Nachttemperaturen beim Campen

9 Antworten · 3'845 Aufrufe · gestartet 20. Okt. 2012 von Nadjas
Antworten
Themenstarter131 Beiträge · seit 200920. Okt. 2012 · #1
Hallo liebes Forum,

wir fliegen am nächsten Mittwoch nach Windhoek und übernehmen dort einen Wagen mit Dachzelt. Von Windhoek starten wir Richtung Kgalagadi und dann runter bis Kapstadt. Von dort aus geht es hoch über Springbok, Richtersveld, Tirasberge und ins Naukluftgebirge.
Die Übernachtungen finden größtenteils im Dachzelt statt. Und hier zerbreche ich mir schon seit Tagen den Kopf wegen der Temperaturen und ob ich noch etwas "warmes" zum anziehen einpacken soll. Da wir nur mit Rucksäcken unterwegs sind kann nur das notwendigste mit.
Im Forum kann ich zu dieser Jahreszeit leider nichts finden.

Vielleicht kann mir jemand aus eigenen Erfahrungen berichten wie die gefühlten Temperaturen nach Einbruch der Dunkelheit sind.

Ich wäre Euch sehr dankbar!

Herzliche Grüße
Nadja
7'296 Beiträge · seit 200620. Okt. 2012 · #2
Moin Nadja,

der Trick nennt sich "Zwiebelprinzip". Ich bin mal in unserem Winter bei ordentlichen Minustemperaturen mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Rucksack zum Flughafen gefahren (musste zwischendurch auch mal 2 km laufen). Ich hatte zwei T-Shirts und zwei Jeanshemden übereinander angezogen und so eine dicke Winterjacke vermieden. Die Hälfte von dem, was ich unterwegs brauchte, hatte ich an und mein Rucksack war halb leer.

In Namibia hatte ich damit auch Klamotten für alle Temperaturen mit. Ich konnte ja notfalls wieder mehrere Schichten übereinander ziehen (wird in der Zeit eher nicht oft nötig werden). Eine dicke Jacke, die alleine den halben Rucksack füllt, halte ich für ungeschickt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
412 Beiträge · seit 201120. Okt. 2012 · #3
Hi Nadja
Irgendwo zwischen 0 und 25 Grad, also ist Wolfgangs Zwiebelprinzip die beste Antwort. Ich war vor 2 Wochen in Namibia, tiefste Nachttemperatur: 5 Grad, höchste: 22 Grad. Vor ein paar Jahren habe ich sogar eine Frostnacht erlebt, ebenfalls im Oktober. Zwei Nächte später sassen wir abends um 11 noch in den kurzen Hosen vor dem Zelt. Eine warme Jacke und ein guter Schlafsack sind also sicher nicht falsch, auch wenn man's am Ende vielleicht nie braucht.

Gruss Dieter
1'003 Beiträge · seit 200820. Okt. 2012 · #4
Hi Nadja,

wir hatten Anfang September Nachts im Kgalagadi frische 2-4 Grad, das ist jetzt bestimmt schon viel besser. Ich empfehle Dir Skiunterwasche. Ist warm, braucht wenig Platz und kann man nachts gut drunter tragen.
Abends und früh morgens empfiehlt sich auf jeden Fall eine dickere Fleecejacke.
Trotzdem viel Spaß, wird bestimmt klasse!
Viele Grüße
Doro
Themenstarter131 Beiträge · seit 200921. Okt. 2012 · #5
Guten Morgen zusammen,

nun, ich glaube auch das ich besser eine Fleecejacke mitnehmen werde. Und das mit der Skiunterwäsche ist auch eine gute Idee. Nimmt im Rucksack auch nicht viel Platz weg.
Ausziehen kann man immer......

Ich danke Euch und werde nun packen:)

Liebe Grüße
Nadja
6 Beiträge · seit 200921. Okt. 2012 · #7
Hallo Nadja,

wir sind Ende Oktober auch im Kgalagadi NP unterwegs; auch ich habe mir Gedanken um die Nächte gemacht.
Du wirst nicht erfrieren, aber der Tip mit der Ski-Unterwäsche ist sicher der brauchbarste. Wenig Gewicht, wenig Platzbedarf und i.V. mit einem guten Schlafsack sicher mehr als ausreichend.
Fast schon wichtiger ist die Bekleidung abends beim Lagerfeuer, da brauchst Du eine Jacke oder einen Pullover, falls es etwas spät wird.
(das Kreuz des Südens, die Probleme der Menschheit und und und ... )

Viel Spass für Dich, vielleicht laufen wir uns ja über den weg ...


Gruss, noch aus Frankfurt,

Hans.
Themenstarter131 Beiträge · seit 200921. Okt. 2012 · #8
Hallo,

bis nach Port Elisabeth kommen wir nicht. Das einzig südliche ist Kapstadt bevor wir Richtung Cederberge fahren.
Ich habe mich nun mit Softshelljacke + Joggingunterwäsche bewaffnet. Ansonsten gibt es in Kapstadt auch Geschäfte wo wir zur Not etwas passendes finden.
Ich denke auch das es im Kgalagadi NP nicht so kalt wird, und wenn doch lege ich mich in meinen Schlafsack mit Inlet.
Wir sind nun gerüstet und brauchen das alles hoffentlich nicht.
Und Dir lieber Hans wünsche ich auch eine tolle Reise...vielleicht sehen wir uns Ende Oktober im Kgalagadi.....übrigens, wir wohnen nicht weit von Frankfurt!

Viele Grüße
Nadja
48 Beiträge · seit 201218. Dez. 2012 · #9
Wie sieht es denn mit den Nachttemperaturen Ende Februar bis Mitte März aus?

Ich werde auch mit einem Dachzelt unterwegs sein. Ist auch dort eine ISO-Matte empfehlenswert oder reicht ein entsprechender Schlafsack aus?
Gast18. Dez. 2012 · #10
Hallo Ronald,

normalerweise statten die Autovermietungen die Dachzelte bereits mit Matratzen aus!

Grüße baboon