jojooscarThemenstarter42 Beiträge · seit 200822. Apr. 2012 · #1Hallo zusammen,
ich bin mir sicher, dass dieses Thema bereits des Öfteren behandelt worden ist. Leider kann ich dazu allerdings keine klare und vor allem aktuelle Aussage finden.
Wie verhält es sich mit dem Malariarisiko nördlich des Etosha NP bis hin zum Ruacana / Epupa Falls. Wie werden im September dort sein und gehen davon aus, dass es ein sehr geringes bis kein Risiko gibt und wir mit den normalen Cremes und der richtigen Kleidung klar kommen werden.
Zur Not haben wir noch Malarone als Stand-By.
Kann mir das jemand bestätigen oder mich korrigieren?
Danke und Gruß ans Forum
jojooscar
Otjikoko2'349 Beiträge · seit 200922. Apr. 2012 · #2Hallo jojooscar,
leider kann dir das niemand bestätigen noch dich korrigieren, denn, wie du ja schon selbst in zahlreichen Threads gelesen hast, gibt es hierzu eben keine klare oder aktuelle Aussage. 🙂
Aber MEINE PERSÖNLICHE Einschätzung ist:
Ja, ich kann dir das so wie du schreibst - ohne Gewähr - "bestätigen". Eher sehr geringes Risiko (im September) und lange Kleidung und Anti-Mücken-Sprays würden mir da als Schutz bereits reichen.
Wenn Ihr noch Stand-by-Medikamente mitnehmen wollt, ist das sicherlich kein Fehler. Die Medikamente bedeuten natürlich nicht, dass ich im Ernstfall der möglichst schnelle Gang zu einem Arzt erspart bleibt!
Ich bin aber kein Arzt und meine Angaben sind ohne Gewähr!
Weitere Infos hierzu findest du hier im Forum im Hauptmenü unter "Wiki".
Lg, Otji!
jojooscarThemenstarter42 Beiträge · seit 200822. Apr. 2012 · #3Hallo Otji,
vielen Dank für deine Meinung und "Bestätigung" meiner "These".
Gruß
jojooscar
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200622. Apr. 2012 · #4Hi jojooscar,
ich bin mir sicher, dass dieses Thema bereits des Öfteren behandelt worden ist. Leider kann ich dazu allerdings keine klare und vor allem aktuelle Aussage finden.
Ja, ungefähr 20.000 Mal. Schau mal hier:
http://namibia-wiki.com/wiki/Kategorie:GesundheitWie verhält es sich mit dem Malariarisiko nördlich des Etosha NP bis hin zum Ruacana / Epupa Falls. Wie werden im September dort sein und gehen davon aus, dass es ein sehr geringes bis kein Risiko gibt und wir mit den normalen Cremes und der richtigen Kleidung klar kommen werden.
Ganzjähriges Risikio, v.a. in Gewässernähe, d.h. dort wo ihr hin wollt.
Sonnige Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Gobobos191 Beiträge · seit 200922. Apr. 2012 · #5Hallo jojooscar, Deine Einschätzung des geringen Risikos in allen Ehren, aber ein infizierter Mosquito, der Dich erwischt, reicht! Was spricht dagegen, das bereits als Standby vorhandene Malarone als Prävention einzunehmen und auf der sicheren Seite zu sein?
Ich habe Selbsteinschätzungen dieser Art schon öfter im Forum gelesen und eigentlich immer nur den Kopf geschüttelt. Da werden tausende Euro für die Reise ausgegeben und dann scheitert die Malaria-Prophylaxe an 50,- Euro! Nach dann hoffentlich gut verlaufenen Reisen taucht dann die sinnvolle Frage auf, wohin den nicht gebrauchten Malarone.
Natürlich will ich hier nicht den Propheten spielen, jeder muß halt selbst wissen, was er tut oder nicht. Aber ich habe die Mosquitos, die mich zugegebenermaßen zu lieben scheinen, gerade an den Flüssen im Caprivi immer als äußerst gefräßig erlebt.
Und falls Du Bedenken bezüglich der Einnahme von Malarone hast, was ist mit den Giftstoffen die man sich mit Insektensprays auf die Haut sprüht oder dem Rauch der Mosquito-Coils, die nicht ohne Grund in Europa verboten sind?
Beste Grüße
Gobobos
helga655 Beiträge · seit 200623. Apr. 2012 · #6Hallo,
ich wollte nieee auf auf Malariafragen antworten, jetzt aber doch mal 😗 . Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, zu glauben, wenn man Malarone o.ä. einnimmt, sei man auf der "sicheren Seite". Malarone hält die infizierten oder nicht infizierten Mücken keinesfalls davon ab, Dich zu stechen, sondern mildert einen ev. Ausbruch einer Malaria. Das bedeutet u.U., Dich in Scheinsicherheit zu wiegen.
Ansonsten, z.B. Bernhard Nocht Inst. (Tropeninstitut) in Hamburg befragen.
Lb Gruß von Helga
Cora1'335 Beiträge · seit 200623. Apr. 2012 · #7Die deutschsprachige Quelle für Information zu Malaria:
www.dtg.org/uploads/media/Malaria_2011.pdf
jojooscarThemenstarter42 Beiträge · seit 200824. Apr. 2012 · #8Hallo Gobobos,
vielen Dank für deine Stellungnahme. Ich gehe mit dir fast 100%ig konform.
Es geht mir nicht darum, Geld zu sparen. Die Malarone habe ich längst zuhause und somit auch bezahlt. Mein Problem ist einfach, dass wir bereits die unterschiedlichsten Medikamente als Prävention eingenommen haben und bei allen mit den Nebenwirkungen nicht klar gekommen sind. Am schlimmsten war es wohl bei Lariam.
Zwar soll Malarone recht gut verträglich sein, aber ich denke nicht, dass ich das meinem Körper und somit meinem "Seelenheil" jemals wieder zumuten will. Dann schmier ich mir die "Giftstoffe" lieber auf die Haut und schütze mich so, so gut ich kann.
Da ja nun selbst die Einnahme eines solchen Medikamentes im Vorfeld umstritten ist, da es eine mögliche Diagnose erschweren kann, steht meine Entscheidung fest.
Vielen Dank für eure Beiträge, die mir ein erhöhtes Risiko attestiert haben.
Hiermit kann ich nun umgehen.
Gruß
jojooscar
Gobobos191 Beiträge · seit 200924. Apr. 2012 · #9Hallo jojooscar, durch Deine letzte Auskunft wird nun vieles klarer. Die Nebenwirkungen von Lariam habe ich auf einer Sumatra-Reise selbst kennenlernen müssen, die waren wirklich übelst, dieses Präparat werde ich wohl nie wieder benutzen.
Im Gegensatz dazu hatte ich mit Malarone noch nie das kleinste Problem, auch alle Mitreisenden haben es bestens vertragen.
Dass die Mosquitos trotz Einnahme von Malarone stechen, wie von Helga erwähnt, liegt auf der Hand, wäre ja auch zu schön, wenn man etwas gegen Mosquito-Angriffe einnehmen könnte.
Beste Grüße
Gobobos