Reisebericht Juni 2012 - CKGR, Nxai, Makgadikgadi

34 Antworten · 13,5k Aufrufe · gestartet 31. Juli 2012 von DieWiesbadener
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Themenstarter482 Beiträge · seit 201231. Juli 2012 · #1
Reisebericht Juni 2012 - CKGR, Nxai, Makgadikgadi - es war saukalt

Wie versprochen kommt jetzt unser Reisebericht vom letzten Trip - wir haben zuerst mal den nächsten Urlaub geplant und die Flüge gebucht. Uns hat das Afrika-Fieber auch vor vielen Jahren befallen und wir haben so angefangen wie viele hier im Forum: Mietwagen ohne Zelt, Mietwagen mit Zelt, gelegentlich genutzt, dann das Zelt immer öfters genutzt. Mittlerweile schlafen wir lieber im Zelt als in den Lodgen. Ausnahmen bestätigen die Regel ! Nach einer katastrophalen Erfahrung mit einem gemieteten Defender von Bushlore vor drei Jahren haben wir uns entschieden einen Wagen vor Ort zu kaufen. Wolfgang hat dann den TOYOTA Hilux 3.0 DC ausgesucht und entschieden ein Bodenzelt zu nutzen. So fliegen wir zwei Mal im Jahr nach Windhoek und fahren dann durch die Gegend. Auf der Suche nach Tiere, schöne Landschaften und Ruhe. Wolfgang bevorzugt Gegenden ohne Handy-Empfang und ohne Reisebusse. Mir genügt ein bisschen Zeit und Ruhe, damit ich meine Urlaubslektüre ( ungefähr 6 Kilo Bücher ) lesen kann.

Damit der Urlaub angenehm verlaufen kann haben wir einen ENGEL 60L COMBO (Kühlschrank mit Tiefkühlfach) an Bord und einen Stromerzeuger (ENGEL SHX100 Generator). So brauchen wir nicht auf das gekühlte Bier und Weißwein zu verzichten. Da Wolfgang sehr gern ( und viel ) ißt was ich koche, ist der Rest des Kühlschranks mit Lebensmittel aufgefüllt. Zum weiteren Luxus gehören für mich ein Feldbett, Luftmatratze und 2 Kopfkissen ( damit ich auch im Zelt gut lesen kann ). Das Auto ist ausgestattet mit einem 55Liter Zusatz-Diesel-Tank, einem 50Liter-Brauchwassertank und einer Markise auf der Beifahrerseite, wo ich mir meine kleine Küche im Canopy eingerichtet habe.

Auf der letzten Reise ging es von Windhoek in die Central Kalahari - Nxai Pan - Makgadikgadi Pan - Pan Handle - Otavi - Windhoek. Bis auf die letzten 3 Tage waren sämtliche Camp Sites vorgebucht und voraus bezahlt - leider ! Wir waren schon zweimal im Juni in Südafrika und wussten dass die Nächte kalt sind. Wir hatten aber das Pech, das ein kalter Wind vom Südpol unseren Urlaub sehr negativ beeinflusste. Alle anderen Herausforderungen haben wir wieder gemeistert und ich berichte gern was wir erlebt haben.

Freitag 25.5.2012
Ankunft um 05:15 Uhr in Windhoek. Wir wurden von Ondekaremba abgeholt und konnten auch gleich in die Ferienwohnung. Diese besteht aus Wohn-Eß-Zimmer, Kitchenette, Bad/Dusche, Schlafzimmer und großer Terrasse. Später sind wir dann zu SPAR-Markt gefahren, der trotz Feiertag (Afrika-Tag) geöffnet war. Den Rest des Tages hat Wolfgang damit verbracht das Auto auszuräumen, den Inhalt der Kisten gleichmäßig auf der Terrasse zu verteilen, zu sichten und zu überlegen ob wir es auf unserer Tour brauchen oder nicht. Im Laufe der Jahre hat sich einiger Krimskrams angesammelt, den man eigentlich nicht braucht, aber zu schade zum Entsorgen ist.
Abends: Boerrwurst vom Grill mit Kartoffeln und Salat, Wein und Bier

Samstag 26.5. Windhoek
Morgens sind wir in die Stadt gefahren und haben auf jeder Bank nach Botswana Pula gefragt - aber es gab keine. Bei LEO haben wir unsere Prepaid-Karte wieder freischalten lassen ( NAD 30,00 und das Guthaben vom Dezember war noch drauf) und bei CYMOT einen Campingstuhl und einen etwas dickeren Schlafsack gekauft. Mittags im WEINGARTEN auf der Terrasse sehr lecker gegessen. Nachmittags dann der Groß-Einkauf bei SPAR. Das gekaufte Fleisch wurde in das Tiefkühlfach der Ferienwohnung gelegt und die Dosen in die Kisten einsortiert, genauso wie die Wein-Kartons, Bierdosen und Cola-/Sprite-Flaschen.
Abends: Wurst- und Käsebrote, Weißwein für mich und Bier für Wolfgang

Sonntag, 27.5. Windhoek
Alle Camping-Utensilien, Klamotten und Nahrungsmittel/Getränke im Auto verstaut. Nicht benötigtes Zubehör und die Sommer-Klamotten aussortiert und zwischengelagert.
Nachmittags auf dem Grill Brötchen gebacken und Hühnchen im Potjie gebraten, auf dem Herd den Kohl abgekocht und Frikadellen gebraten. Alles dann portionsweise abgepackt und eingefroren. Ab 16.00 Uhr wurde es schon sehr kühl und nach Sonnenuntergang richtig kalt. Deshalb haben wir den Kamin im Wohn-Essbereich angemacht. Dadurch wurde es etwas wärmer in diesem Bereich.
Abends: Rinderfilet vom Grill mit Kartoffeln und Salat, Wein und Bier

Montag 28.5. Windhoek - Zelda
Wolfgang ist um 07:00 Uhr in das nördliche Industriegebiet zu TOOLTECH gefahren um den Generator (ENGEL SHX 100) zur Wartung abzuliefern, der dann um 11:40 Uhr fertig war. Um 13:00 Uhr konnten wir endlich losfahren und erreichten um 17:00 Uhr unseren ersten Campingplatz auf „Zelda“. Da wir die Geparden-Fütterung schon beim letzten Besuch dort gesehen haben, verzichteten wir darauf und haben die Zeit genutzt um das Zelt noch bei Tageslicht aufzubauen.
Strecke: Windhoek - „Zelda Game Guest Farm“ / Warmwasser-Waschhaus/ 265 km / 4 Stunden
Abends: das restliche Rinderfilet mit Couscous und gemischten Salat, Wein und Bier

Zelda.jpg


Dienstag 29.5. von Zelda -Grenze bis Ghanzi
Von „Zelda Game Guest Farm“ zur Grenze und die Grenzabfertigung ging diesmal sehr schnell. Da wir keine Pulas hatten, wurden unsere NAD großzügig umgerechnet (110 BWP = 160 NAD). Von den 200 NAD, die Wolfgang in die Mulde legte, kamen 20 BWP zurück. Dann weiter nach Ghanzi zur „Thakadu Tented Camp“. Obwohl es sehr voll war haben wir noch ein Zelt mit 2 Betten bekommen. In Ghanzi haben wir beim SPAR noch zusätzliches Wasser gekauft und Bargeld (=Pula) am ATM geholt. Die neu gekaufte Handy-Karte konnten wir wegen fehlendem Netz nicht gleich nutzen. Nach dem Auftanken ging es zurück zu „Thakadu Tented Camp“.
Strecke „Zelda“- Ghanzi, - „Thakadu Tented Camp“ / Warmwasser-Waschhaus / 200 km / 3 Stunden
Abends: Oryx mit Fingermöhrchen und Kartoffeln im Potjie, Weißwein, Bier und Whisky an der Bar

Mittwoch 30.5.
Um 07:00 Uhr aufgestanden, geduscht und Haare gewaschen obwohl es draußen noch sehr kalt war bevor die anderen Camper aus ihren Zelten kamen. Letzte Möglichkeit zu duschen. Dann um 08:30 Uhr fuhren wir zum CENTRAL KALAHARI GAME RESSORT.
Zuerst war es nur Schotterpiste, die aber schnell in eine Tiefsandpiste überging. Bis zum New Xade-Gate waren viele Unebenheiten in der Piste, die unsere Sachen haben hoch hopsen lassen.

Two_Spoor_Road.jpg


Auf CKPIP-02 angekommen haben wir das Zelt aufgebaut und mit Tisch+ Stühlen schon mal den Platz eingenommen.

Piper_Pan_Camp_2.jpg


Unten am Wasserloch haben wir dann Manuel und Wiebke getroffen, mit denen wir uns übers Forum für diesen Tag verabredet hatten. Nach einem umfangreichen Erfahrungsaustausch haben wir am Wasserloch noch Gnus, Oryxe und Springböcke sehen können.
Strecke: Ghanzi, „Thakadu Tented Camp“ - CKGR „Piper Pan 2“ / kein Wasser / 240 km / 7 Stunden
Abends: Mettwürste, Weißkohl, Kartoffeln, Wein und Bier

Piper Pan Wasserloch
PiperPan.jpg


Donnerstag 31.5.
Am Morgen waren wir um 07:00 Uhr am Wasserloch und haben Gnus, Oryxe, Springböcke und die beiden Fomis sehen können. Zurück auf unserer Camp Site haben wir gefrühstückt und eingepackt. Vorbei am Wasserloch ging es weiter nach „Phokoje“. Die 60 Kilometer waren leicht zu fahren und deshalb konnten wir am Nachmittag ein bisschen faulenzen.

Phokoje.jpg


Der Platz lag sehr einsam und bot den vielen Fliegen um uns herum einen idealen Flugraum.

Phokoje_Camp_3.jpg


Strecke: Piper Pan CKPIP-03 - Phokoje CKTAU-03 / kein Wasser / 60 km / 3,5 Stunden
Abends: Lammkotelett an Maiskolben vom Grill, Wein und Bier

Freitag 1.6.
In der Nacht hörte ich ein Geräusch neben dem Zelt, konnte es aber nicht einordnen und weckte deshalb meinen Wolfgang. Das Geräusch war aber verstummt und so dreht sich mein Mann um und schlief sofort wieder ein. Morgens zeigt mir dann Wolfgang die Spur, die eine größere Schlange in der Nacht vom Baum an unserem Zelt vorbei, unter dem Auto durch ins Grasland gezogen hat. An diesem Morgen war es sehr windig und unangenehm. Die Strecke zur „Sunday Pan“ über die Tau Pan war sehr gut zu fahren. Wir waren schon um 13:30 Uhr am Platz Nummer 2, der abseits liegt und ruhig ist. Die Plätze 3+4 liegen am Berg nahe beieinander, haben aber nur einen kurzen Weg zum Wasserloch. An diesem Wasserloch haben wir am Abend auch den Sundowner bei einem Glas Wein und einer Dose Bier noch viele Oryx und Springböcke gesehen.

Phokoje_zur_SundayPan.jpg


Strecke Phokoje CKTAU-03- Sunday Pan CKSUN-02 / kein Wasser / 100 km / 5 Stunden.
Abends: Boerrwurst vom Grill mit Tomatensalat, Wein und Bier

Samstag 2.6.
Von Sunday Pan zur Lethinau war eine schlechte Wegstrecke.

Sunday_Pan_zur_Lethinau_Pan.jpg


Dort am Wasserloch angekommen mussten wir feststellen, dass die Pumpe nicht ging und keine Tiere in der Nähe waren. Der Camp Site war wieder schön einsam gelegen.
Strecke Sunday Pan CKSUN-02 - Lethinau CKWIL-06 / kein Wasser / 65 km / 4 Stunden
Abends: Rindersteak vom Grill an Möhrengemüse im Potjie, Wein und Bier

Deception Pan

DeceptionPan.jpg


Fortsetzung folgt..
Simone
zuletzt bearbeitet 21. Sept. 2012
487 Beiträge · seit 201101. Aug. 2012 · #2
Hallo ihr Beiden,

wir freuen uns auf die Fortsetzung eures Berichts, denn wir haben den Eintrag von Euch in einem Gästebuch gelesen 😎

Liebe Grüße

Kathy & Marco
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
Themenstarter482 Beiträge · seit 201201. Aug. 2012 · #3
Hallo Kathy & Marco,

vielen Dank für die Ermutigung ! Natürlich sind wir gespannt wo ihr uns entdeckt habt.

Viele Grüße
Simone & Wolfgang
Themenstarter482 Beiträge · seit 201201. Aug. 2012 · #4
jetzt gehts weiter!

Sonntag 3.6.
Von Lethinau nach Passarge Valley stoßen wir auf drei Autos aus S.A. , die nur eine kurze Rast einlegen. Eine nette Frau aus der Gruppe hat 30 Jahre bei Daimler gearbeitet und freute sich ihre Deutschkenntnisse bei uns reaktivieren zu können.
Die anfängliche Erkältung entwickelt sich zu einer starken Erkältungsgrippe und macht mir sehr zu schaffen. Am liebsten würde ich den Urlaub abbrechen und nach Hause fliegen.
Strecke Lethinau CKWIL-06 - Passarge Valley CJPAS-03 / kein Wasser / 110 km / 7 Stunden.
Abends: Gulasch von Straussenfleisch und Gurkensalat, Tee für mich und Bier für Wolfgang

Montag 4.6.
Hier hatten wir zwei Übernachtungen gebucht und das war gut so. Ich habe den ganzen Tag im Zelt gelegen. Wolfgang hat alles alleine gemacht - auch das Frühstück, Mittag und Abendessen. Ich habe nur Knäckebrot und heiße Pellkartoffeln gegessen. Wolfgang hat für sich eine Boerrwurst auf den Grill gelegt. Tee für mich und Bier für Wolfgang

Dienstag 5.6.
Wir haben die beiden nächsten gebuchten Camp Sites ausgelassen und sind nach Maun gefahren. Von den 310 km waren 140 km Sandpiste. In Maun angekommen sind wir nach dem Tanken zur Pharmacy gefahren und haben ein stärkeres Medikament geholt, als das was wir in unserem Erste-Hilfe-Koffer dabei hatten.
Im „Discovery B&B“ haben wir noch ein Zimmer mit Dusche bekommen. Nach sechs Tagen Campen ohne Wasser konnten wir endlich mal den ganzen Staub komplett abduschen und Haare waschen.
Strecke: Passarge Valley CJPAS-03 - Maun „Discovery B&B“ / Warmwasser-Dusche / 320 km/ 8 Std.
Abends: Wurst und Käsebrote, Tee für mich und Bier für Wolfgang

Piste zwischen Passarge Valley und Maun
PassargeCamp_Maun_2012-09-29.jpg



Mittwoch 6.6.
Wir mussten am Morgen in ein Zimmer ohne Dusche umziehen (wir hatten das Discovery ja nicht im Voraus gebucht). Sind nach dem Koffer packen in die Stadt gefahren und haben in einer sogenannten Laundry unsere Wäsche (zwei Waschmaschinen voll) abgegeben. Im Internet-Café konnten wir dann unsere Emails mal abrufen. Im National Park Büro haben wir unsere weitere Campingplätze abgeklärt und die fehlende Parkgebühr bezahlt. Nach der erfolgreichen Suche nach einer Gasflaschenauffüllstation haben wir uns ein Mittagessen bei FRENCH CONNECTION gegönnt. Im Bottle Store konnten wir unsere Wein- und Biervorräte auffüllen. Zurück auf „Discovery B&B“ lernten wir Inge, Ulli, Mike und Klaus aus dem Forum kennen. Am Abend kamen weitere drei Deutsche und vier Schweizer zu einem leckeren Dinner hinzu. Wein, Bier und Whisky am Lagerfeuer.

Donnerstag 7.6.
Unser nächstes geplantes und gebuchtes Ziel war die DOMBO FARM. Auf dem Weg dorthin haben wir im SPAR noch unsere Lebensmittelvorräte aufgefüllt. Dank GPS konnten wir 5 km vor dem Vet.Fence das Fleisch und den Käse aus dem Kühlschrank/Tiefkühlfach in die Reisetaschen umladen. Auf der DOMBO FARM angekommen waren wir angenehm überrascht über die schöne und geschmackvoll eingerichtete Anlage. Heike hat zum Abendessen aufgetischt: Game-Spieße, Salat und Gemüse, einen Schokopudding, Wein und Bier
Strecke: Maun „Discovery B&B“ - „Dombo Farm“ / Warmwasser-Dusche / 100 km / 1,5 Stunden

Chalet auf Dombo Farm
DomboFarm.jpg



Freitag 8.6.
Das Frühstück war sehr gut und wir haben uns vieles erzählen und erklären lassen. Mittags hat Wolfgang gern den Kuchen ausgiebig „getestet“ und ich bin bei einem herzhaften Brot mit Wurstaufschnitt geblieben. Nach dem Abendessen mit Oryx, Kartoffeln, Salat und Gemüse konnten wir bei Wein und Bier die Leoparden am Wasserloch beim Fressen beobachten. Es waren insgesamt drei, die aber immer einzeln vorbeikamen.

Samstag 9.6.
Jetzt ist auch Wolfgang erkältet und deshalb liegen wir beide im Bett und kurieren uns aus. Heute haben wir schon um 17:00 Uhr gegessen weil wir noch an einer Leoparden-Fütterung am südlichen Teil der Farm teilnehmen wollten. Nach zweistündigem Ansitzen haben wir das Warten auf den Leoparden wegen der immer weiter sinkenden Temperaturen abgebrochen und sind wieder ins schöne Chalet und ins warme Bett geflüchtet. Tee für uns beide.

Sonntag 10.6.
Nach einem sättigenden Frühstück sind wir von „Dombo Farm“ in den NXAI PARK zu den „Baines Baobab“ gefahren. Der Weg dorthin führte über eine Sandpiste und im letzten Teil über eine sehr große Pfanne. Durch den kalten Wind war die Tageshöchsttemperatur nur 20 Grad und kühlte nach Sonnenuntergang sehr schnell ab. Wir waren die einzigen Campinggäste, die anderen Plätze waren frei. Um 20 Uhr haben wir nur noch 4 Grad gemessen. In der Nacht muss es unter Null gewesen sein, denn wir hatten im Zelt morgens nur 3 Grad gemessen.
Abends: Hühnerbrust und Reis im Potjie zubereitet und dazu Tomatensalat, Tee für uns beide.
Strecke „Dombo Farm“ - NXAI PAN, Baines Baobab Camp Site 3 / kein Wasser / 130 km / 4 Stunden.

Piste hinter dem Gate zur Baines Baobab
WegnachBainesBaobab.jpg


Piste beim Abzweig nach Baines Baobab
WegnachBainesBaobab2.jpg


Baines Baobab
BAINESBAOBAB.jpg


Baines Baobab Camp 3
BaobabCamp3_2012-09-29.jpg


Pan zwischen Camp 2 und Camp 3
Pan_zwischen_Camp2_und_Camp3_2012-09-29.jpg




Montag 11.6.
Weil es im Zelt und außerhalb so kalt war haben wir die wärmenden Schlafsäcke erst um 8:00 Uhr geöffnet und uns in die Sonne gesetzt. Die nächste Station war „South Camp“ Platz Nummer 2. Auf dem Weg dorthin haben wir die Wasserlöcher abgefahren und einen Loop erkundet. Zur Mittagszeit haben wir nur eine Straußfamilie in den Weiten dieser Pfanne beobachten können. Um 15:00 Uhr sind wir auf den Platz gefahren und haben das Zelt aufgebaut. Wolfgang hat eine zusätzliche Abdeckplane über die Zelthaut gespannt damit wir es drinnen ein bisschen wärmer haben. Das Wasser im Waschhaus - endlich mal wieder fließend Wasser - konnte durch die Solaranlage nicht mal auf lauwarm erhitzt werden. Vermutlich ist die Anlage auf den Sommer ausgelegt, wenn die Temperaturen höher sind. Ob das Warmwasser dann für die insgesamt 10 Campingplätze ausreicht kann ich nicht abschätzen. Nach Zeltaufbau und Kaltduschen sind wir noch mal raus gefahren und konnten am Wasserloch einige Elefanten beobachten. An diesem Abend haben wir es bis um 21:00 Uhr bei 14 Grad außerhalb des Zeltes ausgehalten. Im Zelt war es durch die zweite Plane in der Nacht bedeutend wärmer und wir haben, weil wir nicht mehr gefroren haben, viel besser geschlafen.
Strecke: „Baines Baobab“ Camp Site 3 - „South Camp“ 02 / Kaltwasser-Dusche / 40 km / 2 Std.
Abends: Frikadelle aus Game-Hackfleisch auf Reis mit Zucchini-Gemüse, Wein und Bier

Gate in der Nxai Pan kurz vor South Camp
Nxai_Pan_Gate.jpg


Wasserloch am South Camp
Wasserloch_am_South_Camp.jpg


Dienstag 12.6.
Wir sind um 7:00 Uhr aufgestanden obwohl es draußen nur etwas mehr als 4 Grad hatte, mit unserem Tee zum Wasserloch gefahren. Bis um 9:30 Uhr konnten wir Strauße und Springböcke kommen und gehen sehen. Zurück auf unserem Platz haben wir gemütlich gefrühstückt. Die Ranger kamen vorbei und haben den Müll abgeholt. Den Rest des Tages haben wir gefaulenzt und die Sonne genossen. Am Spätnachmittag dann wieder zum Wasserloch gefahren und sieben Elefanten zusammen mit sechs Giraffen fotografiert. Bis dahin waren wir allein auf dem Campingplatz und haben uns deshalb gefreut, ein Pärchen aus S.A. zu treffen, die auf Camp Site Nr. 1 gebucht waren. Die Entfernung zwischen 1 und 2 ist aber so groß, das wir uns weder in der Nacht noch am Morgen gestört haben.
Abends: Springbock auf dem Grill und Fingermöhrchen mit Kartoffeln aus dem Potjie, Wein und Bier

Mittwoch 13.6.
Wieder um 7:00 Uhr zum Wasserloch gefahren und die Nachbarn sowie den Ranger getroffen. Diesmal konnten wir eine Löwin mit drei Jung-Löwen bestaunen. Wegen der vielen Springböcke am Wasserloch waren wir immer schussbereit um einen Angriff der Löwin einzufangen. Einen kurzen vergeblichen Versuch konnten wir auch beobachten. Wir sind dann zum Platz zurückgefahren und haben schnell abgebaut damit wir um 11:00 Uhr Check-out-time am Gate sein konnten. Auf der Fahrt nach Nata haben wir versucht im „Elefants Sand“ ein Chalet zu buchen, was aber nicht frei war. Wir haben uns dann für die „Nata Lodge“ entschieden und ein schönes großes Chalet mit Heizlüfter und Badewanne ausgewählt. Beim Abendessen haben wir die Küche des Restaurants ausprobiert und sind gemeinsam zur Bewertung „na ja, es geht“ gekommen. Abends noch Fußball EM geschaut.
Strecke: NXAI PAN South Camp 2 - „Nata Lodge“ / Warmwasser-Badewanne / 212 km, 5 Stunden.

Wasserloch am South Camp
Wasserloch_am_South_Camp2.jpg


Donnerstag 14.6.
Das große Frühstücksbüffet haben wir ausgiebig genutzt und mit einem deutschen Paar plus Guide sehr lange unterhalten. Den Rest des Tages haben wir Wäsche gewaschen (Wolfgang muss mir immer beim Spannen der Wäscheleine und beim Auswringen helfen) und am frühen Abend ein Vollbad genommen.
Abends: Auf dem Gaskocher die Nudeln gekocht und zwei Game-Frikadellen warm gemacht. Dazu Wein und Bier.

Freitag 15.6.
Sind nach gutem Frühstück von Nata die 120 km in 4 Stunden nach „Kubu Island“ gefahren. Die Strecke war gut zu fahren, obwohl vielerorts mehrere Fahrspuren in verschiedene Richtungen verliefen. Auf Kubu Island angekommen hat man uns den Platz 6 zugewiesen, der am Rande des Campingplatzes lag aber sich als sehr windig herausstellte. Nach kurzen Verhandlungen mit der Rangerin konnte wir auf den Platz Nummer 4 umbuchen. Wegen einer inzwischen eingetretenen Preiserhöhung mussten wir noch 45 Pula nachzahlen. Zum Sonnenuntergang sind wir in die Pfanne gelaufen und haben mit vielen anderen Campern die Sonne, die Landschaft und die Leute fotografiert.
Strecke: Nata Lodge - Kubu Island / kein Wasser / 120 km / 4 Stunden.
Abends: Nudeln mit Fisch und Tomatensoße aus dem Potjie, Wein und Bier

Piste nach Kubu Island
WegnachKubuIsland.JPG


WegnachKubuIsland2.JPG


Kubu Island Camp Site 6
Kubu_Island_Camp_6.jpg


Kubu Island Camp Site 4
Kubu_Island_Camp_4.jpg


Sundowner bei Kubu Island
SundownerbeiKubuIsland.jpg



Fortsetzung folgt...
Simone
zuletzt bearbeitet 29. Sept. 2012
487 Beiträge · seit 201101. Aug. 2012 · #5
Hallo,

im Gästebuch von Heike und Uli auf der DOMBO-Farm hatte jemand ganz groß mit "Die Wiesbadener" unterschrieben 😉
Von der Zeit her würde es passen, höchstens es waren andere Wiesbadener da?

Liebe Grüße

Kathy & Marco
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
521 Beiträge · seit 201102. Aug. 2012 · #6
Habt Ihr auch Fotos von Eurem Auto innen?
Bin nur neugierig und sammel gute Ideen fürs Auto ausbauen und Platz sparen.

Liebe Grüße,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
Themenstarter482 Beiträge · seit 201202. Aug. 2012 · #7
Hallo Nunanani

einen ersten Einblick kannst Du hier gewinnen.

Kche.jpg


Ich schau mal in den nächsten Tagen(Abende) was ich noch an verwertbaren Fotos hier hochladen kann.

Liebe Grüße
Wolfgang
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2012
Themenstarter482 Beiträge · seit 201202. Aug. 2012 · #8
Hallo Kathy & Marco

ich gestehe: Wir waren es 🙂 ja wir haben uns auf DOMBO gut erholen können und viel über Land und Leute im Allgemein und Besonderen erfahren. Wahrscheinlich werden wir sogar Wiederholungstäter.

Liebe Grüße
Wolfgang
521 Beiträge · seit 201102. Aug. 2012 · #9
Das "Gewürzregal" ist super! 😄

Über ein paar mehr Fotos würde ich mich freuen, es macht riesig Spass so super toll ausg- und umgebaute Wagen zu sehen!
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
Themenstarter482 Beiträge · seit 201203. Aug. 2012 · #10
und weiter gehts mit dem letzten Teil

Samstag 16.6.
Nach unserem Camper-Frühstück haben wir diese Halbinsel erkundet und von der Bergspitze in die weite Ferne schauen können. Mittags: Tomatensalat mit Feta-Käse und Oliven aus dem Glas. Am Nachmittag sind wir dann noch mal 2 Stunden in Richtung Mosu gefahren. Hier waren wir wieder ganz allein auf weiter Flur. Und weil es so schön war sind wir am Abend wieder in die Pan gelaufen und haben weitere Fotos (bewölkter Sonnenuntergang - auch nicht schlecht) gemacht.
Abends: Hühnchen und Kartoffeln mit Gemüse aus dem Potjie, Wein und Bier

Blick von dem höchsten Punkt in die Pfanne
Blick_von_der_Insel_in_die_Pan1.jpg


Blick_von_der_Insel_in_die_Pan2.jpg


Strecke Kubu Island-> Mosu
KubuIsland_Sden.JPG


Sonnenuntergang in der Pan
KubuIslandSundown.JPG



Sonntag 17.6.
Von Kubu Island über Gweta zum Makgadikgadi Pans National Park, „Kumaga Wild Life Camp“. Über Muddy Island Pan zu fahren war landschaftlich schön und gut zu fahren. Die letzten 30 km vor Gweta waren dann aber wieder schlechte Wegstrecke. In Gweta haben im Lebensmittelgeschäft ein paar wichtige Basis-Artikel aufgefüllt (Zigaretten, Toilettenpapier und Frühstücks-Eier). Wolfgang konnte sich dann auf der Teerstraße bis zum „Phuduhudu Gate“ gut entspannen, um dann die nächsten 30 km im Park wieder auf der Sandpiste seine Routine einzubringen. Durch die Teerstraße haben wir glaube ich, Zeit gut gemacht und waren schon um 15 Uhr auf Camp Site Nummer 4. Im Waschhaus konnten wir uns den ganzen Staub der letzten Etappe mit heißem Wasser abspülen. Die Camp Site Nummer 2 war belegt von einem netten jungen Paar aus Süd-Afrika, mit denen wir uns bis 22 Uhr unterhalten haben.
Strecke Kubu Island - Makgadikgadi Pans „Kumaga Camp“ / heißes Dusch-Wasser / 220 km / 7 Std.
Abends: Mettwurst mit Kraut und Kartoffeln aus dem Potjie und Glühwein für uns beide


Montag 18.6.
Nach dem Camper-Frühstück sind wir mit unseren Nachbarn zum südlichen Gate gefahren um ihr Übersetzen zum andern Boteti-Ufer mit der Fähre digital zu dokumentieren. Danach haben wir die verschiedenen Loops die im Park markiert sind abgefahren. Ohne Karte (und, bzw. oder Navi ) wären wir nicht problemlos ins Camp zurückgekommen. Alle Wegweiser waren neu angestrichen und zum Trocknen immer noch abgeklebt. Belohnt wurde unsere Rundreise mit der Sichtung von vielen Kudus, Zebras, zwei Hippos und Elefanten. Ein Elefant stand direkt neben der Pad und wir warteten bis er sich an dieser Stelle satt gefressen hat und weiterzog.
Abends: Fischfilet und Kartoffeln mit Gemüse aus dem Potjie, Wein und Bier

Wegweiser Kumaga
Kumaga.jpg


Kudus am Wegrand
Kudus.jpg

Kudu.jpg


Elefant hinter Busch
Eli1.jpg

Eli2.jpg



Dienstag 19.6.
Wir haben zum zweiten Mal uns kurzfristig um entschieden und auf die Übernachtung bei „Tree Island“ verzichtet und sind stattdessen weiter nach Maun gefahren. Den Park haben wir über das nördliche Phuduhudu Gate verlassen und haben die Teerstraße bis fast nach Maun hinein genossen. Kurz hinter der Stadtgrenze ist Wolfgang einem Fahrzeug ausgewichen und hat ein Schlagloch getroffen. Die Lenkung flatterte und der Wagen zog nach links. Trotzdem sind wir erst zu „Discovery B&B“ gefahren, die noch ein ‚Luxery room‘ für uns hatten. Auf den Weg in die TOYOTA Werkstatt waren das Flattern weg und die Geradeausfahrt fast wieder ohne Korrekturen möglich. Die Mechaniker bei TOYOTA waren sehr hilfsbereit und haben den Wagen geprüft und Probe gefahren. Erleichtert sind wir zum leckeren Lunch ins ‚FRENCH CONNECTION‘ gefahren. Auf den Rückweg ins Discovery habe ich noch schnell im Internet-Cafe meine Emails abgerufen und einer lieben Freundin einen kurzen Gesundheitsstatus zukommen lassen.
Abends: Käse- und Wurstbrote, Wein und Bier
Strecke: Kumaga Camp - Maun “Discovery B&B” / Warmwasser-Dusche / 180 km / 3 Stunden

Mittwoch 20.6.
Die letzten Tage unserer Tour hatten wir als Puffer freigehalten und jetzt genutzt um ein Stück weiter in den wärmeren Norden zu fahren. Nachdem die mitgenommenen Lebensmittelvorräte fast aufgebraucht waren, gab es jetzt mehr Platz für landestypische Souvenirs: Korbwaren. Zum Glück lagen laut Reiseführer zwei Korbwaren-Kooperationen „fast“ auf dem Weg und ich konnte Wolfgang animieren uns auf die Suche dieser Läden zu machen. Da es keine Adressen (Straße + Hausnummer) gibt, darf man sich jedes einzelne Haus ansehen um mit detektivischen Blick herauszufinden Ja oder Nein. Natürlich haben wir beide in bester Zusammenarbeit auch diese Herausforderung gemeistert und für Freunde und Bekannte eingekauft. Geplant war dann, kurz vor der Grenze BOT/NAM bei „Drosty“ zu übernachten. Weil wir erst um 17:15 Uhr dort ankamen und nicht gebucht hatten, war nur noch Platz auf dem Campingplatz auf der Insel ( 30 Minuten Bootsfahrt ) frei. Wir haben dankend abgelehnt und sind weiter zum Grenzübergang Mohembo geflogen. Tatsächlich kam wir 5 Minuten vor Grenzschließung (18:00 Uhr) an und konnten ausreisen und auch noch in Namibia einreisen. Ganz knapp hinter uns konnten zwei Frauen aus Süd-Afrika auch noch die Grenze passieren. Sie hatten auf „Ngepi Camp“ gebucht und waren sicher, dass für uns dort auch noch Platz ist. Wir sollten ihnen nachfahren. Wegen dem aufgewirbelten Staub auf der Schotterpiste behielten wir Abstand und verloren den anderen Wagen aus den Augen. Unser Navi meinte es gut mit uns und wollte uns auf dem kürzesten Weg zum Camp hin führen. Die vorgeschlagene Route war aber bei der Dunkelheit nicht mehr gut zu sehen und Wolfgang wollte jetzt nicht mehr riskieren im Morast des Okavango Flusses stecken zu bleiben. Also zurück zur Gravel-Road und dem beschilderten Weg gefolgt. Im „Ngepi Camp“ angekommen bot man uns ein Baumhaus an. Mir war jetzt alles egal - ich wollte nur noch ins warme Bett. Das Tree house war direkt am Wasser und darum auf Stelzen gebaut. Etwas entsetzt war ich über die seitlichen Wände, die lediglich aus Strohmatten bestanden und mit großzügigen Luftschlitzen aneinandergereiht waren. Im Sommer sicherlich eine super Sache! Auf den Schrecken brauchten wir erst mal eine Stärkung. Die Küche war schon geschlossen und so haben wir auf unsere Vorräte zurückgegriffen. Den Sundowner haben wir dann aber noch an der Bar nachholen könnenm (2 doppelte Klipdrift) . Nachdem wir nun etwas ‚vorgeglüht‘ hatten konnten wir auch eine ruhige Nacht ohne Frostbeulen im Reisetagebuch notieren.
Strecke: Maun „Discovery B& B“ - Ngepi Camp (Namibia) / warme Dusche / 500 km / 8 Stunden.
Abends: Käse- und Wurstbrote

Korbwaren-Kooperation
Souvenirladen.jpg



Baumhaus im Ngepi Camp
BaumhausimNGEPICamp.jpg

Baumhaus.jpg



Donnerstag 21.6.
Die Fahrt von Ngepi Camp nach Otavi hatte doch mehr Kilometer als wir dachten. Deshalb waren wir froh, als wir bei Heinz und Heidi auf der „Gabus Game Ranch“ ankamen und herzlich willkommen wurden. Beim Abendessen waren nur wir und drei andere Gäste von der nahen Zementfabrik. Wir bekamen ein Zimmer mit Blick auf das Wasserloch, an dem sich viele Tiere ‚gute Nacht‘ sagten. Die neuen Zimmer sind schön eingerichtet, gut isoliert und schön warm.
Strecke: Ngepi Camp - Gabus Game Ranch / Warmwasser-Dusche / 600 km / 8 Stunden

Namibia B8
NamibiaB8.jpg


Beleuchtetes Wasserloch auf Gabus Game Ranch
GabusGameRanch.jpg



Freitag 22.6.
Nach einem leckeren Frühstück und einem Blick in die Souvenir-Ecke (Wolfgang wollte unbedingt ein Kurzarmhemd für den nächsten Sommer ?? haben ) fuhren wir weiter in Richtung Windhoek und wählten die Immanuel Wilderness Lodge als nächste Station aus. Das Abendessen war sehr gut und wir haben uns mit den zwei anderen Pärchen bis 24:00 Uhr unterhalten.
Strecke: Gabus Game Ranch - Immanuel Wilderness Lodge / Warmwasser-Dusche / 370 km / 5 Std.

B1 in Richtung Süden
B1RichtungSden.jpg



Samstag 23.6.
Nach dem guten Frühstück sind wir in die Stadt gefahren und haben die Schmutzwäsche im Waschsalon abgegeben und ein paar Lebensmittel und Basis-Artikel eingekauft. Nach dem Lunch in einem Bistro haben wir die Wäsche abgeholt bzw. zum Bügeln dort gelassen. Nachdem wir alle Wege erledigt hatten konnten wir auf „Ondekaremba“ die Ferienwohnung beziehen. Man hatte uns freundlicherweise genügend Brennholz für den Kamin zur Verfügung gestellt und wir haben es auch reichlich benutzt d.h. verbrannt.
Strecke: Immanuel Wilderness Lodge - Ondekaremba / Warmwasser-Dusche / 70 km / 1 Stunde
Abends: Rinderfilet und Salat, Wein und Bier

Sonntag 24.6.
Wir haben Alles aus dem Auto herausgeholt, gereinigt, Fehlmengen notiert, Defektes entsorgt oder repariert.
Abends: Boerwurst und die restlichen Kartoffel, Salat, Wein und Bier

Montag 25.6.
In der Innenstadt haben wir im NWR-Büro Informationen für unseren nächsten Trip eingeholt und in der Wäscherei die gebügelten Hemden abgeholt. Zurück auf der Farm haben wir den Wagen wieder eingeräumt und bis zum Dezember zwischengeparkt.
Abends: Essen im Flieger auf dem Flug SW286 nach Frankfurt, Weißwein für mich und stilles Wasser für Wolfgang (Er trinkt nie alkoholische Getränke wenn er fahren muss oder fliegt.)

Dienstag 26.6.
Frühstück im Flieger ( naja, es geht ), Ankunft in Frankfurt, mit dem Taxi nach Hause, unter die Dusche ( fließend Heißwasser ) und Wolfgang ist dann zur Arbeit gefahren während ich die Koffer ausgepackt habe. Leider dauert es noch eine Weile bis wir sie wieder packen dürfen. 🙁

Simone & Wolfgang

Ende des Reiseberichts
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2012
Themenstarter482 Beiträge · seit 201204. Aug. 2012 · #11
Hallo Nunanani,

ich habe leider festgestellt, das ich auf Deine Bitte keine umfangreiche Bildersammlung hier einstellen kann. Ein Foto habe ich noch gefunden und will es erläutern:

Foto04.jpg


Links unten beim Feuerlöscher liegt die Sand-Anfahrtshilfe vor dem Radkasten. Darüber die Zeltstangen. In dem Kasten darüber ist der Küchenschrank, der von der linke Seite aufgeklappt wird. Auf der herausziehbaren Ladefläche (Slider) haben 5 Reservekansiter Platz, der Generator und die Gasflasche. Alternativ kann ich anstelle von 4 Kanister auch 2 Plastikboxen unterbringen. In der sichtbaren Lücke steht dann der ENGEL 60L Combo. Der restliche Platz wird aufgefüllt mit Wasserflaschen, Spülschüssel u.a. . Rechts in der grünen Tasche ist das Abschleppseil, in der gelben Tasche sind Elektrokabel, Mehrfachsteckdosen und Adapter. In dieser Ecke ist auch der Grillrost verstaut. Auf dem Radkasten ist Platz für einen Pilotenkoffer in dem unsere Verbandsmaterialien und Medikamenten Platz finden. Das Oberdeck hat Platz für 2 Transportbags für Schlafsack, Luftmatratze, Kopfkissen und Decken bzw Handtücher. Im dritten Bag war das Feldbett und die Umbrella-Campingstühle zusammen gehalten. Auf dem Dach waren weitere Plastikboxen mit Werkzeug und Ersatzteile für Auto und Zelt festgezurrt. Vorne auf dem Dachgepäckträge haben wir das Feuerholz festgebunden.
In der Kabine haben wir den Rücksitz herausgenommen und Platz geschaffen für das Bodenzelt, unsere Klamotten und die Kühltasche mit dem Gemüse. Natürlich liegt griffbereit nebendran der Foto.
Wichtig war mir, das die schweren Sachen (ENGEL, Reservekanister, Generator) möglichst weit unten sitzen damit der Wagen nicht noch mehr schaukelt.
Bei der nächsten Fahrt mache ich ein paar mehr Fotos und Du darfst dann gern nochmal nachfragen.

Liebe Grüße
Wolfgang
521 Beiträge · seit 201104. Aug. 2012 · #12
Hallo Wolfgang,

Vielen Dank, dass Du Dir so viel Mühe gibst. Es macht riesig Spass Eure Ausrüstung und Ausstattung anzuschauen, ihr habt sicherlich auch eine gute Zeit damit!

Bei uns im Wagen herrscht immer ein wenig Chaos, deswegen hat mich besonders die ordentliche Küchenzeile so beeindruckt! Wir haben zwar für alles, was untergebracht werden muss weniger Platz, dafür können wir aber im Wagen schlafen (haben wir aber noch nie, sondern auch immer gemütlich im Bodenzelt...).

Auch Dein Reisebericht gefällt mir sehr gut!

Liebe Grüße,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
zuletzt bearbeitet 04. Aug. 2012
Themenstarter482 Beiträge · seit 201207. Aug. 2012 · #13
Hallo Nunanani,

vielleicht bringt ein Organizer ein bisschen mehr Platz in euer Auto?
Der abgebildete Hänger ist einfach von innen über den Fensterrahmen in der Seitenscheibe eingeklempt und bieter Platz für
2 Arbeitsleuchten, Adapter für Wasserhahn, verschiedene Karabiner, Feuerzeug, kleinere Taschenlampgen, Netzteile für verschiedene Geräte und vieles mehr.
FotoInnentuer.jpg


Liebe Grüße
Wolfgang
zuletzt bearbeitet 07. Aug. 2012
60 Beiträge · seit 200621. Aug. 2012 · #14
Hi Simone , Hi Wolfgang,

ein toller Reisebericht - Danke war schön zu lesen.
Ich bin schon neugierig wie Eure Tour im Dezember wird.( kann mir vielleicht was abkupfern wir sind auch im Dezember da und reisen ähnlich wir Ihr nur ok wir leihen unser Auto immer bei Hester )
Ein genaue Route haben wir noch nicht - erfahrungsgemäß wird bei uns auch oft eine Route wetterbedingt wieder umgestellt .

sonnige Grüße aus Wegberg nach Wiesbaden und habt einen schönen Tag

doro 🙂
Themenstarter482 Beiträge · seit 201221. Aug. 2012 · #15
Hi Doro,

vielen Dank für die Blumen! Ich bin zuversichtlich, das wir am Wochenende unsere Dezember-Tour ins Kaokoveld ins Forum stellen.

Bis dann!
Wolfgang
690 Beiträge · seit 200921. Aug. 2012 · #16
Hallo Simone und Wolfgang,
vielen Dank für Euren schönen Bericht - ich habe ihn sehr genossen. Wir waren 2010 in Botswana mit dem Camper (http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/191877-im-camper-durch-botswana-im-dezember-2010.html) Leider konnte ich aus Zeitgründen den Bericht nicht beenden, was ich heute noch immer sehr schade finde. Einiges vergisst man dann doch.
Fasziniert bin ich von Eurem Auto. Auch bei uns stellt sich jedes Jahr die Frage einen "Eigenen" zu kaufen. Aber wohin damit, wo warten lassen etc. etc.
Bin schon gespannt auf Eure Tour im Dezember. Dort waren wir letzten Dezember bis zum Kunene rauf. Wann fliegt ihr?
Gruß Edith
Themenstarter482 Beiträge · seit 201221. Aug. 2012 · #17
Hallo Edith
Dankeschön!

Wir werden von Mitte Dezember 2012 bis Mitte Januar 2013 im Kaokoveld sein.

Zum eigenen Auto hilft es vielleicht zu wissen:
- für die Unterstellung gibt es hier im Forum schon viele Tipps
- die Wartung ist bei einem TOYOTA Neuwagen problemlos: 4 Jahre kostenlose Inspektion
( wir mußten bisher nur einmal einen Scheinwerfer wg. Steinschlag austauschen )
- Es gibt Händler die auch gebrauchte Mietwagen verkaufen - ich hatte mich aber dagegen entschieden.
- schwieriger war es eine Vollkaskoversicherung für das Auto zu bekommen. Ich mußte eine Hausratsversicherung zusätzlich abschließen, obwohl wir gar kein Haus in Windhoek haben.
Die ganze Aktion ( Auto-Auswahl + Bestellung + Versicherung + Camping-Ausbau + Unterstellung ) konnte ich mit viel Geduld übers Internet + Emails erledigen.

Also, dann mal los !! 😄
Wolfgang
zuletzt bearbeitet 21. Aug. 2012
690 Beiträge · seit 200921. Aug. 2012 · #18
Danke Wolfgang, ich werde das Thema heute Abend gleich mal wieder anstuppsen bei meinem Mann. Werde mich durch Forum klicken, um die richtigen Infos zu bekommen.
Gruß von Edith
Themenstarter482 Beiträge · seit 201227. Aug. 2012 · #19
Hallo Edith,

schau doch mal auf unsere Reiseplanung für den wilden Nordwesten im Dez/Jan.. Vielleicht können wir Dir ja vor Ort (in Namibia natürlich) Argumentationshilfen geben 🙂

Viele Grüße
Wolfgang
690 Beiträge · seit 200927. Aug. 2012 · #20
Hallo Wolfgang, ist mir nicht entgangen - Eure Route in den wilden Nord-Westen! Doch leider fahren wir in diesem Jahr die südliche Tour wie folgt:

14.12. Ankunft weiter Bagatelle 2 Nächte
16.12. 6 Nächte KTP Park
22.12. Keetmanshoop
23.12. 3 Nächte Fish River
26,12, 2 Nächte Orange River
28.12. 2 Nächte Tiras Berge
30.12. 3 Nächte Sossusvlei
2.1. 3 Nächte - wissen noch nicht genau wo
5.1. Abflug

Nun - vielleicht klappt es ja beim nächsten Trip.
Gruß Edith