travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200628. Juni 2012 · #1Hallo zusammen,
Air Namibia streicht zahlreiche Flüge zwischen Weihnachten und Neujahr, v.a. nach Kapstadt, aber auch nach Frankfurt. Genaue Details und Daten: www.az.com.na/wirtschaft/groe-flugpause-nach-weihnachten.150486.php
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200928. Juni 2012 · #2Hmmmh, bei den neuen Flugpreisen wird die Nachfrage auch nicht so schnell größer werden! 😗
Komme immer mehr zu der Einsicht, dass es sinnvoller ist nach Jo´burg zu fliegen und dort die Tour zu starten. Tut mir echt leid für die guten namibianischen 4x4 Verleiher!
Herzlichen Dank und Grüße, Christian!
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
Swakop-Moni387 Beiträge · seit 200928. Juni 2012 · #3.....und schon gehts los!
Jetzt streicht Air Namibia bereits Flüge.... und das Weihnachten - na super!
Die Preise steigen auch beständig - finde ich echt nicht witzig nun so abhängig von nur einer Airline zu sein.
Genau das waren meine Bedenken als ich die Nachricht vom Einstellen der Flüge von Air Berlin gelesen hatte.
Ja - also wer Kauf-Interesse an meinem Townhaus mit Gästeflat in Swakopmund hat....... bitte melden.
Von diesem "Kasperltheater" möchte ich langfristig nicht abhängig sein.
Enttäuschte Grüße von Swakop-Moni
Es wird viel gefragt um es dann doch selbst wieder mal besser zu wissen...
kowo359 Beiträge · seit 201028. Juni 2012 · #4ähh was Air Berlin jetzt mit dem Weihnachtsflugplan von Air Namibia zu tun hat verstehe ich nicht.
Vielmehr finde ich es super, wenn eine total defizitär arbeitende Fluggesellschaft, die dem namibischen Steuerzahler das Geld buchstäblich aus der Tasche zieht an Tagen an denen sie die Maschinen sowieso nicht voll bekommt nicht fliegt.
Würde sich Air Berlin oder sonstwer eine goldene Nase mit dem Zielflughafen Windhoek verdienen, würden die Flüge doch nicht eingestellt. So doof ist doch nicht mal der Herr Mehdorn, oder?
Das es ärgerlich und wirtschaftsschädigend für die zweite Reihe (Touristen, Reiseveranstalter....)ist, steht doch erstmal auf einem anderen Blatt, solange Air Namibia als Staatsunternehmen nicht ein ausgesprochenen Willen und Auftrag der überwiegenden Bevölkerung hat auch defizitär weiter zu arbeiten.
Abgesehen davon kann ich die Strecke von Kapstadt Richtung Namibia wärmstens empfehlen. Im Namaqualand gibt es unzählige Köcherbäume und man muss nicht mal Eintritt bezahlen. Und wenn erstmal Blüte ist....
Gruß aus Windhoek
Kowo
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200928. Juni 2012 · #5Hallo Kowo,
Abgesehen davon kann ich die Strecke von Kapstadt Richtung Namibia wärmstens empfehlen. Im Namaqualand gibt es unzählige Köcherbäume und man muss nicht mal Eintritt bezahlen. Und wenn erstmal Blüte ist....
Da kann ich Dir nur zustimmen!!! Sensationelles Erlebnis! Leider dauert die Blütezeit nur ca. sechs bis max. acht Wochen (wenn es überhaupt eine gibt) und liegt genau in der europäischen Hauptferienzeit! Aber es gibt ja genug preiswertere Alternativen in Afrika. 😉
Herzliche Grüße
Marina
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lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200828. Juni 2012 · #6In diesem Zusammenhang ist vielleicht folgendes interessant:
"Der deutsche Ferienflieger Condor erweitert mit Kapstadt in Südafrika sein Programm im Winter 2012/13 um ein weiteres Traumziel. Die Nonstop-Flüge von Frankfurt am Main werden ab 3. November jeweils dienstags und samstags angeboten, Rückflüge finden jeweils mittwochs und sonntags statt. Die Flüge sind ab sofort buchbar und werden mit einer Boeing 767-300 durchgeführt..."
http://www.condor.com/de/unternehmen/condor-newsroom/index.jspGruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt GUGuido.Gast28. Juni 2012 · #7Hallo,
das Air Namibia um die Zeit so eine geringe Auslastung hat, wundert mich etwas. Sicher ist Namibia kein Ziel für Kurztrips. Aber rund um Weihnachten und Sylvester haben wohl mehr Leute frei, als sonst zu irgendeiner Zeit im Jahr. Bei so ziemlich jedem anderen Reiseziel ist um die Zeit absolute Höchstsaison, die Flieger sind bis auf den letzten Platz voll und die Preise hoch.
Man muss dann wohl "befürchten" dass Condor auch Interesse an der frei werdenden Windhoek-Route hat. Ich hoffe Lufthansa ist schneller, denn sofern beide Airlines interessiert sind, wird Namibia wohl nur einer Slots zuteilen. Ich bin absolut kein Lufthansa-Fan, aber 1 Klasse besser als Condor.
Beste Grüße
Guido
Sukram72 Beiträge · seit 201128. Juni 2012 · #8Mit dieser Meldung wird meine Vorfreude doch erheblich gedämpft. Alles ist schon gebucht und bezahlt. Und genau am 29.Dezember 2012 wollen die den Rückflug SW285 streichen. Denke die müssen eine Alternative zum gleichen Preis bieten. Oder liege ich da falsch ?
Was mir aber mehr Sorgen macht, ist der Anschlussflug von Frankfurt nach Zürich. Dieser ist fix gebucht und nicht veränderbar. Hat jemand Erfahrung ob in so einem Fall die Air Namibia oder eine REiseversicherung dafür aufkommt.
Danke für entsprechende Hinweise
Gruss
Sukram
Otji392 Beiträge · seit 200829. Juni 2012 · #9Hallo Markus!
Die Linie hat ja den Ausfall selbst zu verantworten - so jedenfalls mein Rechtsverständnis. Deshalb würde ich dazu tendieren erst mal zu schauen ob der Flug wirklich gestrichen wird und dann aktiv werden.
LG
Otji
Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst Du nur das Zauberwort.
- Joseph von Eichendorff
Carsten Möhle1'287 Beiträge · seit 200629. Juni 2012 · #10Hallo Sukram,
ja, der Transportvertrag ist ja zustande kommen und gültig. Also Alternative ohne Aufpreis und bei mehr als 8 Stunden spätere Ankunft Anspruch auf Vergütung nach Europäischen Abflugverordnungen.
Der Zubringerflug und auch die Bahnfahrtkarte ist in der Regel Persönliches Pech und Risiko.
Bei Buchung als Bestandteil eines Reisepaketes hat in den meisten Fällen der Reisveranstalter die Torte im Gesicht. Bei Individualbuchungen muß man sich selber kümmern.
Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
P.S.: Die Subventionen durch den namibischen Steuerzahler der verschiedenen Air Namibia Experimente hätten ausgereicht, um alles Land südlich von Windhoek bis zum Grenzfluß Oranje zu marktüblichen Preisen aufzukaufen und an landlose - unabhängig jetzt von der Wirtschaftlichkeit - zu überlassen. Hier muß ich Kowos Aussage auch unterstreichen. Ich halte es für einen Skandal, dass sich der Kleinsttaat Namibia eine eigene Airline als Experimentierfeld für Möchtegernmanager hält.
Otji392 Beiträge · seit 200829. Juni 2012 · #11Carsten Möhle schrieb:Hallo Sukram,
ja, der Transportvertrag ist ja zustande kommen und gültig. Also Alternative ohne Aufpreis und bei mehr als 8 Stunden spätere Ankunft Anspruch auf Vergütung nach Europäischen Abflugverordnungen.
Der Zubringerflug und auch die Bahnfahrtkarte ist in der Regel Persönliches Pech und Risiko.
Bei Buchung als Bestandteil eines Reisepaketes hat in den meisten Fällen der Reisveranstalter die Torte im Gesicht. Bei Individualbuchungen muß man sich selber kümmern.
Mit sonnigen Grüßen aus Windhoek
Carsten Möhle
P.S.: Die Subventionen durch den namibischen Steuerzahler der verschiedenen Air Namibia Experimente hätten ausgereicht, um alles Land südlich von Windhoek bis zum Grenzfluß Oranje zu marktüblichen Preisen aufzukaufen und an landlose - unabhängig jetzt von der Wirtschaftlichkeit - zu überlassen. Hier muß ich Kowos Aussage auch unterstreichen. Ich halte es für einen Skandal, dass sich der Kleinsttaat Namibia eine eigene Airline als Experimentierfeld für Möchtegernmanager hält.
Hallo Carsten!
Das Gefettete halte ich auch für einen Skandal. Die Frage ist, was man sich davon erhofft...? Learning by doing? Bei so einer Tragweite ein Unding. Daher komplette Zustimmung zu diesem Teil des Beitrags.
Allerdings bin ich der Meinung dass der Anspruch auf Vergütung nach der Europäischen Abflugverordnung schon bei 4 Stunden Verspätung greift. Dies habe ich aus den anderen Threads hier in Erinnerung, in denen über Streitfälle mit Air Berlin und Air Namibia berichtet wurde.
LG
Sabine
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Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst Du nur das Zauberwort.
- Joseph von Eichendorff
makhi43 Beiträge · seit 201229. Juni 2012 · #12Hey,
vielleicht noch eine weitere ganz persönliche Meinung zu diesem Thema.
Air Namibia bringt wahrscheinlich den Hauptteil der Touristen nach Namibia. --> Ist eine Vermutung!! Als Staat habe ich ein Interesse an einer entsprechenden Vermarktung meines Landes, den damit verbundenen Einnahmen und die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten und halte so dann auch die notwendige Infrastruktur hierfür aufrecht. Dass dieses - wenn auch defizitäre - (Flug)Geschäft nicht durch eine unabhängige Fluglinie - die auf Profit getrimmt ist - begleitet wird, kann mann dann doch verstehen. Die hat außer durch die Einnahmen durch die Flugpreise nichts von den Touristen in Namibia. Oder zahlt ihr bei jeder Lodge-Übernachtung noch einen Betrag X an die Fluglinie, die euch ins Land gebracht hat?
Der Deutsche Staat subventioniert Schwimmbäder, Theaterhäuser, den Öffentlichen Nahverkehr, Veranstaltungsstätten wie z. B. den Nürburgring und viele Dinge mehr. Aus welchem Grund?
Auch Deutschland hat ein Interesse an der Aufrechterhaltung einer gewissen Infrastruktur und den damit verbundenen Möglichkeiten.
Wer von uns möchte denn bitte die Rechnung aufstellen, dass durch ein (defizitäres) Fluggeschäft mir Air Namibia nicht in letzter Konsequenz dann doch Geld im Land über bleibt?
Ich kann es nicht!
Gruß,
Manuel
kk0305131 Beiträge · seit 201129. Juni 2012 · #13Hallo Sukram,
ich hatte derartige Probleme mit dem Anschlussflug auch schon ein paar Mal. Die Umbuchungskosten wurden zu etwa 80% von der Versicherung meiner Kreditkarte getragen (Mastercard).
LG, Kerstin
kowo359 Beiträge · seit 201029. Juni 2012 · #14Hallo Manuel,
grundsätzlich gebe ich dir natürlich Recht. Aber hier werden Äpfel mit Apfelkompott verglichen: wenn in D in Klein-Kleckersdorf ein Theater geschlossen würde welches subventioniert ist, dann würde sich kein privater Investor finden um einen Kulturbeitrag zu leisten solange er keine Chance auf eine mind. schwarze Null sieht.
Wenn aber Air Namibia dicht machen und der Staat die Landerechte auf den Markt bringen würde, so bin ich mir 110.000% sicher, dass sich eine Fluglinie oder besser mehrere finden würden, die mit Gewinn zu gleichen Preisen oder sogar preiswerter nach Windhoek fliegen würden.
Ach so: Air Namibia bringt bestimmt nicht den Hauptteil der Touristen nach Namibia. Die kommen (ohne konkrete Zahlen zu kennen) mit dem Auto aus Südafrika, verstärkt aus Angola und ein paar aus Botswana. Und ganz viele mit Anschlussflügen aus Joburg oder Kapstadt.
Gruß aus Windhoek
Kowo
GUGuido.Gast29. Juni 2012 · #15Hallo,
makhi schrieb:Air Namibia bringt wahrscheinlich den Hauptteil der Touristen nach Namibia. --> Ist eine Vermutung!! Als Staat habe ich ein Interesse an einer entsprechenden Vermarktung meines Landes, den damit verbundenen Einnahmen und die sich hieraus ergebenden Möglichkeiten und halte so dann auch die notwendige Infrastruktur hierfür aufrecht. Dass dieses - wenn auch defizitäre - (Flug)Geschäft nicht durch eine unabhängige Fluglinie - die auf Profit getrimmt ist - begleitet wird, kann mann dann doch verstehen.
Botswana und Tansania haben ähnlich viele Touristen pro Jahr wie Namibia. Und diese Länder haben auch keine internationale Airline. Das dürfte nach Deiner Logik gar nicht sein, ist aber erwiesenermaßen so. Damit ist die auch von Politiker gern vorgebrachte Argumentation hinfällig, dass Air Namibia für den Tourismus unverzichtbar ist.
makhi schrieb:Die hat außer durch die Einnahmen durch die Flugpreise nichts von den Touristen in Namibia. Oder zahlt ihr bei jeder Lodge-Übernachtung noch einen Betrag X an die Fluglinie, die euch ins Land gebracht hat?
Zumindest wurde u.a. durch den Premierminister schon die politische Forderung formuliert, dass sich Tourismusanbieter im Land an den Kosten von Air Namibia beteiligen sollen. Das ist aber eigentlich eine Zumutung und ein Treppenwitz, denn die mit Air Namibia einhergehende Wettbewerbsbehinderung dürfte den Tourismusanbietern im Land schaden.
makhi schrieb:Der Deutsche Staat subventioniert Schwimmbäder, Theaterhäuser, den Öffentlichen Nahverkehr, Veranstaltungsstätten wie z. B. den Nürburgring und viele Dinge mehr. Aus welchem Grund?
Bei Schwimmbädern, ÖPNV usw. geht es um Services und Infrastruktur für die einheimischen Bürger finanziert durch die einheimischen Steuerzahler. Bei Air Namibia werden ausländische Touristen von einheimischen Steuerzahlern zwangssubventioniert. Der direkte Nutzen für die namibischen Bürger ist - siehe oben - nicht zu beweisen.
makhi schrieb:Wer von uns möchte denn bitte die Rechnung aufstellen, dass durch ein (defizitäres) Fluggeschäft mir Air Namibia nicht in letzter Konsequenz dann doch Geld im Land über bleibt?
Ich kann es nicht!
Ich bin überzeugt, dass Air Namibia dem Tourismus im Land unter dem Strich nicht nutzt sondern schadet. Nach allem was zu hören ist, behindert Namibia beim Flugverkehr massiv den Wettbewerb, um die ohnehin hoch defizitäre Air Namibia vor zusätzlicher Konkurrenz zu schützen. Und das schadet dem Tourismus in Namibia. Airlines wie Lufthansa haben 100 mal mehr Marketing-Power, wenn es darum geht, ein Ziel anzupreisen. Lufthansa befördernt in einem einzigen Monat mehr Passagiere als Air Namibia in 5 Jahren. Die können u.a. über Bordmagazin viel mehr Menschen erreichen. Davon abgesehen haben die ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis. Es gibt auch Leute, die nicht ganz unbegründet Sicherheitsbedenken bei Air Namibia haben.
Beste Grüße
Guido
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200629. Juni 2012 · #16Hallo Sukram,
so wie Carsten es schreibt ist es.
Also Alternative ohne Aufpreis und bei mehr als 8 Stunden spätere Ankunft Anspruch auf Vergütung nach Europäischen Abflugverordnungen.
Die Alternative ist meistens mit Air Namibia einen Tag früher/später zu fliegen. Vergütung ist zwar gesetzlich geregelt, doch dauert das bei Air Namibia, wenn sie überhaupt zahlen, Monate...
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Hi zusammen,
Ich halte es für einen Skandal, dass sich der Kleinsttaat Namibia eine eigene Airline als Experimentierfeld für Möchtegernmanager hält.
Es ist ja leider so, dass die meisten Staaten einen Flag Carrier unterhalten, da dieses immer als Aushängeschild gilt. Eine nationale Fluggesellschaft ist deshalb ein ganz besonderes Thema. SO wie man hier hört, wird aber intern Air Namibia nur noch bis Ende des aktuelle Turn-Around-Plans Zeit gegeben, d.h. fünf Jahre um mit dem neuen Konzept (neue Maschinen, mehr Verbindungen) zumindest den Sprung in die wirtschaftlich "neutrale" Zone zu schaffen. Was danach passiert, sollte man es nicht schaffen, weiß natürlich keiner, aber es könnte eine Privatisierung folgen oder gar die Auflösung oder z.B. ein neues Konzept a la Air Botswana (d.h. mehr oder weniger nur nationale Flüge und Zubringerflüge alle 2 Stunden nach Johannesburg).
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Hallo Manuel,
Wer von uns möchte denn bitte die Rechnung aufstellen, dass durch ein (defizitäres) Fluggeschäft mir Air Namibia nicht in letzter Konsequenz dann doch Geld im Land über bleibt?
Richtig, wahrscheinlich macht es sogar gesamtwirtschaftlich Sinn. Vielleicht macht es aber gesamtwirtschaftlich mehr Sinn die N$ 1 Milliarde (!!!) für die nächsten 2 Jahre einfach in andere Wirtschaftsbereiche zu pumpen. Es wäre ja nicht so, dass niemand anderes nach Namibia fliegen möchte, sie dürfen es momentan schlichtweg nicht!
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Hi Kowo,
Air Namibia bringt bestimmt nicht den Hauptteil der Touristen nach Namibia.
da wäre ich mir gar nicht so sicher. Die "richtigen" Touristen kommen schon größtenteils mit Air Namibia, d.h. Deutsche, Niederländer, Italiener, Franzosen. Die "nicht-richtigen" Touristen aus Angola, Zimbabwe etc. kommen natürlich auf anderem Wege bzw. die aus Südafrika per Straße. Aber im Endeffekt ändert das auch nichts, denn AN unterhält zwei Langstreckenmaschinen (die eh nur wirtschaftlich arbeiten wenn sie mit Turn-Around-Zeiten von 2 Stunden ansonsten immer in der Luft sind und nicht immer einen ganzen Tag am HKIA stehen) für im Endeffekt 100.000 Touristen aus Deutschland und den Nachbarländern. Bei 350 Sitzplätzen pro Flug/Tag und 365 Flügen im Jahr wären es knapp 130.000 Plätze, d.h. wenn jeder der Touristen wirklich mit AIr Namibia fliegt, dann wäre die Auslastung trotzdem nur etwa 70 %.
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Hi Guido,
Bei Air Namibia werden ausländische Touristen von einheimischen Steuerzahlern zwangssubventioniert.
na ja, ganz so ist es auch nicht, die internationel Flüge von/nach FRA sind ja nur ein Teil von AN. Die nationalen und regionalen Verbindungen werden ja fast nur von Namibiern genutzt und vielleicht schades es der Wirtschaft z.B. ganz massiv, wenn es keine Direktverbindung von WDH nach Accra mehr gibt (wobei das Beispiel vielleicht etwas blöd ist, da ich nicht weiß was Namibia überhaupt mit Ghana für Geschäfte macht...)
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
makhi43 Beiträge · seit 201229. Juni 2012 · #17Hey,
meine Meinung bzw. meine Ansicht ist eine ganz subjektive und kann beliebig falsch sein.
Gruß,
Manuel
GKgkGast29. Juni 2012 · #18Hallo,
eine Entschädigung steht hier nach meinem Rechtsverständnis nicht zu...
Entschädigungen werden in der EU Richtlinie 261/2004/EG
geregelt und diese besagt:
(Leider eben auch einen Zeitpunkt, bis wann die Fluggesellschaft stornieren kann, ohne Entschädigung leisten zu müssen...)
Darüber hinaus hat die Fluggesellschaft eine Entschädigung (Ausgleichsleistungen) zu zahlen:
250 € für eine Flugstrecke bis zu 1500 km und einer Verspätung von mehr als 2 Stunden
400 € für eine Flugstrecke bis zu 3500 km und einer Verspätung von mehr als 3 Stunden
600 € für eine Flugstrecke größer als 3500 km und einer Verspätung von mehr als 4 Stunden
Diese Entschädigungszahlungen stehen dann zu, wenn die Fluglinie nicht bis spätestens 14 Tage vor dem geplanten Abflug den Fluggast verständigt hat; oder der Fluggast wird über die Annullierung in einem Zeitraum zwischen zwei Wochen und sieben Tagen vor der planmäßigen Abflugzeit unterrichtet und erhält ein Angebot zu anderweitiger Beförderung, die es ihm ermöglicht, nicht mehr als zwei Stunden vor der planmäßigen Abflugzeit abzufliegen und ihr Endziel höchstens vier Stunden nach der planmäßigen Ankunftszeit zu erreichen, oder er wird über die Annullierung weniger als sieben Tage vor der planmäßigen Abflugzeit unterrichtet und erhält ein Angebot zu anderweitiger Beförderung, die es ihm ermöglicht, nicht mehr als eine Stunde vor der planmäßigen Abflugzeit abzufliegen und das Endziel nicht später als zwei Stunden nach der planmäßigen Ankunftszeit zu erreichen
Hält sich die Gesellschaft an die 14-tages Frist, muss sie nur den gezahlten Flugpreis rückerstatten - die anderweitigen Buchungen von Hotel, Mietwagen gehen zu Lasten des Reisenden... Natürlich andere Regelung bei Pauschalreisen
Gruß
mafrot328 Beiträge · seit 200929. Juni 2012 · #19Was ich nicht verstehe - man kann doch überhaupt froh sein, dass Air Namibia noch direkt fliegt
- weil es sich für z.B Air Berlin, Lufthansa wohl ja aktuell nicht mehr lohnt
PS: Mein Eindruck ist, mittelfristig bleibt einem wohl ansonsten nur Kapstadt / Johannesburg
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200629. Juni 2012 · #20Moin mafrot,
weil es sich für z.B Air Berlin, Lufthansa wohl ja aktuell nicht mehr lohnt
ist so nicht richtig. Mir ist bekannt, dass sowohl Lufthansa als auch KLM sich seit Jahren um Landerechte in Windhoek bemühen, dieses aber von Air Namibia abgelehnt wird (bzw. vom DCA mit Einflussnahme der Air Namibia). Es gibt durchaus Interesse an einer Verbindung nach Windhoek. Deutlich sieht man die Blockadehaltung auch an der zurückgenommenen Genehmigung für Namib Air Express (geplante Billigfluggesellschaft von Windhoek-Eros nach Johannesburg) nachdem Air Namibia Druck ausgeübt hat.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!