catweazlecatThemenstarter265 Beiträge · seit 200612. Feb. 2012 · #1
Hallo Zusammen
Habe mich die letzten Tage damit beschäftigt unsere zahlreichen Namibia-Fotos zu sortieren um endlich in die Gänge zu kommen und daraus ein Fotobuch zu erstellen. Leider führte die Sichtung der Fotos auch wieder dazu, den – bereits latent verdrängten – NAM-Virus ungebremst an die Oberfläche zu katapultieren und ich fing an – wider besseren Wissens - in Euren Reiseberichten zu stöbern… Das Ende vom Lied… - endlose Sehnsucht und neidvolle Blicke auf die Rubrik Reiseplanung !
Da hilft wohl nur die Schocktherapie in Form eigener Berichterstattung aus dem Elend heraus 😉 Deshalb gibt es nun hier auch von mir einen Reisebericht über unsere Lodgetour vom September 2011 mit dem Titel „The hills have eyes…- oder auch „let’s find something more interesting“ ...
Tourtitel: „The hills have eyes…“ - danke an Iris;) 4 Freunde mit kleinem Gepäck im Toyota Doublecab, ca. 3500km in 21 Tagen Vermieter: Savanna Car Hire Tourverlauf:
Nach monatelanger Vorplanung von Strecke und Unterkünften war es am 10.09.2011 endlich soweit und wir flogen mit Air Namibia in Richtung Afrika los. Für Kai und mich war es ein lang ersehnter Traum nach unserem Erstbesuch in 2005 endlich wieder namibischen Boden betreten zu können. Unsere Freude - Iris und Roy – waren zu dieser Zeit noch nicht dem Afrika-Virus verfallen und voller Spannung, was sie auf unserer Rundreise erwarten würde. Was lange währt wird endlich gut und nach einem relativ ruhigen Flug landeten wir mit plattgedrückten Nasen – vom erfolglosen erspähen namibischen Bodens im Stockdunkeln <g> -auf dem Flughafen in Windhuk.
Aussteigen, erste Fotos schießen und ab in die lange Schlange der Einreisewilligen. Namibia wir kommen!
Unsere Euphorie wurde dann aber doch noch auf eine harte Geduldsprobe gestellt denn die Einreisebeamtin hatte so gar kein Verständnis und bearbeitete die Pässe mit einer stoischen Ruhe und versteinerten Miene. Irgendwann – gefühlte Stunden später - hatten wir es dann geschafft und ab ging es in die Halle in der schon unser Abholer der Autovermietung geduldig auf uns wartete. Nur noch kurz Geld wechseln, dann kann es losgehen…. – so schrecklich viele Leute standen noch nicht mal am Schalter vor uns aber hier war nun wieder extreme Geduld angesagt. Wussten die denn alle nicht das Nambia nur auf uns wartet ??? Ca. weitere 60 Minuten später – die Ankunftshalle hatte sich bereits merklich geleert standen wir nach wie vor – wie soll es schon sein – in der falschen Schlange der Wechselstube. Erste Zweifel kamen auf ob die Bank auch genügend Devisen für uns vorrätig haben würde, nachdem die Kunden vor uns bündelweise Nam-Dollar entgegen nahmen…
Was für ein Glück! Letztendlich durften auch wir unsere Devisen umtauschen und traten in den – mittlerweile sonnigen Morgen Windhuks - aus dem Flughafengebäude heraus. Namibia here we come...
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
piscator1'483 Beiträge · seit 200912. Feb. 2012 · #12
Danke Silke, so ging es bei uns auch los. Kleiner Unterschied: Beim Fotografieren auf dem Vorfeld wurde ich schon angetrieben und die Passformalitäten gingen auch schnell. Vielleicht das alles, weil wir einen (verlegten) Tagflug hatten und die Damen Feierabend haben wollten.
Gruß Reinhard
catweazlecatThemenstarter265 Beiträge · seit 200613. Feb. 2012 · #13
Wir steuerten unseren Mini-Bus vom Autovermieter an und fasziniert bestaunte ich den am Straßenrand parkenden Safaribus. Cooles Teil! Denke das man durch die hohe Sitzposition bestimmt super Tiere spotten kann, andererseits schaukelt das doch bestimmt wie die Hölle auf Wellblech oder?
Die kurze Fahrt in die Stadt verlief ereignislos. Trotz angestrengtem aus dem Fenster starren und gebetsmühlenartig beim Universum gewünschten Tiersichtungen, ließ sich kein Wild auf dem Weg zur Stadt blicken <seufz>. Hatten wohl alle Sonntags frei oder waren bei Verwandtenbesuch im Land unterwegs. Durch die sonntäglich nahezu autofreie Stadt ging es auf direktem Weg zum Autoverleiher, um unseren Mietwagen abzuholen. Da wir die einzigen Kunden waren, lief alles relativ zügig ab und wir konnten nach kurzer Einweisung und Wagencheck das erste Mal wieder eigenhändig den Linksverkehr erobern...
War doch einigermaßen erleichtert dass der Double Cab ausreichend Platz für uns 4 in der Kabine bot. Hatte den Wagentyp ja nur nach Foto ausgesucht und mich auf Erfahrungen hier im Forum verlassen das dieses Fahrzeug ausreichend Beinfreiheit für uns alle bieten würde. Dafür lieben Dank an Euch! Selbst das zahlreiche Handgepäck mit Rucksäcken, Bushbaby und Kamerataschen fand noch Platz in der Kabine <freu>.
Die erste kurze Fahrt des Tages führte uns dann – geleitet von unserem mitgebrachten Garmin – direkt zur ersten Unterkunft in Windhuk, dem Terra Afrika Guesthouse.
Parken das Wagens im sicheren Innenhof und einchecken gestaltete sich völlig problemlos. Wir wurden herzlich begrüßt und bezogen freudig die nett eingerichteten Zimmer. Nach einem kurzen Rundgang durch das liebevoll möblierte Gästehaus und den wunderbaren Garten genossen wir die Ruhepause am Pool bevor wir Nachmittags von Carsten Möhle zur Bwana-Stadtrundfahrt abgeholt wurden.
Schon einige Minuten bevor wir Carsten erblickten, hörten wir das Röhren seines auf wenigen Töpfen erstaunlicherweise immer noch fahrbereiten Landrovers von Weitem dröhnen <g>. Wir freuten uns sehr auf dieses Wiedersehen und die Tour durch Stadt und Katatura in der gewohnt unkonventionellen Weise. Die Fahrt führte uns an den Sehenswürdigkeiten vorbei auf Hügel hinauf und in die Stadt hinunter, unterbrochen durch Stopps in denen uns viel Wissenswertes und Amüsantes über Land und Leute erzählt wurde.
Ein kurzer Halt beim Makalani-Dealer seines Vertrauens bescherte uns die ersten wunderbaren Souvenirs in Form von handgefertigten Schlüsselanhängern zum kleinen Preis. Nur wer bereits mehrfach im Land von Makalani-Verkäufern belagert wurde, weiß diesen entspannten Einkaufsstop zu schätzen 😉
In Katatura sprangen dann Kinder auf den Wagen auf und hatten viel Spaß daran mit uns eine Weile in der Gegend herumzufahren.
Dieser ereignisreiche erste Tag ging viel zu schnell vorbei und wir ließen den Abend mit einem Essen in Joe’s Beerhouse ausklingen.
Planung für den nächsten Tag : Frühstück, Supermarktbesuch für Getränke, Snacks, Doom/Peaceful Sleep und Icepacks bevor wir Richtung Süden starten.
…to be continued
Viele Gruesse aus Rhein-Main
Silke
madmaddin153 Beiträge · seit 201113. Feb. 2012 · #14
Spitze! Endlich wieder ein frischer Bericht mit dem ein oder anderen Zwischenziel bei unserer Reise...
Ich bin mit dabei und freue mich auf Eure Fortsetzung! 🙂
schön, dass Du uns diesen Bericht hier reinstellst. Wir freuen uns schon drauf.
Eine Stadttour mit Herrn Möhle würden wir auch mal gerne machen. Mal schauen, vielleicht beim nächsten Windhoek-Stop. Das Bearhouse von Joe ist genial. Und dass Essen ....- Annick würde sagen "miam miam".
Ein Wunsch von mir, ich find das immer sehr informativ, wenn Du bei den einzelnen Unterkünften die Übernachtungspreise mit dazuschreiben könntest. Aber natürlich nur, wenn Du willst.;) Für uns Leser wäre es halt noch ein bisschen spannender.
uschisiggi160 Beiträge · seit 200913. Feb. 2012 · #16
Hallo catweazlecat, Super, auch ich habe soeben Deinen Reisebericht abonniert und warte zusammen mit den anderen Foris auf eine baldige Fortsetzung. Für uns geht es nämlich im September (genauergesagt in 208 Tagen) auch auf die klassische Rundreise als Lodgetour mit einem Toyota Double Cap und vier Personen. Hab' da gleich mal eine Frage: hattet Ihr auf der Ladefläche ausreichend Platz für vier normale Koffer?
LG uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
catweazlecatThemenstarter265 Beiträge · seit 200613. Feb. 2012 · #17
Das mit den Bewertungen und Kosten der Unterkünfte mach ich gern am Ende des Berichts 🙂
Was den Platz im Canopy fürs Gepäck angeht: War kein Problem - wir hatten einige Gepäckstücke und noch ausreichend Platz für Schuhe, Hüte, Wasserkanister etc. Wegen 4 normalen Koffer braucht ihr euch keine Gedanken machen.
Lg Silke
Viele Gruesse aus Rhein-Main
Silke
uschisiggi160 Beiträge · seit 200913. Feb. 2012 · #18
Vielen Dank für die Info.:) Und bitte bald weiterschreiben, wir lesen und träumen doch so gern.
uschisiggi
Mein Motto: Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen. (Hermann Hesse)
Catbird158 Beiträge · seit 200613. Feb. 2012 · #19
Hi Mieze 😉
schön, Deinen Bericht hier zu lesen - auf Deine Bilder freu ich mich besonders. Sicher werden wir uns in diesem Jahr wieder sehen *freu*
Liebe Grüße von Mieze an Mieze 😎
catweazlecatThemenstarter265 Beiträge · seit 200613. Feb. 2012 · #20