Autoannahme-Dauer bei Hesters ?

14 Antworten · 4'891 Aufrufe · gestartet 22. Aug. 2006 von T der Wueste
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Themenstarter24 Beiträge · seit 200622. Aug. 2006 · #1
Hallo Forumsmitglieder !

kann mir jemand sagen wieviel Zeit man so ungefähr für die Autoannahme am ersten Tag bei Hesters einplanen sollte? Einführung, Vertragsunterzeichnung, Check der Ausrüstung usw.
Haben am ersten Tag wohl eine zu lange Strecke eingeplant und wollen evtl. diese Planung rückgängig machen ,wenn der Zeitaufwand mit der Autoannahme (DoubleCab) und Einkauf nicht sicher abschätzbar ist.
Landen morgens und haben unsere erste Übernachtung in der Nähe von Gochas.


Gruß Till
1'130 Beiträge · seit 200622. Aug. 2006 · #2
Auschecken, Gepäck, Geld ca 1 Std
Anfahrt ca 1 Std
Einweisung usw ca 1 Std, je nach Kenntnisstand und Kundenmenge auch länger,
etwa Abfahrt Wdh ab Mittag einplanen, anschließend übermüdet auf der linken Seite mit Rechtslenker üben und fahren😈
Ich bin immer für geteilte Meinungen, Hauptsache man teilt meine. "The Only Easy Day Was Yesterday"
3'491 Beiträge · seit 200622. Aug. 2006 · #3
Hallo Till,
da kann ich Axel nur beipflichten. Und Einkaufen wollt Ihr ja auch noch. Da lass noch irgendeine Kleinigkeit dazu kommen und schon seid Ihr im Stress. Tut Euch das nicht an !! - Bleibt eine Nacht in Windhoek, freundet Euch mit Auto und Linksverkehr an und erholt Euch von der anstrengenden Flugnacht. Dann könnt Ihr die Fahrt nach Gochas auch genießen.
Gruß Joli
291 Beiträge · seit 200622. Aug. 2006 · #4
Hallo Till,

wir waren in diesem Jahr bereits um ca. 10Uhr mit einkaufen fertig und das inkl. Fahrzeugübernahme für zwei Autos bei Kalahari. Direkt in der Nähe gibt es einen Supermarkt und eine Tankstelle. Wenn man nicht mehr braucht ist das Perfekt. Fragt mal HH nach der genauen Lage.

Alles kein Problem... Uns hält es auch nie in Windhoek. Da kann ich auch in Deutschland bleiben, aber das ist nur meine/unsere Meinung.

Überlegt euch eine Alternative falls ihr doch zu müde sein solltet um noch viel zu fahren. Im letzten Jahr ging es bei uns auch nicht mehr so schrecklich weit (Hardap Damm). Dieses Jahr bis hinter Grootfontein (Roy's Camp) war überhaupt kein Problem. Hängt eben auch von der Tagesform ab.

Viele Grüsse.
Christian
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1'036 Beiträge · seit 200622. Aug. 2006 · #5
Ich kann nur raten zuerst eine Nacht in Windhuk.

Übermüdet am Steuer und Links fahren auf eventuell langen Strecken ist ein grosses Risiko.

Grüsse Georg
HOME mit Afrika Links http://www.dersofaladen.de/home/ www.dersofaladen.de
241 Beiträge · seit 200622. Aug. 2006 · #6
Moin,
man kann darüberhinaus das sehr günstige Angebot, bei Hesters Schwester zu übernachten, annehmen. Direkt gegenüber vom Haus ist ein sehr gut sortierter Supermarkt,(Baines Center), der von 7.00 Uhr bis 21.00 Uhr geöffnet hat, u.U. braucht man da garnicht in die Innenstadt. Das Haus liegt am Stadtrand, beim Eros Flugplatz, also z.B. Richtung Gamsbergpass.
Gruß, osket
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2'346 Beiträge · seit 200622. Aug. 2006 · #7
@ Christian

Herzlichen Glückwunsch, dass bei euch alles so reibungslos geklappt hat. Dein Kommentar klingt jedoch nach Verallgemeinerung und als solche halte ich ihn für gefährlich.

Gegenbeispiel aus eigener Erfahrung:

Früh morgens Ankunft in Windhoek. Wartezeit am Schalter einer renommierten Autovermietung. Diskussionen über das bestellte, aber fehlende zweite Ersatzrad. Bei der Auto-Begutachtung draußen fällt uns auf, dass die Batterie den Motor nur mit Mühen in Gang setzt. Öl am Differential. Ankündigung von Abhilfe in der Zentrale in Windhoek mitten in der Stadt, die wir eigentlich mit unserem Ziel Keetmanshoop mehr oder weniger umfahren wollten. Stadtmitte abgesperrt, weil der Präsident zu Hause war. Ziemliche Fahrerei mit "frischem" Linksverkehr in der City bis zur Zentrale. Weder passendes zweites Ersatzrad noch Batterie vorhanden, da Wagen von Drittanbieter zugemietet war. Fahrt quer durch Windhoek bis ins südliche Industriegebiet zur Zentrale des Drittanbieters. Dort nach einiger Wartezeit Behebung der Probleme. Verzicht auf Einkäufe. Aufbruch Richtung Keetmanshoop um etwa 12 Uhr. In einer einzigen Hetze gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit in Keetmanshoop angekommen.

Die ganze Odyssee nach einer mehr oder weniger schlaflosen Nacht im Flugzeug. Am nächsten Morgen sagte mir meine Frau, dass Sie in der Nacht Angst um mein Leben gehabt habe, da ich ständig aufgeschreckt sei und phantasiert habe. So kann es also auch gehen und das ist sicher noch nicht das schlimmste aller Beispiele. Den Fehler, direkt nach der Landung auf große Fahrt zu gehen, mache ich jedenfalls nie wieder, egal, ob ich Windhoek reizvoll finde oder nicht.

Gruß
Armin
7'272 Beiträge · seit 200622. Aug. 2006 · #8
hallo

ich verstehe wirklich nicht, wieso dass schon am ersten tag eine grosse strecke gefahren wird. in der nähe des flugplatzes hat es wunderbare gästefarmen. da müsst ihr noch nicht mal nach windhoek und könnt kurz nach dem flug schon die natur und das gefühl von namibia erleben. ganz ohne stress.
wer natürlich seine tour bis ins detail plant und möglichst ganz namibia in drei wochen sehen will, muss fahren und hetzen. so werde sie aber nicht nur zur gefahr für sich selber sondern auch für andere.

geniesst doch schon den ersten tag und nehmt euch zeit
chrigu
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349 Beiträge · seit 200623. Aug. 2006 · #9
Ich stimme da den meisten meiner Vorredner bzw. -schreiber zu. Windhoek selbst würde ich auch eher auslassen, aber es gibt ganz in der Nähe wirklich schöne Unterkünfte, die "Namibia pur" bieten mit viel Wild, Ruhe etc.
Wenn man allerdings eine feste Planung hat und unbedingt an einem festen Tag ein festes Ziel erreichen will oder muss, kann man es auch anders machen.
Ich war vor kurzem das erste Mal in Namibia und die Eingewöhnung an den Linksverkehr mit etwas Übermüdung war schon heftig, allerdings hätte ich wohl (relativ) gefahrlos auch noch 300 km fahren können. Aber beim nächsten Mal werde ich mir trotzdem eine Unterkunft in der Nähe suchen, schließlich ist man im Urlaub und nicht auf der Flucht.
Gruß
Daniel
www.daniel-gutmann.de
291 Beiträge · seit 200623. Aug. 2006 · #10
Hallo zusammen,

wollte nicht eine allgemeine Aussage treffen. Deshalb habe ich ja auch geschrieben sie sollen sich auch eine Alternative überlegen, für den Fall das sie nicht mehr fit sind.

Natürlich kann ich nur meine Erfahrungen wiedergeben. Bei HH hat bisher immer alles gepasst und das auf Anhieb. Diskussionen hatten wir dort noch nie, es war immer alles da, alles in Ordnung und wenn wir noch was gebraucht haben, haben wir es sofort bekommen.

Wenn man sich nicht fit fühlt, sollte man auch nicht fahren. Ich war beim letzten Mal richtig fit, sprich die Nacht war gut. Und der Linksverkehr bereitet mir, Gott sei Dank, keine Probleme. Die Umstellung auf den Rechtsverkehr dagegen finde ich echt heftig.

Ob in Windhoek und Umgebung bleiben, nun gut, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Finde die Ecke nicht so reizvoll, muss ich gestehen. Hat für uns also auch nix mit Stress zu tun.

Viele Grüsse.
Christian
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527 Beiträge · seit 200623. Aug. 2006 · #11
Obwohl ich zur Fraktion derer gehöre, die in kurzer Zeit weit herumkommen, also viele Km fahren, würde ich den ersten Ankunftstag auch lockerer angehen lassen. Ein kleiner Stadtrundgang durch Windhuk, gemütlich essen gehen und ein bischen Ausruhen hat durchaus Sinn.

Dasselbe kann man natürlich erreichen, indem man den Wagen zwar schon übernimmt, dann aber nur eine recht kurze Strecke vor die Tore WIndhuks fährt, um dort auf einer Farm zu rasten.

Bei Kalahari Car Hire geht tatsächlich alles recht schnell. Allerdings ist es schon von Vorteil, gerade wenn man vielleicht noch nicht so häufig einen 4x4 übernommen hat, das man ausgeruht ist und klaren Kopf genug hat, um das Vorhandensein allen Campingzubehörs zu prüfen bzw. daran zu denken noch zusätzlich benötigte Ausrüstung bei Hubert Heester anzufordern. Wenn Ihr ersteinmal auf Achse seit, dann fahrt Ihr sicher nicht mehr wegen eines Grillrostes oder eines zusätzlichen Wasserkanisters etc. zurück und es fehlt Euch auf der ganzen Reise.
Deshalb würde ich eher dazu raten, den Wagen am nächsten Tag sehr früh zu übernehmen und dann erst loszubrettern.
449 Beiträge · seit 200623. Aug. 2006 · #12
Ich würde mich insbesondere fragen: 1. Kann ich im Flugzeug gut schlafen ? 2. Kenne ich mich mit dem Linksverkehr aus ?
Sollte man nur eine Frage mit NEIN beantworten, würde ich in WDH und der näheren Umgebung bleiben. Ansonsten kann man sich auch eine "gemäßigte" Tagesetappe zutrauen, denke ich ..... 😕

Sicherlich hängt die Dauer der Übernahme auch davon ab, ob man ein Auto mit oder ohne Campingausrüstung mietet, letzteres dauert bei der Übergabe meistens etwas länger !<br><br>Post geändert von: African Traveller, am: 23/08/2006 10:25
Gruss A/T AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort) Namibia-die Perle Afrikas
95 Beiträge · seit 200623. Aug. 2006 · #13
Hallo zusammen,
wir hatten schon 4x bei HH gemietet. Die Übergabe klappte immer reibungslos und sehr zügig. Letztes Mal im Mai war es aber nachmittags (SAA-Flug). HH erzählte, dass er am Morgen neun!!! Fahrzeuge übergeben hätte. Kamen alle mit der LTU.
An so einem Tag müßt ihr mit einer längeren Dauer rechnen.
Empfehlenswert für Einkäufe ist der Olympia-Supermarkt mit Tanke ganz in der Nähe. Dort hat es auch 3 ATMs.
Ich würde euch aber trotzdem ein gemütliches "einrollen" empfehlen.

Gruß
Allesverloren
Unsere Bilder bei flickr: http://www.flickr.com/photos/jaffles/sets
1'312 Beiträge · seit 200623. Aug. 2006 · #14
Hallo,

wir mieten auch immer bei H.H.
Die Fahrzeugübernahme ist völlig problemlos und schnell.
Trotzdem übernachten wir immer in der ersten Nacht in WDH.
Es ist einfach ein entspannter Beginn einer Reise ohne irgendeine Hektik, die man sonst im Alltag hat.
Überlege es dir gut, ob du dir das antun willst.

Liebe Grüße
Jaffles
http://meine.flugstatistik.de/tk240 Meine Bilder auf flickr
449 Beiträge · seit 200624. Aug. 2006 · #15
Vielleicht kann H.H. demnächst eine Gruppenübernahme für Nam-Fo-Mitglieder machen, dann geht es schneller... 🤩

Bei soviel Zuspruch wäre es bald lohnend .....😗
Gruss A/T AUCH DIE LAENGSTE REISE BEGINNT MIT DEM ERSTEN SCHRITT...(chinesisches Sprichwort) Namibia-die Perle Afrikas