Tour Caprivi Botswana im November

21 Antworten · 3'883 Aufrufe · gestartet 29. Sept. 2012 von Lisette
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Themenstarter16 Beiträge · seit 201229. Sept. 2012 · #1
Hallo ihr Namibia-Experten 🙂
Ich bin neu hier im Forum, habe aber schon sehr viel gelesen und da ich gerade für 4 Monate hier in Namibia arbeite und am Ende eine 12tägige Reise im November machen möchte, wollte ich euch noch um ein paar Ratschläge bitten. Ich weiß, 12 Tage sind nicht sehr viel, aber leider können wir uns mehr nicht wirklich leisten. Was die Tour angeht, wollen wir nicht die normale Rundtour machen, sondern wir würden gerne hoch in den Caprivi, wenn möglich Victoriafalls und Rücktour über Botswana. Freunde von uns haben die Tour in 10 Tagen gemacht und meinten, wenn man am ersten und letzten Tag ordentlich Strecke macht, ist das gut zu schaffen...ich habe da ein wenig Zweifel und Botswana scheint ja auch recht teuer zu sein... Und es wird immer berichtet, ohne Reservierung geht da garnix...auch wenn ich schon von einigen spontanen Campern dann doch eher positive Berichte gehört habe.
Plan ist ungefähr folgender:
Windhoek-Rundu( ggf. Mangetti als Zwischenstopp)
Weiter nach Kongola/Nambwa
Nambwa - Botswana / Chobe Safari Lodge/ Ihaha o.ä.
Chobe Safari Lodge Tagestour zu den Vicfalls
Chobe Safari Lodge - Savuti
Savuti-Moremi
Moremi-über Maun zurück nach Windhoek


Ich weiß, das ist viel und manch einer wird sicher sagen, wir sehen ja nix, weil wir immer weiterfahren müssen....aber wieder über den Caprivi zurück Ist auch irgendwie nicht das wahre, wie ich finde.
Was meint ihr?
Und wie sieht es mit den Wegen aus im November? Machbar? Wir haben einen 4x4 mit Dachzelt/ Kompressor etc.
Und wie sieht das aus mit der Chobe Riverfront....kann man da nun durch ohne Probleme oder nicht?
Freu mich auf Antworten und bin über Tips sehr dankbar 🙂
LG L.
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2012
5'538 Beiträge · seit 200829. Sept. 2012 · #2
Hallo Lisette,

Deine Freunde haben natürlich Recht - zu schaffen ist das alles. Aber Deine Zweifel sind sehr berechtigt und ich würde mir wirklich überlegen, ob ich diesen Stress auf mich nähme.

Wenn Ihr unbedingt nach Vic Falls wollt, dann nehmt den Flieger von Air Namibia ab Windhoek nach Vic Falls. Am ersten Tag könnt Ihr Euch die Fälle ansehen, am zweiten Tag macht Ihr einen Tagesausflug nach Kasane. Der Shuttle geht früh morgens los, so dass Ihr am Vormittag noch locker einen Game Drive in den Chobe NP machen könnt und am Nachmittag dann die Bootsfahrt auf dem Chobe. Abends geht es dann wieder nach Vic Falls zurück. Am nächsten Tag könnt Ihr in Vic Falls entweder Bungee springen, einen Elefantenritt oder einen Löwenspaziergang machen oder Wild Water Rafting im Unterlauf des Zambezis ausprobieren. Abends macht Ihr noch einen gemütlichen Sundowner oder Dinner Cruise - ich würde den Dinner Cruise machen, weil er mehr bietet - und dann fliegt Ihr am nächsten Tag mittags nach Windhoek zurück. Ihr habt dann jede Menge Tiere gesehen, die Fälle ebenso und Ihr habt Euch entspannt. Wenn Ihr das so macht, dann müsst Ihr bei der ersten Einreise ein multiple Entry Visum nehmen.

Den Rest der Zeit würde ich in einer schönen Gegend wie von Bach Dam oder Oanob Lake Resort verbringen. Da könnt Ihr dann wunderbar am Wasser entspannen oder kleinere Game Drives machen oder mit Eurem Wagen von da aus mal eine Tagestour in die Kalahari machen.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter16 Beiträge · seit 201229. Sept. 2012 · #3
Lieber Gerd! Erstmal danke für deine Anwort! Ist durchaus eine super Idee, allerdings haben wir schon Lust auf diese Dachzelt Tour und es kann auch ruhig ab und an anstrengend sein. Wir müssen normalerweise beide viel mit dem Kopf arbeiten und da ist sowas nun zwar nicht ein Erholungsurlaub, aber durchaus Entspannung für uns. Wir haben ja auf bereits das Auto gebucht. Die Frage geht dahin, dass wir uns wohl überlegen müssen, ob wir wirklich in den Caprivi fahren und dann den gleichen Weg zurück, oder ob wir es wagen, die Strecke über Botswana zurück zu fahren.
Ok, anstrengend wird das ab und zu, aber wird man nicht auch belohnt dafür? Wir sind beide körperlich fit, sind praktisch nicht unbegabt und campingerfahren. Die Grenzübertritte machen mir noch etwas Kopfzerbrechen und wie ist das in Botswana....Unbedingt Pula oder auch ZAR? Und an der Grenze? Muss man da bereits Pula haben? Oder nehmen die auch N$?
Viele Fragen und ich versuche sie mir schon die ganze Zeit hier im Forum selbst zu beantworten, aber nich immer werde ich fündig.
Und gibt es jemanden, der auch schon ohne Reservierung nach Botswana gefahren ist und berichten kann, dass er einen CampingPlatz bekommen hat?
Danke für die Hilfe!! LG
521 Beiträge · seit 201129. Sept. 2012 · #4
Hallo Lisette,

Wollt Ihr nach Chobe und Moremi zum Campen? In CKGR, Magkadigkai, Nxai und außerhalb der Parks ist Campen kein Problem, wir konnten kurzfristig, also am Tag vorher oder direkt am selben Tag buchen. Zwischen Moremi und Chobe ist das Dizhana-Camp, was uns super gut gefallen hat. Außerhalb der Parks, aber genauso wie drinnen. Es gibt ja keine Zäune und die Tiere wissen ja nicht, wo die gedachten Zäune sind.

Wenn Ihr die Vic Falls weg lasst, habt Ihr sicher mehr von allem.

Gruß,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
521 Beiträge · seit 201129. Sept. 2012 · #5
Ach, noch was, natürlich braucht Ihr in Botswana Pula. Die kann man sich entspannt am Automaten ziehen. Ihr versucht ja auch nicht in Dänemark mit Euro zu zahlen, oder?

Viel Spass bei der Planung!
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
5'538 Beiträge · seit 200829. Sept. 2012 · #6
Hallo Lisette,

am ersten Tag von Windhoek bis Rundu sind es 700 km Asphalt. Das kann man schaffen. Ihr müsst halt unterwegs nur auf die Speedcops aufpassen. Die stehen gerne auf der Strecke zwischen Otjiwarongo und Otavi und dann auf der Strecke von Grootfontein zum Veterinärzaun. Als wir letztens unsere Männertour ins Caprivi gemacht haben, sind meine Freunde sogar an einem Tag von Swakop bis nach Divundu gefahren = 1.000 km. Genau 12 Stunden mit drei Pausen. Von Windhoek bis Divundu sind es "nur" 900 km und von da aus bis zu den Popa Falls noch 5 Minuten. Dort solltet Ihr eigentlich immer einen Campingplatz bekommen - auch ohne Anmeldung. Wenn der zufällig besetzt ist, dann gibt es im Umkreis von etwa 15 bis 20 km drei oder vier Lodgen (u. a. Mahangu), die auch Campingplätze anbieten.

Am zweiten Tag würde ich dann vormittags in den Mahangu NP und nachmittags in den Buffalo NP.

Der dritte Tag wäre dann für die Strecke von Divundu bis nach Kasane. Das sind dann etwa 500 bis 550 km. Da wieder die gesamte Strecke in gutem Zustand ist, sollte die reine Fahrzeit einschließlich des Aufenthaltes für den Grenzübertritt so bei 7 Stunden liegen, wenn Euch auf dem Weg von Ngoma Bridge bis Kasane nicht zu viele Elefanten über den Weg laufen.

Es ist wesentlich besser, wenn Ihr Euch schon in Windhoek die Pula holt. Die müsst Ihr nur etwa drei Tage vorher bei der Bank bestellen. Bei Bank Windhoek klappt das wunderbar. Mit ZAR geht es in den Hotels auch, aber die Wechselkurse sind mies. Außerdem weiß ich nicht, ob Ihr bei der Tankstelle in ZAR bezahlen könnt. An der Grenze nehmen sie alle Währungen, aber eben auch zu nicht so guten Wechselkursen.

Wenn Ihr also gegen 14/15 Uhr in der Chobe Safari Lodge ankommt, könnt Ihr locker noch die Nachmittags-Bootstour mitmachen. Ich würde aber unbedingt darauf achten, dass es ein kleines Boot ist und wenn Ihr könnt, würde ich mir ein Privatboot nehmen. Das haben wir bisher immer gemacht (ich war schon fünfmal dort). Wenn die keinen Campingplatz mehr haben, dann müsst Ihr notfalls bei der Information nachfragen oder nach Kazungula weiterfahren.

Dann macht Ihr am 4. Tag den Ausflug nach Vic Falls. Wenn Ihr mit dem eigenen Wagen fahren wollt - ich kenne allerdings das Procedere nicht, denn wir sind immer mit einem Shuttle gefahren und da geht das sehr schnell -, dann würde ich noch mindestens einen Tag in Vic Falls dran hängen. Es gibt da viel mehr als nur die Wasserfälle. Ich kenne da aber keine Campingmöglichkeiten. Empfehlenswerte und noch bezahlbare Unterkunft ist die Ilala Lodge - 5-10 Fußminuten von den Fällen.

Wenn Ihr den 5. Tag in Vic Falls macht, dann solltet Ihr überlegen:
Hubschrauberflug - Elefantenritt - Löwenspaziergang etc. und je nach dem Eindruck vom Vortag durchaus auch noch einmal einen Besuch bei den Fällen.

Am 6. Tag dann wieder zurück nach Kasane und gleich bei Ankunft einen Game Drive machen. Ob Ihr den mit Eurem Wagen macht oder ob Ihr einen der von diversen Veranstaltern angebotenen Drive macht, ist Eure Sache. Ich mache - da ich den NP nicht so gut kenne wie Etosha - dort immer geführte Touren.

Am 7. Tag würde ich über Ngoma Bridge wieder ins Caprivi fahren. Ihr könnt etwa 30 bis 40 km vor Katima auf dem Camping Platz der Kalizo Lodge übernachten. Sehr gut für Vogelbeobachtungen oder Bootsfahrten auf dem Zambezi oder - falls einer von Euch angeln möchte - eine Angeltour machen. Alternativ zur Kalizo Lodge könnt Ihr auch in der Caprivi River Lodger oder der Caprivi Safari Boats schlafen. Dann hättet Ihr die Gelegenheit "mal eben" über die Brücke nach Sambia zu gehen.

Am 8. Tag würde ich von der Kalizo Lodge über Katima (wenn Ihr Zeit habt, geht dort mal zum Fischmarkt und dahinter den Craft Markt in diversen kleinen Hütten) auf der C 49 in Richtung Kongola fahren. Übernachtungs- bzw. Campingmöglichkeiten gibt es dort in der Namushasha Lodge und im Camp Kwando.

Den 9. Tag würde ich auch da verbringen.

Am 10. Tag würde ich dann bis Rundu fahren, aber nicht auf der Hauptstraße, sondern auf den Nebenstraßen am Fluß entlang. In der Nähe von Rundu kenne ich nur die Hakusembe Lodge, die auch Camping anbietet. Schreibe Jörg mal, der wohnt in Rundu und kann Dir bestimmt mehr sagen.

Am 11. Tag fahrt Ihr dann z. B. in Roy's Camp und macht einen Ausflug zu den SAN oder Ihr fahrt nach Tsintsabis und besucht dort das Treesleeper Camp. Die bieten auch einiges mit San an.

Am 12. Tag fahrt Ihr nach Hause.

So - das wäre eine einigermaßen entspannte Tour - mit Ausnahme vom 1. Tag - und sollte Euch genug zeigen. Da würde ich den Rest von Botswana weglassen.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter16 Beiträge · seit 201229. Sept. 2012 · #7
Oh ihr seid echt suuper! Und danke Gerd und allen anderen! Ich bin wirklich froh so Super Tipps zu bekommen!!! Danke!! Und das mit den Pula ist natürlich schon klar, meinte auch eher, ob man beim Grenzübertritt schon Pula braucht 🙂 danke danke danke 🙂
Themenstarter16 Beiträge · seit 201229. Sept. 2012 · #8
Es tauchen immer wieder so viele Fragen auf 🙂 kann mir vielleicht jemand verraten, wie und wo man von Kasane zurück nach Namibia( Ngoma Bidge oder woanders?)kommt? Die Chobe Riverfront ist doch nur in eine Richtung befahrbar, oder? Routenplaner sagt immer, die Strecke ist gesperrt....:o
5'538 Beiträge · seit 200829. Sept. 2012 · #9
Hallo Lisette,

von Kasane aus fährst Du "mitten durch den Park" - das ist eine Hauptstraße, aber das hindert die Tiere nicht, da einfach rumzulaufen. Normale Fahrzeit für die rund 80 km etwa eine bis eineinhalb Stunden.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter16 Beiträge · seit 201230. Sept. 2012 · #10
Ja, ok, aber ich dacht, es gibt da Probleme auf dem Rückweg nach Namibia....Kann man da ganz normal wieder zurück nach Ngoma Bridge wie aufdem Hinweg oder wie fährt man von Kasane aus?sorry, wenn ich so oft nachfrage, aber irgendwie ist das alles so verwirrend mit der Riverfront . Grüße
zuletzt bearbeitet 30. Sept. 2012
5'538 Beiträge · seit 200830. Sept. 2012 · #11
Hallo Lisette,

schau mal hier: http://maps.google.de/maps?hl=de&tab=wl

Da siehst Du, dass es zwischen Ngoma Bridge und Kasane zwei Routen gibt. Das eine ist die Route am Wasser entlang, für die es wohl gewisse Beschränkungen gibt, und das andere ist die Hauptverkehrsstraße A 33 mitten durch den Chobe Park. Die ist asphaltiert und ist in BEIDE Richtungen befahrbar.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter16 Beiträge · seit 201230. Sept. 2012 · #12
Danke !!! Du bist immer so super schnell mit deinen Antworten! Grüße aus Wndhoek!
Themenstarter16 Beiträge · seit 201217. Okt. 2012 · #13
Nun hab ich viele Tipps eingebaut und noch ein wenig umdisponiert....2 Tage länger das Auto, weil Sossusvlei unbedingt gemacht werden muss....
Vielleicht könnt ihr noch mal eure Erfahrung und euer Wissen auf meine Tour anwenden 🙂
Vielleicht doch was anders machen? Und in Grootfontein ist ja nicht wirklich etwas, aber so endlos anstrengende Fahrten möchte ich auch nicht ständig machen....

12.11. Montag 16h Auto abholen
Einkaufen etc. , packen etc. 

13.11.Windhoek - Sossusvlei (320km)
Sesriem Camp 1 Nacht

14.11. Sossusvlei 
Danach wieder zurück nach Windhoek(320km)
Tanken 

15.11.Windhoek- Mururani Camp(590 km, ca. 7 h).    
75N$/p.
Nächsten morgen ggf. Mangetti

16.11. Freitag 
Mururani- Ngepi Camp(350 km, ca. 4:20h), alternativ Popa falls 330 km
Oder Mahango Camp  ggf.
Näxhsten Morgen Mahango NP ggf.

17.11. Sa Ngepi Camp-Nambwa(190km, ca. 2:30h)


18.11.  So Nambwa bleiben, horseshoe etc.


19.11. Nambwa-Chobe Safari Lodge 250 km
Grenzübergang Botswana
Bootstour nachmittags


20.11. Chobe Safari Lodge Vicfalls Tagestour Zimbabwe


21.11. Chobe Safari Lodge-Mavunje Camp (240km, ca. 3,5 h)
Grenzübertritt nach Namibia


22.11. Mavunje Camp bleiben


23.11. Fr Mavunje- Rundu (417km)


24.11. Sa Rundu- Grootfontein (260km)


25.11. So Grootfontein-Waterberg(200km)


26.11.  Waterberg-Windhoek (310 km)
Mo Abgabe Auto spätestens 16uhr

Was sagt ihr? Freu mich über Antworten! 🙂
Liebe Grüsse an Jörg.....vielleicht gibt's wirklich ein Frankentreff 😉 hab gehört, bei dir kann man Pizza essen? 😉 🙂
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2012
1'816 Beiträge · seit 200817. Okt. 2012 · #14
Hallo Lisette,

mal ne Frage: seid ihr im Urlaub oder auf der Flucht vor was auch immer 😕

Die Route finde ich ( und ich fahr auch schon mal 500 - 600 km, wenn man mal einfach Strecke machen muss), aber die Route WDH- Sesriem (1 Nacht)- WDH ist m.E. einfach nicht sinnvoll. Ihr habt gar nichts von den Dünen, weil ihr nicht mal 24 Stunden Zeit habt.

Was spricht eigentlich gegen eine "klassische"" Route durch den Norden Namibias. Nur wegen der VicFalls würde ich mir den Caprivistreifen nicht antun. Ich bin vor 2 Wochen von dort zurück gekommen, aber ich bin dort nicht nur durchgerast, sondern habe 4 Nächte verbracht (Rückweg ging über BOT).

Der Caprivi ist, wenn man dort nur druchfährt, landschaftlich sehr eintönig, deshalb würde ich entweder an die VicFalls für 2-3 Tage fliegen oder einfach in NAM bleiben. Es gibt dort nicht nur Tiere (Etosha), sondern auch eine wundershöne Landschaft............

Gruß Boris
Themenstarter16 Beiträge · seit 201217. Okt. 2012 · #15
Du hast schon recht, Sossusvlei ist schon ne ganz schöne Tour. Allerdings war ich gerade da und muss sagen, trotz Polo und diversen Strassen durchgehend in Tempo 30, haben wir auch nicht länger als 2 tage gebraucht. Wir würden im Morgengrauen losfahren und über Spreethoogte Pass geht es dann doch recht fix. Dann abends recht früh ankommen u is Bett und im Morgengrauen zu den Dünen..danach könnte man schon noch in Solitaire halt machen... Aber mehr als noch eine Nacht brauch ich da nun eigentlich nicht. Und Caprivi und den chobe NP würde ich einfach gerne sehen. Was die Vicfalls angeht, ist kein Muss und habe ich auch nur als evtl. Option vorgemerkt. Außerdem würden wir ja jeweils in mavunje und Ngepi einen Ruhetag einlegen mit Besuch der NP etc....klar ist das viel Strecke, aber ich denke, nur durchrasen ist das auch nicht... Ich beschäftige mich seit Monaten mit Touren und Foren und hab auch mit vielen hier in Namibia gesprochen, weil ich seit 2 Monaten schon vor Ort bin und bin langsam etwas gestresst, weil man versucht, nicht zu viel Strecke zu machen, aber viel sehen will. Aber man muss auch buchen und planen😕 Problem ist, die bessere Hälfte möchte so gerne Sossusvlei sehen und das hab ich versucht noch reinzuquetschen....Hmmmm....danke trotzdem...ich werde nochmal alles genau anschauen
6'152 Beiträge · seit 200618. Okt. 2012 · #16
Lisette schrieb:Du hast schon recht, Sossusvlei ist schon ne ganz schöne Tour. Allerdings war ich gerade da und muss sagen, trotz Polo und diversen Strassen durchgehend in Tempo 30, haben wir auch nicht länger als 2 tage gebraucht. Wir würden im Morgengrauen losfahren und über Spreethoogte Pass geht es dann doch recht fix. und im Morgengrauen zu den Dünen..danach könnte man schon noch in Solitaire halt machen... Aber mehr als noch eine Nacht brauch ich da nun eigentlich nicht. Und Caprivi und den chobe NP würde ich einfach gerne sehen. Was die Vicfalls angeht, ist kein Muss und habe ich auch nur als evtl. Option vorgemerkt. Außerdem würden wir ja jeweils in mavunje und Ngepi einen Ruhetag einlegen mit Besuch der NP etc....klar ist das viel Strecke, aber ich denke, nur durchrasen ist das auch nicht... Ich beschäftige mich seit Monaten mit Touren und Foren und hab auch mit vielen hier in Namibia gesprochen, weil ich seit 2 Monaten schon vor Ort bin und bin langsam etwas gestresst, weil man versucht, nicht zu viel Strecke zu machen, aber viel sehen will. Aber man muss auch buchen und planen😕 Problem ist, die bessere Hälfte möchte so gerne Sossusvlei sehen und das hab ich versucht noch reinzuquetschen.

hallo Lisette,
da muss ich Boris zu 100% recht geben.
nach der o.g. Ansicht Deiner Tour bzw. Reise in Namibia - würde ich um noch
mehr zu sehen- das ganze ausdehenen- noch Zimbabwe und Südafrika einbauen,
das gelingt Dir sicherlich - das geht mit einem Polo - so fix - so fix wie
Du ja auch den Spreeghoogte Pass gepackt hast.
Viel Spass beim Durchrasen der schönen Landschaften - ach ja Tiere gibts
ab und an auch - denke Kamera hast Du nicht dabei.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2012
Themenstarter16 Beiträge · seit 201218. Okt. 2012 · #17
Schade, wollte hier doch nicht euer Wissen in Frage stellen oder gar Verärgern. kann doch nur meine Erfahrungen einbringen und auf ein Feedback hoffen. Da wären vielleicht realistische Tipps besser, als sich über mein Durchrasen lustig zu machen 🙁 bin das erste Mal hier und das ist doch auch der Grund, warum ich mich an euch wende. ich hab ja auch schon Anregungen von dem netten Gerd bekommen und nehmen wir mal Sossusvlei raus, ist das doch nun keine durchrasertour, zumal ich ja die Vicfalls auch nur als Option und nicht fest eingeplant habe!?? Hab ja schon eingesehen, dass Sossusvlei ggf. zu viel Strecke ist, auch wenn es mir jetzt beim fahren wirklich machbar vorkam.Abgesehn von der vermehrten Strecke, was haltet ihr denn von der Tour, wenn man mal Sossusvlei weg nimmt?Überforderte Grüße
6'152 Beiträge · seit 200618. Okt. 2012 · #18
hallo Lisette,

verärgert hast Du niemanden - ich habe mich nur gewundert - über diese Tour-
die versch. Anmerkungen - z.B. Sossusvlei -Dünen rauf - solitäre mehr brauche
ich nicht. Bei solchen Vorstellungen von einer Reise - ist es für mich sehr
schwer jemanden Tipps zu geben - denn ich sehe jeden Platz und Ort in Namibia
nicht nur als Durchgangsstation.
Wenn ichs richtig lese, bist Du auch jetzt mit einem Polo unterwegs ?
Hast 15 Tage Zeit .......;) ich persönlich würde da nur den südl. Teil von
Namibia planen - oder den nördlichen bis Kunene - oder von Windhuk - oder
von Windhuk Richtung Maun - Moremi - danach 4 Tage Dombo Farm- von dort
Magkad. Xai Pan usw. dann wieder nach Windhuk zurück.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter16 Beiträge · seit 201218. Okt. 2012 · #19
Vielen Dank erstmal 🙂 haben natürlich für diese Tour keinen Polo 😉 haben einen 4x4 mit Dachzelt!
ich glaube, ich bin nicht der Mensch, der jeden Campingplatz und alles vorbuchen kann und will. somit ist es dann auch egal, wenn man die angestrebte Strecke nicht ganz schafft. Hauptsache ist doch,man hat Ausweichmöglichkeiten und ist gut informiert. Ich denke, wir werde einfach nach Sossusvlei losfahren und dort schauen, wie lange wir brauchen. Eine Nacht Sesriem habe ich ja sogar vorgebucht. Danach eben, auf welcher Strecke werden wir sehen, in den Caprivi hoch.....nicht stressig, aber auch nicht zu lahm. Und dann eben Ngepi, Nambwa, mashi River und wenn die Zeit es zulässt Chobe Safari Lodge. Da kann man sowieso campingmässig nix vorbuchen. Und dann wieder Retour. Ich denke, in 14 Tagen gut zu machen. Wir werden es denke ich einfach mal versuchen 🙂 falls ihr noch Tipps habt, freue ich mich 🙂 Liebe Grüsse
zuletzt bearbeitet 18. Okt. 2012
2'085 Beiträge · seit 201218. Okt. 2012 · #20
Hallo Lisette,
vielleicht trägt dieser Aspekt noch etwas zur Entspannung/Entzerrung bei - die VicFalls haben wohl im November nicht soo viel Wasser ... will sagen: wenn ihr woanders eure Zeit genießen könnt, dann müsst ihr nicht unbedingt das Gefühl haben, etwas zu verpassen, was man sich eigentlich auf keinen Fall entgehen lassen darf.

Wir waren im April dort und das war wirklich breathtaking, inzwischen hab ich aber auch Fotos von Oktober/November gesehen - da waren es eher Rinnsale, für die man nicht unbedingt die ganze Tour stressig machen müsste.
Auf jeden Fall wünsch ich euch ne gute Zeit und viele tolle Eindrücke, Grüße
Franzicke
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