AlexaThemenstarter1'249 Beiträge · seit 201217. Apr. 2012 · #41
Hallo Beate, schön, dass Du dabei bist! Mir geht es auch so momentan, ich lese ganz viele Reiseberichte (nicht nur die von Südafrika! Es gibt ja hoffentlich noch mehr Urlaube für mich), um die Zeit bis September zu überbrücken. Andererseits wird dann das Fernweh noch größer! Ich hab auch so den Eindruck, dass es doch so einige Südafrikavirus-Infizierte hier gibt 🙂 Liebe Grüße, Alexa
AlexaThemenstarter1'249 Beiträge · seit 201217. Apr. 2012 · #42
So, langsam geht es dem Ende zu... Hier ein etwas kürzerer Teil, da leider das Wetter nicht so mitgespielt hat teilweise...
6. Teil (07.11. – 08.11.2011)
Am nächsten Morgen ging es durch die kleine Karoo auf der berühmten Route 62, vorbei an Calitzdorp und Ladismith.
Teils sehr beeindruckende, dann aber auch wieder eher langweilige Landschaft, dafür aber schönstes Wetter (das ließ mich auf den nächsten Tag hoffen, an dem ich so gerne ein Picknick in einem Weingut gemacht hätte! Hätte...). Man kam sich auf der Fahrt schon teilweise wie im wilden Westen vor. In Montagu gab es dann Mittagessen in einer Art Gärtnerei mit Restaurant, sehr nett und gut. Dort waren viele Rennradfahrer… Naja, selbst schuld bei der Hitze!
Nach dem Mittagessen begann dann schon das Weingebiet. Überall Felder mit Wein und Weingüter, die Verkostungen anbieten. Da könnte man sich sicher eine Weile aufhalten… Wenn man nicht mit dem Auto unterwegs wäre... Wir steuerten zunächst einen der drei bekanntesten Weinorte der Gegend, Paarl, an und dort das Weingut Fairview. Allerdings nicht zum Wein probieren, sondern weil ich gerne die Ziegen auf dem Turm vor dem Weingut gesehen hätte, das Markenzeichen dieses wunderschön angelegten und gepflegten Weigutes. Die Ziegen waren zwar da in einem von einer Mauer umgebenen Gartenstück um den Turm herum vor dem Weingut, aber sie dachten natürlich nicht daran, auf den Turm zu spazieren, nur weil ich gerade da war und sie fotografieren wollte! Der Besuch des Gutes war trotzdem schön, allein der schönen vielen Blumen wegen.
So haben wir dann gesehen, wie schön ein Weingut sein könnte und wie gepflegt bis wir zu “unserem” Weingut Spier kamen. Das Weingut Spier außerhalb von Stellenbosch hatte ich ausgesucht, da es auch ein Hotel hat und das bekannte Restaurant MOYO und ich wollte, dass wir an dem Abend nicht mehr fahren müssen.
Dass es sehr touristisch ist, wusste ich. Aber leider waren auch alle sehr unfreundlich und das Hotel dem hohen Anspruch (und dem Preis) keinesfalls angemessen. Das Zimmer erinnerte mehr an einen dunklen Bretterverschlag. Aber vielleicht meinen die ja, dass die Gäste so betrunken sind, dass sie das sowieso nicht mehr merken? So wie der Kofferträger, der uns erst ein Glas Wein angeboten hat, dass man ja normalerweise nicht auf ex austrinkt und sich dann plötzlich mit “have a nice stay” verabschiedete, ohne uns vorher die Koffer aufs Zimmer zu bringen. Naja, muß ja auch nicht sein...
Nachdem das Zimmer eher ungemütlich war (ich habe leider heute kein Foto für Dich...), beschlossen wir erstmal, die Cheetahs anzuschauen, für die sich das Gut auch rühmt. Ein Projekt, um diese zu schützen. Als wir - leider nicht durch den schönen Park, da war Baustelle - dort ankamen, war schon kurz vor Schluß, aber wir haben sie gesehen ich habe fotografiert und auf den Fotos weiß ja keiner, dass die nicht im Krüger gemacht sind 😕
Jetzt wünschten wir uns aber doch noch ein Highlight für diesen Tag und schauten uns schon mal das MOYO an, das wirklich sehr nett ist, man fühlt sich ein wenig wie auf dem Tollwood (München). Nach einem leckeren Mojito sah alles schon anders aus und die schönen Korallenbäume vor dem Hauptgebäude begeisterten mich auch.
Nun waren wir schon sehr gespannt auf das bereits vor Monaten reservierte Abendessen. Nach einer großen Dosis Peaceful Sleep ging es los und wir bekamen tatsächlich ein Plätzchen in einem Baumhaus ganz für uns. Das war es doch schon mal wert!
Es war zwar etwas kühl, weil auch das Wasser den Baum herunterlief, als aber überall Feuer angezündet wurde und wir auch noch Decken bekamen, war es sehr gemütlich und auch romantisch, mit den vielen Lichtern und der Musik. Das Essen war gut, wenn auch nicht umwerfend, dafür aber kamen mehrere Sänger zu uns hoch in unser Baumhaus und sangen für uns ein sehr schönes Lied. Ein romantisches Liebeslied, auf meine Bitte übersetzte es noch einer für uns. Allerdings wurde es dann schnell kalt, aber das war dann doch noch ein schöner Abschluss dieses Tages!
Am nächsten Morgen regnete es leider, alles grau in grau. Beim Frühstück im Hotel war die Hölle los, da das Weingut auch als Seminarhotel dient. Lauter Business-Leute, die es alles sehr eilig hatten, nicht sehr gemütlich.
Die Besichtigung von Stellenbosch fiel dann auch leider ins Wasser, da wir beide keine Lust hatten, im Regen rumzulaufen. Aber einige schöne Häuser haben wir auch vom Auto aus gesehen. In der Hoffnung auf besseres Wetter beschlossen wir dann, gleich weiter nach Franschhoek zu fahren. Auf dem Weg hielten wir kurz im Weingut Boschendal, um zu sehen, wie schön es gewesen wäre, hier bei schönem Wetter Picknick zu machen. Aber es war sowieso zu früh und man kann halt nicht immer alles planen.
Weiter ging es zum Weingut Beck, weil ich den Champagner probieren wollte, den laut Reiseführer auch schon Mandela und Obama getrunken hatten (ob sie das wissen?). Wir waren die ersten Besucher, es war ja auch noch früh am Vormittag und in schickem Umfeld probierten wir zur Musik von Carla Bruni leckeren Champagner. Da die Preise sehr angenehm waren, entschieden wir uns eine Kiste mitzunehmen, wir hatten ja noch ein paar Abende vor uns...
Bis wir dann in Franschhoek waren hatte es tatsächlich aufgehört zu regnen und ich verfiel in diesem netten Dorf mit den schönen Geschäften in einen kleinen Shopping-Rausch (Hippos in allen Größen und Materialien).
Leider war es dann immer noch zu früh zum Mittagessen und so machten wir uns auf, wieder Richtung Meer, nach Hermanus. Die Landschaft war wieder ganz anders, viele Getreidefelder zwischen recht hohen Bergen, ein riesiger Stausee, alles sehr idyllisch.
In Hermanus angekommen schien sogar die Sonne, wenn es auch sehr windig war.
Ins Hotel konnten wir noch nicht, da es erst ein Uhr war und so gingen wir ins The Burgundy essen, eines der besten Lokale vor Ort nach den Bewertungen und zu recht! Leider wurde uns dann im Infobüro mitgeteilt, dass der Wind zu stark sei und die Boote zur Walbeobachtung weder an dem noch am nächsten Tag fahren würden. Da waren wir schon etwas enttäuscht. Als wir dann aber den Strand und die Klippen entlang gingen konnten wir tatsächlich von hier aus Wale sehen. Zwar zu weit entfernt für gute Fotos, aber dennoch gut erkennbar und am nächsten Tag sollten es noch mehr werden. Man kann da wirklich stundenlang stehen oder sitzen und aufs Meer schauen und immer wieder sieht man etwas großes, langes Schwarzes im Meer vorbeiziehen, faszinierend.
Diese Haltung hat mich total an Sid aus Ice Age erinnert...
Abendessen gab es dann im Fisherman’s Cottage gleich neben dem Hotel. Tatsächlich nur eine Fischerhütte, wir ergatterten den letzten freien Tisch und haben eine superleckere Seafood Platte genossen. Allein der Kellner, ein Verkaufstalent, war den Besuch wert, aber eben auch das Essen sehr lecker – kann man nur empfehlen!
So, bald geht es zur nächsten und letzten Etappe...
jetzt war ich eine Woche nicht im Forum und falle gleich auf deinen wunderschönen Südfrika-Bericht der leider schon fast zu Ende ist.
Und deine Fotos sind traumhaft. Bei deinen Bildern ab PE, Tsitsikamma, Wilderness, usw. kommen Erinnerungen hoch. Die Gardenroute haben mein Mann und ich schon 2x gemacht aber jetzt steht der Krügerpark und Umgebung auch ganz oben auf unserer Wunschliste.
Herzlichen Dank dass du uns mit auf die Reise genommen hast.
AlexaThemenstarter1'249 Beiträge · seit 201217. Apr. 2012 · #44
Hallo Lil, Danke für Deine lieben Worte! Ich erlebe die Reise auch gerade nochmal in Gedanken. Krüger und Umgebung intensiv gibt es bei uns im September, nachdem wir beim ersten mal nur kurz reingeschnuppert haben... Viele Grüße nach Luxemburg! Alexa
AlexaThemenstarter1'249 Beiträge · seit 201218. Apr. 2012 · #49
Erwischt 😊 Hätte ich doch noch photoshoppen müssen... War ja auch nur ein Späßchen um zu sehen, ob Ihr aufpasst 😛 Aber schön, dass Du mitliest, Topobär! Danke auch, Nicole 🙂
uschisiggi160 Beiträge · seit 200918. Apr. 2012 · #50
Hallo Alexa, ich bin auch erst heute auf Deinen Reisebreicht gestoßen, weil mein derzeitiger Leseschwerpunkt auf Namibia liegt ( nur noch 143 Tage bis es wieder los geht!), aber ich habe ihn dafür in einem Stück regelrecht verschlungen. So ähnlich verlief auch unsere erste Südafrikareise in 1997. Danke für die vielen Informationen und die super schönen Fotos. Da werden Erinnerungen wach. Damals gab es (für uns jedenfalls) noch keine Digitalkamera und so musste man sich mit den Aufnahmen beschränken. Man hatte ja nur eine Anzahl 36er Filme dabei. Wohin wird denn Eure nächste (Afrika)-Reise gehen und wann? Wir wollten damals auch möglichst viel in 30 Tagen Selbstfahrertour sehen ( wahrscheinlich unsere einzige Afrikareise dachten wir )und jetzt fahren wir schon das 6 Mal. Gruß uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
AlexaThemenstarter1'249 Beiträge · seit 201218. Apr. 2012 · #51
Hallo Uschisiggi, schön, dass Du mitliest! Ja, nachdem man nie sicher sein kann wollten wir soviel wie möglich sehen... Jetzt wissen wir, dass es uns vor allem der Norden und die Tierwelt angetan haben. Daher gehts im September wieder los für drei Wochen, Krüger von Süd nach Nord, dann Mapungubwe, Marakele und am Schluß Pilanesberg - also hoffentlich viele, viele Tiere und tolle Landschaft 🤪 Ja und dann würde ich gerne auch mal nach Namibia nachdem ich hier so viele tolle Berichte gelesen habe... und Botswana... und Tansania... 😗 Und Ihr startet wieder nach Namibia? Tja früher wäre das echt schwierig geworden ohne Digitalkamera, nach den drei Wochen hatte ich über 4000 Bilder, wenn man das in Filme umrechnet.... Liebe Grüße, Alexa
Hanne6'152 Beiträge · seit 200618. Apr. 2012 · #52
hallo Alexa,
herrlich Dein Reisebericht - da wir sehr viele Stationen letztes Jahr angefahren sind , >Krüger, Addo, Wildernes, kleine Karoo, Montagu - Weinregion- nicht neidisch werden --- bei uns hat es mit dem Picknick in Boschendahl geklappt- super -:P Freue mich auf die Fortsetzung . Liebe Grüsse Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
AlexaThemenstarter1'249 Beiträge · seit 201218. Apr. 2012 · #53
Hallo Hanne, naja, ein bisschen neidisch bin ich schon 😊 Wir waren ja trotz Regen kurz dort und ich konnte mir das richtig schön vorstellen. Aber freut mich, dass es bei Euch geklappt hat! Schön, dass Dir der Bericht gefällt. Viele Grüße, Alexa
AlexaThemenstarter1'249 Beiträge · seit 201218. Apr. 2012 · #55
Hallo lieber Bayern Schorsch, leider muß ich Dich enttäuschen. Ich hab mir das im Nachhinein schon gedacht, dass ich das Essen überall mehr hätte fotografieren müssen... Das nächste mal dann 😉 Aber ich kann Dir trotzdem garantieren, dass es sehr lecker war und wenn ich das sage, heißt das was, da ich mehr der Pasta- als der Fischfan bin 😗 Ja, das mit den Walen ist schon toll. Auch wenn es mit dem Schiff nicht geklappt hat, es ist so beeindruckend, da auf den Felsen zu stehen und die Wale zu beobachten! Ich wünsch Dir, dass Du bald mal Gelegenheit dazu hast! Wohin geht denn die nächste Reise? Liebe Grüße, Alexa
casimodo4'528 Beiträge · seit 200718. Apr. 2012 · #56
Hallo Alexa,
jetzt hätte ich mit dem bayern schorsch sooo gerne einen neuen Fischplattenthread bei Dir eröffnet 🙁
Ich glaube ja, daß Du uns eines Deiner wunderschönen Fischplattenphotos absichtlich verheimlichst und nur so schlau bist, hier keinen neuen, schönen, interessanten und lehrreichen Fischplattenthread entstehen zu lassen. 😉 😉 😉
Viele Grüße Carsten
PS: Bayern Schorsch : Fällen Dir nicht noch ein paar Argumente ein, bist doch sonst so schlagfertig 😕
uschisiggi160 Beiträge · seit 200918. Apr. 2012 · #57
Liebe Alexa, im September 2010 haben wir u.a. auch zwei Tage im Mapungubwe NP verbracht. Dort hat uns ganz besonders die tolle Landschaft fasziniert und ich konnte mich gar nicht satt sehen an den vielen eindrucksvollen Baobabs. Ein besonders attraktives Exemplar steht direkt am Eingang des Parks.
Gruß uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
AlexaThemenstarter1'249 Beiträge · seit 201218. Apr. 2012 · #58
@ Uschisiggi: Danke, darauf werd ich achten! Freu mich schon!
@ Bayern Schorsch & Carsten: Darf ich Euch mit einem Bild meiner Riesenplatte im Brazza St. Lucia trösten zum Ausgleich für die fehlende Fischplatte? 😎
Darf ich Euch mit einem Bild meiner Riesenplatte im Brazza St. Lucia trösten zum Ausgleich für die fehlende Fischplatte?
Ja, aber nur zur Not. Wobei "Dein" Teller schon sehr gut aussieht. Frage dazu: wieso hast Du die nicht allein geschafft?
Unsere nächste Reise geht im Oktober u.a. auch nach St Lucia. Geh bitte davon aus, dass ich von den Lobstern, Garnelen und Shrimps allerfeinste Macroaufnahmen hier reinstelle. Und zwar so, dass Euch schon beim Anblick das Wasser im Mund zusammenläuft. 🤪
AlexaThemenstarter1'249 Beiträge · seit 201218. Apr. 2012 · #60
So, liebe Mitreisende, nun kommt der vorletzte Teil unserer tollen Reise...
7. Teil (09.11. – 10.11.2011)
Leider sah das Wetter auch am nächsten Morgen nicht viel besser aus. Auf einem Abstecher zum Strand wurde dann klar, dass die Boote wieder nicht fahren würden, wenn es auch sogar ein wenig sonnig war. Man konnte aber schon mehr Wale als am Tag davor sehen, teilweise fünf bis sechs Stück hintereinander. Nur tat mir keiner den Gefallen, mir so richtig schön seine Fluke zu zeigen für ein tolles Bild. Aber es war trotzdem faszinierend! Als wir uns von den Walen trennen konnten fuhren wir los Richtung Gansbaai. Ob es am Wetter lag oder an uns weiß ich nicht, aber die Gegend begeisterte uns nicht so richtig. Wahrscheinlich lag es aber am Wind und am Regen, denn in der Sonne kann ich es mir dort schon schön vorstellen! Zurück in Hermanus regnete es immer noch und wir gönnten uns erstmal ein Mittagessen und Kaffee im Mugg & Bean.
Am Nachmittag hieß es dann wieder Wale anschauen und da waren dann wieder richtig viele. Auch den Whale Crier konnten wir beobachten. Wir gingen dann noch ein Stück den Küstenpfad entlang und genossen das wilde Meer. Am Abend ging es ins Lemon Butt, und auch dort hatten wir das Glück, den letzten freien Tisch zu bekommen. Und so konnten wir doch tatsächlich während des Abendessens Wale beobachten!
Am nächsten Morgen war die erhoffte Sonne wieder da und ließ uns auf blauen Himmel am Kap hoffen. Nach dem Frühstück ging es los Richtung Kap-Halbinsel. Hier kamen wir dann auch an den ersten größeren Townships vor Kapstadt vorbei, dann schließlich ans Meer.
In Muizenberg wollte ich unbedingt die bunten Badehäuschen fotografieren.
In Simon’s Town ging es dann zu den Pinguinen am Boulders Beach. Hier musste man tatsächlich für südafrikanische Verhältnisse viel Eintritt zahlen. Die Pinguine waren sehr nett und lustig anzuschauen.
Kurz hinter Simon's Town dann ging es auf den Eingang des Table Mountain National Parks zu, in dem das Kap der guten Hoffnung liegt. Und unsere Hoffnung hatte sich erfüllt, blauer Himmel, strahlende Sonne und schon vor dem Eingang zum Nationalpark wunderschöne Ausblicke auf die Küste und die gegenüber liegenden Berge. Wie im Reiseführer versprochen, war die Vegetation im Nationalpark toll, plötzlich ganz anders. Viele, viele Blumen, die von weitem wie weiße Steine aussahen, blühende gelbe Büsche und immer wieder schon die Aussicht auf den Cape Point.
Auf dem Parkplatz angekommen sah es noch gar nicht so voll aus. Außerdem sahen wir keinen einzigen Affen, nur viele Warnschilder. Aber vielleicht war es denen einfach noch zu kalt? So war meine Kamera wenigstens sicher (nicht so wie die des Protagonisten im Fettnäpfchenführer).
Eigentlich wollten wir dann, faul wie wir waren, mit dem Flying Dutchman, der Standseilbahn, auf des Cape Point fahren, die Schlange dort schreckte uns aber ab und so gingen wir zu Fuß, was wir aber dank der tollen Ausblicke nicht bereut haben. Was will man mehr, bei Traumwetter auf dem Cape Point mit toller Aussicht auf das Kap der guten Hoffnung? Vielleicht ein bissl weniger Japaner, die gleichzeitig mit uns dort einfielen und sich, wie sollte es anders sein, alle zwei Meter in Gruppe singend knipsen ließen. Aber lustig war es ja..!
Wieder unten gönnten wir uns noch einen kleinen Imbiss und fuhren dann zum Kap selbst. Dort ist es nicht so spektakulär wie die Aussicht darauf, aber das Bild dort mit dem entsprechenden Schild ist natürlich Pflicht. Ein wenig muß man dafür aber anstehen, um nicht irgendwelche Leute auf dem Bild zu haben...
Wir sind dann auf dem Weg raus aus dem Park noch ein paar Loops gefahren und haben einen Strauß gesehen, das war aber das einzige Tier dort. Dafür aber eben viele, viele Blumen! Weiter ging es nun an der Atlantikseite hoch Richtung Noordhoek.
Über den Chapman's Peak Drive ging es weiter nach Hout Bay. Wie hatten sehr viel Glück, den am nächsten Tag hörten wir, dass diese tolle Panorama-Straße am Tag zuvor wegen Steischlag gesperrt war. Aber jetzt war sie offen und obwohl es zwischendurch regnete war es toll, viele schöne Ausblicke.
Begeistert entdeckte ich dort in Hout Bay einen Harry's Pancake Laden und nachdem das in Graskop nicht geklappt hatte, genossen wir nun dort die leckeren Pfannkuchen.
Nun waren wir schon fast angekommen in unserem letzten Domizil, der Fullham Lodge in Camps Bay. Leider kannte unser Navi die entsprechende Straße nicht und so irrten wir erst etwas planlos herum, habe es aber dann doch gefunden und den atemberaubenden Blick auf den Atlantik genossen.
Camps Bay ist ja der schicke Vorort von Kapstadt und in der Hauptstraße einiges los zwischen all den Hotels und Restaurants. Und ein wunderschöner Strand! Und dann hatten ja auch noch unseren leckeren Champagner und dann einen traumhaften Sonnenuntergang direkt vom Wohnzimmer aus. Ein vielversprechender Start in den leider !!! letzten Teil unseres traumhaften Urlaubs.