Selbstfahrer Kenya und Tanzania

24 Antworten · 6'101 Aufrufe · gestartet 04. Okt. 2012 von Hasi und Hatzi
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Themenstarter25 Beiträge · seit 201204. Okt. 2012 · #1
Hallo Zusammen

wie sich herausgestellt hat, ist die Planung in Kenya und Tansania deutlich schwieriger als im südlichen Afrika.

Weiß jemand, ob es mit Autos aus Kenya bzw aus anderen Ländren nicht mehr geht in die Parks hineinzukommen?
Wir wollen eigentlich nach Nairobi fliegen und dann über Arusha nach Tansana, und dort natürlich in die Parks.

Wie geht das mit den Bodenzelten, was hat man da für Matratzen??
Habt Ihr Euch sicher gefühlt auf dem Boden?
In Namibia, Botswana, Zambia haben wir nur Dachzelte gehabt, das scheint in Tanzania/Kenya nicht so üblich zu sein.
Hat natürlich den Vorteil, dass man für den Gamedrive nicht immer alles einpacken muss, oder kann man die Zelte wegen Tieren oder aus anderen Gründen nicht stehen lassen.

Es danken Euch Hasi und Hatzi
7'296 Beiträge · seit 200604. Okt. 2012 · #2
Hasi und Hatzi schrieb:Hat natürlich den Vorteil, dass man für den Gamedrive nicht immer alles einpacken muss, oder kann man die Zelte wegen Tieren oder aus anderen Gründen nicht stehen lassen.
... Paviane machen die kaputt, wenn etwas Essbares drinnen ist (oder sie es nur vermuten?).

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
607 Beiträge · seit 201004. Okt. 2012 · #3
Hallo Ha's,
Eure Fragen sind meiner Meinung nach schon beantwortet, Topobär hat hier einige aktuelle Info's unter Tansania eingestellt.
Zu Bodenzelt kann ich nicht viel sagen, da wir nicht zelten. Aber seid ihr jemals in einem Geländewagen mit Hubdach auf Safari gewesen? Vermutlich nicht, das ist der Unterschied, die Tierbeobachtung ist ganz etwas anderes als aus dem Fenster. Solche Mietfahrzeuge gibt es leider nur in Tansania und Kenia.
Viele Grüße
Wolfgang
Themenstarter25 Beiträge · seit 201204. Okt. 2012 · #4
Hallo Wolfgang,

so direkt konnte ich die Antwort nicht finden.
Ich seh noch einmal bei Topobär nach.
Eine ganz aktuelle Aussage von Sunworld ist, dass man mit ausländischen Autos nict in die Parks kommt. Das kann ( und will!) ich nicht so wirklich glauben.

Ich habe aber "TANAPA" in der Hoffnung auf eine Antwort angeschriebn.

Du hast recht bisher hatten wir keinen "Ausguck" durchs Dach.
Stell ich mir schon hilfreich vor, aber lieber hätten wir unsere Betten auf dem Dach 🙂. Mal sehen.....

Mit Pavianen haben wir auch einschlägige Erfahrungen!!!!!

Grüße H u. H
Themenstarter25 Beiträge · seit 201204. Okt. 2012 · #5
Ok, ich habe den Beitarg von Topobär gefunden.
das ist das, was wir an Infos bekommen haben, leider.

Wir warten jetzt einmal auf eine Antwort (?)von "TANAPA"
1'450 Beiträge · seit 200604. Okt. 2012 · #6
Hallo Ihr Beiden,

ich bin ja ein absoluter Verfechter des Dachzeltes. Und wir haben für unsere Tour im November auch einen Pick-up mit Dachzelt gemietet. Ich fühle mich einfach dort oben sicherer, nicht nur vor den grossen Tieren, sondern vor allem vor den ganz kleinen. Und ausserdem finde ich es toll, abends noch oben vor dem Dachzelt zu sitzen, den Sonnenuntergang geniessen mit tollen Blick in die Umgebung, mit einem Sundowner in der Hand!!!

Die Safari-Autos mit Hubdach mögen ja schön sein, aber um da rauszuschauen, muss man dann ja stehen. Und das wäre mir dann wieder zu unbequem. Und soviel höher ist man dann ja auch nicht.

Dass man mit einem Auto mit fremder Autonummer nicht in die Parks kommt, habe ich noch nicht gelesen (ausser hier im Forum). Allerdings scheint der Parkeintritt mit einem ausländischen Auto wesentlich teuerer zu sein.

Gruss Beate
607 Beiträge · seit 201004. Okt. 2012 · #7
Hallo,
hier ein link zu den Parkgebühren, man beachte auf Seite 2 die Spalte "Permit for each foreign Motor vehicle"! also mindestens 150 US$/Tag
http://www.tanzaniaparks.com/parkfees/Tariffs-New.pdf
Grüße
Wolfgang
1'920 Beiträge · seit 200804. Okt. 2012 · #8
Hasi und Hatzi schrieb:Hallo Wolfgang,
Eine ganz aktuelle Aussage von Sunworld ist, dass man mit ausländischen Autos nict in die Parks kommt. Das kann ( und will!) ich nicht so wirklich glauben.

Grüße H u. H
Hallo

ich hatte letztens ne Mail von unserem kenianischen Autovermiter bekommen, der mich genau auf das Problem hingewiesen hat, bezüglich ausländisches Autos in den Park`s von Tansania.


LG Bloke
167 Beiträge · seit 200904. Okt. 2012 · #9
Hallo,

So kenne ich es auch: mit ausländischen Kennzeichen darf man in die Parks aber es kostet halt richtig viel. Wir hatten 2009 einen Landcruiser mit Dachzelt aus Nairobi und sind nach TZ rüber gefahren. Durch den viel günstigeren Flug hat sich das gerade noch gelohnt. Ausserdem wollten wir auch mal mit Dachzelt fahren und der einzige mir bekannte Anbieter damals in Tz war ausgebucht.
Wir waren sonst immer mit Bodenzelt unterwegs und fühlten uns fast immer safe. Einzig im Selous kam uns ein Elefant ziemlich nah .... Unsere Freunde im Dachzelt fühlten sich aber auch nicht sicherer!!! Morgens lag frischer Elefantendung kein Meter entfernt von unserem Zelt und dem unserer Freunde...
Im südlichen Afrika bevorzuge ich auch das Dachzelt, weil es davon so reichlich gibt!!! Aber nicht wegen der großen Tiere sondern wegen des Ausblicks, der Brise, der dicken Matratze, dem Gefühl dass wir merken würden wenn sich einer am Auto zu schaffen macht, es ist einfach gemütlich da oben!
Aber Bodenzelt in Ost-Afrika geht auch!B)
VG
Ruaha
287 Beiträge · seit 200904. Okt. 2012 · #10
Hallo zusammen,

es ist in der Tat so, dass ihr mit einem kenyanisch registrierten Mietfahrzeug nicht mehr in tansanische Nationalparks fahren dürft und für ausländisch registrierte Fahrzeuge auch eine wesentlich höhere Parkfee fällig wird.

Mit einem in Kenya registrierten privaten Fahrzeug kann man immer noch in tansanische NP's fahren. Das haben wir 2010 schon gemacht und werden es im Februar 2013 wiederholen.

Tanapa hatte ich auch schon mal zu dem Thema angeschrieben, aber nie eine Antwort erhalten. Daher bin ich gespannt, ob du Antwort bekommst.

Wir sind immer nur mit einem Bodenzelt unterwegs. Wenn es ein stabile Zelt aus Canvas Stoff mit vernünftigem Gestänge ist, werden darauf herumturnende Paviane dem Zelt nichts anhaben (können). Wir lassen unser Bodenzelt immer stehen, haben aber natürlich niemals Lebensmittel oder Wasser darin (auch nachts nicht).

Wir haben uns immer sehr sicher gefühlt, auch dort wo Hippos (Lake Baringo) oder Elefanten (Tsavo) nah ans Zelt kommen. Tagsüber verschließen wir das Zelt immer mit einem kleinen Vorhängeschloss. Das können die Baboons nicht knacken.

Falls ihr aber doch mit einem Fahrzeug aus Kenya nach Tansania fahren wollt, benötigt ihr, um über die Grenze zu kommen, auf jeden Fall zusätzlich eine Yellow Card, die euch ggf. der Vermieter gegen Aufpreis besorgen wird. Außerdem wird an der Grenze das Logbook (Fahreugbrief) verlangt. Ob eine Kopie ausreicht oder das Original zwingend vorgelegt werden muss, weiß ich nicht.

Wenn ihr aber nicht in Kenya unterwegs sein wollt, sondern nur in Tansania, ist es sicherlich sinnvoller auch bis dort zu fliegen und dann gleich bei einem Autovermieter vor Ort zu buchen.

Viele Grüße
Birgitt
www.jambo-kenya-safari.de www.106812.forums.motigo.com/
7'296 Beiträge · seit 200604. Okt. 2012 · #11
bilo schrieb:Wir sind immer nur mit einem Bodenzelt unterwegs. Wenn es ein stabile Zelt aus Canvas Stoff mit vernünftigem Gestänge ist, werden darauf herumturnende Paviane dem Zelt nichts anhaben (können).
... Paviane reißen und beißen den Stoff einfach durch, wenn sie wollen. Ihre Eckzähne messen um die 4cm und Canvas ist da kein Hindernis.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'450 Beiträge · seit 200604. Okt. 2012 · #12
bilo schrieb:Wir haben uns immer sehr sicher gefühlt, auch dort wo Hippos (Lake Baringo) oder Elefanten (Tsavo) nah ans Zelt kommen.
Wir haben es einmal im Moremmi erlebt, dass ein Elefant direkt neben unserem Auto (wir im Dachzelt) stand und genüsslich die Äste vom Baum "pflückte" und auf das neben unserem Auto stehende Bodenzelt von Südafrikanern warf. Erst als diese irgendetwas gesprüht haben, ging der Elefant weiter. Also ich hätte da nicht im Bodenzelt sein wollen.

Aber das stärkste war als sich im South Luangwa zwei ausgewachsene Hippos über den Campingplatz scheuchten. Da sind sogar die Tourguide etwas blass geworden. Und seit dem bin ich immer wieder froh um mein Dachzelt.

Gruss Beate
Themenstarter25 Beiträge · seit 201204. Okt. 2012 · #13
Vielen dank für Eure hilfreichen Infos.

Wir werden uns jetzt mal beraten und die Planung unserer Route angehen.
Evtl. bleiben wir auch dieses Mal in Kenia, weil wir die sehr viel günstigeren Flüge schon gebucht haben, da es zu dem hieß die besseren Autos bekommt man in Nairobi.
Von dort aus ist es ja nicht weit bis Arusha.

Das war evtl. etwas voreilig, aber Kenia reizt uns auch.

Das was uns etwas stört ist dass es wahrscheinlich nicht so einsam abläuft wie in Namibia ( Kaudom NP, Mudumu NP oder van Zyls Pass.....) oder verschiedene einsame Strecken in Botswana u.a. CKGR
Ist ja nicht so, dass wir nicht allen die gleichen Erlebnisse gönnen wie wir sie hatten, aber Schlange stehen (Etosha!!!!:( ) ist auch nicht so toll.
Gut viel Tourismus gibt es im Norden Tansanias auch. Wir wollten eigentlich in den Süden.

An den Gedanken mit den Bodenzelten gewöhne ich mich gerade 🙂
Da wir 2 Autos mit je 4 erprobten Leuten sind, müssen wir das ja wohl auch.
2 Dachzelte für ein Auto gibt es ja anscheinend gar nicht.

Aber ich weiss immer noch nicht was das für Matratzen sind.

LG an Alle
1'450 Beiträge · seit 200604. Okt. 2012 · #14
Hasi und Hatzi schrieb:.
2 Dachzelte für ein Auto gibt es ja anscheinend gar nicht.
Wir haben unser Auto in Arusha gemietet und das hätte eigentlich 2 Dachzelte. Wir lassen extra eines abnehmen und dafür ein zweites Reserverad aufs Dach schnallen.

Beate
Themenstarter25 Beiträge · seit 201204. Okt. 2012 · #15
Hallo Beate,

so geht es uns auch, wenn 3 Elefantenbullen nachts um Dein Zelt herum Futter suchen und n u r das Futter wollen und nicht das ein paar Meter weiter, finde ich ein Dachzelt auch irgendwie angenehmer!
So geschehen in Nambwa + Hippoerfahrung in Linyanti, da ging die Hippostrasse durch unsere Campsite, der Weg wurde auch lautstark eingefordert.

Aber das wollen wir doch eigentlich alle so, oder?

Gruß Hasi u. Hatzi

( .....das sind im Übrigen unsere Autos 🤪 )
Themenstarter25 Beiträge · seit 201204. Okt. 2012 · #16
Hallo Beatte,

da war ich nicht schnell genug, die Antwort war natürlich auf die vorherige Nachricht.

Du siehst es ist schwierig alle Infos zu bekommen.

Bei wem habt Ihr in Arusha denn die Autos gemietet und was waren das für Autos?
1'450 Beiträge · seit 200604. Okt. 2012 · #17
Hallo,

wir haben bei Tansanian Pioneers gemietet:

www.safari-in-tansania.com

Das war ein Tip aus dem Forum hier. Es ist ein Landrover. Wir haben uns bei der Anmietung eigentlich am meisten nach der Ausstattung orientiert und die boten für unsere Verhältnisse die beste Ausstattung (u.a. den grössten Kühlschrank). Und dann stellte sich auch noch heraus, dass die für unsere geplante Reise auch noch die billigsten sind. Wenn Ihr in den Süden fahren wollt, dann könnte es aber teuer werden.

Auch mit der Handhabung bisher bin ich sehr zufrieden. Auf jede mail bekam ich innerhalb von Minuten eine Antwort, sogar am Sonntag. Es wurde keine Anzahlung verlangt. Und ausserdem konnten wir dort auch unsere Abholung vom Airport buchen, sowie die special campsites.

Jetzt hoffe ich nur, dass das alles so reibungslos abläuft, wie es bisher aussieht.

Gruss Beate
Themenstarter25 Beiträge · seit 201204. Okt. 2012 · #18
Hallo Beate,

wann fahrt ihr denn?
Wäre ja interessant zu hören wie die Autos waren.

Grüße von Hasi und Hatzi
287 Beiträge · seit 200904. Okt. 2012 · #19
Hallo Wolfgang,
... Paviane reißen und beißen den Stoff einfach durch, wenn sie wollen. Ihre Eckzähne messen um die 4cm und Canvas ist da kein Hindernis.
das ist richtig. Aber ich kann auch nur von unseren Erfahrungen berichten und die sind durchweg gut. Wenn nichts Essbares und kein Wasser im Zelt gelagert werden, dann ist so ein Zelt von geringem Interesse für die Tiere. Paviane versucvhen sicher mal da einzudringen, aber wenn man den Zelteingang gut verschließt wird es ihnen nicht gelingen. Und wenn sie auf dem Zelt herumturnen, ist es schon besser, gute und dicke Stangen zu haben.

@ Beate: Jedem das Seine. Es gibt ja auch in Kenya und in Tansania mittlerweile die Wahl zwischen Dach- und Bodenzelt.

Viele Grüße
Birgitt
www.jambo-kenya-safari.de www.106812.forums.motigo.com/
1'450 Beiträge · seit 200604. Okt. 2012 · #20
Hasi und Hatzi schrieb:Hallo Beate,

wann fahrt ihr denn?
Wäre ja interessant zu hören wie die Autos waren.

Grüße von Hasi und Hatzi
wir fahren vom 15.11. bis 5.12. Ich werde dann mal kurz im Forum berichten.

Beate