Namibia - Botswana Rundreise 01-02.2012

11 Antworten · 3'455 Aufrufe · gestartet 14. Feb. 2012 von matthiasbirgit
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Themenstarter31 Beiträge · seit 201114. Feb. 2012 · #1
Erst mal Danke an alle Leute die in diesem Forum aktiv sind. Dieses Forum hat uns bei der Reisevorbereitung sehr geholfen!

3 wunderschöne Wochen in Namibia und Botswana sind nun vorbei und schön langsam haben wir uns wieder an das kalte Klima in Österreich gewohnt...

Unseren ersten Tag verbrachten wir ein Windhuk in der Casa Piccolo. Nach dem Auto abholen, einer kleinen Stadtbesichtigung und einem gemütlichen Abendessen war dann erstmal ausschlafen angesagt. Am nächsten Tag fuhren wir zum Okakuejo Camp im Etosha NP. Die Fahrt dorthin war sehr kurzweilig. Für jemanden der das erste mal so einen Trip macht sind schon die ersten Warzenschweine und Affen neben der Strasse sehr spannend 🙂
Als wir dann im Camp ankamen beschlossen wir gleich noch unseren ersten Game Drive zu machen.
Schon nach wenigen Minuten sahen wir die ersten Zebras, Antilopen, Gnus, einen Straus,...
Plötzlich winkte uns ein Guide aus einem Safarijeep und wir hielten an. Dieser sagte uns dass in ca. 5km Löwen neben der Strasse sind. Wir fuhren sofort weiter und tatsächlich, wenige Minuten später unsere ersten Löwen. 2 Weibchen und ein Männchen lagen einige Meter neben der Strasse im Gras versteckt und schliefen.

Diesen sehr aufregenden und erfolgreichen Tag feierten wir dann noch bei einer gemütlichen Grillerei und einigen Bieren mit Jörg und seinen Kumpels die wir bereits im Flugzeug kennenlernten. Nach der Rückkehr vom Wasserloch an dem Totenstille herschte lernten wir unsere erste Lektion: Niemals das restliche Fleisch im Lager lassen. Den Schakalen hats aber bestimmt geschmeckt.


Vorab schon mal eine kleine Fotozusammenfassung unserer Reise:

Bei YouTube ansehen ↗

zuletzt bearbeitet 14. Feb. 2012
Themenstarter31 Beiträge · seit 201114. Feb. 2012 · #2
Tag 3:

Die erste Nacht im Dachzelt haben wir gut überstanden. Nach einem kurzen Frühstück konnten wir es kaum erwarten endlich wieder loszufahren richtung Namutoni. Am Anfang sahen wir noch einige Tiere neben der Strasse und ein Nashorn in weiter Entfernung. So ein Teil sollte uns an diesem Tag aber noch näher kommen als wir je erwartet h#tten. Dann war für einige Kilometer Baustelle. Ausser vielen LKW's und Staub nichts zu sehen. Erst kurz vor Namutoni dann wieder riesige Herden von Giraffen, Zebras und Impalas.
Nach der Ankunft in Namutoni und einem kurzen Imbiss starteten wir sofort unserern nächsten Game Drive. In Namutoni ist echt sehr viel los. Da wir so begeistert waren und bei so ziemlich jeder Giraffe 😉 einen Fotostopp machten fuhren wir nicht sehr viele Kilometer. Eine halbe Stunde bevor die Tore in Namutoni schliessen beschlossen wir dann zügig zum Camp zurückzufahren. Daraus wurde jedoch nichts. Ein Spitzmaulnashorn versperrte uns den Weg. Es stand mitten auf der Strasse!

Was tun? Erstmal den Motor ausmachen, die Kamera rausholen und ein Video machen. Als das Nashorn immer näher kam riskierten wir einen Blick in den Reiseführer wie man sich am besten verhalten soll. In unserem Reiseführer stand aber nur dass diese Tiere teilweise aggressiv und unberechenbar sind. Mittlererweile war das Nashorn schon direkt an unserem Auto. Wir waren froh einen großen Hilux zu haben 🙂
Noch 15min bis die Tore schließen...
Das nachhorn machte immer wieder einen Schritt nach vorne und einen zurück bis es sich nach ca. 10min von uns verabschiedete und im Busch verschwand. Wir waren beide total begeistert über das was wir in der kurzen Zeit in Namibia schon alles erlebt haben und konnten den nächsten Tag kaum erwarten. Aufgrund des starken Regens fiel unser Abendessen aus und wir legten uns gleich in unser Dachzelt.

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zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2012
1'409 Beiträge · seit 201014. Feb. 2012 · #3
Hallo Matthias & Birgit

eigenlich wird ja die Frau zuerst genannt 😛 aber ich passe mich Eurem Nickname an 😗

Euer Reisebericht geht ja spannend los, bin gespannt auf die Fortsetzung....

Schönen Abend
Fleur
https://www.TickerFactory.com/ Bots Zim 2014 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/283181-auf-tuchfuehlung-mit-zimbabwe-die-zim-light-tour.html KTP 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/278551-ktp-ja-wo-sind-denn-alle-hin.html CKGR/KTP 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/236736-schee-waras-ckgr-a-ktp-april-2012.html Nam/Bots 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/195675-wie-alles-begannnambot-april-2011.html
4'451 Beiträge · seit 200814. Feb. 2012 · #4
matthiasbirgit schrieb:Erst mal Danke an alle Leute die in diesem Forum aktiv sind. Dieses Forum hat uns bei der Reisevorbereitung sehr geholfen!

3 wunderschöne Wochen in Namibia und Botswana sind nun vorbei und schön langsam haben wir uns wieder an das kalte Klima in Österreich gewohnt...

Unseren ersten Tag verbrachten wir ein Windhuk in der Casa Piccolo. Nach dem Auto abholen, einer kleinen Stadtbesichtigung und einem gemütlichen Abendessen war dann erstmal ausschlafen angesagt. Am nächsten Tag fuhren wir zum Okakuejo Camp im Etosha NP. Die Fahrt dorthin war sehr kurzweilig. Für jemanden der das erste mal so einen Trip macht sind schon die ersten Warzenschweine und Affen neben der Strasse sehr spannend 🙂
Als wir dann im Camp ankamen beschlossen wir gleich noch unseren ersten Game Drive zu machen.
Schon nach wenigen Minuten sahen wir die ersten Zebras, Antilopen, Gnus, einen Straus,...
Plötzlich winkte uns ein Guide aus einem Safarijeep und wir hielten an. Dieser sagte uns dass in ca. 5km Löwen neben der Strasse sind. Wir fuhren sofort weiter und tatsächlich, wenige Minuten später unsere ersten Löwen. 2 Weibchen und ein Männchen lagen einige Meter neben der Strasse im Gras versteckt und schliefen.

Diesen sehr aufregenden und erfolgreichen Tag feierten wir dann noch bei einer gemütlichen Grillerei und einigen Bieren mit Jörg und seinen Kumpels die wir bereits im Flugzeug kennenlernten. Nach der Rückkehr vom Wasserloch an dem Totenstille herschte lernten wir unsere erste Lektion: Niemals das restliche Fleisch im Lager lassen. Den Schakalen hats aber bestimmt geschmeckt.


Vorab schon mal eine kleine Fotozusammenfassung unserer Reise:

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Hallo,
schön , wieder einen Reisebericht .:)

wenn ich das Video anklicke kommt ;
"dieses Video ist in Deutschland leider nicht verfügbar,da es möglicherweise Musik enthält für die die erfordertliche GEMA nicht eingeräumt wurden." 🙁
Gut , das es hier ein Internationales Forum ist, nur wir in Deutschland gucken in die Röhre. 🙁

Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
zuletzt bearbeitet 14. Feb. 2012
Themenstarter31 Beiträge · seit 201114. Feb. 2012 · #5
Hallo Cècile!

Danke für die Info.

Ich habe das Video nochmal ohne Hintergrundmusik hochgeladen.
Jetzt sollte es auch in Deutschland funktionieren.

LG Matthias
Themenstarter31 Beiträge · seit 201114. Feb. 2012 · #6
Tag 4:

Gleich nach dem aufstehen ein Game Drive. Wir fuhren nochmal die selbe Route wie am Vorabend als wir das Nashorn entdeckten. Diesmal zwar kein Nashorn aber dafür ein Elefant etwa 15m neben der Strasse der gemütlich vor sich hingraste. Wir schossen einige Fotos und entschlossen uns dann zurück zum Camp zu fahren um zu Frühstücken. Plötzlich tauchten wie aus dem nichts 2 Hyänen vor unserem Auto auf die als wir den Motor abstellten ganz nahe an unser Auto rankamen.

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Beim abendlichen Game Drive sahen wir 2 Löwinnen direkt neben der Strasse. Nach einigen Minuten gingen sie dann etwas weiter ins hohe Gras bis sie kaum mehr zu sehen waren. Wir können kaum fassen was für ein Glück wir haben...

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Tag 5:

Am morgen entschlossen wir uns nochmal zur Löwen Stelle zu fahren. Und siehe da, ein Hyänenrudel bei dem eine Hyäne ein Bein welches wir nicht genauer identifizieren konnten im Maul hatte. Die Hyänen liefen dann noch einige Meter neben unserem Auto her bis sie die Strasse querten und im Busch verschwanden.

Namutoni hat sich echt gelohnt und wir wären gerne noch länger geblieben aber unser Zeitplan zwang uns zur weiterfahrt nach Rundu in die Kaisosi River Lodge. Am Gate nahmen wir noch eine Mutter mit 2 Kindern bis Tsuneb mit. Es war sehr interessant ihrer Sprache mit den Klicklauten zu lauschen. Bei Grootfontein machten wir noch einen abstecher zum Hoba Meteoriten. Nach einer Bootsfahrt bei Sonnenuntergang bei dem wir 3 Krokodile sahen und einem sehr guten Abendessen waren wir froh zwischendurch mal wieder in einer Lodge mit schöner Dusche und Bett zu übernachten.

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zuletzt bearbeitet 16. Feb. 2012
1'362 Beiträge · seit 201114. Feb. 2012 · #7
Klasse, ein neuer Reisebericht !! Danke dafür... 😁 😁
Bin gespannt, wie es weitergeht; Euro Fotos machen mich sehr neugierig !!
Liebe Grüße, Nane
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
Themenstarter31 Beiträge · seit 201116. Feb. 2012 · #8
Tag 6:

Proviant auffüllen und Tanken in Rundu. Anschließend gings weiter zu den Popa Falls welche zur Regenzeit nicht wirklich spannend sind. Dafür wars danach im Mahango Game Park sehr schön! Wir entdeckten einen Elefanten und ein Hippo. Naja das Hippo musste nicht entdeckt werden da es direkt am Strassenrand graste und dann gemütlich über die Strasse ging bevor es im Busch verschwand. Auf der Campsite der Mahango Safari Lodge lernten wir dann Volker und Anton kennen die wir ein paar Tage später wieder treffen sollten. Die Nacht war dann richtig spannend, Löwengebrüll aus Angola kommend und plantschende Hippos nicht weit entfernt vom Campingplatz.

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Tag 7+8:

Nach einem Kaffee mit Volker und Anton gings weiter nach Kongola. Auf den Weg zum Camp nahmen wir noch 3 ziemlich betrunkene Anhalter mit die allerdings sehr freundlich waren. Erst wollten wir noch einen Game Drive machen aber nach der langen Autofahrt entschieden wir uns dann für eine gemütliche Bootsfahrt im Camp Kwando. Diese war dann leider alles andere als gemütlich! Nur wenige Minuten nach der Abfahrt fing es an zu Regnen. Es handelte sich allerdings nicht um normalen Regen sondern eher um einen Weltuntergangs Regen der es unmöglich machte die Augen offen zu halten. Kurze Zeit später waren wir beide trotz Regenjacke durch und durch nass. Wir drehten um und verschoben die Tour auf den nächsten morgen. Das wichtigste war dass die Kamera trocken blieb!
Am nächsten morgen dann die Bootstour ohne strömenden Regen. Wir sahen 2 Hippos im Wasser und sehr viele Vögel.
Am Nachmittag dann unser schwierigster Game Drive. Der Mudumu Nationalpark war eine echte Herausforderung dür mich und unseren Hilux. Tiefe schlammige Wasserlöcher zwangen uns zum umdrehen. Die Ranger die wie wir glauben schon darauf gewartet haben uns herauszuziehen empfahlen uns dann eine andere Route die nicht viel besser war aber immerhin fahrbar. Wir hofften einen Leoparden zu entdecken aber bis auf ein paar Spuren auf der Strasse sahen wir leider nichts.


Tag 9:

Weiterfahrt nach Botswana zur Chobe Safari Lodge. Nach ein paar kleinen Problemen beim Grenzübergang (Ausreisestempel vergessen, nochmal zurück,...) und Abgabe von Weintrauben und Tomaten am Veterinary Checkpoint dann endlich Ankunft in der Lodge. Wir hatten ein Riesenzimmer in dem locker Platz für 4 Personen wäre. Am Abend dann der lange erwartete erste Game Drive im Chobe Nationalpark. Nach wenigen Minuten ging es los, wir konnten unglaublich viele Elefanten und Hippos aus nächster nähe beobachten. Es dauerte eine Weile bis wir uns daran gewöhnten wie nahe die Elefanten hier kommen. Der Chobe Park ist wirklich wunderschön. Wir freuten uns schon auf den nächsten Tag. Das Abendbuffet in der Chobe Safari Lodge war einfach nur Riesengroß und sehr lecker.
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2012
Themenstarter31 Beiträge · seit 201116. Feb. 2012 · #9
Tag 10:

Morgens trafen wir Volker in der Chobe Safari Lodge. Er wollte gerade eine Bootstour buchen da sie kein Allradfahrzeug für den Chobe Park hatten. Anton wollte bei seinem Auto bleiben da dieses in Maun aufgebrochen wurde und danach nicht mehr viel im Auto war. Wir luden Volker und Anton dann aber ein mit uns den Tag gemeinsam im Chobe Park zu verbringen. In der Früh hörten wir noch dass eine Gruppe die einen geführten Game Drive machten einen Leoparden gesehen haben. Das wollten wir dann natürlich auch schaffen 🙂 Wir sahen wieder sehr viele Elefanten, einen Waran, eine riesige Büffelherde, ein Krokodil und Abends dann noch 5 Löwinnen auf der Strasse liegend und ein Löwenmännchen dass gemütlich an uns vorbeiging. Dieses Erlebnis entschädigte dann für den nicht entdeckten Leoparden 🙂


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Tag 11:

Morgens ein Besuch im Chobe Snake Park. Sehr interessant! Danach wollten wir einen Game Drive machen. Am Gate wurde uns dann mitgeteilt dass der Park ab heute für Selbstfahrer nur noch von 9 - 14 Uhr zugänglich ist bzw. wir nicht mehr alle Strassen fahren dürfen! Das ganze war uns zu blöd! Zum Glück waren die letzten 2 Tage schon im Park!
Vielleicht weis jemand in diesem Forum mehr darüber warum im Chobe Park die Regeln geändert wurden.
Auf alle Fälle sehr schade!
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2012
Themenstarter31 Beiträge · seit 201116. Feb. 2012 · #10
Tag 12:

Weiterfahrt nach nach Gweta. Anfangs noch ein paar Elefanten neben der Strasse aber dann nichts mehr ausser Baustellen und ein verrückter Busfahrer der uns überholte und eine paar Kilometer später mit Reifenplatzer am Strassenrand stand. Als wir im Planet Baobab Camp ankamen sahen wir dass der Makadikadi Pans Nationalpark noch 50km entfernt ist. Deshalb entschieden wir uns für eine Abkühlung im Pool und ein gemütliches kochen am Campingplatz auf dem wir die einzigen Camper waren.

Tag 13:

Am Nächsten Tag fuhren wir dann zum Makadikadi Pans Nationalpark und erfuhren am Gate dass wir ohne Permit nicht reindürfen. "Wir sollen einfach an der Grenze entlang fahren da der Park ohnehin nicht gut zu befahren sei" teilte uns der nette Mann am Gate mit. Dies taten wir dann auch. Wir sahen riesige Zebraherden und folgten anderen Autospuren in die Salzpfannen rein bis es dort zu schlammig wurde und wir Mühe hatten wieder rauszukommen und unsere Spuren wiederzufinden. Glück gehabt, die mitte so einer Pfanne ist kein guter Platz zum steckenbleiben! Der Weg zurück zum Camp war dann auch ein Abenteuer. Dornenbüsche die unser Auto zerkratzten, immer wieder schlammige Stellen und unendlich viele verschiedene Wege. Wir waren froh als wir dann endlich im Camp waren. Dort lernten wir dann Marret und Ulf von Teufelsreisen kennen. (www.teufelsreisen.de) Wir verbrachten den Abend mit ihnen und waren schwer beeindruckt über das was die beiden schon so alles auf ihrer Reise erlebt haben. Sehr spannende und lustige Geschichten. Ein Blick auf ihre Homepage lohnt sich!


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zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2012
Themenstarter31 Beiträge · seit 201117. Feb. 2012 · #11
Tag 14:

Fahrt nach Maun zur Thamalakane River Lodge. Eine sehr schöne Anlage mit wunderschönen Bungalows. Wir lernten Eva und Jürgen aus Graz kennen. Die beiden waren etwas frustriert weil sie eigentlich irgendwo im Okavango Delta hätten sein sollen, einfach bei der Lodge abgesetzt wurden und den Reiseveranstalter nicht erreichen konnten. Nach einigen Bierchen aus unserem Autokühlschrank besserte sich dann auch deren Stimmung und es wurde ein sehr gemütlicher Nachmittag.

Tag 15:

Eine ganztägige Mokoro fahrt stand auf den Plan. Wir wurden gemeinsam mit Eva und Jürgen von unserer Lodge abgeholt und direkt zum Mokoro Hafen gebracht 🙂
Auf der Fahrt dorthin scherzte ich noch mit dem Fahrer Oliver über Hippo Angriffe... Nach kurzer Zeit auf dem Wasser hörten wir dann schon das schnaufen eines Hippo Bullen. Auf so einem kleinen Boot fühlt man sich dann alles andere als wohl. Auch unseren Guides war anzumerken dass sie möglichst schnell hier wegwollen und wir steuerten planlos ins hohe Schilf. Man sah etwa in 50Meter entfernung wie das Hippo immer wieder unter und auftauchte und dabei laut schnaufte. Dann steuerten wir unsere erste Insel an auf der wir dann einen kleinen Spaziergang machten und uns anschliessend im Schatten ausruhten. An diesem Tag war es wirklich sehr heis und die langen Klamotten die uns empfohlen wurden trugen auch nicht zur abkühlung bei.
Trotzdem war es ein sehr schöner und Interessanter Ausflug!
Beim Abendessen gabs dann eine gratis Setswana Lehrstunde mit der sehr netten Kellnerin Dineo. Da wir nur noch einmal Camping vor uns hatten schenkten wir unsere restlichen Lebensmittel Dineo als kleines dankeschön für ihre Geduld mit uns beim Setswana lernen.


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zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2012
Themenstarter31 Beiträge · seit 201117. Feb. 2012 · #12
Tag 16:

Nach dem Verabschieden vom sehr netten Personal und einem Tankstopp in Maun gings weiter zum Thakadu Bush Camp. Da wir hier die einzigen Gäste waren und für alle Aktivitäten wie Bush Men Walk,... eine Mindestanzahl von 4 Personen erforderlich war wurden wir praktisch zum Faulenzen am Pool gezwungen. Einige Kudus waren dann noch am Campingplatz und am Wasserloch zu sehen.

Tag 17 + 18:

Früh morgens fuhren wir los zu unserer letzten Station, der Okambara Elephant Lodge. Das Navi schickte uns allerdings über einen falschen Weg und wir standen plötzlich vor einem verschlossenen Farmtor. Wir riefen also in der Lodge an und Maya erklärte uns den Weg. Ausserdem meinte sie noch dass die letzten 8km etwas Abenteuerlich wären. Abenteuerlich war genau der richtige Ausdruck!
Wir fanden es allerdings auch sehr lustig durch die Wasserlöcher und schlammigen Stellen zu fahren. Nach etwa 3 km sahen wir einen Lastwagen der in einem Wasserloch steckte. Die beiden sprachen leider kein Englisch aber irgendwie erklärte ich ihnen dass ich zur nächsten Lodge fahre und Hilfe hole. Das herausziehen eines mit Zement beladenen Lastwagen wäre für unseren Hilux etwas zuviel gewesen.

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Gleich nach unserer Ankunft in der Lodge machten wir einen kleinen Rundgang bis wir zu einem Gehege kamen in dem sich der Leopard "Lulu" befand. Unglaublich, ein so wunderschönes Tier das sich auch noch von uns streicheln lies.
Auf dieser Farm ist es einfach herrlich. Neben dem Leoparden gibt es hier noch Rotkatzen, Geparde, Warzenschweine, einige Hunde und Katzen,...
Beim geführten Game Drive sahen wir dann auch noch ein Breitmaulnashornfamilie.
Beim gemeinsamen Abendessen mit allen Gästen und den Gastgebern aßen wir dann gezwungenermaßen zum ersten mal Wild. Es gab Oryx. Schmeckte zwar nicht schlecht aber trotzdem muss ich sowas nicht haben.


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Am nächsten Morgen nach dem Frühstück war dann Raubkatzenfütterung angesagt.
Abends dann noch ein geführter Game Drive bei dem wir dann zum ersten und letzten mal richtig steckenblieben. Nach dem unterlegen von einigen Baumstämmen und dem einlegen vom richtigen Gang gelang es uns dann aber nach ein paar Minuten uns zu befreien. Rechtzeitig bevor es zu regnen begann.
Am nächsten morgen war es dann soweit, unser letzter Tag! Wir wollten es beide nicht wahrhaben dass es nun schon wieder vorbei war. Eine letzte Abschiedsrunde und wir machten uns auf den Weg richtung Windhoek.

Es fiel uns beiden nicht leicht dieses wunderschöne Land wieder zu verlassen.
Aber wir werden wieder kommen!
zuletzt bearbeitet 17. Feb. 2012