Chobe N.P. Dez./Jan. ?

9 Antworten · 2'777 Aufrufe · gestartet 06. Okt. 2006 von stefan
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Themenstarter33 Beiträge · seit 200606. Okt. 2006 · #1
hallo zusammen und gruesse aus ombili bzw tsumeb,
da ich leider nicht so viel zeit im internet habe und auch nicht so oft ins internet komme,hoffe ich,dass ihr mir verzeiht,falls die frage schon gestellt wurde.
wir planen bzw wuerden gerne den chobe und den mudumu n.p. gegen mitte dez. besuchen. wie sieht es denn da so mit der pad aus(bei wenig regen,bei mittlerem, bei starkem)?waere das jeweils machbar. wir haben zwar einen 4x4, jedoch sind wir alle nicht allraderprobt.
ansonsten kann mir vll jemand noch irgendwelche tipps geben?
ggf. wuerden wir auch eine gefuehrte tour machen.

schon einmal vielen dank fuer eure antworten

stefan
7'272 Beiträge · seit 200606. Okt. 2006 · #2
Hallo Stefan

schlussendlich kommt es immer auf die aktuelle Situation an. Nach meinen Erfahrungen sollte Mudumu aber noch kein Problem sein. Beim Chobe kommt es sehr darauf an wo ihr hingeht. An der Riverfront hat es nach den ersten Regenfällen wenig Tiere, die dann nach einer Weile zurückkehren. Savuti haben wir im Dezember schon in wunderbarem grün gesehen mit vielen Elefanten, Zebras und Gnus. Allerdings war die Fahrt recht beschwerlich und schlammig. Da würde ich mich vor Ort bei anderen Reisenden erkundigen (z.B. Audi Camp in Kasane) und evtl. jemanden mit einem zweiten Fahrzeug für die selbe Strecke suchen. Die Strecke Kasane-Savuti ist deutlich einfacher als Savuti-Maun.

Von Kasane aus könnt Ihr alternativ auch über die Asphaltstrasse via Nata nach Maun fahren und z.B. Nxai Pan zu besuchen.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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64 Beiträge · seit 200606. Okt. 2006 · #3
Sorry Chrigu,
dich zu verbessern fällt mir echt schwer, da von Dir eigentlich immer die " TOP TIPPS " kommen. Aber das Audi Camp ist doch in Maun, nicht in Kasane. Übrigens absolut empfehlenswert.
Wir wollten mitte August von Kasane über Savuti nach Maun, trotz 4x4 haben wir diese Strecke nicht geschafft und mußten umdrehen ( Tiefsand und 4x4 Unerfahrenheit ). Wir sind dann am nächsten Tag die asphaltierte Strecke über Nata genommen.
7'272 Beiträge · seit 200606. Okt. 2006 · #4
Ups 😊 , dabei waren wir doch vor wenigen Wochen noch im Audi Camp. tzjach, normalerweise machen wir die Tour auch Maun-Savuti-Kasane und nicht umgekehrt.

Bei Tiefsand hilft es ungemein die Luft in den Reifen abzulassen (auf ca. 1 Bar) wer das befolgt, hat schon einen Grossteil der Strecke geschafft. Zudem ist in der Regenzeit der Tiefsand kaum mehr ein Problem.

Chrigu
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459 Beiträge · seit 200608. Okt. 2006 · #5
Hallo,

nach dem ersten Regen ist die Mash-Road unpassierbar, oder sagen wir mal mehr als eine Herausforderung .....
Die Senken zwischen Maun und Savuti laufen, wenn es regnet, sehr schnell voll.
Aber alles in allem ist es auch während, der Regenzeit kein Problem ......

Gruß
anddor<br><br>Post geändert von: anddor, am: 08/10/2006 16:15
82 Beiträge · seit 200610. Okt. 2006 · #6
Timari,

endlich outet sich noch jemand! Wir hatten auch nicht so schnell (im Moremi vor Third Bridge) mit Tiefsand gerechnet... Festgefahren, Kupplung verbrannt, schliesslich mussten wir dann auch aussen rum zu unserem grossen Frust!
3'766 Beiträge · seit 200610. Okt. 2006 · #7
Hallo,

wie Chrigu schon erwähnt hat, bei Tiefsand Luft raus lassen - Bei Schlamm auf gar keinen Fall, wenn ihr merkt das ihr bald festsitzen werdet, nicht abruppt Bremsen sondern auslaufen lassen, dann habt ihr die besseren Chancen auf dieser Spur wieder Rückwärts euch zu befreien.

Und was wichtig ist, die Kupplung schonen, sonst ist vorbei, lieber mal die Schaufel nehmen und ne Stunde buddeln als nach einem Kupplungschaden auf Hilfe warten.

Ich weiss nicht wo ihr wohnt und ob noch Zeit bleibt, aber es gibt sogenannte 4x4 Weekends, da kann man etwas mit einem 4x4 fahren üben und macht auch spass.

Gruss Kurt
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
82 Beiträge · seit 200610. Okt. 2006 · #8
Kurt,

danach wars kein Problem! Aber das Geheimnis liegt auch darin, den Tiefsand zu erkennen, bevor man drin steckt...
470 Beiträge · seit 200611. Okt. 2006 · #9
...zum Thema Tiefsand erkennen bevor man drin ist: Die Strecke entlang der Transit Route von Linyanti zur Selinda Private Concession ist mit Abstand das verrückteste was ich kenne in Bezug auf Sand. Absolut korrekt: Mit dem richtigen Luftdruck in den Reifen und zwei gute Schaufeln kommt man im Sand immer wieder frei. Im Wasser ist es anders: Die Wasserdurchfahrten sollte man vorher auf Tiefe, Untergrund und auf Löcher, in denen sich andere Fahrzeuge festgefahren haben prüfen. Im Selinda Spillway und im Khwai River schwimmen aber grosse Sachen mit spitzen Zähnen rum, also Vorsicht! Wenn das Wasser so tief ist, dass der Motorblock nass wird, dann darf man nicht mit heissem Motor reinfahren, da der Zylinderkopf Risse bekommen kann. Bei längeren Wasserdurchfahrten empfiehlt es sich auch, den Kühlerventilator vom Strom zu nehmen.

Habe in meiner Gallerie noch einige Bilder dazu eingefügt:
http://www.namibia-forum.ch/index.php?option=com_gallery2&Itemid=27&g2_itemId=51685<br><br>Post geändert von: pme, am: 11/10/2006 09:07
www.mywilderness.net
Themenstarter33 Beiträge · seit 200613. Okt. 2006 · #10
hallo zusammen,

danke fuer eure antworten.
das mit dem begleit fahrzeug waere natuerlich eine sache.
also,falls auch jemand in diesem zeitraum den chobe besuchen will, wuerde ich mich freuen,wenn man sich da vll zusammenschliessen koennte.
habt ihr vll eine kontaktadresse (auch fax), um uns einige informationen zuschicken zu lassen und auch zu erfahren,wie die situation gerade ist.
schon einmal besten dank

stefan