Route Norden Oktober 2012

4 Antworten · 899 Aufrufe · gestartet 12. Juni 2012 von sstar5
Antworten
Themenstarter26 Beiträge · seit 200812. Juni 2012 · #1
Hallo Zusammen,

nach 2 Jahren Abstinenz wollen wir dieses Jahr zum
3. Mal nach Namibia reisen und eine etwas entspantere Tour
fahren. Wir haben uns grob folgende Route vorgestellt.

1. Ankunft/Auto übernehmen/Übernachtung WDH
2. Farm Wüstenquell
3. Swakopmund / Little Five Tour
4. Cape Cross - Richtung Torra Bay, irgendwo zwischendurch übernachten
5. Gebiet um Palmwag
6. ebenso
7. Richtung Sesfontain
8. Opuwo
9. Epupa Falls
10. ebenso
11. Dolomite Camp
12. Okaukejo
13. ebenso
14. Halali
15. Onguma
16. San Grashoek
17. Richtung Waterberg
18. Wdh
19. Flug nach Kapstadt
20. Kapstadt
21. Kapstadt
22. Abflug Kapstadt nachmittags

Nun zu meinen Fragen, was haltet Ihr von der Tour, welche
Unterkunftstipps könnt Ihr mir geben, speziell im Damaraland/Kaokoveld?
Ausserdem ist die Route ab Palmwag noch nicht so rund, reicht die zeit
überhaupt bis zum Dolimite-Camp um einen Eindruck
vond der Region zu bekommen? Hatten auch an Purros gedacht, aber
das bekommen wir dann wohl eher nicht hin.
Wir sind mit einem 4x4 mit Dachzelt unterwegs und möchten größtenteils campen.
Wir würden gern auf Wüstenelefanten-Track gehen und ggf. auf Rhinotrack (wo ist dafür die beste Gegend/Unterkunft?)

Ganz sicher sind wir uns auch noch nicht, ob wir wirklich Kapstadt
ranhängen sollten (waren bereist 2x dort) oder die Tage doch eher in Namibia
verteilen.

Fragen über Fragen, vielleicht habt Ihr ein paar Anregungen für uns.

Danke und viele Grüße, Silvia
0
6'152 Beiträge · seit 200612. Juni 2012 · #2
Hallo Silvia,

bei 22 Tagen würde ich Kapstadt weglassen .
Plant lieber an manchen Stellen 2 Übernachtungen ein.
Die Tage könnt Ihr gut anhängen um bis Epupa zu fahren oder zum Kunene-
bei der Kunene River Lodge ist die Campsite direkt am Wasser.
Von Palmwag - Sesfontein bis Opuwo - unbedingt zu Marius Steiner campen-
Camp Aussicht. Wüstenquell ist auch ein Platz wo man unbedingt 2 Tage bleiben
sollte - erkundigt Euch mit einem Permit könnt Ihr direkt von Wüstenquell nach Swakopmund fahren. Das Dolomit Camp ist nicht zum campen.
Auch in Swakop solltet Ihr 2 Tage einplanen.
Zu welcher Jahreszeit solls denn losgehen ?
Viel Spass beim Planen wünscht
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
4'140 Beiträge · seit 200912. Juni 2012 · #3
Hallo Silvia,
so ganz entspannt ist eure Tour ja nicht, vor allem der Kurzabstecher nach Kapstadt würde mir, wie auch Hanne zuviel Stress machen. Aber das ist eure Sache.
Ich sehe folgende Probleme:
1. Von Wüstenquell nach Swakopmund braucht ihr schon eine Weile und die "Little Five Tour" beginnt am Morgen um 8.00 Uhr. Wie wollt ihr das schaffen? Eine zweite Übernachtung in Swakop wäre daher schon sinnvoll.
2. Die Himbatour würde ich im Gegensatz zu Hanne in Opuwo oder an den Epupafalls machen. Für Opuwo empfehle ich euch die Campsite vom Opuwo Country Hotel. (Tolle Lage, gut geführte Touren von hier.)
3. An den Epupa Falls würde ich im Omarunga Camp übernachten. Die Campsite ist etwas sicherer (keine Kriminalität, sondern herunter fallende Äste von Makkalanipalmen auf der Community Campsite daneben.)
3.Dolomite Camp könnt ihr nicht campen, aber zwischendurch mal eine Lodge ist ja auch nicht schlecht. Ihr würdet euch aber durch die Übernachtung dort einen großen Bogen Fahrstrecke über den Süden bei Kamanjab sparen. Das wäre ansonsten auch ein ziemlich stressiger Fahrtag.
4. Ein weiteres Problem ist von Onguma zu den San bei Grashoek. Auch hier ist die Fahrstrecke doch ziemlich lang und wenn ihr das gesamte Programm dort machen wollt, wird die Zeit knapp. Eine Übernachtung auf der Campsite von Roys Camp und von dort dann am nächsten Morgen die Tour zu den San wäre entspannter.
5. Über die Campsite am Waterberg gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. ich fand sie gar nicht so schlecht, die Versorgung im Camp ist aber mikrig und die Gamedrives sind das Geld nicht wert.
Fazit: Es wäre sinnvoll, den einen oder anderen Tag noch einzubauen und den Ausflug nach Kapstadt zu canceln.
gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
115 Beiträge · seit 201212. Juni 2012 · #4
Hallo Silvia

So sehr ich die Versuchung KAPSTADT verstehen kann - ich würde es mit diesem Zeitbudget lassen. Lieber würde ich die Haltung bez. der entspannten Namibia-Route konsequent durchziehen und, statt nach Kapstadt runterzudonnern, 2 Tage länger in Namibia verweilen.
Zwei Tipps: Wie von Hanne angegeben, würde auch ich unbedingt ins Camp Aussicht fahren. Es eignet sich auch als Basis für Besuche in Himba-Dörfern. Seine Unkompliziertheit, Aussicht und Abgeschiedenheit machen es für mich immer wieder zur ersten Wahl. Auch im Fort Sesfontein lässt es sich gut gehen. Auch wenn die Umgebung nicht so reizvoll ist wie im Camp Aussicht, so bietet es dafür Pool und so Sachen; sehr zu empfehlen sind dort u.a. auch die Tagesausflüge in Hoanib-Tal (Wüstenelefanten, Giraffen etc.).
Weniger reizvoll finde ich Opuwo und Umgebung.

Lieber Gruss und eine ganz schöne Reise.

Stefan
497 Beiträge · seit 201213. Juni 2012 · #5
Hallo Silvia,

Ich kann mich Stefan nur anschließen. Lass Kapstadt weg (du kommst bestimmt eh wieder und dann kannst du von Kapstadt nach Windhoek fahrne und da einen schönen Urlaub drauß machen).

Mein erster Tipp: Lass dir in Swakopmund mehr Zeit. Ein Tag Swakop ist zu kurz, es gibt da sehr viel zu entdecken, auch bei Nebel!

Mein nächster Tipp wäre, dir beim Abschnitt Onguma - Grashoek Zeit zu lassen, Otjikoto See und Hoba Meteorit anzusehen, eventuell das empfehlenswerte Museum in Grootfontein und in Grashoek zwei Nächte zu bleiben. Dann habt ihr einen kompletten Tag für ein Programm mit den Ju/'Hoansi - das lohnt sich in jedem Fall.

LG
Sebastian
Info-Namibia www.info-namibia.com