AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200806. Aug. 2012 · #1Hallo liebe Südafrika-Freunde
Ich war nach unendlich viel Vorbereitungszeit vor drei Jahren für einen Monat in Namibia unterwegs. Hier ist übrigens mein Reisebericht von damals:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/104170-ein-monat-durch-namibia-ausfuehrliches-feedback.htmlIrgendwie zieht es mich wieder nach Afrika - allerdings ist mein Mann nicht wirklich heiss auf dieses Urlaubsziel. Als ich ihn fragte, ob ich ihn zu einer Südafrika-Reise und einer Woche in den Krüger-Park einladen dürfte meinte er zu mir, dass das jetzt "nicht der Urlaub sei, auf den er gewartet hat". Naja, und wenn er sich nicht wirklich auf eine Destination freut, dann bringt's nicht so viel. Also habe ich mich schlau gemacht, wie es wäre wenn ich allein gehe. Da kommt natürlich nur eine Gruppenreise in Frage, obschon ich sonst der absolute Individualist beim Reisen bin (siehe Bericht oben).
Ich habe jetzt mal folgende Reise mit dem Unternehmen ROTEL gebucht:
http://www.rotel.de/reise-details.html?no_cache=1&tx_fecommuniacsreisedatenbank_pi1%5Bcommuniacs_rrdb_id%5D=048%20&tx_fecommuniacsreisedatenbank_pi1%5Bcat_index%5D=cat2012Ich bin bislang noch nie mit denen gereist, aber die Route hat mich angesprochen. Ich denke, dass es dadurch, dass nicht jeder sein Hotelzimmer hat und immer zusammen gegessen wird auch für Alleinreisende einfach ist Kontakt zu finden. Mich würde interessieren, ob hier Forenmitglieder sind, die schon einmal mit Rotel in Afrika waren, vielleicht sogar diese Reise gemacht haben und wenn ja, wie die Eindrücke waren.
Ich habe die Tour im Januar gebucht (auf den vorigen Touren gab es keine Fensterplätze mehr - und wenn ich 9000 km ohne Klimaanlage im Hochsommer durch Afrika fahre, will ich einen Fensterplatz). Leider ist das nach meinem Empfinden die schlechteste Reisezeit für das südliche Afrika (weil Regenzeit). Lohnt sich dann überhaupt eine Tour in diese Gegend?
Würde mich über Feedback freuen
Gruss
Tatjana
Bazi2'721 Beiträge · seit 200606. Aug. 2012 · #2Australienfan schrieb:Hallo liebe Südafrika-Freunde
.....
Ich habe die Tour im Januar gebucht (auf den vorigen Touren gab es keine Fensterplätze mehr - und wenn ich 9000 km ohne Klimaanlage im Hochsommer durch Afrika fahre, will ich einen Fensterplatz). Leider ist das nach meinem Empfinden die schlechteste Reisezeit für das südliche Afrika (weil Regenzeit). Lohnt sich dann überhaupt eine Tour in diese Gegend?
Würde mich über Feedback freuen
Gruss
Tatjana
Und das fragst Du jetzt, wo Du schon gebucht hast? Das versteh mal einer.
LG
Bazi
M@rie1'680 Beiträge · seit 200706. Aug. 2012 · #3am 25. August wird die Reportage
Das rollende Hotel: Im Schuhkarton durch Italien auf NDR 3 wiederholt - ich hab' sie damals schon gesehen und mir war klar: neverever und das war "nur" Italien, das möchte ich mir in Afrika noch nicht einmal vorstellen 😉
Auch als Alleinreisende kann man (frau auch) hervorragend alleine in SA unterwegs sein und ... du bekommst schnell Kontakt zu anderen Reisenden und vorallem zu Einheimischen, spreche da aus Erfahrung - aber wie Bazi schon sagt - erst buchen, dann fragen - das ist schon irgendwie unverständlich
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200806. Aug. 2012 · #4Man kann bis sechs Wochen vor Reisebeginn ohne irgendwelche Stornierungskosten zurücktreten. Die Dame von Rotel meinte am Telefon, auch wenn ich mir noch nicht 100% sicher sei ob ich die Reise antreten will, solle ich jetzt sicherheitshalber buchen (dann ist der Fensterplatz gesichert, denn der wird in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben) und wenn ich's mir anders überlegen sollte könnte ich bis Anfang Dezember kostenfrei zurücktreten.
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200806. Aug. 2012 · #5@Marie
Ja, die Reportage habe ich mir bereits im Kalender angestrichen. Ich kenne sie noch nicht, allerdings soll sie wohl nicht so objektiv sein, sondern eher ein Verriss der Firma Rotel.
M@rie1'680 Beiträge · seit 200706. Aug. 2012 · #6nunja ... aus Sicht von Rotel mag es so sein, aus Sicht der Reisenden wohl eher nicht - ein "ganz normales Filmteam" hat eine Rotel-Reise begleitet und darüber berichtet und ich glaube nicht, dass dieses Team die Aufgabenstellung hatte, einen Verriss zu produzieren und das Fernsehteam hat sicherlich nicht die Schlafkojen oder das Essen manipuliert 😉
lG und bleibt gesund! M@rie
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kowo359 Beiträge · seit 201006. Aug. 2012 · #7Hallo Marie und Tatjana,
ich habe noch nie so eine Reise gemacht, aber die Dinger öfter gesehen. Ganz ehrlich: ich finde es total cool. Ist eben mal die "japanische" Art zu schlafen. Ich würd es jedenfalls sofort machen (wenn mich jemand einlädt). Für viel Geld allerdings.....
Gruß aus Windhoek
Kowo
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200806. Aug. 2012 · #8Also vor dem Schlafen in der Kabine mache ich mir gar keine Sorgen. Ich hab keine Klaustrophobie und viele Jahre auch im Alkoven von Wohnmobilen (da kann man auch nicht aufrecht sitzen) verbracht. Wenn ich Bedenken vor der sargähnlichen Kabine hätte, würde ich gar nicht mitgehen.
Was mir mehr Sorgen macht ist das Wetter (Regenzeit).
Alternative zu Rotel wäre
http://www.overlandafrica.com - die schlafen im Zelt und führen Touren auch im südafrikanischen Winter durch. Bei Rotel weiss ich zumindest, dass ich nachts meine Akkus aufladen kann, das ist bei den anderen Anbietern nie so klar...
Sanne2'462 Beiträge · seit 200606. Aug. 2012 · #9Hallo Tatjana,
wegen der Regenzeit würde ich mir nicht so viele Gedanken machen - es wird eher affig heiß werden, da ist man über jeden Regenschauer froh 😉 Und die Gewitter in der Zeit sind wirklich ein Erlebnis. Überschwemmte matschige Wege sind ja vor allem für Selbstfahrer eine Herausforderung, wenn man sich fragt, wann wohl das erste Ausbuddeln anstehen mag, aber dafür wirst Du bei einer geführten Tour voraussichtlich nicht eingeteilt werden 😗
Bekannte von mir haben eine solche Rotel-Tour in Australien gemacht und fanden, dass es ein echtes Erlebnis war. Die Größe der Kojen störte sie ebenfalls nicht, allerdings sind die Dinger sehr hellhörig, wenn da nur einer schnarcht, haben alles was von. Also im Zweifel Ohrstöpsel einpacken 😉
Bin auf jeden Fall mal gespannt, was Du nach der Rückkehr hier hoffentlich berichten wirst.
Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200606. Aug. 2012 · #10... und vergiss auf keinen Fall Dir eine handlich kleine Tasche für Dein 3-Tage-Gepäck mitzunehmen, denn Du darfst nur alle 3 Tage Deinen Koffer aus den Tiefen des Busses holen. Und im Allgemeinen wird jeden Tag die Sitzposition im Buss gewechselt. Dass bei Buchung der Sitzplatz fest vergeben wird ist mir neu.
Ich selber bin und werde nie mit ROTEL fahren (im Sarg werde ich noch lange genug Urlaub machen müssen...😗 ), aber Freunde von uns sind früher, als sie noch alleine waren, mit Rotel unterwegs gewesen. Heute reisen sie nicht mehr damit.
Gruß
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
Fotobuch Caprivi/Botswana 2024:
https://www.cewe-community.com/next/example/schwerpunkt-naturparadies-sambesi-region-und-botswana-69955
Fotobuch Kruger National Park 2025:
https://www.cewe-community.com/next/example/kruger-national-park-november-2025-71278
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200806. Aug. 2012 · #11Also das mit der Sitzplatzvergabe ist vielleicht neu. Aber man darf sich beim Buchen einen Sitzplatz auswählen und behält den dann die ganze Reise über (im Gegensatz zu den Schlafkabinen, die werden erst vor Ort vergeben).
Dass man nur alle drei Tage an den Koffer darf weiss ich, ist für mich absolut kein Problem. Hab das bei meinen eigenen Urlauben nie anders gemacht. Nichtmal bei Hotelübernachtungen. Da hab ich den Koffer immer im Auto gelassen, auch nur alle paar Tage geöffnet und tatsächlich nur eine Plastiktüte mit ins Hotel/Motel genommen. Ah ja, und natürlich den Fotorucksack - den würde ich nie über Nacht im Auto lassen 😉
Aber der Fotorucksack macht mir gepäckmässig etwas Sorgen... den müsste ich ja nach vorne mit in den Bus nehmen - und der ist leider nicht gerade klein, auch wenn ich heftig aussortieren werde und nur jedes zweite Objektiv mitnehme...
Falls der Bus mal stecken bleiben würde und sie ein paar Männer zum Ausgraben abkommandieren wär das noch ein wenig Abenteuer (und ein schönes Fotomotiv...).
Was Ohrstöpsel angeht: Ja, die gehören ins Gepäck. Ich werde mir wohl extra für die Tour spezielle sogenannte "Dämm-Plastiken" bei einem Hörgeräte-Hersteller machen lassen. Die sind zwar nicht ganz billig, weil sie speziell für den eigenen Gehörgang angefertigt werden - aber x-fach bequemer als die normalen Oropax.
Gruss aus der Schweiz
Tatjana
SFiedler2327 Beiträge · seit 200807. Aug. 2012 · #12Wo willst Du denn eigentlich hin?
Es gibt auch andere Anbieter für Gruppenreisen im südlichen Afrika. z.B. Drifters, oder in BOTS Bushways. Da schläft ,man dann im Zelt, nicht im japan Bett (was ich viel angenhemer empfändee) und hat auch gute guides. Bei Bushways sitzt man auch recht luftig, und je nach Teilnhemerzahl hat man auch einen Fensterpaltz. allerdings bieten die nur Capirivi und BOTS.
Wegen des Wetters, auch der Januar ist schön, gerade wenn man Tiere und vor allem Vögel sehen will.
Stefan
Jambotessy2'610 Beiträge · seit 200707. Aug. 2012 · #13Hallo,
Freunde von uns waren schon einmal mit Rotel unterwegs (Sahara): schlafen war für sie kein Problem, Essen war na ja. Sie waren zu dem Zeitpunkt Angang der 30er und waren mit riesengroßem Abstand die Jüngsten.
Ich kenne dein Alter ja nicht, aber du musst damit rechnen mit sehr alten Leuten unterwegs zu sein.:)
Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise.
(Sprichwort der Ovambo)
1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
SASASOWEWI3'080 Beiträge · seit 200907. Aug. 2012 · #14Hallo Tatjana,
ich bin noch nicht mit Rotel unterwegs gewesen, werde es aber auch nie tun. Ich kenne Erzählungen von Leuten die eine ähnliche Tour gemacht haben.
Es ist eine einfache Rechnung: Von den 33 Tagen in der Beschreibung der Reise kannst du die An- und Abreisetage und den einen freien Tag abziehen. Bleiben noch 28 Tage übrig. Bei der Gesamtstrecke von 9000km ergibt das eine Tagesetappe von etwas mehr als 320 km, eigentlich mehr weil ja auch Tage dabei sind an denen wenig gefahren wird.
Du musst dir darüber im Klaren sein das du die meiste Zeit des Tages im Bus sitzt und durch die Gegend fährst.
Für mich ist das ein reines "Abhaken" von Sehenswürdigkeiten, Zeit für die Länder selbst hast du keine weil du fast jeden Abend woanders bist.
Such dir lieber ein Land aus, buch eine Gruppenreise mit einer Kleingruppe und beschränk dich auf weniger Kilometer, dann hast du mehr davon.
Den Reiseveranstalter nach der Möglichkeit des Akkuladens auszuwählen ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, in der heutigen Zeit wissen die Anbieter das ihre Gäste digital filmen und fotografieren, da wird es immer Möglichkeiten geben.
Frag doch alternativ mal hier im Forum ob sich jemand findet der zur gleichen Zeit etwas unternimmt, Annick ist auch gerade mit anderen Fomis unterwegs gewesen....
Und wie schon geschrieben, es geht auch allein, auch da würde ich mal Annick fragen....
lg sasowewi
potti7197 Beiträge · seit 200607. Aug. 2012 · #15Hallo australienfan,
wir waren schon häufiger mit Rotel unterwegs, habe 2002 mit denen die Namibiatour gemacht und dort meine jetzige Ehefrau kennengelernt:-)von daher kann ich nur gut berichten;-)
Rotel ist wie campen, über Nacht bist du häufig auf Campingplätzen, ab und zu in der freien Natur. Eben mit dem Unterschied das du nicht im Zelt sondern in der Kabine schläfst. Wenn du nicht übermäßig groß bzw. dick bist, ist das kein Problem. Klar, man ist ständig mit den anderen Reisenden zusammen, Geräusche bleiben nicht aus. Essen ist ok, die Küche ist hinten im Bus.
Bei Regen könnte ich mir Rotel angenehmer als zelten vorstellen, die Kabinen sind innerhalb von wenigen Minuten frei, und eben trocken.
Zu viel Kameragepäck könnte ein Problem sein, entweder du nimmst es mit in deine Schlafkabine oder lässt es im Bus, der ist nachts zu.
Rotelkunden sind häufig vom Alter 55+, ich kenne dein Alter nicht?! Wir haben immer nur Jugendtouren mitgemacht, da war das Alter der Gruppe eingeschränkt. Viel hängt eben an der Reisegruppe, wir haben immer gute Erfahrungen gemacht.
Wir haben immer nur mit denen gebucht, für Länder die damals für uns individuell zu schwierig zu bereisen waren.
Wir waren in Patagonien, Mexiko und Kenia/Tansania, haben in den letzten Jahren aber nichts mehr mit denen gemacht. Wir sind jetzt doch lieber individuell unterwegs, aber wie gesagt, (Jugend-)Rotel hat uns immer gefallen!!
Mittlerweile haben wir 3-mal Namibia als Selbstfahrer bereist, natürlich schon relaxter....
Gruß potti
Montango1'667 Beiträge · seit 201107. Aug. 2012 · #16Hallo Australienfan,
hier im Forum wirst Du wahrscheinlich wenig Zuspruch zur Durchführung einer solchen Reise finden. Fahren doch die meisten ins südlich Afrika, um Weite, Ruhe und Einsamkeit anzutreffen.
All das kann man meiner Meinung nach mit einer so grossen Gruppe und einem so straffen Programm überhaupt nicht erleben.
Wenn schon Gruppenreise dann in einer kleineren Gruppe und vor allem mit einem wesentlich kürzeren Programm.
Ich würde mich auf so einer Tour nach ein paar Tagen erschiessen, alternativ einen der Mitreisenden 😉
Grüsse
Montango
Beate21'117 Beiträge · seit 201007. Aug. 2012 · #17Hallo Australienfan,
dir wird in der Jahreszeit die Hitze wohl mehr zu schaffen machen, als der Regen.
Alternativ ein Urlaub im Zelt im südafrikanischen Winter? Wenn es ein WInter wird wie der
diesjährige - na dann frohes Schnupfen! 😐
Wir haben unser Haus für hiesige Verhältnisse ziemlich Wind und Regen dicht bekommen - und ich sitze derzeit mit Wolldecke und Stirnband am Schreibtisch
Jetzt ins Zelt? Nicht für alles Geld der Welt!!! 😮
ROTEL-Busse kenne ich nur vom Sehen und dabei werde ich es für mich auch belassen.
Was mich am Meisten an der ROTEL Tour stört ist das viel zu volle Programm. Du wirst keine Muße haben, unterwegs irgend etwas zu geniessen. 9000 km in der Zeit kommt japanischem Abhaken gleich…
Guck dir alternativ doch die Angebote der Spezialveranstalter für das südliche Afrika an - da findest du jede Menge Reisen in kleinen Gruppen, die sicher entspannter sind. Und du wirst auch da bestimmt Kontakte zu anderen Reisenden bekommen.
Liebe Grüße
Beate
PS: Die Tagestemperaturen im Western Cape liegen zur Zeit bei 07-10°.
M@rie1'680 Beiträge · seit 200707. Aug. 2012 · #18Huhu Tatjana,
ich nochmal 😉
Beate2 schrieb:
Guck dir alternativ doch die Angebote der Spezialveranstalter für das südliche Afrika an - da findest du jede Menge Reisen in kleinen Gruppen, die sicher entspannter sind. Und du wirst auch da bestimmt Kontakte zu anderen Reisenden bekommen.
ich möchte in ein ähnliches Horn stossen 😉 - ich bin zu 98% alleine im Südlichen Afrika (meist SA) unterwegs, würde ich darauf warten, bis bzw das mich jemand begleitet, dann müsste ich entweder jeweils rd. 4-5 Jahre warten oder mich einer (Klein)Gruppe anschliessen 😵 2004 war mein erster SA-Aufenthalt, damals noch teils organisiert von JNB nach DUR, wir waren 3 Reisende und ein Guide - eine Frau! und die hat mich schon damals ermutigt, SA alleine zu bereisen und dem Rat bin ich nun schon mehrfach gefolgt. Dabei wähle ich meine täglichen Fahrstrecken so aus, dass es nicht mehr wie 4h reine Fahrzeit (bei "Transfer-Fahrten") am Tag sind, also recht gemächlich und meine Erfahrungen sind bis heute durchweg positiv.
Gerade als Einzelreisende kommt frau sehr schnell in Kontakt zu anderen Reisenden, insbesondere aber auch zu Einheimischen, denn, ja, es ist ungewöhnlich (als Frau) alleine SA zu bereisen und das alleine bietet schon einen Gesprächsansatzpunkt 😉 Insbesondere geniesse ich beim Alleinreisen, dass ich mir meine Zeit wirklich frei einteilen kann und so auch mal einen Nachmittag mit Südafrikanern bei Melktart und Kaffee "vertrödeln" oder in Boschendal mit Schweizern völlig verquatschen oder am Nwangovila Picnic Spot oberhalb des Mlondozi Dams stundenlang mit Südafrikanern und Namibier über Gott und die Welt philosophieren und dabei die Natur geniessen kann 😎 ... so kann man/frau das Land wirklich erleben und nicht nur durchhecheln ... ich würde dich also gerne ermutigen Südafrika alleine zu bereisen, das bietet so viele Möglichkeiten 🙂
lG und bleibt gesund! M@rie
M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012
"Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!"
~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200907. Aug. 2012 · #19Du hast dir eine tolle Route ausgesucht. Glückwunsch. Die Reisezeit gehört für mich zu den schönsten überhaupt. Tolle Wolkenbilder erwarten dich. Und der Regen dürfte kein Problem sei, ist ja kein Dauerregen.
Mit Rotel war ich selbst noch nicht unterwegs. Ein Freund allerdings. War auch Alleinreisender und vollauf begeistert. Haben sich dauerhafte Freundschaften/Kontakte ergeben. Er empfand es als eine totte Art zu reisen. Vom Essen hat er nicht gerade geschwärmt, deswegen war er allerdings auch nicht in Afrika.
AustralienfanThemenstarter265 Beiträge · seit 200807. Aug. 2012 · #20Erst mal danke an alle für die Antworten. Hab schon einiges herausnehmen können. Dass so eine Tour für viele eher eine Horrorvorstellung als ein Urlaub ist und sie sowas nie machen würden ist mir klar.
Ich habe auch gelesen, dass das Durchschnittsalter bei diesen Touren nicht gerade im Jugendbereich liegt. Ich bin 37 - habe aber kein Problem mit älteren Leuten. Das sind angeblich reisefreudige rüstige Rentner, das kann ganz spannend werden. Mir ist ein 65jähriger Tischpartner, der schon die halbe Welt bereist hat lieber als ein 30jähriger, der jedes Jahr Strandurlaub macht...
Was die Kilometerrechnung angeht - die habe ich auch schon gemacht. Und die tägliche Fahrtzeit ist nicht mehr als bei all meinen anderen Reisen, die ich selbst geplant habe. Letztes Jahr habe ich Island bereist und wir fuhren 6000 km in 20 Tagen. Unsere Durchschnittsgeschwindigkeit lag bei weniger als 40 km/h. Das entsprach auch knapp 8 Stunden Fahrt pro Tag. Und mein Namibia Urlaub war auch nicht anders. Also mit der Fahrtzeit sollte ich klarkommen. Einzige Bedingung da ist, dass ich einen Fensterplatz habe, das Fenster öffnen und rausfotografieren kann.
Dass die Reise kulinarisch kein Höhepunkt ist, damit kann ich auch leben. Mein Mann und ich haben schon über 40.000 km in 4x4 Campmobilen zurückgelegt, aber aufgrund des straffen Zeitplans war nie Zeit zum Kochen und am Abend war es für meinen Mann zu viel Aufwand Feuer zu machen und zu grillen. Daher haben wir uns im Urlaub mit wenigen Ausnahmen praktisch immer nur von Brot ernährt. Im Vergleich dazu könnte sogar die Rotelkost eine Abwechslung sein 😉
Also wenn ich die Kommentare richtig vertanden habe ist auch in der Regenzeit zwischendurch mit schönem Wetter zu rechnen? Mit Hitze tagsüber habe ich in der Regel kein Problem, nur beim Schlafen wäre es gut, wenn es unter 30 Grad ist.
Den Hinweis, dass man das Fotogepäck über Nacht im Bus lassen kann habe ich sehr geschätzt, hab mich schon darauf eingestellt, es mit in die Kabine nehmen zu müssen und das wäre echt eng geworden. Da das ständige Objektivwechseln unparaktisch ist und Staub im Gehäuse fördert reise ich immer mit mehreren Spiegelreflexkameras.
Auch dass die Kabinen bei Regen gemütlicher sind als Zelte ist interessant. Ich werde versuchen für die Reise noch 10 kg abzunehmen, dann ist es vielleich nicht ganz so eng in der Kabine.
Eine Reise allein ohne Gruppe kommt für mich aus verschiedenen Gründen nicht in Frage.
Gruss
Tatjana