Hallo,
wir sind gerade von einer 3 monatigen Südafrika/Namibia Tour mit unserem Ford Transit Womo zurück, das wir nach Südafrika verschifft haben. Für die Mitglieder, die auch an eine solche Reise denken, hier ein kleiner Erfahrungsbericht (den Reisebericht und Bilder könnt Ihr auf www.reisephant.com nachlesen).
Kurz vorneweg: Alles lief vollkommen problemlos (viel problemloser, als erwartet), wir hatten viel Spaß.
Vor der Verschiffung braucht man ein Carnet de Passage. Wir konnten es in Frankfurt beim ADAC gleich mitnehmen, geht aber auch schriftlich beim ADAC in München. Man muß allerdings eine Bankbürgschaft oder eine Kaution abhängig vom Zeitwert des Fahrzeuges (da kann man etwas nach unten schätzen) hinterlegen. Manche Banken zieren sich da.
Gebucht haben wir die Fähre über Seabridge. Die Kosten für ein Womo (6,10m lang, 2,20m breit und 2,90m hoch) waren inklusive aller Gebühren und Versicherungen knapp 4.000€. Sehr professionelle Betreuung und Abwicklung. Das Fahrzeug bringt man dann ein paar Tage vor dem Fährtermin nach Bremerhaven und gibt es bei der Spedition ab. Die Fähre geht etwa alle 2 Wochen nach Port Elisabeth. Dort kam sie dann auch pünktlich nach etwa 3 Wochen an. Der dortige supernette Agent von Seabridge hat uns zum Einkaufszentrum gefahren, so daß wir schon einmal die Vorräte besorgen konnten, während er die Formalitäten erledigt hat. Wir konnten dann das Auto einfach abholen und waren in 30 Minuten aus dem Hafen. Einfacher geht es nicht. Das Auto war nicht beschädigt, nichts fehlte. Allerdings haben wir eine stabile abgeschlossene Tür zwischen Fahrerhaus und Kabine.
Der Agent hat uns dann einen Gashändler gezeigt, bei dem wir (dank unseres Adapters) innerhalb weiterer 30 Minuten unsere deutschen Gasflaschen auffüllen konnten und damit startbereit waren.
In Südafrika und in Namibia sind wir mit unserer deutschen Autonummer von Menschen jeder Hautfarbe interessiert angesprochen worden, wir hatten, anders als vorher befürchtet, kein negatives Erlebnis. Auch auf Campingplätzen kamen sofort interessierte Gespräche zustande. Bei Polizeikontrollen wurden wir durchgewunken, an den Grenzen zu Swaziland oder Namibia wurden wir ausnehmend freundlich behandelt. Eine ausländische Nummer ist da unserer Erfahrung nach ein Vorteil. Vielleicht hatten wir aber einfach nur Glück. Das Ausfüllen unzähliger, sinnloser Listen braucht allerdings Zeit.
Auch sonst hatten wir Glück. Wir sind über 15.000km gefahren, davon knapp 30% auf Piste. Wir hatten keinerlei technisches (noch nicht einmal eine Reifenpanne) oder gesundheitliches Problem und sind trotz Regenzeit nie steckengeblieben. Die anspruchsvollste Strecken waren im KTP die Strecke Nossob-Botswana und Nossob über das Bitterpan Camp nach Mata Mata. Da war unser Ford Womo schon ein Exot.
Also kurz gefaßt: Verschiffen ist nicht schwierig und eine längere Reise durch das südl. Afrika mit dem eigenen Auto ist nicht problematisch und macht Spaß. Der Wagen steht jetzt in Windhoek, im Oktober ist die nächste 3 Monatsetappe (Sambia, Botswana, Zimbabwe, Mozambique, mehr SA) dran.
Gruß
Stefan
wir sind gerade von einer 3 monatigen Südafrika/Namibia Tour mit unserem Ford Transit Womo zurück, das wir nach Südafrika verschifft haben. Für die Mitglieder, die auch an eine solche Reise denken, hier ein kleiner Erfahrungsbericht (den Reisebericht und Bilder könnt Ihr auf www.reisephant.com nachlesen).
Kurz vorneweg: Alles lief vollkommen problemlos (viel problemloser, als erwartet), wir hatten viel Spaß.
Vor der Verschiffung braucht man ein Carnet de Passage. Wir konnten es in Frankfurt beim ADAC gleich mitnehmen, geht aber auch schriftlich beim ADAC in München. Man muß allerdings eine Bankbürgschaft oder eine Kaution abhängig vom Zeitwert des Fahrzeuges (da kann man etwas nach unten schätzen) hinterlegen. Manche Banken zieren sich da.
Gebucht haben wir die Fähre über Seabridge. Die Kosten für ein Womo (6,10m lang, 2,20m breit und 2,90m hoch) waren inklusive aller Gebühren und Versicherungen knapp 4.000€. Sehr professionelle Betreuung und Abwicklung. Das Fahrzeug bringt man dann ein paar Tage vor dem Fährtermin nach Bremerhaven und gibt es bei der Spedition ab. Die Fähre geht etwa alle 2 Wochen nach Port Elisabeth. Dort kam sie dann auch pünktlich nach etwa 3 Wochen an. Der dortige supernette Agent von Seabridge hat uns zum Einkaufszentrum gefahren, so daß wir schon einmal die Vorräte besorgen konnten, während er die Formalitäten erledigt hat. Wir konnten dann das Auto einfach abholen und waren in 30 Minuten aus dem Hafen. Einfacher geht es nicht. Das Auto war nicht beschädigt, nichts fehlte. Allerdings haben wir eine stabile abgeschlossene Tür zwischen Fahrerhaus und Kabine.
Der Agent hat uns dann einen Gashändler gezeigt, bei dem wir (dank unseres Adapters) innerhalb weiterer 30 Minuten unsere deutschen Gasflaschen auffüllen konnten und damit startbereit waren.
In Südafrika und in Namibia sind wir mit unserer deutschen Autonummer von Menschen jeder Hautfarbe interessiert angesprochen worden, wir hatten, anders als vorher befürchtet, kein negatives Erlebnis. Auch auf Campingplätzen kamen sofort interessierte Gespräche zustande. Bei Polizeikontrollen wurden wir durchgewunken, an den Grenzen zu Swaziland oder Namibia wurden wir ausnehmend freundlich behandelt. Eine ausländische Nummer ist da unserer Erfahrung nach ein Vorteil. Vielleicht hatten wir aber einfach nur Glück. Das Ausfüllen unzähliger, sinnloser Listen braucht allerdings Zeit.
Auch sonst hatten wir Glück. Wir sind über 15.000km gefahren, davon knapp 30% auf Piste. Wir hatten keinerlei technisches (noch nicht einmal eine Reifenpanne) oder gesundheitliches Problem und sind trotz Regenzeit nie steckengeblieben. Die anspruchsvollste Strecken waren im KTP die Strecke Nossob-Botswana und Nossob über das Bitterpan Camp nach Mata Mata. Da war unser Ford Womo schon ein Exot.
Also kurz gefaßt: Verschiffen ist nicht schwierig und eine längere Reise durch das südl. Afrika mit dem eigenen Auto ist nicht problematisch und macht Spaß. Der Wagen steht jetzt in Windhoek, im Oktober ist die nächste 3 Monatsetappe (Sambia, Botswana, Zimbabwe, Mozambique, mehr SA) dran.
Gruß
Stefan