Tansania für 11 Tage?

11 Antworten · 2'912 Aufrufe · gestartet 26. Sept. 2012 von helliulli
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Themenstarter142 Beiträge · seit 201126. Sept. 2012 · #1
hallo tansania kenner,

überraschend hat sich für meinen mann und mich die möglichkeit ergeben anfang november 2012 eine 1 bis 2 wöchige reise unternehmen zu können. meine frage klingt für viele etwas verwegen, ich weiß, lese ich doch hier im forum des öfteren von reiseplanungen für ein oder zwei jahre im voraus; dennoch - an alle tansania spezialisten: macht eine 9 tägige selbstfahrer tour (landy mit dachzelt) im northern circuit sinn - die serengeti würden wir schon gerne stressfrei erreichen, badeurlaub nein. oder sind die distanzen zu lang bzw. pisten zu schlecht?
ich habe die option auf ein auto und auf flüge, das ist nicht das problem. die frage bezieht sich auf die kurze dauer - länger geht jetzt nicht, leider. und: ja, wir haben afrika erfahrung als selbstfahrer.

danke für eure meinung
lbg gruß ulli
zuletzt bearbeitet 26. Sept. 2012
7'296 Beiträge · seit 200626. Sept. 2012 · #2
Hallo Ulli,

ich war vor drei Jahren mit dem Fahrrad in Tanzania. Meine Reisepartnerin war zuvor noch nie außerhalb Europas und hatte noch nie 'ne Radtour mit Übernachtung gemacht. Wir hatten -glaube ich- trotzdem weniger Zweifel.

Ihr habt einen Geländewagen mit Dachzelt und einen wesentlich größeren Aktionsradius pro Tag. In einer Stunde fährt man mit dem Auto ungefähr die Distanz, die man mit dem Rad an einem Tag schafft. Wir waren fünf Wochen unterwegs und würden es wieder machen. Mit dem Auto kommt ihr weiter und habt deutlich mehr Reserven.

Fahrt einfach los und lasst es auf euch zukommen. Bei Bedarf variiert ihr die Strecke einfach. Viel Spaß!

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
6'369 Beiträge · seit 201127. Sept. 2012 · #3
Hoi Ulli

Ja, das macht absolut Sinn!!!
Von wo startet Ihr denn, Arusha oder Dar es Salam?
In 9 Tagen kann man viel machen und viel sehen!!!
OK, ich würde nicht mit Dachzelt (Gibts das in Tansania?) unterwegs sein wollen, dafür hätte ich einen Fahrer und ein Safaridach, aber jedem das Seine!
Die Strecken sind gut zu machen, z.B. Arusha-Tarangire, Tarangire-Serengeti, Serengeti-Ngorongoro, Ngorongoro-Mto Wa Mbu bzw. Lake Manyara, Mto Wa Mbu-Arusha sind je maximal ein halber Tag...oder weniger...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 27. Sept. 2012
Themenstarter142 Beiträge · seit 201127. Sept. 2012 · #4
hallo bike africa,
zweifel, wie du meinst, haben wir nicht "wegen afrika" - wir sind jedes jahr 1 bis 2 x dort unterwegs - sondern wegen der kurzen zeitspanne, die uns zur verfügung steht. doch der vergleich mit dem fahrrad leuchtet mir ein.

hallo picco,
danke für die info zu den strecken. das überzeugt mich - werde noch heute die flüge fixieren. wir sind dachzelt fans und am liebsten alleine - soweit dies in tansania möglich ist. jedenfalls versuchen wir dem mainstream auszuweichen, wo es geht (auf ngorongoro möchten wir allerdings nicht verzichten) dachzelt gibt es - wenn auch noch sehr selten und meist überteuert (über 200 dollar pro tag)

lbg ulli
64 Beiträge · seit 201027. Sept. 2012 · #5
Natürlich macht das Sinn. Gerade der Northern Circuit ist doch gut zu ereichen. Zumal du Afrika-Erfahrung hast, da sollte Einiges möglich sein in den 1,5 Wochen. Allerdings würde ich persönlich die südlichen Parks vorziehen....;)
5'479 Beiträge · seit 200927. Sept. 2012 · #6
Wenn Ihr in Arusha startet, sind alle Parks des northern Circuit so nah beieinander, dass es sich auf jeden Fall lohnt.

Wart Ihr schon mal in Ostafrika. Im Gegensatz zum südlichen Afrika würde ich in Ostafrika kein Dachzelt nehmen, da die Fahrzeuge dort gewöhnlich ein Safaridach haben, dass durch das Dachzelt dann nicht mehr genutzt werden kann. Man kann von den Vermietern normalerweise auch immer gute Bodenzelte bekommen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'450 Beiträge · seit 200627. Sept. 2012 · #7
Hallo,

da muss ich jetzt auch meinen Senf dazu geben.

Wir werden auch im November im nördlichen Tansania unterwegs sein. Allerdings haben wir ein paar Tage mehr. (Ich habe darüber einen thread in der Abteilung "Tansania" laufen, in dem sehr viele Tipps gegeben wurden).

Also ich bin ein totaler Verfechter des Dachzeltes. Wir waren jetzt schon so oft in Afrika unterwegs, immer mit Dachzelt. Irgendwie fühle ich mich da sicherer. Da weiss ich, dass kein Krabbelzeug reinkommt und dass nicht ein wildgewordenes Hippo das Zelt über den Haufen rennt (haben wir auch schon gesehen). Und die Autos sind doch so hoch, dass ich schön bequem im Sitzen aus dem Fenster schauen kann und alles sehe. Dafür muss ich nicht stehen, wie beim Safari-Dach. Aber ok, jeder wie er will.

Ulli, Ihr wollt auch selber fahren? Wir auch! Nur was ich bisher so gehört und gelesen habe, dürfte es mit der "Einsamkeit" auf den Campingplätzen nicht so weit her sein, nicht so schön wie z.B. in Namibia oder Malawi. Ich habe eigentlich nur gehört, dass die Public Campsites immer übervoll sein sollen. Naja, mal sehen.

Wir haben über unseren Autovermieter drei mal eine Special Campsite buchen lassen. Dort ist man dann ja wirklich total allein.

Zum Ngororo Krater: Da habe ich als neueste Information, dass man den Eintritt nicht mehr direkt am Eingang zahlen kann, sondern vorab in Arusha sich eine Genehmigung holen und bezahlen muss. Unser Autovermieter wird das auch für uns übernehmen. Also das solltet Ihr evtl. auch vorab mit Eurem Vermieter abklären.

Viel Spass bei Eurer weiteren Planung.

Beate
Themenstarter142 Beiträge · seit 201127. Sept. 2012 · #8
hallo an alle

danke für eure antworten. kenne deinen thread, beate, ist sehr nützlich für mich zur zeit. muss mir in den folg. 2 bis 3 wochen erst die infos holen, die wir brauchen.

zur dachzelt frage, die hier ja immer wieder diskutiert wird. ich kenne beides. wir waren im feber 2012 in uganda mit bodenzelt - war manchmal wegen der vielen ameisen nicht angenehm. oben fühle ich mich wohler und sicher - auch als ein löwenrudel im KTP letztes jahr nachts um unser auto streunte, lagen wir, zugegeben mit angespanntem atem mucksmäuschenstill im dachzelt; jedenfalls besser als unten, wenn auch nur subjektiv.

zu den campsites: da erwarte ich mir nicht all zuviel, jedenfalls keine einsamkeit. leider. das ist der preis für die tiersichtungen, die ja wohl hervorragend sein dürften? ich denke, wir werden wenn möglich außerhalb der parks übernachten und vielleicht ab und zu auf einer special campsite - serengeti am ehesten.

der eintritt für den krater wird vorab bezahlt, hat mir mein autovermieter mitgeteilt. wir erhalten von ihm eine prepaid card.

was mir noch nicht ganz klar ist: muss man auch für das durchqueren der krater area um in die serengeti zu gelangen, bereits park fee bezahlen? ist das der grund, wieso viele die nördl. route über lake natron nehmen - aber dort sind auch "gebühren" an massai zu bezahlen?

beate, bin dir für jeden tipp dankbar und werde auch zukünftig deine beiträge verfolgen.

lbg ulli
1'450 Beiträge · seit 200627. Sept. 2012 · #9
Hallo Ulli,

meine Informationen sind, dass man auch beim Durchqueren der Krater Area die Eintrittsgebühr zahlen muss. Nur halt nicht die 200 Dollar, die extra anfallen, wenn man in den Krater runterfährt.

Also so gesehen, ist Tansania und eigentlich das gesamte südliche Afrika, wirklcih s....teuer. Was da ein Tag Eintritt in den NP kostet, dafür bekommt man in den USA den Jahrespass für alle NP! Und da gibts auch Tiersichtungen.

Aber ok, wir wollen es ja alle so.

Gruss Beate
63 Beiträge · seit 201128. Sept. 2012 · #10
ich kann auch nur die Special Camp Sites in der Serengeti empfehlen, die sind zwar teurer, aber schlichtweg ein TRAUM! Man muss von der Versorgung her halt komplett unabhängig sein, weil die weder stromanschluss noch Toiletten etc. haben.

Die einzig lange Strecke ist die nonstop von der Serengeti über NCA nach Arusha, da muss man schon so acht Stunden kalkulieren, alle anderen Strecken wie oben beschrieben und sehr gut machbar.
www.dcloew-photography.com
1'450 Beiträge · seit 200628. Sept. 2012 · #11
Hallo,

deshalb haben wir auf dieser Strecke nochmal eine Special Campsite in Ndutu gebucht.:P

Beate
5 Beiträge · seit 201204. Okt. 2012 · #12
Würde ich auch machen, ich habe kürzlich 10 Tage Mosambik bereist und wir hatten selber kein Auto. Von daher: macht´s auf jeden Fall und viel Spaß!