18. Juni, Kalahari Tented Camp, 140 Km Gamedrive
Die Nacht war eine der kältesten unserer Reise und das frühe Aufstehen in der beginnenden Dämmerung fällt ganz schön schwer. Wir sind sehr froh, unsere Schlafsäcke zur Verstärkung mit ins Zelt genommen zu haben.
10 Minuten nach Parköffnung sind wir startklar und los geht's zum ersten richtigen Gamedrive. Wir sehen viele Springböcke, Oryx, Gnus, Schakale, Strausse, Großtrappen und Raubvögel.
Tawny Eagle????
Kurz nach der Abzweigung zum Dalkeith Wasserloch stehen hinter einer Kurve plötzlich mehrere Giraffen direkt an der Straße. Wir stellen den Motor ab, packen unsere Frühstücksbrote aus und genießen den Anblick dieser schönen Tiere aus nächster Nähe.

An der Einmündung hinter dem Dertiende Boorgat Wasserloch fotografiere ich einen Raubvogel, der aber schnell das Weite sucht und über uns hinweg fliegt.
Dachten wir zumindest, denn als ich den Wagen wieder starten will, bemerke ich einen Schatten auf dem Schatten unseres Autos.
Der Vogel hat es sich auf unserem Dachzelt gemütlich gemacht. Ich gebe den Mädels zu verstehen, dass wir einen blinden Passagier haben und wir versuchen vorsichtig die Kameras in Position zu bringen ohne ihn zu verscheuchen.


Er pickt indessen zielstrebig auf unser Dachzelt ein und macht gar keine Anstalten, sich stören zu lassen. Nach einer ganzen Weile treffen die ersten Touristenautos ein und plötzlich sind wir die Attraktion und werden von allen Seiten fotografiert. Nachdem der Vogel nach einiger Zeit bemerkt hat, dass bei uns nichts zu holen ist und weiterfliegt, werden wir von einem netten südafrikanischen Paar gefragt, was wir denn wohl in unseren Dachzelten hätten? Wir kommen ins Grübeln und beschließen morgen Abend in Rooiputs mal wieder kräftig zu lüften.
pale chanting goshawk
Langsam ist es fast Mittag geworden und wir beschließen, am Kamqua Picknickplatz eine Pause einzulegen und uns danach so langsam auf den Rückweg zu machen. Wir sehen noch eine weitere Giraffenherde mit Jungtieren direkt im Auobtal. Danach sind alle etwas erschöpft und ich bekomme Fotografierverbot für Vögel und sonstiges Kleingetier.
Hinter Sitsas, als keiner mehr damit rechnet, stehen plötzlich je 3 Wagen in beide Fahrtrichtungen am Rand der Piste. Dazwischen eine Lücke von etwa 50 Metern. Sollten wir doch noch Katzenglück haben? Wir stellen uns höflich hinten an und glotzen uns die Augen aus dem Kopf, können aber absolut nichts entdecken. Wir kommen uns ziemlich blöd vor da so rum zu stehen ohne zu wissen warum. Also fahren wir langsam an den ersten Autos vorbei um uns mitten in die freie Lücke zu stellen, wo wir niemandem die Sicht auf was auch immer nehmen. Wir entdecken aber immer noch nichts, als ein bärtiger, ziemlich "professionell" aussehender Landcruiserfahrer uns entgegenkommt und uns erzählt, dass sich eine Gruppe Cheetahs auf die Lauer gelegt hätte. Nach einigem Suchen sehen wir sie dann endlich zwischen die Felsen geduckt und stellen fest, dass wir uns direkt zwischen sie und Ihre Beute im Tal platziert hatten.
Alle Müdigkeit ist natürlich wie weggeblasen und das Herz bleibt uns fast stehen, als das erste Tier beginnt, langsam direkt auf uns zu zu schleichen. An ein "Umparken" ist jetzt nicht mehr zu denken, und die Geparden lassen sich auch nicht im geringsten von unserer Anwesenheit stören.
Blitzschnell beginnt dann der Angriff auf eine Gruppe im Tal grasender Springböcke.
Leider hatte ich in der Aufregung vergessen auf Serienbild zu stellen und so ist leider kein brauchbares Bild herausgekommen.
So schnell der Angriff auch begonnen hatte, so schnell war er auch wieder vorbei. Schon auf Höhe unseres Autos brechen die Geparden ab und schauen den fliehenden Böcken hinterher.

Wir harren noch eine halbe Stunde aus um einen eventuellen nächsten Angriff auf einen einzelnen Springbock zu beobachten, geben dann aber auf und fahren zurück ins Camp. Wow!
Der kurze Abenddrive bringt keine neuen Erkentnisse und so packten wir schon einmal für die morgige Abreise Richtung Botswana.
Die Nacht war eine der kältesten unserer Reise und das frühe Aufstehen in der beginnenden Dämmerung fällt ganz schön schwer. Wir sind sehr froh, unsere Schlafsäcke zur Verstärkung mit ins Zelt genommen zu haben.
10 Minuten nach Parköffnung sind wir startklar und los geht's zum ersten richtigen Gamedrive. Wir sehen viele Springböcke, Oryx, Gnus, Schakale, Strausse, Großtrappen und Raubvögel.



Hinter Sitsas, als keiner mehr damit rechnet, stehen plötzlich je 3 Wagen in beide Fahrtrichtungen am Rand der Piste. Dazwischen eine Lücke von etwa 50 Metern. Sollten wir doch noch Katzenglück haben? Wir stellen uns höflich hinten an und glotzen uns die Augen aus dem Kopf, können aber absolut nichts entdecken. Wir kommen uns ziemlich blöd vor da so rum zu stehen ohne zu wissen warum. Also fahren wir langsam an den ersten Autos vorbei um uns mitten in die freie Lücke zu stellen, wo wir niemandem die Sicht auf was auch immer nehmen. Wir entdecken aber immer noch nichts, als ein bärtiger, ziemlich "professionell" aussehender Landcruiserfahrer uns entgegenkommt und uns erzählt, dass sich eine Gruppe Cheetahs auf die Lauer gelegt hätte. Nach einigem Suchen sehen wir sie dann endlich zwischen die Felsen geduckt und stellen fest, dass wir uns direkt zwischen sie und Ihre Beute im Tal platziert hatten.

Leider hatte ich in der Aufregung vergessen auf Serienbild zu stellen und so ist leider kein brauchbares Bild herausgekommen.

Der kurze Abenddrive bringt keine neuen Erkentnisse und so packten wir schon einmal für die morgige Abreise Richtung Botswana.
Kinder, Katzen, KTP... Namibia Juni/Juli 2012
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/258319-kinder-katzen-ktp-namibia-junijuli-2012.html





