Selfdrive Camping

7 Antworten · 2'497 Aufrufe · gestartet 10. März 2012 von depeche
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Themenstarter14 Beiträge · seit 201210. März 2012 · #1
Hallo,
wir planeen in diesem Jahr eine Selfdrive-Camptour durch Namibia und Botswana. Die Campsites habe ich schon vorgebucht. Ist es möglich beim Grenzübertritt von Namibia nach Botswana via Ngoma-Bridge Fleisch einzuführen.
Hat jemand Erfahrung mit den Schlafsäcken in den ausgerüsteten Fahrzeugen. Wir haben bei Asco-Car-Hire einen Landrover Defender Camping Equipped gemietet. Ist es ratsamer eigene Schalfsäcke mitzunehmen ?
Kann man das Wasser auf den Campsites zum Kochen verwenden oder ist es ratsam Entkeimungstabletten dabei zu haben oder generell das Wasser für die Essenszubereitung mitzuführen.
Vielen Dank für eure Tipps
Depeche
911 Beiträge · seit 200710. März 2012 · #2
Hallo Depeche,

meine Meinung und Erfahrung, andere sehen das eine oder andere vielleicht etwas anders:

Die Auswahl und Qualität von Fleisch ist in Namibia in der Regel deutlich besser als in Botswana, insbesondere (nicht nur) bei den Fleischern in großen Spar-Märkten. Wir kaufen daher immer reichlich Vorrat, lassen den in passenden Portionen vakuumisieren und legen das Fleisch ganz unten in die Kühlbox - hält sich in der Regel bis zu 10 Tagen. Vor der Grenze nach Botswana würde ich das Fleisch aus der Kühlbox rausnehmen und für die kurze Zeit anderswo im Auto verstauen. Wenn Kontrollen sind, dann wird eigentlich nur in die Kühlbox geschaut.

Die Schlafsäcke bei Asco sind frisch gewaschen, aber ansonsten halt so, wie man es von häufig ausgeliehenen Teilen nur erwarten kann. Wir nehmen immer unsere eigenen Daunen-Schlafsäcke mit, die sind erstens hygienischer (zumindest gefühlt 😗 ) und auch wärmer. Im dortigen Winter - Juli/August - sind es nachts auch mal Temperaturen nahe Null.

Wasser zum Kochen nehmen wir in der Regel mit, es gibt es in 5-L-Plastikkanistern in vielen Märkten - jedenfalls für Suppen oder ähnliches. Und als Trinkwasser kommt nur das in Frage (oder Windhoek Lager oder Savanna usw. 😄 🤩 ) Zum Kartoffeln kochen kann man auch das von Campingplätzen nehmen, meist ist es gut. Micropur-Tabletten haben wir zwar immer einige mit, aber bei 5 Reisen noch nie gebraucht.

Grüße
Helgi
Reisebericht 2012: 8 Löwen und ein Oryx
2'048 Beiträge · seit 200710. März 2012 · #3
Hallo Depeche,
mit den Schlafsäcken kann ich dir nicht helfen, ich habe meine eigenen in Namibia.
Zum Wasser hat dir Helgi schon die 5 l Behälter genannt. Ich nehme die Mircopur aber für meinen Brauchwasservorrat im Wasserkanister. Ich bin meist auf Campsites mit Wasser, benütze den Vorrat also nicht ständig. Aber ich habe immer ausreichend Wasser dabei, denn es kann sein, dass ich in abgelegener Gegend wegen einer Panne mal mehrere Tage hängen bleibe. Dieses Wasser, dass ich dann auch immer wieder für Waschen unterwegs oder auf Campsites ohne Wasserversorgung benutzen muss halte ich mit den Silberionen keimarm.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
1'910 Beiträge · seit 200610. März 2012 · #4
Hallo "Depeche",

ich verweise da mal wieder auf die Wiki, und dort auch in der Fusszeile weitere Links zu Deinem Angefragten Thema.

Nicht nur Schlafsäcke, besser auch noch einige Decken... und ...womöglich extra Matratzen, denn oft sind die die im Fahrzeug sind schon etwas "malade". Aber lies die Tipps in der Wiki selbst, wurden von den FoMi zusammengetragen.
Gruss, der K l a u s Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ...... Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
zuletzt bearbeitet 10. März 2012
131 Beiträge · seit 201110. März 2012 · #5
Hallo!
Wir haben heuer im Februar bei Asco gemietet. Wir hatten keine Schlafsäcke, sondern Bettwäsche für unser Dachzelt bekommen. Leintuch, 2 dicke Decken und 2 Polster, tadellos sauber und gemütlich! Haben auch nicht sehr gebraucht gewirkt. War wie im Hotelzimmer damit 🙂
LG, Kerstin
167 Beiträge · seit 200910. März 2012 · #6
Hallo Depeche,

Ich nehme immer unsere eigenen Schlafsäcke mit. Erstens weiss ich, was mich erwartet (insb. bezgl. frieren oder nicht) und ich fühle mich in meiner eigenen Bettwäsche einfach wohler.

Wir haben immer das Wasser aus den Campsite Wasserhähnen benutzt. Zum Teekochen und Essen garen - gut abgekocht kann doch nichts passieren! Ich putze mir fast immer damit die Zähne ... und hatte noch nie etwas.
Als direktes Trinkwasser (ohne Abkochen) haben wir die oben genannten 5l Kanister gekauft und in unsere Trinkflaschen umgefüllt bzw. als eiserne Reserve für Zeltplätze ohne fliessendes Wasser zurück gehalten.

VG
Ruaha
2'610 Beiträge · seit 200711. März 2012 · #7
Hi Depeche,

zu den Schlafsäcken ist schon alles gesagt.

Zum Wasser: ich bin sehr empfindlich und habe mich anfangs in Afrika mit Durchfall herumgeschlagen. Dann bin ich drauf gekommen, auf nüchternen Magen - ich schwöre zur aus medizinischen Gründen - ein großen Schluck hochprozentigen Schnaps zu trinken. Das hat geholfen, schlagartig hörte der Durchfall auf.

Seit ein paar Jahren habe ich dem morgentlichen Alkohol entsagt 😄 - ich brauche zum kochen, Tee und Kaffee, Zähne putzen usw. nur noch Wasser aus den besagten 5 l Kanistern. Jetzt habe ich ebenfalls keine Probleme mehr.

Grüße
Jambotessy
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
570 Beiträge · seit 201111. März 2012 · #8
Zum Thema Durchfall:

Was tatsächlich genauso gut gegen den berühmten Afrikadurchfall hilft ist Zitronensaft VOR dem Essen/trinken... zur not auch nachher.
Ist bekömmlich, gesünder und sozial akzeptierter als um 7°° morgends mit Alkohol zu prosten 😉
Hotel/Lodge mit Diaröö ist ja schon keine Freude aber Camping mit Flitzeka.... 😵 😵 😈

Zum Wasser: Wir haben immer dreierlei Wasser dabei.

1. Wasserflaschen gekauft zum trinken

2. Wassertank (ohne Micropur) zum duschen, waschen, spühlen....

3. In den Wasserflaschen die nach wenigen Tagen sich angesammelt haben: Wasser mit Micropur für Zähneputzen, kochen (Nudelwasser), Salatwaschen,.... Für Reis etc. nehm ich meist auch Trinkwasser.

Immer den gesamten Wassertank zu entkeimen spar ich mir


Und wer wirklich Durchfall bekommt, da hilft nur noch hier sitzenbleiben:

Camping_Klo.jpg
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0