CAcampariThemenstarter4 Beiträge · seit 201226. Aug. 2012 · #1
Moin,
wir werden Ende September/Anfang Oktober für 13 Tage in Namibia sein. Sind 2 Erwachsene und 1 Kind (7 Jahre) und haben einen 4x4 mit Dachzelten gemietet um auf eigene Faust loszudüsen.
Sind unsicher, ob die Kilometer an manchen Tagen nicht zuviel sind. Würde mich freuen, wenn jemand mal drüberschaut, obs eurer Meinung nach machbar ist:
1. Tag: Windhoek -> Waterberg 2. Tag: -> Grashoek (zwischen Grootfontein und Tsumkwe) 3. Tag: bleiben in Grashoek 4. Tag: -> Onguma (kurz vor Namutoni) 5. Tag: -> Okaujuejo 6. Tag: bleiben in Okaukuejo 7. Tag: -> Twyfelfontein 8. Tag: -> Ameib oder Omaruru 9. Tag: -> Swakopmund 10. Tag: bleiben in Swakobmund 11. Tag: bleiben in Swakobmund 12. Tag: bleiben in Swakobmund 13. Tag: -> Windhoek
Zudem: kennt jemand Ameib oder Omaruru und kann ein schönes Camp empfehlen?
Besten Dank! campari
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200626. Aug. 2012 · #2
campari schrieb: ... kann ein schönes Camp empfehlen? Besten Dank! campari
Hallo Campari,
ein immer wieder traumhaftes Camp sind die Sites an der Spitzkoppe. Hast du Dir schon mal Bilder von den Campsites und der Spitzkoppe angeschaut?
Ansonsten Ameib ist auch sehr schön. Omaruru kenne ich nicht (jedenfalls ein dortiges Camp)
die Tagestouren sind m. E. gut zu machen. Es kommt halt auch auf die Einstellung der Insassen an (habe da so gerade meine eigenen Erfahrungen gemacht).
Am Waterberg ----> Achtung Paviane haben uns aus der Unterkunft Lebensmittel geklaut, sind auch agressiv Tipp von Einheimischen ---> Lebensmittel mit Chili versetzen, das soll die Quälgeister vom Zelt halten.
Swakopmund erscheint mir sehr ausgeprägt. Wieso? Ist ja nicht so warm.
Wenn Ihr es wollt würde ich Soussusvlei einplanen, sind zwar einige Km mehr, aber ich finde es lohnt sich.
Falls Ihr Buschmänner besuchen wollt, fahrt zur Omibili Foundation D 3004, Infos ansonsten sicherlich auch bei Weyands in der Hauptstr. in Tsumeb. Das Museeum ist in Tsumeb lohnenswert.
Souvenirs nicht in den Touristenstädten Swakop oder Windhuk kaufen --> erschienen mir deutlich überteuert.
Macht Ihr auch die White Lady?
Gruß Tsumeb
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200826. Aug. 2012 · #4
Hallo Campari,
Swakopmund erscheint mir sehr ausgeprägt.
Das sehe ich völlig anders. Swakop bietet so viel - nicht nur die Delfin- und die Little Five Tour, dass Ihr da gut eine Woche beschäftigt sein könnt, wenn Ihr wollt. Und ein Kind ist ja auch noch dabei, dass am Strand wenigstens mal rumtoben will und soll. Und Anfang Oktober ist es das Wetter auch meist schön.
Ansonsten finde ich die Tour von den KM her gut machbar.
also bei 13 Tagen Urlaub - egal ob Namibia oder sonstwo -mit Kind - würde ich persönlich nicht allzu lange Strecke fahren. Denke der Urlaub sollte mehr kindgerecht gestaltet sein -. Nach ankommen am ersten Tag in Windhuk würde ich nur eine kurze Strecke fahren - da finde ich Okapuka ideal - ca. 30 km , Unterkünfte, Essen und vor allen Dingen einen Gamedrive mit vielen Tieren, das ist kinderfreundlich. Was wollt Ihr an einem Tag am Waterberg. Von da würde ich einen weiteren zwischenstop auf der Gabus Game Ranch einlegen -dort ist jede Menge Wild auch Girfaffen zu sehen, die Campsite ist ganz für sich gelegen, die Farm ist sehr kinderfreundlich. Dann Onguma Bush Camp, Halali und Okaukuejo. Von dort in der Gegend um Tweifelfontein, gibts einige Campmöglichkeiten, dann Ameib von Ameib nach Swakop, von da dann zurück nach Windhuk. Das würde bedeuten 1 Über. Okapuka 2 Gabus 1 Onguma 1 Halali 2 Okaukuejo 1 Gegend Tweifelfontein 1 Ameib 3 Swakop lezte Nacht Ondekaremba
Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
CAcampariThemenstarter4 Beiträge · seit 201226. Aug. 2012 · #6
Hallo,
vielen Dank schonmal für die Tips.
Wir sind, bevor wir unsere Tour starten, schon zwei Tage bei Verwandten in Windhoek und starten also ausgeruht. Von daher können wir am ersten Tag ruhig Strecke machen. Einen Tag Waterberg ist schon knapp, aber das liegt zwischen Windhoek und Grashoek. Da wir auf jeden Fall zum Living Museum der San in Grashoek wollen, dachten wir einen Stop dort zu machen.
Die Stationen Grashoek, Etosha, Erongo Gebirge und Swakopmund sind uns wichtig. Alles andere ist noch variabel und sollte möglichst entspannt, schön und kilometerarm sein.
@Tsumeb: Soussusvlei wird uns leider zuviel. Von den San in Tsumeb habe ich noch nicht so viel gehört. Ist es dort auch ein Living Museum? Kennst Du beides Grashoek und Tsumeb?
Swakopmund ist so ausgeprägt, weil wir dort für lau wohnen können und, weil wir dachten, dass drei Tage Chillout nach so vielen Eindrücken nicht schaden kann. Zwei Tage würden aber auch reichen, falls uns der Rest der Route sonst zu stressig wird.
Weniger ist wahrscheinlich mehr ... vor allem, weil wir ja auch ein Kind mit an Bord haben.
Wir sind dankbar für noch weitere Tips 🙂
LG campari
CAcampariThemenstarter4 Beiträge · seit 201227. Aug. 2012 · #7
Muss man eurer Erfahrung nach bei den Camps in Spitzkoppe reservieren?
die Camps kann man gar nicht zuverlässig reservieren, da es aber an die 25 Zeltplätze gibt, dürfte Platz kein Problem sein. Man sollte nur recht früh dort ankommen, um einen besonders schönen Platz suchen zu können und um auch noch etwas vom Tag an der Spitzkoppe zu haben.
@Tsumeb: Soussusvlei wird uns leider zuviel. Von den San in Tsumeb habe ich noch nicht so viel gehört. Ist es dort auch ein Living Museum? Kennst Du beides Grashoek und Tsumeb?
hALLO; ich meine die Ombili Foundation von Tsumeb Richtung Etoscha Pfanne.
War wie ich 2000 dar war auch kein Living Museum, sondern der reele Versuch den San eine Perspektive zu bieten (Ackerbau, m. W. auch etwas Viehzucht und etwas Souvenirs. Ich persönlich halte davon mehr, als ein lebendes Museum, denn die Menschen müssen ja im jetzt ankommen und nicht in der Vergangenheit leben. Nicht das man mich falsch versteht, ich bewundere das alte Wissen der Sans etc. um die Natur und ihre Überlebensstrategien, aber ich persönllich finde ein lebendes Museum den falschen Weg, dies ist alles gekünstelt und nur für die Touris zur Schau gestellt. Ich habe da immer das Gefühl, die Menschen würden "ausgestellt wie im Zoo" und das gefällt mir einfach nicht.
Aufgrund persönlicher Kontakte zum Stiftungsvorstand war mir der Einblick interessant.
Gruß Tsumeb Swakop war nur so ein Gedankengang
BLbloebbe28 Beiträge · seit 201127. Aug. 2012 · #10
Hallo Campari, waren im Winter 2011 mit unsern siebenjährigen zwillingen an der Spitzköpfe und auf Ameib. Spitzkoppe ist schön, aber ziemlich Basic. Wenn möglich würde ich auf dem weg nach Swakopmund den abstecher tagsüber machen. Auf ameib ist es etwas "zivilisierter" mit Pool und ordentlichen ablutions. Außerdem sind die Wanderungen zur philipp's Cave und den riesigen Steinkugeln sehr lohnend! Gute reise, bloebbe
Man kann ja zu den Lebenden Museen denken wie man will, aber deine Einschätzung ist etwas verquer. Ein Lebendes Museum ist eine Arbeitsstelle/Schule, mit der sich die Menschen in den ärmeren lokalen Gebieten selbst aus der Armut befreien und noch dazu ihre Traditionen erhalten. Das IST ein sehr realer Weg, im modernen Namibia anzukommen, in keiner Weise geht es darum, jemanden zur Schau zu stellen oder in der Vergangenheit leben zu wollen. Klingt für mich nicht so, als hättest du schonmal eines der Lebenden Museen besucht oder als hättest du dich damit mal etwas intensiver auseinander gesetzt.
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On-Topic:
Hi Campari
Das Lebende Museum in Grashoek ist meiner Meinung nach sehr lohnenswert. Wenn man sich darauf einlässt und zusammen mit den Ju/'Hoansi einen Tag verbringt, dann ist das eine Super-Erfahrung.
TSTsumeb75 Beiträge · seit 201128. Aug. 2012 · #12
doch habe ich, tourispokus ist nichts für mich.
wir alle leben im jetzt und müssen nach vorne schauen, dies vermisse ich. für mich ist und bleibt es nützlicher reele themen wie ackerbau, zeitgemäße viehzucht, bildung und echte berufe zu lernen, aber darüber darf man ja gott sei dank denken, wie man will.