JAJakobThemenstarter127 Beiträge · seit 200815. Okt. 2012 · #1Hallo,
nachdem meine Frau und ich zweimal mit dem 4x4 und Dachzelt in Namibia unterwegs waren, soll der nächste Urlaub Richtung Botswana gehen. Da die Reise kurz nach der Regenzeit im April/Mai 2013 stattfinden wird und wir nicht die geübtesten Tiefsandfahrer sind (zum Sossusvlei mit dem Shuttle ;)), sind wir hinsichtlich der zu erwartenden Anforderungen auf Tiefsand und Wasserquerungen etwas verunsichert.
Die erste grobe Routenplanung sieht folgendermaßen aus:
Windhoek
Grootfontein
Grashoek
Tsumkwe
Bagani
Kwando
Chobe
Victoria Falls
Chobe
Nata
Nxai Pan
Makgadigadi
Maun
Sunday Pan
Piper Pan
Motopi Pan
Ghanzi
Omitara
Windhoek
Das ganze in 4 Wochen.
Natürlich kann niemand wissen, wann und wieviel Regen fallen wird.
Trotzdem kann uns vielleicht der eine oder die andere sagen, ob da kritische Passagen dabei sind oder das eher eine „softe“ Route ist.
Gruß
Jakob
klaus63630 Beiträge · seit 200815. Okt. 2012 · #2Hallo Jakob,
die Strecke von Dobe nach Nokaneng kann nach Regenfällen (April/Mai!) durchaus kritisch sein. Da solltest Du vor Ort dann noch einmal nachfragen.
Gruß
Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet.
(Hans Magnus Enzensberger)
UHuhug1 Beiträge · seit 201217. Okt. 2012 · #3Hallo Jakob
Eben kommen wir von einer Reise zurück die uns per 4x4 Toyota Hilux von Windhuk-Ethosha-Rundu-Caprivistreifen-Ngoma (Grenze nach Botswana)-Chobe Nationalpark-Savuti nach Maun führte. Die wichtigen Hauptstrassen in Namibia sind geteert und gepflegt. Oftmals kleinere Baustellen.
Tiefsand findet man auf der Strecke in Richtung Savuti nach der Ortschaft Kachikau. Mit H4 und Geduld bewältigt man diese Strecke ohne Probleme.
(4-5 Stunden)
Von Savuti bis Maun ebenfalls ein Potpourri von Sand, Lehm und Schrammen. Geduld, auch wenn es halt dauert. Wir bewältigen diese Strecke in 6 Stunden (Sandridge-Road). Die Marsh-Road wäre auch zu befahren gewesen.
Die alles bei trockenen Verhältnissen.
Anders sieht es doch in der Regenzeit aus. Nach Berichten könnte dies zu einer Schlammschlacht führen inkl. stecken bleiben.
Uns hat diese Reise viel Spass gemacht auch noch nach 2600km.
Gute Fahrt.
Urs Hug
JAJakobThemenstarter127 Beiträge · seit 200823. Okt. 2012 · #4Hallo,
@ Klaus: besten Dank für den Hinweis, da würden wir dann vor-Ort fragen, notfalls zurück zu B8 und dann über Rundu fahren.
@ Urs: unsere geplante Route geht über Elephant Sands (bei Nata) und die Nxai Pan, wenn ich das richtig sehe, fahren wir dann die A33, Du bist direkt aus Nordosten nach Maun gefahren?
@ all: wer hat Erfahrungen auf folgenden Strecken (Sand, Wasser im April/Mai, Fahrzeiten etc.) und Campgrounds:
- kann jemand was über die Strecke von Elephant Sands zum Nxai Pan Camp sagen? Lieber über A3/A33 oder direkt nach Westen?
- wie ist die Verbindung vom Nxai Pan Camp zum Khumaga Camping in der Makgadigadi?
- wer kennt die Strecke von Maun zum Sunday Pan Camping, weiter zum Piper Pan Camping, Motopi Camp nach Ghanzi?
Gruß
Jakob
Fleur de Cap1'409 Beiträge · seit 201023. Okt. 2012 · #5Hallo Jakob,
ich kenne die Strecke von Ghanzi nach Motopi, Piper, Sunday....auch die Strecke von Nxai nach Makgadigadi....stöbere mal in den Reisebereichten (s. Signatur) bzw. was möchtest Du wissen? Vlt. kann ich Dir weiterhelfen 🙂
LG
Fleur
Topobär5'479 Beiträge · seit 200923. Okt. 2012 · #6Die Tiefsandstrecken lassen sich in der Regenzeit sogar besser fahren, weil der feuchte Sand besser trägt.
Franz.schule55 Beiträge · seit 200924. Okt. 2012 · #7Hallo Jakob,
wir waren im Mai 2011. Es gab einige tiefere Löcher mit Wasser. Einige Strecken entlang der Wasserläufe waren nicht befahrbar. Es war landschaftlich toll Grün.
Auch wir hatten mit Wasserfahrten keine Erfahrung, fahre auf alle Fälle nicht zu schnell ! Das hatte uns einen Schaden am Kühler gebracht, siehe Bericht.
http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/190342-auf-der-suche-nach-den-loewen.html Jetzt fahre ich immer im 2. oder 3. L4, so kann ich garnicht zu schnell sein und hat immer geklappt.
Schöne Reise
Walter
JAJakobThemenstarter127 Beiträge · seit 200824. Okt. 2012 · #8Hallo,
danke für Eure Antworten!
Wir waren noch nicht in Botswana,
hinsichtlich Wasser und Tiefsand sind wir etwas besorgt,
daher interessiert uns,
welche Efahrungen es da bei den angefragten Strecken gibt.
Gruß
Jakob
JAJakobThemenstarter127 Beiträge · seit 200823. Nov. 2012 · #9Hallo,
der erste Teil der Route steht jetzt so ziemlich:
- Ankunft Windhoek (Air Namibia), 4x4 mit 2x Dachzelt übernehmen, einkaufen, 1x Tamboti Guesthouse
- 1x Roys Restcamp
- 2x Nunda River Lodge
- 2x Camp Kwando
- 2x Chobe Safari Lodge
- 1-2x Vic Falls
- 2x Senyati Safari Camp (Hütte)
- 2x Elephant Sands
- 2x Nata Lodge
- 2x Planet Baobab
- ab hier noch rd. 10 Tage Zeit bis Windhoek
Folgende Frage beschäftigen uns:
Wir werden zum lunaren Regenbogen an den Vic Falls sein, den wollen wir gerne sehen. Jetzt sind wir unsicher, sollen wir mit dem eigenen Auto nach Simbabwe fahren?
Vorteil: wir sind mobiler, können günstiger auf dem Restcamp übernachten, unser Patenkind zum Flughafen Vic Falls bringen (er fliegt dann zurück nach Windhoek), Nachteil: Kosten und Nerv an der Grenze.
Die Alternative wäre ein Transfer von Kasane, ins Amadeus Garden, später Taxi zum Flughafen, zurück zum Auto mit dem Shuttle.
Kann uns da jemand seine Einschätzung der Varianten geben?
Es gibt für mein Patenkind auch die Möglichkeit mit dem Intercape zurück nach Windhoek zu fahren, ist günstiger, dauert natürlich länger. Die Abfahrt ist von der Sambia-Seite.
Kann mir jemand sagen, wie da das Procedere währe ihn über die Grenze (mit Auto? Zu Fuß?) zur Abfahrt zu bringen?
Und unser Luxusproblem, wir haben noch Tage frei
Wir scheuen uns allerdings vor Tiefsand und Wasserdurchfahrten.
Gibt es kostengünstige Möglichkeiten organisiert ein paar Tage ins Okavangodelta zu kommen?
Oder andere Ziele, die noch erreichbar wären? Wie ist bspw. die Central Kalahari zu befahren?
Gruß
Jakob
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200923. Nov. 2012 · #10Hallo Jakob,
ich hab mir die Route mal eben angesehen, wollt ihr in Nata Vögel beobachten? Sonst macht aus meiner Sicht ein zweitägiger Besuch keinen Sinn.
Ich würde Senyati einen Tag verlängern und mehr Tage im Delta einplanen, wenn Ihr mit dem Dachzelt unterwegs seid könnt ihr doch prima noch Khwai und Savuti einbauen, die sind eigentlich immer erreichbar ohne Wasserdurchfahrten.
Weiter vorn wurde übrigens vor Tiefsand zwischen Kachikau und Savuti gewarnt, die Strecke ist harmlos gegen das was einen im Moment erwartet wenn man nach Linyanti hochfährt...
Alles in allem mach dir da nicht so viele Gedanken wegen des Sandes, das lässt sich alles gut fahren.
lg sasowewi
Chobe6 Beiträge · seit 201230. Nov. 2012 · #11Lieber Jakob!
Wir fahren im südlichen Afrika seit 15 Jahren.
Kommen gerade erst nach 4 Wochen Botswana/ Namibia u RSA zurück.
Ich denke, wenn du dir wegen Tiefsand und Wasser Sorgen machst, dann sicher nicht unberechtigt - denn wenn Du nicht einmal im Sossusvlei fahren wolltest, dann ist es tatsächlich sicherer und besser, wenn Du das Okavangodelta meidest - Wasserdurchfahrten hast du dort seit einigen Jahren immer und zu jeder Zeit - sogar jetzt, wo es eigentlich sehr trocken sein sollte - die kleine Regenzeit hat erst begonnen.
Auch der Tiefsand im Chobe sowohl nördlich, als auch südlich von Savuti - und auch im Umkreis dort, wenn man Tierbeobachtungen machen möchte( das ist wohl der Hauptgrund, dorthin zu fahren) ist wirklich streckenweise höchst anspruchsvoll - ( von Linyanti überhaupt zu schweigen ).
Gerade April wird noch überall in den Pfannen recht viel Wasser und v.a. sicher stinkender Schlamm stehen - ich weiß, wovon ich rede..- erst im Mai wirds dann langsam wieder besser - sogar Khubu island geht meistens erst ab Mai vom Süden aus.
( schau dir einmal auf youtube Wasserdurchfahrt etc an...)
Du kannst ohne Probleme in Maun bei einer Agentur z.B. 3 Tage Chobe buchen- dann hast Du keine Sorgen.
Sonst würde ich zumindestens nicht allein fahren, sondern einen erfahrenen Reisepartner zumindest für die heiklen Etappen suchen - oder Du belegst vorher einen offroad- Kurs mit Sand.- und Wasserdurchfahrten.
Viel Glück und einen schönen Urlaub wünscht Dir
Chobe