Reisebericht

From dawn till dusk - Namibia im Mai 2012

von Steffi82 · begonnen 20. Juni 2012 · 54 Teile

Teil 2112. Juli 2012
Guten Abend,

Alles in und auf die Peggy gehüpft - weiter geht es 🙂 !

14. Mai 2012
Etoscha Nationalpark: Halali - Okaukuejo
oder auch: „Jagdfieber!“
Teil 1: „Haben se mal ein bisschen Zeit für Raubtiere?“ 😉


Unser letzter Tag im Etosha begann wie alle Tage zuvor. Der Wecker klingelte noch vor dem Morgengrauen, Steffi juchzte, Gabi grummelte 😉 , vergnügt bzw. verschlafen ging es zum Frühstück, danach wuchtete Gepäckkapitain Gabi kleines und großes Gepäck in die Peggy, während Steffi daneben stand und den ganzen Vorgang überwachte 😗 und dann nichts wie los und ab in den Park!

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Erstes Ziel: Wasserloch Rietfontein. Waren ja am Abend zuvor wieder viele Zebras gewesen. Die Betonung liegt auf gewesen. Scheinbar sind die Zebras in der Umgebung von Rietfontein spezielle Nachmittagszebras, die nur in der Zeit von 14 bis 17 Uhr in Erscheinung treten 🤨 . Am Wasserloch daher: Nichts los außer Enten! 😐

Wobei Stopp! 🤩 Gerade als wir schon wieder losfahren wollten, kamen vier Hyänen des Weges!

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Ich glaube, ich hab’s schon erwähnt: Ich finde Hyänen toll! Die vier allerdings sorgten für großes Amüsement in der Peggy: Es waren nämlich absolute Klischee-Hyänen 😄 .

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Gut, sie waren recht plüschig und hatten echt schönes Fell (fand zumindest ich 😉 ), aber dann…

- das Schmatzen beim Wassertrinken war bis zu uns in Auto zu hören (ich hab bisher immer gedacht, lauter als unser einer Kater kann man gar nicht trinken – die konnten es!)
- die vier veranstalteten eine wahre Sabberorgie
- und einer hatte auch noch ein blindes Auge 🤩 .

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Irgendwie erinnerten uns die vier sehr stark an das Hyänenrudel aus dem Zeichentrickfilm „König der Löwen“ – nur, dass uns hier nach wie vor der König der Löwen fehlte 😉 .

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Mit den Hyänen zogen auch wir von dannen. Wir trafen auf ein paar Springböcke, die waren an diesem Morgen aber recht zickig und ließen sich nur von hinten fotografieren 🙄 .

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Natürlich mussten wir auch noch einmal am Wasserloch Salvadora vorbeischauen … die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt – aber weder Löwen, noch Elefanten, noch Schakale waren zu sehen 😕 . Langsam pirschten wir uns am Weg entlang, doch auch am Wasserloch Charitsaub und Sueda keine Löwen in Sicht 🙁 .

Doch dann, kurz hinter Sueda begrüßte uns dieses Näschen, in die wärmende Morgensonne gereckt:

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Danke, liebe Tiersichtungsfee! Wir haben unseren Mähnenlöwen! 🤩

Unsere Majestät hatte allerdings noch nicht ganz ausgeschlafen… insofern hier eine Episode „Gähnender Löwe hinter Grasgitter!“ 😉

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An dieser Stelle muss ich zugeben, haben wir das hohe Gras wirklich verflucht. Mr. Löwe konnte darin nämlich hervorragend abtauchen… Während Monsieur auf Abtauchstation war, erspähten wir weiter hinten am Rand der Pfanne sogar das restliche Löwenrudel – allerdings nur als kleine Löwenpunkte. Da hatte sich Papa Löwe wohl ein bisschen Abstand von Frauen und Kinderschar gegönnt. 😄

Freundlicherweise hatte er irgendwann aber doch noch Mitleid mit uns und erhob sich aus dem hohen Gras! 🙂

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Dann stand er ganz auf und marschierte in Richtung seines Rudels. Erst da sahen wir, dass wir es mit einem recht alten Herren zu tun hatten – Opa Löwe hatte nämlich eine steife Hüfte. Der stattliche Bauch ließ allerdings darauf schließen, dass er von seinen Damen ganz gut versorgt wird…

Nun war es also kurz nach halb acht Uhr und wir waren bereits wunschlos glücklich! Wir hatten unseren Mähnenlöwen gehabt und das auch noch ganz für uns allein, die vier Hyänen auch ganz für uns allein - was will man mehr? 🙂

...
Teil 2212. Juli 2012
...

War auch gut, dass wir schon zufrieden waren, denn abermals schienen am frühen Morgen alle Tiere im Etosha noch zu schlafen 🙄 – zumindest sahen wir abermals entlang der Hauptstraße gar nichts… außer ein paar Vogelstrauße im Gras…

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Vor dem Wasserloch Nebrowni standen wir dann urplötzlich in der totalen Zebrablockade! 🤩 Scheinbar war hier heute große Zebrakonferenz 😎 – denn die kamen hier wirklich aus allen Richtungen…

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Wir stellten uns an den Aussichtspunkt und guckten ein bisschen Zebragetümmel…

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Und hier noch als Video:

Bei YouTube ansehen ↗



Dann fuhren wir nach Okaukuejo, kauften unser obligatorisches Kaltgetränk und ab ans Wasserloch pünktlich zum Zebra, - Bocki, - und Gnuschauen! 🙂

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Weiter geht’s im nächsten Teil … und wieder einmal wird es wild 😎 …

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LG
Steffi
Teil 2314. Juli 2012
Hallo zusammen,

weiter geht es! 🙂

14. Mai 2012
Etosha Nationalpark (Halali - Okaukuejo)
oder auch: „Jagdfieber!“
Teil 2: „Von glücklichen Zebras und hungrigen Löwen“


Nach unserem Stopp am Wasserloch in Okaukuejo pirschten wir wieder ein paar Schlaglöcher (garniert mit Zebras, Springböcken und Erdhörnchen entlang des Weges) 😉 in Richtung Okondeka. Im Vergleich zum Vortag war hier nicht gar so viel los und die Tiere machten einen etwas nervösen Eindruck.

Hhhm, das musste doch an irgendetwas liegen… Wir rollten mit Peggy langsam die Straße ab und tatsächlich auf der Anhöhe hinter beim Wasserloch sahen wir eine Löwin. 🤩 (die folgenden Bilder entstanden in der Mittagshitze und sind entsprechend verflimmert, aber zu Dokumentationszwecken, hoffe ich, taugen sie …)

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Die Löwin schien ein Ziel zu haben, zumindest starrte sie sehr konzentriert in eine Richtung. Hinter ihr sahen wir in der flimmernden Mittagshitze noch drei weitere Löwinnen durchs hohe Gras streifen.

Wir zogen unser Fernglas zu Rate und tatsächlich: Aus der Richtung in die die Löwinnen starrten trabte eine Herde Zebras heran. Die Löwinnen ließen sich ins hohe Gras herabsinken, sodass wir nur noch eine von ihnen – manchmal auch eine Zweite sahen und warteten. Wir taten dasselbe (also abwarten, das mit dem Aussteigen und ins Gras absinken lassen, haben wir dann doch gelassen 😎 )…

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Die Zebraherde näherte sich langsam … die Spannung stieg…

Ca. 250 Meter von den Löwen entfernt stoppte die Leitstute abrupt und mit ihr die ganze Herde. Scheinbar hatte sie etwas gewittert – während der Rest der Herde im fast kompletten Stillstand verharrte, lief sie immer nervös ein paar Schritt auf und ab und blickt nervös in Richtung Anhöhe (und Löwen).

Doch nicht alle Zebras waren geschlossen mit der Herde gelaufen – zwei von ihnen hatten wohl beschlossen die Abkürzung zum Wasserloch über die Anhöhe zu nehmen und liefen geradewegs in Richtung der Löwen weiter… 😣

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Das Ganze vollzog sich im Übrigen in vollkommener Stille. Von der ganzen Zebraherde war kein Mucks zu hören. Für uns war das Ganze besser als jeder Krimi … 🙂

Keine 30 Meter vor den Löwinnen zerschlug sich unsere Hoffnung auf eine Löwenjagd aber doch noch 😕 . Die zwei Dumpfbackenzebras entdeckten die Löwinnen doch noch … unsere – also die Löwin am Nähesten am Auto war, hatte schon absolute Lauerstellung eingenommen gehabt … so ein Mist aber auch 😵 (also für uns und die Löwinnen, nicht die beiden Zebras… 😎 ).

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Die zwei Zebras galoppierten panikerfüllt in Richtung Restherde, die vier Löwinnen – sich der Tatsache bewusst, dass sie nun entdeckt waren und dass, das mit dem Zebrafilet erst einmal nichts mehr werden würde – verzogen sich hinter die Anhöhe und außerhalb unseres Sichtfeldes.

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Hier die beiden Glückspilze des Tages, wie sie verdutzt den Löwinnen hinterher gucken… 😄

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Auf den Weg zurück zum Camp trafen wir auf meinen persönlichen Gipfel der Niedlichkeit: einen Oryx Kindergarten 🤩 . Eine Oryxkuh hütete im Schatten eines Baumes drei kleine Oryxkinder.

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Von anderen Oryx Antilopen war weit und breit nichts zu sehen – vielleicht war der Rest der Herde gerade auf dem Weg zum Wasserloch…

Die Kindergarten-Kiddys 😄 :

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....
Teil 2414. Juli 2012
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Zurück in Okaukuejo checkten wir erst einmal ein und bezogen unser Zimmer. Die Putzfrauen waren gerade erst fertig geworden und grüßten uns freundlich, als wir unser Gepäck ins Zimmer wuchteten. Danach gab’s das obligatorische Thunfisch mit Keks und Zwiebel Mittagessen 😎 , bevor wir uns noch einmal in den Park begaben.

Wir fuhren noch eine kleine Runde zum Omibika Wasserloch, wo aber außer einer Horde Selbstmordhühner in Action nichts zu sehen war. Am Nebrowni –Wasserloch trafen wir dann jedoch noch auf eine Herde leicht angesäuerter Zebras. Ein Elefantenbulle stand scheinbar regungslos am Wasserloch – sobald jedoch ein Zebra an das Wasser wollte, reichte ein leichtes Zucken mit Rüssel und Kopf und die Zebras stoben davon. Wirklich interessant zu sehen, wie viel Respekt die Zebras vor dem Elefanten hatten…

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Den Rest und ein kleines Fazit zum Etosha gibt's morgen!

LG
Steffi
Teil 2515. Juli 2012
Hallo zusammen,

und wieder geht es weiter 🙂 .

14. Mai 2012
Etosha Nationalpark (Halali - Okaukuejo)
oder auch: „Jagdfieber!“
Teil 3: „Nashorn-Entertainment“

Den Sonnenuntergang wollten wir an diesem Tag am Okaukuejo-Wasserloch genießen. Nachdem am Morgen soviele Tiere dort waren, hatten wir die Hoffnung, dass wir auch nun von vielen Zebras und Gnus beglückt werden würden...

Zuerst jedoch noch ein Hörnchen 😄 ...

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Das Wasserloch hatte allerdings andere Pläne. Zu behaupten, dass gar nichts los gewesen wäre, wäre zwar gelogen - aber das gebotene Tierprogramm war eher minimalistisch ...🤔

Ein paar Oryx...

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Gefolgt von zwei (!!!) Zebras ....

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... danach lange Zeit gar nichts bzw. nur zwei Schakale, die zwischen den Steinen lustig umherwuselten 🙂 ...

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Kurz vor Sonnenuntergang trabte dann doch noch eine größere Gruppe Zebras heran...

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Aber, hey, wir hatten ein paar Wolken zum Sonnenuntergang 😄

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Und ein reichlich hübsches Nachglühen... 🙂

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Nach Sonnenuntergang machten wir uns auf zum Zimmer um uns dort ein bisschen frisch zu machen. Da wir noch etwas zu früh fürs Abendessen dran waren, gestatten wir im Anschluss dem Wasserloch noch einen kurzen Besuch ab - und HALLO ... mit uns zusammen traf tatsächlich gerade eine dreiköpfige Nashorngruppe ein 🤩 !

Ans Wasserloch marschierte ein großes ausgewachsenes Nashorn (wir nennen sie mal Mama-Nashorn), ein etwas kleineres 7/8 Nashorn und der Joungster, ein 3/4 Nashorn. Zuerst wurde getrunken, doch dann entschied sich 3/4 dafür, dass das alles totaaaal langweilig wäre. Beschwingt trabte es zu Mama-Nashorn und wackelte lustig mit Kopf und Horn hin und her. Half aber nichts - Mama Nashorn wollte nicht spielen. Also kehrt gemacht und ab zu 7/8. Wieder beschwingt mit Kopf und Horn gewackelt, dabei mit den Vorderfüßen leicht in die Luft gesprungen 😄 und? 7/8 wollte auch spielen!!! 🤩

Spiellektion Nr. 1: Lustiges Hornaneinanderreiben, das von äußerst witzigen Luftsprüngen von 3/4 garniert war (ich hab ja wirklich nie im Leben daran gedacht, dass ich jemals ein Nashorn sehe, welches mit allen vieren in die Luft springt 🤩 ).

Spiellektion Nr. 2: Ähm ja ... nennen wir es einmal Sexualkundeerziehung light 😎 ... 3/4 wollte also auf 7/8 aufsteigen. Problem: Man merkte 3/4 definitiv an, dass er keine Ahnung hatte, wie er das bewerkstelligen sollte 🙄 ! Also einfach mal probiert - klappte auch hervorragend, nur dass sich 3/4 die Breit- anstatt die Kehrseite ausgesucht hatte und nun das schmunzelnde Menschenpublikum über den Rücken von 7/8 hinweg ansah. 😄 Noch dööfer war die Tatsache, dass 7/8 plötzlich nach vorne marschierte und 3/4 feststellen musste, dass auf zwei Füßen seitwärts zu laufen eine gewisse Herausforderung darstellt 😄 .

So gutes Entertainment hatten wir nie und nimmer von einem Nashorn erwartet!

Leider wurde das Spiel der Nashorner unterbrochen, da sich ein weiteres Nashorn dem Wasserloch näherte. Das rief Mama Nashorn auf den Plan, die sich mit dem Neuankömmling ein wenig abseits längere Zeit rangelte, bis alle vier Nashörner schließlich von der Dunkelheit verschluckt wurden und nicht mehr zu sehen waren.

Wir begaben uns nun auch zum Abendessen - und was soll ich sagen? Ich Vergleich zum Januar 2011 hatte es sich tatsächlich etwas gebessert, es sah aufgeräumter aus (auch am nächsten Morgen) und die Salattheke bot tatsächlich eine Reihe genießbarer Salate. Das warme Essen jedoch - und insbesondere die Soßen - waren immer noch fernab von gut. Wobei das Fleich (es gab Eland) dieses Mal meiner Meinung nach nicht ganz so scheußlich war. Aber von gut waren wir immer noch recht weit entfernt 😕 .

Wir futterten uns also am Salat satt und schlenderten dann noch einmal zum Wasserloch. Diesmal war eine Gruppe von 10-15 Giraffen anwesend, die meditatives "aus der Dunkelheit heraus und wieder herein" Kopfgewackel machten. Zum Wasserloch trauten sich innerhalb einer halben Stunde tatsächlich nur zwei Giraffen, die anderen wagten sich leider nicht nach vorne.

Da wir am nächsten Tag einen langen Fahrtag hatten, beschlossen wir ins Bett zu gehen und die Giraffen, Giraffen sein zu lassen.

Kleines Fazit Etosha: Auch mein zweiter Besuch im Etosha war sehr lohnenswert. Nachdem ich das letzte Mal 2 Nächte im Park war, war es diesmal doppelt so lange, also 4 Nächte. Und ich muss zugeben: Ich würde nicht mehr unter drei Nächte den Park besuchen wollen. Auch mit 4 Nächten in drei Camps haben wir es nicht geschafft alle Wege abzufahren - obwohl wir wirklich viel auf Achse waren.
Mit den Tiersichtungen waren wir mega zufrieden - mit derart vielen Löwen und Nashörnern hatten wir wirklich nicht gerechnet und der Kampfadler war ein absolutes Highlight. 🙂
Von den Camps fanden wir unterkunftstechnisch alle drei absolut okay, das Essen war in Halali und Namutoni überraschend schmackhaft und in Okaukuejo wie erwartet nicht der Brüller. 😉 Am Wohlsten haben wir uns tatsächlich in Halali gefühlt.

Der Gabi lernt Antilope-Kurs schloss mit mittelmässigen Ergebnissen ab 😉 - Impala, Gnu und Oryx wurden fortan erkannt und ansonsten sah Gabi während der Reise weiterhin viele Steinböcke 😣 😗 😎 !

LG
Steffi
Teil 2617. Juli 2012
Hallo zusammen,

@picco: Schön, dass du auch dabei bist 🙂 ! Hhhmm, umkehren ist schlecht - aber damit du besser aufholen kannst, bauen wir heute gleich mal unsere erste Panne ein 😎.

Weiter geht's!

15. Mai 2012
Etosha Nationalpark – Hohenstein Lodge im Erongo (via Farm Ameib)
oder auch: „Gabi und Steffi lernen Dieselwasserfilterpumpe!“B)
Teil 1: „Help, I need somebody! Help - not just anybody! HEEEEELP!“ 😵



Unser letzter Morgen im Etosha begrüßte uns freundlich und nett mit einem Nashorn in der beginnenden Morgendämmerung am Wasserloch.

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Das war dann Nashorn No. 7 unseres Etosha – Aufenthaltes – im Hinblick darauf, dass unsere Nashornerwartung vorher gleich Null war, ein phänomenales Ergebnis. 🙂

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Pünktlich zur Toröffnung tuckelten wir mit Peggy in den Park – diesmal aber nicht um auf Pirsch zu gehen, sondern um den Park zu verlassen. Die Tiersichtungsfee schickte uns dankenswerterweise gleich noch ein Begleitgeschwader in Form von zwei Hyänen auf Selbstmordhuhntripp, die es scheinbar total spannend fanden, vor der fahrenden Peggy hin- und her zu flitzen 🤩 (keine Fotos hiervon, ich war zusehr damit beschäftigt Gabi ins Ohr zu brüllen, dass sie bloss keine Hyäne überfahren solle … 😗 ).

Vom heutigen Tag gibt es im Übrigen kein Foto vom Sonnenaufgang – Gabi weigerte sich nämlich schlicht für den Sonnenaufgang zu Bremsen und behauptete tatsächlich, dass das sowieso wieder die gleiche Sonne wie am gestrigen Tag gewesen sei. 😎

Dann fuhren wir auch schon mit einem lachenden (neue Abenteuer ahoi! 😄 ) und einem weinenden (*snüff* keine Elefanten mehr 🙁 … @Bele: du kannst nun wieder unbekümmert mitlesen 😉 ) Auge aus dem Park heraus.

Die heute lange Fahrstrecke verkürzten wir uns mit falschem und schrägem Nachgesinge diverser Musikstücke 😄 (unser Namibia-Reise-Musik-Mix hatte seine Höhen und Tiefen, unser musikalisches Talent hingegen – wie müssen gestehen – nur Tiefen 😗 ). Wir haben im Übrigen festgestellt, dass Lieder der Beatles ganz hervorragend geeignet für das Geruckel auf Schotterpisten sind und irgendwie auch für alle Reiselebenslagen den richtigen Ton finden 😗 … mehr dazu weiter unten im Text 😎 ….

Nach Outjo bogen wir auch die M63 in Richtung Kalkfeld ab … hurra, unsere erste richtige Gravel-Strecke. … die sich allerdings recht eintönig dahinzog … Da der Straße das scheinbar bewusst war, versüßte sie uns die Fahrt mit einigen Steinböckchen und Warzenschweinen, die wir entlang des Weges sahen 🙂 . Und einer dicken Puffotter mitten auf der Straße. 🤩

Kurz hinter der Puffotter wurde ich plötzlich mit folgender Frage konfrontiert:

„Sag mal, Steffi, weißt du was ist, wenn dieses eine Wartungslämpchen orange leichtet?“

Die Antwort lautete „Öhm? Nö?“ 🙄 Wir starten zu zweit einige Sekunden auf die Amaturenanzeige von Peggy, wo tatsächlich ein Zeichen orange leuchtete. 😵

Okaaaaayyyy….??? 🤨

HILFE!!!! 😵

Dann ging ich meinem Job als kompetente Beifahrerin nach 😉 und konsultierte das Peggy-Handbuch. Neben einer Abbidung unseres leuchtenden Lämpchens stand da die Erörtung „drain fuel filter water“ verbunden mit dem Hinweis „ Go to your toyota dealer immediatly!“ 😣

Na herzlichen Dank auch! 😵

Wobei wir scheinbar erst in Stufe eins des „fuel filter water“-Problems waren, denn einen Absatz später stand noch, dass wenn das Lämpchen leuchte und dazu ein „buzzing sound“ ertöne 🙄 , man doch bitte immediately 🙄 das Auto zu stoppen habe, und den toyota dealer anrufen solle. 🤩

Wir lauschten!

Nichts!

Wir lauschten ganz konzentriert!

Von einem „buzzing sound“ war nichts zu hören.

Buh!

Wir interpretierten das so, dass die Notlage noch nicht ganz schlimm ausgeprägt war – was sollten wir auch anderes tun – die Puffotter hinter uns klassifizierte sicher nicht als toyota dealer 😉 und ansonsten hatten wir auf den letzten 20 Kilometern keine Menschenseele gesehen…

Das weitere Studium des Peggy-Handbuchs führte uns so einen Verweis auf ein hinteres Kapitel, wo sich tatsächlich eine Abbildung zum manuellen Entleeren der ominösen Dieselwasserfilterpumpe fand. Das Bild dazu war ganz hübsch, die Anleitung dazu las sich eher konfus… 🤨

Wir grübelten, was das Handbuch uns damit sagen wollte: Sollten wir nun eine Werkstatt ansteuern oder selbst versuchen das Ding zu entleeren ? Und wielange hatten wir Zeit um eine Werkstatt aufzusuchen? 🙄

Da wir nach wievor ohne „buzzing sound“ unterwegs waren und die nächste kleine Stadt, Kalkfeld, laut Karte nur noch 10 Kilometer entfernt war, entschlossen wir uns, dorthin zu fahren und dort nach einer Werkstatt zu suchen, in der Hoffnung, dass der buzzing Sound uns bis dahin verschonen würde.

Die nächsten 10 Minuten waren insofern reichlich angespannt. Gabi und ich zeichnen uns beide durch ein rege Phantasie aus und sahen für unserem inneren Auge Peggy wahlweise lustig qualmen bis kurz vor der Explosion stehen. 😗

Wie schön war es daher, als wir endlich in Kalkfeld angekommen waren…

Die arme Tankdame an der Tankstelle muss sich dann auch reichlich überfallen vorgekommen sein, als wir aufgeregt schnatternd irgendetwas von „mechanical problem“ von uns gaben und nach dem nächsten Mechaniker fragten. Auch wenn sie uns wohl nur zu einem Drittel verstanden haben dürfte – unser Wunsch nach einer Werkstatt war wohl unüberhörbar und wir wurden flugs wieder mit Richtungsangaben auf die Straße und 500 Meter weiter geschickt.

Und da war sie: Eine Tankstelle mit Werkstatt! 🤩 Gibt es was Schöneres? – für uns in diesem Moment wahrhaft nicht. 😉

Wir fielen dann auch abermals überfallartig über den ersten Menschen her, der Hilux-kompetent aussah 😉 … wie wir später feststellten, war das kein Mechaniker, sondern der von uns höchst amüsierte Busfahrer einer Reisegruppe. Oops! 😗 Aber er kannte sich aus 😄 – beruhigte uns erst einmal, dass das alles halb so wild sei und in wenigen Minuten zu richten.

Okaaaay! Klang ja gut! 🙂

Dann winkte er einem Mechaniker, zu viert (wir hatten natürlich unsere Nasen mit vorne dran 😉 ) beugten wir uns über Peggys Motorhaube und die Herren zeigten uns den Grund allen Übels: die Dieselwasserfilterpumpe!


Die Dieselwasserfilterpumpe hat für mich persönlich unglaubliche Ähnlichkeit mit einer Fahrradtrinkflasche. Um sie zu entleeren, muss man jedenfalls den Nippel oben hochziehen, dann unten das Wasser herauslassen, bis kein Wasser, sondern Diesel kommt und dann oben pumpen.

Dann sollte auch das Licht wieder weg sein. Hhmm…. war es aber nicht! 🙄 Kommt wohl bei den Hiluxen manchmal vor, erklärte man uns – hilft nur das komplette Ab- und Wiederanklemmen der Pumpe! 😵

Okaaayyy…??? Vielleicht hatte das doch vorhin zu gut geklungen? 🙄

Die Methode half aber tatsächlich! 🙂 Pumpe leer, Peggy an, Kontrolllämpchen aus – alles perfekt! 😄 Unsere zwei Retter waren etwas peinlich berührt, als wir uns überschwänglich bedankten und sie zu unseren Helden des Tages ernannten. 😎

Und so konnten wir – keine 15 Minuten nachdem wir die Tankstelle angefahren hatten – mit einer nun wieder braven Peggy unseres Weges ziehen! 🙂

Halleluja! 🙂

Morgen im zweiten Teil des Tages geht’s dann wieder weiter mit mehr Fotos (und weniger Text 😉 ) vom Erongo bzw. unserem Abstecher zur Farm Ameib!

LG
Steffi
Teil 2721. Juli 2012
Hallo zusammen,


@Peter: Auch für dich ein herzliches Willkommen auf der Peggy! 🙂

@Strelitzie: Nicht verhungern ... ich reich dir mal nen Keks und ne Cola 🙂 ! Auf den Willi - oder eher den 3. Bruder von Willi musst du noch ein bisschen warten, der begegnete uns erst am Sossusvlei 😗 ...

@picco: Entschuldige ... ich wollte dir eigentlich ein bisschen Verschnaufspause geben! 🙂 Nicht böse sein...

denn: Es geht jetzt auch endlich weiter!

15. Mai 2012
Etosha Nationalpark – Hohenstein Lodge im Erongo (via Farm Ameib)
oder auch: „Gabi und Steffi lernen Dieselwasserfilterpumpe!“
Teil 2: „Von Zeseln und kleinen Drachen“



Nachdem das Peggy-Problem gelöst war (… ich muss vielleicht einschieben: erst einmal… 😗 ) fuhren wir gemütlich weiter in Richtung Omaruru. Dort fielen wir über den Super Spar her und verpflegten uns für die nächsten Tage 🙂 . Danach noch schnell in Usakos getankt und auf in Richtung Farm Ameib. Da wir recht gut in der Zeit waren, wollten wir dorthin noch einen kleinen Abstecher machen.

Hmmm, wie soll ich die Farm Ameib nun beschreiben? Also erst einmal, muss man wohl sagen, dass es ein wirklich schöner Flecken Erde ist. Zum zweiten kam es uns aber irgendwie wir eine kleine Zeitreise vor … das ganze hatte den Flair als wäre die Farm, während sich die Welt außen herum weitergedreht hat, einfach stehengeblieben …! Wir fanden das unglaublich interessant und auch recht charmant 🙂 , allerdings ist die Farm auch fest in der Hand von unzähligen Katzen, wahrscheinlich sogar zu vielen Katzen 🙄 .

Nachdem wir unser Permit bei Frau Kögler bezahlt hatten, durften wir noch im (großen) Essensbereich der Farm unsere Zelte aufschlagen und Picknicken. Eigentlich wollten wir das ja im Freien machen, aber
a) war der Hunger zu groß 😎
und
b) war es unterdessen richtig heiß geworden, sodass ein schattiger Platz enorm an Reiz gewann 🙂 .

Am Anschluss tuckelten wir gesättigt und vergnügt über die schmale Farm-Pad in Richtung Bull’s Party. Die Wanderung zur Philipp’s Höhle strichen wir einvernehmlich von unserem Plan, weil es uns einfach zu heiß war und wir, pannengeschädigt wie wir an diesem Tag waren, es nun eher gemütlich angehen lassen wollten.

Auf Ameib gibt’s es übrigens Elefanten … aber keine Sorge Bele … nur aus Stein… 😉

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Die Gesteinsformationen dort sind wirklich sehr schön – zum Wandern sicherlich ganz toll, wenn man die Zeit und Muße dafür mitbringt. Wir erkundeten ein bisschen das Gebiet, suchten uns irgendwann ein nettes Plätzchen und genossen einfach die Natur, Ruhe und Stille. 🙂

Schatten...

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Aussicht vom "Parkplatz"...

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Auf dem Rückweg hatten wir dann noch eine Ziegen-Pad-Sperrung 🙂 . Auf Ameib muss es wahrscheinlich mittlerweile vor lauter Babyziegen wimmeln, denn was da an schwerstträchtigen Ziegen vor uns über die Straße watschelte (von gehen konnte man da nur noch schwer sprechen… 😎 ) war zum Quietschen komisch. 😄

Ja, und dann lief uns in einer Gruppe Esel tatsächlich der hier noch über den Weg!
Tatatata! Ein Zesel! 🤩

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Der Zesel war aber sehr dokumentationsunwillig 🤨 – deswegen gibt’s nur dieses eine Foto von ihm!

Danach machten wir begaben wir uns für die letzten 35km zurück auf die Piste!

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Am späten Nachmittag erreichten wir die Hohenstein Lodge, wo wir sogleich von Frau Stüber, einem Angestellten und Hund freudigst begrüßt wurden. So macht ankommen Spaß 🙂 ! Wir genehmigten uns dann auch gleich ein paar kühle Getränke auf der Terrasse und bezogen dann unser Zimmer, bevor wir wieder auf der Terrasse bei weiteren kühlen Getränken und Flirtattacken unseres neuen Lieblingshundes landeten. 😄

Die Zimmer der Hohenstein Lodge sind sehr nett mit schönem großen Bad. Und der Ausblick von der Terrasse (und teilweise auch den Zimmern) ist echt toll.

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In einiger Entfernung hat die Lodge auch ein Wasserloch, an dem wir sogar ein Gnu sehen konnten. 🙂

Kleine Drachen gibt es auf Hohenstein auch… 😉

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Da wir am nächsten Morgen wieder mit Sonnenaufgang aufbrechen wollten, verabredeten wir mit Frau Stüber, dass sie uns kleine Frühstückspakete packt. Was rein sollte, dürften wir uns sogar aussuchen 🙂 ! Da die Betreiberin Vegetarierin ist und in der Küche mit anpackt, ist das Essen auf Hohenstein ein wenig weniger fleischlastig, als woanders. Oder anders ausgedrückt: Die Fleischmenge ist dort in einem ausgewogenem Verhältnis zu den Beilagen 😄 ! Für uns war es in jedem Fall mal eine schöne Abwechslung und alles sehr lecker.

Nach dem Essen drückte es uns schon recht bald die Augen zu, sodass wir abermals vor 21 Uhr in unserem Betten lagen, gespannt darauf, was der nächste Tag bringt!

Ja, und der brachte einiges 🙂 :
- einen Besuch der Spitzkoppe
- einen Besuch der Robben am Cape Cross
- und Swakopmund

LG
Steffi
Teil 2824. Juli 2012
Hallo zusammen!

@juma: Willkommen an Bord! 🙂

@Sandra: Wow - Neid, ihr hattet Wasser auf Ameib ... schöne Fotos hast du da (noch einmal *Neid* 😉 )

Und es geht weiter!

16. Mai 2012
Hohenstein Lodge – Swakopmund via Spitzkoppe und Cape Cross
oder auch: „On the road again“
Teil 1: „Steffis und Gabis Steinegucken der konfusen Art“



Ich liebe ja Steinegucken! Fast so sehr wie Antilopen und den dämlichen Gnu-Gesichtsausdruck! 😎 Setzt mich im Südwesten der USA aus und ich wusel euch bis zum Verdursten mit verzücktem Gesichtsausdruck fröhlich umher… 😗

Insofern war von vorneherein klar, dass Gabi auf unserer Namibia-Reise zu einem Zwangsbesuch der Spitzkoppe verdonnert wurde. Okay, ich glaube, auch hier war der Widerstand gleich null 😉 – wobei ich befürchte, dass ich da auch etwas diktatorisch aufgetreten bin! 😗

Als ich 2011 mit dem Göttergatten unterwegs war, hatten wir die Spitzkoppe und den Erongo rechts liegen gelassen und sind von Swakopmund aus direkt ins Damaraland gefahren. Deswegen wollte ich mir die Gegend dieses Mal zumindest kurz einmal ansehen.


Wenn man nicht campt, heißt Spitzkoppe ansehen aber – sofern man das Teil im schönem Morgenlicht haben möchte und danach auch noch etwas vor hat: Verdammt bald aufstehen!

Mal wieder …! 😄

Wir waren ja mittlerweile gestählt! Selbst Gabi… 😉

Gabi hatte sich am Abend zuvor übrigens einem neuen Wunsch-Gebiet zugewandt: Sie wünschte sich nun von der Wolkenfee hübsche Wölkchen zum Sonnenaufgang und Sonnenuntergang 🙂 . Auch hier war sie sehr zuversichtlich, dass das klappen würde…

Der 16. Mai 2012 begann also wie die meisten Tage unseres Urlaubs. Steffi hüpfte, Gabi grummelte, und dann trieb Steffi die liebe Gabi noch halb in den Wahnsinn, weil sie meinte, kurz vor sechs Uhr morgens im Schein der Taschenlampe ihre Reisetasche auf der Suche nach einem bestimmten Unterwäscheteil durchsuchen zu müssen. 😗

Ist vielleicht nicht die beste Idee – zugegebenermassen 😗 😎 . Vor allem wenn man das Teil schon am Abend zuvor bei Tageslicht auf die Schnelle nicht finden konnte 😗 . Vor mich hinschimpfend, dass das Teil bei Abreise in Halali noch da gewesen sei, bugsierte mich Gabi irgendwann samt Tasche aus dem Zimmer heraus und ins Auto mit dem Vorschlag, am Abend in Swakopmund doch in aller Ruhe nach dem vermissten Teil in der Tasche zu suchen.

Gar kein schlechter Vorschlag … sehr sinnvoll sogar 😎 … ich war besänftigt!

Gabis Wolkenbestellung war über Nacht im Übrigen eingetroffen: Der ganze Himmel hing voller Wolken! 🤩

Die ersten paar Kilometer Fahrt diskutierten wir ausführlich, ob das mit den Wolken nun schlecht für den Sonnenaufgang sei oder gut und einigten usn darauf, dass er entweder phänomenal werden würde oder nicht-existent. 😉

Ein paar Minuten später: Seht selbst… 🙂

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Im Übrigen würden wir nie, nie, niemals jemand empfehlen im Erongo nachts Auto zu fahren. Also grundsätzlich würde ich das ja in Namibia niemanden empfehlen – aber bei unserer frühmorgendlichen Fahrt zur Spitzkoppe, bekamen wir mal wieder vor Augen geführt, warum man es konkret tulichst lassen sollte: Da schlafen nämlich die Kühe und Esel auf der Straße! 🤩

Und die finden es schon um halb sieben Uhr morgens, wenn die Sonne schon aufgegangen ist, totaaaal doof für so einen doofen Hilux Platz zu machen 🙄 . Wir durften auf der Strecke sicherlich 10 Mal lustiges Esel-Kuh-Weck-Kommando spielen, meistens begleitet davon, dass wir mindestens 2 Minuten stehen bleiben mussten, bis sich das Tier gemähchlich auf die Beine gestellt bekommen hatte und dann laaaangsam davontrottete 🙄 😣 .

Peggy-Schatten im Morgenlicht 🙂 .

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Und dann sahen wir sie schon: die Spitzkoppe von Weitem…

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… Unser Besuch der Spitzkoppe in drei Worte zusammengefasst: Spaßig, konfus, ineffizient! oder auch: 😉 🙄 😣

Und das kam so!

Als wir um kurz nach sieben ans Eingangstor der Spitzkoppe fuhren, war da niemand. Nachdem wir fünf Minuten gewartet hatten, kam ein junger Mann angerannt, bei dem ich unseren Eintritt bezahlen konnte. Auf meine Frage, ob er auch eine Karte für uns hätte, meinte er „no map“ … okay 🙄 … er zauberte dann sein Exemplar von Karte aus der Tasche und zeigte darauf … in die rechte Richtung dürften wir nicht fahren 😐 … nur mit geführter Tour … wann die stattfinden? „Don’t know. Come back later!“ 🙄 …. Hhhmm … gut bleibt ja noch die linke Seite! Da dürften wir aber auch nur gerade aus und dann die dritte links fahren. … und dann irgendwann auch rechts! AHA! 🤨

Dritte links …. Umgucken … wieder zurück auf die „Hauptstraße“ … dann irgendwann rechts … das müsste schon irgendwie gehen … meinten wir! 😗

Also optimistisch losgetuckert, festgestellt das Ausschilderung hier Fehlanzeige ist, dritte links genommen … und… wir standen auf einen leeren Campingplatz 😗 😣 . Fein, wir waren uns recht sicher, dass wir da genau nicht hinsollten 😣 . Da sich die Sonne aber gerade hinter eine Wolkenwand geschoben hatte und hier eh niemand war, schoben wir ein kleines Frühstückspicknick ein. 😛

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Ums vorweg zu nehmen: Die Campingplätze sind an der Spitzkoppe echt ein Traum (yap, wir sind aus Versehen noch auf ein paar anderen gestrandet… 😗 ) … wenn ich Camper wäre, ich würde dort sofort mein Lager aufschlagen 🙂 . Allerdings waren die Campingplätze auch sehr verdreckt, die Mülltonnen quollen über, der Müll würde vom Wind durch die Gegend getragen – das war eher nicht schön. 😕

Danach versuchten wir weiter angestrengt, den richtigen erlaubten Weg zu finden und fuhren – befürchte ich – damit sämtliche Gebiete ab, die uns eigentlich verboten waren 😗 . Aber wieso markiert man das dann nicht entsprechend? 😠 … wir waren reichlich frustriert in unserer Wegfindung … und dazu muss man ja sagen, dass das Spitzkoppe-Gebiet echt nicht groß ist.

Aber eins muss man sagen: Vom Fahrerischen machte unsere Spitzkoppe-Odysee ziemlich viel Spaß! 😛 Unterwegs kamen uns einige wenige Autos entgegen, die alle genauso ratlos aussahen wie wir … irgendwann nahmen wir es nur noch mit Humor und genossen die Landschaft um uns herum … 🙂

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Richtig Wandern trauten wir uns dann aber nicht – da waren wir uns einfach zu unsicher, ob man das nun dürfte oder nicht 😕 … und ohne Plan … naja 🙁 … Und so verließen wir eher als eigentlich eingeplant um kurz nach halb zehn Uhr morgens das Spitzkoppe-Gebiet auch schon wieder…

Die Spitzkoppe haben wir daher mit einem recht zwiespältigem Gefühl verlassen. Zum einen ist es dort schon wirklich hübsch, das Gebiet – auch wenn es überschaubar ist, hat, finde ich, riesiges Potential – nur wird es derzeit wohl recht lieblos „gepflegt“. Und das ist schade… 😕

Wir haben im Laufe unserer Reise noch andere Reisende getroffen, die die Spitzkoppe besucht haben. Und was einem so erzählt wurde, scheint die Tagesform derer, die das Gebiet verwalten auch sehr schwankend zu sein. Die einen waren drei Tage nach uns dort und berichteten von absolut sauberen Campingplätzen, wieder andere meinten, der Plan – den es bei uns nicht gab – hätte bei ihnen in der totkopierten Form 10 Nam-Dollar gekostet (was ich persönlich eine Frechheit finde), wäre aber nicht sonderlich akurat gewesen, sodass sie sich auch schnell verfahren hätten. Wieder andere berichteten, dass man ihnen als Tagesbesucher derart aufdringlich eine teure geführte Tour aufdrängen wollte, dass sie nach einer halben Stunde mehr oder weniger die Flucht ergriffen haben… 😵

Was ist das Fazit von unserem kurzen Abstecher in den Erongo und zur Spitzkoppe: Der Erongo hat uns recht gut gefallen 🙂 , hier würde ich auch jederzeit wieder einen Zwischenstopp auf den Weg in den Etosha einlegen. Wobei ich persönlich auch sagen muss, dass mir das Damaraland fast besser gefällt als das, was ich vom Erongo gesehen habe – schön ist er aber allemal und es würde mich auch sehr reizen das Gebiet etwas ausführlicher zu entdecken – gerade eben auch, weil man dort sicherlich sehr schön wandern kann. 🙂

Die Spitzkoppe würde ich als Tagesbesucher nicht noch einmal besuchen. Zumindest nicht, solange ich nicht aus verlässlicher Quelle weiß, dass das Gebiet besser gemanagt wird und man zumindest, wenn man Eintritt bezahlt, einen Plan in die Hand gedrückt bekommt, auf den man sich dann auch verlassen kann…und wenn ich mir sicher sein kann, dass nicht mehr als das halbe Gebiet „off limits“ ist und ich es mir auch in Ruhe ansehen kann. Denn zum Steine angucken brauche ich persönlich keinen Guide…

Weiter dann im nächsten Tag mit ganz vielen Robben am Cape Cross … mit vielen Fotos und ein, zwei Videos. Ihr bekommt sozusagen die VIP-Cape-Cross-Präsentation mit dem Ausblick, der Geräuschkulisse aber ohne Gestank! 😄

LG

Steffi
Teil 2925. Juli 2012
Guten Abend zusammen,

wir fahren weiter 😎 !

17. Mai 2012 ... öhm ... wenn ich genauer überlege, war's dann doch erst bzw. immer noch der
16. Mai 2012 😉
Hohenstein Lodge – Swakopmund via Spitzkoppe und Cape Cross
oder auch: „On the road again!“
Teil 2: „Oink, oink“



Früher als gedacht, waren wir also auf unserem Weg in Richtung Swakopmund. Da wir vorher noch am Cape Cross vorbeisehen wollten, fuhren wir über die D1918. Die Pad war in wesentlich besseren Zustand, als wir befürchtet hatten und wir kamen wirklich fix durch 🙂 .

Peggy mitten in der Wüste 😎 …

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Eigentlich hatten wir die Robbenkolonie für den frühen Nachmittag eingeplant, aber nachdem wir um kurz vor elf Uhr bereits in Hentiesbay waren, beschlossen wir gleich hin zu fahren.

Cape Cross ist für mich so ein Ort, der nicht unbedingt schön ist, aber unglaublich faszinierend. Diese Unmengen an Robbenleibern, die Lärmkulisse, die Brandung die mit voller Wucht gegen die Felsen schlägt und nicht zu vergessen der Gestank. Cape Cross ist wahrhaft ein Fest für die Sinne (wenn auch für die Nase ein eher ungemütliches 😎 ).

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Am späten Vormittag war an der Robbenkolonie gerade Mittagsschläfchen angesagt. 🙂

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Schlafende Robben sind irgendwie niedlich 😄 …

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Und wenn sie sich putzen, sieht das auch irgendwie putzig aus …

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Beim Gähnen sieht man dann auch mal die spitzen Zähne... 🙄

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Ansonsten können Robben wunderbar gechillt daher gucken 😁

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...
Teil 3025. Juli 2012
...

Der hier hatte einen besonderen Platz …

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Und hier der Beweis, dass es viele Robben sind…

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Und hier der Beweis, dass es nicht nur viele Robben sind, sondern dass viele Robben auch verdammt laut sind 😎 …

Bei YouTube ansehen ↗



Interessant auch zu beobachten, wie die Robben versuchen ins Wasser zu gelangen und aus dem Wasser wieder herauszukommen…

Bei YouTube ansehen ↗



Nach einer guten dreiviertel Stunde verabschiedeten wir uns wieder von den Robben. Irgendwann reicht’s der Nase dann doch 😎 (auch wenn wir tatsächlich Glück hatten und der Wind sehr nasenfreundlich daherblies…).

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Unser Mittagsessen nahmen wir dann kurz hinter Hentiesbay auf einer kleinen Düne mit Blick auf den Atlantik und einigen Fischern ein. An diesem Tag gab’s zur Abwechslung mal wieder Thunfisch mit Zitrone und Keks, Tomatenchutney und nicht zu vergessen die obligatorische Zwiebel 😛 …!

Danach machten wir uns auf den Weg nach Swakopmund, wo wir am frühen Nachmittag im Orange House eincheckten. Das Orange House ist ein kleines Gästehaus, eigentlich ganz zentral (zu Fuß dürften es nicht mehr als 10-15 Minuten am Strand entlang in die Innenstadt sein) und netten geräumigen Zimmer. Der Inhabern kommt ursprünglich aus Deutschland , lebt aber seit seiner Jugend in Namibia - was seinem raubeinigen fränkischen Charme aber keinen Abbruch getan hat 😄 (wer echte Franken kennt, weiß, was ich meine… 😎 ). Alles in allem ein super Preisleistungsverhältnis. 🙂

Wir machten eine kurze Pause, die ich nutze um meine Reisetasche mal wieder durchzuorganiseren. Nach meiner morgendlichen Wühlaktion herrschte darin nämlich absolutes Chaos 😗 . Die Ordnung war schnell wieder gefunden … nur … beim Ordnen bemerkte ich, dass nicht nur das ominöse Unterwäscheteil fehlte, sondern auch ein rotes T-Shirt, eine rote Bluse und eine weiß-rote Bluse!!! 🤩 Alle Sachen waren definitiv bei unserer Abfahrt in Halali noch in der Tasche gewesen… 😕

Die einzig logische Erklärung war, dass sich scheinbar jemand in Okaukuejo an meiner Tasche vergriffen haben muss 😮 . Und dabei hatten uns die Putzfrauen als wir mittags das Gepäck ins Zimmer trugen, noch so nett gegrüßt (oder vielleicht gerade deshalb? 😐 ). Interessant war, dass nur frisch Gewaschenes fehlte, nur die bunten Sachen und auch nur so viel, dass es eben nicht gleich auffiehl… *seufz*. 🙁 Freundlicherweise hatten sich die Diebe aber die eher kostengünstigen Teile ausgesucht und irgendwie war ich ja auch selbst schuld, denn ich hatte ja auch ein Kofferschloss dabei und hätte das nur an der Tasche anbringen müssen… insofern: Lektion gelernt, von nun an wird alles verriegelt und abgesperrt! 😠

Da Faulheit auch mal sein muss, genehmigten wir uns nach unserer kleinen Pause noch eine Stadtrundfahrt mit dem Auto (wozu laufen, wenn man vier Räder hat? 😉 ) und plünderten den Swakopmunder Super Spar.

Danach gab’s ein leckeres Abendessen im „Lighthouse“ und einen schönen Sonnenuntergang.

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Und dann war auch dieser erlebnisreiche Tag schon wieder zuende!

Im nächsten Teil gibt’s dann die Living Desert Tour mit Chris Nel! - öhm, wieviel Chamäleon-und Gecko-Fotos dürfen's denn sein? 😗

LG
Steffi
Teil 3127. Juli 2012
Hi,

nachdem hier ja scheinbar fröhliches Ferienfeeling ausgebrochen ist, habe ich im heutigen Teil der Reise passend dazu ein bisschen Sand im Angebot! 😎 ... und ein Chamäleon ... 🙂

... und wehe es beschwert sich jetzt jemand, dass nun zuviele Fotos vom Chamäleon kommen 😗 ...

17. Mai 2012 (der Richtige! 😎 )
Swakopmund:
oder auch: Living Desert Tour mit Chris Nel
Teil 1: „Steffi goes Mafia!“ 😗


Viel hatten wir uns vom 17. Mai erhofft – aber ganz sicher nicht, dass ich bei der Mafia landen würde. 🤩

Und dabei hat alles so harmlos angefangen… 😗

Es war Donnerstag, der 17. Mai und wir hätten endlich mal ausschlafen können. Da wir erst um acht Uhr für die Living Desert Tour abgeholt werden sollten, hatten wir locker bis 7 Uhr schlafen können. Locker!

Aber wie ich schon anmerkte, wir waren ja mittlerweile im frühmorgendlichen Aufstehen gestählt, und so kam es dass wir beide an diesem schönen Morgen beide bereits um 6 Uhr putzmunter waren. So ein Mist aber auch! 😣

Pünktlich um 8 Uhr wurden wir von Chris Nel abgeholt. Chris Nel ein unglaublicher Entertainer und hat sich ein super System zurechtgebastelt, wie er sich die Leute auf seiner Tour perfekt merken kann: Er macht ein bisschen Small Talk mit den Leuten und merkt sich dann den für ihn markantesten Punkt. Allein das hat einen unbezahlbaren Entertainment-Faktor. 🙂

Zumindest wenn frau auf diese Art und Weise bei der Mafia landet 🙄 . Denn als ich auf die Frage, was ich den beruflich mache, antwortete „legal stuff“, bekam ich ein breites Grinsen zu sehen und zu hören: „Ahhhh – you’re mafia!“. 😵 😣 🤩

Stiegen fortan Leute ins Auto wurden ich von Chris vorgestellt mit dickem Grinsen und den Worten: „This ist Steffi – she’s in the mafia!“ 😵 . Hmmm – vielleicht könnt ihr euch die Blicke vorstellen, die ich daraufhin zugeworfen bekommen habe 🙄 … vor allem, wenn Gabi dann auch noch mit einen fetten Grinsen meinte: „Ja, ich weiß, sie sieht eigentlich ganz harmlos aus!“ 😗

Jedenfalls brach das Ganze sofort das Eis in der Gruppe. Innerhalb weniger Minuten war so aus 8 Fremden eine lustig lachende Truppe geworden 🙂 . Während Chris sein Auto mit Deutschen belud, durfte Douglas, sein Mitarbeiter die acht US-Amerikaner aufsammeln, die auch mit auf Tour gingen.

Als wir aus Swakompund herausfuhren wurde uns zum wiederholten Mal an diesem Morgen gesagt, was für ein Glück wir doch mit dem Wetter hätten: Wir hatten nämlich eine wunderschönen klaren Morgen mit strahlendem Sonnenschein. 🙂

Wirklich interessant fanden wir, dass die Dünen um Swakompund herum wirklich gelb sind – im Gegensatz zu den roten Dünen am Sossuvlei.


Nach einem kurzen Stück Fahrt hielten wir an und während Douglas sich auf die Suche nach den Little Five begab, bekamen wir von Chris eine erste Einführung in die Wüste. Und die war richtig, richtig interessant und noch dazu absolut kurzweilig. 🙂

Dann hatte Douglas ein Chamäleon gefunden – also nichts wie hin!
Zuerst musste Chris Nel unsere Chamäleondame – wir nennen sie jetzt mal Mausi 😎 – etwas anflirten – das ging am Besten mit fetten Würmern….

Such das Chamäleon ...

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Hunger?

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… jamjam (also für Chamäleons… 😎 )

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Mist, das Vieh ist schnell 🤩 …

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Mampf… 😄

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Zum Glück waren noch mehr Würmer vorhanden … also ein nochmaliger Versuch … diesmal war Mausis Zunge derart schnell, dass sie meine Kamera erst gar nicht zu fassen bekam 😣 …

… der Wurm wollte allerdings auch nicht so leicht aufgeben und schlug zurück 😛 …

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… allerdings erfolglos! 😉

Auf ging’s für Mausi zu Wurm Nummer 3 … man achte auf den verzückten Gesichtsausdruck 🙂 …

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Uuunnd: Geschafft! 😁

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...
Teil 3227. Juli 2012
...

Dem Gesichtsausdruck nach zu schließen, muss so ein Wurm wirklich hervorragend schmecken… 😉

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Und hier noch eine witzige Momentaufnahme 😄 ….

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Soviel von Mausi, dem Chamäleon, im nächsten Teil wenden wir uns dann Geckos und den neuesten Modetrends frisch aus der Wüste zu! 😗

LG
Steffi
Teil 3328. Juli 2012
Hallo zusammen,

@Steffi: Schön, dass du auch mit dabei bist 🙂 .

17. Mai 2012 (der Richtige! )
Swakopmund:
oder auch: Living Desert Tour mit Chris Nel
Teil 2: „Von kleinen Wesen in der Wüste“


Nachdem Mausi, unsere Chamäleondame, alle Würmer verspeißt hatte, wurde sie von Chris wieder ins Gestrüpp gesetzt, wo Douglas sie gefunden hatte, damit sie auch weiterhin gut getarnt war.

Dann machte sich Chris auf die Suche nach einem Palmato-Gecko. Ich muss ja sagen: Ich habe keinen blassen Schimmer nach welchen Zeichen er Ausschau hielt (hier wie auch später) ... Chris sprang meist wie von der Tarantel gestochen auf bzw. aus dem Auto, lief zu einem Sandhaufen und buddelte. Und immer fand er etwas... 🙂

In diesem Fall einen Baby-Gecko...

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Wie klein dieser Vertreter der "Little Five" war, sieht man am Schönsten an diesem Foto... 🙂

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... oder wenn man ihn in die Hand nahm...

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Da Chris uns versprach, dass er uns noch einen größereren, farbenprächtigeren Gecko suchen würde, verabschiedeten wir uns von dem kleinen Zwerg und ließen ihn sich wieder im Sand einbuddeln.

Zum Abschied noch ein Foto...

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Derweil hatte Douglas schon den nächsten Wüstenbewohner ausfindig gemacht: einen Fitzsimon’s Burrowing Skink

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Auch ihn durften wir ausführlich bestaunen und vorsichtig in die Hand nehmen, bevor er wieder an einer sicheren Stelle in seine Düne entlassen wurde...

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Ja und dann durften wir eine Sidewinder Schlange suchen. D.h. gesucht und gefunden hatte das Tier eigentlich wieder Douglas ... wobei es für uns aussah, als hätte Douglas nur eine der unzähligen Sandhäufchen mit Busch gefunden 🙄 . Denn wo die Schlange hätte sein sollen - keine Ahnung 🤨 ... Aber Chris versicherte uns, dass sie da sei und schoß zum Beweis gleich ein Foto, auf dem zwei Schlangenaugen aus dem Sand zu uns aufblickten ... 🤩

Okaaayyy... da war tatsächlich eine Schlange ... aber wo? Denn wir sahen immer noch nichts... 🙄 Erst als Chris langsam anfing den Sand wegzupusten, kam das Tier langsam zu Vorschein...

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Ich muss sagen: So etwas meisterhaft Getarntes zu beobachten ist schon wirklich beeindruckend. Mächtig beeindruckend auch deshalb, weil die Tiere ja nicht ganz ohne sind und ich ganz sicher nie so ein Tier finden würde, wenn ich nicht direkt drauftreten würde (und das wünscht man sich ja nun auch nicht, weder fürs Tier noch für einen selbst 😉 ).

Die kleine Schlange hatte zugegebenermassen auch nicht viel Lust auf Menschengucken und versuchte sich sofort wieder einzugraben (was auch erschreckend schnell geht). Chris hob sie darauf mit einem umgebauten Golfschläger wieder langsam aus der Erde heraus...

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Teil 3428. Juli 2012
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Und dann zeigte uns Mr. Schlange, wie schnell und elegant man als Schlange s durch den Sand gleiten kann ... und ja, der Name Sidewinder trifft es wirklich gut ...

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... ein bisschen gezüngelt wurde auch noch 🙂 !

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Den Rest gibt's dann morgen im letzten Teil des 17. Mais.

LG
Steffi
Teil 3502. Aug. 2012
Hallo,

sorry für die kleine Pause, aber mich hat die letzten Tage meine Sehnenscheidenentzündung wieder/immer noch gequält 🙁 ... heut ist's aber ein bisschen besser und deswegen geht's hier auch endlich wieder weiter! 🙂

17. Mai 2012 (der Richtige! )
Swakopmund:
oder auch: Living Desert Tour mit Chris Nel
Teil 3: „Modetrends direkt aus der Wüste“

Nachdem sich der Sidewinder wieder angeschützter Stelle in den Sand begeben hatte (auch das wurde von Chris sorgsam überwacht), erzählt uns Chris noch, dass die Sidewinders als Stiere der Wüste gelten, weil die eher scheuen Tiere, ihre Scheu verlieren, wenn sie rote Farbe sehen würden 🙄 ... okay... es gibt ja so Dinge, wo Unwissenheit manchmal sehr schön ist 😉 ... 😵 ... Gabis geraunter Kommentar daraufhin zu mir: "Siehste hat doch was Gutes, dass all deine roten Klamotten in Okaukuejo geblieben sind!" 😄

Memmo an mich: Aus verschiedenen Gründen nichts Rotes mehr nach Namibia bringen! 😎

Wenn man offenen Auges durch die Wüste fährt bzw. gefahren wird, dann - so stellten wir an diesem Morgen fest - sieht man tatsächlich auch als Laie hin und wieder Tiere. Allerdings eher als vorbeihuschender Schatten an der Düne und nicht als zu erkennendes Tier. Da kam dann wieder Chris ins Spiel. Und so lernten wir: Willst du eine Eidechse fangen, musst du nur deinen Hut nach ihr werfen (also, wenn du einen hast 😎 )! Kein Witz: Funktioniert wirklich! 🙂 Eidechse denkt nämlich, dass der Hut in böser Greifvögel ist und taucht an Ort und Stelle in die Düne ab - und da buddelte sie Chris Nel dann sogleich aus!

Hier der kleine lustige Zeitgenosse (Shovel-Snouted Lizard )

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... irgendwie hatte das Tierchen etwas von Schnappi, dem kleinen Krokodil 😄 ...

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Auch bei der kleinen Eidechse ist Tarnung alles - das Kerlchen geht sogar als trendiger Ohrschmuck durch 😎 ...

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Nachdem der lustige Zeitgenosse wieder in seine Düne entlassen worden war, machte sich Chris an anderer Stelle wieder ans Buddeln...

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Ein Blick in die Umgebung zeigte die Wüste in wunderschönen Farben...

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Und dann hatte Chris ihn auch schon gefunden: Den versprochenen größeren, farbenprächtigeren Gecko ...

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Chris setzte den kleinen Kerl vor sich in den Schatten und schützte ihn mit seinem Schatten vor der Sonne. Währenddessen konnten wir das Tier bestaunen und ein paar Fotos schießen.

Der kleine Gecko war wirklich ein hervorragendes Fotomodel 🙂 ...

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... und brav ... zumindest hier noch ... 😗 ...

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Teil 3602. Aug. 2012
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Wenn die versammelte Tourimeute den Gecko fotografiert, sieht das recht lustig aus. 🙂

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Wenn der nette Gecko, dann auch noch neugierig wird und in Richtung meines Ausschnitts marschiert, nunja ... 😗 ...

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Mein erschrockenes "Nicht in den Ausschnitt!" sorgte in der Gruppe für eine angespannte Schreckenssekunde. Während Chris ins Gesicht geschrieben stand, dass er hin- und hergerissen war zwischen sich auf die Touristin stürzen, um den Gecko zu retten oder qualvoll zuzusehen, wie der arme Gecko von der kreischenden Touristin zermalmt wird, starrte der Rest der Gruppe gebannt zwischen mir (oder eher meinem Ausschnitt 😉 ), dem Gecko (der sich immer mehr näherte 😗 ) und Chris hin und her. Ich überschlug im Kopf derweil verschiedene Strategien wie man den Gecko lebend unter meinem T-Shirt wieder hervorbekommen könnte, ohne dass ich mich komplett zu Hampelmann machen würde (mir ist aber ehrlich gesagt keine einzige eingefallen 😉 ). Dankenswerterweise drehte der kleine Kerl drei Zentimeter vor mir dann doch ab und lief vergnügt an mir vorbei ... noch einmal Glück gehabt 🙂 . Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie schnell Chris den Gecko daraufhin wieder einsammelte 😄 .

Nach unserem abschließenden Geckoerlebnis gab es noch eine lustige Dünenrundfahrt ...

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Gegen 14 Uhr waren wir dann wieder am Orange House. Fazit: Die Living Desert Tour mit Chris ist wirklich ein Erlebnis! Würde ich sofort wieder machen! Neben den Tieren, die man gezeigt bekommt, bekommt man auch ein anderes, sehr interessantes neues Bild von der Wüste vermittelt. Wir empfanden die Tour als absolut empfehlenswert und unglaublich unterhaltsam! 🙂

Den Rest des Tages verbrachten wir mit gemütlichem Faulenzen.

Der Sonnenuntergang an diesem Tag entfiel dann auch, nicht weil wir ihn nicht gerne gesehen hätten, sondern weil plötzlich aus dem Nichts eine Nebelwand vom Meer landeinwärts zog, die innerhalb von zwei Minuten aus einem sonnigen Tag einen Nebelmeer machte...

Hier das Beweisfoto...

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So kam es, dass wir - als wir uns abends nach dem Abendessen auf den Weg zum Auto machten, so ein bisschen verwunschen vorkamen ... dichter Nebel, nebenan krächzte die Spielplatzschaukel im Wind .. fehlte nur noch das Geisterschiff 😉 ...

... letzteres kam an diesem Abend aber dann doch nicht mehr 😛 !

Und so war schon wieder ein Tag vorbei!

Im nächsten Teil gibt's dann noch mehr Wüste am Sossusvlei 🙂 !

LG
Steffi
Teil 3708. Aug. 2012
18. Mai 2012
Swakopmund - Sesriem
oder auch: Es lebe der Sport! 😗
Teil 1: „Einmal quer durchs Nirgendwo“



Nachdem wir am vorhergehenden Tag ja ausgiebigst bis 7 Uhr hatten ausschlafen können 😛 , hieß es an diesem Morgen wieder früh raus aus den Federn! Der Wecker klingelte also mal wieder viel zu früh, Steffi jauchzte, Gabi grummelte 😗 , wir packten unsere sieben Sachen in die Peggy und tuckerten gemächlich gegen halb sieben aus Swakopmund heraus direkt hinein in den Berufsverkehr. 😵

Die Strecke Swakopmund – Wavis Bay am frühen Morgen, wenn alles zur Arbeit will, zu fahren, ist wirklich ein Erlebnis. Glücklicherweise fuhren wir antizyklisch, da der meiste Verkehr nicht aus Swakopmund hinaus, sondern eher hinein wollte. Aber auch so klappten uns das ein oder andere Mal die Kinnladen herunter. Geschwindigkeitsbegrenzungen scheinen für die meisten auf dieser Strecke ein eher theoretisches Konzept zu sein. Gepaart war das Ganze noch mit einer schier unbändigen Risikofreude am Überholen 😣 . Kurzum: Wir waren so froh Walvis Bay erreicht zu haben, dass wir vor Freude gleich mal an der richtigen Abfahrt vorbeifuhren 😎 … öhm ja, … kann ja mal passieren 😗 . Also umgedreht, zurückgetuckert und diesmal trafen wir dann die Abfahrt auch! Juhuuu!

Danach folgte Kilometer um Kilometer durch die Wüste auf der C14. Damit es nicht ganz so eintönig wurde bekamen wir noch ein bisschen Bodennebel geschickt, was das Fahren so richtig lustig macht. Folglich verbrachten wir die nächsten 20 Minuten damit zu raten, ob wir uns noch auf der Straße befänden oder nicht – im Nebel war hier nämlich teils die Straße ein recht theoretisches Konzept 😉 (die Höchstgeschwindigkeit von 80km/h aber auch).

Irgendwann lichtete sich aber der Nebel und wir kamen wieder zügiger voran.

Straße ins Nirgendwo…

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Gegen 9 Uhr hatten wir dann den Kuisib Pass erreicht… Vorsicht Kurve 😄

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Peggy im Nirgendwo…

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Nach mehreren kleinen Fotostopps ging es dann weiter in Richtung Solitaire, wo man scheinbar schon nach uns Ausschau hielt 😄 …

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Nachdem wir ja gefühlte Ewigkeiten keine Erdhörnchen mehr hatten 😗 ,mussten die kleinen Kerlchen bei der Tankstelle ausgiebigst begrüßt werden…

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Danach genehmigten wir uns einen kleinen Imbiss in der Bäckerei, bevor wir uns wieder auf die Straße begaben…

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Unser Ziel für den heutigen Tag war die Sossus Dune Lodge. Bevor wir uns allerdings dorthin begaben stürmten wir gegen 14 Uhr zuerst einmal das Adventure Center der Sossusuvlei Lodge. Wir hatten uns für den darauffolgenden Tag nämlich mit Thorsten und Frau hier im Forum für einen Rundflug verabredet. Da die beiden an den gleichen Tagen wie wir die Sossus Dune Lodge besuchten, passte das perfekt. Wozu so ein Forum nicht alles gut ist 🙂 ! Der Rundflug für den späten Nachmittag am nächsten Tag war dann auch schnell gebucht und vor Vorfreude dick grinsend schlenderten wir kurze Zeit später wieder aus dem Adventure Center hinaus.

Die Sossus Dune Lodge liegt bekanntermassen ja im Park. Bis Ende vergangenen Jahres war bei einer Übernachtung in der Sossus Dune Lodge der Eintritt für den Park mit inkludiert. Das ist seit Anfang 2012 nicht mehr der Fall. Soviel wussten wir bzw. hatte unser Reisebüro uns darauf hingewiesen.

Allerdings scheint Kommunikation also solche beim NWR etwas schwierig zu sein und so gestaltete sich die Sache mit dem Eintritt rückblickend gesehen zu einer wahren Lachnummer. Aber von vorne...

Wer zu den Dünen im Sossuvlei will muss durch zwei Tore. Hinter dem ersten liegt eine kleine Tankstelle, die Permitstelle und ein kleiner Kiosk sowie der Campingplatz und die Abfahrt zum Sesriem Canyon und der Sossus Dune Lodge. Die Sossus Dune Lodge hat dann auch noch einen privaten Weg in und aus den heraus Park für die Gäste der Lodge. D.h. diese müssen gar nicht durch das zweite Tor fahren, wo normalerweise die Permits kontrolliert werden.

Da wir nicht wussten, ob wir deswegen irgendwelche speziellen Permits bekommen (der deutsche Touri denkt bei sowas ja immer viel zu kompliziert 😉 …) beschlossen erst einmal einzuchecken, da man uns da bestimmt sagen würde, was mit den Permits wäre.

Also ab zur Sossus Dune Lodge, Auto am Parkplatz abgestellt und uns samt Gepäck die wenigen Meter hoch zur Lodge fahren lassen. Der Parkplatz der Lodge liegt hinter einem großen Felsen, sodass man die Autos von der Lodge aus nicht sieht, was eigentlich ganz nett ist. Vom Parkplatz dürften es ca. 200m Fußweg bis zur Rezeption sein. Wem das zu weit ist oder wer Gepäck hat, kann auf ein Shuttle zurückgreifen. Soweit so gut. Die Lodge ist wirklich, wirklich hübsch. Eigentlich mit Abstand die hübscheste Lodge unserer Reise 🙂 . Die Begrüßung war auch sehr freundlich, allerdings ergab die Musterung von uns zwei Grazien dann scheinbar, dass wir dringend, dringend Sport bräuchten 😵 😗 😣 . Uns so bekamen wir Zimmer 11 zugeteilt 🙄 .

Und jetzt kommt das erste ABER (yap, es werden noch einige folgen 😉 ): Zimmer 11 liegt kurz vor Zimmer 12 am linken Ende der Lodge. Dorthin führt ein schmaler Holzsteg, der wiederum nett aussieht, allerdings auch rekordverdächtigen Lärm macht, wenn man ihn entlang schreitet. Und um zu Zimmer 11 zu kommen, schreitet man ihn doch recht lange entlang. Aber okay, ein bisschen Bewegung schadet ja keinesfalls, dachten wir uns und nachdem wir vor dem Knirschen der Dielen unter uns bedingungslos kapituliert hatten, waren wir dann doch wieder froh, ganz am Ende zu sein, wo kaum einer an uns vorbeiknirschen musste 😎 (… da hatten wir aber auch noch nicht vom Weckdienst mit Eigenleben erfahren…😗 ).

Der Steg des Knirschens samt einiger Zimmer 😉

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Die Zimmer der Lodge sind wirklich wunderschön und geräumig, mit eigener kleiner Terrasse. Wirklich schön 🙂 .

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Wir machten uns ein wenig frisch, knirschten dann wieder zur Rezeption, ließen uns den privaten Weg in und aus den Park hinaus kurz erklären und begaben uns wieder zu Peggy.

...
Teil 3808. Aug. 2012
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Achja, vom Permit, Eintritt oder sonst irgendwas hatte man bis dato zu uns gar nichts gesagt 🙄 . Gut, da wir sowieso noch tanken wollten, bevor wir ihn den Park fuhren, entschlossen wir uns die Gebühren in der offiziellen Bezahlstelle zu entrichten. Da waren wir dann auch an der richtigen Stelle 🙂 . Wir erklärten, dass wir zwei Nächte in der Sossus Dune Lodge übernachten würden, heute Nachmittag, morgen und übermorgen frühmorgens in den Park wollten. Das machte nach meiner Rechnung drei Mal Permit zahlen pro Nase und Peggy.

Zuerst einmal wurden wir jedoch kritisch angesehen … sehr kritisch 🙄 … und noch kritischer gefragt, ob wir denn gleich zur Permitstelle gekommen seien, denn ohne Permit dürfe man ja gar nicht zur Sossus Dune Lodge 🙄 . OOPS! 😗 Öhm ja, natürlich versicherten wir der Dame mit den kritischen Blick, dass wir noch nicht eingecheckt seien *hust* 😗 … was sie besänftigte. Dann mussten wir zwei Mal Permit zahlen, nicht drei Mal. Erklärung: Wir hätten zwei Nächte Sussus Dune Lodge gebucht, das macht zwei Mal Permit. Ja, aber wir wollten doch an drei Tagen in den Park?!? 🙄 Dies schien die Dame zu überfordern – sie meinte zwei Nächte wären zwei Mal Permit, den Rest sollten wir an der Lodge nachfragen (also dort, wo wir gar nicht draufhin gewiesen worden waren, dass wir ein Permit bräuchten 🤨 ). Nun gut, egal … ab in den Park … 😉

Die Sossus Dune Lodge vom Park aus gesehen…

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Hier ein paar Impressionen von den Dünen…

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Und den Rest gibt’s dann im nächsten Teil… 🙂

LG
Steffi
Teil 3915. Nov. 2012
18. Mai 2012
Swakopmund - Sesriem

oder auch: Es lebe der Sport!
Teil 2: „… ein bisschen Abendstimmung“


Nachdem wir bis zum 2x4 Parkplatz gefahren waren und vergeblich die in der Ferne umherziehenden Springböcke beschworen hatten im schönen Abendlicht näher an uns und Peggy heranzutraben, beschlossen wir den Sonnenuntergang von einer Düne aus zu genießen.

Auswahl gab es ja genug 😄 !

Da vor der Düne 45 bereits zwei, drei Autos parkten fuhren wir etwas weiter zur Düne 40. Diese soll wohl zukünftig auch mit Parkplatz bis vor die „Tür“ versehen werden, um das schnelle „Besteigen“ zu ermöglichen. Bei uns war der Weg dorthin für Autos jedoch noch gesperrt, sodass wir am pittoresk in die Landschaft gestelltem Klohäuschen (dazu später noch mehr… 🙂 ) hielten und die paar Meter zur Düne liefen.

Zugegebenermassen: Ganz rauf sind wir auf die Düne nicht 😗 . Hatten ja schon von der Lodge genug Sportprogramm verordnet bekommen 😎 . Außerdem ist Dünenbesteigen nun wirklich keine Freude, wie ich finde! Vor allem wenn man zu der Kategorie Leute gehört, die zu kurze Füße haben 😣 . Aber oben ist es schon schön – oder in unserem Fall – halb oben 😁 …

Und so pflatschten – entschuldigt 😉 – glitten wir elegant in den Sand und genossen von unserem schönen Dünenplatz in völliger Stille den Sonnenuntergang.

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Schöööönnnn…

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Auch nachdem die Sonne aus hinter den Dünen abgetaucht war, leuchteten einige Dünen und der Himmel noch farbenfroh....

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Nach unserem Abstieg durften wir dann noch feststellen, dass zum ominösen Klohäuschen auch zwei Elstern (oder Ähnliches) als Klowächter gehörten 🤩 . Und – ihr müsst wirklich zugeben – ein Klohäuschen in romantischerer Lage, - das geht doch gar nicht, oder? 😄

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Als wir in der Dämmerung zurück Richtung Lodge fuhren, stellten wir außerdem fest, dass die Springböcke doch noch unserer Bitte näher an die Straße heran zu kommen, nachgekommen waren. Und lustig vor uns über die Straße flitzten, was das Fahren bei einsetzender Dunkelheit nicht wirklich angenehm machte 🙄 . Letzten Endes waren wir aber zufrieden, gut besandet 😉 und hungrig wieder zurück an der Lodge. Thorsten und Sabine, unsere Mitflieger für den nächsten Tag, hatten lustigerweise auch Sportprogramm verordnet bekommen und waren im Zelt neben uns untergebracht. So saßen wir, nachdem wir eine halbe Düne Sand aus unseren Schuhen geschüttelt hatten 😗 und eine Trainingseinheit später zu viert im Restaurant und harrten der Dinge, die da kommen sollten…

Was soll ich sagen? Wir wählten drei Mal das Impala und einmal – mangels vegetarischen Angebots – das Impala-Gericht ohne Impala. Das Impala war auch absolut in Ordnung und gut – es war nur nicht viel davon auf dem Teller 🙄 . Auf Sabines Teller aber, die das Impala ohne Impala bestellt hatte, hatte die fehlende Antilope auch keineswegs zu einem Zuwachs an Beilagen geführt – eher im Gegenteil 😐 . Das Essen war gut, aber satt geworden sind wir vier damit leider nicht… 🙁 die arme Sabine noch am Wenigsten.

Also Plan für den nächsten Tag: Mittags bereits irgendetwas Essen (was rückblickend tatsächlich die Idee des Urlaubs war 😗 ). Danach meldeten wir uns noch schnell für die Sossusvlei und Dead Vlei-Tour am nächsten Morgen an und sanken dann müde und erwartungsvoll, was der nächste Tag bringen möge, in unsere Betten.

Und der nächste Tag sollte wirklich ein „Highlight“ nach dem nächsten bringen 😎 . In den nächsten Teilen dieses Reiseberichts erwartet euch daher:

- die einzigartige „Missing People“-Tour 😎
- und ein gaaaaanz toller Rundflug über die Dünen inkl. Videos 🙂
- achja, und dann war noch das Beef alle und die Mafia hielt Einzug 😗 …

Mehr dazu bald …

LG
Steffi
Teil 4019. Nov. 2012
19. Mai 2012
Sossus Dune Lodge und Umgebung

oder auch: Tag der Highlights!
Teil 1: „The Missing People Tour“

Ich habe wirklich lange überlegt, wie ich den Bericht zum 19. Mai beginnen soll. Aber ich denke, am Besten beginne ich mit einer Erklärung. Der Erklärung, wie es überhaupt dazu kommen konnte, in der Missing People Tour zu landen…

Und das kam so: Gabi und ich - noch ein bisschen dieselwasserfilterpumpengeschädigt - hatten am Vortag beschlossen, dass wir eher nicht selbst zum Dead Vlei fahren wollten. Nicht unbedingt, weil wir Angst davor hatten, Peggy einzugraben – hier waren wir uns recht sicher, dass genügend freundliche Leute auf der Strecke vorbeikämen, die uns helfen würden im Fall des Falles. Nein, wir hatten die Befürchtung uns einzugraben und dadurch unsere Verabredung mit dem Sonnenaufgang auf der Düne zu verpassen 🙂 .

Außerdem schwang die Begeisterung über die Living Desert Tour mit Chris Nel noch nach, sodass wir uns von der angebotenen guided Tour von der Sossus Dune Lodge noch ein paar interessante Informationen und Drumherum über die Wüste erhofften.

Es sollte anders kommen… 😵

Zuerst klingelte aber der Wecker … frühmorgens … irgendwann um kurz vor halb fünf… 😣 ! Halb fünf ist nun wirklich keine nette Zeit zum Aufstehen – es sei denn man hat ein Date mit dem Sonnenaufgang auf der Düne, fand ich. Gabi fand einfach nur, dass halb fünf keine nette Zeit zum Aufstehen sei! 😛

Pünktlich um kurz vor fünf standen wir also an der Rezeption der Sossus Dune Lodge und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Unser Guide – ich werde ihn auch nachfolgend einfach Willi (den Dritten 😎 ) nennen, mir ist nämlich ehrlich gesagt sein richtiger Name entfallen 😊 , vielleicht habe ich ihn aber auch verdrängt… 😐 – empfing uns mit warmen Kaffee und Tee und meinte, dass wir noch auf drei Paare warten würden. Zwei davon kamen auch sofort um die Ecke gebogen. Von Nr. 3 war keine Spur!

Irgendwie wäre es ja naheliegend gewesen kurz zum Zelt der beiden zu gehen und nachzusehen, ob dort Licht brennt oder die beiden schlicht verschlafen haben. Dies schien aber für Willi keine Option. Also warteten wir einfach … und warteten … und warteten 🤨 … bis Willi nach etwas über 15 Minuten auffiel, dass wir jetzt ja schon voll spät dran wären 🙄 und nun schleunigst aufbrechen müssten. Unsere achtköpfige Gruppe hatte sich somit auf sechs Köpfe reduziert. 😐

Also alle vorhandenen sechs Personen ab ins Auto und ab ging die Post.

Die, die schon einmal vor Ort waren, dürften sich daran erinnern, dass im Park ja eigentlich eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h herrscht. Nicht an diesem Morgen! Willi breschte mit Geschwindigkeiten zwischen 100 und 120 Stundenkilometern in der einsetzenden Morgendämmerung den Wüstenhighway entlang, immer fleissig den kreuzenden Hasen ausweichend 😵 , während sechs Insassen im Auto inständig hofften, dass die Springböcke von gestern Abend zwischenzeitlich die Straße verlassen hatten.

Am 4x4 Parkplatz angekommen, wurden wir dann von Willi hektisch aus dem Auto geherdet. Wir sollten uns beeilen und schnell die Big Daddy Düne hochwandern. Oben sollten wir dann auf ihn warten, damit er mit uns ins Dead Vlei könne. Okay… also rauf auf die Düne, rein in den Tiefsand – was braucht man morgens um sechs Uhr mehr? 😄

Wir stapften also los, erklommen mit einigen anderen Touristen die Düne,...

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... begrüßten die Sonne,...

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... die das Dünenmeer unter uns in wunderschönem Licht badete ...

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und … ja und?

Ist euch schon einmal aufgefallen, dass wenn Leute eine Düne besteigen, sie immer weiter und weiter laufen? 😎 Nun muss ich aber auch zugeben, dass es meist schwer ist zu beurteilen, wo genau „oben“ auf so einer großen Düne ist. Willi hätte deshalb vielleicht sagen sollen, er träfe uns in der Mitte des Dünenkamms … geholfen hätte es überhaupt, wenn er denn überhaupt gekommen wäre … 🙄

So standen wir also in der aufgehenden Sonne auf der Düne, guidelos wie wir waren. Was sehr nett war und der Ausblick famos

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– nur: Hatten wir nicht eigentlich eine guided Tour gebucht 🤨 ? In der Gruppe kam die Diskussion auf, was denn nun zu tun sei. Und so beschlossen die anderen zwei Päärchen noch ein bisschen weiter die Düne entlang/hinauf zu laufen, bis Willi eben auftauchte. Was er nicht tat 😕 … und so liefen die vier weiter …

Gabi und ich beschlossen, nicht mehr großartig weiter zu laufen, brachten uns schon mal in perfekte Abrutschposition ins Dead Vlei und genossen einfach den Ausblick und die Stille…
bis ja …

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...bis endlich unser Willi kam …

Der fand es scheinbar gar nicht bedenklich nur mich auf der Düne anzutreffen (Gabi war gerade noch ein paar Meter auf der Düne marschiert). Er setzte sich frohen Mutes neben mich und pfiff laut los 🙄 . Dann erzählte er mir fröhlich, wie toll er die Stille hier fände und die Natur und ob ich und meine Schwester das auch so fänden. Und pfiff… 🤨

Hhhmm, also Gabi und ich wurden ja während dieser Reise für vieles gehalten 😎 – aber Schwestern 🤩 ? Dass Gabi, groß und blond, und ich, klein und brünett, und wir beide uns gegenseitig so gar nicht ähnlich Schwestern sein könnten, also darauf war noch niemand gekommen…

Und dann pfiff er wieder…und wieder…und wieder … 🙄

Ich entschied mich dagegen für Aufklärung hinsichtlich der Schwestersache zu sorgen, rang mich aber dazu durch, ihn zu fragen, warum er denn bitte ständig pfiff.

Die Antwort? „Ja damit die anderen aus der Gruppe zu uns kommen!“ 😵

Hhhmmm, …………….von unserer Gruppe war mittlerweile nur noch Gabi zu sehen, die etwas entfernt stand und sich von dem Pfeifen sichtlich nicht angesprochen fühlte, sondern mir nur einen entgeisterten Blick zuwarf … der Rest der Truppe war hinter der nächsten Dünenbiegung schon längst verschwunden und auch sonst fühlt sich niemand oder irgendetwas von Willis Pfeifen angezogen.

Wir erlaubten uns festzustellen, dass die anderen schon weiter gegangen wären und ihn sicherlich nicht mehr hören könnten (darauf hinzuweisen, dass Pfeifen nicht unbedingt das Mittel Nr. 1 zur Touristenbeschwörung in der Wüste sei, haben wir verzichtet 😎 ), was großes Entsetzen bei Willi auslöste. Ja, warum man nicht auf ihn gewartet hätte? Und ob wir uns wirklich sicher wären, dass die anderen vier nicht zu uns kämen? 😣

Hhhmmm, vielleicht weil er eine gefühlte Ewigkeit nicht erschienen war, versuchten wir ihm einigermassen diplomatisch nahezulegen… Aber, er habe doch nur mit einem Kollegen geplaudert … nunja, darauf fiel uns beim besten Willen keine diplomatische Antwort ein 😣 …. Und was er jetzt machen solle? Es folgte ein kurzer leicht panischer „They are missing! They are missing! They are really missing!“ – Monolog bis er hoffnungsvoll abermals pfiff! 🙄 Er wartete - kein Tourist weder von unserer Gruppe, noch einer anderen, kam um die Ecke gebogen. … Dann packte er sein Fernglas aus und blickte damit in die Ferne… Ob wir ihm sagen könnten, wie die anderen vier denn genau aussähen? 🤨 😣 🙄

Öhm … ja ….

Zugegeben: Der Typ ging uns langsam echt auf die Nerven! 😠 So schlugen wir ihm vor, dass er doch die anderen vier auf der Düne suchen solle, während wir ins Dead Vlei hinabrutschen würden und dort auf ihn und den Rest der Truppe warten würden. Der Vorschlag fand zwar keinen großen Anklang, allerdings ließen wir ihm keine weitere Wahl und machten uns auf den Weg nach unten.

Im Deadvlei trafen wir auf Thorsten und Sabine, die sich selbst durch den Tiefsand gekämpft hatten – worüber wir sie in diesem Moment tierisch beneideten. Die beiden lachten sich zuerst einmal über unsere Missing People Tour schlapp, leisteten uns dann aber muntere Gesellschaft während wir darauf warteten, ob irgendwann noch irgendwer erscheinen würde…

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