Tour durch Malawi/Sambia

16 Antworten · 10,7k Aufrufe · gestartet 08. Juni 2012 von andy_y
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Themenstarter22 Beiträge · seit 201008. Juni 2012 · #1
Liebe Forumsmitglieder,

ich plane zusammen mit meiner Freundin eine Rundreise durch Malawi und Sambia für Ende Oktober diesen Jahres (ziemlich spät dran, ich weiß). Wir haben leider nur zwei Wochen Zeit. Neben Tierbeobachtungen mögen wir schöne Landschaften, dieser Mix hat uns in Namibia sehr gefallen. Was haltet Ihr von folgenden Etappen? Habt Ihr vielleicht Tips zu Unterkünften?

1. Lilongwe, Korean Garden Lodge
2. Kusanga NP, Lifupa Camp
3. Kusanga NP, Lifupa Camp
4. Vwaza Marsh Wildlife Reserve (kennt Ihr da eine Unterkunft???) oder Viphya Plateau, Luwawa Forest Lodge
5. Nyika Plateau, Chelinda Camp
6. Nyika Plateau, Chelinda Camp
7. Chenthece, Makuzi Beach Lodge
8. Chenthece, Makuzi Beach Lodge
9. Ntchisi Forest, Ntchisi Forest Lodge
10. South Luangwa, Thornicroft Lodge
11. South Luangwa, Thornicroft Lodge
12. South Luangwa, Thornicroft Lodge
13. South Luangwa, Thornicroft Lodge
14. Dzalanyama Forest Lodge

Wie findet Ihr den Liwondo NP im Südosten? Lohnt sich ein Abstecher, wenn man eher im Zentrum und Norden Malawis unterwegs ist?

Wir wollen einen 4x4 mieten. Außer Avis habe ich nichts Vertrauen-erweckendes gefunden. Habt Ihr dort schon einmal bei Avis gemietet? Wie ist der Zustand der Autos? Ich hoffe, dass sich das bis Oktober mit der Benzinkrise endgültig gelegt haben wird.

Das Viphya Plateau finde ich – nach allem, was ich gelesen habe – nicht so interessant. Wäre es auch möglich, die 430 km vom Kasungu NP zum Nyika Plateau an einem (Auto-)Tag zu machen? In Malawi soll ja viel geteert sein.

Habt Ihr zu guter Letzt noch einen Tip, wie man an günstige Flüge kommt? 900 Euro mit Ethiopian Airlines hauen schon ins Budget…

Wir freuen uns auf Eure Anregungen,

Andreas
7'296 Beiträge · seit 200609. Juni 2012 · #2
andy_y schrieb:
Wie findet Ihr den Liwondo NP im Südosten? Lohnt sich ein Abstecher, wenn man eher im Zentrum und Norden Malawis unterwegs ist?
Hallo Andreas,
ob sich ein Abstecher lohnt, kann ich Dir nicht sagen. Mir hat aber der Liwonde NP recht gut gefallen.

Gruss
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'450 Beiträge · seit 200610. Juni 2012 · #3
Hallo Andreas,

für uns war der Liwondo NP eines der Highlights. Wir hatten zum Schluss noch 2 Tage übrig und haben die genutzt, nocheinmal runter zu fahren.

Die Korean Garten Lodge hatten wir auch für die erste Nacht gebucht. Aber dahin würde ich nie mehr gehen. Es war alles total schmuddelig, der "Pool" war geschlossen, da am zusammenbrechen, die Zimmer waren mehr oder weniger Löcher, die Fenster (zumindenst in unserem Zimmer) ein kleines Loch in 2 m Höhe!

Zu den übrigen Lodges kann ich nicht viel sagen, da wir mit dem 4x4 und Dachzelt unterwegs waren.

Gruss Beate
Gast10. Juni 2012 · #4
.
zuletzt bearbeitet 10. Aug. 2012
Themenstarter22 Beiträge · seit 201010. Juni 2012 · #5
Vielen Dank für Eure Antworten, Andreas
3 Beiträge · seit 201202. Aug. 2012 · #6
Hallo Andreas,
habt ihr einen Mietwagen letztlich über Avis gebucht oder doch noch andere Angebote gefunden? Für Infos wäre ich dir sehr dankbar. Plane im Dezember nach Malawi zu reisen.

Gruß, Katharina
Themenstarter22 Beiträge · seit 201002. Aug. 2012 · #7
Hallo Katharina,

wir haben über Avis keinen Hilux mehr bekommen (wir hätten 5700 Dollar für 2 Wochen bezahlen sollen!). Letztlich haben wir über ein Reisebüro in München eine Selbstfahrerreise mit vorgebuchten Lodges und mit Hilux gebucht (Afrika Plus). In den Katalogen, die sie uns zugeschickt haben, ist noch Sputnik Car Hire erwähnt (www.sputnik-car-hire.mw, postalische Adresse PO Box 2315, Lilongwe, Tel. 1758 253 oder 1758 256 + malawische Vorwahl). Oder guck mal unter Land & Lake Safaris, eine Kontaktadresse steht hier nicht drin, aber sie bieten laut Prospekt auch Self Drive Safaris an.

Viele Grüße und viel Erfolg, Andreas
70 Beiträge · seit 200903. Aug. 2012 · #8
Hallo KaNu,

als Ergänzung zu andy_y die Website von Land&Lake:

http://www.landlake.net

Gruß,
Mkango
1'250 Beiträge · seit 200903. Aug. 2012 · #9
Hallo Andreas,

ich war im Mai 2010 in Malawi und Oktober 2011 im Luangwatal
andy_y schrieb:
4. Vwaza Marsh Wildlife Reserve (kennt Ihr da eine Unterkunft???) oder Viphya Plateau, Luwawa Forest Lodge
Der Wald um die Luwawa Forest Lodge wird grossflächig abgehlolzt und
zu Brettern verarbeitet.
Die Lodge selber hat auf mich einen eher etwas "gebrauchten" Eindruck
hinterlassen. Die Zimmer (eigentlich Ferienwohnungen) waren riesig
und ich konnte mir aussuchen, in welches der sechs Betten ich übernachten
möchte.
Im Garten gab es morgens viele Vögel zu knipsen.

Vwaza hatten wir leider auf unserer Reise ausgelassen.
Ich glaube, das war ein Fehler.
Wenn ich nochmal in die Gegend kommen sollte würde ich auf jeden
Fall in die Vwaza Marsch fahren.
andy_y schrieb:
5. Nyika Plateau, Chelinda Camp
6. Nyika Plateau, Chelinda Camp
Die Landschaft ist für Afrika etwas ungewöhnlich.
Bereits Ende Mai beginnt man dort auf den Hügeln mit dem "Early Burning".
Wir haben dort die Anfänge gesehen.
Später im Jahr sollen grosse Flächen schwarz und abgebrannt sein.
Im Zentrum vom Park gibt es einen größeren Pinienwald.
Auch dort worde 2010 bereits mit der "Ernte" begonnen.
Das heisst der Wald wird komplett abgeholzt.
Es sollen nur ein paar Bäume um das Chelinda Camp bestehenbeleiben,
die als Windschutz dienen und das Klima dort oben etwas erträglicher machen.
Obwohl im jeden Reiseführer erwähnt wird, das es dort die höchste
Leopardendichte in Afrika gibt, haben wir dort keine gesehen.
Die Wege führen auch an den im Tal liegenden Urwaldinseln vorbei.

Auf der Fahrt vom Gate nach Chelinda gibt es östlich davon einen
Parallelweg. Dieser ist sehr schwer zu befahren, aber die
Landschaft (Felsformationen) ist sehr schön.
Dort kann man auch auf Klippspringer treffen.
andy_y schrieb:
7. Chenthece, Makuzi Beach Lodge
8. Chenthece, Makuzi Beach Lodge
Wir waren im Chinthece Inn.
Es lohnt sich ein Bummel durch die angrenzenden Fischerdörfer.
Die Menschen dort sind sehr freundlich.
andy_y schrieb:
10. South Luangwa, Thornicroft Lodge
11. South Luangwa, Thornicroft Lodge
12. South Luangwa, Thornicroft Lodge
13. South Luangwa, Thornicroft Lodge
Hier kenne ich nur in Nkwali.
Voriges Jahr hat der Regen sehr früh eingesetzt,
so dass die Bäume bereits im Oktober Blätter bekommen haben.
Das erschwert die Sicht auf die Tiere.
andy_y schrieb:
Wie findet Ihr den Liwondo NP im Südosten? Lohnt sich ein Abstecher, wenn man eher im Zentrum und Norden Malawis unterwegs ist?
Ich kann den Liwonde sehr empfehlen.
Besonders toll sind die Bootsafaris auf dem Shire.
Sehr viele Tiere auf engen Raum. Sehr geringe Fluchtdistanz.
Allerdings nur extrem geringe Chancen auf Raubtiere.
Der Park ist eingezäunt. Es soll mal ein einzelner Löwe gesichtet worden
sein, der sich eingeschlichen hat.

Nicht sonderlich empfehlen kann ich das Zomba Plataeu.
Es gibt einen schönen Blick ins Tal, ein paar klein Wasserfälle
und liebliche Hügel.
Aber der Pinienwald ist irgendwie unafrikanisch.
Tiere sieht man dort kaum.
Da kann man auch in den Schwarzwald fahren.

In der Signatur findest Du Links auf Reiseberichte
über Malawi und Sambia im Nikon-Forum.

Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
1'450 Beiträge · seit 200603. Aug. 2012 · #10
Hallo Katharina,

wenn Ihr im Dezember fahren wollt, müsst Ihr aber aufpassen: da beginnt die Regenzeit. Und wenn Ihr Pech habt, sind verschiedene Flussdurchfahrten vor allem in Sambia nicht mehr machbar.

Wir haben vor 2 Jahren ebenfalls bei Landlake gebucht und waren sowohl mit dem Service, als auch mit dem Auto, sehr zufrieden.

Gruss Beate
Themenstarter22 Beiträge · seit 201003. Aug. 2012 · #11
Hallo Bernd,

vielen Dank für Deine ausführlichen Informationen. Aus Ermangelung eines gescheiten Mietwagens haben wir jetzt eine Selbstfahrerreise mit vorgebuchten Lodges genommen, sodass wir etwas unflexibel waren bezüglich der Lodges. Wir haben jetzt Lilongwe, 2xKusanga, Viphya, 2xNyika, 2xChentece, Ntchisi, 4xSouth Luangwa und Dzalanyama auf dem Programm. Ich werde dann berichten und ein paar Fotos einstellen...

Viele Grüße, Andreas
7'296 Beiträge · seit 200604. Aug. 2012 · #12
Kiboko schrieb:Ich kann den Liwonde sehr empfehlen.
Besonders toll sind die Bootsafaris auf dem Shire.
Sehr viele Tiere auf engen Raum. Sehr geringe Fluchtdistanz.
Allerdings nur extrem geringe Chancen auf Raubtiere.
Der Park ist eingezäunt. Es soll mal ein einzelner Löwe gesichtet worden
sein, der sich eingeschlichen hat.
... ich habe dort von Einheimischen gehört, dass Elefanten auch mal den Nationalpark verlassen und angrenzende Felder verwüsten. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Möglicherweise ist der Park also nicht komplett eingezäunt oder der Zaun ist stellenweise defekt.
Ansonsten ... viele -recht entspannt wirkende- Elefanten, viele -oft weniger entspannt wirkende- Flusspferde, viele -allerdings oft scheue- Krokodile, viele Vögel.

Gruß
Wolfgang
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1'250 Beiträge · seit 200906. Aug. 2012 · #13
BikeAfrica schrieb:... ich habe dort von Einheimischen gehört, dass Elefanten auch mal den Nationalpark verlassen und angrenzende Felder verwüsten. Ob das stimmt, weiß ich nicht. Möglicherweise ist der Park also nicht komplett eingezäunt oder der Zaun ist stellenweise defekt.
Wolfgang, davon habe ich auch schon gehört.
Innerhalb des Nationalparks gibt es einen eingezäunten "Hochsicherheitstrakt"
für seltene, bzw. wiedereingeführte Tiere.
Darunter eine handvoll Nashörner, Zebras, Kuhantilopen, Rappenantilopen,
Büffel.
Ausserhalb des Hochsicherzeitstraktes ist durch die Elefanten
das Unterholz gut ausgelichtet.
Daher lockt natürlich das Grün innheralb des Bereiches.

Ein paar Elefanten haben sich da auch schon reingemogelt.
Laut Aussage unseres Guides überwinden die Elefanten den Elektrozaun
auf zwei Wegen:
1. Sie erschnüffeln die Spannungsführenden Drähte, ohne sie zu berühren.
Mit einen gezielten Tritte zwischen den Drähten durch wird dann
ein Zaunpfahl umgeworfen.
2. Ein Baum in der Nähe des Zaunes wird so umgeworfen, dass er auf
den Zaun fällt und den mit umreisst.

Die Wartungskosten beim Zaun sind sehr hoch.
Somit kann es etwas dauern, bis die Löcher wieder geflickt sind.

Warzenschweine buddeln sich gerne unter den Zaun durch.
Da können sich auch Löwen durchzwängen.

Einheimische schneiden Löcher in den Zaun um illegal Zugang zum Park
zu bekommen. Pro Jahr sterben im Schnitt zwei illegale Fischer durch
Krokodil oder Hippo, die sie vom Einbaum werfen.

Gruss Bernd

PS Ich weiss nicht, wie ein Elefant Spannungen erschnüffeln kann.
Ich kann mir aber vorstellen das im Elektrostatischen Feld des
spannungsführenden Drahtes sich die Härchen ausrichten und damit
kleinste Kräfte übertragen. Da Elefanten sehr sensible Näschen haben,
um z.B. Wasser zu erschnüffeln könnte das durchaus wahr sein.
Kennst sich da jemand mit aus?
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Themenstarter22 Beiträge · seit 201007. Juli 2013 · #14
Wir möchten hier kurz über die NPs/Lodges berichten, dies soll aber kein Reisebericht sein, sondern lediglich den Malawi-Interessierten helfen, ihre Reise zu planen.

Lifupa Lodge
Die Lodge ist gut zu erreichen. Von Lilongwe geht es auf der Teerstraße nach Norden, die letzten 20-25 km Schotterpiste. Drei Kategorien: „Safari Hut“ ($15/Nacht, Hütte mit zwei Betten, Gemeinschaftswaschraum), etwas abseits vom Hauptgebäude. Standard- ($80) und Luxus- ($120) Chalet mit Ensuite-Bad. Die Managerin war sehr freundlich und kam uns äußerst entgegen. Unser mitgebrachtes Essen wurde sehr gut zubereitet, man kann aber auch dort bestellen. Der Kasungu NP hingegen ist enttäuschend, was die Fauna angeht. Es wird wohl viel gewildert, die einstige Elefantenpopulation von 2000 Tieren ist auf 100 geschrumpft. Ansonsten haben wir lediglich ein paar Pukus gesehen. Das Gebiet ist stark von Tsetses bevölkert. Es gibt einen kleinen Felsen, den man erklimmen kann und von dem aus man einen herrlichen Blick nach Sambia hat. Wir mussten stets einen Wildhüter mitnehmen.

Luwawa Lodge
Gut zu erreichen, von der M1 noch etwa 15 km auf einer Piste. Etwas in die Jahre gekommene Unterkunft, aber insgesamt ok. Netter englischer Inhaber. Es war sehr ruhig und abgeschieden. Von den Wandermöglichkeiten konnten wir nicht viel wahrnehmen, da wir nur eine Nacht hatten.
Chelinda Camp
Die Strecke nach Chelinda ist ab Rumphi sehr schlecht, von dort sollte man 4-5 Stunden einrechnen. Damals war eine Brücke defekt, sodass wir den 4x4-Trail nehmen mussten (Abzweig 12 km nach Thazima Gate), der landschaftlich sicher schöner ist und in der Trockenzeit auch ohne 4x4 machbar ist. Die drei Chalets sind sehr rustikal eingerichtet. Ein Angestellter macht morgens und abends Feuer im Kamin, da es relativ frisch wird. Das Essen war ok. Landschaftlich ist der Nyika NP interessant. Vonseiten der Fauna haben wir Pferdeantilopen, Zebras, gelegentlich einen Duiker und ein paar Vögel gesehen. Die Elands hatten sich leider versteckt.

Makuzi Beach Lodge
Gut zu erreichen, da unweit der geteerten M5. Schöner Platz der Lodge am See, eigener Sandstrand, so um die 12 Chalets . Eine traumhafte Bar, etwas erhöht gelegen. Gutes Essen. Man kann schön faulenzen, ein bisschen mit dem Kanu auf den See. Zahlreiche Aktivitäten werden angeboten (klettern, reiten, wandern). Der Preis war glaube ich $100/pPN mit FB.

Ntchisi Forest Lodge
Schlecht zu erreichen, die letzten 20 km dauern 1 Stunde durch zahlreiche kleine Dörfer. Die Lodge selbst ist sehr schön gelegen, bei gutem Wetter mit Blick auf den See, ein toller Garten umgibt das Hauptgebäude. Ein dänisches Ehepaar führt die Lodge, es gibt eine schöne Bar und eine nette Atmosphäre mit Kerzen und Kamin. Die Zimmer sind etwas klein, aber total ok. Das Essen war sehr gut. Unweit der Lodge gibt es einen Urwald zu besuchen, was wir aber aus Zeitgründen nicht geschafft haben. (95$/pPN mit Abendessen + Frühstück)

Thornicroft Lodge (Sambia)
Für den Grenzübertritt sollte man Zeit einplanen, wir haben 1-1,5 h gebraucht. Die Straße von Chipata aus ist über 40 km geteert, der Rest steht kurz vor der Vollendung und ist momentan noch schlecht befahrbar. Theoretisch gäbe es einen kleinen Flughafen, über den einige Gäste direkt gekommen sind. Die Lodge gehört zu den preiswerteren, da sie kurz vor dem Park, aber eben außerhalb liegt. Die Zeltchalets sind schön, das Personal freundlich, das Essen sehr gut. Es ist ein Gamedrive morgens und nachmittags/abends (mit Nachtfahrt) enthalten. Der South Luangwa NP ist – wie ja sicherlich bekannt – ein Hit.

Korean Garden Lodge
Für den Preis von 80$ für ein Doppelzimmer ist das Gebotene zu teuer. Die Zimmer sehr in die Jahre gekommen, das Essen mittelmäßig.

Wir haben über ein Reisebüro in München gebucht. Geflogen sind wir mit Ethiopian Airlines. Im Vergleich zu SAA waren sie nur halb so teuer. Die Flieger sind leider nicht besonders sauber, aber der Flug war ok (Zwischenstopp in Addis und Lubumbashi, auf dem Rückweg in Addis und Karthum). Die Agentur vor Ort war Land & Lake, die wir überhaupt nicht empfehlen können. In der Lifupa Lodge sollten wir die Safari Hut bekommen und in der Makuzi Beach Lodge eine Unterkunft, die für Jugendgruppen gedacht und auch entsprechend vergammelt war. Das konnten wir im Angesicht des Endpreises nicht verstehen. Trotz anderslautender Ankündigung („Toyota Geländefahrzeug“) haben wir von Land & Lake einen RAV4 bekommen. Nach Reklamation sind wir auf dem Weg nach Sambia dann auf einen Nissan Patrol von Crossroads Car Hire gewechselt, der ok war. Die Etappen von Luwawa nach Chelinda, von Makuzi nach Ntchisi und von dort nach Sambia sind zu lang, man sollte sie aufsplitten oder als reinen Fahrtag ansehen. Malawi war Ende Oktober landschaftlich manchmal nicht sehr schön, da viel abgebrannt wird. Die NPs fanden wir nicht so toll wie in Botsuana, Tansania oder Namibia. Es wird wohl viel gewildert. Ein anderer Tourist empfahl uns den Majete Park (privat geführt), auch der Liwonde NP soll schön sein, wie hier im Forum berichtet wurde. Die Benzinversorgung war ein Problem, jetzt mag es anders sein. Wir haben deswegen ein Jerry Can auf dem Markt gekauft. Die Menschen sind sehr freundlich und hilfsbereit, auch die Polizisten. Der South Luangwa NP ist traumhaft, wir können es nur jedem empfehlen, ihn einmal besucht zu haben. Trotz einiger Aufregungen war es ein sehr erfahrungs- und abwechslungsreicher Urlaub.
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2013
Themenstarter22 Beiträge · seit 201007. Juli 2013 · #15
Bilder Teil 2
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2013
Themenstarter22 Beiträge · seit 201007. Juli 2013 · #16
Bilder Teil 3
Themenstarter22 Beiträge · seit 201007. Juli 2013 · #17
und der letzte Teil. Weil es die Dateinamen verändert hat: 1-6 Kasungu NP, 7-9 Luwawa, 10-11: auf dem Weg nach Mzuzu, 12-17 Nyika Plateau, 18-21: Makuzi Beach Lodge, 22: Ntchisi Forest Lodge, 23-29: Thornicroft Lodge, 30: Korean Garden

Viele Grüße, Andreas
zuletzt bearbeitet 07. Juli 2013