Routenplanung Namibia September/Oktober 2012

23 Antworten · 5'261 Aufrufe · gestartet 15. Mai 2012 von Chili4u.de
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Themenstarter36 Beiträge · seit 201115. Mai 2012 · #1
Hallo zusammen,
meine Freundin und ich fliegen nun endlich nach Namibia mit AirBerlin und kommen am 17. September früh morgens ab und haben dann 3 Wochen bis wir wieder in Windhoek abheben.
Wir werden uns ein robustes Auto mieten in dem wir auch übernachten können. Zelten am Boden kommt nicht in Frage, daher muss es ein Dachzelt sein oder eben eine Art Wohnmobil. Wir sind sonst meistens mit dem Rucksack unterwegs und haben einen Reiseschwerpunkt Asien, waren allerdings auch schonmal in Südafrika vor 4 Jahren.

Trotz Wohnwagens/Single CAB mit Dachzelt würden wir gerne dennoch ab und an in einer Lodge absteigen. Angedacht ist eine klassische Namibia Rundreise die nicht zu voll gepackt sein sollte, sprich auch mal 2 bis 3 Nächte am gleichen Ort.

Aufgrund zahlreich gelesener Reiseführer und Reiseberichte habe ich mir folgende Route ausgedacht:

Tag 1: Ankommen in Windhoek und nachmittags fahrt zu ner ersten Lodge in Richtung Kalahari.
Tag 2: entspannen auf der Kalahari Lodge
Tag 3: Fahrt zum Köcherbaumwald und durch Keetmanshoop bis zu ner Unterkunft in der Nähe des Fish River Canyons
Tag 4: Besichtigung des Fish River Canyons und nachmittags Fahrt nach Aus.
Tag 5: Besichtigung Lüderitz und Wüstenpferde
Tag 6: Besichtigung Kolmanskop und dann Fahrt über die D707 in Richtung Sesriem
Tag 7: Sossusvlei/Deadvlei
Tag 8: Fahrt über Walvis Bay nach Swakopmund und dort 3 Nächte
Tag 9 + 10: Welwitschia Drive und sonstige Ausflüge mit Basis in Swakopmund
Tag 11: Fahrt nach Twyfelfontein da es dort super im Camp Kipwe sein soll
Tag 12: Camp Kipwe und nen Tagesausflug (Versteinerter/Verbrannter Wald)
Tag 13: Grootberg Lodge, da sie auch klasse sein soll.
Tag 14: Fahrt in Richtung Etosha
Tag 15+16: Etosha Süd
Tag 17+18: Etosha Ost

Und somit bleiben noch 2 weitere Tage bis wir zurück nach Windhoek müssen. Die Frage ist wie man die Tage investieren sollte. Zur Überlegung steht noch:
- Waterberg
- Okonjima

Ich hatte anfangs auch überlegt, ob Fish River Canyon wirklich sein muss, aber wenn man sowieso den Köcherbaumwald macht und dann nach Aus/Lüderlitz fährt, kann man ja auch noch nen Tag für den Canyon einplanen. Ein Bekannter meinte auch noch lieber im Süden sparen und rüber nach Botswana. Aber zum einen will ich mich lieber Fokussieren als zuviel zu wollen, denn weniger ist bekanntlich mehr.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr evtl. noch Anregungen habt, was unter meinen Bedingungen
Reisezeit:Oktober

Komfortlevel: nicht zu gering
Übernachtung: Camper/ab und an Lodge
Interesse: Tiere und Landschaft

aus eurer Sicht anders laufen sollte, wie z.B. Grootberg/Twyfelfontein zusammenlegen.

Besten Dank und ich freue mich auf eine intensive Diskussion mit euch.

LG Tobias
1'419 Beiträge · seit 200915. Mai 2012 · #2
Hallo Tobias,

für drei Wochen ein ziemlicher Ritt mit vielen Kilometern, wir haben es ähnlich gemacht und würden es heute wohl ruhiger angehen lassen, ich bin sicher Du wirst das noch öfter hören. Wir hatten eine sehr ähnliche Tour, auch kombiniert 4x4 mit Dachzelt und einifgen tollen Lodges.

2x Lüderitz anzufahren ist Quark.... dann könnt ihr gleich dort schlafen, was sich aber für eine Nacht kaum lohnt.

Kannst ja mal in meinen Reisebericht gucken.

Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
351 Beiträge · seit 201015. Mai 2012 · #3
Hi Tobias,

auch wir haben das ähnlich gemacht, typisch Anfänger wohl, aber nicht unbedingt verkehrt.
Von der "Kalahari Lodge" bis zum Fish River Canyon mit Zwischenstopp am Köcherbaumwald finde ich persönlich sehr weit. Wir haben da noch eine Nacht in Keetmanshoop genächtigt.
Wie Janet schon sagt, Wüstenpferde, Lüderitz, Kolmanskoop in einem machen.
Im Erongo haben wir noch zwei Nächte verbracht, also zwischen Swakopmund und Twyfelfontein.
Anstatt Grootberg waren wir in der Nähe von Kamanjab auf der Kavita Lion Lodge.
Von Etosha weg, hatten wir noch eine Übernachtung am Waterberg, war im Übrigen echt schön da.

LG
Alex
zuletzt bearbeitet 15. Mai 2012
1'816 Beiträge · seit 200815. Mai 2012 · #4
Hallo Tobias,

sorry, aber eure Route ist alles andere als entspannt 😕

Ihr hetzt von einem Ziel zum nächsten, ohne wirklich Zeit für Unternehmungen zu haben.

An eurer Stelle würde ich entweder den Canyon oder Grootberg weglassen und Twyfelfontein kürzen.

Mal ein wenig genauer:

Der Trip von Mariental (oder Umgebung) bis zum Canyon ist zu weit, wenn ihr noch die Köcherbäume anschauen wollt. Da sollte man übrignes auch zum Sonnenuntergang hingehen.

Über die D 707 nur mit einer Übernachtung zu fahren, lohnt sich nicht. Ihr kommt mittags an und früh morgens weiter.

Sesriem/Swakop ist ok.

Grootberg Lodge lohnt sich auch für eine Nacht nicht. Mittags ankommen und morgens weiter. Letztes Jahr bei uns durfte man auf dem Plateau nicht laufen, angeblich gab es Löwen-d.h. man war auf die sehr teuren Ausflüge angewiesen, die aber immer morgens losgehen, außer nachmittags einen Sunset-Trip, wenn ich mich recht erinnere. Wir fanden, ich hoffe, ich krieg jetzt hier keine Schläge 😉 , die Lodge überteuert. Hatten aber auch Pech mit dem Wetter, es war total diesig und ziemlich kalt (Sept. 2011). Es könnte auch schwer sein, jetzt noch ein Zimmer zu bekommen.

Ein sehr lohnendes Ziel ist auch Erongo, das ihr völlig ausspart. Das würde ich statt Grootberg machen, entweder vor oder nach Etosha.

Also:

2 N Kalahari
1 N Keetmanshoop (Pension Gessert 🙂
2 N Aus
2 N D 707
2 N Sesriem
3 N Swakop
2 N Erongo
2 N Khorixas
4 N Etosha und Umgebung............. und schon ist die Zeit rum.

Würde auch 1 N in Windhoek verbringen, schon wegen Joes Beerhouse 😄 und dem Craft Center, wegen der Giraffen

Noch viel Spaß beim Planen, für Lodges oder Guest Farms seid ihr für Sept. aber schon reichlich spät, es ist Hauptsaison.

LG Boris
8'054 Beiträge · seit 200815. Mai 2012 · #5
Hallo Tobias,

Ich würde Folgendes tun:

Tag 1 + 2: Kalahari Lodge
Tag 3: Mesosaurus camp oder Keetmanshoop Pension Gessert
Tag 4: Fish River (Canyon Roadhouse oder Canyon Lodge)
Tag 5 + 6: Klein Aus Vista (Eagle's Nest) oder Lüderitz
Tag 7: Guestfarm auf der D707
Tag 8 + 9: Sesriem
Tag 10 + 11 + 12: Swakopmund
Tag 13 + 14: Camp Kipwe
Tag 15 + 16: Okaukuejo/Etosha
Tag 17 + 18: Etosha Ost
Tag 19 + 20: Okonjima Main Camp als Krönung

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
115 Beiträge · seit 201215. Mai 2012 · #6
Hallo Tobias

Eine feine Route! Den Hinweis, dass es ein ehrgeiziger Zeitplan ist, verkneife ich mir:-) Vielleicht gehört das beim ersten Mal Namibia einfach mit dazu. Ihr werdet irgendwann wieder hinfahren und vielleicht ist es dann der bessere Moment zum Vertiefen und sich-Zeit-nehmen.

Ich würde am ersten Tag nicht aus Windhoek losfahren. Das Auto entgegennehmen (bei KEA kann sich das je nach Detailliebe des zuständigen Mitarbeiters problemlos über Stunden hinziehen...), das Einkaufen und die weiträumigen Distanzen brauchen irgendwie mehr Zeit, als die meisten beim ersten Mal einrechnen.

Den Köcherbaumwald-Besuch würde ich an einem Abend in die Route einrechnen (Übernachtung um Keetmannshoop) - denn der Wald wirkt im späten Nachmittagslicht und im Abendrot extrem viel mehr, als über Tag. Mein Vorschlag: 1. Übernachtung in Windhoek, dann die erste Tagesroute gleich bis zum Köcherbaumwald durchziehen.

Nicht auslassen würde ich den Fish River, zumindest nicht auf einer ersten Namibia-Reise. Er ist am frühen Morgen/Vormittag am schönsten (vom Ostrand betrachtet). Am Nachmittag/Abend dagegen sieht man vor lauter Gegenlicht nur ein schwarzes Loch, in das alle runtergucken.

Zusätzliche Tage würde ich an der 707 einrechnen (Gunsbewys, Koiimasis, Nambtib - ein Ort ist schöner als der andere). Ev. kannst Du im Nord-Teil Eurer Route etwas abzwacken. Nach dem Etosha z.B. reise ich stets zügig nach Windhoek zurück. Meine Versuche, aus dieser Route noch etwas "Besonderes" zu machen, sind bislang misslungen - diese Zeit ist woanders in Namibia viel besser investiert.

Nun wünsche ich Euch viel Vergnügen beim Weiterplanen, lieber Gruss

Stefan
1'419 Beiträge · seit 200916. Mai 2012 · #7
Moin,

dann geb ich doch auch noch einen Vorschlag ab. 😄

Tag 1 Autoübernahme, Einkaufen, Übernachtung in Windhoek (abends evtl Joes Beerhouse? ^^) in einem Bett nach dem Nachtflug

Tag 2 Weiterfahrt zum Köcherbaumwald und Übernachtung (campen) direkt dort, Abendstimmung und Sternenhimmel geniessen und grillen

Tag 3 Weiterfahrt zum Fish River Canyon, Übernachtung

Tag 4 Weiterfahrt nach Aus, entweder dort eine Übernachtung und

Tag 5 Weiterfahrt nach Lüderitz, Übernachtung

Tag 6 Lüderitz Übernachtung, ODER wahlweise 3 Nächte Aus mit einem Tagesausflug nach Lüderitz

Tag 7 Weiterfahrt über die 707, Übernachtung auf einer der Farmen (Camping)

Tag 8 dito

Tag 9 Weiterfahrt nach Sesriem, Camping NRW

Tag 10 dito

Tag 11 Weiterfahrt nach Swakopmund, Übernachtung in Swakopmund

Tag 12 dito

Tag 13 dito

Tag 14 Weiterfahrt Richtung Etosha mit Übernachtung beim Brandberg oder in der Erongo-Region

Tag 15 dito

Tag 16 Etosha

Tag 17 Etosha

Tag 18 Etosha

Tag 19 Etosha

Tag 20 Rückfahrt Richtung Windhoek, Autoabgabe und Übernachtung auf einer Farm

Tag 21 Rückflug

Die grossen Strecken in den Süden und Norden sind gut zu bewältigen (Teerpad). Auf der Route habt ihr einen guten ersten Eindruck vom Land und seht sowohl die Wahnsinnslandschaften im Süden als auch hoffentlich viele Tiere im nördlicheren Teil.

Viel Spass beim Planen ...

Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 16. Mai 2012
Themenstarter36 Beiträge · seit 201122. Mai 2012 · #8
Vielen Dank für euren Input. Zu voll gepackt hatte ich fast schon befürchtet. 3 Wochen sind eben auch nicht so viel. Ist dann natürlich immer die Frage, was lässt man aus und was nicht.
Ich nehme mal mit:
- Tag 1 eine Übernachtung in Windhoek und anschließend direkte Fahrt nach Keetmanshop ist der Übernachtung in der Kalahari vorzuziehen
- Köcherbaumwald nachmittags/abends anschauen
- Fish River Canyon sollte man sich schonmal anschauen, allerdings Vormittags
- muss man wirklich nach Lüderitz/Aus -> wenn ja, dann 2 Tage an einem der beiden Orte
- Die Fahrt auf der D707 von Aus nach Sesriem sollte man nicht an einem Stück machen, eine Übernachtung mit einplanen
- Ich muss mir nochmal Gedanken machen was zwischen Swakopmund und Etosha gemacht werden kann.
- Nach Etosha entweder direkt an einem Stück nach Windhoek oder nochmal einkehren, z.B. am Waterberg.

Und nun nochmal direkt eins zwei Gedanken dazu:
- unser Flieger landet ja schon um 6 Uhr in Windhoek und ich hätte gedacht, dass man durchaus nachmittags schon eine 2 Stunden Fahrt zu einer Lodge starten könnte und dann dort 2 Nächte bleibt um anzukommen.
- In Lüderitz/Aus würde ich mir mal die Geisterstadt und die wilden Pferde anschauen, daher tue ich mir noch schwer es komplett zu streichen.
- die D707 dachte ich sei eine schöne Straße in einer tollen Landschaft und der Weg sei das Ziel. Wenn es da aber konkrete Zwischenstopps gibt mit Aktivitäten dann ist das durchaus eine Option
- Nach Twyfelfontein /Grootberg wollte ich nur weil ich gelesen hatte dass man dort in den Lodges (Kipwe) super relaxen kann und die schön seien. Da wir aber Campen ist das vielleicht doch nicht so gut. Bin da prinzipiel offen was man zwischen Swakopmund und Etosha machen soll/kann. Schlagworte für Erogo oder auch Tirasberge fallen ja auch immer wieder. Fällt mir gerade etwas schwer das alles etwas voneinander anzugrenzen
- Etosha sollten 3 volle Tag reichen um einiges zu sehen und dann auch die 4 Nächte auf 2 locations verteilen.

Soweit mal die aktuelle Situation. Würde mich freuen an diesen pain Punkten nochmal etwas zu feilen.

Vielen Vielen Dank und Liebe Grüße,

Tobias aka Chili4u.de
351 Beiträge · seit 201022. Mai 2012 · #9
Hi Tobias,

also wir sind letztes Jahr über Johannesburg nach Windhoek geflogen und somit erst nachmittags angekommen. Logisch, dann bleibt man die erste Nacht in Windhoek.
Und genau aus diesem Grund werden wir nächstes Jahr direkt fliegen ,also wie Du schreibst, auch um 6 Uhr morgens landen. Und wir werden definitiv dann genau an diesem Tag bis Mariental fahren. Wir trauen uns das durchaus zu. Auto übernehmen, einkaufen in Windhoek und ab durch die Mitte. Wir sind auch jetzt noch nicht ganz so alt 😉 , villeicht ist man da halt noch übermütiger. Bis Mariental ist geteert und gut zu fahren. Ich denke, wenn Dein Herz daran hängt, wirst auch Du das schaffen. Bis Keetmanshoop wäre mir allerdings dann an diesem Tag der Ankunft doch zu weit.

Bucht doch einfach 2 Tage Aus oder schaut mal, das Eagles Nest gibt es auch ab und an 2 Tage bezahlen und drei Tage bleiben. Da ist ein Tagesausflug nach Lüderitz mit Kolmankoop und Wildpferden locker drin.
An der D707 waren wir letztes Jahr eine Nacht, das ist schon leider sehr knapp und schade, wegen der doch sehr schönen Landschaft.
Und zwischen Swakopmund und Etosha ist der Erongo für mich das Schönste, was ich gesehen habe.

LG
Alex
zuletzt bearbeitet 22. Mai 2012
482 Beiträge · seit 201222. Mai 2012 · #10
- In Lüderitz/Aus würde ich mir mal die Geisterstadt und die wilden Pferde anschauen, daher tue ich mir noch schwer es komplett zu streichen.

Hallo Tobias,
Die Geisterstadt ist sehenswert und man braucht schon 1-2 Stunden. Die Öffnungszeiten sind aber nur vormittags ( bis 11:00 Uhr glaube ich). Die Wildpferde sind ein ganzes Stück davon entfernt und haben keine feste "Besichtigungszeiten". Wir haben an diesem Aussichtspunkt auch immer ungefähr eine halbe bis ganze Stunde verbracht um schöne Fotos zu schießen.

Viele Grüße und ich bin gespannt, was Du uns berichtet wirst!
Wolfgang
6'152 Beiträge · seit 200623. Mai 2012 · #11
hallo Tobias,

kann verstehen - 3 Wochen Urlaub ist was - aber unterschied ob man die an
einem Ort/Hotel am Strand verbringt - oder in Namibia. Deshalb mein Vorschlag-
plant - wenn möglich immer 2 Übernachtungen ein.
Es gibt zig verschiedene Möglichkeiten und jede Tour hat seine Reize.
Im September auf alle Fälle die Tour mit Etosha einplanen.
Eine Tour könnte so aussehen:
Da Ihr ja überwiegend campt -- nutzt den ersten Tag um einzukaufen-
Windhuk anzuschauen und dann Richtung Norden - evtl. da nicht campen
sondern Immanuel Wilderness Lodge
dann B 1 weiter bis Otavi zur Gabus Game Ranch - haben eine wunderschöne
Campsite , bekommt sehr viele Tiere -Zebras, Giraffen usw. bei einem
Gamedrive zu sehen
weiter dann in die Etosha -- Campsite Onguma
Halali ---- Okaukuejo weiter über Outjo Richtung Tweifelfontein-
da wolltet Ihr ja ins Camp Kipwe - ist ne super Idee - ansonsten
campen z.B. bei Mowani Camp, weiter nach Swakopmund - Sesriem-
zurück über den Spreeghoogte Pass - kann man gut campen - Abschluss
könnte am Lake Oanob sein- das Auto abgabebereit zu machen und gemütlich
nach Windhuk.
Den Süden würden ich mir für das nächste Mal aufheben.
Wünsche Euch noch viel Spass beim Planen.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter36 Beiträge · seit 201125. Mai 2012 · #12
@Hanne: Danke für deine Infos, so in etwa könnte es ja bei uns aussehen, nur will ich die Reise eigentlich im Uhrzeigersinn machen. Da Etosha wohl mit der Höhepunkt sein wird/soll, will ich das relativ am Ende haben.

Ansonsten hört sich das jetzt für mich ja doch danach an, dass man die RUnreise in 3 Wochen hinbekommt. Ich will auf alle Fälle Minimum von 2 Nächten pro Aufenthaltsort, ggf. an der D707 nur einen.
Wenn ich die Ecke Aus/Lüderitz auslassen würde, wären das 2 Tage gewinn, aber wann kommt man dann nochmal ausgerechnet dort ins Eck. Ich muss mal meine Planung die Tage anpassen und die neue Route reinstellen.
Wegen Unterkünften muss ich dann auch mal schauen und Mietwagen. Alternative zum Zelt(dach) gibts ja kaum? Wohnmobil bei dem man nicht immer das Dachzelt aufbauen muss wäre sicherlich angenehmer. Auch was die Polsterung angeht, da ich leider auf zu hartem Untergrund starke Kreuzschmerzen bekomme.

Allen einen guten Start in ein sonniges Pfingstwochenende.

LG Tobias
Gast25. Mai 2012 · #13
Hallo,

bei den Mietwagen gibt es einige Angebote, die irgendwo zwischen 4x4 mit Dachzelt und Wohnmobil liegen, z.B.

Trax von Britz
http://www.britz.co.za/43.Trax.htm

Trax von KEA
http://kea.co.za/car/single-trax

AHA-Canopy von Africa 4x4 Rentals
http://www.africa4x4rentals.co.za/subPages/vehicles/doubleCab/luxTeam.aspx

Camper Van von African Tracks
http://www.africantracks.com/campervan.html

Discoverer von ASCO
http://www.ascocarhire.com/cars/k_discoverer.htm

Beste Grüße

Guido
Themenstarter36 Beiträge · seit 201103. Juni 2012 · #14
Hi zusammmen,
mich hatte es ne Woche niedergerafft und die Planung blieb auf der Strecke. Irgendwie hab ich das Gefühl dass ich nicht so recht voran komme und schon nen ganz schönen Zeitdruck habe. Habe mir daher mal in der kommenden Woche den Brückentag genommen und hoffe, dass ich dann die Planung finalisieren kann.

Ich habe eure Tipps dankend entgegen genommen und mal in eine Übersicht gebracht. Ich habe jetzt den Eindruck, dass es gar nicht so sehr vollgestopft ist. Am Anfang entspannt ankommen und mit ner Übernachtung in Windhoek und evtl. bei dem Köcherbaumwald die ersten beiden Tage verbringen. Dann entspannt über Keetmanshop bis zum Fish River Canyon und dort am nächsten Tag morgens den Canyon besichtigen. Nachmittags dann weiter nach Aus mit zwei Nächten zum Ausflug nach Lüderitz, Kolmanskoop und den wilden Pferden.
Weiterfahrt die D707 entlang mit einer Nacht an der Route und dann Ankunft in Sesriem. Dort dann auch entspannt zwei Nächte zum Dünen schauen und mit Weiterfahrt über Walvis Bay nach Swakopmund. Dort 3 Nächte als Basis mit Ausflügen (Welwitschia Drive oder Sandwhich Harbor).

Noch habe ich dann Twyfelfontein mit Kamp Kipwe eingeplant aber bin da auch sehr offen für andere nette Dinge in der Ecke. Hab da nen Block von zwei Nächten eingeplant. Und dann soll auch schon das Highlight folgen mit Etosha. Hab ich 4 Tage einkalkuliert, allerdings erscheint mir das fast auch bissl zu lang. Denke 3 Tage solltens auch tun.
Zum Abschluss dann nochmal 2 Tage für evtl. Waterberg und dann zurück nach Windhoek und morgens Heimflug.

Problem ist eben, dass wir ja Campen wollen und daher die genaue Unterkunft auch bissl von tollen Campingplätzen getrieben werden wird/soll. Und noch haben wir keine einizge Unterkunft, geschweige denn Ideen welche wir genau nehmen könnten und auch noch keinen Camper 😵 😵 😵

Irgendwie nicht so dolle. Naja, ich hab mal noch den Übersichtsplan beigefügt und würde mich freuen, wenn ihr mal sagen könntet, ob es mir gelungen ist die Strecke etwas zu "entspannen". Evtl. habt ihr ja auch konkrete Camping Tipps, die ich dann einbauen könnte.

Danke und schöne Grüße,

Tobias


Namibia_V3.jpg
Themenstarter36 Beiträge · seit 201117. Juni 2012 · #15
Hallo zusammen, keine Anmerkungen zu meiner letzten Routenplanung?

Wegen dem Mietwagen bin ich kurz davor den hier zu buchen, ist kein 4x4 aber vom Comfort im Vergleich zu nem Single Cab mit Dachzelt besser und darauf legt meine Freundin wert.
Schonmal jemand eine Tour mit nem Discoverer 4 gemacht bzw. irgendwelche Erfahrungen?

http://www.bobocampers.com/3.Deutsch/discoverer%204.htm


Discover4.jpg



Danke und schöne Grüße,
Tobias
1'419 Beiträge · seit 200917. Juni 2012 · #16
Moin,

ja habt ihr denn wenigstens schon die Campingplätze in Etosha und Sesriem vorgebucht? 🤩

Falls nicht, hoff ich dass ihr überhaupt noch was bekommt. Wir waren zur selben Reisezeit unterwegs und haben im März gebucht und da wars teils schon alles voll .....


Zum Fahrzeug: kann ich wenig beurteilen, aber bei mir käme in so einem Ding glaub kein Afrikafeeling auf. Kein Lüftchen das Dir um die Nase weht mit all den tollen Düften, keine Geräusche der Nacht die an Dein Ohr dringen und denen Du nachts gespannt lauschst ... mh 😕

Gruss
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
2'610 Beiträge · seit 200717. Juni 2012 · #17
Hi Tobias,

also mit dem Teil möchte ich nicht durch Namibia reisen, das steht man fest!

Da kannst du ja nur Teer fahren! Und in Namibia gbit es genügend interessante Gravelroads! Wenn du unbedingt mit so etwas unterwegs sein willst, dann fahr lieber Südafrika. Ansonsten ist ein Hilux (Double Cap) mit Dachzelt genau das Richtige um in Namibia zu campen.Im Oktober ist es in Namibia auch nachts angenehm von den Temperatueren und im Dachzelt spürst du immer etwas Wind und frische Luft.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
160 Beiträge · seit 200917. Juni 2012 · #18
Hallo Tobias,
wie schreibt userin Alex0807 gerade als Resumee in ihrem Namibia-Reisebericht:
" 5.725 km waren wir unterwegs, davon 4.400 km nur aus Sand- und Schotterpisten...."
Ich schließe mich Jambotessy an. Mit einem Wohnmobil durch Namibia wäre eher nicht meine Wahl. Und bezüglich noch nicht reservierter Plätze sehe ich auch eher schwarz, aber, vielleicht habt Ihr ja auch ein Quäntchen Glück.
Ich gehöre eher - wie viele hier - zu den Frühbuchern ( 13 Monate vor Reiseantritt ), um die gewünschten Quartiere auch zu bekommen.
Aber das macht halt jeder etwas anders. Viel Spaß bei der Planung und Glück bei den Reservierungsversuchen. Da könnte ggfls. eine Agentur Dir helfen!

uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2012
140 Beiträge · seit 201117. Juni 2012 · #19
Hallo Tobias,
Wir sind letzes Jahr mit einem Discoverer 4 durch Namibia gefahren und dass hat uns sehr gut gefallen. Wir haben folgende Route gefahren:
Lake Oanob, Sesriem, Swakopmund, Uis, Palmwag, Etosha, Waterberg, Windhoek. Der Camper ist sehr comfortabel. nachteil is das Comfort während das fahren, auf das Gravel. Man schafft es ohne Probleme, aber es gibt viel Lärm und mann kann langsamer fahren als mit ein 4x4.

Im mai waren wir mit ein Discoverer X unterwegs in Caprivi und Botswana. Dass hat uns besser gefallen.

Lg,
Tigerlily
Themenstarter36 Beiträge · seit 201118. Juni 2012 · #20
Danke für den Hinweis. Ich werde versuchen den Discoverer X bzw. einen TRax zu bekommen, wenngleich ich von ASCO schon eine Absage erhalten habe - nicht mehr verfügbar. Bin eben zu spät dran, aber mal schauen, evtl. bekomm ich noch einen irgendwoher. Dann wäre an dem Thema endlich mal ein Haken dran! Ist echt schwierig.

Soweit vielen vielen Dank.

LG Tobias