RodrigoThemenstarter1'125 Beiträge · seit 200628. Mai 2012 · #1
Guten Abend an alle, es macht ja Spaß, mit den Urteilen und Vorurteilen gegenüber dem Landrover zu spielen. Ich tue das auch – z.B. als ich Ralf ironischerweise vorwarf, ein schlechter Mensch zu sein. Er versteht das, weil er den Hintergrund kennt. Für andere: Ich hatte in einer Werkstatt in Keetmanshoop nach der Batterie sehen lassen. Das wurde gemacht, aber man versäumte anschließend, die Batterie festzuzurren (Ich Esel habe nicht nachgeprüft!!!). Sie verrutschte; die Kontakte kamen mit ‚Erde‘ in Berührung: Kabelbrand, Totalausfall. Ralf hat mich gerettet. Aber wer ist daran schuld? LR? Als ich meinen LR 1993 von der südafr. Armee kaufte, hatte der Wagen jahrzehntelang an der Grenze am Limpopo gestanden. Keinen km gefahren. Ergebnis: Überall leckte Öl. Typisch LR, würde man sagen. Stimmt aber nicht. Ich habe repariert, neue Schläuche einbauen lassen etc. Und seit 15 Jahren verliert er kein Öl mehr, nirgends ist eine undichte Stelle, es ist wie bei einem neuen Motor. Er schnurrt so leise, wie man das bei kaum einem neuen Auto genießen kann. Und ich gebe zu bedenken: Der Motor ist ein Originalmotor von 1963, da ist nichts Neues eingebaut, alles original. Man bekommt Schwierigkeiten beim Getriebe (v.a. 4x4 und Low Range, das war wohl schon zu Anfang so), aber der Motor und der Rest funktionieren tadellos. Zeigt mir ein mitteleuropäisches Auto, das nach 50 Jahren bei dieser Beanspruchung noch so funktioniert. Ich kann bei meinem Toyota Verso, den ich hier fahre, nichts reparieren, nicht weil nichts kaputtginge, sondern weil ich Elektronikteile nicht reparieren kann. Keiner kann das. Und nun fahrt mal damit durchs südl. Afrika. Ihr seht ganz schön belemmert aus. Nein, Ihr seht, es ist eine Liebeserklärung. Aber zur Liebe gehört auch die Verzweiflung, ich gebe das ja zu. Sagt schon Goethe. Nur so als Ergänzung. Noch einen schönen Pfingstabend! Rodrigo
@rodrigo: Allrad-Fahrzeuge mit 50 + sind ja nicht mehr so viele im Verkehr anzutreffen mit denen ein Landy vergleichbar wäre. Spontan fallen da so die ganz kleinen Unimogs der Baureihen 2010 / 411 ein, die aus schlappen 1800 ccm Hubraum zwischen 30-32-34 Diesel-PS generieren und mit max 50 km/h eben als Universalmotorgerät durch die Geografie fahren. Die nächst größere Baureihe 404 mit dem Universal-Benzin-Motor als 6-Zylinder (2300ccm) bietet weniger Hydraulik, dafür mehr Ladevolumen und meist Cabrio-Feeling; viele schwören auf diese Alleskönner und einige kennen sicherlich den 404 noch aus ihren „Bundeswehr-Dienstzeiten“, vom THW, Roten Kreuz oder aber zumindest den/die von Carsten Möhle in Namibia/Dtschl. Beiden Baureihen stehen die Spiralfedern gut zu Gesicht; hier hat Land Rover erst 1983 „umgedacht“ 😉 .
@ all: Wer die LRO (Land Rover Owners) Zeitschrift im puren Englisch zur Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse liest, wird erstaunt sein, wie vielfältig das Thema „Land Rover“ sein kann, von den Ur-Protoypen der Series I (als Jeep-Derivat 1947) über die schon legendären Series II und III (alle Blattfedern, was ja auch nicht schlecht sein muss) bis hin zu den Baureihen 90 (110/127/130) (im Jahr 1983) und Range Rover (1970)findet sich in munterer Schreibe alles rund um das Thema Land Rover, garniert mit vielen Fotos und Kommentaren. Die LRO nimmt einen mit in alle entlegenen Winkel der Erde, stets nach dem Motto „da läuft auch noch einer“ oder „da ist ein ganzes Rudel unterwegs“. Auch die Folgemodelle werden ausführlich behandelt (Discovery und Co.).
Man muss ihn mögen, diesen Landy – wobei wir auf ihn 1986 als Series III Stage I V8 (gab es in dieser Form seit 1971) gestoßen sind: stets mit richtig Kraft und gutem Durst durch das damalige Süd-West-Afrika. Da hatten die Station auch noch ein Tropendach montiert und boten (wie auch heute) vorne drei Sitzplätze und jede Menge Zuladung (mit Mann und Maus). Das war schon sensationell; ein Landy mit Range Rover – Technik (permanenter Allrad, zentrale Diff.-Sperre) und das als Serienfahrzeug.
Bei einem Farmer entdeckten wir im gleichen Jahr einen Landrover aus den deutschen Tempo-Werken (250 Einheiten wurden dort für den Bundesgrenzschutz in Lizenz gebaut); er dient(e) als Jagd- und Farmwagen und war „liebstes Kind“ des Farmers. Kurz, offen, gut reparabel, wendig unterwegs und extrem laufruhig und leise und unempfindlich gegen maximale Beanspruchung. Land Rover sind – neudeutsch – „kultig“ und vermitteln das Gefühl von möglichen Abenteuern und Expeditionen in allen Erdteilen; kommt man irgendwo in eine verlassene Gegend, war/ist der Land Rover schon da.
Es dürfte schon eine Art „Glaubensfrage“ sein, einen Landrover zu mögen und dann auch mit den artspezifischen Unzulänglichkeiten umzugehen. Als 1,90 Meter-Fahrer baute man früher schnell das gut demontierbare Oberteil mit Schiebefenster der Fahrertür ab, damit Platz für den Ellenbogen ist; bei den neueren kurbelt man die Seitenscheibe herunter…
Im Ergebnis haben wir „auf Landrover“ im Südlichen Afrika und auch in Australien spannende Fahrten erlebt und viel gesehen, waren erstaunt über die Robustheit und die weitestgehend guten Reparaturmöglichkeiten im Busch sowie die wirklich universellen Einsatzmöglichkeiten abseits der letzten Straßen und Wege.
Dennoch setzen wir heute nicht (mehr) auf Land Rover – eigentlich schade – aber für uns sind abgerissene Steckachsen (geht auch ohne) und die ständigen „Reviermarkierungen“ 🤪 durch allerlei Tropfen genauso nervig, wie der vierte Einbau eines Dichtungssatzes für die Servolenkung in 14 Tagen und die beengten Platzverhältnisse auf dem Fahrersitz oder aber die schnell sich auflösenden Stahlskelette der Aluminium-beplankten Türen (jeder Landy hat da so sein „galvanisches Element“ an Bord, leider nicht zur Stromversorgung). Da tut es auch ein Japaner ganz gut.
Allen Land Rover Freunden also weiterhin viel Erfolg mit dem 4x4 und allen „Nicht-Enthusiasten“ eine entsprechende Toleranz und Geduld , wenn der „Landy-Bacillus“ wieder umgeht – es kann ja auch nicht jeder TOYOTA fahren, meint steenbok
Das is ja mal eine schöne Liebeserklärung an deinen Rodrigo!!! Und klar versteh ich deinen Humor, wir sind ja schließlich Schwaben, wir Beide !! Also, Dir allzeit gute Pad und immer einen Jeep oder Land Cruiser in deiner Nähe, zum abschleppen !! Hoffe Dich bald wieder zu sehen !!!
Das is ja mal eine schöne Liebeserklärung an deinen Rodrigo!!! Und klar versteh ich deinen Humor, wir sind ja schließlich Schwaben, wir Beide !! Also, Dir allzeit gute Pad und immer einen Jeep oder Land Cruiser in deiner Nähe, zum abschleppen !! Hoffe Dich bald wieder zu sehen !!!
Grüßle
Ralf
Miss Ellie1'723 Beiträge · seit 200929. Mai 2012 · #5
das passt hier grad so schoen rein ... ich schliesse mich euch an, ich liebe land rover, auch wenn ich von mechanik keine ahnung habe
[b]"eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es, dass das Wort Tierschutz ueberhaupt geschaffen werden musste" theodor heuss
Rocky1964709 Beiträge · seit 201129. Mai 2012 · #6
ich fühle mich provoziert..., aber das ist sicher auch der Sinn des Threads? Britisch-Indischer-Edelrödel... 🙄 😊 😣
Die Landy-Fabrik in Solihull hatte auch schon einmal bayrische Eigner, die mit dem blau-weißen-Logo 😉 . Und natürlich soll der Thread nicht provozieren, sondern informieren 🤪 ; auf jeden Fall war der BGS-Landrover vom deutschen Vidal & Sohn Tempo-Werk aus Hamburg-Harburg gar nicht so übel und aus Stahlblech gefertigt und keine "Aluminium-Karausche".
Nun müsste ja eigentlich der Toyota-Thread kommen... 🙂
KLKleineliebe50 Beiträge · seit 201201. Juni 2012 · #8
Hi, die Landy-Fraktion wird begeistert sein, auch wenn der Artikel schon älter ist: http://www.az.com.na/lokales/land-rover-treffen-bricht-rekorde.144935.php Nun wissen wir dazu, dass immer noch zwischen 75 und 85 % Prozent aller jemals gebauten Landrover natürlich noch laufen und einsatzfähig sind; wahrscheinlich ist der Umsatz mit zu verkaufenden Ersatzteilen für die Landrover deutlich höher als der Umsatz von Neufahrzeugen 😉 . Und deswegen bauen die den auch nur weiter. Der komisch-blaue lange Landrover von Matchbox aus den 70er Jahren lief schon nicht so gut, aber er hat zumindest nicht geölt und rosten tut er auch nicht. Viel Spaß mit den Landrovern dann mal weiterhin, wie heißt es doch: "Es gibt immer was zu tun", meiner bleibt dann mal im Regal stehen, der alte blaue - ein Hauch von Nostalgie.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200609. Juni 2012 · #9
Rodrigo schrieb:Und seit 15 Jahren verliert er kein Öl mehr
... ein englisches Auto, das nicht oelt, ist defekt.
Mit freundlichem Grinsen Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Also ich bin kein LR Fan mehr. Die Ksiten gehen einfach zu schnell kaputt. Ich habe Personen kennen gelernt, die eine Fachwerkstatt in Keetmanshoop haben. Fahren nur LR und die sagen das es stimmt, dass viele LR früh kapitt gehen, aber gerade der defender lässt sich schnell reparierren im gegensatz zu den dem Elektronik Schrotts z.B. Diskovery TD4. Man muss halt wissen was man will. Beim defender spielt einfach auch der Mythos mit. Und man darf nicht vergessen alle LR sind verdammt gute Gelände Fahrzeuge. was ja gerade für Afrika nicht verkehrt ist.
Zur frage welches auto noch so lnage hält? Ich würde Sagen Toyota landcruiser HZJ. das so genannte buschtaxi, würde ich immer bevorzugen. Da die Langlebigkeit besser ist.
MFG
camelthorn409 Beiträge · seit 200909. Juni 2012 · #12
Landrover oder nicht Landrover, das ist hier die Frage...
Ich liebe an sich solche Diskussionen und wie immer wieder versucht wird, emotionale Praeferenzen argumentativ zu unterfuettern bzw. zu entkraeften. Die Landy-oder-nicht Frage ist nun mal nicht auf dieser Ebene zu klaeren. Nicht durch Keetmanshooper Kommentare und nicht durch penible Pannenstatistiken. Vielleicht sollten Psychologen zu Rate gezogen werden. Ich wuerde eher die Philosophie bemuehen, die schon in der Antike die verschiedenen Menschentypen in Epikuraeer und Stoiker unterschied. Stoiker sind die pragmatischen Funktionalisten, also die, die sich mal eben schnell unter die Dusche stellen. Epikuraeer hingegen sind die Genussmenschen, also die, die ein Schaumbad einer Brause vorziehen.
Landy-Liebhaber sind nun mal Epikuraeer.
Gruss
Camelthorn
"Nothing is more powerful than an idea whose time has come" (Victor Hugo)
Landrover = Epikuraeer = Genussmenschen - naja, das kann man so oder auch so sehen 🙂
Ich würde sagen, wenn Land Rover Defender Fahrer Epikuraeer sein sollen dann brauche Sie zumindest unterwegs mit Ihrem 4x4 starke Nerven. Weil Sie immer zwischen ungeplantem Ausfall und mit lauten Innengeräuschen unterwegs sind. Aber warum auch immer - ich finde den Defender 110 auch (trotz sehr nachdenklichen eigenen Erfahrungen) immer noch schöner als einen langweiligen gut funktionierenden Hilux oder HZJ. Ob es sinnvoll ist im Toyota Land Afrika seine 4x4 Trips mit einem Land Rover Defender zu unternehmen lassen wir mal dahin gestellt
mafrot: "ich finde den Defender 110 auch (trotz sehr nachdenklichen eigenen Erfahrungen) immer noch schöner als einen langweiligen gut funktionierenden Hilux"
Also ich bin kein LR Fan mehr. Die Ksiten gehen einfach zu schnell kaputt. Ich habe Personen kennen gelernt, die eine Fachwerkstatt in Keetmanshoop haben. Fahren nur LR und die sagen das es stimmt, dass viele LR früh kapitt gehen, aber gerade der defender lässt sich schnell reparierren im gegensatz zu den dem Elektronik Schrotts z.B. Diskovery TD4. Man muss halt wissen was man will. Beim defender spielt einfach auch der Mythos mit. Und man darf nicht vergessen alle LR sind verdammt gute Gelände Fahrzeuge. was ja gerade für Afrika nicht verkehrt ist.
Zur frage welches auto noch so lnage hält? Ich würde Sagen Toyota landcruiser HZJ. das so genannte buschtaxi, würde ich immer bevorzugen. Da die Langlebigkeit besser ist.
MFG
Also, was glaubst Du, was in einem Defender TD5 drin ist. Oder TDI. ELEKTRONIK. ABS, Motoorsteuergeraet,....
Wenn Du was ohne willst, musst Du schon weiter zurueckgehen. Mein Serie IIIs funktioniert seit 27 Jahren und 400Tkm ohne Elektronik. Nach dem Starten koennte ich die Batterie rauswerfen und fahren bis die 200 Liter Diesel weg sind...
Alle modernen Autos (Laandrover wie Toyota) haben Elektronik drin, nur Werkstaetten fuer Toyota gibt es deutlich mehr...
also erst einmal vorweg: wir fahren beides, toyota cruiser hjz und land rover defender tdi.
der hjz ist ein tolles alltagstaugliches auto mit wenig unnötiger technik. der 4.2 ltr. diesel braucht allerdings unter last doch recht viel diesel (14-18 ltr) und der 6 zyl. diesel (ohne turbo) ist auch etwas schlapp....
der defender mit seinem 4 zyl. 2,5 ltr. turbodiesel bringt überwiegend gute leistung mit angemessenem verbrauch (max 15 ltr:), ist zwar auch etwas anfällig, aber wirklich leicht zu reparieren.
grundsätzlich würde ich immer einen landy denen empfehlen, die auch bereit (und in der lage sind) zu schrauben bzw. etwas zu reparieren.
wer das nicht will (oder kann) sollte lieber einen cruiser nehmen und dann eben akzeptieren -wenn er denn liegen bleibt- dass man es nicht allein richten kann und hoffen, dass eine werkstatt in der nähe ist oder jemand in den nächsten tagen vorbei kommt, der ahnung hat... 🙂
am tollsten finden wir aber die vielen landy-witze... 🙂
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@ die alten Landys Das Match Landrover Defender vs. Toyota Landcruiser ist am Markt wohl schon seit einiger Zeit mit eindeutigem Endstand entschieden und Geschichte. Dazu ein paar Erinnerungen aus den ersten Spielminuten: Wenn sich in den 60er-70er Jahren Private in SA überhaupt ein Allradfahrzeug zugelegt haben, haben sich viele für LR entschieden, weil es der einzige Allrad mit durchgehender Kabine war (SW in verschiedenen Varianten). Andere SW waren nur Rangerover und Jeep Wagoneer, die aber sehr teuer waren, wenig Platz boten und noch mehr gesoffen haben als damals üblich war. Die wenigen anderen Allradler, wie Ford oder Toyota Landcruiser, gab es nur als Pickup mit separatem Canopy, also ohne Verbindung zur Fahrerkabine, was als Familienfahrzeug schon sehr störend war. Ich hatte damals einen Landcruiser pick up, Baujahr früher 70er, dessen genaue Typenbezeichnung ich nicht mehr weiß. Er hatte einem 4,2 l, 6 Zyl. Reihenmotor, Benziner mit einem Vergaser fast so groß wie das Motörchen meines späteren Puch 500ers. Einen SW-Um/Aufbau zu beschaffen, war damals gar nicht so einfach. Die Karosseriespengler meinten, dass dieser die Verwindung nicht aushalten und brechen würde. Unsere erste Version war daher eine flexible Balgenverbindung zwischen dem Canopy und der Fahrerkabine, nicht gerade toll. Ein Jahr später hat der Spengler dann gemeint, jetzt wüsste er wie es geht und mir einen SW-Aufbau angefertigt, fast ein Prototyp. Damit sind wir noch zwei Jahre komfortabel und ohne Probleme gefahren. Ein Freund hat etwa zeitgleich, weil er einen SW wollte, einen neuen LR Defender gekauft, das damals erste 6 zyl. V-Modell, aber noch mit unsynchronisiertem Getriebe (70er Jahre !!). Ich war immer sehr beeindruckt, wenn er unter Fahrt Allrad und Untersetzung zugeschaltet hat, hohe Schule für Zwischenkuppeln und –gas. Ich habe das nur im Stand gemacht und dann blieb das so bis es nicht mehr gebraucht wurde, basta!! In den drei Jahren, in denen wir gemeinsam unterwegs waren, hat er 2x Halbachsen abgedreht. Nach einem Jahr hat das Getriebe stark geleckt und nachdem sich die Fachwerkstätte außer Stande erklärt hat, das Problem zu lösen, hat er das selbst gemacht, weil er solche Sachen konnte. Beim Getriebeaus- und rückbau habe ich geholfen, weil mangels Hebebühne und Grube, das Getriebe durch die Fahrerkabine herausgehoben werden musste. Und das ging nur, weil der LR Kabinenboden die konsequente Weiterentwicklung der Rahmenbauweise war. Echte britische Ingenieurskunst, Streben aus Winkeleisen und die Löcher dazwischen mit einzelnen Blechen zugemacht, jedes einzeln verschraubt, mit Dichtungen. Es könnte aber auch sein, dass diese Fertigungsweise ein Tribut an den südafrikanischen „local content“ war, wonach sich die Steuer beim Neuwagenkauf nach der örtlichen Fertigungstiefe richtete. In den folgenden 25 Jahren wurde an diesem Defender so ziemlich alles überholt und erneuert, was anfallen kann. Aber andererseits, wie viele Autos würden 30 Jahre ohne Zylinderkopfreperatur laufen? Trotzdem nur machbar, wenn man alles selber machen kann. Schließlich ging er an einen Sammler, der unwahrscheinlich stolz und erfreut war, dieses tolle Stück ergattert zu haben. Es heißt ja, wo die Liebe hin fällt…………………. Aber andererseits sind auch viele Defender Hunderttausende Km ohne große Probleme gefahren. Keine Ahnung, wovon das abhängt. Viele Jahre später und nach langer Absenz von Afrika hatte ich 1x auch einen Defender gemietet. Am dritten Tag hat der Öldrucksensor den Geist aufgegeben; keine große Affäre, tauschen wir halt im nächsten Ort…. dachten wir. Zwei Wochen später war dann klar, dass LR Fachwerkstätten schon eine Seltenheit in Toyota territory sind. Wird noch spannend, wie das neue Match zwischen Platzhirsch Toyota und den Chinesen und Indern ausgehen wird; 30 % Preisdifferenz ist schon happig für die einheimische Käuferschicht. Ansonsten sind wir 5 Wochen lang problemlos gefahren. Beeindruckt hat mich der geringe Verbrauch und der Fahrkomfort (verglichen mit dem schlingernden und stoßenden LC pick up in den 70ern). Ich habe vor der 4th bridge meine Sonnenbrille am Kotflügel liegen lassen und nach der Brücke lag diese noch drauf. Spricht für die LR Federung (und meine Fahrweise). Grüße Werner PS.: Als ich meinen o. e. erwähnten Puch 500er, tip top gepflegt und schon in den Oldtimer-Jahren, verkauft habe, wollte ich den Käufer auf ein paar anstehende Arbeiten hinweisen. Er war aber dafür nicht ansprechbar oder aufnahmefähig, hatte einen glasigen Blick, wollte nur mehr dieses kleine rote Kabrio und hätte es auch mit eckigen Rädern gekauft……………wo die Liebe hinfällt.
Auch wenn ich unseren alten Landy liebe (weil man eben (fast) alles seber reparieren kann), das naechste wird ein Landcruiser. Wenn ich mit dem IIIs zu Landytech in Whk fahre verschwinden alle, Ersatzteile schwierig, vieles wie Bremsen einstellen ein Geduldspiel und unsicherem Ausgang. Empfehlung: Klauen lassen, haupsache der rkommt nicht wieder 🙁 .Den Landcruiser auf der Lodge (Gameviewer) habe ich auch lieben gelernt, was besser ist?? Das ist wirklich etwas zwischen Lebenseinstellung und Wahnsinn). Aber ich wuerde mir hier auch keinen Audi Q7 fuer das Gelaende aussuchen, mit einer Fachwerkstatt in Namibia...
Auch wenn ich unseren alten Landy liebe (weil man eben (fast) alles seber reparieren kann), das naechste wird ein Landcruiser. Wenn ich mit dem IIIs zu Landytech in Whk fahre verschwinden alle, Ersatzteile schwierig, vieles wie Bremsen einstellen ein Geduldspiel und unsicherem Ausgang. Empfehlung: Klauen lassen, haupsache der rkommt nicht wieder 🙁 .Den Landcruiser auf der Lodge (Gameviewer) habe ich auch lieben gelernt, was besser ist?? Das ist wirklich etwas zwischen Lebenseinstellung und Wahnsinn). Aber ich wuerde mir hier auch keinen Audi Q7 fuer das Gelaende aussuchen, mit einer Fachwerkstatt in Namibia...
Eben wurde ich zitiert, dass wohl ein HZJ auch elektronik hat. Die die ich kenne (und ich rede von den Buschtaxis nicht die Neue Generation), waren rein Mechanisch. Beim defender, zumindestens die alten waren genauso aufgebaut, wibei der defender sich ja auch stettig entwickelt.
Dennoch habe ich mit toyota bessere erfahrung gemach als Land Rover und meine Meinung wurde mit einigen Landy Fahrern auch geteilt.
Aber das muss und darf nicht vergessen werden, diese alten off-roader sind mir lieber als die bescheuerten (sorry für meinen Ausdruck) SUV. auch die neuen gelände fahrzeuge sind nicht Geländetauglich.
Ob ein Vergleich LR VS T HZJ sinn macht? Ich weiss es nicht, denn im endeffeckt gejt es hier um den Mythos, um den geschmack. Dieser ist bekanntlich subjektiv. Da macht es auch keinen Sinn darüber zu debattieren. denn beide Fahrzeuge haben definitiv Vor- und Nachteile.