Schon seit 3 Jahren gibt es eine "Challenge4aCause"-Hilfsaktion des Reiseanbieter "Rhino Africa". Da fahren Leute mit Mountain Bikes durch Teile des Damaralands. Damit sollen Einnahmen für den Save-The-Rhino-Trust und andere Organisationen erzielt werden. Soweit so gut. Nur führte die Route schon im letzten Jahr durch Löwengebiet und die Mountain Biker stießen auch auf Löwen.
Dr. Philip Stander von Desert Lions damals: «Whilst monitoring the Agab Pride, a unique opportunity presented itself to observe the reaction of lions to mountain bike riders. In preparation for the "Challenge 4 A Cause" fundraising event for SRT (see Rhino Africa website), two bikers from Cycletec, Namibia, surprised both the Desert Lion Project and the Agab lions when they suddenly appeared over a ridge. Resting amongst thick vegetation, the lions were not visible, and the bikers headed straight for them. The Land Cruiser was parked several hundred metres away and there was no time to react or warn the riders. When the lions noticed the mountain bikes they crouched, but when the bicycles were 12 metres from them, they ran off. From these observations it is suggested, however, that if the same lions were to encounter mountain bike riders more than once, they may become less frightened and take an interest in the moving objects.» http://www.desertlion.info/news11jul.html (News vom 3. Juli 2011).
Er warnt also klar davor, dass es beim nächsten Mal möglicherweise nicht so glimpflich ausgeht. Und er weiß es aufgrund seiner Forschungsarbeit mit diesen Löwen sicher besser als jeder andere. Was macht "Rhino Africa" dieses Jahr? Es geht nun mit Fahrrädern durch den Hoanib. Da sind eigentlich immer Löwen. Es geht durch die Palmwag Area. Da sind eigentlich auch immer Löwen. Es geht zum Damaraland Camp am Huab. Da ist glücklicherweise seit Kurzem auch wieder ein Löwenrudel zu finden. Eine noch größere Gefahr dürfte von den Elefanten im Hoanib ausgehen, die auch schon eine Reihe an FoMis im Auto angegriffen haben. Von Nashörnern und anderen Tieren ganz zu schweigen.
Es ist besser, jeder macht seine Erfahrungen selber. Aus diesem Grund Beitrag gelöscht . Gruß gk
KLKleineliebe50 Beiträge · seit 201213. Juli 2012 · #3
@ gk:
Wie bitte??? "Im Angriffsfall wird das Tier erschossen???"
Nur mal doof gefragt: von wem denn??? Läuft da jeder Tourist mit einem bewaffneten Guide herum? Oder darf "König Tourist" nun doch in Namibia 2 seiner 4 Freunde jederzeit dabei haben (Smith&Wesson oder Heckler&Koch)? Das wäre mir neu. Ich bitte diesbezüglich um Informationen, damit ich ggf. noch mit Mitglied im hiesigen Schützenverein werden kann, bevor es wieder nach Namibia geht.
@ alle: "Lichtsinn ist kein Mut, Vorsicht ist keine Feigheit." Wer also das Abenteuer sucht, muss ja gar nicht so weit fahren; im Resultat sterben auf Deutschlands Straßen mehr Radfahrer den Verkehrstot als solche in Namibia an einer "Überdosis Elefant oder Löwe".
Dennoch stellt sich hier in der Tat die Frage nach einer Sinnhaftigkeit; bereits im 1.Hilfe-Lehrgang (klar, hier in Dtschl.!) lernt jeder, dass Eigenschutz vor Fremdhilfe geht, denn wer sich in (Selbst-)Gefahr begibt, kommt darin um, sagt ein altes Sprichwort; in diesem Sinne einen lieben Gruß an alle "Fahrrad-fahrenden Löwen", es lebe der Sport!
casimodo4'528 Beiträge · seit 200713. Juli 2012 · #4
Hallo GK,
ich bin wirklich kein Experte, aber der entscheidende Unterschied zwischen Bikern und einer durch einen erfahrenen Ranger geführten Walking-Safari dürfte die Geschwindigkeit sein. Bei der Walking Safari verhält man sich ja stets ruhig und unafgeregt, während die Biker sicherlich überraschender und schneller unterwegs sind.
Ich finde Guidos Artikel interessant und nachvollziehbar.
Danke erstmal für die Informationen, finde ich sehr hilfreich und interessant.
Zu deiner Aussage, wir befinden uns hier nicht im Nationalpark, das heisst ein treffen mit diesen Raubtieren ist nie ausgeschlossen. Das sie die Radtouren durchführen auch durch ein Löwengebiet finde ich nicht verwerflich. Allerdings finde ich verwerflich, dass gerade in diesen Arealen keine Schutzvorkehrungen getroffen werden. Es wäre meiner Meinung denkbar das man Einheimische als Guide engagiert, die dann im Notfall reagieren könnte, da sie die Erfahrungen im Umgang mit den Katzen haben. Diese Erfahrung spreche ich den Laien ab. In Anbetracht der hohen Arbeitslosigkeit wäre das dochmal eine Maßnahme.
Aber nochmal wir reden hier von der freien Wildbahn. Ein treffen mit Löwen halte ich für unwahrscheinlich aber nicht ausgeschlossen. Außerdem gibt es in ganz Namibia Raubtiere, dennoch werden wanderungen durchgeführt. Ich meine mal eine Statistik gelesen zu haben, wo vermerkt wurde, das Leoparden öfter Menschen angreifen als Löwen. Diese Tiere gibt es auch in diesem gefilde. Ergo die gefahr ist größer trotzdem gehen die Leute wandern, Radfahren o. Ä. . Ich will nicht verleugnen das durch die Löwen ein weiteres Gefahrenpotential ausgeht, aber ich halte dies für gering. Einerseits gibt es andere Tiere die Angriffslistiger sind, und zweitens gibt es weitaus mehr gefahren in namibia die ausser Acht gelassen werden. Gehen wir von den Säugetieren weg, was ist mit Schlangen Skorpionen o.Ä.? Was ist mit Auto fahren. Die meisten Leute sterben durch das Auto. Wir Menschen müssen lernen mit diesen Tieren umzugehen. Wir müssen lernen uns zu schützen und zwar so unblutig wie möglich. Pläne schaffen wie man sich zu verhalten hat usw.
Denn eine Nutzung und koexistent ist defenitiv nicht unmachbar. Wenn Löwen Menschen fressen, dann müssen sie abgeschossen werden. Denn im normalfall greifen diese den Menschen nicht an. Die die das tun, sind meistens verletzt oder Krank. Bitte hier den fAll von Tsavo vergleichen. Aber man sollte hier im vorraus planen das sich die Maneaters gar nicht erst entwickeln können. Hier liegt der Schlüssel zum Erfolg.
gk schrieb:somit müsste auch jede Fusssafari in Frage gestellt werden...... Denn auch da müsste im Angriffsfall bzw. wird das Tier erschossen.
Guter Einwand. Aber ein paar Unterschiede sehe ich (natürlich) schon 😎
Bei einer Walking Safari geht es klar um Kommerz und nicht wie hier um das angeblich edle Ziel, etwas Gutes für die Tiere zu tun.
Bei einer Walking Safari kennen die Guides das Gebiet sehr gut, kennen auch "Problemtiere", sind flexibel und werden nach Möglichkeit z.B. den Zusammenstoß mit als besonders aggressive bekannten Elefanten vermeiden. Wenn hier 10 Südafrikaner hunderte Kilometer auf einer festen Route in einem festen Zeitrahmen mit dem Fahrrad abfahren, sieht es etwas anders aus. Ich halte die Gefahr, das es zu unliebsamen Zusammenstößen kommt, da für erheblich höher. Das es nicht nur eine theoretische, abstrakte Gefahr ist, hat das letzte Jahr bewiesen. Insofern muss der Punkt nicht mehr diskutiert werden.
Ein weiteres Argument ist, dass z.B. die Löwen im Kaokoveld besonders gefährdet sind. Möglicherweise notwendige Abschüsse in dem Gebiet haben ganz andere Folgen, als wenn es bei einer Walking Safari im Krüger oder anderen Parks zu "Zwischenfällen" kommt. Es gibt für die Löwenrudel dort derzeit nur ein adultes Männchen (Rosh). Alle anderen wurden schon abgeschossen. Die Folge ist, dass die Löwen dort teilweise schon ein völlig unnatürliches Verhalten zeigen. Kein normaler Löwe würde jemals eine paarungsbereite Löwin verlassen und die Chance verpassen, seine Gene weiter zu geben. Rosh macht das mittlerweile. Er hat unnatürlich viele Mädels zur Auswahl, hat keine Konkurrenz, zeigt kein Revierverhalten mehr.
Man hätte auch andere landschaftlich spektakuläre Landschaften abfahren können. Ich will nichts unterstellen, aber ich bin nicht ganz sicher, ob es wirklich primär um eine Hilfsaktion für Nashörner geht oder um den persönlichen Kick für die Chefs von "Rhino Africa" und eine Marketingkampagne für ihre Firma. Denn viele Medien berichten natürlich (unkritisch) über die Hilfsaktion von "Rhino Africa".
Beste Grüße
Guido
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200613. Juli 2012 · #7
Guido. schrieb:Hallo gk,
gk schrieb:somit müsste auch jede Fusssafari in Frage gestellt werden...... Denn auch da müsste im Angriffsfall bzw. wird das Tier erschossen.
Guter Einwand. Aber ein paar Unterschiede sehe ich (natürlich) schon 😎
Bei einer Walking Safari geht es klar um Kommerz und nicht wie hier um das angeblich edle Ziel, etwas Gutes für die Tiere zu tun.
Bei einer Walking Safari kennen die Guides das Gebiet sehr gut, kennen auch "Problemtiere", sind flexibel und werden nach Möglichkeit z.B. den Zusammenstoß mit als besonders aggressive bekannten Elefanten vermeiden. Wenn hier 10 Südafrikaner hunderte Kilometer auf einer festen Route in einem festen Zeitrahmen mit dem Fahrrad abfahren, sieht es etwas anders aus. Ich halte die Gefahr, das es zu unliebsamen Zusammenstößen kommt, da für erheblich höher.
... dem stimme ich auf jeden Fall zu. Mit dem Rad ist man schneller unterwegs und muss auch mehr auf die Wegbeschaffenheit achten. Die Gefahr, sich unbemerkt (und zu schnell) einem Tier zu nähern, ist größer bzw. löst man bei Raubtieren u.U. auch den Jagdinstinkt aus, wenn man in einigem Abstand dran vorbei fährt. Ich habe selbst schon mal (mit dem Rad) drei Elefanten überrascht, die ich nicht rechtzeitig gesehen hatte und stand dann plötzlich 20 Meter vor ihnen. Sie hatten mich vorher auch nicht wahrgenommen, sind erschrocken und zum Glück weggelaufen. Andere Exemplare setzen dann vielleicht zum Angriff an.
Interessant zu wissen wäre, wo diese Radtouren stattfinden. Auf der normalen Piste halte ich es für ok (bin da auch schon von den Epupa Falls nach Palmwag geradelt), aber auf Trampelpfaden durch die Botanik hielte ich es für sehr gewagt.
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Wo Raubtiere sind, muss man theoretisch immer mit einem Angriff rechnen.Wenn es hauptstrassen sind, wird die Wahrscheinlichkeit sehr gering sein. Aber indem vorigen Posts wurde das Sprichwort Trampelpfade genutzt. Dies wiederum ist eine ganz andere Geschichte und hat mit Naturschutz wenig zu tun. Da gerade Mountainbikes erheblich die Umwelt zerstören. So entstehen Spurrillen und verknetungen. dies kann zu einer versiegelung führen. Wenn es dann regnet ist der Abfluss weitesgehend oberirdisch, was dann eine Zunahme der Wassergeschwindigkeit zur Folge haben könnte. Ein schnellerer Abluss erhöht die erosionsrate. Das war ein kleiner Exkurs was allerdings indirekt eine Verknüpfung aufweist. Denn wenn das Habitat zerstört wird, wandern auch die Löwen ab. Und das ohne Abschuss... .
Wenn allerdings Hauptstrassen genutzt werden, wo auch Autos fahren, denke ich nicht das sie sich am helligen tag dort aufahlten.Gerade in der Mittagshitze sind die Tiere meistens faul (überraschungen gibt es immer wieder mal). Von daher halte ich dies für realtiv unbedenklich, da die Strasse meines Wissens doch gut genutzt wird... . Auch wenn ein gewöhnungseffekt eintritt, ist es nicht zwagsläufig so das sie auch angreifen. Löwen mögen zwar Neugierig sein, aber im Normalfall versuchen sie den Menschen zu meiden. gerade in den Gebieten wo geschossen wird.
Aber das Restrisiko ist da. Jeder muss selbst überlegen was er da tut.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200613. Juli 2012 · #9
malealea 2.0 schrieb: Von daher halte ich dies für realtiv unbedenklich, da die Strasse meines Wissens doch gut genutzt wird... .
... ich weiß nicht, wie das heute ist, aber damals kam in der Mittagshitze oft für fünf Stunden kein Auto vorbei ...
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Über die Mittagshitze hinweg kannst du recht haben aber am Morgen und am frühen Abend kommen dich häufiger mal Autos vorbei, oder? meine These ist ja auch nur im Vergleich zu anderen Strecken zu sehen....
BikeAfrica schrieb:Interessant zu wissen wäre, wo diese Radtouren stattfinden. Auf der normalen Piste halte ich es für ok (bin da auch schon von den Epupa Falls nach Palmwag geradelt), aber auf Trampelpfaden durch die Botanik hielte ich es für sehr gewagt.
Palmwag bis Epupa wäre absolut unkritisch. Laut deren Website geht es von Palmwag auf der C43 nach Sesfontain (unkritisch), dann geht es wohl 60 km den Hoanib runter bis Mudorib und von da auf dem Crowthers Trail (150 km) quer durch das Palmwag Konzessionsgebiet. Nach Übernachtung in Palmwag anscheinend noch mal durch den südlichen Teil des Palmwag-Konzessionsgebietes bis Wereldsend, in den man sonst als Selbstfahrer gar nicht kommt. Und von da dann weiter an den Huab zum Wilderness Damaraland Camp.
Umweltschäden durch das Fahrrad fahren an sich halte ich bei der Route eher für unwahrscheinlich. Im Hoanib hat man tiefen Sand. Wenn der Hoanib in der nächsten Regenzeit läuft, dann bekommt er quasi wieder einen Reset. Die Natur gestaltet das Flussbett dann wieder grundlegend um und es bleibt nichts mehr von irgendwelchen Auto- oder Fahrradreifenspuren übrig. Das gilt natürlich nur, wenn man im Flussbett bleibt. Und der Rest der Route ist überwiegend so felsig und steinig, dass es da auch schwer wird, mit dem Fahrrad den Boden zu verdichten o.ä.
In wie wet jetzt eine Bodenversiegelung stattfindet müsste sicherlich überprüft werden. Aber ich kann mir vorstellen das es soweit kommen könnte. Aber das ist reinspekulativ... .
Risikobereitschaft ist subjektiv ich wäre auch skeptischer aber jedem das seine...
Chrigu7'255 Beiträge · seit 200613. Juli 2012 · #14
gk schrieb:
Kleineliebe schrieb:@ gk:
Wie bitte??? "Im Angriffsfall wird das Tier erschossen???"
Nur mal doof gefragt: von wem denn??? Läuft da jeder Tourist mit einem bewaffneten Guide herum? Oder darf "König Tourist" nun doch in Namibia 2 seiner 4 Freunde jederzeit dabei haben (Smith&Wesson oder Heckler&Koch)? Das wäre mir neu. Ich bitte diesbezüglich um Informationen, damit ich ggf. noch mit Mitglied im hiesigen Schützenverein werden kann, bevor es wieder nach Namibia geht.
...ja, dass ist echt "doof" gefragt - mach eine Fusssafari z.B. im Krüger und das lange Ding mit so einem Eisenstück vorn dran und hinten Holz dran, welches der Guide trägt hat er mit, um im Fall des Falles..... sich auf dem Rücken zu kratzen.....
Naja, das ist aber etwas übertrieben. Es ist richtig, dass viele Guides ein Gewehr dabei und auch schon benutzt haben. Aber dass dann gleich ein Tier erschossen ist sicher nicht richtig. Das Gewehr ist erstmals zur Beruhigung der Gäste. Wenn dann mal geschossen wird, reicht der Knall des Gewehres in aller Regel aus, damit das Tier abhaut. Mir ist zumindest kein Fall bekannt, bei dem ein Guide ein angreifendes Tier (was heisst das schon?) erschossen hat.
Natürlich gibt es Fälle (z.B. Savuti-Elefant oder Löwe bei Okaukuejo) bei denen ein Tier durch Nationalpark-Ranger erschossen wurden.
Herzliche Grüsse Chrigu
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paulimann781 Beiträge · seit 200713. Juli 2012 · #15
Unser Guide hatte damals nur DAS statt einem Gewehr dabei, so eine Art Kugelschreibenaufsatz (weiß jemand, was das ist?):
Er hat behauptet, dass das sehr laut knallen würde und das man damit auch Elefanten verjagen könne...😐 🙄 🤩
Ich glaube ja, dass er uns nur aufziehen wollte (aber ein Gewehr hatte er tatsächlich nicht auch noch dabei).
Elefanten kann man auch damit vertreiben, indem man schreiend auf sie zurennt und wild mit den Armen fuchtelt (Frag mal den Herrn Oosthuizen aus dem Nhoma Safari Camp)...
Aber wer rennt schon wild fuchtelnd auf einen Elefanten zu?
Fälle hat es schon genug gegeben wo ein Ranger Touristen mit dem Gewehr retten musste. Hier möchte ich gerne auf Bücher, wo wahre Ranger Stories nieder geschrieben wurden, hinweisen. Beispiel True Stories of the Bush. Aber Chrigu hat schon Recht, das die Ranger erstmal versuchen ohne Gewehr auszukommen. In einigen NP ist das sogar Politik. als Beispiel möchte ich hier Okavango Delta anführen. Denn viele Angriffe von Wilden Tieren kann man auch anders lösen, so zumindestens die Meinung der Guides. Auch ein Giuide vom Krüger meinte mal, das er im Ernstfall das Ding häufig eh nicht nutzen kann, weil dann die Gefahr besteht, dass auch Touristen angeschossen werden können. Das ist vorallem bei seitlichen Attacken der Fall. Wo sich der ranger erst drehen muss. Die Kugeln, sind anders als in Europa deutlich größer. sie hantieren mit Elefanten Kugeln, bei einem Löwen würde die Kugel glatt durchflitschen. Denn Diese pilzen nicht. Die gehen glatt durch (so wurde mir zumindestens das im Krüger Park erläutert, als ich darauf ansprach). Die Erklärung macht Sinn.
Aus diesem Grund hat Chrigu nicht unrecht.
Wie der Aufsatz genau funktioniert weiss ich nicht, aber dieser ist auf alle verdammt Laut, nach Angaben von Rangern. hab das Ding nie in Aktion gesehen. Villeicht hat ja jemand Erfahrungen mit dem Teil. Sieht auf alle Fälle lsutig aus.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200613. Juli 2012 · #18
paulimann schrieb:Unser Guide hatte damals nur DAS statt einem Gewehr dabei, so eine Art Kugelschreibenaufsatz (weiß jemand, was das ist?):
Er hat behauptet, dass das sehr laut knallen würde und das man damit auch Elefanten verjagen könne...😐 🙄 🤩
Ich glaube ja, dass er uns nur aufziehen wollte (aber ein Gewehr hatte er tatsächlich nicht auch noch dabei).
hi wolfgang danke für die Info. Hätte nie gedacht das man mit einem Kugelschreiber sich gegen Elefanten zur Wehr setzen kann. Ich hab davon zwar gehört konnte mir dies aber schlecht vorstellen.