Reisebericht

Schee war´s!!!! CKGR & KTP April 2012

von Fleur-de-Cap · begonnen 23. Mai 2012 · 17 Teile

Teil 123. Mai 2012
Hallo Ihr Lieben,

nachdem doch nun der Druck etwas wächst 😗 , schmeisse ich den nächsten Reisebericht ins Forum. Dabei bin ich mit Lesen der anderen Reiseberichte noch gar nicht durch. Aber gut, so woll Ihr´s haben 😣

Wie bereits beim letzten Mal wurde der Reisebericht von meiner besseren Hälfte geschrieben. Ich habe nur korrekturgelesen bzw. umformuliert 🤩

Fazit des Urlaubs: es war toll, ich will schon wieder planen bzw. habe trotz Widerstands schon angefangen zu planen 😛

Und los geht´s:

Intro - Wie alles begann, Teil 2:
Nachdem Fleur im Mai 2011 glücklich war, wieder trockenen Boden unter den Füssen zu haben, packte sie schon wieder die Sehnsucht und plante die nächste Reise ins südliche Afrika: Nam/Bots 2012!

Dieses Mal wollte sie mehr Spaß haben (= weniger Wasser) und viele MieMiez (sorry Sasowewi 😄 ) sehen. Um ihr die Wartezeit zu verkürzen, haben wir doch kurzerhand eine kleine Katze aus dem Tierheim geholt, unser kleiner Haustyrann und trotzdem Liebling Balou. 😘

Mit entsprechender Überzeugungskraft (auf mich) hatten wir die Vorplanung bereits im Juni abgeschlossen. Es sollte dieses Mal in den CKGR sowie in den KTP gehen. Dank den vielen Reiseberichten im Namibia-Forum konnten wir Carsten Möhle von Bwana Tucke Tucke gleich eine entsprechende Vorgabe machen, die er sofort umgesetzt hat.

Flüge, Campsites, Auto gebucht, und dann hieß es nur noch WARTEN! Und ich musste die Ungeduld von Fleur ertragen.😖 Aber dann: Kurz vor Reisebeginn noch das Forums-Treffen in Kronau zur Einstimmung und es konnte endlich losgehen: Afrika, wir kommen wieder! 😘 🤪 😎

Fortsetzung folgt bald - dann geht es auf Reisen...😜
LG
Fleur
Teil 224. Mai 2012
Hallo Burschi,

als ich das Bild heute mittag kurz angeschaut habe, dacht ich, Du hast meinen Kater geklaut 🤩 Im Ernst, er hatte auch schon ein solches Halsband...

Hallo Jacqueline,

schwarze Miezies sind wohl in...wir sind also im Trend und nicht abergläubisch 😄

Janet,

magst die Süße nicht hergeben? Ich nehm auch noch ne 2. Fellnase auf 😗

So, und jetzt genug geplauscht, es geht weiter:


Dienstag, 03.04.2012:
Leider dann der mehr als holprige Start: Zuerst bestellt uns Air Namibia einen Tag vor Abflug eine Stunde früher nach Frankfurt, um dann, nach Ankunft in Frankfurt 2 Stunden Delay anzukündigen. 😠 Somit hatten wir noch ausreichend Zeit, Sasowewi zu treffen, der eine Stunde
früher fliegen durfte. Um 21 Uhr hieß es dann, nach erfolgreich bestandener Sprengstoffprüfung, gemütlich einchecken. Dann Warten und Bangen, ob es endlich losgeht oder wir für 1 Nacht in Frankfurt stranden. Es gingen schon Gerüchte um 😵 Wir sassen dann endlich mal im Flieger und sassen und sassen..😗 Dann kam endlich eine Ansage aus dem Cockpit, welche uns darüber in Kenntnis setzte, dass in Frankreich gestreikt würde und man nach einer Alternativ-Route suchen würde. Ob es nun das Unvermögen von Air Namibia war oder von Airport Frankfurt, wir durften nicht starten. Zwar war eine Alternativ-Route gefunden, jedoch wurde, da nach 23 Uhr, keine Sondergenehmigung für den Start erteilt.😮 Vielen Dank! Also alle im Enten-Marsch wieder aus dem Flieger, nach 1,5 Stunden Wartezeit wohlgemerkt. 😠 Vor dem Terminal standen dann Busse, welche uns ins Hotel Steigenberger bringen sollte.

Als wir im Hotel eintrafen, war es mittlerweile ca. 23: 45 Uhr. Wir haben unser Zimmer zugeteilt bekommen und wurden dann noch mit einem späten (aber nicht besonderem) Abendessen belohnt.😖
Nach dem Essen noch kurz an die Bar, ein Viertele Wein getrunken (mei haben die Preise!), E-Mail gecheckt, Info an den Autovermieter und um 01:30 Uhr endlich im Bett. Schlafen......Morgen früh um 9 Uhr sollte es losgehen....


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Schönen Nachmittag
Fleur
Teil 325. Mai 2012
Feierabend und langes Wochenende 😏

Mittwoch, 04.04.2012
Um 05:45 Uhr kam der Weckruf, Fleur stand senkrecht im Bett 😵 . Duschen, Zähne putzen und ab in die Klamotten von gestern (Merke: immer einen Satz Ersatzwäsche ins Handgepäck).
Wir also um 06:30 Uhr zum Frühstück, um kurz nach 07:00 Uhr draußen Warten auf den Shuttle-Bus. Anschließend am Airport wieder dasselbe Prozedere, inklusive Sprengstoffprüfung...kennen wir ja schon. Dann endlich der Aufruf zum Boarding...nur nicht übermütig werden, noch sind wir nicht gestartet. Doch endlich, um 09:20 Uhr geht es endlich los! Africa, wir kommen jetzt wirklich! 😏

Nach dem Start beginnen wir mit dem Rechnen und anpassen der Reiseroute. Wie können wir diesen Zeitverlust wieder gutmachen und pünktlich zu unseren reservierten CampSites kommen?
Klappt es mit der Abholung am Flughafen durch Asco und können wir vielleicht noch unser Auto übernehmen? Banges Hoffen, das nach immerhin pünktlicher Ankunft um 18:30 Uhr in Windhoek bestehen bleibt. Wir kommen noch relativ gut durch die Immigrations, und müssen dann doch elendig lange auf die Tasche von Fleur warten...quelle merde. 😠

Nach einigem Suchen konnten wir den Fahrer von Asco ausfindig machen, der uns dann der Hoffnung raubte, unser Auto noch am Abend zu übernehmen. Leider war das Office bereits zu. Pünktlicher als es die Polizei erlaubt. 😉


Donnerstag, 05.04.
Wir haben die Nacht dann im Terra Africa verbracht und wurden dort immerhin sehr pünktlich und wunschgemäß früh um 07:45 Uhr von Asco abgeholt. Das Terra Africa sei an dieser Stelle auch lobend erwähnt. Wir wurden sehr herzlich begrüßt und die Betreuung dort war ausgesprochen gut!
Nach einem leckeren Frühstück, inkl. Eier mit Speck und Würstchen, wurden wir dann abgeholt und zu Asco gefahren. (Terra Africa: Übernachtung + Frühstück 1080 NAD)

Unser Zimmer:


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Unser Fahrzeug bei Asco stand bereits fertig da, inkl. der dicken Puschen 😉 (welche letztes Jahr noch etwas diskutiert werden mußten). Einweisung durch einen der Jungs, beladen des Autos mit aktuell 45.000 KM (leider nicht unser Auto vom letzten Jahr) und los zum Shoppen. Eigentlich wollten wir zur Merua Mall, sind jedoch schneller in der Wernhill Mall gelandet. Auf zu Pick´n Pay und ab ins österliche Getümmel. Wir haben fast vollständig unseren Einkaufszettel abgearbeitet. Den Potije bekommen wir, wie geplant, in Cymot nebenan sowie den von Fleur gewünschten Stuhl für gewisse Momente 😗 Dann Weiterfahrt zu Spar in die Merua Mall, um das gewünschte Game (vakuumiert) zu ergattern.
Wir sind erfolgreich, es tut uns für denjenigen, der nach uns kommt, leid 😈
Vollbeladen fahren wir in Richtung Osten. In Gobabis noch eine kleine Währungsaufstockung (nach gutem Zureden auf den Bankautomaten 🤩 ) und dann weiter bis zur Zelda Farm. Ursprünglich wollten wir heute bis zur El-Fari-Ranch kommen, aber dank von ….lassen wir das, ich schweife ab, haben wir unser Ziel nicht erreicht, was wir sehr schade finden. 🙁
Auf Zelda beziehen wir unsere CampSite, direkt neben einem Leo und richten uns ein. Das Angebot zum Buffet sowie die Cheetah-Fütterung schlagen wir aus. Wir wollen in Ruhe unsere Ordnung im Auto organisieren und die Einkäufe verstauen. Und es gilt den Potije einzuweihen!!! 😏

Nach dem ersten Braii mit schmackhaften Ostrich + Butternut *mjammjam im Potije genießen wir unseren 1. Abend auf der CampSite. Das Essen schmeckt lekker, der Vino auch, alle sind glücklich.
Der Reisebericht wird geschrieben, dabei bekommt Fleur warme Füsse durch den aufgewärmten Potije und der 1. Abend klinkt beschaulich aus. We are back 😎 😘 Gute 1. Nacht im Dachzelt!
(Zelda Farm: Campsite 120 NAD).

P.S: Bilder werden nachgereicht...die Technik will mal wieder nicht oder ich hab´s net im Griff 😠

Wünsche allen ein schönes langes Wochenende!!
LG
Fleur
Teil 430. Mai 2012
Hallo zusammen,

Besuch ist weg, Haushalt wieder tiptop, es geht weiter:
ich starte einen neuen Versuch und hoffe, die Bilder geladen zu bekommen. 😠 Ansonsten werden sie auch hier nachgereicht...:S


Freitag, 06.04.
Am nächsten Morgen stehen wir bei Sonnenaufgang auf – unsere Nachbarn sind ebenfalls schon am räumen und kurz darauf abgereist. Fleur und ich geniessen das 1. Frühstück unter den gewohnten Bedingungen – eine Pfannen-Akrobatik. Es gibt Eier, Speck, Zwiebeln, auch das gute Nutella darf nicht fehlen. Dazu frischer Kaffee und BASF-Orangensaft, aber man kann nicht alles haben.

Fleur beobachtet noch eine ganze Weile ganz entzückt ihre 1. Erdmännchen und dann geht es weiter....



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...Zügig zur Grenze. Es ist Karfreitag und die Schlange ist zum Glück nur in Richtung Namibia enorm. Jeder will anscheinend raus aus Botswana, außer uns wollen jedoch nur sehr wenige rein. 😉
Folglich geht es ausnahmsweise schnell, alle Formalitäten inkl. Road-Tax sind schnell erledigt.
Zähe Strecke über den Highway bis nach Ghanzi, wo wir den Tank füllen. Weiter geht’s zur El-Fari-Ranch, wo die erste Übernachtung im Dachzelt geplant war. Es gibt ein herzliches Wiedersehen mit den Besitzern! Dort mit entsprechendem Holzproviant versorgt, geht es dann weiter mit Ziel Motopi Pan im CKGR.

Direkt vor dem Kuke Fence (Gott sei Dank 😗 ) geht es dann rechts ab, immer am Vet Fence entlang, bis wir nach ca. 40 km das Tsau Gate erreichen. Die üblichen Formalitäten, ein kleines Schwätzchen 😛 , dann geht es weiter und ab jetzt heißt es: immer schön die Augen offen halten 😎


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Leider sehen wir nicht allzuviel, nur die üblichen Verdächtigen 🙁 . Aber wir sind ja erst am Anfang unserer Pirschfahrt(en). 😛

Kurz vor dem Motopi Waterhole geht es dann, entgegen der Anzeige des Navis, rechts ab zu den CampSites. Die Strecke ist „Off-Road“ und die Reihenfolge der CampSites bringt uns unterwegs ins Grübeln 🙄 . Die erste CampSite ist die Nr. 2, darauf folgt die Nr. 3 und wir fragen uns, ob wir an Nr. 1 vorbeigefahren sind.:S Wir drehen jedoch nicht um und erreichen am Ende der Pad unsere CampSite Nr. 1. Hätten wir doch in der Schule besser aufgepasst: nach 2 kommt 3 und dann 1 🤩



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Es ist wirklich wunderschön und einsam gelegen. Es ist ganz ruhig, nur die Zähne von Fleur klappern 😣 und es verlässt sie langsam wieder der Mut, als es dunkel wird.😗 Mit viel Überzeugungsarbeit und einem Gläschen Fleur de Cap hält sie es dann aber doch am Lagerfeuer etwas länger aus. Zufrieden und glücklich schlummern wir ein und träumen von den MiezMiez, PuttPutts und MjamMjams, die wir noch sehen werden. 😄



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Schönen Feierabend
Fleur
Teil 501. Juni 2012
Hier ein paar Nachzügler:

Zelda CampSite:

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Motopi Pan 1:


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Es scheint jetzt wieder zu klappen, dann geht es morgen endlich weiter...inkl. Bilder 🤩

Schönen Abend
Fleur
Teil 602. Juni 2012
Hallo Sabine,

das beruhigt mich ungemein, dass ich nicht immer die Einzige bin, die der Mut verlässt 😗

Ich hoffe, das mit den Bildern funzt nun, es geht weiter:

Samstag, 07.04.

Die erste Nacht im Park war sehr unruhig. Es lag nicht daran, dass wir beunruhigt waren, sondern eher am Wind und der Umstellung der Schlafenszeit 😣 . Auch müssen wir uns erst wieder an das Dachzelt und die Stille gewöhnen 😵 . Dummerweise sind wir dann kurz vor der Dämmerung noch einmal eingenickt und ich musste Fleur dann etwas heftiger wecken als sonst 😄 . Etwas verpeilt haben wir das Frühstück gerichtet und das Zelt abgebaut. Gestärkt ging es dann auch bald los und zurück am Camp 3 und amp 2 zur Hauptstrecke, am Motopi Waterhole vorbei in Richtung Süden.
Nach ca. 15 km wurden die Erwartungen vom CKGR schon erfüllt und wir hatten die ersten 2 Löwen (ein stattliches Männchen + dazugehörigem Weib), nur 10 m von uns entfernt. 😄


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Happy von diesem ersten Erfolg geht es weiter über die Passarge Pan. Dann folgt Phukwi Pan und Tau Pan um dann in nördlicher Richtung über die Dünen zur Sunday Pan zu gelangen. Die Dünen bilden keinerlei Schwierigkeiten, unser Hilux packt das problemlos auch ohne 4x4. Wir umrunden die Sunday Pan und machen es uns dann auf unserer CampSite gemütlich. Die Solardusche kommt zum Einsatz und Fleurs Prinzessinnenstuhl 😊 (Die Toilette war von einem Bienenschwarm besetzt und der Deckel abgeklebt).
Der Abenddrive brachte nicht das das gewünschte Ergebnis, trotzdem waren wir mit dem Tag zufrieden und haben bei einem Gläschen Wein samt Lagerfeuer einen schönen Abend.
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Unser Bad 🤩

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Teil 705. Juni 2012
Hallo Hanne,

davon kannst ausgehen, aber Hallo 🤩

Jetzt aber weiter mit dem ollen Bericht:

Sonntag, 08.04.12
Am Ostersonntag machen wir früh am Morgen unsere 2. Sunday Pan Tour (leider ohne nennenswerte Sichtung) um danach hungrig zu unserer CampSite zurückzukehren, um dort gemütlich zu frühstücken. Während unsere Frühstücks kam noch ein offener Wagen aus Maun vorbei. An Bord eine Familie mit 2 Jungs. Sie winken uns zu und drehen auch gleich wieder um...wir sollten uns wiedersehen....😊

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Satt und gut gelaunt geht es an diesem Tag über die Leopard Pan zur Deception Pan, wo die nächste Nacht geplant ist. Irgendwann hatten wir es erwartet, nur nicht im CKGR und schon so früh bei unserem Trip: die CampSite war noch besetzt, mit einem Zelt, 2 Tischen und diversen Gegenständen. 😕 😠 Wir verbringen 1 h auf der CampSite und ruhen uns dabei aus und erhoffen, auf die Camper zu treffen, die unsere CampSite blockieren. 😈 Nach unserer Rast haben wir einen Zettel zurück gelassen (mit einem freundlichen Hinweis, dass wir diese CampSite gebucht haben 😗 ) und sind noch einmal auf Tour gegangen. Wir fahren durch das Deception Valley und die Pan, sowie die Route an den CKKOR CampSites vorbei, immer auf der Suche nach 4 Löwendamen, welche sich lt. Buschfunk in der Nähe des Deception Valley aufhalten sollen.


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Wir kommen nach einer ergebnislosen Fahrt (heißt keine Katzen 😊 ) zurück ans Camp. Ausser einer Antwort auf unserem Zettel hat sich nichts getan. Also bauen wir auf und besetzen unserer gebuchte CampSite mit gemischten Gefühlen und warten ab.
Irgendwann, nach uns unendlich lang vorkommender Zeit kommt ein uns bereits bekanntes Fahrzeug auf die CampSite gefahren. Es ist die Familie, welche uns bereits auf der Sunday Pan während unseres Frühstücks beehrt hat 😐 . Nach kurzer Besprechung stellen wir fest, dass die CampSite doppelt bebucht wurde und arrangieren uns, den Platz zu teilen. Der Abend wird ganz entspannt, vor allem für Fleur, da wir ja nicht alleine bei Dunkelheit sind.😈 So kommen wir endlich zu einem längeren Abend mit Lagerfeuer (sogar 2, da jeder eines hatte). Der Abend wird richtig nett, mit interessanten Gesprächen mit der botswanischen Familie. Um 23 Uhr gehen wir ins Bett, der Vorsatz früh zu starten wird nicht an dem längeren Abend scheitern...😖 😗

Schönen Abend
Fleur
Teil 806. Juni 2012
Hallo Chrissie,

keine Sorge, es kam auch nichts dazwischen. Alles bene 😉


Montag, 09.04.12
Früh, mit dem ersten Tageslicht geht es los, ohne Frühstück und sehr leise. In 15 min. sind wir startklar, d.h. Morgentoilette und Abbau und los geht’s um 6:45 Uhr.😕



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Nach Pirschfahrt im Deception Valley und Deception Pan treffen wir auf unseren (!) 1. heutigen Löwen.😃 A big male und das nur 10-15 m von uns entfernt. Zum Glück hat Fleur nicht schon wieder die Angststarre 😣 und sie filmt diesen schönen Burschen mit seinem lauten Gebrüll.:P Das fehlt leider bei meinen Bildern. So motiviert geht es weiter, es folgen Löwen Nr. 4 + 5 auf dem Weg zur Piper Pan. Dort sehen wir auf der Abendprisch unseren Löwen Nr. 6, ca. 1,9 km von unserer CampSite entfernt. Wie der Abend dann verläuft ist klar. 🤢 😗 😣



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Unsere Löwin (Nr. 4), leider etwas weiter weg:

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Löwe Nr. 5


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Aber zurück zur Anfahrt: Nach den Löwen 4 & 5 finden wir auf der CampSite Lekhubu eine schöne Gelegenheit für ein Frühstück bzw. Brunch. Es ist ca. 11 Uhr und wir geniessen Omelette, Kaffe, O-Saft etc. um dann gestärkt die Fahrt zur Piper Pan fortzusetzen. Hätten wir gewusst, dass dieses Frühstück für einige Zeit die letzte ordentliche Mahlzeit sein würde, hätten wir noch mehr genossen. 😊 An der Piper Pan CampSite Nr. 1 waren wir für uns und haben den Nachmittag erst einmal relaxt. Fleur hat die Hängematte getestet (1. Versuch mit Erfolg 🤩 ) und wir haben geduscht. Die Camp Shower lieferte warmes Wasser und so sauber haben wir uns schon lange nicht mehr gefühlt. 😁 Die CampSite liegt übrigens wunderschön gelegen, inmitte von den sogenannten Geisterbäumen.


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So haben wir uns dann zur Abendtour aufgemacht und sehen dort ja, wie erwähnt, zum Abschluß Löwe Nr. 6 am Waterhole der Piper Pan. Zurück auf der CampSite: Nachdem es dann stürmisch wurde und der Regen begann, musste das Dachzelt erst einmal sturmsicher gemacht werden und die Holzkole verbrannte leider ohne Grillanwendung.😠 Unser Abendmahl bestand dann aus Käse, Salami und Chips im Auto sitzend. Nach ca. 1 Stunde wurde es dann besser und wir konnten aus dem Rest der Kohle noch ein helles Lagerfeuer machen. So hell, dass auch Fleur noch mit am Feuer saß, jedoch zeugte auch das Weiße in den Augen vor einer großen Angst..😖
Solche Worte wir „das nächste Mal nur noch in bewachter CampSite oder nur noch zu viert hatte ich bislang noch nie von ihr gehört (Sie plant allerdings bereits wieder für das nächste Jahr, somit kann es nicht all zu schlimm gewesen sein 😛 ) Wir hatten dennoch einen netten Abend und Fleur ist bei meiner Massage eingeschlafen...Schade 🤪

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Wer findet den Löwen? 😏
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Teil 908. Juni 2012
Hallo Lilytrotter,

also ich hätte gerne noch mehr Katzen gesehen, aber 17 Löwen während der ganzen Tour war ja auch net soooo schlecht 😗 Die schönste Löwensichtung kommt aber noch....

Dienstag, 10.04.

Ohne Frühstück und so früh wie möglich verlassen wir diesen Ort wo es Löwen gibt und machen uns auf dem Weg nach Kang, mit Abstecher nach Ghanzi.


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Wir sind um 10 Uhr am Gate, spülen unsere Sachen und räumen den Camper etwas auf. Einen Wasserschaden gibt es auch, alle Unterlagen + E-Book + Baby (unser Netbook) werden durch den undichten Wasserkanister etwas feucht. 😵 Dann folgen ca. 60 Km Deep Sand + 120 Km Gravel nach Ghanzi. Selten sind wir so verschüttelt worden 😣 und um ca. 13 Uhr erreichen wir Ghanzi. Tanken, Einkaufen am Spar + Halt am Bottlestore, dann nichts wie raus. Das Betteln am Spar-Parkplatz war nicht schön und entspricht nicht unseren Erfahrungen vom letzte Jahr.😕 Dann geht es noch langweilige 240 km in Richtung Kang. Das einzigste Highlight war unser Leopard am Wegesrand, ca. 50 km vor unserer Unterkunft. 3-Mal dürft Ihr raten, ob wir Fotos gemacht haben: natürlich NICHT. Alle Geräte waren zum Laden angeschlossen oder weggeräumt...super!!!! 😗 😣 😠
Um 17 Uhr waren wir auf der CampSite (Kang Kalahari Rest), alles ausräumen und putzen...ein O-Saft ist kaputt und ausgelaufen und jede Menge zum aufräumen. Es wird schon dunkel, das Feuer brennt immer noch nicht richtig und es wird später und später...Die Stimmung ist etwas gereizt 😈 , Hunger, Durst und die lange Fahrt sind die Gründe hierzu. Doch alles wird gut, das Auto ist aufgeräumt, Holz ist geladen, es gibt Gemüse vom Potije ud Springbocksteak vom Grill und wir backen anschl. noch Brot im Potije. Es ist etwas so wie in Europa + Afrika: Oben weiß und unten schwarz, aber für den 1. Versuch sind ca. 70% genießbar schon ok. 😗 🤩
Ich sitze hier am Feuer und kritzle an den letzte Tagen, während Fleur die Sicherheit eines Camps geniesst und auf dem Stuhl einschläft. Jetzt ist sie wach, friert (ca. 12°) und geht in die Heia. Darum ist nun Schluss, gute N8 und morgen geht es in den KTP...viele Löwen...was Fleur dann wohl macht???? Das nächste Mal geht es nach Kärnten...😈 🤩


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Bei dieser Etappe gab es leider kaum Fotos, da es ein Transit-Tag war...aber die nächste Löwen lassen nicht lange auf sich warten 😎
Teil 1009. Juni 2012
Mittwoch, 11.04.

Aufstehen, Frühstücken, Duschen, dann geht es entspannt in Richtung KTP. Einkaufen in Kang kann man vergessen (wir wollten noch einmal Mehl + Holzkohle), also weiter nach Hukuntsi. Dort bekommen wir neben Mehl auch noch Sprit, aber keine Holzkohle (dafür haben wir den Canopy voll mit Holz).

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So gut vorbereitet geht es dann lange ~160 km durch teilweise tiefen Sand, bis wir am Gate von Mabuasehube sind. Unterwegs spielen wir verdammt schlecht Stadt, Land, Fluss 😗 ...um uns die Zeit zu vertreiben. Wir haben uns sogar an afrikanischem Stadt, Fluß, Tier versucht 🤩
Am Gate treffen wir 2 ältere Paare aus der....Schweiz, woher auch sonst (kleiner Spass am Rande) 🤩


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Die Schweizer haben Camp 3, wir Camp 2. Beide Camps liegen nicht sehr weit auseinander und teilen sich die Facilities.
Die Schweizer errichten einen Abwehrwall aus Auto, Planen und 2 Bodenzelten. Fleur wird schon wieder ganz weiß um die Nase 😣 Wir starten zum Nachmittags-Gamedrive, aber ohne großen Erfolg.

Mabuasehube - wunderschön:
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Blick auf die Pfanne:


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Dafür haben wir schon wieder Hektik beim Aufbau, Feuer machen, Essen vorbereiten, bevor es dunkel ist. Es gibt Ostrich vom Grill mit Gemüse aus dem Potije. Lekker, obwohl das Fleisch etwas zäher war wie beim 1. Mal. Wir sehen das Feuer von Camp 1, das der Schweizer und von Camp 4, Leute aus ZA, die noch mit 2 Scheinwerfern in die Pfanne hineinleuchten. Fleur drängelt schon wieder und trinkt den Rotwein noch schneller als sonst.🤔 Dabei sitzen wir eigentlich recht gut in unserem Shade Schelter. Hinter uns das Auto, vor uns das Feuer (es brannte wirklich!). Die Schweizer drehen noch mehrere Runde um ihren Shade Shalter mit dem Auto...das macht Fleur immer nvervöser...😂 Ich glaube, wir waren dann wieder die ersten, die ins Zelt verschwunden sind, aber wir wollen ja auch früher los wie sonst.
Um 3:22 Uhr weckt mich Fleur und beendet meine erste erholsame Nacht.😠 Die Löwen brüllen und sind ganz nah zwischen Camp 2 & 3! Wir lauschen gespannt, bis es ruhiger wird und versuchen wieder zu schlafen. Leider ohne Erfolg bei mir. Fleur hat gleich den Startpunkt auf später verlegt, erst bei genügend Licht soll es losgehen. 🤪



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Teil 1110. Juni 2012
Donnerstag, 12.04.

Um ca. 6 Uhr wecke ich Fleur, wir bauen das Zelt ab und starten um ca. 6:25 Uhr, ungewaschen und gespannt ob wir die Krawallmacher der Nacht entdecken. 😛 Wir fahren in Richtung Camp 4 (ca. 1,5 km von uns entfernt) und beobachten ein kleines Gnu, das irgendwie Schwierigkeiten hat. 😕 2 Schabrackenschakal sind in der Nähe des Gnu´s, halten sich aber vorsichtig zurück. 😮 Die Gnuherde steht anteilslos un der Nähe und schaut dem Kleinen nur zu. 😠
Gespannt beobachten wir die Szene, werden dann aber auf das Löwenpaar aufmerksam (Fleur hat es als Erste gesehen! 😉 ). Diese kommen aus Richtung von Camp 4 und laufen in etwa in unsere Richtung. Wir versuchen alles auf Bild + Film festzuhalten und drehen wieder um in Richtung Camp 2+3. Die Schweizer sind inzwischen auch wach und besetzen die Facilities. Wir warnen sie vor den nahenden Löwen und warten gespannt, ob sich die 2 noch einmal blicken lassen. Plötzlich kommt erst die Löwin, danach das stattliche Männchen aus den Büschen und laufen an den Facilities vorbei, direkt auf unsere Hütte (Shade Shelter) zu.😜 Dort halten sie kurz an unseren Stühlen und Tisch an, um sich dann in ca. 20m Entfernung in die Sonne zu legen. 🤩 Was für eine Geburtstagsüberraschung für Fleur, und nachdem es nun hell ist, kann sie dieses Erlebnis auch voll genießen. 😗


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Wir warten noch eine Weile und verfolgen die 2, als sie weiter in die nahen Büsche verschwinden und sich zum relaxen hinlegen. Anschließend fahren wir dann noch in die Mpayathutlwa Pan, sehen dort noch ein weiteres Männchen und kommen nach ca. 1h an unsere CampSite zurück.
Die Löwen sind noch da, die Schweizer auch. Also folgern wir, das sich nicht viel verändern wird und starten unser Frühstück auf unserer CampSite. Das Omelette ist auf Grund des Windes nicht sehr warm, schmeckt nach so einem Morgen aber trotzdem besonders gut.😁 Wir gehen den restlichen Tag relaxt an, Duschen, halten noch einen Plausch mit einem netten Paar aus ZA und fahren einen kleinen Bogen zur Khiding Pan, unsere nächste Übernachtungsstation.


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Leider weit entfernt:


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Dort genießen wir die Einsamkeit, halten unseren 1. Sundowner ab und lassen den Rindfleischeintopf aus dem Potije am Abend schmecken. Wieder das alte Spiel bei Einbruch der Dunkelheit. Fleur trinkt schneller und schneller 😊 ...Wie war das mit Kärnten? 😈 Ein schöner Geburtstag geht zu Ende, wir ganz allein in der Khiding Pan, mal sehen ob es wieder Löwenbesuch gibt...B)


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Fleurs Gabentisch: 😘


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Teil 1212. Juni 2012
Freitag, 13.04.

Khiding Pan – Nossob → Fahrtag mit 200 km interessanter Strecke und 2 weit entfernten Löwen am Morgen. An der Pan hatten wir noch eine wunderschöne Eland-Herde sowie maßig Gnus und Oryx. Wir starten ohne Frühstück um noch die Morgenstunden als Pirschfahrt um die letzten 3 Pfannen zu nutzen. An der Bosobogolo Pan frühstücken wir an einer leeren CampSite (es gibt insg. nur 2 Stück) kräftig und setzen dann zum Tiefsanderlebnis an. 🤩 Die ersten 100 km sind immer abwechslungsreich, um unser Stadt, Land, Fluß Spiel kommen wir aber nicht herum.😗 Tiermässig ist es ziemlich mau...😐 Dann ein kleiner Zwischen-Stopp auf Matopi.

Mal ein bisschen Botanik:
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Unser Hilux schafft die Strecke ohne Allrad, schluckt aber trotzdem kräftig...hat halt Durst, unser Dicker...ca. 16L/100km. Je näher wir ZA kommen, desto schlechter wird die Strecke.😖 Entweder es rüttelt dauernd oder es wird noch tiefsandiger. Es folgen Dünen über Dünen, was für eine Gaudi und ca. 10 km vor Nossob gibt unser Hilux dann bei einer besonders steilen und ziemlich verwehten Düne auf. 😣 3 Liter Diesel Power reichen nicht als Schubkraft für diese Düne. Das Zurücksetzen wird auch schon schwierig, um wieder in die Spur zurück zu kommen. 🤢 Der 2. Anlauf dieses Hindernis zu überwinden, diesmal mit Allradvortrieb, scheitert 2-3 Meter vor der Kuppe. 😣 Erneutes Zurücksetzen und von links kommt ein nervöses „muss ich mir Sorgen machen?“ „Es reicht schon, wenn ich mir das mache“ erwidere ich 😗 und nehme für den 3. Versuch etwas mehr Anlauf. Dieses Mal klappt es, wer sagt es denn.😃 Vielleicht hätte beim 1. 0der 2. Versuch auch ein zurückschalten auf 3/2 oder L gereicht. Beim Schaltwagen wäre das automatisch erfolgt, aber beim Automatikgetriebe muss man bewusst daran denken.
Fleur hat wieder mal das Filmen vergessen, immerhin beim Versuch Nr. 2 hatte sie noch den Finger am Auslöser. 😄


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Entspannt geht es weiter, neues Selbstvertrauen und Erfahrung gesammelt und schon bald stoßen wir auf die ersten entgegenkommenden Fahrzeuge. Nette ZA´ler, ausser „Lions, have you seen Lions?“ bekommen die Herrschaften nichts heraus. Ich hätte sie bis über die große Düne schicken sollen, das wäre ein Spaß gewesen....😃 😄
Kurz danach kommt die Abfahrt in das Nossob-Talbecken ubd wir sehen von oben einen ausgewachsenen Geparden mit 3-4 Jungen. Leider entfernen sie sich und wir sind zu weit weg für Bilder.😕 So motiviert geht es zum Nossob Camp, anmelden und Parkgebühr entrichten. Wir treffen Sasowewis, die bereits wieder auf die Pirsch gehen. Sasowewi hatte um Asyl in Nossob gebeten, welches wir gerne gewährt haben.😄 Schee wars. Wir beeilen uns, duschen schnell und belegen Platz Nr. 11, um auch wieder auf Pirschfahrt zu gehen. Wir fahren die Straße Richtung Polentswa ohne große Erfolge. Die Sicht ist nicht optimal, da die Böschung ca. 1m hoch ist und darauf Gras und Büsche wachsen. Also zurück, um noch einmal ins Tal hinab zu schauen.
Dort stehen schon 2 Fahrzeuge, denn 2 Löwen sind in den Büschen und man sieht noch ihren Riss an einem Busch liegen. Das war vielleicht mal ein Gnu, erkennen kann man es jedenfalls nicht mehr. Endlich steht einer der beiden Löwen auf, leider läuft er aber hinter das 1. Fahrzeug und wir sehen ihn nicht.😐 Inwischen sind 5-6 Fahrzeuge versammelt, für uns ein Schock nach der Einsamkeit im botswanischen Teil vom KTP.:S
Es wird 18:15 Uhr, um 18:30 Uhr schliesst das Gate und endlich zeigt sich Löwe 2 auch noch. Durch die tiefstehende Sonne werden wir leider nur geblendet und das Filmen bzw. Fotografieren fällt schwer, aber wir sind trotzdem happy.B)
Dann geht es im Kolonnenverkehr zurück zum Gate. Der Sundowner mit Sasowewis sowie das gemeinsame Braai und ein gemeinsamer Marsch zum Hide lassen den Tag als rundes Ergebnis ausklingen. Zusammen mit unseren Nachbarn waren wir die Letzten an diesem Abend.:P Morgen geht es erst um 7 Uhr los (Gate open), also ist Ausschlafen angesagt. 😎

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Morgen geht es voraussichtlich weiter,dann auch wieder mehr Bilder 😉
Diese Etappe wurde halt mehr gefilmt 😗

Schönen Abend
Fleur
Teil 1313. Juni 2012
Hallihallo,

bevor es mit Fussball losgeht...hier noch ein weiterer Teil unserer wunderschönen Reise..viel Spaß beim Lesen!! 🤪

Samstag, 14.04.

Es geht pünktlich los, ohne Frühstück und mit einer kurzen Verabschiedung von Sasowewis, die nach Süden fahren.:( Uns führt es heute nach Polentswa für 2 Nächte, zurück in die botswanische Ruhe (hoffentlich, und sorry, Sasowewi, es lag wirklich nicht an Euch 🤩 ) Wir schauen noch einmal bei dem Riss der Löwen vorbei, leider sind wir nicht die Einzigen mit dieser Idee.😐 Von Löwen keine Spur mehr, jedoch macht sich eine Hyäne mit einem Rippenstück aus dem Staub bzw. zwischen die Büsche.:P Weiter mit gestrecktem Hals, echt blöde die Straße so tief auszufräsen...😠 Vor uns stehen 4 Wagen, also Augen auf, denn da muss ja was sein. Nach kurzem Suchen entdecken wir den Leo im Baum liegen. Das ist der Vorteil der vielen Fahrzeuge. Ich denke, uns wäre dieses Prachtexemplar wahrscheinlich nicht aufgefallen. 😐 Dem Leo wird es dann zuviel und er springt vom Baum und läuft Richtung Norden. Wir im Stop and Go eines Berufsverkehrs hinterher.😮 Dumm nur, denn mit jedem Fahrzeug wird die Position schlechter und wir sind nun mal nur Nr. 5.:(


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Gestern 4 Geparden und 2 Löwen, heute 1 Hyäne und 1 Leo, da muss man die erschwerten Bedingungen akzeptieren. Es gibt Schlimmeres.😗
Auf dem Weg nach Polentswa sehen wir noch einige Schabrakenschakale, die sich an einem toten Gnu abmühen. Im Hintergrund drängeln sich mindestens 15 Geier um die besten Plätze auf der Warteliste (in Reih und Glied!) 🤩 .


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In Polentswa angekommen, schauen wir uns unsere CampSite Nr. 2 an – etwas erhöhte Lager mit Ausblick auf das Nossobtal. Wunderschön! Weiter geht es das Tal entlang bis kurz vor Unions End. Wir drehen um und fahren zurück um das Abendessen & Feuer vorzubereiten.
Zur Dämmerung wollen wir noch mal zum nahe gelegenen Waserloch. Polentswa scheint sicher, zumindest entdecken wir außer einer Puffotter nichts Gefährliches.😏 Es ist nun schon die 2. Schlange innerhalb 2 Tagen. Ich war nicht unglücklich, dass wir bisher keine dieser Begegnungen hatten.😗

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Zurück im Camp bereiten wir die Squash vor, das Springstock-Steak landet in der Pfanne, da der immer stärker werdende Wind ein Grillen unmöglich macht.😠 Überall blitzt es und es wird immer stürmischer. Wenigstens das Essen können wir noch unter der Überdachug beenden, bevor es zu heftig wird. In Windeseile räumen wir alles auf und sitzen nun das 2. Mal im Auto. Wir trinken noch ein Gläschen und beobachten einen Schakal der auf unserer CampSite nach Essensresten sucht und plötzlich ist Fleur eingeschlafen.😃
Die Nacht zuvor war für sie dann doch zu kurz und so geht es noch vor 21 Uhr in die Heia. Das Auto steht dank 2er Löcher (welche wir gegraben haben) einwandfrei waagerecht und so sollte es keinen Grund für eine unruhige Nacht geben. Doch leider reisst uns der wieder stärkere Wind und der Regen aus dem Schlaf und danach können wir nicht mehr richtig einschlafen. 🙁
So vergeht die Nacht dann recht zäh und wir schlummern gerade, als es beginnt hell zu werden, wieder ein.....

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Und jetzt heiß es Daumen drücken...für die deutschen Jungs 😈 (sorry, Cécile 😈 )

Morgen geht es mit einem meiner persönlichen Highlights weiter....unserem Polentswa-Löwen 😎

LG
Fleur
Teil 1415. Juni 2012
Sonntag, 15.04.

Der Tag beginnt damit, dass ich Fleur wieder einmal wecken muss. Auf meine Frage „Liegenbleiben oder Aufstehen“ kommt die Antwort dieses Mal etwas verzögert, lautet aber wir erwartet „Aufstehen“.😃 Wir sind praktisch wie erlaubt ab 7 Uhr unterwegs in Richtung Nossob. Vom Norden sind wir etwas enttäuscht und hoffen in Richtug Nossob etwas mehr Glück zu haben.😕

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Nach genau 20 km dann das absolute Highlight der bisherigen Reise 🤪 : Unser eigener (kein anderes Fahrzeug) Löwe liegt mitten auf der Fahrbahn und pennt. Die Spuren von ihm und mind. 2 anderen Löwen haben wir schon länger gesehen. Nun liegt zumindest ein Löwe mitten vor uns.B)

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Wir tasten uns bis auf ca. 5 m heran um aus nächster Nähe schöne Bilder und Filmszenen aufzunehmen. Er zeigt uns das nahezu volle Programm von Brüllen über Putzen bis hin zum Dösen und Aufmerksamkeit.😂 Die Zeit vergeht und es wird ihm mit uns zu langweilig und er verschwindet im seitlichen Dickicht.

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Wir fahren noch ca. 10 km, drehen dann um und fahren zum Camp zum frühstücken. Heute wird es schön und wir wollen etwas relaxen und die Hängematte sowie die Camp Shower auspacken.


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Brot wird auch noch gebacken:
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Am späten Nachmittag geht es nochmals auf Pirsch - Fleur fährt sogar selbst 🤩

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Heute gibt’s lecker Game im Potje, dazu Süsskartoffeln und einen Fleur de Cap als Belohnung bzw. Abschluss des Tages. Fleur bleibt heute erstaunlich ruhig 😣 und wir können den Abend beim Lagerfeuer gemeinsam genießen und gemeinsam ausklingen lassen.😗



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Teil 1524. Juni 2012
Hallo zusammen,

endlich wieder zurück von meiner Geschäftsreise nach Indien, geht es weiter mit dem Reisebericht...ich hoffe, Ihr seit wieder mit dabei 🤪


Montag, 16.04.

Wir sind wie immer zeitig unterwegs, gefrühstückt wird später in Nossob. Ob wir noch einmal so viel Glück haben werden?

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Es beginnt mit der Sichtung einer braunen Hyäne, vom Gnu-Aas ist nicht mehr zu sehen und die Geier sind verschwunden.


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Die Stelle unseres Löwen ist dieses mal verwaist 😐 , jedoch stoßen wir später doch tatsächlich auf 3 Cheetahs, die sich am Rande der Straße befinden.B) Wir halten mit entsprechendem Abstand und machen den Motor aus. Sie umrunden unser Auto mit etwas Abstand um sich dann aber nur 50 m entfernt hinter uns kurz auf die Straße zu legen. Leider treibt jedoch der Dritte die beiden anderen weiter an und sie verschwinden im Nossob Tal im hohen Gras.😠 Nun sind die restlichen 30 Km nach Nossob schnell vorüber, wir sind zeitig dran und fahren im Süden noch einen Loop (ohne nennenswerte Sichtungen), um dann unseren Brunch im Nossob Camp einzunehmen und etwas zu relaxen.


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Nach und nach kommen Fahrzeuge ins Camp gefahren, bis Fleur dann von Nice_1979 angesprochen wird, welche mit ihrem AhA-Canopy die Campsite neben uns bezieht.

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Es wird viel erzählt, bevor zum nächsten Gamedrive aufgebrochen wird. Dort sehen wir weit entfernt noch einmal 3 Cheetahs, vielleicht dieselben, aber das macht ja nichts. Wir hatten ja heute schon das Glück, 3 dieser Burschen ganz nah zu haben. Der Abend endet dann gemütlich zusammen mit Nice_1979 + besserer Hälfte und Fleur hat mind. 5 Tage ihre eingesammelten Wörter nachzuholen. Es macht den Eindruck als hätte sie ihre Sprachperlen eingeworfen. 😈


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In der nächsten Folge gibt es dann ein weiteres Highlight auf dem Weg nach Rooiputs 🤪 ...schönen Sonntag

LG
Fleur
Teil 1628. Juni 2012
Dienstag, 17.04.

Heute geht es von Nossob nach Rooiputs. Nach einem längeren Regen in der Nacht 😕 beginnen wir den Tag um 6 Uhr und verpacken unser nasses Zelt. Einen Kaffe reicht es heute auch noch (sehr zu meiner Freude), das Gate öffnet ja erst um 7 Uhr. Wir verabschieden uns von Nice_1979 und fahren als die Ersten kurz vor 7 Uhr aus dem Gate, zuerst nach Norden. Nach ca 45 min. drehen wir um und beginnen den langen und z.T. Recht langweiligen Weg (da keinerlei Sichtungen 😵 ) nach Süden auf unsere nächste CampSite Roiiputs.

Bevor wir jedoch unser Frühstück auf der Picknick Site Dikbaardskolk einnehmen, haben wir dann unverhofft dann doch unser Highlight: Ein Caracal läuft vor uns auf die Strasse, welchen wir ausgiebig geniessen können. 😎 Der kleine Kerl ist wunderhübsch, Fleur ist ganz entzückt und würde ihn am liebsten mit nach Hause nehmen.😘 Er zeigt sich auf der einen Seite sehr schreckhaft (beim Foto-Klick hat er jedes Mal gezuckt), jedoch ist er trotzdem sehr neugierig und an dem riesigen weißen Monster interessiert.😃 Wir können uns kaum losreissen, er übernimmt das jedoch für uns und verschwindet im hohen Gras.


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Sonst sieht es im Süden für uns recht tierarm aus und die Strecke rüttelt und zerrt an den Nerven. 😣
Wir fahren nach einem kurzen CampCheck nach Twee Rivieren um zu tanken. Die Strecken in Botswana und die Strecke nach Nossob über den Bosso Trail hat den Durst unseres Hilux nach oben getrieben. 970 km und noch knapp unter ¼ Tankfüllung ist aber dennoch eine akzeptable Leistung. Wir fahren dann Richtung Mata Mata um eine der wenigen Verbindungen zwischen dem Aob Tal und dem Nossob Tal zum Richtungswechsel zu nutzen. Gegen 18 Uhr erreichen wir die CampSite, Tiersichtungen nicht erwähnenswert und die Stimmung fällt.😐


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Das Essen (lecker Ostrich) aus dem Potjie hebt dann aber wieder die Stimmung, wir beschließen aber auf den Morningdrive zu verzichten. Fleur geht schon schlafen, während ich noch eine Zeit am Feuer verbringe um Ihr dann zu folgen. Gute N8!


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Teil 1729. Juni 2012
Mittwoch, 18.04.

Nach einem längeren Abend am Campfeuer geht es heute gemütlicher zu. Wir stehen nicht ganz so früh auf und frühstücken gemütlich. Wir stellen fest, dass wir Besuch in der Nacht hatten. Unsere Arbeits- und Grillhandschuhe haben es nicht überlebt.:S Der eine Handschuh ist ganz verschwunden, der zweite besitzt nur noch 3 Fingerlinge.😊 Fleur erinnert sich, in der Nacht ein Geschmatze gehört zu haben. Irgendein Tier wird nun gehörig Bauchschmerzen haben. 🤢

Ein paar Jungs kommen vorbei, um die CampSite-Reservierung sowie die Permits zu überprüfen. Wir verstehen zwar nicht warum erneut, da wir erst gestern abend von denselben Jungs kontrolliert wurden, begrüssen es aber doch (Stichwort CampSitenapping 😠 ). Nachdem wir alles zusammen geräumt haben, verlassen wir Rooiputs um in Twee Rivieren zu Duschen und das Geschirr zu spülen. Danach tanken wir nochmals und gehen kurz etwas einkaufen.

Nach diesem Stopp fahren wir direkt zu Kalahari Trails. Die Ausreise nach ZA erfolgt zügig und schon zur Mittagszeit sind wir bei Fr. Prof. Ana Rasa. Dort ist jedoch ziemlich tote Hose, anscheinend hat man nicht so früh mit uns gerechnet.😐 Der Empfang fällt dementsprechend aus. 😕 Alle CampSites sind frei und bleiben es auch mit Ausnahme von uns. Da leider keine Activities angeboten werden, fahren wir noch etwas in Richtung Süden um uns die Zeit zu vertreiben. Zurück im Camp haben wir ausreichend Zeit die Mangusten samt Beute (Taube) zu beobachten. Wir relaxen. Heute gibt es Pizza im Potjie (super lecker!) und noch ein frisches Brot wird gebacken. Wir genießen einen sehr ruhigen Abend (Fleur entspannt) 🤪 und sind auf die Dünenwanderung am nächsten Morgen gespannt!


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Vorher:
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Nachher

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MiamMiam

Schöne Grüße aus dem heißen Schwabenländle
Fleur

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