eine Stunde vor Toresschluss machen wir uns auf den Rückweg. Der Himmel sieht bedrohlich aus und so blitzt es jetzt, was das Zeug hält.

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Als wir auf dem Rückweg noch mal bei Craig Lockhart vorbei schauen (eine einsame Giraffe stillt dort ihren Durst und die Löwen liegen immer noch faul rum), fängt es tatsächlich an zu regnen. Bei immer noch 33°C verdampfen die wenigen Tropfen aber förmlich.

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Der Abendhimmel ist dramatisch und so ganz anders, als Gestern.

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Wir checken um kurz vor 19.30h wieder ein (nicht verloren gegangen) und werfen wenig später den Grill an. Eine gute halbe Stunde später liegt die Boerewors von Tranendal auf dem Braaigrit (hmmm, lecker). Nachdem wir den Abwasch erledigt haben, kommen noch mal ein paar Tropfen runter, aber das ist nicht der Rede wert. Am Wasserloch finden wir ein Oryx und ein Eland, der Rest hat sich verkrümelt, es ist aber auch so was von windig. Wir verkrümeln uns dann auch, bei immer noch kuscheligen 31°C, gegen 22.00h - wollen wir doch morgen zeitig raus...

to be continued...
Teil 404. Dez. 2012
… es geht weiter

12. November 2012
im KTP von MataMata nach Nossob

Puh, ist das warm die Nacht. Erst gegen 3.00h spürt man, dass es kühler wird. Axel, der von einem Rascheln geweckt wird, findet wenig später eine umherfliegende Tüte an unserer Leiter „kleben“. Also raus und die Störung beheben. Der Wecker klingelt tatsächlich um 5.00h, wir zögern noch 10 Minuten raus und stehen dann auf. Schnell sind Dachzelt verstaut und der Kaffee in der Thermoskanne, so dass wir um kurz nach 5.30h los fahren. Direkt an der ersten Wasserstelle (Sitsas) finden wir eine Löwin, die ihren Durst im güldenen Morgenlicht stillt, anschließend aber zügig das Weite sucht.

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Kurz vor Craig Lockhart liegt dann ein Löwe auf nem Hügel. Wow, so nah, wir sind beeindruckt. Eine ganze Weile liegt er da oben, bis er irgendwann lautstark mit einem Artgenossen Kontakt aufnimmt und das geht durch Mark und Bein.

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Gut gebrüllt Löwe, aber sag mal „im Liegen“ ist das nicht ziemlich faul 🙄 Dann setzt er sich langsam in Bewegung, reckt sich erst mal (Mädchen-Modus an: oohh wie niedlich, wie die Kleinen zu Hause 😘 ) und verschwindet in Richtung Tal - so dass auch wir weiter fahren.

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Wir fahren die kommenden Wasserstellen ab und und sehen dabei unzählbar viele Gnus, Elands, Springböcke, Oryxe und Schakale (sorry, wenn ich jemanden vergessen habe); ein paar Giraffen und Strauße, die z.T. mit ganz Kleinen unterwegs sind. Die sehen so lustig aus und erinnern an “aufgeplatzte Sofakissen“ (als hätte ich je eins gesehen).

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Zum Schmunzeln finden wir bei Game Drives jedes Mal das Verhalten der Mitreisenden (selber ist man aber auch dazu geneigt). Begrüßt wird sich in der Regel nicht, wenn man an die gleiche Stelle kommt; nein, der kurze Wortwechsel lautet i.d.R.: „da – Löwe – rechts“ oder „Gepard – da hinten“ Jeder, der schon mal so einen Game Drive gemacht hat, kennt das. Wir schmunzeln da jedes Mal drüber und so passt die heutige Situation wieder hervorragend in die gleiche Schublade. Wir erreichen (nein, es ist keine Wasserstelle) eine Pfütze, in der mehrere gefiederte Freunde baden und trinken. In der ersten Reihe steht ein Landy quer, so dass eigentlich auch niemand die Chance hat, vorbei zu fahren... eine gefühlte halbe Stunde und mind. 5 Fahrzeuge später fährt er dann doch so bei Seite, dass wir alle vorbei können. Auf gleicher Höhe (er hat das Fenster auf) kommt dann das Begrüßungsritual: „Toni Igel, Toni Igel“ ruft er und freut sich, wie Bolle. Wir verdrehen ein bisschen die Augen 🙄 wissen wir doch, dass er nicht so heißt, sondern uns eigentlich auf den Tawny Eagle hinweisen möchte, der soeben seine Morgentoilette vollzogen hat. Ab jetzt rufen wir, egal was kommt: “Toni Igel“ 😄 (ich hatte kurz überlegt, dies als Titel zu verwenden) Wir fahren weiter und obwohl wir eigentlich, kurz nach Sonnenaufgang den zuvor bereiteten Kaffee genießen wollten, schaffen wir es bis zum Abzweig nach Nossob rauszuzögern. Dort, auf der Picknick Site, gibt’s dann endlich das verdiente Frühstück. Unsere südafrikanischen Nachbarn geben alles. Cadac raus, Speck, Würstchen, Zwiebeln u. Eier rein und ab dafür. O.K. das machen wir beim nächsten Mal auch. Wir fahren anschließend noch ein Stück Richtung Twee Riveren, sehen kurz vor Montrose zwei, nein drei Löwen faul im Schatten liegen. Der Rest der Strecke ist gesäumt von Springböcken (ohne Ende), Gnus, Elands, wieder ein paar Giraffen, Trappen, super vielen Sekretären und einigen anderen 2, bzw. 4-Beinern.

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Als wir die Wasserstelle “Gemsbokplein“ erreichen, ist es Zeit zu drehen und Richtung Nossob aufzubrechen. Wir nehmen den Verbinder – 50 Kilometer zwischen dem Auob Tal und dem Nossob Tal. Eine Stunde später, nachdem wir unzählig viele rote Dünen überquert und fast genauso viele Pfützen durchfahren haben, aber nicht allzu viele Tiere gesehen haben, erreichen wir das Nossob Tal.

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Wir fahren die restlichen 50 Kilometer zum Nossob Camp und halten an jeder Wasserstelle mit mehr oder weniger Erfolg. An den meisten ist überhaupt nichts los, einzig die Wasserstelle “Cheleka“ ist ganz gut besucht. Oryx, Springbock, Strauß und Kudu finden sich nacheinander hier ein.

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Wir aber fahren weiter und sind ohne weitere wirklich nennenswerte Sichtungen gegen 14.30h im Camp. Wir checken ein, suchen uns eine Campsite und trinken erst mal einen Kaffee, Bereits gegen 16.00h ziehen wir aber wieder los... wir fahren zunächst gen Norden, nein, wir biegen vorher noch auf den Pad, der Richtung Mabuasehube Area führt ab, finden die Strecke aber “nur für so“ nicht überzeugend und drehen wieder. Wir fahren weiter Richtung Grootkolk und sind wieder mal überrascht, wie sehr das Wetter gegen Nachmittag umschlägt. Schon wieder türmen sich die Gewitterwolken auf und es bläst ordentlich durch das Nossob Tal. Das einzige, was wir so gar nicht zu sehen bekommen, sind Tiere. O.K. vereinzelt ein paar Gnus, ein paar Springböcke und der ein oder andere Schakal, das war’s aber auch.

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Wir drehen, nachdem wir erfolglos eine Stunde in nördlicher Richtung unterwegs waren und fahren zurück. Im Camp angekommen, decken wir uns mit einem Savanna ein und fahren noch mal an das erste der südlichen Wasserstellen (Marie se draai). Doch auch hier, außer ein paar Schakalen nichts (doch, eine Schildkröte).

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Wir fahren zurück und aus den bedrohlichen Wolken schüttet es auf einmal – aber nur kurz, so dass es, wieder zurück im Camp, fast trocken ist. Wir schmeißen den Grill an und verteidigen das Essen gegen die aberwitzigen Schakale im Camp (erfolgreich). Anschließen lassen wir den Abend, bei nicht ganz so extremen Temperaturen, ausklingen. Gegen 22.00h liegen wir im Dachzelt und träumen von mehr Tiersichtungen...

... und ich hoffe Ihr seid weiterhin dabei
Liebe Grüße
Claudia
Teil 504. Dez. 2012
Seid Ihr noch dabei?
Ich glaub, ich hab gerade nen guten Lauf (wenn ich mir die Bilder nicht wieder rausschieße)

die hier wollte ich Euch nicht vorenthalten

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Geht gleich los...
Teil 604. Dez. 2012
Lust auf Nachschlag 🤩

13. November 2012
KTP – nördlich Nossob

…ich träume von ganz vielen Löwen, ganz nah und gaaaanz laut !!! Hää, träum ich wirklich? Schlagartig sitze ich aufrecht im Dachzelt. Kein Traum. Was geht denn hier ab. Da gefriert einem ja das Blut in den Adern. Mitten in der Nacht schrecken wir hoch. Au weia, "Na hoffentlich ist die Katzenklappe zu" 🙄 Wir hören mindestens zwei Löwen ganz nah (hört sich an, wie IM Camp) und mehrere in nicht allzu weiter Entfernung. Würde ich zu Hause von Katzenjammer sprechen, kann man das hier so nicht nennen – das sitzt. Die Nachbarn aus den Bodenzelten leuchten zwar die Campsite aus, aber ohne Ergebnis. Wir sind froh, im Dachzelt zu liegen und finden irgendwann auch wieder in den Schlaf zurück, allerdings ist der Dialog zuvor in etwa so: “Was ist, wenn die hier im Camp sind?“-“Quatsch, wie sollen die denn hier rein kommen“-“Durch die Katzenklappe“-“Ja nee, is klar, mach die Augen zu und schlaf“-“Und Übermorgen, da sind wir in Rooiputs, da gibt’s keine Katzenklappe“ “Hmm, prima, dass Du mich da jetzt drauf bringst“ 🙄
Kurz nach 5.00h geht’s aber auf: Katzenwäsche, Zelt weg und schnell nen Kaffee für die Fahrt und los. Wir fahren gen Norden und kommen aber nur bis zur 1. Wasserstelle (Cubitje Quap). Dort stillen gerade zwei Geparden ihren Durst im ersten Morgenlicht

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und nur wenig später gesellt sich eine Tüpfelhyäne dazu.

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Die wird aber von den Geparden wenig später in die Flucht geschlagen 😵

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Mann, die sind ja schlecht gelaunt

Wir beobachten die Szene so lange, bis sich die Hyäne verzieht und bei den Geparden Ruhe rein kommt. Nachdem Beide dann im Gras liegen, fahren wir weiter zur nächsten Wasserstelle (Kwang) und freuen uns, eine braune Hyäne zu sehen. Zunächst liegt sie ein wenig abseits, aber wenig später setzt sie sich Richtung Wasserstelle in Bewegung - das lange Fell weht im Wind 🤪

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Lange aber bleibt sie nicht, sie läuft zügig auf die andere Seite des Nossobtales und verschwindet bald darauf. Wir fahren weiter, aber leider mit mäßigen Sichtungen.

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Vielleicht liegt es ja auch an den Regenfällen der letzten Tage, da die Pads immer wieder mit Pfützen versehen sind und so die Tiere nicht zwingend in der Nähe der Wasserstellen sein müssen. Wenn wir dann aber einmal unterwegs sind, dann fahren wir auch noch ein Stück... Unterwegs wollen wir an einer der beiden nördlichen Picknicksites (Lijersdraai) Frühstücken (so mit Ei in der Pfanne und allem), aber irgendwie schaffen wir es, daran vorbei zu fahren. Zu blöd auch, dass kurz vorher ein Abzweig nach links geht, ohne den Hinweis, dass genau in diesem Abschnitt diese Picknicksite liegt. O.K. dann fahren wir halt noch bis Union’s End, dann machen wir aber Pause (das wird schon langsam Frühstück und Mittag in einem “Jahaa, auch mit Ei“).

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dieses war der 1. Streich, der weitere folgt sogleich
Teil 704. Dez. 2012
...und zwar jetzt 😄

Wir kommen gegen 10.00h dort an und müssen feststellen: es ist bereits BESETZT 😮

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Da liegen doch tatsächlich 3 Löwen (2 Mädchen, 1 Bub) im Schatten “ Hallohoo, wer hat denn bitteschön die Katzenklappe offen gelassen?“ Einerseits haben wir große Augen, (ja und Hunger, Durst u. Pipi) andererseits freuen wir uns, wie Bolle. Haben wir die Drei doch für uns ganz allein und können sie ausgiebig beobachten und Fotos machen.

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Wir lösen uns nur schwer, fahren dann aber wieder zurück und legen jetzt, an der vorher verpassten Site, einen Stopp ein und endlich gibt’s das versprochene Frühstück mit Rührei & Co. Konnten wir in Union‘s End das Tö nicht benutzen (nein, keiner wollte es wagen), so können wir hier das Tö auch nicht benutzen – out of order. Dann halt der Busch. Müßig zu erwähnen, dass ausgerechnet in diesem Augenblich der einzige andere Wagen vorbei kommt, den wir hier gesehen haben (…und die Katzenklappe war auch bestimmt zu). Bei der anschließenden Rückfahrt gibt’s wieder Gnus, Oryx & Co. Ungefähr 30 Kilometer vor Nossob teilt sich der Pad, da die zerfurchte Strasse (gerade jetzt nach dem Regen) umgangen werden kann und just hier liegen doch wieder 3 faule Löwinnen im Schatten.

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Wieder haben wir alleine lange Zeit uns die Drei von allen Seiten zu betrachten, bevor wir endgültig ins Camp zurück fahren. Gegen 15.00h sind wir dann im Camp, zischen ein kühles Radler und gehen dann mal in den Pool. Heute zieht wohl kein Gewitter auf, heute bleibt der Himmel klar. Gegen 17.00h machen wir uns noch mal auf den Weg, allerdings eher halbherzig. Bei den immer noch 33°C werden die Mietzekatzen wohl immer noch faul im Schatten liegen. Wir sehen ein paar Oryx die “Synchrontrinken“ veranstalten, aber sonst nichts spannendes. Zu erwähnen wäre aber noch die klein Eule (Namen hab ich schon wieder verpeilt 🙄 ), die direkt bei unseren Nachbarn im Baum sitzt.

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Wir werfen zeitig das Feuer an, wollen wir heute doch mal das Potje anschmeißen. Es gibt Oryx mit Butternut, Kartoffeln und Pfirsichen, schön scharf 🤪 lekker. Gegen 20.15h ist das Essen auf dem Tisch bei noch 25°C. Leider müssen wir uns heute Abend auch mit einem Verlust beschäftigen 😣 einer meiner Crocs hatte wohl keine Lust mehr und hat bei irgendeiner Pause der letzten zwei Tage die Flucht ergriffen und das Fahrzeug verlassen 😈 ich bin stinksauer und keiner will’s gesehen haben. Nachdem wir ein paar Bilder der letzten Tage gesichert haben und er Rest erledigt ist, laufen wir noch mal zur Nossob Wasserstelle. Gerade als wir ankommen, verlässt eine braune Hyäne die Wasserstelle. In dem Unterstand sitzend, kann man gut beobachten, was kommt. Ein paar Oryxe kommen vorbei und eine Hand voll Schakale löschen ihren Durst... konsequenter Weise wird hier im Camp um 22..00h der Strom abgestellt. Der ganze Strom! Soll heißen, wir sitzen im stockdunkeln draußen im Hide, finden aber (dank Kopflampe) den Weg zurück. Das Mietzekatzen-Konzert beginnt heute schon etwas früher, so werden wir, als wir gegen 22.30h im Dachzelt verschwinden, in den Schlaf begleitet. Und wieder die bange Frage “Hoffentlich ist die Katzenklappe zu“

Ich hoffe, Euch gefällt's. Ich durchlebe es gerade noch mal 🤩
schönen Abend noch und bis die Tage
Claudia
Teil 806. Dez. 2012
14. November 2012

KTP von Nossob nach Rooiputs

Wie immer, klingelt der Wecker zeitig und wir sind nach der obligatorischen Katzewäsche zur Abfahrt bereit. Wir fahren gen Süden und klappern erst mal alle Wasserstellen des Weges ab. Es ist nicht wirklich viel los, also legen wir in Dikbaardskolk erst mal eine Frühstückspause ein. O.K. die Spuren rund um die Picknicksite sehen vielversprechend aus, aber zu sehen bekommen wir erst mal nichts.

Tö-Häuschen im KTP
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die üblichen Verdächtigen:
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Bitte nur je einen Strauß pro Oryx 🤩
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Die Strecke zwischen Dikbaardskolk und KijKij finden wir Landschaftlich ganz toll, obwohl wir uns aber auch einig sind, dass uns das Auob Tal noch besser gefällt, als das Nossob Tal (ist aber eher Geschmacksache). Auch Geschmacksache ist der Pad. Uns gefällt ein sandiger, rumpeliger Pad besser, als der im Etosha-Style gegradete breite Pad. Von Dikbaardskolk bis Kij Kij ist der Pad bereits in diesem Style. Dann gibt’s zwischen Kij Kij und Rooiputs noch mal ein kurzes “altes“ Stück (ist wohl noch nicht fertig, kann aber z.Zt. befahren werden) und danach gibt’s wieder Highway. Da wir sehr zeitig sind, sehen wir uns bei Rooiputs direkt mal die Campsite an (No. 1), die wir für die nächsten zwei Nächte gebucht haben. In Schlagweite kann man die Bauarbeiten für das neue Luxuscamp sehen. Die Holzkonstruktionen sind bereits fertig und die Reetdächer werden in den nächsten Tagen wohl folgen (abgeladen ist das Reet bereits). Wir fahren weiter Richtung Twee Riveren, und checken erst einmal für Rooiputs ein. Im Shop decken wir uns mit ein paar Kleinigkeiten (wie Feuerholz u. Broot) ein und gehen anschließend ne Runde in den Pool (darf man das?).

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Ganz frech stellen wir uns anschließend auf eine Campsite und duschen erst mal. Wenig später zieh‘n wir aber wieder los. Es geht den Auob hoch und wir sehen, leider auf der anderen Seite des Tales und etwas weit weg, zunächst einen Löwen und wenig später noch zwei weitere Löwen. Wir machen trotzdem ein paar Bilder und fahren letztendlich bis zur Kamqua Picknickside.

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ich vermute mal: Eagle Owl 😊
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Und jetzt ratet mal, wer hier wieder zusteigen möchte: mein ausgestiegener Croc 🤩 das gibt’s doch gar nicht. Da hat der Arme hier zwei Tage alleine verbracht, sich es dann aber doch anders überlegt und möchte wieder an Bord. Ich bin so froh, vor lauter Wut nicht den übrig gebliebenen über den Zaun in Nossob geschleudert zu haben (jaahaa, DAS hatte ich kurz vor) und danke im Stillen den Findern. Wir fahren, nach einer kurzen Kaffeepause, zurück. Nur kurz hinter der Wasserstelle Rooibrak läuft uns doch fast eine Giraffe von rechts ins Auto. Au weia, da haben wir total gepennt, haben wir doch genau hier bereits auf dem Hinweg ein paar der Langbeiner (und Hälse) links im Schatten liegen sehen. Das zwei weitere rechts im Busch stehen, ist ja fast Wegelagerei.

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Aber ganz ehrlich, wir hatten einfach die Augen nur auf eine Seite des Tales geheftet (sträflich) Bei Auchterlonie nehmen wir den Querverbinder über Kij Gamies und kommen an der Kji Kji Wasserstelle aus. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Rooiputs Camp, so dass wir bereits um kurz vor 19.00h ankommen. Schnell ist ein Sundowner eingeschenkt und ein paar Bilder von der untergehenden Sonne gemacht (und nicht nur ein paar 🤪 ) bevor der Rest vom gestrigen Essen im Topf landet.

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Hmmm, um 19.30h haben wir bereits was auf der Gabel und wenig später sitzen wir völlig entspannt am Feuer. Dieses Rooiputs Camp gefällt uns wirklich gut. Sind von den 6 Camps aber auch nur 3 belegt, so dass man wirklich einsam ist. Die Hitze schlaucht ganz schön, so dass wir ziemlich groggy sind und mal früh die Segel streichen werden. Mal sehen, was die Nacht so bringt - Schakale kann man jetzt bereit hören, es ist aber mal wieder ziemlich windig.

Ganz liebe Grüße
und HoHoHo
Claudia

P.S.: zum Rooiputs Camp und der neuen Lodge (im Bau) werd ich zum WE noch separat was einstellen, inkl. ein paar Bildern...
Teil 909. Dez. 2012
es geht weiter- hoffentlich nicht zu Bilderlastig 😊

15. Novembe 2012
Rooiputs – Game Drive Tag


Pünktlich klingelt der Wecker, nicht ganz so pünktlich sind wir, war die Nacht doch etwas unerholsam, da der Wind mächtig in den “Segeln“ zerrte 😣 Wir schaffen es aber dennoch gegen 6.00h das Camp zu verlassen. Die Wasserstellen Rooiputs, Leeuwdril und Samevloeing sind um diese Zeit noch nicht besucht oder aber bereits verlassen. Wir aber freuen uns, kurz hinter der Wasserstelle Leeuwdril eine Kapfuchsmama mit zwei Kleinen vor die Linse zu bekommen.

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Leider verkrümeln sich die Kleinen relativ schnell im Bau, während Mama weiter im Schatten liegt. So fahren wir ins Auobtal und sehen zunächst eine ganze Kolonie Erdmännchen (leider viiiel zu weit weg).

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Nur wenig später, an der ersten Wasserstelle (Houmoed), ein weiteres Highlight 🤩 Hier liegen 5 Löwen, vollgefressen nach erfolgreicher Jagt, am Straßenrand. Wir sind zwar nicht die einzigen, aber die 4 anderen Fahrzeuge stören uns nicht. Das Opfer (mal wieder ein Eland) liegt nahe des Wassertanks und dient jetzt noch den Schakalen als Frühstück, hmm lekker.

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Nach einer guten Stunde fahren wir aber zurück zu unserer Campsite No. 1 im Rooiputs Camp. Wir frühstücken erst mal gemütlich und puzzeln ein bisschen rum, bevor wir uns gegen 10.30h auf den Weg in die Stadt machen (hahaha, gemeint ist natürlich das Twee Riveren Camp). Dort angekommen, besorgen wir uns erst einmal ein Permit für die 4x4 Strecke von Leeuwdril nach Houmoed (sportliche 180,- Rand, die dafür verlangt werden). Dann geht’s zur Tanke, da wir ein bisschen Diesel nachladen möchten, und ? wen treffen wir… (die Welt ist ein Dorf) Ingrid und Michael (www.ingrids-welt.de). Wir quatschen eine Weile und treffen uns nach dem Tanken noch mal im Shop um noch ein bisschen Seemannsgarn zu spinnen. Ist das toll, wir freuen uns riesig, haben wir auf Ingrids Homepage schon viele schöne und nützliche Tipps abgegriffen (vor allem für Australien). Wir verbleiben, dass wir uns auf jeden Fall nach der Reise in Verbindung setzen werden und so trennen sich dann aber unsere Wege. Wir fahren zunächst zur Campsite von Twee Riveren, duschen, spülen und stärken uns, bevor wir uns gegen 13.00h auf die Socken machen. Wir fahren direkt zur Leeuwdrill 4x4 Eco Route und freuen uns, die nächsten 11/2 Stunden mal nicht den “Etoscha-Style“ gegradeten Pad zu fahren, sondern über eine schöne weiche, rote Sandpiste fahren zu können (schön, wenn es noch mehr solcher Strecken gäbe).

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Als wir auf Höhe der Houmoed Wasserstelle auskommen, ist zur Zeit nicht viel los. Wir fahren gen Norden und halten weiterhin die Augen auf, bis wir plötzlich zwei Geparden unter einem Baum liegen sehen. Leider wieder ein bisschen zu weit weg um wirklich schöne Bilder zu machen, aber egal, wir haben sie gefunden. Wir legen eine Kaffeepause ein, in der Hoffnung, dass sich hier irgendwas tut, aber leider liegen die Beiden nur hechelnd unter dem Baum (bei 39°C auch kein Wunder).

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So fahren wir weiter, nur um wenig später erneut zu halten, da wir 3 Löwen unter einem Baum sehen (Siesta haltend)😜

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Auch hier tut sich nicht viel, daher nehmen wir wenig später den Verbinder, an Kielie Krankie vorbei, Richtung Kji Kji Wasserstelle. Dort kommen wir gegen 16.00h und stellen fest, heute ist Löwentag. Diesmal eine Mama mit 3 Halbwüchsigen (2 Jungs, 1 Mädchen). Es ist so nett, die drei Halbwüchsigen an der Wasserstelle zu beobachten.

die Mama
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eines der vielen Opfer 🤢
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In der Hoffnung nochmal Erdmännchen und rote Mangusten vor die Linse zu bekommen, fahren wir irgendwann weiter zur Melkvlei Picknicksite. Dort angekommen, herrscht gähnende Leere, so dass wir nach einer kurzen Stärkung wieder zurück fahren. Bei Kij Kij sind immer noch die gleichen Löwen am Start (liegen jetzt aber nur faul rum) und ein wenig später finden wir noch einen einzelnen Löwen am Hang rumlungern.

soooo faul 🤪
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Wir haben genug Löwen für heute, so fahren wir zurück ins Rooiputs Camp und genießen, pünktlich zum Sonnenuntergang den Sundowner.

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Da es heute schon wieder so windig ist, verzichten wir auf das obligatorische Feuer und es gibt Thunfischsalat mit Brot (auch mal lekker). Wir sitzen bei ziemlich lauen Temperaturen noch eine Weile draußen (21.00h = 31°C), bevor wir uns gegen 22.00h bettfein machen. Den Überwurf des Zeltes entfernen wir vorsichtshalber, da er in der letzten Nacht ziemlich geflattert hat und maßgeblich an unserem Schlafmangel beteiligt war. Eigentlich eine super Idee, hat man so jetzt eine prima Sicht auf den Sternenhimmel (so bleibt’s dann auch). Wir haben auch noch Besuch (Mädchenmodus an) ein kleines Kapfüchslein möchte uns wohl ins Bett bringen 🤩 der ist ja zu niedlich und liegt mit ausgestreckten Vorderpfoten direkt neben uns, verschwindet dann aber irgendwann wieder (guts Nächtle).

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auch gesehen:

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Ich wünsche allen einen schönen 2. Advent
Bis die Tage
Claudia
Teil 1011. Dez. 2012
Hallo Ihr Lieben,
auf Wunsch 😗 geht's weiter
Heute gibt's mal zwei Teile... und los geht die Fahrt

16. November 2012
vom KTP zu den Augrabies Falls
ca. 430 km in ca. 5 Stunden (inkl. Morning Drive im KTP)

Die Nacht war wieder ziemlich windig, aber ohne den Überwurf vom Dachzelt erträglich. Auch die Temperaturen sind heute Morgen ein bisschen niedriger. Wir stehen bei 18°C um 5.00h auf, packen das Zelt zusammen und machen uns 20 Minuten später auf den Weg (nur der VW-Bus Nachbar ist noch eher los). Leider wird dies der letzte Game Drive im KTP 🙁 Dennoch werden wir “Mietze mäßig“ nicht endtäuscht, denn bereits an der Rooiputs Wasserstelle die ersten beiden Löwen. Das Licht ist noch nicht gut, da die Sonne noch nicht aufgegangen ist.

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Dennoch ist es total schön, die Beiden zu beobachten. Als sie sich dann über den Hügel verziehen, fahren wir weiter Richtung Kij Kij. Auf halber Strecke kommt uns eine Löwenmama mit zwei Halbwüchsigen entgegen. Da die aber ziemlich flott unterwegs sind, lassen wir sie ziehen. An der Kij Kij Wasserstelle finden wir, ein bisschen abseits, ein ganzes Rudel.

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Die Halbwüchsigen muss man irgendwie immer im Auge behalten, sonst hat man sie am Reifen oder an der Stoßstange.

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Wir könnten Stunden damit verbringen, sie zu beobachten...

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gaaaanz nah 🙄
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...aber irgendwann verzieht sich auch dieses Rudel hinter die Hügel und wir beschließen zurück zu fahren. Wir finden noch eine einzelne Löwin, die maulend hinter einem Busch sitzt. Ganz deutlich kann man die Porcupine Stacheln in ihrem Gesicht sehen. Die Arme, ich wäre am liebsten ausgestiegen und hätte geholfen (haallooho, ist hier vielleicht ein Veterinärmediziner an Bord?) Das eigentliche Opfer liegt ein wenig weiter, aber der Appetit ist der Löwin wohl vergangen, so ist das Stachelschwein fast unversehrt. Nur ein paar Kilometer weiter sehen wir wieder zwei Halbwüchsige mit Mama.

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Während Mama und Bruder hinter der nächsten Düne verschwinden, beschäftigt sich einer der Kleinen noch ausgiebig mit den Resten der letzten Mahlzeit
(ohoh, hoffentlich passt das nicht durch die Katzenklappe) 😣

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Da wir heute noch bis zu den Augrabies Falls wollen, entschließen wir uns, nach Twee Riveren aufzubrechen. Wir halten auf dem Weg dorthin noch mal an dem Kapfuchsbau von gestern. Aber außer Mama Kapfuchs im Schatten, ist von den beiden Kleinen nichts zu sehen, schade. Wir kommen gegen 8.00h in Twee Riveren an und frühstücken erst mal. Danach räumen wir zusammen. Unsere Zeit im KTP ist jetzt endgültig abgelaufen. Wir hätten nie gedacht soooo viele Löwen vor die Linse zu bekommen. Da hatte wohl wirklich jemand die Katzenklappe offen gelassen. Wie das aber so ist, fehlt trotzdem der ein oder andere Wunschkandidat. Vielleicht hätten wir gerne, wie schon oft gehört, Löwen im Rooiputs Camp gehabt. Da lehn ich mich jetzt aber mal nicht so weit aus dem Fenster, hab ich doch letztes Jahr in Kxai Pan so meine Erfahrung gemacht und bin gar nicht sooo böse, dass die Katzenklappe in Rooiputs verschlossen war. Dennoch hätten wir gerne noch mehr Geparden gesehen; Wildcat u. Leo waren auch nicht dabei. Aber eigentlich ist das kein Grund wirklich traurig zu sein, wissen wir doch jetzt schon: wir kommen wieder !!!

Die Camps waren eigentlich alle zweckmäßig. O.K. der Sani-Block in Mata Mata hätt’s nötig, aber man ist als Camper ja auch schon mal Kummer gewöhnt. Gewöhnungsbedürftig fanden wir, dass man beim Duschen immer das Gefühl hatte, die Sonnencreme geht nicht runter (Sonnencreme? isch habe keine Sonnencreme), was wir auf den “Zusatz“ im Wasser zurückführen. Die Mitarbeiter fanden wir durchweg nett und hilfsbereit. Vielleicht schaffen wir es ja beim nächsten Besuch, die eine oder andere Nacht in einem der Camps zu übernachten (Urikaruus, mit ein wenig Glück). So kann man abschließend zum KTP sagen: nach dem Besuch ist vor dem Besuch, also nicht traurig sein.

Ich finde die hier sind viel zu kurz gekommen 😊

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Dies war der 1. Teil
Teil 1111. Dez. 2012
...und der 2. folgt sogleich

Gegen 10.00h sind alle Grenzformalitäten erledigt und wir können Richtung Upington aufbrechen. Haben wir gestern zwar Erdmännchen gesehen (leider viel zu weit weg), so kann man sagen, das Einzige in diesem Urlaub, welches so richtig nah dran war, wäre uns hier fast unter die Räder gekommen (Suicide Meerkat?). Im weiteren Verlauf ist die Fahrt nach Upington nicht nur ereignislos, ja sie ist total öde.

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Erst als wir gute 2 Stunden eine Stop in einem Farmstall einlegen, kommt ein wenig Bewegung ins Spiel. Wir decken uns noch mal mit Fleisch und Biltong ein und ich bekomme sogar ein kleines Sprinbockfellchen 🤩 Als wir wenig später in Upington ankommen, wird’s direkt belebter. Es ist Freitag Mittag und ziemlich viel los. Wir steuern zunächst einen Spar Markt an, um ein wenig unsere Vorräte aufzufrischen, fahren danach aber weiter, da wir erst in Kaimoes tanken wollen.

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Die Landschaft am Oranje ist so total anders, überall Weinanbau und Obstplantagen, so weit das Auge reicht. Es erinnert uns an die Juni Tour durch Kalifornien. So haben wir das nicht erwartet. In Kakamas legen wir einen kleinen Stopp in “De Pink Paardstaal“ ein und fahren dann die letzte halbe Stunde nach Augrabies.

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Wäre die Strecke nicht eine einzige Baustelle (viele Passagen nur 1 Spur, die andere muss warten) wären wir bestimmt schneller gewesen,

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so aber kommen wir um 15.45h in Augrabies Falls an.

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Wir checken ein und laufen anschließend zum Mainfall. Hier stürzen sich nicht wahrlich die Wassermassen in die Tiefe, aber es ist dennoch schön anzusehen.

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Vielleicht müssen wir uns, nach den Tagen im KTP, erst einmal wieder daran gewöhnen, das es auch touristisch erschlossenere Parks gibt.

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An den kleine Echsen haben wir allerdings nen Narren gefressen 😘

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Da es um 17.00h immer noch 39°C warm ist, entschließen wir uns (nach dem wir uns einen Stellplatz im Camp gesucht haben), den Dassie Trail in den frühen Morgenstunden zu machen. Wir plaudern ein wenig mit den Nachbarn, halten den Rest des Abends die Baboons im Auge (oh Mann, die sind hier aber auch nervig)

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und schmeißen gegen 19.00h den Grill an. Glück gehabt, denn erst, als wir mit Grillen fertig sind, fängt es wieder an zu winden. O-Ton Axel: es ist, wie am Meer, du fährst den ganzen Tag durch die Dünen und es ist schön warm und windig... aber das Meer siehst Du nicht (ist z.T. ein Zitat aus Hummeldumm). 22.00h ist unser Zeit, die Baboons sind bereits verschwunden und so gehen wir auch in die Waagerechte.

Morgen früh geht's über den Dassie Trail

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allerdings geht's mit der Berichterstattung erst zum Wochenende weiter

so stay tuned ich hoffe Ihr seid weiterhin dabei 🤪

Liebe Grüße
Claudia
Teil 1216. Dez. 2012
Hallo Ihr Lieben und einen schönen 3. Advent 😘

Also hier ist das Wetter genau richtig, um vor dem Rechner zu sitzen... 🤪

und da mein Zahnarzt mir nicht den Kopf abgerissen hat... geht's jetzt weiter.
Er hat zwar die Augen verdreht "tststs" 😗 , hatte aber volles Verständnis für mein handeln und weiß jetzt auch, dass Sekundenkleber hilft. Na gut, ich hab ihn vorher mit ein paar meiner Bilder "geschmiert" 😄

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17. November 2012

von Augrabie Falls nach Vioolsdrift
ca. 475km in knapp 5 Stunden (inkl. Morning Drive in Augrabies)

Heute schlafen wir mal ne halbe Stunde länger. Sind wir im Juni in den Canyonlands so gegen 7.30h zum Wandern aufgebrochen, so brechen wir hier bereits um 6.00h auf. Wir laufen den Dassie Trail. Es geht zunächst zum Arrow Point, von hier kann man wunderbar die Twin Falls und den Einschnitt des Canyons in der Landschaft sehen.

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Leider um die Zeit etwas gegen die Sonne und mit nicht wirklich viel Wasser. Im weiteren Verlauf des Trails müssen wir durch einige Reedgrasfelder und über Stock und Stein krackseln.

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Wir sehen ganz viele der kleinen Dassies, die in meinen Augen immer ein bisschen aussehen wie Nosferatu, mit ihren Zähnchen.

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Wir sehen ein paar Klippspringer (ist Euch mal aufgefallen, wie kurz die Hinterbeine sind ? Hat was von Zwergdackel), zwei Elands, ein paar Kudus und wieder ganz viele von den kleinen bunten Echsen.

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Bei der letzten Passage könnte man über den Pad abkürzen, muss dann aber durchs Wasser, daher laufen wir noch ein bisschen über den vorgegebenen Weg zurück ins Camp.

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Für die knapp 7 Kilometer haben wir 21/2 Stunden gebraucht, allerdings haben wir auf den Abstecher zum Moon Rock verzichtet (bei der Wärme wollte keiner von uns da rauf)

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Nun gibt’s erst mal Frühstück und so sind wir gegen 10.00h soweit aufzubrechen. Bevor wir Augrabies aber verlassen, fahren wir mit dem Auto noch ein Stück über die 4x4 Route bis zum Echo Corner und dem Oranjekom Aussichtspunkt.

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Ein wirklich lohnender Abstecher, sollte man auf jeden Fall gemacht haben. Erst jetzt setzten wir unsere Fahrt nach Vioolsdrift fort. Oh ha, das zieht sich endlos über die schnurgerade N14 bis nach Springbok. Dies könnte auch der Weg durchs Death Valley nach Las Vegas sein, das sieht genauso aus (hää? hier waren wir dieses Jahr doch schon mal).

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Zwischendurch gibt's immer mal wieder ne Baustelle, da die N14 neu gemacht wird.

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Anfahrt auf Springbok
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hab ich schon erwähnt, wie gerne ich Butternut esse 🤩 hier ne ganze Ladung
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In Springbok geht’s erst mal an die Tanke. Bei Engen gibt’s heute allerdings kein Diesel mehr 🙄 (och nöö, das hatten wir auch noch nicht), aber bei Shell haben wir dann mehr Glück, so dass wir beide Tanks so gut wie voll machen. Die letzten 80 Kilometer bis Vioolsdrift vergehen dann verhältnismäßig schnell, so dass wir um 16.30h im Aquacade Camp stehen. Wir sind die einzigen Gäste und können uns eine Campsite aussuchen. Wir nehmen die 8, schön schattig mit Blick auf den Oranje.

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Die Idee, morgen auf dem selbigen zu paddeln verwerfen wir bei den Temperaturen. Es ist viel zu heiß und eigentlich auch völlig unspektakulär. Wir gönnen uns einen Kaffee und wenig später einen Sundowner. Der Gin ist ziemlich zoppig, da war wohl der Kühlschrank in der letzten Nacht etwas zu kühl eingestellt (das gleiche Problem hatten wir bereits mit dem Saft, der Sprite, der Milch...) 😗

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Zum Sonnenuntergang gehen wir an den Beach (hahaha, doch das Meer 🤩 nach all den Dünen), aber zum anschließenden Braaien haben wir heute so gar keine Muße, also bleibt die Küche kalt. Die Grillen zirpen wie verrückt (oder haben wir nen Tinitus), als wir zeitig ins Dachzelt kriechen. Morgen geht's Richtung Richtersveld NP und da sind wir schon ziemlich gespannt drauf. Haben wir im Vorfeld ja nicht so viele Infos zusammen bekommen.
Und wie es dort aussieht, erfahrt Ihr im nächsten Teil.

Bis dahin liebe Grüße und viel Spaß
Claudia
Teil 1319. Dez. 2012
Hallo Ihr Lieben,
ich hab zwar fast gedacht, das wird nix mehr, aber...
... einen schaff ich noch (dann geht's in die Weihnachtspause) 🤪
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18. November 2012

Von Vioolsrift in den Richtersveld (De Hoop) 206 km
ca. 160km bis nach Sendelingsdrift durch die Helskloof in ca. 41/2 Std.
ca. 46 km bis zum Camp De Hoop: 2 Std.

Eins vorweg: heute wird 4x4 Tag 🤩
In der Nacht hatte Axel Wasserlochalarm (wo wir ja auch immer am Wasserloch gecampt haben) und wollte sehen, wer oder was am Wasserloch ist 🙄 Ich hingegen war zu Tode erschrocken, als ich den Reisverschluss hörte 😮 Junge, Junge, Schlafwandeln ist nicht gut... Der Morgen hingegen verläuft total relaxt und ruhig, wir könnten auch am Rhein campen. Die Vögel zwitschern und der Oranje fließt gemächlich vorbei. Um 9.00h sind wir dann aber doch zur Abfahrt bereit. Wir fahren über die 4x4 Strecke durch die Helskloof. So richtig wissen wir nicht, was auf uns zu kommt, haben wir doch im Vorfeld nicht wirklich viel herausbekommen. Selbst das Navi wollte uns nur bedingt über diese Strecke fahren lassen. Um so mehr freuen wir uns, das die Strecke so richtig nach unserem Geschmack ist. Bevor wir in die Einöde eintauchen, passieren wir noch ein paar Farmen.

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Die Strecke hat es echt in sich und wir kommen so richtig in Fahrt (nicht in Geschwindigkeit) es geht ganz schön über Stock und Stein.

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Kurz bevor wir Ecksteinfontein (den abgelegensten Ort der Welt 🤪 ) erreichen, ist die ganze Ebene mit etlichen (noch) blühenden Sukkulenten übersäht. Das sieht total klasse aus.

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Aber wie klasse muss das ca. 2 Monate früher aussehen, wenn alles so richtig blüht.

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Noch ein ganzes Stück hinter Ecksteinfontein bleibt die Strecke ziemlich rumpelig und wir kommen nur langsam voran. Dann aber wird's besser.

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Anfahrt auf Sendelingsdrift
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Bis wir, ca. 160km später, am Sendelingsdrift Gate zum Richtersveld NP stehen, sind mal eben 41/2 Stunden vergangen. Wir checken ein, buchen die Campsite für De Hoop und freuen uns, zu hören, dass wir tatsächlich die einzigen Besucher im ganzen Park sind und das soll auch so bleiben. Wir fahren also die ca. 46 Kilometer weiter bis an den Oranje. Das erste Stück bis zum Abzweig nach Potjespram ist 1a gegradet (ist hier ja auch eine Miningcompany am Werk) danach wird’s dann ziemlich rumpelig.

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Nachdem wir uns Gottes Hand angesehen haben, geht’s den Akkides Pass rauf und wieder runter, danach über eine Ebene, die aber, Wellblechpisten bedingt, auch nicht schneller zur befahren ist

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hier ein paar bewegte Bilder vom Pass 😣
http://www.youtube.com/watch?v=DT_Kjq5tEck&feature=player_detailpage

und dann die letzten gut 7 Kilometer durch einen Zulauf runter zum Oranje. Gerade das letzte Stück hat es in sich. O-ton Axel: nur van Zyl’s kann noch schlimmer sein (ja nee, ist klar 😗 ), aber wir werden mit einem herrlichen Blick auf den Oranje belohnt.

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hier ein paar bewegte Bilder von der Anfahrt nach De Hoop 😄
http://www.youtube.com/watch?v=IjeqLndzRk8&feature=player_detailpage

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Pünktlich zum Kaffee sitzen wir am Fluss und suchen uns erst dann eine geeignete Stelle für die Nacht. Der spätere Sundowner muss mal wieder aufgetaut werden, bzw. der Gin-Tonic wird heute als Slush serviert.

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Gegen 19.00h werfen wir das Feuer an und bei Boerewoorst und Süßkartoffeln-Mash lassen wir den Abend ausklingen.

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Baden waren wir im Oranje allerdings noch nicht, obwohl es ziemlich einladend aussieht. Wir sind immer noch hin und weg von diesem Platz – einfach klasse.

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Der nächste Tag läuft unter dem Titel "Richtersveld unlimited" oder "das ist hier aber nix für'n Golf 2" 🤩

Aber davon erst im neuen Jahr...

Ich wünsche allen, die hier mal zwischendurch vorbeischauen,
ein schönes Weihnachtsfest und vor allem ein ganz tolles 2013 😘 😘 😘
(vielleicht ja auch mit einer super Reise)

Bis ganz bald
Claudia
Teil 1428. Dez. 2012
Hallo Ihr Lieben,
ich hoffe, Ihr hattet ein paar entspannte Weihnachtstage und habt die Zeit genossen.
Da jetzt ein bisschen Ruhe einkehrt, schaff ich es doch noch vor dem Jahreswechsel einen weiteren Tag unserer Reise einzustellen. Ich wünsche allen viel Spaß dabei.

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19. November 2012
im Richtersveld vom Camp De Hoop in die Kokerboomkloof
(inkl. Abstecher ins Richtersberg Camp)
ca. 85 km in 4 Stunden

Heute treibt uns mal keiner (sonst ja auch nicht 😄 ), da wir im Richtersveld bleiben werden. Wir frühstücken über Stunden hinweg im Schatten der Bäume und genießen den vorbeifließenden Oranje. Die vielen Vögel sind hier gar nicht scheu und trauen sich sogar, uns das Ei vom Brot zu klauen. Die gelb/schwarzen Webervögel nennt Axel liebevoll “die BVB Truppe“, allesamt lustig anzuschauen.

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Irgendwann ist dann aber auch mit Baden und faulenzen Schluss und wir räumen zusammen. Bevor wir den Platz verlassen, spülen und duschen wir noch in einem der Ablution Blocks. Wir sind angenehm überrascht, wie sauber dieser Ort hier ist, und froh, hier gewesen zu sein (war ja so nicht geplant).

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Wir reiten durch den Wasserlauf zurück und nehmen Kurs auf unsere nächste (diesmal geplante) Campsite 😄

Bei YouTube ansehen ↗



Heute geht’s in die Kokerboomkloof. Seid Ihr schon mal auf dem Mars gewesen? Nein, wir schon und zwar heute. Das kann man gar nicht beschreiben, das muss man gesehen haben. Wir haben mehrmals das Gefühl, dass wir bei der nächsten Kurve den Mars Rover (heiß der überhaupt so? Nein er heißt ja Curiosity) über den Haufen fahren. Wirklich schnell kommt man allerdings auch nicht voran, das ist aber auch nicht wichtig, hier zählt vor allem das Fahren.

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Wegweiser im Richtersveld
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Als wir am Abzweig zum Richtersberg Camp stehen, entschließen wir uns, dort zu einer Kaffeepause vorbeizufahren. Ein Abstecher, der mal eben 1 1/2 Stunden kostet, aber mit einem sagenhaften Blick über den Oranje belohnt wird.

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Als wir gegen 15.30h weiter fahren, steht das Thermometer mal wieder auf 41°C. Puh, das kann ja was werden. Sind wir den halben Tag über den Mars geschaukelt, so wird der Pad, hinter dem Abzweig zum Hakkiesdoring Camp deutlich besser.

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Blick auf Aussenkehr
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Und so sind wir dann, ein paar Fotostopps später, gegen 16.30h in der Kokerboomkloof.

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Wow, das ist der Hammer hier, wir sind total begeistert. Das ist so eine Mischung aus nem Köcherbaumwald, gepaart mit der Spitzkoppe.

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Klitzekleiner Wehrmutstropfe sind die Tö-Häuschen, die waren wohl mal so richtig in Betrieb, fließend Wasser aber gibt’s keines mehr und alles was dazu gehört ist abgebaut. Lediglich eine Toilette, die über einen Tank/Pumpe/Sickergruben System betrieben wird gibt’s. Könnte so schlecht nicht sein, wenn’s funktionieren würde 🤢 Ganz ehrlich, da nehm ich lieber den Spaten...😊 (und die passen so schön in die Landschaft, echt Schade)

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Von den nur 4 vorhandenen Campsites ist keine weitere besetzt, so dass wir auch hier völlig alleine sind. Zwei Klippspringer begrüßen uns und auch ein Skorpion (der größte, den wir je gesehen haben) lässt sich mal blicken.

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Wir krackseln noch ein wenig auf den Felsen herum, bevor wir gegen 19.00h Feuer machen und das Potje vorbereiten. Hmm, es gibt lekker Kudu-Hack-Bobotie.

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Bis das aber so weit ist, ist das Dachzelt aufgebaut, ein paar Bilder gemacht und natürlich die Sonne längst untergegangen. Wir sitzen zum und nach dem Essen in völliger Stille am Feuer und leeren ein paar Gläser roten Saft (O.K. ein paar der barking Geckos sind zu hören). Gegen 22.00h finden wir uns dann im Dachzelt ein. Es sind immer noch kuschelige 23°C.

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Was für ein herrlicher Tag, so richtig nach unserem Geschmack! Dennoch werden wir bereits Morgen den Richtersveld verlassen und einen Tag früher in Aus eintrudeln.
Davon aber beim nächsten Mal, denn der letzte Ritt steht noch bevor 🤪

Ich wünsch allen Mitlesern und Formis einen guten Rutsch und
ein tolles, hoffentlich erlebnisreiches 2013 😘 😘 😘

Bis ganz bald
liebe Grüße
Claudia
Teil 1502. Jan. 2013
Fertig - die Reise geht weiter 🤩
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20. November 2012

Kokerboomkloof nach Klein Aus Vista - 335 km (inkl. 40km Horse Tour)
davon: 61 km bis nach Sendlingsdrift (in 3 Stunden)
und gut 2 Std. vom Ufer des Oranje nach Aus

Eigentlich auch ohne Wecker, werden wir zur gewohnten Zeit wach. Die Sonne ist noch nicht ganz über den Berg, aber als sie wenig später den Weg gefunden hat, müssen wir tatsächlich noch mal mit unserem Frühstücksbuffet umziehen, denn es ist einfach zu warm in der Sonne.

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Auch wenn es uns hier im Richtersveld richtig gut gefällt, besonders die beiden Campsites, so haben wir bereits gestern beschlossen: 2 1/2 Tage im 4x4 Gang reichen. Wir brechen also die Zelte hier einen Tag früher ab und fahren in Richtung Klein Aus Vista.

Bei YouTube ansehen ↗



Die Fahrt geht über den Hellsgate Pass und ist mal wieder nicht ohne, aber wunderschön mit all den Ausblicken. In der überwältigen Landschaft sehen wir noch allerhand 4Beiner.

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die Rumpelfahrt über den Helskloof Pass 🤢
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=tOQEP5y4DLI

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die Affenbande flieht
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Für die 61 Kilometer bis nach Sendlingsdrift brauchen wir satte 3 Stunden.

Da wir ja gleichzeitig Südafrika verlassen, müssen wir nun das entsprechende Procedere über uns ergehen lassen. Also fangen wir mit Departure an und finden uns wenig Später (mit Ausreisestempel im Pass) beim Police Office wieder. Der nette Herr nimmt seinen Job sehr ernst und lässt sich so ziemlich alles im Wagen zeigen (sogar unter den Sitzen hat er nachgesehen). Das alles geht aber ziemlich zügig, so dass wir uns wenig später von ihm verabschieden. Jetzt müssen wir noch im San Parks Office ein “Ticket“ für die Fähre besorgen (100,-Rand) und wenig später geht sie ab, die wilde Fahrt über den Oranje. Das Ganze geht so was von zügig, dass es fast stressig ist, die “Rettungsweste“ 🤪 in der Zeit anzuziehen (und wehe Ihr lacht jetzt)

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jaja fast wie der Michelin Mann 🤪
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Blick zurück mit dem SanPark Gebäude
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und hier das Ganze in bewegten Bildern 🤪
http://www.youtube.com/watch?v=ZzlDyYYc-Vg&feature=player_detailpage

Die ganze Ausreise/Fähren Aktion hat gerade mal 30 Minuten gedauert und schon stehen wir wieder auf namibischem Boden. Jetzt noch schnell die Einreiseformalitäten erledigen und dann geht’s weiter nach Klein Aus Vista. Die knapp 200 Kilometer bis dahin aber ziehen sich gewaltig (sag mal, warum sind Teerstraßen denn immer gleich so langweilig, egal was rechts und links passiert?). Bereits um 14.15h sind wir im Office von Klein Aus Vista. Die Anfahrt ist ein wenig anders, als wir es in Erinnerung haben. Mensch, die haben hier im März ganz schön einen auf die Hose bekommen, da hat doch wohl ne Flash Flood einiges weggerissen. Jetzt wird wohl eine Art Schutzgraben gebaut (ob das beim nächsten Mal hilft) und der Eingang entsprechend verlagert. Bevor wir zur Campsite fahren, checken wir ein. Wir haben ja reserviert, aber erst für Morgen 😗 ist aber überhaupt kein Problem. Auch das wir lieber die Site 10 statt der 1 möchten, ist überhaupt kein Problem und dass wir ein Braai Pack haben möchten, ist überhaupt ... 😄
Ein Problem könnte aber der Weg zum Camp sein, haben wir es zwar tiefsandig in Erinnerung, so geht hier ohne 4x4 gar nichts. Auf halber Strecke müssen wir zuschalten, da die Räder bereits durchdrehen. Wir nehmen erst mal die Site No. 10 in Beschlag und trinken Kaffee. Nicht ganz allein, denn wir teilen uns die Herberge mit dem kompletten “Weber-Clan“. Die sind ja wirklich knuffig, wie sie so umtriebig an ihrem Häusle werkeln und auf die Kleinen aufpassen. Da könnte ich Stunden zuschauen.

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Die gut 10 Kilometer lange Wanderung des Schutztruppentrails sparen wir uns bei immer noch 38°C, obwohl die ja super schön ist (haben wir vor 21/2 Jahren gemacht) Daher ziehen wir einen Besuch bei den wilden Pferden von Garup vor. Auf dem Weg holen wir noch unser Braai Pack und staunen nicht schlecht. Wir sind doch nur zu zweit, das ganze könnte aber für ne halbe Fußballmannschaft reichen. O.K. den Kuchen (eher Geburtstagstorte) verdrücken wir gleich, bei den Pferden (da meine Mama heute Geburtstag hat, passt‘s) Dort angekommen, verzieht sich gerade eine Herde, aber es stehen, soweit das Auge reicht, Pferde in der Nähe und irgendwann kommen dann auch noch ein paar davon zur Tränke. Sowohl Tränke, als auch Shelter sind komplett anders, als beim letzten Mal. Und auch ein paar Oryxe geben alles.

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so sah es hier im Mai 2010 aus
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Irgendwann haben wir dann aber auch genurg Pferde gesehen und so geht’s zurück. Nicht ganz, wir fahren erst noch mal in Richtung Geisterschlucht und machen ein paar schöne Bilder von der untergehenden Sonne.

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Erst dann geht’s zurück zur Campsite. Schnell ist das Feuer am Start, während dessen werden die Bilder gesichert und gegen 20.00h ist das Essen auf dem Tisch. Wir müssen sagen, das mit dem Braai Pack kann man ruhig empfehlen, das ist suuuperlecker, aber auch suuuperviel. Beim nächsten Mal würden wir vielleicht nur eine Portion ordern 🙄 Wir sitzen noch eine Weile im Windschatten, bevor wir bei luftigen (es windet ganz schön) 19°C gegen 22.30h im Dachzelt verschwinden. Den ganzen Abend murmseln die kleinen Webersleut in ihrer Behausung 😄 das erinnert schon ein wenig an frühere Jugendherbergszeiten... erst ist Ruhe, aber wenn einer wieder anfängt zu kichern, ist die ganze Bande nicht zu halten.
Dies war wieder ein herrlicher, sehr abwechslungsreicher Tag, den wir nicht missen möchten. Morgen, ja Morgen geht’s dann über die wunderschöne D707 Richtung Tsauchab.

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Ein Richtersveld Fazit fehlt vielleicht noch 😊
Unser Besuch dort war echt klasse. Waren wir im Vorfeld etwas unsicher, so würden wir den (bei einer Süd-Tour) immer wieder für 2 Nächte einbauen. O.K. die Tagestemperaturen waren, wie aber bei der gesamten Reise, schon am oberen Limit und die Chance dort 2 1/2 Tage rumzureiten ohne ein anderes Fahrzeug (ausser 1x Ranger) gesehen zu haben, ist wahrscheinlich auch ein Einzelfall. Aber... wir würden's drauf ankommen lassen 😗

Zum Wochenende geht's vielleicht schon weiter
liebe Grüße und viel Spaß
Claudia
Teil 1605. Jan. 2013
So die Weihnachtsdeko is fott et kann weitergehn. Seid Ihr noch dabei?

21. November 2012
von Klein-Aus Vista nach Tsauchab ca. 390km (etwa 5 Std.)
ein paar Kilometer kann man abziehen, da wir noch mal zum Oerwald zurück fahren
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Die ganze Nacht hat der Wind ordentlich am Zelt gezerrt, dennoch sind wir fit, als der Wecker Alarm schlägt. Es geht gerade die Sonne auf und so sind wir auch im nu auf den Beinen. Vor dem Frühstück wird noch schnell geduscht, so dass wir die Facilities für uns allein haben. Das Frühstück selber teilen wir uns mit den Webers, die sind zwar noch nicht ganz so zahlreich vertreten (schlafen die denn so lange?) aber auch wieder knuffig.

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Wir räumen zusammen und verlassen zum 2. Mal diesen wunderbaren Ort. Auf dem Weg bekommen wir noch mal die Bahntrasse zu sehen und können nur die Köpfe schütteln. War nicht mal von Fertigstellung in 2011 die Rede? Das sieht eher nach einer never ending Story aus…

Blick zurück zur Campsite
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sieht nicht so wirklich fertig aus 🤪 oder wird das die "Wilde Maus" von KleinAus
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Dertour zur Campsite über den Bahndamm 😄
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Bevor wir Klein Aus Vista verlassen, bringen wir noch Teller und Fleischbehälter zurück.

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Im Office kann ich kaum die Augen von dem digitalen Bilderrahmen abwenden. Abwechselnd sind die Bilder der Flash-Flood und dem Schnee im August zu sehen. (@Gugu: ich glaub jetzt zu wissen, wie sehr Ihr Euch den Allerwertesten abgefroren habt) 🙄

ein letzter Blick,
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dann geht’s noch mal nach Aus, zum Tanken. Lustig findet Axel den Tankwart: 1 Schneidezahn in Gold und auf dem andern prangt ein goldenes Dollar-Zeichen (Männer eben, öhh ähhm sorry) 😗
Letztendlich sind wir gegen 9.00h auf dem Pad. Ich weiß nicht wie, aber ich konnte Axel gestern doch noch dazu bringen, über die D707 zu fahren, so dass wir wenig später über den roten Pad gleiten.

Jeder, der hier schon mal war, kennt das 😘
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Leider muss ich eingestehen, dass es sich, als Durchgangsstrecke 😣 , ziemlich zieht und die D707 auf einigen Stücken nicht gerade im besten Zustand ist. Auch die C19 ist nicht der Knaller und das macht die Fahrt nicht gerade schneller, zumal Axel immer mal wieder vor den Dips heftig abbremsen muss, so dass der Wagen quer steht (ist natürlich total übertrieben, hört sich aber doch gut an)😗 Aber egal, wir haben diese letzte, lange Etappe bewusst in Kauf genommen, also müssen wir da durch. Nichtsdestotrotz genießen wir die herrliche Landschaft.

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Nach knapp 385 Kilometern, erreichen wir 5 Stunden später unser Tagesziel Tsauchab.
Wir werden superfreundlich von Nicky Steyn in Empfang genommen und dürfen, da nicht viel los (erst in 3 Tagen, da kommt eine große Gruppe), die Campsite im Oerwald ganz allein für uns haben. Wir fahren also die D854 wieder ein Stück zurück und nehmen dann den 4x4 Pad, bis wir, 5 Kilometer später, dort sind.

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Das ist ja so was von aufgeräumt hier, da traut man sich gar nicht über den frisch geharkten Boden zu laufen.

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Laufen wollen wir aber noch ein bisschen und so geht’s dann in den Wild Fig Forrest. Auhaa, Fig Tree sagt ja schon alles, aber wir haben noch nie so viele, schon überreife Feigenfrüchte gesehen, geschweige denn gerochen 🤢

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Wir sehen eine ganze Horde Baboons, ein paar Warzenschweine und eine Herde Kudus. Vögel sausen hier auch einige rum, vor allem die Frankoline, die laufen hier wild schnatternd durch die Gegend.

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es ist herrlich am Fluss, läd aber nicht zum Baden ein (buäh riiiesen Kaulquappen)
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Da gegen Abend der Wind wieder auffrischt, verziehen wir uns in die Lapa, werfen das Feuer an und haben wenig später das Essen auf dem Tisch. Es ist zwar schön windstill in der Lapa, aber auch mörderheiß.

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Die Temperaturen außerhalb liegen gegen 21.30h bei immer noch 24°C. Wir lassen den Tag, der ja eigentlich nur aus Fahrerei bestand noch ein wenig ausklingen und gehen dann die Leiter hoch. Morgen früh wollen wir den 4x4 Trail fahren und eine kleine Wanderung bei moderaten Temperaturen machen... bevor es dann über Solitär nach Tsondab geht 🤩

Ach ja, die Zikaden (glaub ich) haben mir echt den Gar ausgemacht. Bei den Viechern könnte ich schreiend davon laufen… und zu wem fliegen die wohl immer 🤢

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Viel Spaß beim Mitreisen und bis ganz bald
Claudia
Teil 1706. Jan. 2013
🤩 fertig 🤩
das Wetter ist ja wieder nicht so doll, da stell ich doch noch einen Tag ein 😄

22. November 2012
von Tsauchab nach Tsondap - 140km (ca. 2 1/2 Std.)
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In der Nacht ist der Wind eingeschlafen, von den Baboons war nur mäßig was zu hören, dennoch hatte ich 1x “Ankeralarm“ (wohl was Wirres geträumt 😣 ). Zeitig sind wir aus den Federn und nachdem wir doch länger gefrühstückt haben, als geplant, kommen wir gegen 7.45h los.

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Wir fahren den Klipspringer 4x4 Trail, bis wir zur Mooikloof kommen,

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Blick zurück
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dort parken wir den Wagen und laufen in selbige hinein.

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Eine wirklich schöne und kurzweilige Wanderung, leider aber komplett ohne Wasser. Sonst steht hier wohl schon mal die ein oder andere Pfütze, jetzt ist es “Drizzabone“ (Knochentrocken). Einzig im Seitenarm gibt’s ein paar nasse Stellen, diese sind aber von unzähligen Bienen und Wespen belagert 🙁 , so dass wir nur zögerlich dran vorbei gehen und wenig später umkehren.

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Nach etwa 2 Stunden sind wir wieder am Wagen und fahren das restliche Stück des 4x4 Trails bis wir am Gate auf die D850 treffen. Dann geht’s zurück nach Tsauchab. Wir zahlen und nehmen noch ein Stück Springbockfilet für heute Abend mit. Und so verabschieden wir uns ganz nett von Nicky und fahren weiter. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und in ein paar Wochen werden die bestimmt auch noch mal an uns denken. Dann nämlich, wenn die Camera-Trap kontrolliert wird, da sind wir dann dabei 🤩 Eigentlich dient die ja eher, die Leopardin mit den beiden Cups zu orten, bzw. den (lt. Nicky) stattlichen Leoparden der hier sein Unwesen treibt, aber hin und wieder geraten auch 2beiner in die Falle 😗
Nach relativ kurzer und ereignisloser Fahrt kommen wir gegen Mittag in Solitär an. Tanken und Apfelkuchenessen gehört zum Pflichtprogramm.

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Oh nöö, eine riesige Lapa “ziert“ jetzt die Stelle, an der früher der nette Rasengarten mit den Sonnenschirmen und der Vogeltränke war 🙁 (wem’s gefällt) Schade, manchmal weicht Klasse der Masse und die ist hier auch vorzufinden.

🙁 🙁 🙁
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so sah es hier im Mai 2010 aus 😄

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Ein ganzer Trupp Tschechen, die eine Namibia-Experience machen (vorweg ein Porsche Cayenne Camouflage), ordentliche Busladungen und sogar eine Truppe, die zum Radfahren hier ist (Chapeau, bei 38°C) Da fragen wir doch gleich mal nach... neee, radeln nur in den frühen Morgenstunden oder Abends vor dem Essen (hmmm, dann sind’s doch immer noch mind. 30°C).

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Ach so, der Apfelkuchen, der aber war lecker und noch richtig heiß, da gaaanz frisch aus dem Ofen 🤩

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ein Bild muss sein 🤪
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Wir fahren weiter und biegen kurze Zeit später links ab auf Tsondab.

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Eigentlich ja nicht in der Reiseplanung, haben wir das durch den Tag weniger im Richtersveld reingeholt. Wow, das ist richtig Afrika Feeling (finden wir). Schon die 18 Kilometer Anfahrt, durch die Pläne, ist einfach toll. Wir sehen viele Oryx, Springböcke und Strauße.

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Angekommen, stellen wir fest, dass die Hausherren heute in Windhoek sind. Wir werden aber vom Staff bestens betreut, dürfen uns an der Bar bedienen (lekker Rock-Shandy)

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und genießen den warmen Tag am Pool.

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Leider ist der Himmel den ganzen Tag schon zugezogen so dass uns wohl wirklich schöne Bilder verwehrt bleiben (dann kommen wir halt noch mal her – zack!)

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Gegen 17.00h kommt sogar ein kleines Schäuerchen aus den dunklen Wolken. Die bleiben, dank des stürmischen Windes, aber nicht lange an Ort und Stelle und so haben wir zum Essen doch noch einen herrlichen Sonnenuntergang… wenn nicht sogar den schönsten Sonnenuntergang auf dieser Reise seufz

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Nicht vergessen zu erwähnen: die Höhlenduschen, die sind so was von einmalig.

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Wir sind uns jetzt schon sicher, hier waren wir nicht das letzte Mal. Wir sitzen lange, bei lauen Temperaturen, draußen und genießen die Umgebung bei Mondschein.

Mensch Axel, doch nicht bei Langzeitbelichtung mit Kopflampe durchs Bild 😣
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Irgendwann fallen uns aber dann doch die Augen zu und wir verschwinden.

Morgen geht’s nach Rooiklip, davon beim nächsten Mal…

Ich hoffe, Ihr hattet Spaß beim Mitreisen
Liebe Grüße
Claudia
Teil 1808. Jan. 2013
jetzt aber 🤪 es geht weiter

23. November 2012

von Tsondab nach Rooiklip ca. 130km in gut 2 Stunden
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Wir werden bei lauen 20°C gegen 6.00h wach und genießen den Morgen und die Weite auf Tsondab. Ich wiederhole mich, es ist einfach herrlich hier, das kann man nicht beschreiben (das muss man erleben) 😄 Wir frühstücken ganz gemütlich und amüsieren uns über die Perlhühner und den Oryx (der hat Axel auf dem Tö besucht). Oryx gibt’s hier unzählbar viele.

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der Besucher 🙄
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der Einblick 🤪
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und der Ausblick 🤩
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Und Feenkreise gibt es auch ganz viel, es ist uns aber einfach viel zu warm, um auf die andere Seite des Valley zu laufen, um diese näher zu betrachten.

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Es reicht für ein paar Runden im Pool und der erneute Genuss der Höhlendusche, bevor wir so langsam zusammenpacken.

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hier auch noch mal für die Nicht-Camper 😄
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Die Hausherren kommen gegen Mittag aus Windhoek zurück und so sitzen wir noch eine Weile bei einem Rock Shandy zusammen und plaudern. Alles nicht so einfach und rosarot, wie es für uns Touris immer aussieht 😣 Haben wir uns über die Vielzahl der Oryx gefreut, hören wir jetzt, dass sie die Tränke auseinandergenommen haben; die muss jetzt unplanmäßig repariert werden. Außerdem, für uns unvorstellbar, wird wohl die Grundsteuer mal eben um 700% erhöht. Wie man dabei überleben kann, ist uns ein Rätsel. Aber das Thema ist ja wohl noch nicht durch. Wir zahlen unsere Zeche diesmal mit Euro, da wir mal wieder (super Versteck) das restliche Bargeld nicht finden. Dann ist es Zeit sich zu verabschieden, aber mit dem Versprechen, ganz bald wieder zu kommen 😘 (ich möchte sooo gerne mit Hans einen Rundflug machen) Wir verlassen die endlose Weite von Tsondab.

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Wir fahren auf die C14 und kommen nach ein paar Kilometern über den Tropic of Capricorn… jaja, als Steinbock ist das aber Pflicht, dort zu halten...

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Dann geht’s durch den Gaub Canyon und wenig später biegen wir Richtung Gamsberg ab.

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Unser heutiges Ziel, Rooiklip, erreichen wir nach einer halben Stunde holprigster Fahrt. Das ist das totale Kontrastprogramm zu Tsondab, gefällt uns aber auch super gut. Wir werden superfreundlich von Lore und einer Praktikantin (Henriette aus Lübeck) empfangen und nur wenig später sind wir bereits auf dem Weg zu Campsite No. 3 (ohne 4x4 geht da aber mal gar nichts) Hammer, eine riesige, schattige Höhle ist für die nächste Nacht unser Heim.

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Ziemlich urig ist das “Badezimmer“ – open air und mit freier Sicht.

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Ganz so frei ist die Sicht in die Ferne von No. 3 Site allerdings nicht, da bietet die No. 1 mehr Sundowner Feeling, bis dahin ist aber noch Zeit. Die nutzen wir, nach Kaffee und leckerem Muffin, um ein wenig unsere Sachen zusammen zu packen. Buäääh 🙁 ist die Zeit denn doch schon wieder rum. Aber vielleicht bekommen wir ja unfreiwillig noch ein bisschen Galgenfrist... Hans hat heute bestätigt, das die Piloten bei Air Namibia streiken (na super 😖) Mal sehen, was uns da am Sonntag erwartet. Aber bis dahin sind ja noch 2 Tage 🤪 Da unsere Nachbarn von der No. 1, kurz vor Sonnenuntergang immer noch nicht da sind, nehmen wir unser Savannah und genießen in deren Sitzecke den Sonnenuntergang.

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Anschließend schmeißen wir noch unsere Reste zusammen und genießen den (fast) letzten Abend am Feuer. Wir sichern noch mal die Bilder und gehen dann irgendwann ins Höhlendachzelt.

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Es ist mucksmäuschenstill, einfach toll 😘

Morgen schon, geht’s zurück nach Windhoek…

… davon aber erst beim nächsten Mal.
Ich hoffe, Ihr seid dann auch noch dabei, wenn es heißt “Abschied nehmen“

Liebe Grüße und viel Spaß
Claudia
Teil 1912. Jan. 2013
wir nähern uns dem Ende, leider 🙁

24. November 2012

von Rooiklip(über die C26) nach Windhoek u. Etango Ranch ca. 182 km in knapp 4 Std.
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Kein Wecker, nein ein Pferd das uns in den frühen Morgenstunden wach wiehert 🙄. Mann, das hallt vielleicht in der Höhle. Wir drehen uns aber noch mal um und stehen erst gegen 6.45h auf. Zum Frühstück verziehen wir uns direkt in den Schatten. Wird das wohl das letzte gemütliche Frühstück in Afrika sein 🙁

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Wir spülen, räumen die restlichen Sachen zusammen und genießen ein letztes Mal die Open-Air Dusche mit Ausblick.

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Beim Verlassen von Rooiklip lassen wir unseres Leftovers zurück und noch ein paar der Klamotten, die wir nicht wieder mit zurücknehmen werden (ein paar davon haben wir xtra mitgenommen – frisch gewaschen und vacuumverpackt, die landen unterm Baum, was uns sehr freut 😂). Wir werden von Frans ganz nett verabschiedet und holpern den Weg zurück zur C26. Die brauchen wir auf dem Weg nach Windhoek auch nicht mehr zu verlassen. Dennoch führt unser Weg ganz spektakulär über den Gamsbergpass 🤩, das haben wir so nicht erwartet. Die Auffahrt ist schon klasse, aber oben auf dem Platteau ist die Sicht toll, obwohl immer noch dicke Wolken über Windhoek hängen.

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das nenn ich mal perfekte Straßenführung 🤪
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unterwegs immer wieder gern gesehen 🤪
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Kurz vor Windhoek haben wir dann auch wieder Asphalt unter den Reifen.

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Und wir haben die 1. und einzige Polizei Kontrolle dieser Tour. Als die Beamtin den “Internationalen“ zu sehen bekommt, fragt sie etwas irritiert „sieht so der Führerschein in Deutschland aus“ (wir können uns ein Schmunzeln kaum verkneifen) 🤪 Keine 5 Minuten später stehen wir bereits bei Shell und tanken den Wagen voll. Ja richtig voll, es gehen noch mal fast 100 Liter rein. Schade nur, dass wir ausgerechnet hier nicht mit Karte zahlen können und noch mal Bargeld ziehen müssen (hihihi, Startkapital für’s nächste Mal). Gegen 14.00h sind wir zurück bei ASCO und die Abgabe ist binnen kürzester Zeit über die Bühne. Jetzt warten wir nur noch auf ein paar Mitfahrer und dann geht’s zurück Richtung Flughafen. In der Wartezeit sehen wir uns den Neuen bei ASCO an. Ähnlich wie früher der Discover, mit Koffer, sieht gar nicht so übel aus (also merken).

😊 soll keine Werbung sein
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Auch gibt es ein Widersehen mit unserem Saffi 🤩 (4x4 Safari), mit dem wir letztes Jahr eine wunderbare Reise durch Botswana hatten. Da kommen sofort die Erinnerungen hoch. Auch wenn die Blechschäden behoben wurden, so ist die fette Beule in der hinteren Stoßstange immer noch gut sichtbar (sorry Junge 😣, das haben wir nicht extra gemacht) Mit 138.000km auf dem Tacho ist er jetzt allerdings bei Value Car unter Vertrag. Während die anderen wenig später am Flughafen abgesetzt werden, werden wir direkt auf der Etango Ranch abgesetzt. Sofort werden wir superfreundlich von Bernard in Empfang genommen und wenig später zeigt Carmen uns alles. Da es ziemlich voll ist, sind wir in einem der vier Rondavells untergebracht, aber nach 2 Wochen Dachzelt, haben wir da kein Problem mit.

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Wir genießen die Zeit, löschen unseren Durst am Pool mit einem kühlen Savannah und schnacken mit den anderen Gästen. Es ist wirklich sehr herzlich hier. Die Kinder toben im Pool, die Hunde sind dabei und man hat das Gefühl, bei Freunden zu Besuch zu sein. Auch dass Carmen wenig später für uns den Online Check-In übernimmt, finden wir super. Wir bekommen ein paar Minuten später unsere Pässe mit den Worten “Ihr habt ja wohn en Deal mit Air Namibia, Ihr seid die einzigen, für die ich die Bordkarten erhalten habe“ zurück 🙄 Jetzt können wir nur noch hoffen, dass wir morgen auch mitkommen. Da hatten wohl ein paar Gäste in den letzten Tagen nicht so viel Glück, da wg. des Pilotenstreikes und der Wartung bei Air Namibia ein wenig Chaos entstanden ist. O.K. wir lassen uns überraschen. Gegen 19.00h gibt’s für uns Essen in der Lapa –

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Goulasch vom Oryx, hmmm lekker. Da wir bereits gegen 4.30h geweckt werden, gibt’s anschließen nur noch eine kleine Runde an der Bar. Wir tauschen uns ein wenig über die letzten Tage aus und lassen uns von Robert über die Veldfeuer berichten. Bisher hat’s wohl schon bei acht Nachbarn gebrannt, da das Gras in diesem Jahr sehr hoch ist, sind die Folgen nicht zu verachten. Auch erfahren wir, dass heute Morgen plötzlich eine zahm wirkende Kudukuh im Stall auftauchte, leider bedeutet dies seit September diesen Jahres „Tollwut“ und so musste das Tier an Ort und Stelle erschossen werden. Oh je, tauschen möchte ich mit den Farmen hier auch nicht immer. Nachdem der GT geleert ist geht’s zurück in unser Rondavell und wenig später liegen wir in der Horizontalen… zum letzten Mal. Ich kann gar nicht beschreiben, wie schwer mein Herz wird, bei dem Gedanken, Morgen Abschied nehmen zu müssen 🙁 🙁 🙁

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Ob und wie wir weg kommen, erfahrt Ihr allerdings im letzten Teil. Auch wollte ich noch ein paar Daten zusammentragen (gefahrene km und so)

Ich hoffe, Ihr seid dabei, wenn es heißt: Finale

Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
Claudia
Teil 2013. Jan. 2013
@ Franzicke - schön, dass Du so kurz vorm Finale noch aufgesprungen bist 😄
@ Bele - was meinst Du wohl, warum ich bei den anderen Videos den Ton überspielt habe 😗
@ Guggu & Daniela - Ihr seid jetzt mein Rettungsanker, wenn ich in das "Loch danach" falle 😐
@ alle, die noch Lust haben, beim Abschied dabei zu sein


Finale, oder besser gesagt, Abschied nehmen 🙁

25. November 2012

Etango Ranch – Rückflug und wieder daheim
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Die Nacht war kurz, dennoch stehen wir gegen 5.00h in der Lapa und betrachten wehmütig die Morgendämmerung – blaue Stunde, zum letzten Mal, da fließen gleich ein paar Tränen 🙁

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Konnte man bei unserer 1. Tour in 2010 nicht gleich von „Liebe auf den ersten Blick“ sprechen, so hatte sich dieses wunderbare Land aber im Laufe dieser 3 Wochen so langsam durch die Hintertüre reingeschlichen und uns für sich gewonnen 😊
Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl, welches ich Ende Mai 2010 beim Abschied empfunden habe – eine unglaublich tiefe, unstillbare Sehnsucht nach der Weite, der Landschaft, der Einsamkeit, der Menschen, der Tiere…
Müßig zu erwähnen, dass es diesmal nicht anders sein sollte.

Nach einem kurzen Frühstück bringt Bernard uns zum Flughafen und dank des Online Check-ins sind wir ganz zügig dran. Heute scheint einer der wenigen Tage zu sein, an denen was geht. Glück gehabt 😎 Allerdings landet die Maschine aus Frankfurt nicht pünktlich. Die landet erst nach 7.00h und daher verschiebt sich unser Abflug um fast eine Stunde (für einige unserer Mitreisenden schon der glatte Genickbruch, da der Anschluss Flug/Bahn nicht erreicht werden kann)

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Der Flug selber ist, bis auf ein paar holprige Passagen, recht unspektakulär. Da wir einen Tagflug haben werden wir rundum mit Filmen versorgt (bis die Augen eckig sind) und so vergeht die Zeit relativ schnell. Nur blöd, dass man bei dem Tagflug irgendwie auf den GT zum Schlafen verzichten muss 😎

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Gegen 17.45h landen wir dann wohlbehalten in Frankfurt. Wie viel Glück wir mit dem Flug hatten, wird uns erst ein paar Tage später bewusst, als wir hier im Forum ein wenig danach stöbern. Uuuuiii 😣
Wir nehmen wenig später unser Gepäck in Empfang und sehen dann zu, dass wir den gebuchten ICE bekommen, was aber überhaupt kein Problem darstellt, da ich mehr als genug Puffer eingebaut habe. Da wir diesmal nicht Rail’n Fly gebucht haben, sind wir leider auf den fest gebuchten Zug festgelegt. Leider, denn der frühere Zug wäre dann auch bis D’dorf durch gefahren. So nehmen wir den gebuchten ICE, aber die Bahn hat dann mal eben eine Fahrplanänderung eingeschoben. Also in Köln raus aus dem ICE und rein in den Interregio 😈 Geht dann aber doch zügig, so dass wir gegen 21.30h in unserem Zuhause stehen. Wie so oft, mit einem lachenden und zwei weinenden Augen, hat uns der Alltag wieder 🙁
Dennoch gibt’s für uns immer mindestens zwei Gründe, sich wieder auf zu Hause zu freuen 😘 😘 😘

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mindestens einer, der Hurra schreit 🤩
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Zwei wunderbare Wochen, die einfach rasend schnell vergangen sind, liegen hinter uns. So viele Eindrücke, die es noch zu verarbeiten gilt… aber eines wissen wir jetzt schon sicher: wir kommen wieder.

Schlusswort und Fazit
so viel Text zum Schluss, wollte ich gar nicht – sorry 😊

Es war eine tolle Mischung aus bereits bekanntem und völlig neuem.
Ich weiß gar nicht, wie oft ich mir anhören musste „2 Wochen Afrika, ist das nicht zu wenig“ Zu wenig ist es immer 🤪 aber wir haben die 2 Wochen richtig ausgekostet und würden das immer wieder machen, wenn mehr nicht geht. Wir sind in dieser Zeit mal eben knapp 4.200 km gefahren, hatten aber nie das Gefühl, das es zu viel ist. Bei den Gamedrives im KTP hätten es an der einen oder anderen Stelle schon ein paar Kilometer weniger sein können, das würden wir beim 2. Besuch relaxter angehen. Der Richtersveld hat uns total umgehauen (muss man natürlich mögen, wir tun’s) und wir würden dort auf jeden Fall noch mal hin fahren. Die Landschaft, die Weite, der Himmel, das haut uns immer wieder um… 🤩 Hinzu kommt aber auch, dass man zu dieser Jahreszeit schöne lange Tage hat, die man wunderbar ausnutzen kann. O.K. die Temperaturen über Tag waren schon im Grenzbereich, dafür hatten wir herrlich laue Abende und angenehme Nächte (davon konnten wir 2011 nur träumen).

Fahren wir noch mal? Die Frage stellt sich kaum – na klar 🤩

Würden wir noch mal mit Air Namibia fliegen? Jooaaa 😕, denke schon, das halten wir aber mal im Auge. Allerdings haben wir drei Jahre hintereinander nichts zu beanstanden gehabt.

Würden wir den Wagen wieder bei Asco buchen? Auch das würde ich hier und jetzt mit einem Ja beantworten. Haben wir auch hier 3x in Folge guten Service und eine reibungslose Abwicklung erlebt. Dass das Campingequipment nicht immer auf dem neuesten Stand ist… damit können wir aber leben. Die Autos waren immer zuverlässig und in einem guten Zustand. Eine Reifenpanne hatten wir bisher, zum Glück, auch noch nie 😄

Ich glaube es ist alles gesagt, oder 😊

Unglaublich aber wahr, es ist zu Ende. Ich möchte mich bei Euch bedanken, denn Ihr habt es eigentlich erst möglich gemacht, dass auch ich die Reise noch mal durchleben konnte und ich muss sagen, ich habe es sehr genossen 😘
Jetzt hoffe ich natürlich, dass auch Ihr ein wenig Spaß dabei hattet 😎

Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust auf unsere Namibia/Botswana Tour aus 2011. Ich überlege ernsthaft, unsere Reise ein wenig aufzubereiten, da ich ja in diesem Bericht den einen oder anderen Bogen gespannt habe… 😗

Lasst es mich wissen. Ich will niemanden langweilen, wüsste aber auch schon einen Titel: “Schokoladenwettessen“ 🤩


Ich wünsch Euch allen ganz liebe Grüße und eine schöne Zeit
Claudia

P.S.: solange bei uns keine Planung ansteht, werde ich mich mit den vielen, tollen Reiseberichten hier über Wasser halten 😗

denn ich weiß im Moment nicht wie lange es dauern wird, bis ich das hier wieder sehen werde
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