AFafrican-mumThemenstarter42 Beiträge · seit 201130. Aug. 2012 · #1
Hallo!
Vielleicht kann mir hier einer weiterhelfen. Wir verschiffen Anfang des Jahres unser Mobil (zu groß für Container)ins südliche Afrika. Hat jemand Erfahrungen mit Speditionen nach Namibia (Südafrika ist Seabridge wohl am beliebtesten). Uns kommt es vor allem darauf an, daß möglichst keine Zwischenhäfen angelaufen werden (wegen Diebstahl in den Häfen). Seabridge kann dies bieten und fährt non stop von Europa nach Port E. Jetzt suche ich aber ähnliches für Namibia, die bisherigen Auskünfte ergebn aber immer einige Zwischenhäfen in Westafrika und zudem noch ungenaue Fahrtzeiten (4-6 Wochen). Bei Seabridge sind es wohl ziemlich zuverlässig 3 Wochen(glaub ich). Daher geht im Moment die Tendenz nach Südafrika, auch wenn Namibia für uns etwas günstiger wäre. Wenn jemand also eine ensprechende Spedition kennt,.... immer her damit (bei Ebert habe ich schon angefragt). Vielen lieben Dank schon mal Monika
Ich kann Dir zwar nicht weiterhelfen, aber Du solltest diese Frage auch im Womobox-Forum (klick mich), wo Du ja auch aktiv bist (jaja, ich bin der Picco der dort Moderator ist...) stellen, eventuell auch im Wohnkabinen-Forum (klick mich), aber vieleicht bist Du da ja schon drinn (ich nur noch wenig). Ich hab in beiden Foren schon von Roro-Verschiffung gelesen. Was habt Ihr denn für Reisepläne? Die Frage wollt ich Dir übrigens schon im Womobox-Forum stellen, als ich Deinen Nikname las...😗
NamiBilly444 Beiträge · seit 201130. Aug. 2012 · #3
Hallo Monika, was spricht gegen Sped. Ebert??? Wir haben in den letzten Jahren 2x mit Ebert von Hamburg bzw. Bremerhafen nach Walvisbay roro verschifft - ohne Probleme! Aktuell scheint es aber so zu sein, dass Ebert nur noch von Rotterdam oder Antwerpen verschifft??? Gruß Wilfried
Spedition Ebert ist schon ein guter Tipp. Diese versenden jede Woche Container und Autos hierher und sind auf Namibia spezialisiert. Verschiffungen gehen ab Hamburg und Bremerhaven (soweit mir bekannt ist).
Sonnige Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
AFafrican-mumThemenstarter42 Beiträge · seit 201131. Aug. 2012 · #5
Von Sped. Ebert hab ich bisher auch nur gutes gelesen, was mich aber abschreckt sind die lange und ungenaue Fahrzeit "Die Reederei fährt aber nur sporadisch, wobei die Schiffe auch verspätungen haben können von 4-6 Wochen. ... evt. ein Schiff früher verladen..." (Ebert) Bei Seabridge ist das viel genauer, alles 14 Tage fahren die Schiffe. Dauer nur 3 Wochen.
Danke schon mal für die Rückmeldung. Schönen Abend noch Monika
Landblume135 Beiträge · seit 200931. Aug. 2012 · #6
Hallo Monika, Spedition Ebert kann nich nur empfehlen. Haben unseren MAN mit Ebert von Hamburg nach Walvis Bay verschifft und kam genau an dem gewünschten Tag an. liebe Grüsse Tamara
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201231. Aug. 2012 · #7
Landblume schrieb: Hallo Monika, Spedition Ebert kann nich nur empfehlen. Haben unseren MAN mit Ebert von Hamburg nach Walvis Bay verschifft und kam genau an dem gewünschten Tag an. liebe Grüsse Tamara
Es scheint Verständnisprobleme bei der Unterscheidung zwischen Ro-Ro und Containertransport zu geben.
RoRo steht für Roll-On/ Roll-Off.
Containertransport hat nichts mit Ro-Ro gemein, wo die Fahrzeuge auf Schiffdecks gefahren, und wieder herunter gefahren werden.
Man kann Containertransporte über hunderte Speditionen veranlassen, oder aber auch direkt über die Reederei. Nahezu alle Speditionen sind hiermit gleich gut, ob sie Ebert oder sonstwie heißen. Denn die Speditionen sind bei diesem Geschäft nichts anderes als Vermittler und hantieren ggf. die Papiere, die dann über den Zoll eh zur Reederei gehen. Weiter legen sie normalerweise niemals Hand an das Fahrzeug, außer, daß sie es vielleicht zum Verstauer/ Verlader der Reederei in den Hafen fahren. Nochmals: Die Fahrzeuge werden in den Container durch eine Verstaufirma geladen, und normalerweise nicht durch die beauftragte Spedition. In Walvis Bay wird der Container, nach Entladung vom Frachter, durch eine Hafenspedition auf einen Stellplatz gefahren. Sobald der Container durch den Zoll frei gegeben ist, kann man das Fahrzeug sogar selbst aus dem Container holen, wie wir das auch getan haben.
picco6'369 Beiträge · seit 201101. Sept. 2012 · #8
Hoi zämä
Swakop1952 schrieb:RoRo steht für Roll-On/ Roll-Off.
Genau! Aber es gibt auch RoRo-Container, die sind dann oben offen und oberhalb des Tores ist die Querverbindung demontierbar. Hoffentlich kommen die auf dem Containerschiff zuoberst hin...😈 Fragt mich nicht wer dass anbietet, aber davon hab ich entweder in der Womobox oder im Pickup-Wohnkabinen-Forum gelesen und Bilder gesehen. In meinem vorigen Post sind die Links ja drinn.
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201201. Sept. 2012 · #9
Hoi Picco, der Fachbegriff für offene Container lautet "Open Top" in den Größen 20 und 40 ft. Hier werden überhohe Ladungen eingebracht und mit Segel abgedeckt gegen Spritzwasser, Wind und Regen. Die stehen meistens an Deck, bzw. ganz oben auf einem Containerstapel. Und kosten natürlich mehr Geld aufgrund aufwändigeren Handlings und daß sie Sonderpositionen auf dem Schiff erhalten müssen. Alles was an Deck über die Breite oder Länge eines Standardcontainers geht kostet den Stellplatz daneben und ggf. darüber. Oder geht unter Deck. Die meisten Reedereien bieten dieses an, wir haben hin und wieder solche Frachten von Kapstadt nach Europa, z.B. mit Safmarine/ DAL.
Für Frachten sind holländische und belgische Häfen aufgrund der halben Umschlagkosten (Terminal Handling Charges) in beide Richtungen erheblich günstiger als deutsche Häfen, so auch die Speditionskosten für Weitertransport Richtung Inland. Wir hatten einen Fall mit 4 Containern, wo der Umschlag und Weitertransport von Bremerhaven nach Leer in Ostfriesland (also quasi vor der Haustüre) fast doppelt so teuer war als über Zeebrugge (südlich Antwerpen) nach Leer.
Der Versand ist ein spezielles Fachgebiet, bei dem man viel Geld sparen, oder verprassen, kann. Wie im Urlaub, suchen viele das All-Inclusive, das in diesem Falle oftmals sehr viel mehr kostet weil überall Margen und Provisionen anfallen. Da die meisten Speditionen in Übersee meistens nur Korrespondenzpartner haben, gibt es hier auf die Preise des Korrespondenzpartners kräftige Aufschläge, selbst bei Speditionen die auf der Gegenseite eine Tochterfirma haben. Natürlich haben manche großen Speditionen Sonderbedingungen bei einzelnen Reedereien, die Kostenvorteile gehen aber in den wenigsten Fällen an den Kunden, oder an deren Großkunden (Einzelsendungen für Privatleute sind für die nur Peanuts auf Basis "take it or leave it").
Man kann das als Kunde aber steuern, wie wir das tun. Hier eine Spedition oder aber die Reederei selbst beauftragen bis FOB Walvis Bay. Dann sich die Original-Versanddokumente (Conossemente) zuschicken lassen. Damit ist man frei und kann sich auf der Gegenseite selbst eine Spedition zur Einfuhr (inklusive THC) und Zollabwicklung nach dem Einholen von Angeboten aussuchen und beauftragen. Das macht aus Erfahrung oftmals 25% weniger aus, als wenn man z.B. eine hiesige Spedition damit beauftragt, die auch daran verdienen möchten. Walvis Bay ist auch nicht gerade günstig. Viel Spaß!
Landblume135 Beiträge · seit 200902. Sept. 2012 · #10
Hallo swakop, also bei mir gibts keine Verständigungsprobleme, ich habe lediglich die Spedition Ebert empfohlen. Lg
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201202. Sept. 2012 · #11
Hallo Landblume, da ging es um RoRo.
Es steht Dir selbstverständlich zu, für jeden, auch jede Spedition, Werbung zu betreiben. Meine Speditionen sind ja auch die Besten, aber nur so lange, bis sie den ersten Bock abschießen. Und Speditionen schießen eine Menge Böcke ab, wie sie auch heißen mögen.
Aber ich habe auch darauf hingewiesen, daß alle Speditionen nur VERMITTLER sind die höchstens den Reedereien zuarbeiten in der Erstellung der Papiere und der Zollabwicklung (auch bei der Ausfuhr erforderlich). Ansonsten legen sie bei Deiner Fracht nirgendwo Hand an wenn sie in Richtung Reederei abgegangen ist. Für den Fahrzeugversand benötigst Du nämlich KEINE Spedition, Du kannst auch alles selbst abwickeln, zumal die Reederei eigene Verstauer hat, und diese Deine Exportanmeldung, die Du selbst anstelle der Spedition erstellen kannst, vor Verladung eh beim Zollamt vorlegen muß. Speditionen bringen beim Versand nur etwas, wenn sie große Frachtkontingente buchen (können) und somit billigere Tarife anbieten können. Oder wenn sie Sammelverkehr zusammenstellen, wenn man nur kleinere Sendungen hat. Es stellt sich jedoch bei Sammelverkehr aber immer wieder heraus, daß es nur einen unerheblichen Unterschied in den Kosten zwischen See- und Luft-Sammelverkehren gibt. Wenn man dann außerdem bei einer Woche Laufzeit statt oftmals 4-6 Wochen bei nur 10% Preisunterschied zu entscheiden hat, dann entscheidet man sich oft für Economy-Luftfracht. So haben wir z.B. unsere Motorräder nach Windhoek und zurück ab Kapstadt per Luftfracht geschickt. Eine Zeitlang ging dieses sogar kostengünstig mit Autos. Beste Grüße H.
wum01.de99 Beiträge · seit 200708. Nov. 2012 · #12
Hallo zusammen,
leider bin ich erst heute über diesen Beitrag gestolpert... Auch wir planen eine RoRo Verschiffung für July 2013. Aus der Vergangenheit haben wir gute Erfahrungen mit der Spedition Ebert gemacht. Dabei ging es bis dato aber immer um Ersatzteile und immer um Container-Transporte. Auf unsere Anfrage hin haben wir nun erfahren, dass die Rederei mit der man für RoRo arbeitet nur noch ab Antwerpen verschifft. Als Dauer wurden uns aber recht konkret 18 Tage genannt. Um unseren Unimog sicher zum richtigen Zeitpunkt dort zu haben, hat man uns zudem angeboten ein früheres Schiff zu nehmen und das Fahrzeug bis zur Abholung in einer gesicherten Halle für uns zu parken.
Bei Seabridge sind es wohl ziemlich zuverlässig 3 Wochen(glaub ich).
Solchen Aussagen würde ich erst einmal kritsch gegenüber stehen. Es ist normal, dass, die Abfahrt des Schiffes (wegen der Auslastung) als auch die Dauer der eigentlichen Verschiffung (da vom Wetter abhängig) um ein paar Wochen varrieren kann. Wenn Seabridge Pönale im Falle einer unpünktlichen Anlieferung anbietet - ok, dann meinen die das ernst. Wenn in dem Angebot diese Zeiten zwar versprochen werden, Du aber keine Chance hast, Kosten, die Dir durch die Nicht-Einhaltung des Terminsplan entstehen, an die Reederei weiter zu geben.... Welche Motivation hat die Reederei dann die Termine ggf. zum Preis eines geringeren Umsatztes für sie selber wirklich zu halten???
LG elli
wum01.de99 Beiträge · seit 200708. Nov. 2012 · #14
Hi Elli,
wo steht Euer "Kleiner" denn gerade? Haben wir eine Chance darauf Euch 2013-2014 mal in Nam zu treffen? Immerhin verdanke ich Euch meinen Unimog 🙂 Da ist noch ein lekker Braai fällig.
Na, dass ist doch ein wenig übertrieben... ich habe doch nur Argumentationshilfe geleistet. 😉
Im Moment sind wir immer noch in SA, werden aber demnächst nach Nam umziehen. Wann und wohin ist noch nicht ganz klar - aber 2013 ist auch noch ein büschen hin....
Bevor ich mich auf den Braai einlasse: Wie gefällt Deiner Co-Pilotin das Reisen im Unimog. Gut? Oder wird sie die Gelegenheit nutzten und mich bei dem persönlichen Treffen wüst beschimpfen?😊
LG elli
wum01.de99 Beiträge · seit 200708. Nov. 2012 · #16
hmm...das wiederum ist jetzt eher etwas untertrieben, es waren immerhin die entscheidenden Argumente.
Wir waren inzwischen auch schon einige Male in Europa auf Probefahrt. Der Mog gefällt Ihr gut, sicher, hoch, geländegängig und dann noch die eigene "Wohnung" dabei.
Ich bin mir sicher, Sie würde sich jederzeit wieder so entscheiden!
Bei Seabridge sind es wohl ziemlich zuverlässig 3 Wochen(glaub ich).
Nun, die Seereise kann ziemlich genau vorausgesagt werden, die Angabe der Durchschnittsgeschwindigkeit ist zuverlässig.
Aber: das Schiff mit unserem Fahrzeug an Bord war pünktlich VOR Walvis Bay. Unfortunately war aber der Hafen völlig überlastet, sodass das Schiff erst fünf Tage später in den Hafen einlaufen konnte, die Fracht dann schnell gelöscht worden ist, auch der Zoll hat gut geklappt.
LG Lumela
swisschees1'715 Beiträge · seit 200603. Aug. 2013 · #18
Nachdem zur Zeit eine Einreise nach Ägypten uns als etwas schwierig erscheint, überlegen wir ob wir unseren MB-Bus nach Namibia verschiffen sollen. Da würden wir unsere Transafrika halt unten beginen. Von Chrigu habe ich schon einige Tipps erhalten. Erste Kontake hat es schon gegeben und nun warte wir nun auf Angebote. Verladen könnten wir in Hamburg, Rotterdam und Antwerpen. Ab Hamburg wurde mir eine Transportdauer von 21 Tage angeben.
Mit seinen 3 Meter Höhe kommt für unser Vehikel nur Ro-Ro in Frage. Nun habe ich in einem anderen Forum bei dieser Transport-Methode von einige schlechten Erfahrungen gelesen. Scheinbar würde da einigen der brauchbare Ihnalt entwendet. Allerdings wurde da nicht speziell der Transport nach Walvis Bay erwähnt, eher nach Südafrika.
swisschees1'715 Beiträge · seit 200622. Apr. 2014 · #19
Inzwischen ist unser Bus längst im südlichen Afrika Die Verschiffung hat recht gut geklappt die 3 Tage Verzögerung waren auch zu verkraften. Bei Ro-Ro ist aber häufig das Problem das der Inhalt des Fahrzeugs teilweise geklaut wird. So auch bei unserem Nelson.
Um sicher zu gehen, muss man einen Transport finden welcher Nonstop von Europa nach Südafrika fährt. Ich weiss dass von Deutschland nach Port Elisabeth Südafrika neue Fahrzeuge verschifft werden. Bei diesen ist das Risiko eines Diebstahls am geringsten. Sonst könnte man auch den Inhalt getrennt in einem Sammelkontainer verschicken.