Malariaprophylaxeß

4 Antworten · 1'182 Aufrufe · gestartet 07. Aug. 2012 von Reisefan
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Themenstarter90 Beiträge · seit 200907. Aug. 2012 · #1
wahrscheinlich schon oft gefragt, aber ich werde momentan durch ärztl. infos und Internet eher mehr verunsichert:
sind Mitte Sept. - Anf. Oktober in Botswana unterwegs, u.a. Okovango Delta und Camping Safari (Chobe NP, Savuti Region, Moremi),Zambezi Hausboot) Ich weiss, ich muss es selber entscheiden, dennoch würden mich eure Erfahrungen, Empfehlungen im Hinblick auf Malaria Prophylaxe (Malarone) interessieren.
Danke für Hinweise! Gaby
2'462 Beiträge · seit 200607. Aug. 2012 · #2
Hallo Gabi,

laut Tropeninstitut Berlin gehören die von Dir genannten Regionen zu absoluten "Malaria-Hochburgen" was das mögliche Risiko angeht. Wenn man nicht bei jedem Stich sorgenvoll auf den Ausbruch der Krankheit warten will, ist die Prophylaxe sicher sinnvoll. Andere nehmen nur das Medikament als Stand-by mit.

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ich Malarone besser vertragen habe als Lariam, aber auch da gibt es unterschiedliche Meinungen.

und ja 😉 die Frage wurde schon oft gestellt, deshalb findet man über die Suche und die FAQ hier eigentlich eine Menge.

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Gast07. Aug. 2012 · #3
Es ist besser, jeder macht seine Erahrungen selber - aus dem Grund Beitrag gelöscht

Gruß
gk
zuletzt bearbeitet 09. Aug. 2012
7'296 Beiträge · seit 200608. Aug. 2012 · #4
gk schrieb:und ein Stand by Mittel für mind. 5 Tage dabei. Bei unter 6 Wochen Reise Malarone oder Coartem - bei über 6 Wochen und entferntere Gebiete - Malarone oder Coartem plus Doxicyklin (richtig geschrieben????)
... man kanns erkennen ... Doxycyclin(e).

Doxycycline ist meines Wissens nur als Prophylaxe und nicht zur Behandlung empfohlen, aber hier wieder der Rat zu einem Arztbesuch.

Stand By ist nur sinnvoll, wenn ein Arzt nicht in 24 Stunden erreichbar ist. Viele halten alles, was Fieber und sonstige Beschwerden angeht, für eine Malaria und hauen sich die höhere Dosis eines Malariamedikaments in den Kopf. Dann gibts verschiedene Szenarien:
- sie hatten Malaria A und das passende Medikament und konnten sich helfen.
- sie hatten Malaria B und Medikament für A und die richtige Behandlung verzögert.
- sie hatten überhaupt keine Malaria und die Beschwerden verschwanden von selbst, werden nun aber Medikament A zugeschrieben und überall empfohlen.
- sie hatten eine Krankheit wie Dengue, Gelbfieber, Chikungunya, Rift Valley Fever oder irgendwas anderes, das selbst ein Arzt nicht ohne Blutuntersuchung von einer Malaria unterscheiden kann. Durch die "Akut-Dosierung" mit Medikament A schwächen sie u.U. den Körper zusätzlich, während sie gleichzeitig eine effektive Behandlung verzögern.

Nur mal so zum Nachdenken ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
723 Beiträge · seit 201108. Aug. 2012 · #5
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Gruß Reinhard