RARandfichteThemenstarter48 Beiträge · seit 201216. Juli 2012 · #1Hallo Namibia-Freunde,
Tolle Frage, werdet ihr beim Lesen meiner Themenüberschrift gerade denken:-)
Aber vielleicht könnt ihr ja trotzdem einfach mal euren persönlichen Eindruck von den verschiedenen Camps im Etosha Nationalpark schildern, bezüglich Tiersichtungen (Reisezeit Ende September), Beschaulichkeit, Ruhe...
Wir haben insgesamt 5 Übernachtungen im Etosha Park eingeplant.
Gesetzt den Fall, daß alle Camps verfügbar wären - wo würdet ihr mich hinschicken?
Würde mich freuen, die eine oder andere Antwort zu erhalten.
Ehrliche Meinungen von Leuten die das Land und die Camps schon persönlich kennen, sind für uns besser als jeder Reiseführer!
Viele Grüße,
Randfichte
Flip234 Beiträge · seit 201116. Juli 2012 · #2Hallo Randfichte,
wenn Du schöne, beschauliche und ruhige Campingplätze suchst würde ich Etosha großräumig umfahren! Die kannste alle in die Tonne kloppen. War wirklich das einzig negative auf der ganzen Reise. Meine Meinung!
LG
Philipp
Burschi4'140 Beiträge · seit 200917. Juli 2012 · #3Hallo Randfichte,
da Etoscha ja das Hauptreiseziel der meisten Urlauber in Namibia ist und nur 3 Camps Campsites haben, ist es mit "ruhigen, beschaulichen" Plätzen ein Problem. Trotzdem wird dir nichts anderes übrig bleiben, weil du sonst jeden Tag den Park verlassen musst und keine Möglichkeiten hast, in der Nacht mal das Tierspektakel an den Wasserlöchern zu beobachten. Der September ist als Zeitraum ideal, da kommen viele Tiere zu den Wasserlöchern.
Am besten für Tiersichtungen ist wohl Okaukuejo (sicher jeden Tag Elefanten und Nashörner) und dann Halali. In Namutoni sind die Tiersichtungen weniger gut.
Die Qualität der Campsites ist meist nicht so toll (staubig, laute Nachbarn, Toiletten und Duschen im noch erträglichen Bereich) Tipp: ganz früh (5.00 Uhr) aufstehen, da hält sich der Andrang noch in Grenzen, und mit Sonnenaufgang das Camp verlassen.
Die Campsite in Namutoni ist besser, es gibt mehr Rasen.
Ich würde 5 Nächte so verteilen: 2x Okaukuejo, 2x Halali, 1x Namutoni
Wenn du allerdings für diesen September noch buchen willst, dann wirst du Probleme haben und ein "fully booked" als Antwort wohl bekommen. Dann empfehle ich außerhalb der Etosha das Etosha Safari Camp im Westen und Onguma Camp im Osten.
Da aber die Tierbeobachtungen in der Etoscha wohl Vorrang haben, würde ich zuerst Campsites - trotz der nagativen Aspekte - im Park bevorzugen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Tomcat1'155 Beiträge · seit 200617. Juli 2012 · #4Randfichte schrieb:Hallo Namibia-Freunde,
, Beschaulichkeit, Ruhe...
Wir haben insgesamt 5 Übernachtungen im Etosha Park eingeplant.
Viele Grüße,
Randfichte
... das findest Du in Etosha schon seit ewig definitiv nicht mehr ... dafür sind aber Löwen einfach zu finden ... einfach bis zum nächsten Verkehrsstau fahren 😎
Beschaulichkeit und Ruhe findest Du auf der „Hauptroute“ zum Beispiel in Mirabib ... nur ohne Tiere, aber es macht mehr Spass 🙂
Gruss Tom
kk0305131 Beiträge · seit 201117. Juli 2012 · #5Hallo!
Wir waren bisher immer im Februar da (und haben trotzdem ausreichend Tiere gesehen 🙂 ), dank Nebensaison zumindest annähernd ruhig, wenn auch keinesfalls beschaulich 😉
Meine Eindrücke (Februar 2012):
Okaukuejo: Camping auch im Februar ziemlich voll, recht ungepflegt; Restaurant nicht besucht; Angestellte nicht unfreundlich, aber nicht so nett wie in den anderen beiden Camps;
Halali: wir waren ganz alleine am Camping, saubere Sanitärs, hat uns sehr gut gefallen; nette Angestellte; sehr gutes Essen im Restaurant u. top Service;
Namutoni: Camping zu etwa 40% belegt, Sanitärs ok, Stellplätze auf Gras; Restaurant sehr gut; Angestellte nett;
LG, Kerstin
Hanne6'152 Beiträge · seit 200617. Juli 2012 · #6hallo Randfichte,
da Du ja für September 2012 Etosha Campsite geplant hast - würde ich nehmen
was ich kriege - und zwar schnellstens anfragen - bei allen Dreien, Du willst
doch 5 Tage in der Etosha verbringen, doch sicherlich nicht nur an einer Stelle 😉 tagsüber bist Du eh auf Pad von Wasserloch zu Wasserloch.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
GUGuido.Gast17. Juli 2012 · #7Hallo,
Du bekommst da wie auf europäischen Campingplätzen eine grob 8x8m große Parzelle zugewiesen und links, rechts, vorne und hinten hast Du Deine Campingnachbarn auf ähnlich großen Parzellen. Privatsphäre, Ruhe und Beschaulichkeit sind da eher Fehlanzeige. Das ist einfach Massentourismus. Wenn die Campsite nicht voll ist, kannst Du ggf. abends nach Sonenuntergang und Toreschluss gucken, ob Du in eine ruhigere Ecke umziehst.
In der Summe würde ich sagen, dass man diese Campsites erträgt, um eben die Tierwelt im Etosha bestmöglich erleben zu können (nachts am beleuchteten Wasserloch und morgens direkt nach Sonnenaufgang bzw. abends bis Sonnenuntergang).
Wir hatten uns im Mai eine Nacht Okaukuejo "gegönnt". Ich bin irgendwann nachts wach geworden, weil ich dachte, dass ein Löwe in der Nähe brüllt. Nachdem ich noch ein paar Minuten angestrengt gelauscht habe, wurde mir klar, dass es doch nur der hardcoremäßig schnarchende Südafrikaner auf der Nachbarcampsite ist 😉
Beste Grüße
Guido
ALAlmut96 Beiträge · seit 201217. Juli 2012 · #8Hei, ich will mal eine Lanze brechen.
Natürlich ist es auf den Plätzen voll. Aber man kann auch sehr nette Leute treffen mit denen ein Austausch von Erfahrungen schön ist. Tagsüber ist man im Park oder auch alleine im Camp. Ruhe und unendliche Einsamkeit ist überall sonst in Namibia, deshalb konnten wir es auch dort einfach gut aushalten.
Nachts, bzw. abends und morgens hörten wir in Okaukuejo einen Löwen immer wieder brüllen- das war für uns ergreifender, als einen zu sehen.
Guckt mal eher, ob Ihr überhaupt noch Platz bekommt. Ansonsten haben wir oft in Farm Sachsenheim (westl. 20km entfernt) genächtigt, sehr ruhig und freundlich, sind morgens ganz früh rein und kurz vor Dämmerung raus. Fanden wir sehr gut. Tiere sieht man den ganzen Tag, da kommt es m.E. nicht auf den frühen Aufbruch an, sondern auf Ausdauer am Wasserloch.
Viel Spaß auf der Reise.
Almut
trauch483 Beiträge · seit 200717. Juli 2012 · #9Wir hatten vor einer Woche für Anfang September noch auf allen 3 Campsites Platz bekommen.
RARandfichteThemenstarter48 Beiträge · seit 201219. Juli 2012 · #10Hallo zusammen,
habe eure Ratschläge befolgt und folgendes angefragt
2 x Okaukuejo
2 x Halali
1 x Namutomi
...werde euch auf dem laufenden halten!
Alternativ ist mir positiv das Onguma Game Reserve aufgefallen, außerhalb des Parks.
Wäre es eine gute Alternative, falls die Camps im Park bereits ausgebucht sein sollten? Hat man dort ein Wasserloch für nächtliche Tierbeobachtungen, und sieht man dort viele Tiere? Falls ja, wäre das wohl etwas für uns, es strahlt auf jeden Fall einen Hauch von Beschaulichkeit aus:-)
Randfichte
Burschi4'140 Beiträge · seit 200920. Juli 2012 · #11Hallo Randfichte,
ongume hat eine sehr schöne Campsite. Wenn du am Tag vor Etoscha etwas später ankommst ist es eine gute Alternative. Es gibt auch ein kleines Wasserloch, aber natürlich kann dir keiner eine Sichtungsgarantie von Tieren geben. Wir hatten z.B. kein Glück dort, was aber nicht heißen soll. Mit Halali oder Okaukuejo ist es aber nicht zu vergleichen.
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Jochen66444 Beiträge · seit 201121. Juli 2012 · #12Hallo!
Falls es mit Namutomi nicht klappt - den kann man eventuell auch weglassen.
Grußn Jochen66
RARandfichteThemenstarter48 Beiträge · seit 201227. Juli 2012 · #13Hallo Leute,
wir fahren vom Westen in die Etosha ein, und es könnte sein daß wir recht spät am Nachmittag / frühen Abend ankommen.
Meint ihr es wäre sinnvoll, die erste Übernachtung "vor die Parktore" zu legen und wenn ja, in welches Camp? Im Osten sympathisieren wir sehr mit dem Onguma Bush Camp, aber da wir dort ausfahren und den Park schon hinter uns haben, ist es wohl als letztes Camp eher keine gute Alternative. Oder?
Viele Grüße,
Randfichte
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200627. Juli 2012 · #14Hallo Randfichte,
wir fahren vom Westen in die Etosha ein, und es könnte sein daß wir recht spät am Nachmittag / frühen Abend ankommen.
Du darfst nur im Westen reinfahren wenn Du eine bestätigte Buchung des Dolomite Camp (dort gibt es aber kein Camping) hast. Ansonsten bleibt Dir der Teil des Nationalparks verwehrt. Du kannst Dann nur vün Süden bei Okaukuejo reinfahren bzw. im Osten bei Namutoni oder King Nehala Gate.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
RARandfichteThemenstarter48 Beiträge · seit 201229. Juli 2012 · #15Sorry, dann habe ich das Tor im Süden, bei Okaukuejo gemeint. Das Dolomite Camp werden wir nicht anfahren.
Randfichte