fussohleThemenstarter381 Beiträge · seit 200901. März 2012 · #1hallo zusammen,
sagt einmal:
hat jemand erfahrung mit der kilimandscharobesteigung? welche jahreszeit ist die beste? welche voraussetzungen sollte man mitbringen? es gibt ja nun einige routen, aber welche führt einen - wie mich - nicht sportlichen menschen - zum ziel? ich weiß, es ist eine sehr allgemein gehaltene anfrage, aber ich wills einfach wissen::::))) viele grüße fussohle
Duma273 Beiträge · seit 200601. März 2012 · #2Einige Fragen könnte dir mein Reisebericht beantworten.
http://born-tobewild.de/html/kilimanjaro_2009.htmlSchöne Grüße
Jürgen
Streifenhörnchen297 Beiträge · seit 200702. März 2012 · #3beste Zeit ist außerhalb der Regenzeit... es gibt viele Routen, ich würde einen möglichst langsamen Aufstieg wählen, ev noch einen Gipfel davor machen (zum Akklimatisieren)... dann kommts drauf ob Du Zelten willst oder in Hütten schlafen... für normal sportliche Menschen ist es technisch machbar, das einzig 'tückische' ist die große Höhe und die Akklimatisation (ich weiß jetzt nicht wie 'nicht sportlich' Du bist 😵 ). Ich würde vorher mal eine mehrtägige Wanderung mit leichtem Gepäck machen, so zum Ausprobieren.... beantwortet das Deine Fragen?
LG Heike
PS: ich finde den Mt Kenya schöner... 🙂
Montango1'667 Beiträge · seit 201102. März 2012 · #4Hallo,
beste Zeit ist von Juni bis September, da es dann unten nicht mehr so schwül ist. Geht ab auch danach, es wird dann nur wärmer. Schlecht ist die Regenzeit von Mitte März bis Mai.
Die einfachste Route ist die Marangu-Route.
Wie Heike schon schrieb ist die große Höhe das Problem.
Bereits am 2ten Tag ist die Übernachtung auf 3720 m, am 3ten Tag auf 4703 m. Du bist da noch nicht an die Höhe angepasst. Wie gut jemand das verträgt, kann man vorher kaum sagen. Es ist auch nicht so, dass sportliche Menschen sich unbedingt schneller anpassen.
Also entweder einen sehr langsamen Aufstieg wählen oder vorher Höhentraining machen. Entweder einen anderen Berg besteigen, eine Unterkunft in möglichst großer Höhe für ein paar Tage wählen, zuhause trainieren, z.B. in den Alpen oder Indoor-Höhentraining.
Ab 4000 m Höhe wird die Luft schon verdammt dünn :-)) Viel trinken.
Grüsse
Montango
Topobär5'479 Beiträge · seit 200902. März 2012 · #5Das A & O ist die Akklimatisierung. Aufgrund der kurzen Aufenthaltsdauer am Berg und des rasanten Höhengewinns von Tag zu Tag hat der Körper bei der Besteigung kaum die Möglichkeit, sich zu akklimatisieren. Ich habe das deutlich am eigenen Körper erlebt. Am Kili hatte ich heftig unter der Höhenkrankheit zu leiden, auf dem Abstieg sogar Blackouts. Im Himalaja habe ich mich aufgrund langsamer Akklimatisation auf gleicher Höhe topfit gefühlt.
Ich würde aufgrund meiner Erfahrung dringend eine Akklimatisations-Tour direkt vor der Kili-Besteigung empfehlen. Hierfür bietet sich aufgrund der Nähe und Höhe der Mt.Meru an. Weiterhin sollte bei der Kili-Besteigung zumindest ein Akklimatisations-Tag auf ca. 4.000m Höhe eingebaut werden. Den Akklimatisationstag für eine Wanderung auf ca. 4.500m nutzen, zur Übernachtung aber wieder absteigen.
Rein technisch gesehen stellt die Besteigung des Kili keine größere Herausforderung als eine Wanderung im deutschen Mittelgebirge dar.
picco6'369 Beiträge · seit 201102. März 2012 · #6Hoi zämä
Vieles wurde ja schon gesagt...mehr findest Du im
Mount - Kilimanjaro - Forum.
tom59250 Beiträge · seit 200803. März 2012 · #7Hallo Fussohle,
ich war schon zweimal auf dem Kili. Ich würde dir auch empfehlen die Sache sehr langsam anzugehen und einen Akklimatisations-Tag einzufügen.
Es gibt einige Routen, die grundsätzlich den gleichen Schwierigkeitgrad haben.
Wenn auch die billigste, würde ich nicht die klassische Route (Marangu oder coca cola) wählen. Hier läufst du teilweise in einer Menschenkette auf den Berg.
Lieber einen Anbieter suchen, der Machame anbietet oder auch sehr schön von Kenia aus die Rongai Route. die hat mir am besten gefallen, obwohl der letzte Anstieg auch über coca cola zum Gilmanspoint geht und die Anbieter meines Wissens alle auf dem Abstieg die marangu anbieten.
Auf jeden Fall ein einmaliges erlebnis 😉
Topobär5'479 Beiträge · seit 200905. März 2012 · #8Die Abstiege müssen alle über die Marangu Route erfolgen. Ist so Vorgabe des Nationalparks.
Streifenhörnchen297 Beiträge · seit 200705. März 2012 · #9Hallo Topobär,
den Kili besteigen kann man doch auf vielen Routen, nicht nur Marangu. Machame, Lemosho, Rongai und so weiter... der Abstieg ist dann jeweils festgelegt.
LG heike
Topobär5'479 Beiträge · seit 200905. März 2012 · #10Genau das wollte ich eigentlich auch schreiben.
So ein blöde Tippfehler aber auch.😠 N und B liegen halt direkt nebeneinander auf der Tastatur.
Sorry, hab's geändert.
Streifenhörnchen297 Beiträge · seit 200705. März 2012 · #11Topobär schrieb:Genau das wollte ich eigentlich auch schreiben.
So ein blöde Tippfehler aber auch.😠 N und B liegen halt direkt nebeneinander auf der Tastatur.
Sorry, hab's geändert.
hm... ist es nicht die Mweka-Route für den Abstieg? 😐
Topobär5'479 Beiträge · seit 200905. März 2012 · #12Nee, es müssen alle die Route mit den Hütten runter. Das ist die Marangu- (Coca-Cola)-Route.
tom59250 Beiträge · seit 200805. März 2012 · #13sorry, dass ich wiederspreche. Ich bin noch vor 3 Jahren auf der machame auf und auf der mweka abgestiegen. Ich glaube nicht, dass dies heute nicht mehr geht.
tom
Topobär5'479 Beiträge · seit 200905. März 2012 · #14Dann ist das in den letzten Jahren geändert worden. Wir waren ein paar Jahre vor Euch oben und da galt die von mir geschilderte Regelung.
Tobias499 Beiträge · seit 200605. März 2012 · #15Hallo,
ich bin im Oktober 2007 über Machame auf- und über die Mweka-Route abgestiegen. Dabei "vernichtet" man am Gipfeltag 3000 Höhenmeter nur bergab.
Als "Trainingsberg" bietet sich meiner Meinung nach der Mount Meru an, da man beide Berge von Arusha bzw. Moshi gut erreicht.
Viele der "Schnellaufsteiger" machen im Shira-Camp eine zusätzliche Nacht Pause. Und die Ami's schlucken alle Diamox. Beides halte ich für nicht angebracht.
Viele Grüsse
Tobias