GOgoldi2702Themenstarter18 Beiträge · seit 201103. Apr. 2012 · #1Hallo,
hier noch eine kurze Frage:
Welche Heringe für das Zelt? Eher Sand oder eher fester Boden?
Wir fliegen morgen...
Lieben Gruß von
Rosa
Joerg3'175 Beiträge · seit 200603. Apr. 2012 · #2Hallo Rosa!
Wusste gar nicht dass es verschiedene Arten von Heringen gibt(kannte nur Slazheringe😄 )
Also das ist ganz unterschiedlich von Sand bis Gneis kriegste jeden Untergrund. Ich persoenlich hab noch nie einen Hering reingeschlagen, ok liegt auch daran dass ich nur so auf dem Boden schlafe.
Wo geht die Tour denn Hin?
Gruss
Joerg
Es gibt NIX, das es nedd gibt
GOgoldi2702Themenstarter18 Beiträge · seit 201103. Apr. 2012 · #3Hallo,
es gibt zum Beispiel auch die zum Reindrehen bei besonders festem Boden - keine Ahnung wie die Dinger heissen....
Also, klassische Route Windhoek- Fish-River-Canon - Swakopmund - Etosha.
Irgendwie habe ich schon das Gefühl, Ihr könnt nicht allzuviel mit meiner Frage anfangen 😉
Gruß
Rosa
jaw2'048 Beiträge · seit 200703. Apr. 2012 · #4Hallo Rosa,
den optimalen Hering habe ich auch nicht gefunden. Ich verwende stabile Stahlnägel, die bekomme ich auch im festen Boden zumind. ein Stück weit rein. Abspannen muss ich aber immer wieder auch mit Holz oder Stein als Beschwerung. Im ganz losen Stein grabe ich den Zeltboden am Rand etwas ein, indem ich Sand von Außen anhäufe. Abspannschnüre werden an einem Stein oder Stock befestigt, der dann ca. 20-30 cm tief eingegraben wird. Damit hält das Zelt auch stärkeren Wind aus und ich kann getrost auf Pirschfahrt gehen.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Matou66843 Beiträge · seit 200803. Apr. 2012 · #5Hallo,
wir haben die schmalen, runden Nägel/Stifte.
Wichtig ist, dass Ihr einem schwereren, stabilen Hammer dabei habt. Damit kann man die auch in festen Boden dreschen 😉.
Klassische Zeltheringe machen dann keinen Sinn mehr.
Die Nägel sind meist lang genug, um auch im Sand klarzukommen.
LG
D.
Rocky1964709 Beiträge · seit 201103. Apr. 2012 · #6Hi,
die besten Erfahrungen haben wir mit selbstgebauten Häringen aus 50er Winkeleisen, an einem Ende spitz zugeschnitten an der anderen Seite einen ca. 80...100mm Knebel aus 10er Rund- oder Vierkantmaterial angeschweißt. Außer auf Fels und im Tiefsand gehen die auch bei Sturm.
Wenn andere Tarps und Vorzelte wegen schlechtem Wetter abbauen, bauen wir auf...


Gruß
Rocky
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...der schon öfter 4x4 in Afrika war...
http://www.4x4club-leipzig.de/
http://www.baja-deutschland.de/
Montango1'667 Beiträge · seit 201103. Apr. 2012 · #7Rocky1964 schrieb:Hi,
die besten Erfahrungen haben wir mit selbstgebauten Häringen aus 50er Winkeleisen, an einem Ende spitz zugeschnitten an der anderen Seite einen ca. 80...100mm Knebel aus 10er Rund- oder Vierkantmaterial angeschweißt. Außer auf Fels und im Tiefsand gehen die auch bei Sturm.
Gruß
Rocky
Ob da nicht das Freigepäck schnell überschritten wird 😐 😉
Rocky1964709 Beiträge · seit 201103. Apr. 2012 · #8Montango schrieb:....
Ob da nicht das Freigepäck schnell überschritten wird 😐 😉
Bei Anreise mit dem sich entwickelnden Flugwesen (nach Michail Sostschenko) kann man sich sowas ja auch vor Ort beim nächsten Metallbaubetrieb oder Schmied für wenig Geld machen lassen. Dauert 15 Minuten. Und man muß sich den restlichen Urlaub nicht mit Dünnblechhäringen oder Nägeln ärgern.
Andere Dinge für einen Campingurlaub mit Anreise per Flieger muß man sich ja auch nach Ankunft vor Ort kaufen, da die Freimenge zu gering ist, man Manches nicht im Flieger mitnehmen darf und im angeblich voll ausgestatteten 4x4 nicht vorhanden ist.
Gruß
Rocky
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http://www.baja-deutschland.de/ TOtokoloshe66 Beiträge · seit 201016. Apr. 2012 · #9Hi,
also ich habe meine Zelte (billiges Kuppelzelt von Game und nun nurch ein besseres von DueSOuth ersetzt) schon ueber 30x in Namibia und SA mit den Standartheringen aufgebaut. Hammer hatte ich nie mit, ein entsprechender Stein ist eigentlich immer zu finden. Ich nehme immer 2 Ersatzheringe mit (billige Standartausfuehrung) da sich die Heringe bei Steinigem Untergrund schon irreparabel verbiegen koennen. War fuer mich bisher die Billigste, stressfreie und leichteste Loesung.
Gruesse,
Tokoloshe
Rocky1964709 Beiträge · seit 201116. Apr. 2012 · #10Hi,
bei Standardheringen ärgert man sich spätestens beim ersten starken Wind, wenn die Dinger nicht halten oder alle krumm und schief sind.
Im Weichsand kann man auch sehr gut mit Sand gefüllte Ikea-Einkaufstaschen als Halterungspunkte einstzen. Die sind groß, sehr preiswert und nehmen nicht viel Platz weg. Und man kann die auch für andere Dinge in so einem Urlaub gut gebrauchen.
Gruß
Rocky
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steenbok143 Beiträge · seit 200917. Apr. 2012 · #11Hallo zusammen,
wir waren gerade vier Wochen mit dem Zelt in Namibia unterwegs 😄 und haben nirgends und nie überhaupt Zeltheringe verwendet 🤪 , es geht bei einem freistehenden Kuppelzelt (ala Cymot und co) auch ganz ohne - und ganz gut.
Nun für die Nörgeler: ja, wir hatten auch mal windige Tage - und schattige Plätze und auch windschattige Plätze - und ein Leicht-Iglu-Zelt weht sicherlich auch weg ... 😉
Fazit: es kommt sowohl auf das KnowHow als auch auf das Zelt und die eigenen (Sicherheits-)Ansprüche an. 🙂
Mit einem Gruß an alle Zeltenden, steenbok
GOgoldi2702Themenstarter18 Beiträge · seit 201104. Mai 2012 · #12Hallo,
nachdem wir jetzt von unserer Namibia-Tour zurück sind, können wir nun von unsere neigenen Erfahrungen mit Zelt-Heringen berichten.
Wir hatten hochwertige Alu-Heringe dabei und sind immer klar gekommen. Wichtig war uns dabei auch, dass das Fluggepäck nicht so sehr belastet wird.
Gruß
goldi
spinstone126 Beiträge · seit 200904. Mai 2012 · #13Ich hatte auch gute Alu-Häringe fürs Bodenzelt dabei und einen Leichthammer - gibt's alles in guten Outdoor-Geschäften hierzulande (z.B. Globetrotter). Das reicht vollkommen, bei Bedarf werden die Schnüre zu den Häringen mit Steinen beschwert. ca. 10 Jahre Radtouren mit Zelten, mir ist noch keins weg geflogen, eher knicken die Stangen (auf deren Qualität sollte man achten).
MfG Juergen