MYMYLSThemenstarter11 Beiträge · seit 201207. Feb. 2012 · #1Wir sind mitten in der Planung für ein 19tägigen Aufenthalt in Namibia. Leider sind die Camps schon in viele Orte ausgebucht - und nun stellt sich die Frage ob wir doch Campen (doppelwandiges Zelt) sollten. (Hintergrund: früher haben wir oft auch in den Ferien das Zelt benutzt,,,, aber die Kälte ist nicht wirklich unser Ding)
Frage X1: Habt ihr Temperatur Erfahrungen in den Gebieten
X1a: Etosha bzw.
X1b: Sesriem bzw.
X1c: Kgalagari Transfrontier Park
hinsichtlich den nächtlichen Temperaturen?
Der Reiseführer gibt ca. 6 Grad Celsius an - das schreckt einem wirklich nicht ab . aber unter Null ... na ja muss nicht wirklich sein 🙂
Frage X2: Wie sind die Temperaturen am Morgen ca. 6-7 Uhr in
X2a: Etosha
X2b: Sesriem
x2c: KTP
Herzlichen Dank für Euren Feedback!
Gruss MYLS aus der Schweiz
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200907. Feb. 2012 · #2Hallo MYLS,
vielleicht hilft Dir
dieser Thread schon einmal ein bisschen weiter.
Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit
www.butterblume-in-afrika.de
Wilson9655 Beiträge · seit 201007. Feb. 2012 · #3Hi Myls,
wir waren im Juli 2009 7 Tage im KTP. Wir haben gecampt und jeweils 1 Nacht in Bitterpan und Gharagab in einem festen Zelt verbracht.
Wir hatten Nachts bis zu -2 Grad und als wir in Bitterpan morgens Eier machen wollten, waren diese gefroren.
Es war Abends so kalt, dass wir alle direkt nach dem Essen ins Zelt gegangen sind. Die meisten Südafrikaner die wir trafen hatten elektrische Heizdecken dabei 🙂
Obwohl es ein wunderschöner Urlaub war, fahren wir seither lieber im Frühjahr oder Herbst nach Afrika. Die Gemütlichkeit Abends am Lagerfeuer zu sitzen geht bei diesen Temperaturen einfach verloren.
Beste Grüße
Wilson
MYMYLSThemenstarter11 Beiträge · seit 201207. Feb. 2012 · #4Wilson96 schrieb:Hi Myls,
wir waren im Juli 2009 7 Tage im KTP. Wir haben gecampt und jeweils 1 Nacht in Bitterpan und Gharagab in einem festen Zelt verbracht.
Wir hatten Nachts bis zu -2 Grad und als wir in Bitterpan morgens Eier machen wollten, waren diese gefroren.
Es war Abends so kalt, dass wir alle direkt nach dem Essen ins Zelt gegangen sind. Die meisten Südafrikaner die wir trafen hatten elektrische Heizdecken dabei 🙂
Obwohl es ein wunderschöner Urlaub war, fahren wir seither lieber im Frühjahr oder Herbst nach Afrika. Die Gemütlichkeit Abends am Lagerfeuer zu sitzen geht bei diesen Temperaturen einfach verloren.
Beste Grüße
Wilson
WOW: Das ging aber schnell mit den Antworten. Danke den Thread @Bitterblume... super Info darin. Hatte zwar mit der Suchfunktion gesucht .. aber den Thread nicht gefunden... naja bin ja neu hier. Gruss und Dank ... wir werden gute Schlafsäcke mitnehmen 🙂 und Thermounterwäsche
Gruss MYLS
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200607. Feb. 2012 · #5Hallo MYLS,
hier sind unsere Temperatur-Aufzeichnungen aus den vergangenen Jahren für die angefragten Locations (gemessen jeweils morgens unmittelbar nach dem Aufstehen):
Sesriem, 01.07.2007: 2,7 Grad
Etosha (Namutoni), 31.07.2007: 3,8 Grad
Etosha (Halali), 01.08.2007: 9,8 Grad
Etosha (Okaukuejo), 02.08.2007: 4,1 Grad
KTP (Mata Mata), 13.07.2008: -4,1 Grad
KTP (Mata Mata), 14.07.2008: 10,9 Grad
KTP (Twee Rivieren), 15.07.2008: 14,1 Grad
KTP (Nossob), 16.07.2008: 1,8 Grad
KTP (Mabuasehube), 17.07.2008: 7,1 Grad
Etosha (Namutoni), 29.07.2008: 4,0 Grad
Etosha (Halali), 30.07.2008: 10,4 Grad
Sesriem, 10.07.2009: 13,5 Grad
KTP (Mata Mata), 24.07.2009: -9,3 Grad
KTP (Twee Rivieren), 25.07.2009: -5,6 Grad
KTP (Nossob), 26.07.2009: -3,9 Grad
KTP (Mabuasehube), 27.07.2009: 2,9 Grad
Sesriem, 19.07.2010: 5,9 Grad
Etosha (Okaukuejo), 25.07.2010: 13,6 Grad
Etosha (Okaukuejo), 26.07.2010: 16,6 Grad
Etosha (Okaukuejo), 27.07.2010: 7,2 Grad
Etosha (Namutoni), 28.07.2010: 13,7 Grad
Sesriem, 27.08.2011: 11,7 Grad
Wie ihr seht, gibt es große Schwankungen. Aber Temperaturen um den Gefrierpunkt sind alles andere als auszuschließen. Daher empfehlen wir warme Schlafsäcke und evtl. extra Decken (vom Autovermieter).
Viel Spaß bei der weiteren Planung,
Uwe
Burschi4'140 Beiträge · seit 200908. Feb. 2012 · #6Hallo Uwe,
toll deine Aufzeichnungen (meine ich ehrlich!).
Du schaust also erst auf das Thermometer, bevor du aufstehst. Ab wieviel Grad stehst du denn auf? 🙂
Gruß:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200608. Feb. 2012 · #7Hallo Burschi,
das ist unterschiedlich. Das Thermometer hängt außen an der Leiter zum Dachzelt. Manchmal schaue ich noch vor dem Aufstehen drauf, sonst erst später. Aber das Aufstehen richtet sich eigentlich nie nach der Temperatur, sondern immer danach, was wir vorhaben. Frostige Luft ist dann leider eine unumgängliche Widrigkeit.
Nach unserer Erfahrung war es in der Kalahari (KTP, CKGR) immer am kältesten.
Viele Grüße,
Uwe
Namibianer1105 Beiträge · seit 201118. Feb. 2012 · #8Hallo!
Man kann nie genau sagen wie kalt es Nachts wird. Selbst jetzt im Dez/Jan, also Sommer war es Nachts kalt wie in all den Jahren noch nicht seit wir nach Namibia fliegen. Ihr solltet schon mit - Graden rechnen.
Wir hatten uns dieses Mal Decken gekauft damit wir schlafen konnten.
Gruß Namibianer1
im Fieber südliches Afrika
M2malealea 2.0Gast18. Feb. 2012 · #9@ MYLS
Es kommt immer darauf an wo du dich befindest. Am wärmsten ist es im Norden, nach meinen Erfahrungen. Da geht das Thermometer selten unter 0 grad. Wo ich tatsächlich mit Frost zu tun hatte, watr entweder im Gebirge (Naukluft, Tirasberge) oder wüsten (Kalahari oder Namib). Das schliesst auch den Westen mit ein. IN swakopmund würde ich vom Campen abraten. erstens es ist sehr kalt, zweitens sehr feucht. Hab ich als sehr unangenehm empfunden.
Aber Grundsätzlich ist Campen im Winter kein Problem. Es gibt kein schlechtes wetter, nur schlechte Kleidung.
MFG
Beate21'117 Beiträge · seit 201018. Feb. 2012 · #10Hallo MYLS,
wir waren im letzten Juni/Juli in Namibia.
Viele Einheimische berichteten, dass es einer der kältesten Winter seit langem gewesen sein soll. Es war wirklich kalt! Wir hatten morgens oft noch minus Grade, nicht nur im Süden.
Auf der Erongo Wilderness Lodge war der walkway mit Eis überzogen. In Klein Aus Vista baten die Camper Zähne klappernd um ein Frühstück im warmen Restaurant. Am Fish River hatten wir um 9.00 nur 5° und eisigen Wind.
Windhoek war mittags um 12.00 mit 5° auch nicht so erbaulich.
Da viele unserer Unterkünfte eher für warme Temperaturen gebaut wurden, haben wir uns in den oft zugigen und ungeheizten Zimmern sonst was abgefroren. Ich habe mir oft gedacht, dass es im Zelt kaum kälter sein könne - dafür aber nicht so zugig.
Skiunterwäsche, Wollpullover und Wollsocken waren morgens und ab Sonnenuntergang sehr begehrt. Mütze, Stirnband, Halstuch und Wärmflaschen waren unsere nächtlichen Bettgenossen.
Viel Spass wünscht
Beate